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  1. Letzte Stunde
  2. Update 15 - Wenig Bohai im Mai Fulminante Grüße an die schwitzenden Mitleser und willkommen zu einem kurzen Update! Und wenn ich sage kurz, dann ist es auch wirklich kurz. Denn der Mai war einerseits sehr arbeitsreich gewesen und hatte dementsprechend nach Feierabend nicht die nötigen Gehirnzellen über, um mich in neue, storylastige Spiele zu stürzen a la inKONBINI oder Atomic Heart. On Top dann auch noch die heißen Tage um und nach Pfingsten herum, die meinen komplett hat Matsche werden lassen Neben meinen regelmäßigen Abenteuern in FFXIV, habe ich wieder etliche Stunden in Satisfactory verbracht. Nachdem Update 1.2 vor geraumer Zeit auf dem Experimental Branch gelaunched worden ist (Experimental Branch ist sowas wie ein Test-Server aber als eigenes Spiel), haben die neuen Features mein Interesse geweckt und mich zu einem riesigen Workaround meiner bestehenden Gebäude inspiriert. Zum einen wären da die überarbeiteten Truck-Routen. Im Moment ist es noch so, dass man eine Route mit dem Truck fährt und aufnimmt. Hier werden alle paar Meter virtuelle Marker gesetzt, zwischen denen sich der Truck im Autopilot dann immer ausrichtet. Die Überarbeitung sieht jetzt vor, dass man quasi eine virtuelle Schiene verlegt auf dieser der Truck dann fährt. Dies führt zu einer besseren Genauigkeit und lässt sich super auf gebauten Straßen perfekt umsetzen, um Sie nebeneinander fahren zu lassen ohne Angst vor Kollisionen zu haben. Das andere ,für mich, heiß ersehnte Feature wäre das „Daisy Chaining“ von Maschinen. Daisy Chaining bedeutet, dass man Maschinen nun hintereinander in Reihe schalten kann und am Ende eine Maschine mit dem Hauptstromnetz zu verbinden. Momentan muss man noch einen Mast aufstellen und jede Maschine einzeln mit diesem verbinden. Optisch natürlich super, weil nicht mehr so viele Kabel kreuz und quer das Gesamtbild stören können. Auch das planen von neuen Fabriken wird dadurch begünstigt. Am 02. Juni komme ich schlussendlich dann auch in den Genuss des neuen Updates und habe mich größtenteils in diesem Monat einfach dem Bauen gewidmet. Und da ist mir aufgefallen, dass ich im Grunde genommen das mache, was ich bei MineCraft lapidar abgewertet habe. Dieses einfach drauf los bauen und gucken was der Tag so bringt. Und im Handumdrehen sind 4 Stunden wieder vergangen. Genau dieses habe ich bei Satisfactory nach Feierabend auch gehabt. Ich habe mittlerweile rund 30 Stunden nur darin versenkt eine bestehende Fabrik von Grund auf neu zu bauen, habe in diesem Zuge die Zufahrtswege für meine Trucks schon mal konform hergerichtet fürs neue Pathing. Dann habe ich ein Zentrallager gebaut, was ich schon ewig auf der Agenda hatte. Dann ist mir aufgefallen, dass ich meine Überschuss irgendwie ins Lager bekommen muss. Daraufhin baute ich eine Versorgungsstraße mit Entladung auf dem Dach meines Lagers, welches jetzt mit 2 Gebäuden verbunden ist. Und während des Bauens kamen immer neue Ideen oder Ansätze hinzu. Und so sind dann diese 30 Stunden zustande gekommen Aber es war genau das was ich brauchte. Einfach Kopf aus und drauf los gebaut. Satisfactory ist quasi mein Minecraft Und durch hilfreiche Tutorials, wie ich als Vanilla-Spieler (Konsolen-Version hat keinen Zugang zu Mods, weil diese nicht offiziell vom Entwickler supported werden) Kurven oder andere optische Dinge baue, hat es nochmal mehr Spaß gemacht Straßen für Trucks oder generelle Strukturen zu bauen. Ob ich bis Dienstag fertig werde, weiß ich noch nicht, da ich noch einen Fabrik-Flügel bauen muss für eine Ressource, die meine Hauptfabrik benötigt. Lustigerweise ist mir die Idee mit eben jenem Flügel auch erst während des ganzen Bauens gekommen. Manchmal könnte ich mich für solche Gedanken lynchen Meine erspielten Trophäen diesen Monat lassen sich zwar an zwei Händen abzählen aber was wäre ein Update ohne meinen Trophäen-Ticker! Trophäen-Ticker Satisfactory 0% » 100% x1 Final Fantasy XIV - Online 55% » 56% x3 inKONBiNi - One Store Many Stories 0% » 4% x3 Komplettierungsrate: 51,33% ↓ - 0,10% Wie ihr sehen könnt, ist inKONBiNi mit dabei. Ich habe es für eine Stunde angespielt, konnte mich dem Spiel aber kopfmäßig nicht wirklich widmen. Ich werde es aber alsbald nachholen, weil das Ambiente und das Gefühl sehr cozy und handsome war und sich potentiell sehr schöne Geschichten hinter den Charakteren verbergen! Und während meine Liste immer länger wird mit 007: First Light und Story of Seasons: Grand Bazaar, optimiere ich weiter fröhlich meine Fabrik in Satisfactory ohne jeglichen Progress zu machen Aber die Fabrik für den Progress ist ebenfalls schon in Planung Ich merke aber, dass ich nach dem Update am Dienstag zwar den Strom anklemmen werde, aber dann wieder eine Kreativ- und Schaffenpause einlegen werde Die 30 Stunden haben seine Spuren hinterlassen. Geglubschtes und Geschmökertes Geglubschtes Two and a Half Men (Re-Watch) S1 - S8 (ohne Charlie Sheen ist es nicht dasselbe) The Middle S1 bis Folge 7 Scrubs (Re-Watch) S1 Geschmöckertes Wieder Nüschts ... Als ob ich bei dem Wetter auch nur Ansatzweise was behalten könnte, was ich da lese Ich wünsche euch an dieser Stelle eine angenehme und hoffentlich kühlere erste Juni-Woche. Gehabt euch wohl und bis zum nächsten Mal! Euer Kneete
  3. Grounded finde ich cool, und bei Darktide mag ich das Setting sehr, aber ich bin so ein schlechter Egoshooter mit Gamepad-Spieler...mal sehen, ob ich dem trotzdem eine Chance gebe oder ob das nur frustig wird. Ist das Nickelodeon-Spiel ein Prügelspiel in Arenen im VS Modus, oder hat das auch was kooperatives a la Streets of Rage? Im Trailer sah es irgendwie nach beidem und dann doch wieder nicht aus.
  4. Der Mai war vieeeel zu schnell rumgegangen Wollte eigentlich gestern mein Update gepostet haben aber wieder einer dieser "meh-Tage" Du kannst dir nicht ausmalen, wie sehr du mir gerade schmeichelst und wie mich das berührt
  5. Heute
  6. Suche noch Hilfe für die beiden Online Trophäen. ID: Rob_Irgendwer
  7. Ein anderer Teilnehmer nennt dir ein Wort, das irgendwie zum Thema Dunkelheit passt. Poste dann eine Trophäe und einen Screenshot, bei denen ein Bezug zum genannten Wort besteht. Mond Ständiger Begleiter der Sterne in der Dunkelheit der Nacht, manchmal das hellste Licht in der Dunkelheit und dann wieder ein Schatten seiner selbst.
  8. Nun, wir sollten immer nach den Sternen greifen.
  9. Ja ich bräuchte noch die pvp trophy und wenn möglich würde ich gern mit deiner hilfe die pwct nochmal machen bitte wennst noch interesse hast schreib mir PSN: Deadman1070
  10. Lohnt sich ja kaum 93 Sekunden AutoDrive.
  11. Denkt über Sachen, die ich noch nicht mal gedacht habe.😂
  12. Scorn - ist viel besser als die meisten Kritiker behaupten!
  13. Klage von Avatar Dudes incoming "Die haben uns die Story geklaut!!!" Das ist mittlerweile aber auch son bissl "The Sony Way" - Spider-Man 2 ist Spider-Man 1 nur etwas anders - The Last of Us Part 2 ist Part 1 nur etwas anders - GoW Ragnarök ist GoW nur etwas anders Better save than sorry Mal gucken ob das neue Naughty Dog Game dann TLOU im Weltraum Skin ist (mit Porsche) Ich hab die zum Ende hin immer versucht mitzunehmen, aber auch nur weil ich die negativ Effekte von Artefakten deaktiviert habe Ich bin der Meinung, dass das kein Boss war, eher son Dude mit Langeweile. Wie das Vieh in der Festung (?), was im Gegensatz zu ihm aber nur einmal kam, ais diesem Knochenversteck. Der war gemein, weil der so ziemlich als einziger Gegner plötzlich physische Angriffe nutzt, die er spontan kommen (ma abgesehen von den Kack Minihunden) Kommt hin und sie hat ja das auch lange geduldet, sie wollte ja erst gar nicht mit Echelon I gehen Man konnte es ihm nicht nachweisen, das is alles sehr schwammig Unsere Crew ist bis auf Kayla (war der Name so?) tot und Kayla scheint ja nen Gegenpol zu dem gelben König zu sein, mit den blauen Augen. Die ist aber am Ende wieder in der Station
  14. Willkommen zu Update #165! Ich hoffe, ihr habt die weitere Hitze gut überstanden. Wir haben wieder eine Fahrradtour gemacht dieses Wochenende und ansonsten mit Denis und Klaus im Koop gezockt, da wir ein interessantes Spiel namens Escape The Backrooms für uns entdeckt haben. Zwischenzeitlich war dann auch noch Krieg hier, als mitten in der Nacht, während wir beide mit Kopfhörern in besagtem Horrorgame saßen, eine fremde Katze durchs Fliegengitter in unser Wohnzimmer einbrach und sich mit Sunday geprügelt hat O_O Das war unerwartet und besonders für sie ein Schock, aber sie hat ihr Revier erfolgreich gegen Kitler verteidigt. Wie man sieht ist bei uns diese Woche wirklich nichts Spannendes los gewesen Also Starten wir gleich mit den Wichtigen Dingen: Heute hab ich wie versprochen die Auflösung meiner SAROS-Verlosung für euch und passend dazu den Bericht zu meiner SAROS-Erfahrung. Enjoy! Langsame Leser 45:15 Minuten Durchschnittliche Leser 28:31 Minuten Schnelle Leser 16:58 Minuten Heute sprechen wir über mein meisterwartetes Spiel des Jahres 2026! Saros vom Studio Housemarque, welches nach ihrem Erfolg Returnal zum Playstation First Party Studio gemacht wurde (um mal das Wort Aufstieg oder Beförderung zu vermeiden weil das bisher öfter schon mal negativ war…), versprach mit Saros einen auf Returnals Kampfsystem basierenden Nachfolger. Es wurde nicht als Fortsetzung betitelt, sondern als neue IP vorbereitet, aber ich würde die beiden als Anthologie-Serie bezeichnen und rückblickend halte ich den neuen Namen sogar fast für irreführend. Doch Fakt ist, Saros funktioniert für sich allein und stellt zum Vorgänger keine Bezüge her. Dennoch wird es sich heute einige Vergleiche gefallen lassen müssen, daran ist es selber schuld Aber da ich beide liebe, kann ich das auch nicht als Nachteil sehen. Neben diesem Fakt begeisterte mich auch der Hauptdarsteller Rahul Kohli, den ich total mag aus seinen Rollen in Bly Manor, Midnight Mass und besonders iZombie, wo er mein Lieblingscharakter war. Er ist selbst Gaming Fan (und selbsternannter Playstation Fanboy) und brachte das schon in seinen Rollen zum Ausdruck, daher hat’s mich schon im Trailer gefreut, ihn als Hauptrolle in einem Game zu sehen, das mit Sicherheit grandios werden würde. Er ist übrigens seit Resogun und Returnal so großer Fan von Housemarque, dass er dem Projekt ungesehen zugesagt hat und Saros selbst in der Launchwoche platiniert hat. Ein Mann nach meinem Geschmack Ich hatte dann das Glück Saros über das PSIN als Review Code zu erhalten, hatte es aber auch als Disc vorbestellt, weshalb ich mich dann entschied die Disc hier zu verlosen. (Die Auflösung findet ihr wie versprochen unter dem Bericht.) Schließlich war ich schon nach wenigen Stunden wieder begeistert, da lässt man doch gerne auch andere daran teilhaben Rahul Kohli spielt den Enforcer Arjun Devraj, Teil des Teams von Echelon 4. Die Echelon Teams sind wiederum Teil des interstellaren Großkonzerns Soltari, der sich mal aus einem normalen irdischen Tech-Unternehmen zu einem Multimilliarden-Unternehmen entwickelt hat, das absolut alles anbietet und erforscht. In diesem Fall entdeckte Soltari den Planeten Carcosa und steckte direkt das Fähnchen rein, als sie erkannten, welche Massen an Rohstoffen sie hier augenscheinlich gefunden hatten. Im Abstand von je etwa 3 Monaten schickten sie die Teams Echelon 1, 2 und 3, um zunächst das Gelände zu sichern, eine Kolonie zu errichten und dann Rohstoffe abzubauen, doch als die Verbindung abbrach, schickte man Echelon 4. Nicht um jemanden zu retten. Soltari macht keinen Hehl daraus, dass das Geschäft Priorität hat und nicht das Menschenleben, aber hier überschnitten sich durchaus die Interessen - sie sollten die Kolonie finden und den Abbau-Prozess sichern. Das ist erstmal noch jede Scifi Story ever. Würde auch super ins Alien Universum passen oder so, aber was mich direkt überzeugte, waren der geheimnisvolle Planet Carcosa selbst, der wie der Planet Atropos in Returnal einen eigenen Willen zu haben scheint und die über allem lauernde Sonnenfinsternis. Das versprach bereits eine solide Grundlage für herrlichen Cosmic Horror, den ich gar nicht so erwartet hatte. Die Trailer hatten mich ein wenig befürchten lassen, dass man für die neue IP weg vom Cosmic Horror hin zu einer klassischen Scifi Geschichte mit zugänglicheren RPG-Elementen wollte, aber ich wurde glücklicherweise überrascht, dass man es dabei geschafft hat den Lovecraft-Weg trotzdem zu gehen, aber dazu später mehr. An dieser Stelle direkt ein kleiner Exkurs: Das Wort Saros ist vermutlich den meisten, wie auch mir zuerst, nicht geläufig, aber es beschreibt einen Zeitraum des Wartens. Genau wie Advent die Zeit des Wartens auf Weihnachten oder das Wort Olympiade die Zeit des Wartens zwischen zwei olympischen Veranstaltungen meint, beschreibt Saros oder der Saros-Zyklus auf der Erde den Zeitraum von exakt 18 Jahren 11 Tagen und 8 Stunden in dem sich immer dieselben Sonnen- und Mondfinsternisse wiederholen, welche ja nichts anderes sind als Konstellationen von Mond/Erde/Sonne auf einer Linie. (Wikipedia) Auch mit Arjun im Tutorial Gebiet ist die Sonnenfinsternis, die aussieht wie ein schwarzes Loch, weil sie eine starke Anziehung zu haben scheint, sofort im Mittelpunkt und gibt der Welt eine gruselige Atmosphäre. Dabei sollte es aber nicht bleiben. Als ich dann in den Kampf geworfen werde, war es krass, WIE hart ich mich sofort nach Atropos zurückversetzt fühlte. Das Gameplay war Returnal, so sehr, dass ich erstmal den Gedanken hatte, dass es ein bloßer Re-Skin ist. Returnal, nur in anderen Farben mit neuem Protagonisten. Und das ist durchaus positiv für mich, denn ich liebte Returnal so sehr, dass “mehr vom gleichen" ja exakt war, was ich wollte, das Spielprinzip ist für mich nicht abgenutzt. Ich hatte eher befürchtet, dass es zu viel ändern würde, doch dass es sich stattdessen SO ähnlich anfühlte, hat mich verblüfft. Und begeistert. Doch Story, Planet und die Sonnenfinsternis würden mir noch einiges an Abwechslung bringen: Arjun ist auf der Suche nach jemandem, eine Frau aus der Echelon 1 Crew namens Nitya, deren Holo Videos wir hier und dort finden, was Hoffnung auf ihr Überleben macht. Doch in diesem Zyklus finden wir sie nicht, denn der Tutorial Boss haut mich noch klein und ich lande wiederbelebt in der Passage, in der mein Team Echelon 4 das Lager aufgeschlagen hat. Ich treffe also im Gegensatz zu dem sehr einsamen Returnal diesmal auf weitere Menschen, doch die beginnen direkt, sich gegenseitig umzubringen. Irgendwas scheint die Crew, die erst wenige Tage hier ist, in den Wahnsinn zu treiben oder Besitz von ihnen zu ergreifen. Und das neueste Opfer dieser Veränderung wird von Arjuns Vorgesetzter abgeknallt, bevor er Arjun verletzen kann. Auch Arjun wird vorsichtig beäugt, denn er war tagelang verschwunden und niemand versteht, wie der Mechanismus funktioniert, der ihn zurückbrachte. Er weiss, er müsste tot sein. Ein Zusammenhang zur Sonnenfinsternis scheint zu bestehen, die hier alle paar Stunden stattfindet, ominöse Sätze wie “When was the last time the sun died” statt “Wann war die letzte Sonnenfinsternis” lassen mich darüber grübeln, welche Doppelte Bedeutung dahintersteckt, außer, dass offensichtlich auch Arjun gestorben ist. Mit diesen wenigen kryptischen Hinweisen starte ich meine Zyklen durchs erste Biom und lerne die Besonderheiten kennen, die Saros dann doch von Returnal unterscheidet. Btw fand ich Biom 1 und diese Mischung aus weißem Marmor und roten Pflanzen unheimlich schön anzuschauen. Wer Returnal kennt, dieses Kampfsystem spielt sich zunächste wirklich genauso, also viele Monster die mit Kügelchen in Mustern schießen und wir bewegen uns in Third-Person Perspektive mit Dashen und springen hindurch, während wir mit zufällig gefundene Waffen zurück feuern und stärker werden. Wenn wir sterben, geht alles von vorne los, Waffe und Arjun werden dann auf das Startlevel zurückgesetzt. In einem Cycle durchlaufe ich zudem zufällige Räume aus einem abwechslungsreichen Pool aus möglichen Orten die auch in diversen Varianten kombiniert werden und ich habe bis zum Schluss immer wieder neue Räume entdeckt, man weiß also nie wie das Biom aussehen wird, nur welche Gegner dort hausen und natürlich hat jedes Biom ein grundsätzliches Theme. Der Cycle endet, wenn Arjun stirbt oder nach einem Boss entscheidet, in die Passage zurückzukehren und im nächsten Cycle sieht dann alles anders aus. Dieses Prinzip wurde eins zu eins so belassen, nur dass der neue Planet natürlich neue Gegenden bereithält. Die Unterschiede im Kampfsystem sind dezent, aber haben einen großen Einfluss: Zum einen habe ich sofort einen Nahkampfangriff, der zu einem Schild wird. Also kurz drücken - Attacke, länger drücken - Schild. Der Bullethell Anteil in Saros wird schnell massiv und das Schild wird zu einer echten Geheimwaffe, da es normale (blaue) Kugeln aufsaugen und in Power Munition verwandeln kann. Wir saugen also Kugeln auf und feuern dann aus allen Rohren zurück. Es dauerte aber, bis ich diese Vorgehensweise so richtig begriffen hatte und verstand, dass sie der Trick ist, mit dem die Bosse in Saros zum Kinderspiel werden. Mein Übungsobjekt war der Prophet, der erste Boss, der noch ein paar Versuche gebraucht hat, bis es geklickt hat. Ein weiterer neuer Aspekt sind corrupted Bullets. Neben den blauen Kugeln, und roten, die man nicht dashen oder abwehren kann, gibt es nun auch gelbe. Die kann ich dashen, aber dann korrumpieren sie meine Lebensanzeige, je mehr davon ich berühre, desto weiter frisst sich die gelbe Farbe in meinen Lebensbalken. Korrumpierte Bereiche auf der Lebensleiste kann ich nicht mehr heilen, bis ich den Zustand abschüttle. Das wiederum geht aber leicht über das Abfeuern der Powerwaffen. 100% Corruption töten mich nicht, aber es ist, als hätte ich nur noch einen Lebenspunkt und könnte mich nicht heilen, und wenn die Corruption geheilt wird, dann ist die Lebensleiste, soweit sie betroffen war, leer. Diesen Zustand muss man also zusätzlich im Auge behalten, je besser man aber die Abfolgen von Schießen - Kugeln sammeln - Powerwaffe - und nebenbei noch herumhüpfen und dashen in die Musclememory bekommt, desto weniger Sorgen muss man sich machen. Etwa in der Mitte des Spiels, kurz vor dem Boss Legion, entwickelt sich der Nahkampfangriff weiter zu einem Konter, der rote Kugeln zurückfeuern und Gegner lähmen kann, dadurch änderten sich meine Möglichkeiten im gameplay erneut, aber ich nutzte es nicht sehr ausgiebig, da es ein bereits gewohntes bewegungsmuster wieder auf den Kopf gestellt hätte und das passte mir irgendwie nicht Es gab jedoch ein paar Bosse, wo ich es brauchte und immerhin Abwechslung reinbrachte. Insgesamt erschien mir Saros noch schneller und reizintensiver als der Vorgänger, aber im Grunde trotzdem leichter. Nach einer Rückkehr in die Passage konnte ich nämlich zudem mit den gesammelten Rohstoffen einen Skill-Baum füttern und diverse permanente Verbesserungen freischalten, wie in einem klassischen RPG. Jeder Zyklus wurde somit leichter und leichter, auch wenn der Skill-Baum einzelne Abschnitte deckelt, und man die Bosse besiegen muss, um alle Bereiche darin freizuschalten. Und dann wäre da eben die Sonnenfinsternis. Etwa ab der Hälfte des erste Bioms erreichte ich in den mystisch wirkenden Ruinen, die mich wie immer begeistert haben, eine Halle, in der eine Art Strauch aus Händen eine Option bereithält, die Sonnenfinsternis zu rufen. Denn zunächst lauerte der Schatten, der die Sonne verdunkelt, nur am Rand der Sonne, und nach Nutzung des “Geräts” schiebt sich das schwarze Loch vor den Fixstern. Plötzlich erwachen die Maschinen zum Leben, welche teilweise aus den Felsen ragen und ich kann Wege nutzen, die zuvor unzugänglich waren, weil die Maschinen still standen. Die Monster sind stärker und schießen vermehrt gelbe und rote Kugeln statt blauen. Ich sagte Option, aber eine Option ist es nicht wirklich: Es gibt Wege, die MUSS ich erkunden, und sie öffnen sich nur bei Sonnenfinsternis. Aber es gibt auch Wege, die ich ohne Finsternis erkunden kann, und in Zukunft würde ich oft Orte finden, wo ich mich entscheiden kann, die Sonnenfinsternis früher zu rufen, oder eben abzuwarten, bis nur noch Sonnenfinsternis-Wege übrig sind. Die Tore zu den Bossen öffnen sich nur bei Finsternis, aber nach einem Boss-Sieg endet dieser Zustand sofort und man beginnt das neue Biom bei Sonnenschein. Warum man sich freiwillig entscheiden sollte, die Finsternis früher zu rufen als man muss? Natürlich weil die Belohnungen besser sind Man kann dann fast die doppelte Menge Rohstoffe sammeln, findet etwas bessere Waffen und außerdem gibt es wieder Verbesserungen für den Anzug, wie Leben und Angriff oder spezielle Effekte, und diese haben bei Sonnenfinsternis bessere Basiswerte. Allerdings kommen sie dann auch oft mit einem Malus, wie die verseuchten Symbionten bei Returnal. Ich kann also +5 Power bekommen, nehme im Gegenzug dann aber vielleicht Fallschaden. Aber ich gebe zu, ich habe absolut immer wenn ich konnte die Sonnenfinsternis gemobbt und erst alles erledigt, was ohne geht ^^” Wirklich jedes Mal. Bei meinen Kollegen in der Passage passiert derweil nicht viel. Neue Dialoge gibt es eigentlich nur zu hören, wenn ich ein Biom abgeschlossen und den Boss besiegt habe, oder manchmal, wenn ich zum ersten mal in der Mitte eines Bioms einen Menschen treffe, denn ja, ich finde Überlebende aus Echelon 3, teilweise aber auch nur Holos von ihnen und bei manchen ist zunächst unklar, was sie sind. Eines haben jedoch alle gemeinsam, sie scheinen nach und nach ihre Prioritäten zu verschieben. Sie alle beginnen sehr unterschiedliche Dinge wahrzunehmen, sei es Paranoia, Gier oder das Gefühl, mehr zu wissen als alle anderen. Selbst die strenge und vernünftig wirkende Kommandantin von Arjuns Team wirkt, als ob sie die Kontrolle verliert, weil sie sich nicht an die Situation anpassen kann, jammert beinahe, dass niemand ihr gehorcht, obwohl die hier das Kommando hat, doch einige Zyklen später wird klar, dass sie die nächste ist, die durchdreht, obwohl man zuerst dachte es sei der Maler. Und btw, ich habe selten etwas so gruseliges gesehen wie ihr Gesicht in diesem Moment, hauptsächlich wegen der abgehackten Bewegungen… Ein anderer Kollege malt jedenfalls die ganze Zeit. Die Overlords, also die Bosse, oder auch die Sonnenfinsternis, er spricht vom Gelben König und dem gelben Ufer (eigentlich Yellow Shore, ich weiß nicht wie sie es auf deutsch übersetzt haben^^”) und das macht mich kurz hellhörig, da der Name out of Place wirkt und mir bekannt erscheint, ich wusste aber nicht woher. Einer von Arjuns Kollegen ist hier aber auffällig. Er heißt Sebastian und irgendwie erwähnen die anderen ihn nie, er pflegt einfach etwas abseits ein paar Pflanzen. Als er verschwindet, habe ich eher den Eindruck, dass er nie hier gewesen ist und Arjun ihn sich eingebildet hat… Nach und nach verschwinden dann die anderen Kollegen, wenn sie nicht tot sind, sind sie irgendwo in den Biomen und folgen ihrem Wahnsinn, den die Sonnenfinsternis auszulösen scheint, während wir weiter Nitya hinterher eilen, die in ihren Audiologs ebenfalls beginnt von der freundlichen Wissenschaftlerin abzudriften richtung Gier und einer Getriebenheit. Viele andere Audiologs sind vom Echelon 1 Team, welche alle irgendwann eine Art Größenwahn erfahren und vom Aufstieg sprechen, sodass ich mir schnell herleiten kann, dass die Echelon 1 Teammitglieder nun die Overlords sind, sie haben sich also in Monster verwandelt? Daher befürchte ich auch schnell, dass Nitya vielleicht der vorletzte oder letzte Boss sein könnte, laut Trophäen also die Priestess oder der… gelbe König. An dieser Stelle meines Gedankenganges googelte ich mal schnell den Begriff und wurde nicht enttäuscht, denn The Yellow King ist Teil eines Werkes aus der Zeit um 1895 von Robert Chambers. Und wo ordnet man seine Texte ein? Genau, Cosmic Horror. Daher kannte ich den Begriff, aber ehrlich gesagt hatte ich keine Ahnung von Robert Chambers und nichts von ihm gelesen. Weil ich neugierig war las ich ein wenig dazu und das war augenöffnend Zweiter kleiner Exkurs: The Yellow King ist ein fiktives Theaterstück. Robert Chambers hat mehrere Geschichten geschrieben, teilweise zusammenhängend, teilweise haben sie nichts miteinander zu tun. Doch in den meisten bezieht er sich immer mal wieder auf dieses Theaterstück und zitiert Ausschnitte daraus, wobei Personen, die das Stück lesen, nach dem zweiten Akt dem Wahnsinn verfallen sollen und die inneren Monologe der Erzähler in Chambers’ Geschichten sind unzuverlässig, man kann also selbst als Leser der Schilderung im Text nicht vertrauen, da die Erzähler eben teilweise selbst nicht wissen, was wahr ist oder die Welt bereits verändert wahrnehmen. Protagonist des Stücks ist der Yellow King und man findet außerdem Zeilen über das geheimnisvolle Carcosa und The Yellow Shore. Housemarque hat also die gesamte Geschichte um das Theaterstück des gelben Königs gestrickt, weshalb auch das letzte Biom The Yellow Shore heißt und der Planet Carcosa. Und ich liebe alles daran Denn das heißt nochwas - Alles was hier passiert ist real und passiert nicht in Arjuns Kopf, da das im Cosmic Horror so üblich ist, trotzdem werden alle bekloppt und das ist natürlich beängstigend. Man stelle sich vor man begegnet einer Lebensform die so fremd und anders ist, dass man über dieser Unbegreiflichkeit den Verstand verliert, oder möglicherweise ist man nicht in der Lage die Form der Kommunikation zu verarbeiten, denn schließlich scheint der Planet ja auf die Erfahrungen und Erinnerungen der Menschen zurückzugreifen, lockt sie dann mit ihren größten Schwächen, verspricht ihnen Großes und dass sie alle etwas Besonderes sind, was sie zudem auch noch gegeneinander ausspielt. Da stellt sich nur die Frage: Ist Arjun auch betroffen? Oder ist Arjun auch ein unzuverlässiger Erzähler im Sinne von Chambers Geschichten und ich sehe nur, was er sich einredet? Zu dem Zeitpunkt drehten sich meine Überlegungen aber vor allem um einen anderen Aspekt. Meine Runs dauerten oft zwischen 30 Minuten und 2 Stunden, doch jedesmal ist für die Crew sehr viel mehr Zeit vergangen, teilweise so viel Zeit, dass sich die Gegebenheiten in der Passage stark verändern. Ich finde zudem in Biom 3 die Kolonie von Echelon 3 fertig aufgebaut, aber verlassen vor und Messgeräte verraten Arjuns Team, dass die Datenaufzeichnungen Tausende Jahre alt sind. Aber Echelon 3 ist doch erst von 3 Monaten losgeflogen? Meine Theorie war dann, dass jede Sonnenfinsternis vielleicht diese 18 Jahre des Saros-Zyklus nach vorne springt, und wenn das alle 30 Minuten bis 2 Stunden passiert, vergehen am Tag schonmal so 430 Jahre, in 3 Monaten wären das über 38.000 Jahre. (Möglich wäre natürlich auch, dass Carcosa einen anderen Saros-Zyklus hat, im Grunde ja egal für die Theorie…) Dazu passt, dass wir hier Ruinen einer Zivilisation finden und untersuchen sollen, von denen Soltari nichts wusste. Wie kann man sie bei der Entdeckung des Planeten übersehen haben? Nun, wenn Echelon 1 diese Ruinen gebaut hat, schließlich handelt es sich um fortschrittliche Technologien die bis tief in die Erde ragen und Rohstoffe freilegen, dann waren sie nicht da, als Soltari herkam, aber Echelon 1 hatte dann möglicherweise tausende Jahre Zeit sie zu bauen, wahnsinnig zu werden, zu Monstern zu werden, die tief in diesen Ruinen über ihre Biome wachen und die Bauten verfallen zu lassen um wie eine ausgestorbene Zivilisation auszusehen. Und immer wenn neue Menschen ankommen, zieht der Planet, oder was auch immer den Wahnsinn auslöst, die Neuen in das Netz mit hinein, während es sich ihrer eigenen Gedanken bedient. Creepy. I love it. Aber gut, wie viel war davon wahr? Bis hierher waren das alles nur Theorien, über die Marcel und ich so philosophierten, während ich mich bis Biom 5 vorgearbeitet hatte. Wir spielten das Spiel parallel und machten auch recht gleichmäßig die gleichen Fortschritte, so wurde es schnell zu unserem Hauptthema. Im Gegensatz zu Returnal waren die Bosse hier sehr viel leichter, doch auch in Saros war Boss 2 mal wieder mein Gatekeeper, denn das Biom war einfach kacke Zumindest als ich das erste Mal dort ankam, mittlerweile ist es eines meiner Lieblinge. Die Biome in Saros sind sehr unterschiedlich, heißt auch, unterschiedlich lang und schwer. Durch das erste lief ich in Minuten hindurch und zum Propheten, sobald seine Tür einmal offen war, Biom 2 bestand aus zwei sehr langen Armen, die ich in beliebiger Reihenfolge abschließen konnte, aber ich musste immer durch beide hindurch, es war ein bisschen wie Biom 5 in Returnal. Der Boss Bastion hat mir anfangs viele Probleme gemacht, da ich meist mit der falschen Waffe rein bin, Biom 2 will mir irgendwie immer unbedingt Schrotflinten aufs Auge drücken, aber für die ist der Boss zu weit weg Biom 3 war wieder saukurz, dafür gab es hier keine Bereiche, die man ohne Sonnenfinsternis spielen konnte und der Boss hatte nur eine einzige Lebensleiste, sah aus wie ein Miniboss und war schnell down. Biom 4, die Märsche, war lang und ätzend, hatte gegen Ende ebenfalls zwei kurze Arme, und nach dem Boss teilte es sich auf. Ich konnte dann in die Festung oder zum Acolytes Heaven, wobei die Festung kurz aber knackig ist und Acolytes Heaven ist sehr lang, schaltet wieder eine Abkürzung zum Boss frei, ist aber alles in allem ein für mich sehr einfaches Gebiet. Dieses Durchwachsene war aber ganz unterhaltsam, ich wusste nie so recht, was kommt. In fast allen fühlt man sich zudem erstmal unterlevelt, aber da ich daheim dann ja meinen Skillbaum füttern konnte, änderte sich das oft schon nach zwei Versuchen. Abgesehen davon habe ich in Saros etwas gemacht, was mir bei Returnal nicht eingefallen wäre: Ich habe das Spiel sehr oft von Biom 1 an gespielt und somit unterwegs hohe Waffenlevel erreicht und viele Verbesserungen sammeln können. In Returnal musste man zwar immer im Start Biom einsteigen, konnte dann aber am Boss vorbei laufen und mittels Teleporter ins nächste Biom gehen. Durch die Abkürzungen erreichte man so das letzte Gebiet recht schnell und auch ohne Aufwand und ohne nennenswerte Verbessungen, es war einfach gefährlich in Returnal mehr Räume zu untersuchen, bevor man da ankam, wo man hinwollte. In Saros steht der Teleporter direkt in der Passage und ich kann Biome direkt anwählen, doch ich startete oft weiter vorne, obwohl das bedeutete, dass ich dann auch andere Biom-Overlords besiegen musste, denn an denen kann man hier nicht vorbei laufen. Wenn ich in den Märschen startete, damit ich in Acolytes Heaven für den Boss Shepherd besser ausgerüstet bin, musste ich auch immer den Marsch-Boss Legion besiegen und wenn ich ganz vorne einstieg, dann musste ich bis dorthin durch alle 5 Bosse. Es machte mir aber einfach so viel Spaß und war so belohnend, weil ich dann meist für den nächsten Storyboss massiv überlevelt war ^^” Außerdem gefiel mir die Aussicht auf die Ruinen immer sehr gut und die Bosse wurden schnell sehr leicht. Davon ab fehlte den Bossen irgendwie das Epische, wie ich es in Returnal in Erinnerung hatte. I Mean, Returnal Boss 4, Hyperion, hatte ein grandioses Intro, wo man den Turm hinauf steigt, während das Orgelspiel immer intensiver wird. Saros hatte das nicht. Da war mein Gefühl so: Prophet - existiert Bastion - existieren intensifies Rhabdom - existierte nur kurz und wurde von mir mit nem normalen Gegner verwechselt. Weil er so harmlos war und so… KLEIN. Und sein Raum sah aus, wie ein normaler Raum in Biom 1 oder 3 halt aussieht, nicht wie die Bossräume. Aber danach wurde es zumindest insofern besser, dass die Legion sehr interessant war und die Bosskämpfe gegen die Architektin, Shepherd, die Priestess und den König waren cooler inszeniert. Die Architektin gefiel mir vermutlich am besten und danach der Shepherd. Was mir auch gefiel, war, wie wir dann langsam etwas mehr über Arjuns Backround erfahren. Hin und wieder kann ich mit ihm einen … Baum betreten. Hier erlebe ich mit ihm kurze Erinnerungssequenzen, vielleicht auch Albträume? Doch er selbst kommt darin gar nicht so gut weg. Nitya scheint seine Ehefrau zu sein, doch scheinbar war er nie bei ihr zuhause. Immer fand er Ausreden, dass er mit den Kollegen trinken gehen muss, weil er sonst nicht dazugehört, Nachteile erfährt, und ließ sie somit im Grunde allein. Er scheint gar nicht zu merken, dass sie sich als Mensch verändert und am Ende wirft sie ihm vor, dass er nur eine Idee von ihr liebt, aber nicht den Menschen, der sie jetzt ist. Sie verlässt ihn um an Echelon 1 teilzunehmen, und er bemerkt selbst dann noch nicht, dass sie eine selbstständige Frau ist, mit beruflichen Zielen, die sich nicht darüber definiert zuhause auf seine Heimkehr von den “beruflichen” Eskapaden zu warten. Er schiebt die Schuld von sich weg und es wird nach und nach klar, dass er sie zwar auf ein Podest hebt, aber nur die Version von ihr, die sie war, als sie sich kennenlernten, da er den Menschen, der sie nun ist, gar nicht kennt. Zumindest hab ich es so interpretiert, denn die Sequenzen bleiben ein wenig vage. Er wirkt jedenfalls nicht wie ein Held, sondern wie ein betrunkener Versager, was nicht zu dem Arjun passt, dessen Gedanken ich im Spiel hören kann, der wie ein Macher-Typ wirkt. Und ich zweifelte schon ein bisschen daran, dass das, was er hier "erlebt", wirklich real ist, oder: Es war real, weil der Planet diese Heldenreise für ihn erschuf, wie eine Inszenierung - ein Theaterstück? Eins, in der er seine Frau retten und beeindrucken kann, die am Ende als Damsel in Distress auf ihn wartet? Da stellt sich mir natürlich die Frage, ob Nitya überhaupt gerettet werden muss, oder will, oder ob das nur Teil der Inszenierung ist. Ist sie überhaupt hier? Aber an ihrer Anwesenheit zweifelte ich wiederum nicht wirklich, vermutlich hat sie aber ihre eigene Inszenierung erlebt, wie auch immer sie aussah, in jedem Fall gingen die Audio-Logs und von Nitya und Arjuns Idee von ihr weit auseinander. Wie man sieht hatte ich wieder großen Spaß am Rätseln und Theorien aufstellen, muss aber auch sagen, dass einem hier mehr Infos direkt präsentiert werden und man weniger “versteckte” Anspielungen findet, es ist alles in den Texten/Audio-Log und Sequenzen. Gleichzeitig kann man aber auch alles davon ignorieren, man kann die Story so tiefgründig erleben wie man möchte oder es lassen und das Gameplay genießen, das erneut sehr gebockt hat. Für mich geht das aber immer Hand in Hand und während der Kugelhagel, die diesmal durch die geringere Schwierigkeit einen angenehmen Sog-Zustand hervorriefen ein bisschen über Carcosa zu philosophieren erzeugte eine tolle Spielerfahrung. Ob der gelbe König mich einfach auch eingewickelt hat? Was mich auch faszinierte, war, dass auch Arjuns KI in seinem Anzug betroffen zu sein schien, die zu Beginn ganz Sprachassistenten-typisch daherkommt und so ab der Hälfte beginnt, das Yellow Shore anzubeten und ein bisschen hypnotisiert klingt. Auch die Soltari-KI, die die Arbeiten auf dem Planeten überwachen soll, namentlich Primary, ist zunächst pragmatisch, bis es beginnt von Erleuchtung zu sprechen, aber ist das nun Arjuns Wahrnehmung der beiden Bots oder stehen sie wirklich genauso unter dem Einfluss des Planeten? Die Kathedrale, also das vorletzte Biom, in dem ich bereits Hinweise finde, dass Nitya den Versprechungen von Carcosa genauso zum Opfer gefallene sein muss, wie alle anderen, hat einen ordentlichen Peak in der Schwierigkeit und hier musste ich mehrfach ansetzen, nach einem kompletten Run ab Biom 1 war es allerdings beinahe witzlos. Dafür hielt es spannende optische Täuschungen und andere Effekte bereit, stellte das Level mehrfach wörtlich auf den Kopf und es gibt eine regelrechte Alptraum-Treppe, deren Ende man nie erreichen kann, da sie eine Art Rolltreppen-Effekt hat, irgendwie hat mich das mehrere Minuten fasziniert Auch die Priestess selbst hatte ein paar fiese Mechaniken die mit optischen Täuschungen spielten und mir wurde fast etwas schwindelig in dem Kampf, weil man immer wieder fällt und dabei die Orientierung nicht verlieren darf. Das Yellow Shore war dann das finale Biom, in dem der gelbe König auf seinem Thron wartete. Und gemein hier: Man betritt es durch ein Portal, das Nitya erschaffen hat. Als Arjun das klar wird, kann er die KI im Portal überschreiben und hinein, das heißt aber auch, dass man vorher nicht in andere Biomen leveln kann, das Yellow Shore ist von allem abgeschnitten und zudem hat man hier nur ein Leben. Bisher hatte Arjun nämlich immer eine Wiederbelebung, die war hier deaktiviert. Ich schaffte es aber gleich beim ersten Versuch den König zu legen und das “schlechte Ende” zu erspielen. Arjun reißt dem König seine Maske herunter, und es ist nicht Nitya, er ist es selbst. Kaum erkennt er das, verwandelt sich sein Körper und er nimmt erneut seinen Platz auf dem Thron ein, an seiner Seite Nitya, jung und schön, gekleidet wie eine Tempeljungfrau, die auf ihn gewartet hat. Wie so eine Traumvorstellung, denn die tatsächliche Nitya sieht ganz anders aus, reifer, kurzes Haar, pragmatisch, und sie betet ihn sicher nicht an. Ich sah meine Theorien von der falschen Heldenreise ein bisschen bestätigt. Sieh ein wenig aus wie ein altes italienisches Gemälde, oder? Nach meinem Sieg über den Yellow King, ging ich direkt nochmal in das Yellow Shore und zog das Gebiet ein zweites Mal durch. Ich mochte es ganz gern, es war kurz und der Kampf ganz okay, ich war nur irgendwie enttäuscht, wie leicht das alles war, dabei war mein Skillbaum noch nicht voll. Cool war aber, dass der Yellow King komplett neue Skill-Sets hatte, auch bei einem dritten und vierten Kampf sah ich immer neue Attacken-Muster, die immer knackiger wurden, erst danach hatte ich den Eindruck, alles gesehen zu haben, keine Ahnung, ob das Zufall war. Was mir auch gefiel, war die Erkenntnis, dass ich das Shore schon mal gesehen hatte: In jedem Biom gibt es einen Challenge-Raum, oder genannt Nightmare-Strand, die man für Platin auch alle einmal geschafft haben muss. Ich hatte bisher 6 von 7 gefunden und nahm die immer gern mit wegen der tollen Belohnungen und weil der Abschluss die Wiederbelebung wieder auffüllte, falls sie verbraucht war. Aber gemeinsam hatten alle, dass sie in wüstenartigen Felsenklippen stattfanden, bzw wie ich jetzt erkannte: Am Yellow Shore. Somit war das Yellow Shore ein einziger Nightmare-Strand, und so spielte sich das Biom auch. Große Gegnermassen in dafür überschaubaren Gebieten. Dann machte ich mich aber so richtig an das Aufräumen und zuletzt den Epilog, also das “gute” Ende: Wer Returnal gespielt hat kann aufatmen: Man muss für Platin keine Logs sammeln, keine Glyphen und dementsprechend auch nicht so lange durch das Spiel rennen, bis mal so ein seltener Zufalls-Raum spawnt, der die letzte Glyphe hat, die einem fehlt. Ich persönlich finde das ja schade, ich fand die Mechanik toll und sie gab der Trophy nen besonderen Anstrich. In Saros ist es stattdessen so, dass Logs mit dem Storyfortschrit überall spawnen können, und nur wenige wirklich in besonderen Räumen liegen, trotzdem gibt es für Logs diesmal gar nicht erst eine Trophäe. Stattdessen gab es mostly Waffenkill Trophies. Ich hatte von Anfang an getrackt welche Waffen ich bereits für Kills genutzt hatte, und benötigte noch 25 Kills mit der Stalwart Shotgun, außerdem der letzte Nightmare-Strand, ich wusste nur nicht so recht wo der war obwohl ich mir aufgeschrieben hatte, welche dieser Challenge-Räume ich abgeschlossen hatte. Ich fand ihn dann in der Nähe der Architektin im Festungs-Biom. Für das “gute” Ende musste ich dann aber nochmal besondere Orte besuchen, wo ich ein paar Story Szenen freischaltete. Dabei lernte ich einiges, was zu meinen Theorien passte: Die Anzug KI, die ja schon seit einiger Zeit ‘nen Haschmich hatte, stellte sich nun als Kiira heraus, ein Mitglied von Echelon 1 und Nityas neue… Freundin? Die beiden haben wohl auf Carcosa zueinander gefunden, (was in mir immer Zweifel weckt, ob das nicht vom Planeten erfüllte Wünsche sind…) doch aus irgendeinem Grund steckt Kiira nun körperlos in Arjuns Anzug. Oder… er steckt in ihr? In der neuen Freundin der Exfrau? Wie komisch ist das bitte Scheinbar hat Nitya es doch noch geschafft sich nach ein paar Ausrutschern der Macht des gelben Königs zu entziehen, also nicht gierig den Versprechen zu erliegen somit nie zu einem der Overlords zu werden und hat das Yellow Shore hinter dem Portal versteckt, damit es die Macht über die ankommenden Menschen verliert, sie versuchte alles um andere vor der Anziehung des Königs zu warnen und von dem Planeten fernzuhalten. Und tatsächlich hatte sie sich von Arjun getrennt, der das im Grunde nicht akzeptieren konnte. Um ihr nach Carcosa zu folgen, hat er augenscheinlich seinen besten Freund Sebastian ermordet, damit in der Echelon 4 Crew ein Platz für ihn frei wird. Sebastian war der Pflanzenliebhaber, von dem ich ja dachte, er kann nicht wirklich da sein, da die anderen Teammitglieder keine Notiz von ihm nehmen. Letzte Audio-Logs machen nun deutlicher, dass Nitya mittlerweile tausende Jahre alt sein muss, und sich nicht wieder mit Arjun auseinandersetzen wollte, für den die Trennung ja nur Wochen her ist und der sich jetzt hier einbildet ein Held zu sein der seine Frau rettet, die beiden leben in komplett anderen Filmen. Ich halte das für eine echt tolle Idee, mal eine Geschichte zu erzählen, in der der Held nicht wirklich der Held ist und seine Reise basically rückwirkend demontiert wird. Mal zu zeigen, dass nicht jede Frau gerettet werden muss oder will, sie hat hier ganz alleine nicht nur ein neues Leben angefangen, sondern auch noch eine fremde Lebensform getroffen, verstanden und sich ihrer Macht entzogen, vermutlich in einem Jahrtausende dauernden Kampf. Somit ist sie hier auch die einzige Heldin in der Geschichte, nur dass wir das nicht live erleben. Da sie in ein paar Logs von dem Zyklus der Wiedergeburt in dem Pool spricht, hat sie vermutlich dieselbe Reise durch die Biome hinter sich wie Arjun. Diese letzten Szenen, die mir den Weg zum Epilog ebnen, zeigen Arjuns Erkenntnis, und wie er nach und nach begreift, auch mithilfe von Kiira. Er will besser werden und das Geschehene akzeptieren, allerdings durchlebt er scheinbar Tod und Wiedergeburt, sowie den Kampf gegen den König wieder und wieder. Ob das nun parallele Zeitlinien sind, ist nicht so richtig klar. Aber ich vermute, dass ganz zu Anfang ein Teammitglied von Echelon 1 der König war, bis zu Arjungs erstem Sieg vor langer Zeit, und seither existiert dieser Loop seiner Heldenreise. Nachdem ich jedoch alle neuen Erkenntnisse in den Biomen freischalten konnte und ein letztes Mal den König besiegte, konnte ich nach dem Kampf ein anderes Ende wählen, bei dem er Nitya wieder trifft und sie wohl zum ersten Mal als den Menschen sieht, der sie wirklich ist. Danach wird er nicht zum König und einfach in der Passage wiederbelebt, also kann er dem Planeten wohl nicht entkommen, aber hat möglicherweise genau wie sie den Wahnsinn besiegt und sich der Macht des Königs entzogen. Möglicherweise. Es wäre ihm zu wünschen. Für mich fiel die Platin dann eine Stunde später, denn ich musste für eine Trophäe 33 Biome überleben, während Modifikatoren aktiviert sind und die hatte ich eingeschaltet, seit ich sie nach dem Kampf gegen Bastion freigeschaltet hatte. Modifikatoren verändern das Gameplay und die Schwierigkeit ein wenig, wie ich es zuletzt bei Hades erlebt habe. Es gibt positive und negative, die sich ausbalancieren müssen, aber ich habe im Grunde nur einen eingestellt, der meinen Sammelradius sehr stark erhöht, was mir half im Kampf nicht aus reiner Gier zu verrecken Ich lief also noch 5-mal durch das erste Biom, killte den Propheten, und von vorn. Das dauerte mit meiner Lieblingswaffe, dem Myriad Chakram etwa 7 Minuten ^^” Also, ja, gegen Ende war es fucking leicht. Diese Waffe ist aber auch wie cheaten. Man schießt schnell und muss quasi nicht zielen, während die Kugeln zwischen den Gegnern hin und her ticken und alles niedermähen. Manche Waffen waren too big to fail, man musste nur einmal an eine rankommen. Jaaaa und mit Platin #560 im Kasten war mein Leben plötzlich wieder so leer Zwar muss ich an dieser Stelle sagen, dass mir Returnal am Ende etwas besser gefallen hat, und möglicherweise den höheren Wiederspielwert hat, aber andererseits ist das sicher auch Geschmackssache und Saros macht vieles genauso gut. Gut genug, um es danach total zu vermissen und sich gleichzeitig direkt das nächste Game derselben Machart herbei zu wünschen! Außerdem ist Returnal für mich das beste Game der Generation PS5. Hier nur knapp zu unterliegen, ist Jammern auf hohem Niveau. Mir fehlte am Ende nur ein wenig der Verbleib der anderen in der Crew, da ich meine, dass die nicht alle tot sind. Von Einer wissen wir mindestens, dass sie noch in Biom 3 rumgeistert, und weitere Personen aus Echelon 3 sind auch noch unterwegs, scheinbar alle irgendwie in ihrem eigenen Film gefangen. Andererseits hat mir die Crew an sich auch absolut nichts gegeben, bis auf diesen einen Gruselmoment, für mich ist da der Funke nicht übergesprungen und es war mir relativ egal, dass sie gestorben oder verschwunden sind, das war für mich alles nicht 100% glatt und hat ein bisschen die Atmosphäre gebrochen, aber wirklich schlechter ist das Spiel deswegen auch nicht. Beide Spiele liefern eine andere Herangehensweise an die Thematik und gleichzeitig für mich die beste Umsetzung einer Cosmic Horrorgeschichte ever. Ich liebe das Genre, aber oft findet man in der Sparte entweder trashige C-Movies, schlechte Verfilmungen von Lovecraft-Werken oder seine Bücher selbst. Was bekannt ist, wird eben am meisten zitiert Was mich in Filmen nie 100% zufrieden stellte, war der Fokus auf den Jumpscare Horror, den Cosmic Horror eben weder braucht noch bedient, (trotzdem mag ich beispielsweise Filme von John Carpenter wie In the Mouth of Madness sehr, ein moderner Vertreter der mehr auf das Entdecken eingeht wäre Annihilation mit Natalie Portman, der war ganz toll :D) oder, das die meisten Werke nicht soweit gingen, sich so tolle fremdartige Welten auszudenken, wie sie beispielsweise in den Büchern beschrieben stehen. Die Bücher wiederum arbeiten oft mit vagen Beschreibungen, die das eigentliche Aussehen von etwas offen lassen und der Fantasie des Lesers überlassen. Dann steht da vielsagend “das fremdartige Aussehen war mit seinem Verstand nicht zu begreifen”. Ja nun, danke. Deswegen hat mich Lovecraftscher Cosmic Horror in Buchform spannenderweise nie so richtig gepackt, obwohl er alles bedient, was ich daran cool finde und ich ja sehr gern lese, aber Cosmic Horror darf für mich gerne sehr visuell sein. Lovecraft verwendet genau wie Tollkien zu gerne 2km lange Spaghetti-Schachtelsätze darauf, mir den verrückten Spaziergang eines Dudes zu beschreiben, ohne dabei einen Funken Spannung aufzubauen und die inflatinöäre Verwendung abgefahrener Adjektive, die seit 1930 keiner mehr benutzt hat, hilft dabei auch nur so mittel. (“Sagte die 38-jährige Hobby-Bloggerin in dem für ihr Alter beinahe unangemessen anmutendem Jugendsprech, der ihrem Kommentar zu dem fantastischen Autor eine unwillkürlich ironische Note verlieh…”). Also: Visuell viel besser als geschrieben in diesem Genre, besonders wenn man sich eben wie Housemarque hinsetzt und etwas künstlerisch hochwertiges erschafft, das ich stundenlang anstarren könnte Und daher stehe ich hier und schwenke mein Fähnchen für großartiges Gameplay und tolle Erzählkunst, die sich einem nicht aufdrängt. Hach, ich hoffe sie denken nicht, dass sie sich jetzt was Neues ausdenken müssen, ich hätte gern mehr Spiele dieser Art :3 Jetzt bin ich einfach mal auf Glupis Bericht gespannt, der sich, mal ganz weit aus dem Fenster gelehnt, eventuell etwas mehr durch das Spiel gequält als ich (macht sich auf einen Rant gefasst), während ich auf einen möglichen DLC warte. Ansonsten bleibt nur noch zu sagen, dass viel in diesem Text meine Interpretation ist, aber es ist das Bare-Minimum dessen, wo ich mir recht sicher bin, aber da könnte man sicher noch viel tiefer einsteigen. In jedem Fall verratet mir gerne, was ihr anders wahrgenommen habt, wenn ihr Saros schon durch habt Hier noch ein paar Bilderchen, leider habe ich keinen Fotomodus gefunden, daher haben viele Shots einen HUD. SAROS - Platin 560 Serie: Buffy the Vampire Slayer season 4 Episode 10 bis 13 (Rerewatch) Angel Season Season 1 Episode 10 bis 12 (Rerewatch) LoL Staffel 7 komplett Buch: Detektiv Conan Reread Challenge 82 von 107 (+1) Good Morning Leon Band 2 Sonstiges: Min 1h laufen: 025 / 156 in 2026 (+1) Wie versprochen, hier noch die Auflösung zur Verlosung! Da die Teilnahmequote nicht sehr hoch war, hattet ihr diesmal sehr gute Chancen Über eine frische Disc-Version des Spiels SAROS für die PS5 darf sich heute freuen: Für heute war’s das und diese Woche wird vermutlich auch nicht mehr viel passieren. Donnerstagabend gehts auf Richtung Rock am Ring, aber das Update für kommende Woche ist schon fertig, da sprechen wir dann kurz über Sackboy A Big Adventure und Adorable Adventures. Aktuell fühle ich mich nach Saros immer noch recht leer, würde es am liebsten einfach nochmal platinieren Ich habe aber gestern Final Fantasy 2 abgeschlossen und plane Teil 3 direkt nachzuwerfen, dann kann ich sie in einem FF-Update zusammenfassen, ansonsten ist bei mir gar nicht so viel los gerade. Ich versuche allerdings ein bisschen Tempo aufzunehmen um Platin #600 zu erreichen, damit @MarcelGK und ich zusammen die 300/600 feiern können, und zwar mit demselben Koop-Spiel gemeinsam. Er ist allerdings schon bei 290 und ich ja erst bei 560, also muss ich ranklotzen, will aber bei qualitativ hochwertigen oder zumindest interessanten Spielen bleiben Mal sehen, wie das so klappt.
  15. 6/10 Grundsätzlich ist es ein richtig gutes Point&Click Adventure: Spannende Geschichte, oft sehr gute Dialoge und schöne Rätsel. Was mir aber das Ganze dann doch sehr madig gemacht haben waren zum einen die deutsche Vertonung. Das hört sich manchmal an als würde mir jemand die Bediungsanleitung von einem Ikea-Regal vorlesen. Null Emotionen, null Ausdruck in der Stimme. Das andere was mich tierisch genervt hat sind oft diese Animationen, wenn man z.B. zwischen zwei Orten wechselt, mit jemanden ein Gespräch beginnen will oder in/aus einen Gully/Höhle/Keller etc. krabbelt. Da muß man jedes mal 5 Sekunden und mehr warten, bis man wieder weiterspielen kann. Das hat mich sogar so sehr genervt, das ich dann mit Lösung gespielt habe, da mir die ständigen Spielflußunterbrechungen den Spaß am selber Rätseln genommen haben.
  16. 2/10 Mit Guide ist es ein Kinderspiel, man muß nur ein wenig bei der "Schocke Sie alle" Trophäe aufpassen, dass man sie nicht versehentlich "vergisst". Auch ohne Lösungsguide wäre das Spiel mit den InGame-Hilfen nicht schwer, bei einigen Trophäen, wäre ich aber nicht auf die Freischaltung gekommen, wie z.B. den Maler 3-mal zum Telefon zu schicken. .
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