Hab deinen Bericht zu Expedition nun nachgeholt.
Kennzeichne das hier auch mal direkt als Spoiler, falls irgendwer hier reinliest, der es noch nicht kennt. Aber vermutlich ist es auch quatsch, weil ich so spät dran bin, dass es keinen mehr interessiert
Krass, dass du so schnell den Bezug von der Spielwelt zu einem Gemälde hergestellt hast. Ich war jetzt von dem Twist in einem Gemälde zu sein nicht überrascht, aber habe daran einfach keinen Gedanken verschwendet. Mit Blick auf die Biome fällt einem das natürlich im Nachhinein wie Schuppen von den Augen, aber wenn man ein Fantasy-Rollenspiel zockt ist halt auch einiges erlaubt ohne hinterfragt zu werden
Ich habe mich stattdessen mehr auf die Charaktere konzentriert und hab direkt die Ähnlichkeiten der Charaktere analysiert. Maelle und Alicia mussten für mich sofort augenscheinlich mehr oder weniger "die selbe" Person sein. Da war einfach zuviel Ähnlichkeit vorhanden und auch Gustave könnte mit einem jungen Renoir eine sehr große Ähnlichkeit ausweisen. Ich denke es war kein Zufall, dass er als eine Art großer Bruder/Vaterfigur so aussieht, wie er halt aussieht. So habe ich mich also durch die Story gespielt und immer wieder versucht den Zusammenhang zu ergründen. Wäre mir dein Puzzleteil mit der Spielwelt nicht entgangen, hätte ich wohl schon recht früh eine solide Vorstellung davon haben können, was hier abgeht. Mit Abstrich von Verso und damit der Hauptintention der Charas natürlich, da er ja erst im Laufe des Spiels auftaucht.
Ich sehe Maelle weniger als das egoistische Böse, sondern auch nur als eine gequälte Seele, wie die ganze Familie Dessendre. Das sie quasi die Hauptprotagonistin der Story ist, wurde mir nach dem Tod von Gustave recht schnell bewusst, auch wenn Verso sofort seine Rolle in der Party einnimmt. Natürlich handelt sie egoistischer als andere Charaktere, was aber auch mit Ihren Schmerzen in der realen Welt zu tun hat. Sie ist die einzige, die nicht nur psychisch sondern auch körperlich durch das Geschehene gezeichnet und beeinträchtigt ist. Daher passte das für mich und ich kann ihre Selbstsüchtigkeit da gut verstehen. Ich konnte ihr ja mit Verso am Ende ihre Grenzen aufzeigen und so dafür sorgen, dass die Geschichte richtig endet Das Maelle Ending habe ich daher in deinem Text ausgelassen und werde dies in einem zweiten Durchgang dann nachholen, zusammen mit den Nebenquests und optionalen Kämpfen.
Lune ist mir auch sofort ans Herz gewachsen und ist denke ich mein Lieblingschar, aber ich mag sie alle gerne. Einen Ausfall gibt es da meiner Meinung nach nicht, auch wenn mir Monoco zu umständlich war. Daher hab ich ihn nur als Ersatz dabei gehabt.
Und die Musik im Endkampf ist ja wirklich der Hammer. Finde generell die aufbauenden Musikelemente eine phantastische Idee. Die Bossthemes klingen beim Erkunden der Bereiche ja meist schon als eingedampfte Ambient-Instrumentalvariante hier und da durch. Das dann im Kampf in den richtigen Song übergehen zu lassen und diesen dann in den weiteren Bossphasen weiter aufbauen zu lassen ist einfach genial. Teils ist das schon episch.