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Marloges

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  1. Ich würde ja sehr gerne mal wieder eine neue IP von Naughty Dog sehen. Im Grunde hatte ja jede Konsolengeneration eine neue IP. PS1: Crash, PS2: Jak & Daxter und bei PS3/PS4 verschwam das Ganze etwas da es für beide Systeme The Last of Us und Uncharted gab, aber grundsätzlich halt vier IPs auf vier Generationen. Was genau sie als nächsten machen sollten... Keine Ahnung! Um ehrlich zu sein will ich gar nicht dass sie zu den alten kunterbunten Action-Adventures zurückkehren, auch wenn ich sowohl Crash als auch Jak geliebt habe damals. Sie sollten ruhig dieses Prestige-trächtige Studio mit irrer Qualität und filmischer Inszenierung bleiben. Aber ein neues Setting wäre halt echt cool... Vielleicht etwas Science-Fiction mäßiges? Oder etwas im Agenten/Spionage Setting? Sie haben auf jeden Fall gezeigt, dass sie auch offenes Level Design super drauf haben, also ein größerer Fokus darauf könnte ebenfalls interessant sein... Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt. Natürlich wäre ich aber auch bei einem neuen The Last of Us mega gehyped, da mache ich mir nichts vor Was Part II angeht... Ich finde es einfach mutig, dass sie nicht den einfachen Fanservice Weg gegangen sind. Natürlich hätten die Leute es abgefeiert wenn Joel und Ellie wieder auf eine große Mission gehen, sich verkrachen und dann wieder umso stärker am Ende zusammenfinden etc. aber irgendwie... wäre das auch zu einfach und vorhersehbar. Einen Charakter absolut hassenswert darzustellen, nur um dem Spieler dann ganze 10 Stunden mit ihr aufzuzwingen um sie einen dann wieder sympathisch zu machen und ihre Absichten zu beleuchten ist super mutig und für mich funktionierte das auch. Am Ende wurden meine Augen richtig feucht als Ellie mit ihrem Messer auf Abby einstach und im Begriff war sie zu ertränken... Trotz alledem war ich am Ende froh dass sie beide überlebt haben. Ich war mir sooo sicher dass mindestens einer von ihnen draufgeht, wenn nicht sogar beide. Und die Konsequenzen aus dieser Rache mussten beide tragen. Beide Charaktere haben so gut wie alles und jeden verloren. Und dieses Ende, wie man am Ende doch noch sieht dass Ellie und Joel doch nicht im Streit auseinander gegangen sind und sich gerade wieder vertragen haben, nur damit Joel kurz danach auf so schlimme Art und Weise sterben muss und der Umstand dass Ellie seinen Song nicht mehr spielen kann... Wie danach in den Credits beide zusammen gesungen haben... Das war einfach zu viel Ich kann nicht verstehen wie man dann am Ende da sitzen kann und das Scheiße findet, aber nun gut
  2. Muss hier tatsächlich die 10 zücken, da ich am Ende mit Tränen in den Augen da saß und es kaum fassen konnte, was da gerade abging. Ich verstehe, warum viele Leute diese Story nicht mögen, aber in meinen Augen hat sie in vielen Belängen wunderbar funktioniert. Dazu kommt dieser extrem hohe Detailgrad mit wunderschönen Leveln, die weitläufigen Bereiche, die sowohl das Erkunden, als auch die Kämpfe enorm verbessert haben im Vergleich zum Erstling und auch einfach der Umstand wie lang dieses Spiel ging trotz seiner hohen Qualität! Es hätte gar nicht 25 Stunden lang sein müssen, aber Naughty Dog hat einfach keine Kosten und Mühen gespart. Einfach der Wahnsinn.
  3. Lustigerweise ist das genau das, was ich mir von einem neuen Spider-Man Spiel gewünscht habe. Eine komplett neue Stadt mit einer komplett neuen Engine brauche ich gar nicht, die Mechaniken haben super funktioniert, also einfach ein paar neue Bösewichte mit einem neuen Spidey der andere Fähigkeiten hat ist schon gut genug! Hoffe es fällt nicht zu kurz aus und enthält gleichzeitig nicht so viele der Open World Fleißaufgaben aus dem Vorgänger.
  4. Finde ich zwar komisch zwei Teile hintereinander Zeitreise zum Thema zu machen, aber andererseits gab es ja zig Spin-Offs dazwischen und 20 Jahre Abstand, also ist das wohl okay. Hoffe echt, das wird was. Ein neues Crash wäre echt cool. Mag auch die Zweideutigkeit im Titel.
  5. Resident Evil 3 im Test für PS4: Gelingt der Remake Hattrick? Ein Remake zu Resident Evil 3 war nach den Traumwertungen des zweiten Teils keine große Überraschung. Das Potential ist riesig und nachdem der eher unspektakuläre Mr. X aus dem originalen RE2 zum regelrechten Phänomen wurde durch das Remake, stellt sich die Frage was mit Nemesis möglich ist! Ob es Capcom erneut gelungen ist mit einem Remake voll ins Schwarze zu treffen und das trotz dieser kurzen Entwicklungszeit, erfahrt ihr in unserem Test. Ruhe vor dem Sturm RE3 beginnt mit einer etwas ungewöhnlichen Intro-Sequenz. Wir steuern Jill aus der Ego-Perspektive, können uns dabei ihre detailliert modellierte Wohnung anschauen und bemerken schnell dass sie nur einen Alptraum hat. Als sie aufschreckt, erkundet man diesmal in Third-Person erneut ihre Wohnung, muss anschließend an ein klingelndes Telefon gehen und wird auch schon direkt mit Nemesis konfrontiert vor dem man in einer geskripteten Sequenz davon laufen muss. Das Ganze wirkt etwas seltsam, da Capcom genau weiß wie sehr diese Spiele auf Speedruns ausgelegt sind und jeden Run so limitiert zu starten ist etwas, das das Spiel wirklich nicht gebraucht hätte. Eine „Intro überspringen“ Funktion wäre da ganz cool gewesen. Generell hat das Spiel mehrere Sequenzen, in denen man einfach nur den Stick halten muss um einem NPC zu folgen oder zu flüchten. Die gab es in RE2 zwar hier und dort auch, jedoch war das dort seltener der Fall. Hier wird oftmals die Action in den Vordergrund gepackt. Aber dennoch lässt sich das Spiel nicht viel Zeit um Jill gleich in die Action zu werfen. Die Intro-Sequenz ist nämlich ziemlich cool inszeniert und Nemesis wirkt genauso bedrohlich wie er sein sollte. Das Spiel wartet nicht lange um zu etablieren wer hier der Feind ist. Bereits nach kurzer Zeit wird man dann auch nach Raccoon City entlassen und hat die Freiheit, die man haben wollte. Raccoon City Ein großes Diskussionsthema das aufkam, bevor das Remake erschienen ist, war wie die Welt designed werden soll. Viele fragten sich ob Capcom evtl. eine große Hub-Welt gestalten wird und man sich einen großen Teil von Raccoon City anschauen kann, mit optionalen Gebieten und Side Quests. Es gab sogar Gerüchte über eine Schnellreise Funktion. Im Endeffekt ist dem nicht der Fall. Im Gegenteil, RE3 ist linearer als je zuvor und lediglich das erste Drittel des Spiels bietet viel Freiraum um Bereiche in beliebiger Reihenfolge zu besuchen und herauszufinden wo man am Besten hingeht und welche Gebäude sich wann erschließen. Dieses erste Drittel erinnert am meisten an das Level Design von RE1 und 2 und ist deswegen wohl mein liebster Part des Spiels. Das heißt allerdings nicht, dass es danach zwangsweise bergab geht! RE3 schlägt lediglich eine andere Richtung ein und wird etwas linearer und Action-orientierter. Nach wie vor gilt es Schlüsselitems zu finden und Türen zu öffnen, allerdings sind die folgenden Bereiche allesamt etwas kleiner und limitierter. Jill, die Kampfmaschine Im Großen und Ganzen spielt sich RE3 genauso wie sein Vorgänger. Die Steuerung ist so ziemlich identisch und Zombies sind genauso hartnäckig wie zuvor auch. Der größte Unterschied liegt wohl in dem Ausweich-Move den Jill nutzen kann. Durch Drücken der R1-Taste kann sie zügig in eine beliebige Richtung hechten und so den Angriffen von Zombies und anderen Gegnern ausweichen. Dabei gilt es perfektes Timing zu beweisen, denn nur, wenn ihr genau im richtigen Moment die R1-Taste drückt, entgeht ihr dem Angriff und könnt euch in einer kurzen Zeitlupe beim Gegner bedanken. Dabei zielt der Cursor automatisch auf die Schwachstelle des Feindes und erlaubt euch mit verheerendem Schaden zu antworten. Das Ausweichen fungiert dabei im Grunde als Panik-Knopf wenn ihr aus Versehen in einen Zombie rennt oder zu nah an euch rankommen lasst, kann aber auch als High Risk/High Reward Technik verwendet werden um einfach kostenlos an einer Gegnermasse vorbei zu hechten oder einfach die Zeitlupe für ein paar gezielte Schüsse zu nutzen. Es hilft jedenfalls sehr, besonders bei Bossen! Generell wirft RE3 sehr viel Munition ab und macht das Ressourcen-Management um einiges leichter. Jill ist recht schnell bis an die Zähne bewaffnet und somit ist selbst die Hardcore Schwierigkeitsstufe nicht annähernd so schwer wie im Vorgänger. Selbst die coole Farbband Mechanik die eure Spielstände limitiert wurde komplett gestrichen und erlaubt euch beliebig oft zu speichern. Jill wirkt in RE3 wie ein 80er-Jahre Actionheld. Immer einen coolen Spruch auf den Lippen, stets gefasst und einfach badass! Auch Carlos, der im Original nie sonderlich interessant wirkte, ist hier ein toller Charakter der stets einen Witz reißt und sehr sympathisch rüberkommt und die Stimmung etwas lockert. Vermutlich ist dies auch der Grund warum man gleich zwei Passagen mit ihm spielt und nun mit ihm, statt mit Jill das RPD besucht. Er spielt sich im Grunde genau wie Jill, nur dass er statt eines Ausweich-Moves inklusive Zeitlupe einfach den Gegner wegschlägt, was auch ziemlich spaßig ist. Nemesis Doch wie wurde Nemesis denn nun umgesetzt? Nun, im Vergleich zu Mr. X ist Nemesis um einiges geskripteter und taucht meist genau an den selben Stellen auf. Spielt ihr das Spiel zum zweiten mal durch, wisst ihr bereits genau wann ihr mit ihm zu rechnen habt und die coole Stalker-Attitüde von Mr. X ging dabei leider verloren. Lediglich zu Beginn des Spiels, in dem bereits erwähntem ersten Drittel des Spiels, gibt es eine Phase, in der er euch etwas hartnäckiger nervt. Aber zu diesem Zeitpunkt seid ihr bereits fast fertig mit diesem Bereich und trefft vermutlich nur ein oder zweimal auf ihn. Es hilft auch nicht dass selbst auf Hardcore eine Granate reicht, um ihn temporär auszuschalten. Es ist zwar cool, dass man nach wie vor optionale Upgrades bekommt, wenn man Nemesis ausschaltet, aber wie eine wirkliche Bedrohung wirkt er dabei leider nicht. Dafür hält er zu wenig aus und die Ausweich-Mechanik macht es zu einfach ihm zu entkommen. Für meinen Geschmack verwandelt sich Nemesis auch viel zu schnell von seiner humanoiden Form in seine eher animalistische. Und ab diesem Zeitpunkt gibt es nur noch ausgewählte, geskriptete Bosskämpfe mit ihm. Diese sind allerdings zum Glück gut designed und eine adäquate Herausforderung, die euch einiges abverlangt. Ich hätte trotzdem gerne mehr von Nemesis gesehen. Es fühlt sich leider etwas nach verschwendetem Potential an. Die Bosskämpfe in RE3 sind aber wohl die größte Verbesserung im Vergleich zum Vorgänger. Durch die Ausweich-Mechanik fühlen sich die Begegnungen um einiges fairer an und resultieren somit nicht im ständigen Davonlaufen. Im richtigen Moment zu dodgen und einem Boss dann mehrere Kopfschüsse zu verpassen fühlt sich sehr belohnend an und macht einfach Spaß. Fehlender Umfang Viele Leute kritisieren dass RE3 zu kurz sei und auch einige Reviews bestätigten diese Ansicht. Ich kann diese Meinung absolut nachvollziehen und finde auch dass etwas zu viel vom Originalspiel gecutted wurde. Dass der große Uhrenturm angeteased wird und man letztendlich nicht hinein geht ist schon sehr schade, vor allem weil dieser Part Potential gehabt hätte um einen weiteren, etwas rätselfokussierten Part im Spiel zu haben. Auch fühlt es sich etwas merkwürdig an, denn normalerweise hätte dieser Part genau zwischen zwei Carlos Segmenten stattgefunden und stattdessen gibt es nur einen sehr kurzen Jill Abschnitt an der gleichen Stelle. Wirkt schon etwas so, als wäre der Turm ursprünglich geplant gewesen aber hat es nicht mehr ins Spiel geschafft, schade! Was aber die Gesamtspielzeit angeht, kann ich insgesamt nicht klagen. Resident Evil ist nicht unbedingt für lange Spielzeit bekannt und gerade wegen des hohen Wiederspielwerts wäre eine zu lang gestreckte Kampagne sogar kontraproduktiv. Ein Bereich mehr wäre sicherlich toll gewesen für das Gesamtpaket, aber insgesamt hat der Titel eine gute Länge, wenn man niemand ist, der diese Spiele nur einmal durchspielt und es dann deinstalliert. Für mehr Wiederspielwert sorgen auch die zusätzlichen Schwierigkeitsstufen die RE3 einführt. Spielt man es auf Hardcore durch, schaltet sich Alptraum frei und nach Alptraum gibt es noch die Inferno Schwierigkeit. Während Leicht bis Hardcore allesamt die gleiche Gegner und Item-Platzierung haben, wird das Spiel auf den weiteren Schwierigkeiten noch einmal remixed. So trifft man auf viel härtere Gegnertypen bereits um einiges früher, Waffen und Items befinden sich an anderen Plätzen und Zombies verhalten sich um einiges aggressiver und sind schneller. Auch Nemesis selbst ist auf diesen Stufen viel schneller, was fast schon lächerlich aussieht, da er wie auf Speed hinter euch her rennt. Die freischaltbaren Schwierigkeiten haben es auch absolut in sich. Zombies können euch mit einem Angriff sofort töten und Bosse packen euch teilweise in einen Angriffsloop der den sofortigen Tod bedeutet. Deswegen denke ich, dass die freischaltbaren Items, die ihr im Hauptmenü gegen Punkte kaufen könnt (die ihr mit Challenges freischaltet) dafür ausgelegt sind, auf diesen Stufen verwendet zu werden. Die verpöhnten „Cheat Items“ verringern euren End-Rang nicht, weswegen selbst Inferno potentiell ein Witz ist, wenn man vorher den unbegrenzten Raketenwerfer und Regenerationsitems kauft. Hier muss sich der Spieler wohl selbst limitieren um die Schwierigkeit selbst zu balancen. Aber es ist schon etwas schade, dass ein paar der Items nicht hinter Bedingungen gesperrt sind. So hätte man den Raketenwerfer durchaus freispielen können wenn man den S-Rang auf Inferno geschafft hat, wie es in RE2 der Fall war. So fehlt hier mMn. jegliche Motivation das Spiel zu meistern, da S-Ränge hier im Grunde geschenkt sind und man nichts dafür freischaltet. Resistance Der Online-Modus in RE3 bekommt ihr kostenlos als Stand-Alone Titel mit dem Hauptspiel mitgeliefert. Resistance hat eine eigene Trophäenliste inklusive Platintrophäe und man kann auswählen welches der beiden Spiele man überhaupt auf der Festplatte haben möchte. Also im Grunde bekommt man mit RE3 zwei Spiele zum Preis von einem. Leider hatte ich aber nicht die beste Erfahrung mit Resistance und generell interessierte mich dieser Part nur mäßig, da diese asynchronen Multiplayer Modi mich nie sonderlich begeistern. Die Idee dahinter ist aber cool. Ein Team aus vier Überlebenden muss es schaffen aus einem Experiment zu entkommen, während ein fünfter Spieler als Mastermind versucht ihnen das Leben schwer zu machen indem er Fallen legt, Gegner spawnt und teilweise sogar manuell in das Geschehen eingreift. Dies tut er indem er die Gegner selbst steuert oder per Kamera auf das Team schießt. Währenddessen können die Überlebenden aus einer Anzahl an Charakteren wählen, die allesamt exklusive Fähigkeiten haben. So kann ein Charakter gut heilen, ein anderer Fallen entschärfen, einer schießt gut, der andere nutzt Nahkampf usw. Dabei stehen die Überlebenden stets unter Zeitdruck und müssen so schnell wie möglich versuchen Schlüsselitems zu sammeln um in den nächsten Bereich zu kommen. Drei Bereiche gilt es zu absolvieren, dann haben sie es geschafft. Ein Treffer oder ein Tod bedeutet Zeitabzug, allerdings kann man auch Zeit gewinnen indem man Zwischenziele abschließt. Teamwork ist also gefragt! Leider fühlt sich dieser Modus nicht sehr gebalanced an. Kein einziges mal hat die Seite der Überlebenden gesiegt, lediglich ein mal kamen sie in den letzten Raum und das nach mehreren Stunden Spielzeit. Dabei muss man mit langsamen Matchmaking leben, massiven Lags und einer demotivierenden Progression, da jeder Charakter einzeln gelevelt und mehrere Spiele hinter sich bringen muss um überhaupt ein mal aufzusteigen. Die Motivation ging hier sehr schnell verloren und durch die mangelhaften Server macht der Modus einfach keinen Spaß. Eine nette Dreingabe, aber dies in Kombination mit der Tatsache dass es Lootboxen gibt, die zum Teil sogar auf das Spielgeschehen einwirken machen das Ganze einfach kaputt. Ich hoffe Capcom arbeitet da noch mal dran. Trophäen-Check Die Platin in RE3 ist ziemlich angenehm zu holen. Dadurch, dass man sich hier nicht durch vier verschiedene Szenarien kämpfen muss, sind theoretisch alle Sammelitems in einem Run holbar. Der Rest der Trophäen besteht überwiegend aus S-Rängen und Schwierigkeitstrophäen. S-Rang auf Inferno klingt erst mal wie eine harte Nuss, da man nur 5 mal speichern darf und das Spiel unter zwei Stunden durchspielen muss, aber wie bereits erwähnt machen die freischaltbaren Items jegliche Herausforderung zunichte. Mit dem Raketenwerfer war der Speedrun auf Inferno in gerade mal einer Stunde erledigt. Ihr könnt also im Grunde selbst entscheiden, wie schwer ihr euch die Platin machen wollt. Ich empfehle zumindest Alptraum mit möglichst wenigen Items durch zu spielen, denn der Modus war wirklich sehr spaßig und fordernd! Fazit Leider gibt es sehr viel zu kritisieren am Remake von Resident Evil 3. Nemesis fühlt sich wie verschwendetes Potential an, das Spiel ist recht kurz, es fehlen Szenen die im Original vorhanden waren und die Live Selection Mechanik wurde komplett gestrichen. Das Spiel ist mehr auf Action fokussiert und besonders der erste Run ist ziemlich einfach. Jedoch ist es nach wie vor ein spaßiger Titel, der sich super steuert, toll aussieht, genial inszeniert ist und an einigen Ecken das tolle Leveldesign von klassischen Resident Evil Spielen bietet. Speedrunner werden besonders viel Freude mit dem Titel haben und wer sich selbst gerne Challenges stellt, hat extrem viel Wiederspielwert vor sich. Meiner Ansicht nach kommt es aber leider nicht an die Remakes der ersten beiden Teile ran. 7.5/10 Resident Evil 3 auf Amazon kaufen
  6. Jap, das wäre eben die andere Interpretation... Dass Midgar einfach seinen Zweck verloren hat. Aber ja, dass es Sequels gibt, ist im Grunde der Beweis dafür dass Holy zumindest nicht sofort die Menschen ausgelöscht hat Auch wenn das 1997 vielleicht einfach auch noch nicht geplant war als sie das Ende geschrieben haben.
  7. Ja, das meine ich Definitiv eine Art das Ende zu interpretieren! Und auch nicht unbedingt unwahrscheinlich.
  8. Naja, wenn die Entwickler selbst sagen dass das ein Bad Ending ist, dann ist das wohl so, würde dieses Interview aber schon gerne mal sehen Für mich war das Ende von FF7 immer sehr ambivalent. Ob nun wirklich die gesamte menschliche Rasse nicht mehr da ist oder nur Midgar nicht mehr existiert... oder ob man das Ganze etwas schlechtes sieht, alles sehr offen!
  9. In welcher Zukunft wird denn der Planet zerstört? Ich fand es war recht deutlich dass die Moiren einfach die Events vom originalen Spiel aufrecht erhalten wollen. Und das originale FFVII endet doch nicht mit der Zerstörung des Planeten. Selbst 500 Jahre später ist der Planet noch heile und Red XIII rennt noch rum Für mich fühlte es sich so an als hätten die Charaktere ihre Visionen misinterpretiert. Sie sahen einen Meteor und dachten sich "oh shit, wir müssen das Schicksal verändern" ohne zu wissen dass sie ihn trotzdem aufhalten. Ich denke Sephiroth legt sie rein, er WILL dass sie das Schicksal verändern und sie spielen ihm damit in die Hände. Vermutlich verändern sich echt einige Sachen von nun an (auch wenn es im Groben die selben Storybeats geben wird) und diverse Charaktere überleben etc. aber sie realisieren irgendwann dass sie doch alles wieder auf den richtigen Pfad bringen müssen. Wäre ziemlich bitter die Personen wieder aufgeben zu müssen die man gerettet hat, aber diese falsche Hoffnung dem Spieler zu geben wäre ein interessanter Weg. Aber im Endeffekt kann es ALLES sein, sind schließlich die Final Fantasy Writer mit Nomura als Director, vermutlich liegen wir alle falsch irgendwie
  10. Und dann auch nur um wieder rumzumeckern
  11. Habe Haus des Geldes auch nicht lange durch gehalten, diese Bankräuber die das Ganze seit Monaten geübt, ja sogar studiert haben benehmen sich wie verwöhnte Kleinkinder Konnte ich mir auf Dauer nicht geben. Aber ey, jedem das Seine.
  12. Nioh 2 im Test für die PS4: Mehr vom Gleichen oder doch ein spannendes Sequel? Dass Nioh ein Sequel bekommt, war keine große Überraschung. Schließlich handelte es sich bei dem Titel um den erfolgreichsten Titel, den Koei Tecmo jemals im Westen gepublished hat. Besonders gefreut hat es mich aber, dass Team Ninja nach zwei Flauten in Ninja Gaiden wieder einen Kracher rausgehauen hat. Nioh 1 war wohl der einzige Titel, der es schaffte dem Schatten des großen Vorbilds von From Software zu entfliehen und sich eine eigene Identität zu schaffen, indem es einige drastische Änderungen in der Formel machte. Wie sich dagegen aber das Sequel schlägt und ob es einfach „nur“ mehr Nioh ist, erfahrt ihr in unserem Test. Pimp my Samurai Anders als im Vorgänger steuert man in Nioh 2 keinen vorgefertigten Charakter, sondern kann sich in einem sehr ausführlichen Charakter-Editor selbst die Spielfigur erstellen, die man im folgenden Abenteuer dann stets in voller Rüstung von hinten, aber auch in den schön inszenierten Zwischensequenzen bewundern kann. Tatsächlich ist die Charaktererstellung hier wunderbar gelungen. Die Anzahl an Optionen ist beeindruckend, die vorgefertigten Gesichter, Nasen und Frisuren sehen überwiegend super aus und es gibt eine Vielzahl an Einstellungen, die man eher selten in solchen Editoren sieht. So kann man zum Beispiel einzelne Elemente seiner Frisur individualisieren (Der vordere, mittlere und hintere Teil ist frei austauschbar) und z.B. einzelne Teile lockiger machen als andere. Tattoos können frei platziert und vergrößert oder verkleinert werden und ihr könnt auch zwei unterschiedliche Augenfarben nutzen oder einen Farbverlauf in eure Haare integrieren! Oftmals ist es schwer einen Charakter zu erstellen der in Zwischensequenzen dann nicht vollkommen seltsam aussieht, aber die Transition von Editor zum eigentlichen Spiel ist ziemlich reibungslos und resultiert meiner Erfahrung nach nie in seltsame Gesichtsausdrücke und „derp faces“. Was eine beeindruckende Leistung ist, wenn ich an andere Editoren zurück denke... Der einzige Nachteil an dieser Entscheidung ist allerdings, dass euer Protagonist stumm bleibt und somit etwas an Profil verliert. Meist übernimmt euer treuer Partner Tōkichirō deswegen das Reden, aber etwas seltsam wirkt das Schweigen des Hauptcharakters manchmal dennoch. Besonders wenn er/sie direkt angesprochen wird. Halb-Yokai auf Yokai Jagd Egal aber für welches Aussehen ihr euch entscheidet, euer Charakter ist ein seltener Hybrid zwischen Mensch und Yokai (die Dämonen des Nioh Universums) und hat es sich zur Aufgabe genommen auf die Jagd nach eben diesen Dämonen zu gehen. Warum genau, wisst ihr am Anfang noch nicht und so wird man etwas in die Story hinein geworfen. Schnell trefft ihr aber auf den Amrita-Händler Tōkichirō, der sich euch anschließt und mit dem ihr dann gemeinsam auf Abenteuerreise geht. Im Verlaufe der Geschichte begegnet ihr aber natürlich erneut auf bekannte Personen der Sengoku-Ära Japans, die auch hier wieder eine sehr freie Interpretation ihrer Selbst sind. Leute, die sich mit japanischer Geschichte auskennen, dürften also mehr aus dieser Geschichte bekommen als die, die sich gar nicht damit auskennen. Aber dennoch ist die Geschichte für jeden verständlich. Nioh 2 spielt dabei größtenteils vor dem ersten Teil, behandelt aber einen so großen Zeitabschnitt, dass man gegen Ende des Spiels die Geschehnisse des ersten Teiles „überholt“ und am Ende eine Art Sequel zum Vorgänger bekommt. Eine ganz coole Idee, die dem Nioh Universum noch etwas mehr Tiefe gibt, ohne einfach in die Belanglosigkeit eines Prequels zu verkommen. Ich muss jedoch zugeben, die Story hat mir persönlich nicht viel gegeben. Die Zwischensequenzen sind wunderbar inszeniert und sehen toll aus, aber so wirklich interessiert haben mich die Schicksale der meisten Figuren im Endeffekt nicht. Weswegen ich stark vermute, dass es helfen kann, in diesem Setting bewandt zu sein. Mich störte das allerdings nicht wirklich, da ich Nioh 2 hauptsächlich für sein Gameplay genossen habe. Die Neuerungen Nioh 2 startet mich einem recht ausführlichem Tutorial, welches euch die Grundzüge des Kampfsystems beibringt. Größtenteils ist das Kampfsystem identisch mit dem des Vorgängers, bringt aber ein paar Neuerungen, die das Ganze noch etwas interessanter machen. Das offensichtlichste zuerst: Die Yokai Fähigkeiten. Da ihr zur Hälfte Yokai seid, wirkt sich dies auch auf eure Fähigkeiten im Kampf aus. So könnt ihr euch nach Füllen eines Balken in eure Dämonen-Form verwandeln und richtet somit mehr Schaden an und seid für kurze Zeit unbesiegbar. Eingesteckte Treffer verringern allerdings auch die Zeit, die die Verwandlung anhält. Im Grunde ist das sehr ähnlich zu dem „Lebende Waffe“ System des Erstlings, nur dass ihr hier eine von drei coolen Dämonenformen annimmt, die ihr übrigens allesamt ebenfalls im Editor selbst erstellen könnt! Doch noch interessanter sind die Seelenkerne, die ihr eurem Schutzgeist geben könnt. Diese erlauben euch, die Seelen von besiegten Yokai zu nutzen, um deren Fähigkeiten selbst zu verwenden. Dies macht ihr mit einem anderen Balken, der sich im Kampf relativ schnell füllt und öffnet euch eine Vielzahl an zusätzlichen Spezialattacken. Im Grunde beschwört ihr damit die Seele von besiegten Gegnern, damit sie für euch einen Angriff ausführen. Manche geben euch lediglich einen Buff, andere führen einen schnellen Schlag aus und wieder andere lassen einen richtigen Sturm an Angriffen auf eure Gegner prasseln, weswegen sie auch unterschiedlich viel Energie kosten. Auch neu ist der Yokai-Konter, der euch erlaubt, besonders starke Angriffe eures Feindes zu kontern. Jeder Gegner hat einen Angriff, den er mit einem roten Leuchten ankündigt und besonders reinhaut. Kontert ihr diesen allerdings mit dem speziellen Yokai-Konter, brecht ihr diesen Angriff ab und verursacht extrem viel Ausdauerschaden beim Feind, der euch ein riesiges Fenster zum Gegenangriff eröffnet. Fühlt sich super an so einen auszuführen! Ansonsten bietet Nioh 2 zwei Waffentypen, die es im ersten Teil noch nicht gab. Zum einen die Switchglaive, eine riesige Sense deren Form sich je nach eurer Kampfhaltung verändert und die Doppel-Beile, zwei Äxte die sich auch werfen und euch durch die Gegend springen lassen. Wer die DLCs des ersten Teils nicht gespielt hat, bekommt sogar vier neue Waffen, denn die Tonfas und das Odachi waren DLC-exklusiv und sind hier natürlich von Anfang an dabei. Eine weitere, kleine Neuheit sind die Geister von Gefallenen die man beschwören kann. Bereits in Nioh 1 konnte man gefallene Spieler beschwören um gegen sie zu kämpfen und Beute einzukassieren, aber hier kann man auch helfende Geister beschwören, die auf eurer Seite kämpfen und euch das Leben leichter machen. Dafür muss man bestimmte Items investieren, die man eben genau von den feindseligen Geistern bekommt. Sprich, ihr müsst feindselige Geister besiegen um freundliche beschwören zu können. Gerade bei manchen der fordernden Nebenquests die euch teilweise gegen viel zu viele Gegner auf einmal antreten lassen, kann das ein echter Segen sein! Natürlich kann man aber auch nach wie vor andere Spieler einladen und im PvP spielen. Optionen bis zum Umfallen Dabei bietet Nioh 2 natürlich die selbe Komplexität die der Erstling auch schon geboten hat. Jeder Waffentyp hat drei Haltungen. Die hohe, tiefe und mittlere Haltung. Je nach Haltung verändert sich euer Schaden und eure Geschwindigkeit dratisch. Die hohe Haltung ist stets die etwas langsamere, die viel Schaden verursacht, die mittlere ist das Zwischending und niedrig ist eben schnell und weniger stark. Jedoch hat jede Haltung auch indivuelle Movesets und erlernbare Spezialattacken, die jede Haltung auf ihre Art interessant macht. So kann es sein dass ihr nur mit der niedrigen Haltung einen coolen Move machen könnt, bei dem ihr über euren Gegner springt oder nur mit der mittleren Haltung einen speziellen Konterangriff hat. Nioh 2 bietet dafür einen komplexen Skilltree, der enorm viel bietet. Wer wirklich mit jeder Waffe alles freischalten will, der wird sicherlich weit über 100 Stunden beschäftigt sein, vermutlich länger. Da ihr euch aber vermutlich auf eine oder zwei Waffen konzentrieren werdet, ist das alles halb so wild. Es ist aber schön, dass das Spiel so eine Tiefe zu bieten hat und belohnt somit potenzielle Replays sehr! Dazu kommen dann natürlich noch die Shinobi- und Magiefähigkeiten. Wenn ihr Punkte in die jeweiligen Skills steckt, könnt ihr zusätzlich noch Ninjawerkzeuge verwenden wie Kunai, Kraftpillen, Fallen, vergiftete Shuriken und und und. Oder auch Magie mit der ihr verschiedene Elemente verschießen könnt, eure Rüstung erhöht, den Gegner verlangsamt, eure Waffe verzaubert... es gibt wirklich eine beeindruckende Menge an Optionen. Das Spiel erlaubt euch auch, mehrere Sachen zu nutzen. So müsst ihr euch nicht zwangsweise für einen Pfad entscheiden und den anderen vernachlässigen. So habe ich zwar sehr wenig Punkte in Magie gesteckt, aber mir trotzdem nicht nehmen lassen den praktischen Rüstungsbuff mitzunehmen oder hier und da mal mit dem Faultier-Zauber Gegner verlangsamt. Der Rollenspieler in mir schrie zwar dass man sich immer spezialisieren sollte, aber Nioh 2 ermöglicht durchaus dass man alle Elemente des Kampfsystems auch nutzen kann. Looten und Leveln Was natürlich in Nioh auch nicht fehlen kann ist der Loot. Erneut gibt es Unmengen an Waffen, Rüstungen und Items zu finden, die man dann miteinander vergleicht und ggf. nutzt, beim Schmied auseinander nimmt oder am Schrein spendet. Hier hat sich im Grunde wenig getan. Nach wie vor könnt ihr Rüstungssets zusammenstellen, beim Schmied einzelne Stat-Boosts gegen andere austauschen, ganz neues Zeug schmieden lassen... oder ihr spendet sie eben beim Schrein, was euch nicht nur Amrita und Elixiere gibt, sondern auch sogenannten 'Göttlichen Reis', den ihr verwenden könnt, um Munition, Schriftrollen oder noch mehr Elixiere zu kaufen. Das verhindert dass ihr jemals gezielt Items farmen müsst weil ein Boss euch Probleme bereitet und gibt dem Zerlegen beim Schmied eine richtige Alternative, denn die Anzahl an Erfahrung die man einkassieren kann, macht durchaus auch mal ein level-up aus. Wem dieser ganze Loot-Kram im Vorgänger also zu nervig oder umständlich fand, wird auch hier nicht sonderlich glücklich werden. Allerdings empfand ich es als nicht allzu störend, selbst als jemand, der ungerne viel Zeit in solchen Menüs verbringt. Meist habe ich mir wirklich nur jede Stunde mal das neue Zeug angeschaut, die Ausrüstung angezogen die offensichtlich besser war und das meiste dann einfach gespendet. Viel Zeit beim Schmied muss man nicht wirklich verbringen und Optimierung des Charakters ist im Grunde auch nur dann wirklich erforderlich, wenn man merkt dass man gerade richtige Probleme im Kampf hat. Ihr könnt auch in Nioh 2 wieder einen zusätzlichen New Game+ Run starten und könnt frei zwischen dem ersten und zweiten Run hin- und herwechseln. NG+ schaltet dabei genau wie im ersten Teil einen neuen Waffenrang namens 'göttlich' frei und erhöht natürlich die Schwierigkeit drastisch. Offenbar verändert es auch die Spawnpunkte der Gegner, was einen weiteren Run sicherlich auch noch etwas interessanter macht. Neu ist aber auch das sogenannte 'Level Sync'. Mit dieser Option könnt ihr alte Missionen mit einem angepassten Charakter wiederholen. Das heißt, euer Charakter wird vom Level und Gear runtergesetzt, aber ihr bekommt trotzdem Loot für euer eigentliches Level. Eine ganz coole Idee wenn ihr einfach Lust darauf habt, bestimmte Level zu replayen, aber eigentlich viel zu stark dafür seid. Reichlich Umfang für's Geld Das erste Nioh war bereits kein kurzes Spiel, doch der zweite fühlt sich nochmal ein gutes Stück umfangreicher an. Von den neuen Fähigkeiten, zusätzlichen Yokai-Skills und Waffen abgesehen, gibt es auch viel mehr Gegner-Vielfalt. Nioh 1 fühlte sich etwas beschränkt ein was die Anzahl an verschiedenen Gegnertypen angeht. Zu oft bekämpft man die gleichen Samurai und wenigen Dämonenarten. Nioh 2 fixt das Problem indem es nicht nur jede Menge neue Gegner einführt, sondern auch alle alten erneut übernimmt, ihnen neue Moves gibt und euch generell öfter gegen Yokai statt gegen normale Menschen kämpfen lässt. Das erhöht zwar vielleicht den Schwierigkeitsgrad ein wenig, aber durch die Masse an eigenen Yokai-Fähigkeiten kommt man gut dagegen an, wenn man sie einmal richtig einzusetzen weiß. Generell fühlte sich Nioh 2 kaum schwerer an als der Vorgänger. Schwierigkeit ist immer etwas schwer einzuschätzen, aber ich möchte betonen dass ich es als fordernd, allerdings nie wirklich frustig empfand. Es gab lediglich ein bis zwei Bosse die mich doch etwas aus der Haut haben fahren lassen... Aber das ist wohl normal. Die schiere Menge an Hauptmissionen ist in etwa gleich, jedoch fühlten sie sich etwas länger an. Teilweise verbringt man zwei Stunden in einer Mission und schaltet Nioh-typisch neue Abkürzungen frei indem man Leitern runterkickt, Türen entriegelt oder gar Wasserpegel absenkt um schneller voranzukommen nach tragischen Toden, von denen man sehr viele erlebt. Besonders gefallen hat mir aber die Inszenierung der Bosskämpfe. Fast jeder Boss aus Nioh 2 hat mir richtig gut gefallen, die meisten sehen toll aus und es gibt richtig coole Movesets und Setpieces in denen man gegen sie antritt. Diese Bosse down zu bekommen fühlt sich richtig belohnend an und sie sind selten unfair und stets fordernd. Es gab zwar hier und da einen Boss der überrascht beim ersten Versuch fiel, aber schnell wurde die daraus resultierende Überheblichkeit beim darauffolgenden Endgegner wieder vernichtet. Ich denke hier wurde eine ganz gute Balance gefunden, auch wenn ich mir den finalen Boss vielleicht etwas fordernder gewünscht hätte. Ich bin mir aber sicher im NG+ sieht das Ganze wieder anders aus! Trophy-Check Wer die Platin-Trophäe in Nioh 2 ergattern möchte, muss sich auf eine Menge Grinding gefasst machen. Glücklicherweise benötigt man weder die Twilight-Missionen oder einen zweiten Run und verpassbar ist auch nichts! Jedoch gibt es für jeden Waffentyp des Spiels eine einzelne Trophäe, für die ihr 120.000 Proficiency ansammeln müsst um die entsprechende „Mystic Art“ der Waffe freizuschalten. Da dies pro Waffentyp ein paar Stunden dauert, zieht sich die Platin etwas in die Länge. Empfohlen ist hier einfach im NG+ weiter zu spielen um nicht stupide den gleichen Boss abzufarmen. Auch das Sammeln von 50 Tee Sets wird benötigt und da diese recht seltene drops sind die man nicht gezielt farmen kann, braucht man auch hierfür eine ganze Weile. Ansonsten müsst ihr wie auch im ersten Teil alle Kodamas zum Schrein zurück schicken und in allen heißen Quellen baden. Nichts aufregendes. Eine recht gut machbare Platin die aber leider recht zeitaufwendig ist. Vielleicht sollte man hier auf die DLCs warten und die Waffen dann dort leveln anstatt sich im Hauptspiel damit zu quälen. Wer effizient sein möchte, kann aber bereits beim normalen Durchspielen stets die Waffe wechseln sobald die nötige Mystic Art freigeschaltet wurde. Fazit Nioh 2 ist ein tolles Sequel zu einem bereits tollem Spiel. Wem der erste Teil nicht gefallen hat, der wird auch mit diesem Teil nicht glücklich werden, dafür macht Nioh 2 doch zu wenig neu und man könnte kritisieren dass es ein sehr sicheres Sequel ist, das sich zu wenig traut. Wer aber noch Lust auf mehr Samurai und Dämonen-Action hat, der bekommt hier genug Neuheiten und tolle Bosse geboten dass sich ein weiterer Ausflug in die Sengoku-Ära absolut lohnt. Durch den hohen Umfang des Spiels lohnt es sich hier durchaus zum Vollpreis zuzuschlagen. 8.5/10 Nioh 2 auf Amazon kaufen
  13. Ich mag zwar Star Wars Spiele ohne nennenswerte Story sehr gerne, so wie damals Jedi Power Battle auf der PS1, aber klar, ich nehme sehr gerne ein Star Wars Spiel mit einer guten Story! Besonders die Knights of the Old Republic Spiele waren damals fantastisch... Wenn ein anständiger RPG-Entwickler da mal wieder etwas machen würde, wäre ich voll dabei. Die Multiplayer Spiele interessieren mich dagegen kaum.
  14. Vendetta: Alles was ihm blieb war Rache (2017) von Elliott Lester — 5/10 (Dieser deutsche Titel ist schlimm) I Saw the Devil (2010) von Jee-woon Kim — 9/10 Halloween 3 - Die Nacht der Entscheidung (1982) von Tommy Lee Wallace — 5/10 Aus dem Nichts (2017) von Fatih Akin — 6/10 Die Goonies (1985) von Richard Donner — 8/10 Blue Velvet (1986) von David Lynch — 7/10 Chinatown (1974) von Roman Polanski — 7/10 Ghost Dog - Der Weg des Samurai (1999) von Jim Jarmusch — 8/10 Star Wars: The Clone Wars (2008) von Dave Filoni — 7/10 Aufbruch zum Mond (2018) von Damien Chazelle — 7/10 Durst (2009) von Park Chan-wook — 6/10 Dog Eat Dog (2016) von Paul Schrader — 6/10 Prisoners (2013) von Dennis Villeneuve — 7/10 The Equalizer 2 (2018) von Antoine Fuqua — 5/10 Rumble Fish (1983) von Francis Ford Coppola — 6/10 The Host (2006) von Bong Joon-ho — 7/10 Mein Leben als Zucchini (2016) von Claude Barras — 10/10
  15. Ich persönlich bin nicht damit aufgewachsen und habe die ersten davon erst vor ein paar Jahren gesehen ^^ Finde sie trotzdem total unterhaltsam. Würde sie jetzt aber auch nicht als Meisterwerke bezeichnen
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