Pittoresque Geschrieben 17. Dezember 2025 Geschrieben 17. Dezember 2025 Oh, damn, Sayonara Wild Hearts hab ich ja angefangen, das muss ich jetzt also fix oben auf die Liste setzen und im Weihnachtsurlaub fertig zocken. Hoffentlich reicht der Skill dafür aus 1 Zitieren
stiller Geschrieben 17. Dezember 2025 Geschrieben 17. Dezember 2025 vor einer Stunde schrieb glupi74: Es ist aber tatsächlich keine Qualitätsfrage, sondern mein persönliches Problem damit. Das mit der Story ist eben auch Geschmacksache. Dem ist auch nichts hinzuzufügen und das ist auch absolut okay so... ein ähnliches Problem hatte ich seinerzeit mit Horizon Zero Dawn: Spoiler Aloys persönliche Reise bzw die Suche nach ihrer Mutter und ihr Dilemma damit fand ich zu Beginn des Games mega spannend und hat mich von Anfang an in den Bann gezogen, aber als dann klar war, dass es in dem Sinn keine Mutter gibt, weil wegen Klonerei und so, und es dann "nur" noch ums große Ganze und weniger um ihr persönliches Schicksal ging, war ich auch irgendwie raus... Klar, Welt und Gameplay (und auch die "andere" Story) waren und sind sehr cool, aber den ursprünglichen Zauber hatte es dann für mich auch verloren... Kann dich mit dieser Erklärung also durchaus verstehen, zumal du ja auch anerkennst, was sonst so richtig gut in dem Spiel gemacht wurde und es nicht pauschal und generell abstrafst vor 1 Stunde schrieb glupi74: Ja! Genau das heißt das. Ich bin auch schon dabei, ein kleines Update zum ersten Spiel, das ich dann aus dem SPielekatalog gespielt habe, zu verfassen. Den Start-Post habe ich auch entsprechend angepasst. Man liest sich also hoffentlich! Ja supi! Dann wechseln wir uns ja quasi ab Ich hab's nämlich jetzt ("Dank" ausgebliebenem Black-Week(s)-Deal) wirklich erstmal pausiert und werd wahrscheinlich erst wieder einsteigen, wenn was rausfliegen soll, was ich dringend noch spielen will oder sogar beenden muss, weil sich was jetzt noch aus'm Katalog angefangen in meiner Liste befindet vor 59 Minuten schrieb glupi74: 4 Stück sind relativ wenig, es kann aber natürlich sein, dass Sony zu gegebener Zeit noch weitere Spiele dazunimmt. Da kommt sehr sicher noch was nach... war ja letzten Monat auch schon so 1 Zitieren
Letsplayandy1990 Geschrieben 17. Dezember 2025 Geschrieben 17. Dezember 2025 Like a Dragon Gaiden: The Man Who Erased His Name Wer Yakuza Spiele mag sollte es auf jeden Fall zocken. 1 Zitieren
glupi74 Geschrieben 24. Dezember 2025 Autor Geschrieben 24. Dezember 2025 Ich wünsche euch allen angenehme Festtage! Vor dem Jahreswechsel schaffe ich hoffentlich noch ein kleines Update und dann sollte es noch den Jahresbericht geben, diesmal hoffentlich eher Anfang Jänner. Man liest sich! 5 Zitieren
glupi74 Geschrieben 28. Dezember 2025 Autor Geschrieben 28. Dezember 2025 (bearbeitet) +++Update 27: Stream dich nicht so an!+++ Da bin ich wieder. Wie bereits in meinem Start-Post erwähnt, bin ich seit kurzer Zeit Besitzer eines PS+-Premium Abos. Ein wesentlicher Grund für das Upgrade war neben dem 33%-Rabatt die Möglichkeit, mit einem PS+-Premium-Abo Spiele über die PS Portal zu streamen. Damit kann ich endlich die PS Portal nutzen, ohne auf meiner PS5 eingeloggt zu sein. Das ist insofern praktisch, weil meine Tochter Jenny (klein, Locken) am Wochenende auch gerne auf der PS5 zockt (vor allem Stray, Lego Horizon Adventures oder Astrobot in Endlosschleife) und ich somit unabhängig davon daddeln kann. Ich habe am vorletzten Wochenende for Weihnachten die Sache mal getestet, und war etwas ernüchtert. Das Streamen an sich funktioniert sehr gut, aber ich merkte bald, dass es da einige Tücken gibt. Das Zocken von Spielen, die ich schon auf der PS5 angefangen habe, funktioniert offensichtlich nur dann, wenn der Spielstand nicht auf der PS5 gespeichert ist. So zum Beispiel bei meinem aktuellen Rennspiel, CarX Racing. Da kann man problemlos vom Spielstand auf der PS5 wegspielen. Das Dumme dabei: der Spielstand wird dann nicht auf die PS5 zurückübernommen. Als ich auf das Spiel wieder auf der PS5 anmachte, war mein Spielfortschritt genau dort, wo ich das letzte Mal auf der PS5 aufgehört habe. Also das ist jetzt nicht so hilfreich. Bei anderen Spielen, deren Speicherstände auf der PS5 sind, startet man das Spiel komplett neu, getestet mit Phasmophobia. Auch nicht wirklich etwas, das einen vorwärtsbringt. Wenn man ein Spiel komplett neu über Streaming startet, hat man dasselbe Problem. Die PS5 weiß offensichtlich nichts von meinen Streaming-Aktivitäten. Getestet habe ich das mit Thank Goodness You're here. Dazu komme ich aber noch gleich. Wie sich inzwischen herausstellte (siehe @d4b0n3z Beitrag weiter unten), funktioniert es doch, dass die Speicherstände übertragen werden, dazu muss man nur die Synchronisation der Speicherdaten mit dem Streaming aktivieren (dort, wo man auch die automatischen Uploads aktiveren bzw. deaktivieren kann). Fazit: Streamen macht aus der Sicht eines Trophy-Hunters nur dann Sinn, wenn man das Spiel komplett auf der PS Portable durchspielt und keine älteren Speicherstände für das spätere Aufräumen braucht. Was die Anwendbarkeit dieser Funktion wiederum deutlich einschränkt. Bei genauerem Nachdenken hätte ich mir das zwar schon vorher denken können, aber man darf ja von Zeit zu Zeit etwas naiv sein, oder? Fairerweise muss ich aber sagen, dass ich jetzt noch nicht alle Varianten durchgespielt habe, vielleicht kann man da bei den Einstellungen noch etwas machen. EDIT: wie so oft funktioniert mit der richtigen Einstellung doch gleich alles viel besser. Wenn man die Synchronisation der Daten aktiviert, funktioniert das wechseln zwischen PS5 und Streaming einwandfrei. Jo, jetzt sitze ich also hier und habe ein Premium-Abo, das mir nicht wirklich viel bringt. Selbst schuld, ich weiß. Das Streaming werde ich somit in den nächsten 6 Monaten hoffentlich öfters nutzen können. Zusätzlich kann ich jetzt ein paar Spiele spielen, die seit meinem Downgrading zu Essential nicht mehr verfügbar waren oder seither in den Katalog aufgenommen worden sind. Eines davon ist wie gesagt Thank Goodness You're Here. Das Spiel wurde von Coal Supper, einem kleinen englischen Studio aus Yorkshire entwickelt und von Panic, die unter anderem auch Firewatch in ihrem Portfolio haben, veröffentlicht. Davor haben die zwei Herren (mehr Mitarbeiter hat das Studio nicht) aus Nordengland nur ein Spiel veröffentlicht, nämlich Good Time Garden, das aber glaube ich nicht für Sonys Konsole veröffentlicht wurde. Aufmerksam wurde ich auf das Spiel durch @stillers Empfehlung, die eigentlich von @mstyles kam. Kompliziert, ich weiß. Das Spiel sollte kurz und witzig sein. Spoiler: ist es. Das Spiel habe ich wie erwähnt als Stream auf der PS Portal begonnen. In for a Penny Man merkt gleich beim Intro, dass das Spiel wohl in den frühen 70er-Jahren in England spielt. Man sieht etwas wackelige Originalaufnahmen aus dem öffentlichen Leben, Leute beim Einkaufen auf einem Markt, Kinder beim Spielen, Minenarbeiter, die typischen Straßenzüge wo jedes Haus dem anderen gleicht, solche Sachen eben. Das Spiel selbst ist aber in einem Grafikstil gehalten, der ein bisschen an Pepper Pig erinnert und das ist nicht böse gemeint. Man startet als namenloser, sehr kleiner und sehr gelber Handelsvertreter im Büro seines Chefs. Der gibt uns den Auftrag, nach Barnsworth zu reisen, einem kleinen Städtchen im Norden Englands. Für das fiktive Barnsworth stand die Stadt Barnsley, aus der die beiden Entwickler stammen, Pate. Der Tourismus-Werbespot verspricht viel (Family, Romance, Pit (Minenschacht) - die Reihenfolge ist interessant ). Wir werden von unserem Chef kurz gebrieft, offensichtlich will der Bürgermeister von Barnsworth etwas, das wir verkaufen, haben. Also nichts wie hin! Dabei zeigt diese erste Szene schon, was uns bei diesem Spiel erwartet: skurrile Szenen und bizarrer Humor mit einer Prise Monty Python. Um aus dem Büro rauszukommen, müssen wir zunächst den Wasserspender umwerfen, diesen dann zum Fenster schieben, über diesen zum Fensterbrett klettern und dann aus dem Fenster springen. Unser Chef ruft uns noch nach, dass es auf der anderen Seite des Büros ja eine Tür gibt, aber da fliegen wir schon aus dem 10. Stock Richtung Erdboden. Aber glücklicherweise landen wir nicht auf den Asphalt, sondern auf dem Dach eines Doppeldeckerbusses, der gerade Richtung Barnsworth unterwegs ist. Praktisch! Tiefer Fall Kurz darauf landen wir auch schon vor dem Büro des Bürgermeisters. Die Vorzimmerdame muss uns aber mitteilen, dass der Herr Bürgermeister gerade in einem Meeting ist und leider erst in ein paar Stunden Zeit hat. Wir können uns aber in Barnsworth umsehen, wenn wir wollen. Patience is a virtue Wir können aber auch warten ... ... und 15 Minuten später, ähnlich wie bei Far Cry 4 und 5 hat der Bürgermeister dann doch Zeit und lässt uns ins Büro. Damit ist das Spiel beendet und man hat immerhin 2 Trophäen (eine fürs Warten, die zweite für das Abschließen des Spiels) erspielt! Wenn man den Rest von Barnsworth aber auch noch sehen will, sollte man die Wartezeit nutzen und nach draußen gehen. Dort gibt es einiges zu tun, was vor allem an den verhaltensauffälligen Einwohnern liegt, die verschiedenste Aufgaben für uns haben. Man bewegt sich dabei in einer 2D- Welt, die aus mehreren Bereichen besteht, die man dann mehr oder weniger frei erkunden kann. Mit dem linken Stick bewegt man sich, mit springt man und mit lässt man seine kleinen Fäuste sprechen. That's it. Es ist aber kein Bemu, man interagiert einfach mit allem im Spiel, indem man mit seinen Fäusten darauf eindrischt. Da wir aber sehr klein und gelb sind, scheint das keinen zu stören und wir können mit der -Taste auch Gespräche führen. Eine neue Interpretation von "seine Fäuste sprechen lassen". Die Entwickler nennen ihr Spiel deswegen auch nicht ganz unbegründet einen "Comedy Slapformer". Wobei die der Fokus hauptsächlich auf den ersten beiden Begriffen liegt. Wir schauen uns mal um und begegnen gleich den ersten hilfsbedürftigen Bewohner. Jemand hat einen Glückspenny unter einen Kanaldeckel erspäht und wollte ihn sich holen. Dummerweise steckt er jetzt im Gully fest. Etwas Gleitmittel wäre da nicht schlecht. Also schauen wir uns um. Butter aus dem Grocery Store würde sich anbieten, aber der ist noch nicht offen, weil der Azubi den Schlüssel vom Geschäft nicht finden kann und Ronny, der zuständige Mann vom Schlüsseldienst wohl wieder im Pub rumhängt. Auf der Suche nach Lösungen kommen wir in einen Park, wo man dem Gärtner beim Rasenmähen helfen kann, und dabei die Liebesgeschichte zweier Blumen auf recht brutale Weise beenden kann. Zumindest für die männliche, die weibliche Blue wendet sich dann einfach dem nächsten Blümerich zu. Einmal beim Polizeihäuschen anklopfen schadet auch nicht, da man das für eine Trophäe zu drei verschiedenen Zeiten tun muss. Wir können auch Nick helfen, seinen Ziegelladen aufzumachen. Geschäftsidee Als wir wieder bei unserem Auftraggeber vorbeikommen, versucht bereits ein Passant ihn aus der misslichen Lage herauszuziehen, aber vergeblich. Schließlich gelangen wir auch ins Pub, wo tatsächlich Ronny auf sein Pint wartet. Da die Schankanlage aber nicht funktioniert, wartet dieser vergeblich, was wiederum die Öffnung des Grocery Stores verzögert und somit den Zugriff auf die Butter aka Gleitmittel verhindert. Eine Verkettung unglücklicher Umstände sozusagen. Aber als Handelsvertreter von Welt nimmt man die Sache eben selbst in die Hand und springt in den Abfluss des Waschbeckens neben der Schankanlage. Warum uns das dann in den Keller mit den Bierfässern bringt, müsst ihr die Entwickler fragen, aber sehen wir über dieses klitzekleine Plothole mal hinweg. Im Keller geben wir jedem Fass einen Schubs, um das Bier wieder fließen zu lassen. Da der Raum keinen Ausgang hat (aka Plothole) bleibt uns nichts anderes übrig, als dass wir uns von einem losen Ende eines Schlauchs der Schankanlage einsaugen lassen, um gemeinsam mit dem Bier in ein Pint gezapft zu werden. So schließt sich der Kreis und wir landen wieder am Tresen. Unser Mann vom Schlüsseldienst, der dem Wirt erzählt, dass er vor zwei Pint in der Früh gar nicht aus dem Bett steigt, bevor er sich dann ein Frühstückspint zu Gemüte führt, eher er dann sein Morning-Pint im Pub zu sich nimmt, ist schon am Weg zum Grocery Store. Sick as a Fig Besagter Mann liegt dann auch neben der geöffneten Tür des Grocery Stores in stabiler Seitenlage. Wenn unser gelber kleiner Freund ihn ein paarmal mit den Fäusten bearbeitet, kommt sein Frühstück sowie eine Trophäe zum Vorschein. Irgendeines der Pints muss wohl schlecht gewesen sein. Wir halten uns aber nicht mit Ronnys AlkoholMagenproblemen auf, sondern schauen uns mal im Grocery Store um. Die Besitzerin bedankt sich gleich artig bei uns und bietet uns etwas aus ihrem Lager als Dank an. Colin, der Azubi ist aber immer noch etwas von der Rolle und schrubbt den Boden mit Stiel des Wischmobs. Kann passieren. Hinten im Lager treffen wir die städtische Wühlmaus (vole), die sich zunächst aber als Kühlraum-Hermelin (fridge stoat) ausgibt. Wissen wir das auch. Heile kleine Welt Wir finden im Lager aber auch Nützliches, wie eine große Packung Butter, in die sich unser kleiner gelber Freund dann auch gleich hineinwirft. Das veranlasst wiederum die Butter, bis zur Dame (ob es Dame oder Herr ist, ist nicht ganz klar, aber ich tippe auf ersteres) mit dem Arm im Gully zu flutschen. Die reibt sich damit dann gleich den besagten Arm sowie ihre Achseln ein, ehe sie sich den Rest in den Mund stopft. Mmmmm, yummy! Perfekt vorbereitet, bittet sie die anwesenden Passanten, es mit dem Herausziehen nochmals zu versuchen und tatsächlich, es gelingt ihnen. Allerdings steckt ihr mit Butter bestrichener Arm immer noch im Gully, nur der Gully nicht mehr im Boden. WTF? Aber egal, damit kommt sie zu ihrem Glückspenny und wir zu einem Weg in das nächste Gebiet. Wir können nämlich in das entstandene Loch springen und so entlang eines Abflussrohrs ins nächste Gebiet vordringen. Davor können wir aber noch ein paar andere Trophäen vorbereiten, wie alle Postkästen aufzubrechen und Ratten zum Singen zu bringen. Im neuen Gebiet gibt es dann wieder einiges zu tun. Man kann im Supermarkt aufräumen (aka alles zerstören und auf den Boden werfen), wieder ein paar Postkästen aufbrechen, Ratten zum Singen bringen und dem Reparaturmann, der gerade die Fritteuse des hiesigen Fish and Chips Ladens wieder zum Laufen bringt, bei der Arbeit helfen. Wichtig ist, dass man wirklich überall auf der Map hingeht und alles mit seinen Fäusten untersucht. Einige Trophäen verlangen nämlich, dass man dieselbe Sache jedes Mal macht, wenn man auf einer gewissen Map ist. Zum Beispiel beim Häuschen des Polizisten anklopfen, bei Nicks Geschäften vorbeischauen, dem etwas übergewichtigen Besitzer eines Foodstalls in die etwas überdimensionalen Pobacken boxen oder die Auslage des Fischverkäufers etwas aufräumen. Es lohnt sich auch immer wieder, den Kommentaren einzelner NPCs zu lauschen. Schöner britischer Wortwitz! Ja, ja, Meisen, was? Hihihi, hat er gerade "finishing her off" gesagt? Shell Shocked Wenn man sich die Trophäenbeschreibungen allerdings erst so nach der Hälfte des Spiels mal genau anschaut, kann es natürlich vorkommen, dass dieser jene dann merkt, dass er natürlich schon etwas verpasst hat. Also habe ich dann beschlossen, die Steaming-Version sein zu lassen und auf der PS5 ein neues Spiel zu beginnen, bei der ich dann brav alle Aktivitäten abgearbeitet habe. Naja, bis auf eine ... Es war aber auch wirklich eine sehr knifflige Aufgabe, die da von mir bzw. unserem kleinen gelben Freund verlangt wurde. Ich sollte dabei sieben Schnecken im Garten vernichten. Eine davon fällt aber in einen Brunnen und wenn man ihr hinterherspringt, kommt man nicht mehr zurück. Daher ist es sehr wichtig, vorher alle anderen Schnecken, das sind sieben minus eins also sechs im Garten zu erledigen. Nicht fünf, sondern sechs. Ich dachte natürlich, ich habe alle anderen sechs Schnecken schon erwischt, bevor ich dann in den Brunnen gesprungen bin. Habe ich nicht. Zu meiner Verteidigung muss ich aber anmerken, dass diese eine Schnecke auch nur sehr schwer zu sehen war. Hier ein Screenshot. Ich habe die Stelle, an der die Schnecke angeblich sein soll, markiert. Das kann man ja fast nicht sehen, oder? Egal, ich habe das Spiel dann fertig gespielt und danach die PS Portal noch einmal angeworfen und mit meinem Streaming-Spielstand weitergespielt, der war nämlich kurz vor der Schneckenplage. Diesmal fand ich auch The snail in disguise und konnte damit die letzte Trophäe und auch die Platin streamender Weise holen. Somit hat meine Unwissenheit bzgl. Synchronisation dann ja doch noch irgendwie etwas gebracht. Das Spiel war tatsächlich lustig, vor allem wenn man den etwas von Monty Python angehauchten Humor mag. Wenn man alles weiß, bzw. sich die Trophäenbeschreibungen durchliest, kommt man vermutlich in 2 bis 3 Stunden durch. Ich habe mir das ja gründlich anschauen müssen, also Streaming- und PS5-Version, daher hat es bei mir etwas länger gedauert. Alles nur der Wissenschaft wegen, natürlich! Das war es mit den Updates für heuer. Ich bereite gerade alles für die Trophies.de GOTY-Wahl vor. Es gibt wieder ein kleines Rätsel, für alle, die neben der Teilnahme an der Wahl auch noch etwas gewinnen wollen, und sei es nur Erfahrung. Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr. Brav bleiben! Bearbeitet Sonntag um 00:19 von glupi74 Möglichkeit der Synchronisation der Streamingdaten mit der PS5 ergänzt. 7 3 Zitieren
Kneete Geschrieben 29. Dezember 2025 Geschrieben 29. Dezember 2025 Huhu Glupi und vielen Dank für deine Einblicke! Ich habe gespannt deine Erfahrungen mit der PS-Portal gelesen, da ich auch mit einem Kauf geliebäugelt habe. Das Problem mit den Save-Files ist ein dicker Minuspunkt für meine Überlegung. Es wundert mich, dass Sony das nicht besser gelöst bekommen hat, vor allem, wenn man seine Save-Files schon fast automatisch in den Cloud-Speicher hochlädt. Von daher wundert es mich, dass die Systeme da nicht auf die Save-Files zugreifen können. Ich hätte gerne mal ein Spiel im Bett oder außerhalb meines Wohnzimmers auf der Portal gespielt, um es dann auf der stationären Konsole weiterzuspielen. Aber so sehe ich da ziemlich wenig Anreize mir die Portal zu holen. Ich hoffe du kannst noch das Beste aus dem Premium-Abo rausholen, damit es nicht ganz umsonst war 1 Zitieren
glupi74 Geschrieben 30. Dezember 2025 Autor Geschrieben 30. Dezember 2025 (bearbeitet) Am 29.12.2025 um 11:50 schrieb Kneete: Huhu Glupi und vielen Dank für deine Einblicke! Ich habe gespannt deine Erfahrungen mit der PS-Portal gelesen, da ich auch mit einem Kauf geliebäugelt habe. Das Problem mit den Save-Files ist ein dicker Minuspunkt für meine Überlegung. Es wundert mich, dass Sony das nicht besser gelöst bekommen hat, vor allem, wenn man seine Save-Files schon fast automatisch in den Cloud-Speicher hochlädt. Von daher wundert es mich, dass die Systeme da nicht auf die Save-Files zugreifen können. Ich hätte gerne mal ein Spiel im Bett oder außerhalb meines Wohnzimmers auf der Portal gespielt, um es dann auf der stationären Konsole weiterzuspielen. Aber so sehe ich da ziemlich wenig Anreize mir die Portal zu holen. Ich hoffe du kannst noch das Beste aus dem Premium-Abo rausholen, damit es nicht ganz umsonst war Das Problem mit den Save-Files gibt es aber nur beim Streamen. Wenn du die Portal über die PS5 nutzt, dann ist das kein Problem, nur darf dann niemand anders die PS5 benutzen, auch nicht unter einem anderen Account. Bearbeitet Samstag um 20:09 von glupi74 Zitieren
d4b0n3z Geschrieben 30. Dezember 2025 Geschrieben 30. Dezember 2025 Am 28.12.2025 um 14:08 schrieb glupi74: Ich habe am vorletzten Wochenende for Weihnachten die Sache mal getestet, und war etwas ernüchtert. Das Streamen an sich funktioniert sehr gut, aber ich merkte bald, dass es da einige Tücken gibt. Das Zocken von Spielen, die ich schon auf der PS5 angefangen habe, funktioniert offensichtlich nur dann, wenn der Spielstand nicht auf der PS5 gespeichert ist. So zum Beispiel bei meinem aktuellen Rennspiel, CarX Racing. Da kann man problemlos vom Spielstand auf der PS5 wegspielen. Das Dumme dabei: der Spielstand wird dann nicht auf die PS5 zurückübernommen. Als ich auf das Spiel wieder auf der PS5 anmachte, war mein Spielfortschritt genau dort, wo ich das letzte Mal auf der PS5 aufgehört habe. Auf der PS5 die Synchronisation anwerfen. Ich zocke Ghost of Tsuhsima, MechWarrior 5 Clans, Assassins Creed Mirage oder Baldurs Gate 3 abwechseln per Cloud Streaming auf der PS Portal oder installiert auf der PS5. Die Ps5 muss nach Spielende den Speicherstand in die Cloud pumpen und vor Spielbeginn den Portal Spiestand aus der Cloud holen. Das was du beschreibst, kenne ich, aber lässt sich durch eine kurze Synchronisation lösen. 1 1 Zitieren
glupi74 Geschrieben 30. Dezember 2025 Autor Geschrieben 30. Dezember 2025 vor 1 Stunde schrieb d4b0n3z: Auf der PS5 die Synchronisation anwerfen. Ich zocke Ghost of Tsuhsima, MechWarrior 5 Clans, Assassins Creed Mirage oder Baldurs Gate 3 abwechseln per Cloud Streaming auf der PS Portal oder installiert auf der PS5. Die Ps5 muss nach Spielende den Speicherstand in die Cloud pumpen und vor Spielbeginn den Portal Spiestand aus der Cloud holen. Das was du beschreibst, kenne ich, aber lässt sich durch eine kurze Synchronisation lösen. Vielen Dank für die Info! Dann gibt es also diese Einstellung, auf die ich im Text schon gehofft habe. Zitieren
Pittoresque Geschrieben Donnerstag um 20:56 Geschrieben Donnerstag um 20:56 (bearbeitet) Hey Das Mysterium mit den Safegames hat sich ja schon aufgelöst, bei mir (bin seit Weihnachten auch stolze Portal-Besitzerin) hat das auch auf Anhieb funktioniert, aber ich hab die Synchronisation auch immer an Thank Goodness You're Here hatte ich eh schon auf dem Schirm, aber so lustig, wie es sich bei dir liest, rutscht das gleich ein paar Punkte auf der Liste nach oben. Erinnert mich ein bisschen an Toem, nur mit anderem Humor. Bin gespannt! P.S. Frohes Neues Jahr natürlich auch! Ist ja schon ein ganzer Tag rum, da denkt man nicht mehr so dran. Bearbeitet Donnerstag um 20:56 von Pittoresque 1 Zitieren
x_jeanne_x Geschrieben Samstag um 19:45 Geschrieben Samstag um 19:45 Huhu, und frohes Neues Jahr! Thank Goodness You're Here klingt ja nach einer Erfahrung, das muss auf meine Wunschliste! Glückwunsch zur neuen Portal und dem Premium-Abo - aber das mit der Speicherverwaltung klingt ja nicht prickelnd, was du da erlebt hast - auch wenn ich lese dass man das Problem mit Synchronisation ein doch lösen kann, anscheinend. 1 Zitieren
susu Geschrieben Samstag um 22:12 Geschrieben Samstag um 22:12 Am 28.12.2025 um 14:08 schrieb glupi74: Das Dumme dabei: der Spielstand wird dann nicht auf die PS5 zurückübernommen. Als ich auf das Spiel wieder auf der PS5 anmachte, war mein Spielfortschritt genau dort, wo ich das letzte Mal auf der PS5 aufgehört habe. Oh nein, das klingt ja wirklich nach nicht mitgedacht. Wer will denn reinweg an der Portal spielen, wenn die Speicherstände nicht kompatibel sind, kann man ja nicht mal sagen, ich spiele mal unterwegs und später fortzusetzen Am 28.12.2025 um 14:08 schrieb glupi74: Aber glücklicherweise landen wir nicht auf den Asphalt, sondern auf dem Dach eines Doppeldeckerbusses, der gerade Richtung Barnsworth unterwegs ist. Praktisch! Ja stell dir vor, du hättest auf den nächsten Bus warten müssen. Nachher fährt der nur ein Mal am Tag Am 28.12.2025 um 14:08 schrieb glupi74: Butter aus dem Grocery Store würde sich anbieten, aber der ist noch nicht offen, weil der Azubi den Schlüssel vom Geschäft nicht finden kann und Ronny, der zuständige Mann vom Schlüsseldienst wohl wieder im Pub rumhängt die Problemchen aus der Kleinstadt Am 28.12.2025 um 14:08 schrieb glupi74: wo man dem Gärtner beim Rasenmähen helfen kann, und dabei die Liebesgeschichte zweier Blumen auf recht brutale Weise beenden kann. Zumindest für die männliche, die weibliche Blue wendet sich dann einfach dem nächsten Blümerich zu Was für ein Skandal! So brutal und die feine Blume trauert nicht mal richtig?! Am 28.12.2025 um 14:08 schrieb glupi74: Colin, der Azubi ist aber immer noch etwas von der Rolle und schrubbt den Boden mit Stiel des Wischmobs. Kann passieren. vielleicht sitzt der Schock zu tief Am 28.12.2025 um 14:08 schrieb glupi74: Allerdings steckt ihr mit Butter bestrichener Arm immer noch im Gully, nur der Gully nicht mehr im Boden. WTF? Aber egal WTF trifft es Am 28.12.2025 um 14:08 schrieb glupi74: alle Postkästen aufzubrechen und Ratten zum Singen zu bringen wilde Kombination Am 28.12.2025 um 14:08 schrieb glupi74: Zu meiner Verteidigung muss ich aber anmerken, dass diese eine Schnecke auch nur sehr schwer zu sehen war. Hier ein Screenshot. Ich habe die Stelle, an der die Schnecke angeblich sein soll, markiert. Die schnecke schwebt ja quasi, wie hättest du da rankommen sollen. Das ist doch keien Questschnecke niemals! Also ja Thank Goodness You are Here klingt auf jeden Fall spielenswert Danke für die Spieleeindrücke und diesen genialen Text. Solltest du jemals wieder behaupten, dass die Updates schreiben schwer fällt, werde ich auf dieses Update hier verweisen. Einfach super zu lesen. Hat sehr viel Spaß gemacht Noch ein gesundes und frohes neues Jahr für dich und deine Familie 1 Zitieren
glupi74 Geschrieben Sonntag um 11:37 Autor Geschrieben Sonntag um 11:37 vor 15 Stunden schrieb x_jeanne_x: Huhu, und frohes Neues Jahr! Thank Goodness You're Here klingt ja nach einer Erfahrung, das muss auf meine Wunschliste! Glückwunsch zur neuen Portal und dem Premium-Abo - aber das mit der Speicherverwaltung klingt ja nicht prickelnd, was du da erlebt hast - auch wenn ich lese dass man das Problem mit Synchronisation ein doch lösen kann, anscheinend. Danke, dir auch! Ja, das Spiel ist cool, da machst du nichts falsch. Die Portal habe ich schon länger, aber das PS Premium-Abo seit Mitte Dezember. Ja, mit der Synchronisation sollte das dann kein Problem sein. 1 Zitieren
glupi74 Geschrieben Sonntag um 12:07 Autor Geschrieben Sonntag um 12:07 (bearbeitet) Am 1.1.2026 um 21:56 schrieb Pittoresque: Hey Das Mysterium mit den Safegames hat sich ja schon aufgelöst, bei mir (bin seit Weihnachten auch stolze Portal-Besitzerin) hat das auch auf Anhieb funktioniert, aber ich hab die Synchronisation auch immer an Thank Goodness You're Here hatte ich eh schon auf dem Schirm, aber so lustig, wie es sich bei dir liest, rutscht das gleich ein paar Punkte auf der Liste nach oben. Erinnert mich ein bisschen an Toem, nur mit anderem Humor. Bin gespannt! P.S. Frohes Neues Jahr natürlich auch! Ist ja schon ein ganzer Tag rum, da denkt man nicht mehr so dran. Ja gottseidank! Thank Goodness Your're Here! ist jedenfalls einen Blick wert. Vielleicht lese ich dazu ja in Kürze auch bei dir was drüber. vor 13 Stunden schrieb susu: Oh nein, das klingt ja wirklich nach nicht mitgedacht. Wer will denn reinweg an der Portal spielen, wenn die Speicherstände nicht kompatibel sind, kann man ja nicht mal sagen, ich spiele mal unterwegs und später fortzusetzen Das hat sich inzwischen gottseidank aufgelöst und ist ohne Probleme möglich (ich habe es auch im Text umgeschrieben). vor 13 Stunden schrieb susu: Ja stell dir vor, du hättest auf den nächsten Bus warten müssen. Nachher fährt der nur ein Mal am Tag Wahrscheinlich hat sich auch unser kleiner gelber Handelsvertreter in dem Moment "Thank goodness, you're here!" gedacht. vor 13 Stunden schrieb susu: Also ja Thank Goodness You are Here klingt auf jeden Fall spielenswert Danke für die Spieleeindrücke und diesen genialen Text. Solltest du jemals wieder behaupten, dass die Updates schreiben schwer fällt, werde ich auf dieses Update hier verweisen. Einfach super zu lesen. Hat sehr viel Spaß gemacht Vielen Dank! Bearbeitet Sonntag um 12:10 von glupi74 2 Zitieren
glupi74 Geschrieben Sonntag um 12:40 Autor Geschrieben Sonntag um 12:40 (bearbeitet) +++Jahresrückblick 2025+++ Da ist 2025 auch schon wieder Geschichte. Wenn ich auf meine Spieleliste blicke, kommt mir vor, als hätte ich nur nur ein halbes Jahr gespielt. Aber ich habe nachgeschaut, auch dieses Jahr dauerte 365 Tage. Nachdem es mit dem Vorschreiben des Jahresrückblicks letztes Jahr nicht wirklich geklappt hat, fange ich diesmal einfach erst am 1. Jänner zum schreiben an. Mein Ziel ist es, den Bericht früher fertig zu haben als den letzten, also auf den Monatstag bezogen. Ich war/bin auch diesmal auch für die Organisation der Wahl zum Trophies.de-Spiel des Jahres 2025 verantwortlich (falls ihr noch nicht abgestimmt habt, geht's hier zur Abstimmung. Es gibt auch wieder etwas zu gewinnen!). Aber mein Plan war es, trotzdem in der ersten Jännerwoche alles für euch fertig zu haben. Das ist mir, wie es jetzt aussieht, auch gelungen! Ich werde beim Jahresrückblick wieder auf die für mich bewährte Formel zurückgreifen, also Spiel für Spiel. 2025 waren es deutlich weniger Spiele als im Jahr zuvor, da bietet sich das auch wieder gut an. Neben den Spielen, zu denen ich 2025 hier im Projekt Berichte geschrieben habe, gab es natürlich wieder einiges, dass hier nur kurz erwähnt oder gar nicht behandelt wurde. Zum Glück gab es auch 2025 keinen wirklichen Reinfall, also gilt wie 2024 die Devise: jedes Spiel bekommt einen kurzen (?) Text und am Ende werde ich noch auf ein paar Highlights eingehen. Schauen wir uns mal an, was da so alles dabei war (Reihenfolge nach Datum der letzten erspielten Trophäe, stimmt nicht ganz, bei Bladerunner habe ich bisher noch keine Trophäe erspielt): Scars Above Remnant II (Abschluss der DLCs, Platin gab es schon 2024) Atomfall Anno: Mutationem Deliver Us Mars The Long Dark (Abschluss der DLCs, Platin gab es schon 2023) Killer Frequency Wolfenstein II: The New Colossus (nein, nein, das ist immer noch nicht mein Leben!) Observer: System Redux Sniper Elite: Resistance Coffee Talk Star Wars Outlaws Mafia: The Old Country Clair Obscur: Expedition 33 Phasmophobia (in Arbeit, ich warte immer noch auf einen Deogen) RoboCop: Rogue City - Unfinished Business Thank Goodness You're Here Blade Runner (erst angespielt, noch keine Trophäe) Piece Out: Avatar CarX Street LEGO Horizon Adventures The Stanley Parable: Ultra Deluxe (alles, bis auf die leidige Dienstag-Trophäe) Unterm Strich waren das 2025 (in Klammer die Werte von 2024): 16 (26) 92 (keine Statistik) 173 (keine Statistik) 432 (keine Statistik) und insgesamt 713 (1023) Trophäen. 2025 habe ich insgesamt 8 (2024: 6) Spiele aus dem Spielekatalog gespielt, damit stieg die Anzahl an Spielen wieder etwas an, obwohl ich mehrere Monate gar kein Abo mit Zugriff auf den Spielekatalog hatte. Aus dem Essential-Katalog habe ich eigentlich keines gespielt, weil wir Lego Horizon schon vorher gekauft hatten. Wenn ich auf den aktuellen Spielekatalog blicke, sind natürlich noch einige Spiele dabei, die mich interessieren würden. Aber abgesehen von Sword of the Sea ist da aktuell jetzt nichts dabei, das ich unbedingt spielen will. Dazu kommt, dass ich mit AC Shadows, Ghost of Yotei, Death Stranding 2 und Anno 117 vier sehr große Kaliber auf der Liste habe, die ich mir jeweils auf Disk gekauft habe (bzw. vom Christkind bringen habe lassen), sodass es mir auch ohne den Spielen aus dem Katalog nicht langweilig werden sollte. Vielleicht werde ich es auch wieder so machen wie letztes Jahr und das aktuelle Abo auf Essential zurückstufen, um es dann in der zweiten Jahreshälfte wieder upzugraden. Die Anzahl an neuen Spielen (aka Release im aktuellen Jahr) blieb ähnlich wie letztes Jahr. Richtige AAA-Spiele waren nur 2 dabei (ohne Clair). Wie beim letzen Jahresrückblick sind auch wieder ein paar Spiele dabei, die ich bereits im vorangegangenen Jahr oder noch früher begonnen und 2025 beendet oder zumindest weitergespielt habe. Schauen wir mal, was sich dieses Jahr alles so auf der Platte meiner PS5 getummelt hat! Es könnte auch kleinere Spoiler geben. Kategorie: Schuster, bleib bei deinen Leisten Ich habe zu Scars Above ja bereits im letzten Jahresrückblick recht ausführlich berichtet, daher gibt es hier nichts mehr dazu zu sagen. Was blieb: etwas Frust und etwas Neugierde auf Folgeprojekte der Entwickler. Kategorie: Aufwärmen tut man nur ein Gulasch Auch zu Remnant II habe ich im letzten Jahresrückblick eigentlich schon fast alles gesagt. Anfang des Jahres habe ich den letzten DLC fertig gemacht, daher ist es hier auch nochmal in der Liste. Es war ok, aber nachdem ersten Teil leider eine kleine Enttäuschung. Was blieb: Die Erkenntnis, dass etwas besser zu machen, das schon sehr gut ist, auch mal in die Hose gehen kann. Kategorie: Mut macht sich bezahlt Atomfall war mein erstes kleines Highlight dieses Jahr. Ich bekam netterweise einen Review-Code von Rebellion spendiert und konnte so das Spiel schon vor seiner Veröffentlichung spielen und bin dann auch nur knapp am first platinum achiever gescheitert. Meine Eindrücke habe ich auch in einem Spieletest zusammegefasst. Atomfall wurde zu Beginn öfters als britisches Fallout angepriesen. Tatsächlich liegen seine Wurzeln wohl eher bei Stalker. Man wacht ohne Erinnerung in einem Bunker auf und erkennt recht bald, dass man in einer Quarantänezone gefangen ist. Das Spiel ist an die realen Vorkommnisse rund um das Kernkraftwerk Windfall, bei dem es in den 50er-Jahren einen folgenschweren Unfall gegeben hat, angelehnt, doch im Spiel ist der Grund für die ganzen Probleme ein ganz anderer. Das Spiel punktet mit seinem etwas gewöhnungsbedürftigen Hinweis-System. Es gibt keine Quests in dem Sinne, aber dafür muss man Hinweisen nachgehen. Damit ist das Gameplay sehr stark auf das Erkunden der Maps und das Befragen von. bzw. Plaudern mit NPCs ausgelegt. Man bekommt auch keine Erfahrungspunkte, sondern muss erst entsprechende Stims finden, mit denen man einzelne Skills erlernen kann. Wenn man sich auf diese Art der Erzählung eingelassen hat, macht das Erkunden der Welt und das Ausloten der verschiedenen Möglichkeiten, die einem das Spiel bietet, eine Menge Spass. Ich musste natürlich großteils ohne Guides spielen, aber abgesehen von ein paar einzelnen Sammelobjekten, für die ich mir dann doch Hilfe aus dem Internet holen musste, ging alles gut von der Hand. Cool ist, dass das Spiel dem Spieler auch hinsichtlich des Endes, sprich dem Entkommen aus der Quarantänezone, viele Möglichkeiten in die Hand gibt. Es gibt insgesamt 6 Enden und für jedes muss man teilweise recht unterschiedliche Voraussetzungen erfüllen. Daher ist es auch nicht so schlimm, dass ein Spieldurchgang, wenn man sich auf ein Ende konzentriert, bereits nach wenigen Stunden abgeschlossen werden kann. Nach den fast immer gleichen Sniper Elite Spielen hat Rebellion doch einmal etwas Neues auf die Beine gestellt und dabei auch noch Mut bewiesen. Auch wenn die Entwickler bei den DLCs wohl wieder in die üblichen Muster verfallen. Aktuell gibt es zwei davon, wer weiß was da noch kommt! Was blieb: Freude über das frische Spielprinzip und trotz allem Freude auf die DLCs. Kategorie: Stellar Blade für Arme Anno Mutationem ist mir damals bei Release 2022 aufgefallen und ich hatte in Erinnerung, dass ich das Spiel gerne spielen würde. Im Frühjahr 2025 kam es dann in den Spielekatalog. Auch wenn ich nicht mehr genaus wusste, warum ich das Spiel damals spielen wollte, habe ich auf mein früheres ich gehört und es dann brav gestartet. Ganz kurz zusammengefasst ist das von chinesischen Devs entwickelte Spiel Stellar Blade für die weniger betuchten unter uns. Also im Sinne von sehr billig gemacht. Das Spiel ist ein solider 2.5D Sidescroller mit sehr rudimentärer 80er Jahre Pixelgrafik. Anna, die Protagonistin, kann aber mit Eve aus Stellar Blade durchaus mit helfen. Man kann ihren Körperbau aufgrund der wenigen Pixel, die sie darstellen sollen, zwar nur erahnen, aber es dürfte ganz gut hinkommen. Ihr Kampfstil erinnert mit Schwert und Fernkampf-Schuss-Waffe ebenso an ihre Schwester im Geiste, sie kann auch Doppelsprünge durchführen und hat auch zumindest einen Spezialangriff. Die Kämpfe sind gut gemacht und es sind einige forderne Bosskämpfe dabei, aber nichts, das mich so genervt hat wie etwa einige Bosse bei Scars Above. Aber darüber habe ich auch schon hier etwas detaillierter geschrieben. Es war ganz nett, aber auch nicht so, dass man es jetzt uneingeschränkt weiterempfehlen könnte. Was blieb: Der Wunsch nach einem PS Pro-Update für die Duschszene Die Überraschung, dass ich ein so typisch asiatisches Spiel dann doch recht gerne durchgespielt habe. Kategorie: Vater-Komplex Deliver us Mars ist das Sequel zu Deliver Us the Moon und knüpft an die Geschichte des Vorgängers an. Diesmal ist man bei seiner Reise nicht wie noch beim Vorgänger auf sich alleine gestellt, sondern reist zu viert zum der Erde nächstgelegenen Planeten. Eine dieser vier Personen ist die übrigens jene Frau, die man am Ende von Deliver Us the Moon gerettet hat. Gameplaytechnisch hat sich trotzdem nicht viel gegenüber dem Vorgänger getan, da man immer nur ein- und dieselbe Person steuert, nämlich Kathy, die jüngere Tochter von Isaac Johanson. Isaac war der technische Leiter des Helium3-Projekts auf dem Mond, das wir im Vorgänger wieder in Gang gesetzt haben, nachdem Isaac und weitere führende Personen des Helium3-Projekts dieses untergraben und zur Flucht zum Mars genutzt haben. Kathy kann aber jetzt mit Kletteräxten klettern, die Mechanik ist dabei ähnlich wie bei UC 4, und es gibt natürlich jetzt Dialoge mit den Mitreisenden. Die Geschichte ist ganz interessant, @Pittoresque hat sich hier ein bisschen genauer damit beschäftigt, daher halte ich mich kurz. Kathy schafft es schlussendlich, ihren Vater zu finden und auch die Mission zu erfüllen Wenn alles gut geht, soll es angeblich mit Deliver us Home einen Abschluss der Trilogie geben. Die Kickstarter-Kampagne dazu lief seit 2024 und konnte nun kurz vor Weihnachten 2025 abgeschlossen werden. Die 100.000 $ reichen aus, um die Enwicklung ernsthaft zu beginnen. Mit dem Geld haltet Rockstar vermutlich sein erstes Brainstorming-Meeting für GTA VII ab, ohne Verpflegung. Anyway, ich freue mich auf den Nachfolger, der voraussichtlich Ende 2026 oder Anfang 2027 veröffentlicht werden soll. Was blieb: Etwas Frust von den Kletterpassagen aber hauptsächlich Freude auf den dritten Teil Kategorie: Endurance, endurance, my lord! The Long Dark hat im Dezember 2024 zwei neue DLC-Trophäenlisten bekommen. Eine, die in direkter Verbindung zum kostenpflichtigen DLC Tales from the Far Territory steht und eine, mit der man einfach alle Trophäensammler bis aufs äußerste trollen wollte. Ich ließ mich aber trotzdem nicht davon abhalten, das Spiel nochmals neu anzugehen. Das war auch buchstäblich so. Da mein alter Speicherstand, mit dem ich Platin gemacht habe und der 500 ingame Tage draufhatte, seit dem Update zum DLC nicht mehr funktionierte, musste ich das Spiel nochmals von vorne beginnen. Dabei hätte ich die 500 Tage für die 1000 Tage-Tophäe, die bei der Troll-Liste dabei war, gut brauchen können. Aber gut, es ist ja schön dort oben im Norden Kanadas, haben sie gesagt. Also habe ich wieder bei 0 begonnen und habe sukzessive die neuen Trophäen abgearbeitet. Aufgrund von zwei Trophäen musste ich ohnehin zweimal über alle Gebiete reisen, daher ging vieles davon im Vorbeigehen. Da ich von der Platin noch alles mehr oder weniger gut im Kopf hatte, war das Überleben kein großes Problem, natürlich auch, weil ich auf relativ niedrigem Schwierigkeitsgrad spielte. Somit war es hauptsächlich nur eine Zeitfrage (wobei Zeit, wie wir alle wissen, ja auch relativ ist, und mehr als 300 h dafür auch relativ lang sind), bis ich die neuen Trophäen alle im Sack hatte, also fast alle. Dann war dann noch die zweite Troll-Trophäe. Die lieben Entwickler haben sich gedacht, sie machen noch einen neuen Schwierigkeitsgrad, indem sie nämlich zum bisherigen höchsten SG noch ein paar kleine Gimmiks hinzufügten, wie kältere Außentemperaturen und die neuen Gebrechen. Da bekommt man in regelmäßigen Abständen über 46 ingame Tage verteilt so nette Geschichten wie verkürzte Schlafzeiten, geringere Erholung im Schlaf, kürzeres Sprinten, höhere Kälteempfindlichkeit oder keine Gesundheitsregeneration. Wenn man diese einmal bekommt, gehen sie auch nicht mehr weg, nach 46 Tagen hat man dann alles beisammen, was man für ein einfaches Überleben in der kanadischen Wildnis nicht braucht. 46 Tage, bis zum letzten Gebrechen, zu überleben, ist auch genau das Ziel für die Trophäe Broken Body. Die Reise dorthin war beschwerlich, wie man hier, hier und hier nachlesen konnte, aber schlussendlich konnte ich Broken Body mein eigen nennen und war auch ein bisschen stolz drauf, einer von inzwischen 10 Personen auf der Playstation zu sein, der dieses Monster auf 100% hat. Vielleicht kommen ja mit @AiMania, @tadini oder @stiller im Laufe von 2026 noch weitere deutschsprachige 100% Completionistas dazu? Wer weiß das schon? Was blieb: Ein bisschen Stolz und die Vorfreude auf den letzten Story DLC, der im März 2026 erscheinen soll, sowie auf Blackfrost, den Nachfolger von The Long Dark. Kategorie: Talk Radio Killer Frequency ist ein nettes kleines Adventure, das ich mir nach dem Abschluss von The Long Dark zu Gemüte geführt hatte. Mein Abo lief da nicht mehr lange, daher wollte ich noch ein paar kürzere Spiele spielen, geworden sind es dann Killer Frequency, >Observer und Coffee Talk. Killer Frequency bekam nach längerer Pause auch wieder ein richtiges Update spendiert, das ihr hier nachlesen könnt. Das Spiel war kurzweilig, teilweise spannend und hatte auch lustige Momente (da fällt mir ein, dass ich das noch bei @AiManias Eckdaten ergänzen könnte). Je nachdem, wie gut oder schlecht man sich bei den diversen Dialogen anstellte, gab es am Ende ein gutes oder schlechtes Ende und somit zwei Spieldurchläufe, die man spielen musste. Das Spiel erinnerte mich auch ein bisschen an Poe and Munro, das süsse Moderatorpärchen aus The Shapeshifting Detective und Dark Nights with Poe and Munro. Es gibt hier zwar nur einen Moderator, aber wir werden von einer Produktionsassisitentin unterstützt, mit der sich einige interessante Dialoge ergeben. Ich werde die Entwickler (Team17) jedenfalls im Auge behalten und hoffe, dass sie bald wieder etwas Interessantes veröffentlichen. Was blieb: Eine Rachestory kann auch interessant inszeniert sein. Kategorie: Kopfsache >Observer: System Redux ist eine Neuauflage des Originalspiels für Konsolen. Das Spiel ist von Bloober Team, die auch das Remake von Silent Hill 2 gemacht und 2025 Cronos: Before the Dawn herausgebracht haben. Die Mädels und Jungs aus Polen haben es also gerne gruselig und oder mystisch. Observer geht mehr ins Mystische und hat starke Anleihen an Blade Runner, dem Film von Ridley Scott, genommen. Da trifft es sich gut, dass Rutger Hauer, einer der wesentlichen Protagonisten des Films (neben Harrison Ford, der die Hauptrolle spielte) dem Prota seine Stimme und sein Gesicht gibt. Das Spiel ist zwar nicht lang und man befindet sich die gesamte Zeit in einem Apartmentgebäude inklusive Hinterhof, aber trotzdem ist die Platin ohne Guide sehr anstrengend, weil man für viele der Trophies verschiedene Punkte abklappern muss und einiges verpassbar ist. Das Spiel beschäftigt sich auch mit dem interessanten Thema, ob man seine Gedanken mit Maschinen verbinden lassen soll, wie es z.B. Elon Musks Neurolink vorsieht. Nach Observer und dem allgemeinen Geisteszustands des Herrn Musk würde ich die Frage eher mit Nein!!! beantworten. Wer mehr darüber wissen will, kann mein Update dazu studieren. Was blieb: Mindfuck klingt irgendwie lässiger, als es dann tatsächlich ist. Kategorie: More of the same Mit Sniper Elite Resistance wollte Rebellion der Reihe neuen Schwung verleihen. So richtig angestrengt haben sie sich dabei aber leider nicht, denn abgesehen von einem neuen Protagonisten und einem etwas verunglückten zusätzlichen Spielmodus hat sich nicht viel getan. Harry Hawker spielt sich wie Karl Fairburne mit neuer Frisur, keine anderen Skills, keine andere Herangehensweise an die Missionen. Ich habe auch zu diesem Spiel einen Review-Code von Rebellion bekommen, sodass ich auch dazu einen Test schreiben durfte. Das Spiel ist im Prinzip gleich gut wie Sniper Elite 5, mit der Betonung auf "gleich". Der Koop macht wie immer großen Spaß und ich werde sicher auch den nächsten Teil der Serie, sofern noch einer kommt, wieder spielen, vor allem wegen des tollen Koop-Gameplays, aber Neues erwarte ich nicht mehr. Was blieb: Erinnerungen an nette Spielstunden mit meinem Koop-Partner Kategorie: Zuhörer Über Coffee Talk wurde bei @Pittoresque hier und @AiMania hier schon ausführlich berichtet. Da beide vom Spiel sehr angetan waren und ich im Sommer noch ein letztes kurzes Spiel suchte, bevor mein Extra-Abo auslief, habe ich mich auch als Barista versucht. Es hat wirklich gut funktioniert. Die Dialoge mit den Gästen meines Cafes sowie die Gespräche zwischen den Gästen waren interessant und es war eine Freude zuzusehen, wie sich die Geschichten der einzelnen Charaktere über die Spielzeit entwickelten. Dabei waren die meisten Besucher nicht menschlich sondern anderer Abstammung, wie Werwölfe, Vampire, Nekos, Elfen und so weiter. Das es dabei auch zu Reibungspunkten kommen kann, ist logisch und wird durch die Gespräche der Gäste auch sehr schön thematisiert, ohne jetzt mit dem Zeigefinger zu wacheln. Kompliment an die Entwickler! Da der zweite Teil auch im Spielekatalog ist, werde ich mir das zeitnah anschauen. Teil 2 soll ja etwas aufwändiger sein, aber wenn die Dialoge wieder so interessant sind, dann soll es mir recht sein. Ein dritter Teil, Coffee Talk Toyko, wurde auch bereits angekündigt. Ich bin gespannt. Was blieb: Lust auf mehr interessante Gespräche Kategorie: Kindheitserinnerungen Star Wars hat mich seit meiner Kindheit, als ich mit ca. 10 Jahren zum ersten Mal "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" im Kino gesehen habe, fasiziniert. Ich habe dann die Filme der ersten Trilogie mehrmals auf Video angeschaut, "Das Imperium schlägt zurück" 6 Mal. Ich hatte auch haufenweise Actionfiguren, leider keine mehr in Originalverpackung, sonst wäre ich jetzt reich. Im Laufe der Zeit habe ich natürlich auch alle anderen Filme, die erste Trilogie und die dritte, sowie die zwei Spin-offs Rogue One und Solo gesehen, bei den unzähligen Serien bin ich allerdings nicht eingestiegen. Gut, was ich eigentlich sagen wollte: ich mag Star Wars. Bei den Videospielen bin ich hingegen noch nicht so wirklich reingekommen. Star Wars: Jedi Fallen Order war cool, hatte mich aber etwas wegen der Steuerung genervt. Die Ankündigung von Star Wars Outlaws hat mich damals aber trotzdem gefreut. Bis ich es dann schlussendlich gespielt habe, hat es zwar etwas gedauert, aber immerhin konnte ich dann gleich alles am Stück inklusive DLCs machen. Geplant war eigentlich alles anders, weil wir um einen Test-Code bei Ubisoft angefragt hatten und dann auch einer an die Redaktion verteilt wurde. Leider wurde der Code aber schon von jemand anderen benutzt und so wurde es nichts mit einem Test und dem Spielen zu Release. Irgendwann habe ich mir dann aber die Disc gekauft und in der zweiten Jahreshälfte 2025 damit begonnen. Das Spiel ist von Ubisoft und das merkt man zum Teil, wobei ich die Ubi-Formel trotz allem gerne mag. Hier muss man aber keine Türme erklimmen oder sonstige Sachen zum Aufdecken der Map machen, sondern einfach die Gegend erkunden. Key Vess, die Protagonistin des Spiels hat zwar jetzt nicht den besten Friseur in der Galaxis, aber abgesehen davon war der obligate Shitstorm in Social Media bei weiblichen Hauptcharakteren wieder einmal nur peinlich und lächerlich. Ich fand ihren Charakter gut geschrieben, auch ihre Beziehung zu Nix, dem kleinen Tentakelmonster, ist glaubwürdig. Nix ist irgendwie auch der geheime Star des Spiels, seine schauspielerischen Fähigkeiten suchen seinesgleichen. Insgesamt hatte ich da über 80 h Spaß und bekam mit einigen Bekannten aus der Original-Trilogie wie Jabba the Hutt oder Lando Calrissian oder der Cantina in Mos Eisely auch ein bisschen Fanservice. Ich finde es daher schade, dass das Spiel nicht den erwarteten Erfolg für Ubisoft gebracht hat. Nicht unbedingt wegen Ubisoft, aber weil ein zweites Spiel mit Key durchaus interessant gewesen wäre. Was blieb: Vorfreude auf weitere Star Wars Spiele und Filme Kategorie: Back to the roots Mafia: The Old Country sollte das Mafia Franchise nach dem durchwachsenen Mafia III wieder in die Spur bringen und meiner Meinung nach ist das hervorragend gelungen. Das Spiel beleuchtet die Anfänge der Mafia in Sizilien kurz nach der vorletzten Jahrhundertwende. Wir begleiten Enzo, wie er sich vom Arbeiter in einer Schwefelmine zum Capo einer lokalen Mafia-Familie, den Torrisi hocharbeitet. Wie immer läuft da nicht alles wie geplant und es stellt sich heraus, dass Blut dann doch dicker als Ehre ist. Die Spielwelt und die ganze Atmosphäre ist sehr gut gestaltet und wurde sogar von ausgewiesenen Mafiaexperten als authentisch gelobt. Enzo wird nach und nach in die Geschäfte der Torrisi eingeführt und muss dabei erkennen, dass die Belange der Familie über alles gehen. Die Geschichte war zwar recht schnell vorhersehbar, hat aber insgesamt sehr gut unterhalten. Es gibt einige Referenzen zu Empire Bay, aber man muss die anderen Mafia-Spiele nicht kennen, um hier seinen Spaß zu haben. Wie bei Mafia II (Mafia III habe ich nicht gespielt) ist die Openworld zwar großartig, dient allerdings nur als Kulisse und neben den Missionen, die dann in festgelegten Gebieten stattfinden, gibt es nicht wirklich etwas zu tun, abgesehen vom nachträglichen Einsammeln von Sammelgegenständen. Es kann aber jedenfalls mit dem sehr guten ersten Mafia Spiel und Mafia II mithalten, mir hat es sogar ein bisschen besser als die beiden genannten gefallen. Inzwischen hat das Spiel einen kostenlosen DLC erhalten, für den man das Spiel auf dem neuen höchsten Schwierigkeitsgrad duchspielen und neu eingeführte Rennen gewinnen muss. Bin mir noch nicht sicher, ob ich da nochmals reinschaue. Wirklich interessiert es mich trotz des tollen Spiels nicht, weil abgesehen von einer kleinen Zusatzmission gibt es keinen Anreiz, das ganze Spiel nochmals durchzuspielen. Aber vielleicht einmal. Was blieb: Schöne Stunden in Sizilien. Kategorie: Alles nur gemalt Clair Obscur war für viele die Überraschung des Spielejahres 2025. Es hat auch bei fast allen Awards abgeräumt, außer bei denen, die die Nutzung von KI ablehnen, bzw. einen ehrlichen Umgang damit einfordern. Das wird den Damen und Herren bei Sandfall Interactive aber vermutlich wurscht sein, ihr Spiel ist ein Riesenerfolg und hat schon Ende letzten Jahres 5 Millionen Mal den Besitzer gewechselt. Dieser Erfolg ist auch durchaus berechtigt. Das Spiel macht vieles richtig, hat den besten Soundtrack seit Ewigkeiten und besticht durch teilweise herausragende Darsteller (Esquie, mon amis). Die Kämpfe sind Geschmackssache, ich fand sie unausgewogen und für ein Spiel, das so stark von der Story lebt, aber das mag jeder anders sehen. Die Auflösung der Story fand ich, wie ich hier bereits geschrieben habe, nicht besonders prickelnd. Natürlich ergibt dadurch vieles Sinn, aber andererseits erscheint es mir doch relativ unwahrscheinlich, dass ein kleiner Junge, auch wenn er Sohn einer "Malerin" ist, eine derart detaillierte Welt mit einer ganzen Stadt voller eigenständiger Charaktere erschaffen kann. Sicher, die Gestrals und auch die andere Rasse, diese komischen Eiseulenmenschen, haben kindliche Eigenschaften, aber ganz Lumiere? Eine komplette Stadt mit allem was dazu gehört? Auch wenn man sich von Paris, seiner eigenen Heimatstadt inspirieren lässt, bekommt man das als kleines Kind nicht hin. Aber egal, es ist wie es ist und ich bin froh, das Spiel gespielt zu haben, so kann ich jetzt wenigstens darüber ablästern. Im Ernst, es hat Spaß gemacht, aber es ist für mich trotzdem nicht das Spiel einer Generation, sondern "nur" ein sehr gutes Erstlingswerk eines kleinen Studios. Von dem ich hoffe, dass sie nicht glauben, mit jedem Spiel die Gamingwelt retten zu müssen (nicht, dass das ihr Anspruch war, aber die Medien argumentieren bei Clair Obscur teilweise in diese Richtung). Sicher, Hideo Kojima hat auch 5 oder mehr Metal Gears gemacht, bevor er mit Death Stranding komplett neue Wege ging. Aber ich hoffe trotzdem, dass Sandfall nicht 5 Clair Obscurs macht, bevor sie sich mit etwas Neuem beschäftigen. Was blieb: Die Erkenntnis, dass mir Leute in Gemälden relativ egal sind. Kategorie: Geisterjagd mit Freunden Phasmophobia kam, nachdem es längere Zeit nur auf dem PC gelaufen ist, im Okotber 2024 auch auf die PS5. Die Aufgabe ist simpel: gehe alleine oder mit maximal 3 weiteren Mitspielern in ein Haus oder auch größere Gebäude und versuche, den Geist zu finden und zu identifizieren, ohne dabei draufzugehen. That's the story, period. Jetzt ist es aber so, dass das Aufspüren und Identifizieren von den Geistern sehr viel Spaß macht. Mit inzwischen 27 Geistern wird es jedesmal aufs Neue spannend, wenn man sich in ein spukendes Vorstadthaus oder eine verlassene Highschool begibt. Man hat dazu sieben verschiedene Tools, um die Präsenz des Geists nachzuweisen, Jeder Geist hat eine einzigartige Kombination von 3 dieser Beweismöglichkeiten. Ok einer, der Mimic, der andere Geister nachmachen kann, hat 4. Abgesehen von der Temperatur, die für einen Beweis unter 0°C sinken muss und immer nachweisbar ist (sofern man nicht auf höheren Schwierigkeitsgraden spielt, wo einer, zwei, oder sogar alle drei Beweise wegfallen können), muss der Geist die anderen Beweise nicht unbedingt gleich zeigen, das es immer nur eine gewisse Wahrscheinlichkeit gibt, dass er diese hinterlässt. So kann es auch schon mal 20 bis 30 min dauern, bis man weiß, mit wem man es zu tun hat. Das kann manchmal nervig sein, macht das Ganze aber auch spannender. Durch die diversen Einstellungsmöglichkeiten kann man sich sein Spielerlebnis gut an seine Wünsche oder Skills anpassen, damit es auch immer herausfordernd bleibt, wenn man es will. Oder wenn man Platin will. Dazu muss man nämlich auf der größten Map, der Irrenanstalt Sunny Meadows, mit den maximalen Schwierigkeitseinstellungen den Geist richtig identifizieren, ein Photo von ihm/ihr machen und noch drei Aufgaben erfüllen. Sterben ist natürlich auch nicht. Jetzt ist es so, dass es im Prinzip möglich ist, jeden Geist durch einzelne Eigenschaften zu identifizieren, auch wenn er keine Hinweise auf diesem Schwierigkeitsgrad hinterlässt. Dazu muss der Geist aber meist mit einer Jagd beginnen, die bei diesem Schwierigkeitsgrad sehr oft tödlich endet, wenn der Geist einen im großen Gebäudekomplex findet. Daher hat man die besten Chancen, wenn es sich um einen Deogen handelt. Der weiß zwar immer, wo man ist, wird aber auf ein paar Meter Entfernung so langsam, dass man ihn auch beim härtesten Schwierigkeitsgrad auf Distanz halten kann (alle anderen Geister sind schneller und killen dich, wenn sie dich entdecken). Jetzt ist die Wahrscheinlichkeit bei 27 Geistern schon nicht sonderlich hoch (knapp 4%), dass man genau seinen Lieblingsgeist bekommt. Darüber hinaus muss dann auch die Kombination an Aufgaben erfüllen und auch da gibt es wieder nur eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass man eine schaffbare Kombination bekommt. Sprich, man kann schon mal einige Abende sitzen, bis endlich mal ein Deogen vorbeischaut. In so einem Fall sollte man dann aber richtig reagieren und nicht in einer Ecke sitzen und warten, bis er einen dann im Schneckentempo doch einholt. Aber gut, ich habe ja Zeit, bis zum nächsten Jahresrückblick wird es schon klappen. Eine Person, die anderen wünscht, dass sie sich ihren kleinen Zeh anstossen, hatte da übrigens mehr Glück und alles an einem Abend erledigt. Aber sie hat auch ihren ersten Deogen gleich abgefrühstückt und nicht er sie. Diese Herausforderung muss man übrigens alleine machen, alles andere kann man im Koop erledigen. So habe ich gemeinsam mit @AiMania schon viele gemeinsame lustige Stunden mit Geisterjagen verbracht. Hie und da haben wir auch ein paar Runden mit Denis und @BloodyAngelCherr gespielt, in denen sich letztere gerne mal für das Wohl der Allgemeinheit opfert. Aber immerhin bekommt man dann für ein Foto ihrer Leiche ein bisschen Geld. Was blieb: Schöne Stunden im Koop, bisher wenig erfolgreiche Stunden in der Irrenanstalt. Kategorie: Trashiger Film, trashiger DLC Mit RoboCop: Rogue City Unfinished Business hat das 2023 veröffentlichte RoboCop: Rogue City einen Stand-alone DLC bekommen. Wie bei Sniper Elite bekommt man hier genau, was man erwartet. RoboCop agiert als fast unzerstörbarer Tank, der sich gegen das Böse in Form eines Ex-Kollegens, der das Gesatz selbst in die Hand nehmen möchte, stellt. Eigentlich gibt es jetzt nichts, das gegenüber dem Hauptspiel anders gewesen wäre, abgesehen von ein paar neuen Waffen. Aber in diesem Fall wäre ich auch irgendwie enttäuscht gewesen, wenn es zuviele Neuerungen gegeben hätte. Nach etwa 8 Stunden war der Spaß dann auch wieder vorbei. Ich bin gespannt, welchen 80er-Schinken Teyon als nächstes umsetzt. Vielleicht ein Spiel mit Rocky? Was blieb: Die 80er waren doch nicht so schlecht. Kategorie: Slapformer Thank Goodness, You're Here! war mein erstes Spiel, das ich nach dem Upgrade auf PS Premium aus dem Spielekatalog gespielt habe. Es ist ein lustiges 2.5D-Adventure, dass die Verhältnisse in einer britischen Kleinstadt in den 70er-Jahren aufs Korn nimmt. Mehr dazu gibt es hier. Ich habe dabei auch versucht, das Spiel auf der PS Portal zu streamen. Das funktionierte auch einwandfrei, allerdings kannte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht die Synchronisationsfunktion für Streaming, daher konnte ich meinen Spielstand nicht auf die PS5 übertragen. Das sollte aber inzwischen gehen und ich werde in Zukunft sicher das eine oder andere Spiel auf der PS Portal streamen, wenn gerade meine Tochter oder Frau die PS5 in Arbeit haben. Was blieb: viele lustige Momente, die ein bisschen an Monty Python erinnerten. Kategorie: Back to the Future Blade Runner war ein Spiel, das 1997 veröffentlicht wurde und zeitgleich zu den Ereignissen von Blade Runner, dem epischen Film von Ridley Scott spielt. Das Spiel war damals ein tolles Erlebnis und ich habe es auf dem PC auch durchgespielt. Knapp 30 Jahre später wurde das Spiel, das mit 180p x 180p Zwischensequenzen aufwartet, 2024 für die Konsolen und PC remastered. Ich habe gerade einmal die erste Crime Scene abgeschlossen, aber es macht trotz der etwas altbackenen Steuerung Spaß. Mal schauen, ob ich den Highscore in der Shooting Range schaffe. Kategorie: Lückenfüller Kommen wir zum Spiel des Jahres. Piece Out Avatar hat einfach alles, was man sich von einem Topspiel in der modernen Zeit vorstellt. Packende Puzzles, die man in ca. 2 Minuten durchhat, tolle, überhaupt nicht von bekannten Franchises abgekupferte Motive, gratis Hauptspiel, kostenpflichtige DLCs mit noch mehr überhaupt nicht von anderen Franchises abgekupferten Motiven, mir fehlen praktisch die Worte. Schuld ist übrigens Clair Obscur. Da war ich zwischenzeitlich so von dem dämlichen Gestral Games genervt, dass ich vor lauter Frust die 12 für Platin benötigten Puzzles erledigt habe. Ursprünlgich habe ich das gratis verfügbare Spiel für meine Tochter herunter geladen, die es auch immer wieder mal spielte. Dann eben zur Frustbewältigung selbst gespielt. Nach ein paar Monaten kamen dann plötzlich kostenpflichtige DLCs raus, die zwar nicht wirklich viel kosteten, aber eigentlich wollte ich das Spiel ja gar nicht machen. Allerdings konnte man die DLCs auch ohne Kauf spielen, wenn man einfach das letzte Puzzle des Haupspiels erledigte und dann auf weiter drückte. So habe ich dann auch die drei DLCs fertiggepuzzlet. Allerdings kam ausgerechnet die erste Trophäe des ersten DLCs nicht. Beim Entwickler beschweren wäre jetzt etwas dreist, so habe ich das Spiel dann für einige Zeit gelassen. Kurz vor Weihnachten habe ich es dann nochmals probiert. Wieder nichts. Dann habe ich sogar den DLC um 0,75 € gekauft, wieder nix. Dann habe ich die Speicherdaten gelöscht und pling! kam die letzte Trophäe für die 100%. Gut, lassen wir das jetzt, gehen wir einfach weiter. Was blieb: Ein schlechtes Gefühl, es überhaupt gespielt zu haben. Kategorie: Einen geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul Diesmal war CarX Street das obligate Rennspiel, das ich in regelmäßigen Abständen mal einstreue, nach dem bekannten Motto: Rennspiele gehen immer. Das es ausgerechnet CarX Street wurde, ist vermutlich einem Fehler im PS Store zu verdanken, wo das Spiel für kurze Zeit kostenlos war. Ich habe es mir dann gleich gesichert und dann gegen Ende des Jahres gespielt. Es ist ähnlich wie die Need for Speed Spiele aufgebaut. Eine Stadt in einer Open World, wo man verschiedene Rennen bestreiten kann. Es gibt praktisch keine Story. Über die Map verteilt sind verschiedene Clubs, bei denen man, die richtige Autoleistungsklasse vorausgesetzt, beitreten kann. Gewinnt man dann eine gewisse Anzahl an Rennen, gibt es ein Rennen gegen den Boss des Clubs und wenn man diesen besiegt hat, bekommt man Zugang zu den Special-Rennen, die höher dotiert sind. Es gibt an die 15 Clubs, die meisten davon muss man für Trophäen abschließen. Ansonsten ist Trophäenliste recht langweilig. Eine gewisse Anzahl an Rennen gewinnen, eine gewisse Geschwindigkeit erreichen und 7000 km fahren. Die letzte war dann auch etwas nervig, weil fast die Hälfte davon nach Erreichen aller anderen Trophäen noch fehlte. Also bin ich dann noch etwas mehr als 3000km mit einem hochgerüstetem Hypercar durch die Gegend gefahren, immer etwa eine Stunde pro Tag, sonst wäre es zu langweilig geworden. Insgesamt war das Spiel für einen Gratis-Titel () schon ganz ok. Die Grafik ist recht ansprechend und die Autos schauen auch ganz gut aus. Es ist aber keine einzige Marke lizensiert, somit muss man z.B. mit Autos auskommen, die eben nur so ähnlich wie ein Porsche, BMV oder eine Corvette aussehen. Dementsprechend sind auch die Autobezeichnungen meist nur irgendwelche Kurzbezeichnungen aus ein paar Buchstaben und einer Nummer. Der Soundtrack ist auch irgendeine belanglose lizenzfreie Musik, der man richtig anmerkt, dass dafür keiner Geld verlangen kann. Was blieb: Die Bestätigung, dass Fahren ohne Denken auch manchmal ganz gut ist. Kategorie: Warum? Das Lego Horizon Adventures in meiner Liste gelandet ist, habe ich meiner Tochter Jenny (klein, Locken) zu verdanken, die Mitte des Jahres das Spiel mal auf Papas Account statt auf ihrem gestartet hatte. So hatte ich eine Trophäe in meiner Liste. Da ich kurz vor Jahresende noch ein Spiel abschließen wollte, bot es sich an, Aloys Lego Abenteuer durchzuspielen. Es war mein erstes Lego-Spiel und wenn alle so auf die Zielgruppe 3 -6 Jahre zugeschnitten sind, na dann Mahlzeit. Die Umgebung in Lego schaut schon sehr gut aus und die Minifigs sind auch ganz ok. Die Story ist aber auf eine A4-Seite zusammengestrichen und für Kindergartenkinder aufbereitet worden. Jedes Kapitel läuft mehr oder weniger gleich ab, nur ist einmal Fels, einmal Eis, einmal Dschungel und einmal Wüste. Immer die gleichen Levelteile, ganze drei verschiedene Abläufe, einmal einfach von Gegener zu Gegner, einmal einen Langhals erreichen und einmal durch eine Brutstätte. Dementsprechend ist man mit der Story auch in 5 bis 6 Stunden durch. Danach darf man noch alle 4 spielbaren Figuren auf Max-Level bringen und sich Outfits und Ziergegenstände kaufen und man hat die Platin. Was mich aber wirklich gestört hat war, wie einzelne Charaktere völlig out of context zu irgendwelchen schlechten Karikaturen ihrer selbst gemacht wurden. Varl wird als tollpatschiger Trottel hingestellt, der über seinen eigenen Speer stolpert, während Sylens auf einmal ein DJ ist und im Dorf der Nora für die Disco zuständig ist. Klar, so war das natürlich bei Horizon Zero Dawn. Einzig Aloy wurde relativ gut umgesetzt. Ich muss in Zukunft wohl besser aufpassen, wenn meine Tochter die PS5 anwirft. Was blieb: Das Wissen, in Zukunft um Lego-Spiele einen noch viel größeren Bogen zu machen. Kategorie: Selbstreflexion Zu guter Letzt noch ein besonderes Spiel. Eigentlich ist The Stanley Parable Ultra Deluxe gar kein Spiel, sondern ein Crashkurs in Gamer-Selbstreflexion. Das Spiel haltet einem den Spiegel vor und zeigt mit einem Augenzwinkern, was man sich eigentlich als Gamer und insbesondere als Trophäenjäger alles antut, um diese virtuellen Belohnungen zu erhalten, und sich dabei von subtilen Gameplayelementen in die Richtung lenken lässt, die der Entwickler gerne hätte. Beim Start des Spiels erscheint zuerst einem digitale Uhr, die 12:00 anzeigt. Man wird über Text aufgefordert, die Uhrzeit anzugeben. Auch das ist bereits, wie man dann bei weiteren Starts des Spiels merkt, einfach ein Test, ob man wohl alles so macht, wie es einem vorgegeben wird. Das Spiel beginnt mit einer kurzen Vorstellung von Stanley, der seit Jahren in einem Büro arbeitet und dort Buchstaben und Ziffern auf der Tastatur drückt, die auf seinem Bildschirm erscheinen. Das kann man bereits als Anspielung darauf sehen, dass bei einigen Spielen bei jeder Situation die Interaktionsmöglichkeiten mittels einzelner Tasten am Keyboard oder Controller eingeblendet werden. Stanley denkt aber nie darüber nach und macht das schon seit Ewigkeiten so. Eines Tages befindet er sich plötzlich alleine im Büro, alle anderen Büroangestellten sind verschwunden. Der Erzähler, der uns Stanley eben vorgestellt hat, beginnt zu erzählen, was Stanley macht. Der Sprecher ist hervorragend und trägt auch einen Großteil des Spiels. Die Sprachausgabe ist nur in Englisch, es gibt aber deutsche Untertitel. Stanley wird in den Meeting-Room gehen, vielleicht hat er nur die Besprechungsanfrage übersehen. Wir folgen quasi den Anweisungen, in dem wir von Tür zu Tür gehen. Jedes Mal, wenn wir in einen neuen Raum kommen, schlägt die Tür hinter einem zu. Nach ein paar Korridoren kommt man schließlich zu einem Raum mit zwei Türen. Laut Erzähler sollen wir durch die linke Tür zum Meeting-Room gehen. Tun wir das, werden die weiteren Schritte, die Stanley machen muss, vom Erzähler "weitererzählt". Man kommt dann relativ schnell zum Ende des Spiels. Nehmen wir die rechte Tür, geht es dann so richtig los. Der Erzähler merkt sofort an, dass Stanley weiß, dass er den falschen Weg nimmt. Aber er gibt ihm sozusagen einen Grund für sein "Fehlverhalten", weil man auf diesem Weg zur Mitarbeiter-Lounge kommt, die ja "sehr schön" sein soll. Wenn wir dort länger stehen bleiben, merken wir, wie der Erzähler immer ungeduldiger wird, obwohl er immer in ruhiger Stimme spricht. Aber offensichtlich machen wir nicht das, was er von uns erwartet. Wenn wir uns dann doch dazu bequemen, die Lounge verlassen, erzählt der Erzähler uns gleich, dass Stanley jetzt einfach durch die erste offene Tür auf der linken Seite geht, um wieder auf den Weg zum Meeting-Room zu kommen. Natürlich tun wir das nicht und wir gelangen stattdessen in eine große Lagerhalle mit einem Lastenkran. Der Erzähler wird langsam ungehalten und fragt sich, warum Stanley nicht schon vor Jahren gekündigt worden ist, wenn er so schlecht Befehle befolgen kann. Wenn wir uns dann auch noch trotz Verbotsschildern auf den Lastenkran stellen und dann willentlich in den Tod stürzen, bekommen wir nochmals unser Fett ab: "But in his eagerness to prove that he is in control of the story and no one gets to tell him what to do, Stanley leapt from the platform and plunged to his death. Good job, Stanely. Everyone thinks you are very powerful." Es gibt viele solcher Entscheidungsmöglichkeiten, die dann jeweils zu verschiedenen Enden und entsprechenden Kommentaren des Erzählers führen können. Für Platin ist zwar nur das "gute" Ende notwendig, aber es macht Spaß, sich das alles anzuschauen. Auch bzgl. Trophäen macht sich das Spiel über uns Gamer lustig bzw. zeigt uns, wozu man gewillt ist, nur um das pling! zu hören. Für die Trophäe "Klicke Tür 430 5 Mal an" läuft man zur besagten Tür und macht dann genau das. Allerdings meint der Erzähler dann, ob wir wirklich glauben, dass wir für so wenig Aufwand eine Trophäe bekommen. Schlussendlich lässt er uns im ganzen Büro herumlaufen, verschiedene Türen und den Kopierer anklicken und sogar auf den Tisch eines Kollegens klettern, bevor wir dann noch einmal 5 Mal Tür 430 anklicken müssen, um die Trophäe tatsächlich zu holen. Wenn wir uns ehrlich sind, haben wir alle ähnliche Aufgaben schon x-mal erfüllt, um zu Trophäen zu kommen, richtig? Es gibt noch viele weitere solcher Anspielungen im Spiel, aber man sollte es besser selbst erleben. Daher kann ich das allen von euch, die es noch nicht probiert haben, wärmstens empfehlen. Einziger Wehrmutstropfen ist die Trophäe Hingabe, für die man ganze 24h an einem Dienstag das Spiel gespielt haben muss. Wenn man alle anderen Trophäen holt und alles erkundet und alle Entscheidungsmöglichkeiten ausgelotet hat, braucht man vielleicht 4 bis 5 Stunden. Der Rest ist Zeit- und Stromverschwendung in meinen Augen. Selbst wenn auch hier die Entwickler ihren Standpunkt zum Ausdruck bringen wollen. Macht sinnvolle Spiele und sinnvolle Trophäen. Diese letzte Trophäe fehlt mir jetzt natürlich noch und werde sie eben stückchenweise abarbeiten. Bin ich nicht ein braver Gamer? Was blieb: Ein bisschen Selbsterkenntnis und ein Lächeln That's the list. So, was machen wir jetzt damit? Noch schnell eine persönliche Wahl zum Spiel des Jahres 2025, vielleicht? Gut, dann schauen wir mal... Ich hab's nicht so mit Gemälden, ein bisschen lokale Postapokalpse vielleicht? Oder Geister, oder Sternenkriege? Nein, wenn ich mir alles so überlege, muss es eigentlich The Long Dark sein. Es war zwar nur der DLC, aber der hat fast doppel so lange gedauert wie das Hauptspiel, auch wenn vieles davon vermeidbar gewesen wäre, wenn mein Savegame des alten Spielstands funktioniert hätte. Aber es hat mir viele schöne Stunden in 2025 gebracht und mit Broken Body eine Trophäe, an die ich noch lange mit etwas Stolz zurückdenken werde. Knapp dahinter kommt Mafia The Old Country. Das Spiel hat von der Länge und vom Pacing genau gepasst, die Story war gut, wenn auch vorhersehbar, und das Gameplay hat mir auch gut gefallen. Das nachträgliche Abgrasen der Sammelsachen hätte man sich zwar sparen können, aber das kann man ja auch lassen. Auf dem dritten Platz würde ich Star Wars Outlaws stellen. Lieber eine schlechte Frisur als leicht zu große Köpfe sage ich immer. Aber im Ernst. Ich fand sowohl die Geschichte als auch die Star Wars typische Welt gut gelungen, sicherlich ist da ein bisschen Fanboy auch dabei. Clair Obscur, Phasmo, The Stanley Parable, Atomfall, Coffee Talk könnte man noch als homorable mentions anführen. Auf 2025er Titel bezogen würde ich Mafia, Clair Obscur und Atomfall als meine Top 3 Spiele nennen. Wirklich schlecht war kein Spiel, Lego Horzon Adventures war aber sehr knapp dran. Was wird 2026 bringen? Zumindest über ein halbes Jahr Spiele aus dem Spielekatalog! Da ich aber auch ganz schöne Broken hier liegen habe, unter anderem Anno 117, das ich gerade begonnen habe, AC Shadows, Ghost of Yotei und Death Stranding 2, muss ich schauen, wie ich da die Spiele aus dem Spielekatalog unterbringen kann. Es werden daher wohl hauptsächlich kleinere Titel sein, die ich auswählen werde. Sword of the Sea ist gesetzt, ansonsten werden wir sehen. Wenn ihr da Vorschläge für mich habt, gerne her damit! Ich wünsche euch mal alles Gute für dieses Jahr und wir lesen uns! Bearbeitet Gestern um 11:38 von glupi74 1 3 Zitieren
x_jeanne_x Geschrieben Sonntag um 14:28 Geschrieben Sonntag um 14:28 vor 1 Stunde schrieb glupi74: Ja, das Spiel ist cool, da machst du nichts falsch. Die Portal habe ich schon länger, aber das PS Premium-Abo seit Mitte Dezember. Ja, mit der Synchronisation sollte das dann kein Problem sein. Dann noch viel Spaß damit. Ich sollte meine auch mal wieder aktivieren, aber momentan hab ich nicht so recht die passenden Spiele dafür aktiv. Dabei liegt sie so brav in Sichtweite neben mir auf dem Sofa rum gerade. Schöner Jahresrückblick und nochmal Hut ab für das Durchhaltevermögen bei The Long Dark. Deine Berichte lasen sich ja immer lustig, aber ich denke mal, das Erlebnis war nicht immer ganz so frustfrei. Vor allem, weil du da ja auch so extrem viel Zeit reingesteckt hast. 1 Zitieren
Pittoresque Geschrieben Montag um 20:52 Geschrieben Montag um 20:52 Du warst du doch dieses Jahr tatsächlich früh dran mit deinem Jahresrückblick Erinnert mich daran, dass ich auch noch einen schreiben muss, aber bei mir fällt der ja wenigstens meistens recht kurz aus. Ich finde es immer super spannend, wenn ich Jahresrückblicke lese und mir dann jeweils denke 'Was, das ist erst xx Monate her?' - da sind die Jahre dann irgendwie doch auch länger, als man dachte. Und kürzer. Zeit ist weird! Zu vielen Spielen hatten wir ja schon mal mehr oder weniger gehört, andere sind (zumindest im Umfang deines Projekts) noch ganz neu für mich. Etwas schockiert bin ich von deinem Text zu Lego Horizons. Ist das wirklich so schlecht? Kann mir das bitte jemand bestätigen, der eigentlich Lego Spiele mag? Von der Stanley Parabel hatte ich auch schon gelesen, danke für diesen interessanten Einblick. Eigentlich muss ich mir das auch mal geben, aber solche Zeit-absitzen-Trophäe sind bei der stromhungrigen PS5 schon irgendwie frech. ...kann man das Spiel zufällig auch auf die Portal streamen? Auf jeden Fall freut es mich sehr, dass du hier wieder richtig mit am Start bist, und bin schon gespannt, was du in diesem Jahr so spielen wirst, mit oder ohne Extra 1 Zitieren
stiller Geschrieben Montag um 21:31 Geschrieben Montag um 21:31 vor 11 Minuten schrieb Pittoresque: Etwas schockiert bin ich von deinem Text zu Lego Horizons. Ist das wirklich so schlecht? Kann mir das bitte jemand bestätigen, der eigentlich Lego Spiele mag? Also, was ich so von LEGO-Spiele-affinen Menschen gehört hab, soll es wohl in der Tat eines der schlechtesten, wenn nicht sogar das schlechteste LEGO-Spiel sein... ich hab nur ein paar LEGO-Spiele gespielt, bin jetzt also nicht sooo deep in der Materie, aber ich fand es jetzt auch aus Horizon-Sicht nur so okayisch und weiß, dass es deutlich bessere und spaßigere LEGO-Spiele gibt Vielleicht mal @tadini diesbezüglich dazu holen? 2 Zitieren
AiMania Geschrieben Gestern um 08:46 Geschrieben Gestern um 08:46 Auch dir noch Glückwunsch zu deinem Jahr 2025 und auf ein gutes neues mit gemeinsamen geisterjagden Wenn du so über jedes Spiel was schreibst ist das schon fast als würdest du alle Jahresupdates in einen Post packen, das ist ja echt ein Aufwand, aber ich gehe da immer gerne durch und les dann zu den Spielen die mich interessieren Am 4.1.2026 um 13:40 schrieb glupi74: Vielleicht kommen ja mit @AiMania, @tadini oder @stiller im Laufe von 2026 noch weitere deutschsprachige 100% Completionistas dazu? Wer weiß das schon? Ich arbeite schon daran! Wenn ich so über Atomfall lese, was mir schon beim ersten mal gut gefallen hat, dann bekomme ich schon lust das mal auf meinen Wunschzettel zu packen Keine Ahnung ob das am Ende wirklich den Vorstellungen entspricht die ich jetz im Kopf habe, aber wenn man einen SPieldurchgang vergleichsweise schnell abschließen kann, kann es ja so schlimm nicht sein Am 4.1.2026 um 13:40 schrieb glupi74: Was blieb: Lust auf mehr interessante Gespräche Interressant wen Coffee Talk so alles abholen kann spricht einfach für das Spiel. Am 4.1.2026 um 13:40 schrieb glupi74: Nix ist irgendwie auch der geheime Star des Spiels, seine schauspielerischen Fähigkeiten suchen seinesgleichen So geheim war das gar nich Am 4.1.2026 um 13:40 schrieb glupi74: Ich finde es daher schade, dass das Spiel nicht den erwarteten Erfolg für Ubisoft gebracht hat. Nicht unbedingt wegen Ubisoft, aber weil ein zweites Spiel mit Key durchaus interessant gewesen wäre. Mittlerweile denke ich das auch... trotz aller Probleme die ich mit dem Game hatte (vorallem das Wege finden xD) Hätte ich eine Fortsetzung echt gezockt... Am 4.1.2026 um 13:40 schrieb glupi74: Was blieb: Vorfreude auf weitere Star Wars Spiele und Filme Old Republic!!!! Hab schon Bock Am 4.1.2026 um 13:40 schrieb glupi74: Was blieb: Schöne Stunden im Koop, bisher wenig erfolgreiche Stunden in der Irrenanstalt. Kann man in einer Irrenanstalt überhaupt erfolgreich sein? Naja, das Problem hat sich ja jetzt schon gelöst dann können wir uns jetzt endlich mit dem Revenant bschäftigen Wird Zeit, und irgendwie hoffe ich fast, sie bringen auch mal DLC Trophies, aber ich glaube, seit sie neue Geister ohne Trophies eingeführt haben hat sich diese Hoffnung erledigt ^^" Am 4.1.2026 um 13:40 schrieb glupi74: Was blieb: Ein schlechtes Gefühl, es überhaupt gespielt zu haben sorry. Am 4.1.2026 um 13:40 schrieb glupi74: Lieber eine schlechte Frisur als leicht zu große Köpfe sage ich immer Ach deswegen die Glatze 1 Zitieren
tadini Geschrieben Gestern um 10:40 Geschrieben Gestern um 10:40 (bearbeitet) vor 13 Stunden schrieb stiller: Also, was ich so von LEGO-Spiele-affinen Menschen gehört hab, soll es wohl in der Tat eines der schlechtesten, wenn nicht sogar das schlechteste LEGO-Spiel sein... ich hab nur ein paar LEGO-Spiele gespielt, bin jetzt also nicht sooo deep in der Materie, aber ich fand es jetzt auch aus Horizon-Sicht nur so okayisch und weiß, dass es deutlich bessere und spaßigere LEGO-Spiele gibt Vielleicht mal @tadini diesbezüglich dazu holen? vor 14 Stunden schrieb Pittoresque: Etwas schockiert bin ich von deinem Text zu Lego Horizons. Ist das wirklich so schlecht? Kann mir das bitte jemand bestätigen, der eigentlich Lego Spiele mag? *räusper* Es tut mir furchtbar leid Nörchen, aber ich muss das leider bestätigen. Bis auf Rockband, Brawls, Drive und Party hab ich sie alle gespielt. Ich war zwar auch kein großer Fan von Builder‘s Journey aber Horizon ist…. 🫣 Also für jemanden, der die „normalen“ Lego Spiele wie Harry Potter, Herr der Ringe, Star Wars usw. wirklich gemocht hat, ist Horizon einfach nur eine Mega Enttäuschung gewesen. Alleine nur, dass man nur vier Charaktere zur Auswahl hat, die man hochleveln muss, sagt doch schon alles aus….. Ich will gar nicht wissen wie mein Gesichtsausdruck war, als ich alles kurz und kleinhauen wollte um Studs zu sammeln (wie man das halt so macht 😅) und dann feststellen musste, dass das nicht geht. 😳🥺 Für mich persönlich war Horizon die größte Lego Enttäuschung überhaupt. 🥺 Ich hatte mich so gefreut, endlich mal wieder ein schönes Lego Spiel und dann bekommt man sowas serviert…. Ich hoffe sehr, dass sie es mit dem neuem Batman wieder besser machen. 🙈 Bearbeitet Gestern um 11:07 von tadini 1 2 Zitieren
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