Leaderboard
Beliebte Beiträge
Zeige Inhalte mit der höchsten Reputation seit 03.04.2026 in allen Bereichen
-
Hallo ihr Lieben! Schon wieder ein Monat rum und ich fang jetzt mal nicht an, euch vorzurechnen, wie weit das Jahr schon fortgeschritten ist, nein, nein War aber auch ein komischer Monat. Irgendwie bin ich immer noch dauer müde, ich glaub ich erhol mich jetzt erst so langsam davon, dass ich erst Ende Dezember und dann schon wieder Anfang Februar so dick erkältet war, und dazwischen mein Immunsystem mit meinen kranken Nichteln gestresst hab. Unterschätzt man, wie sehr das an die Kondition geht. Und diese Woche hat dann die Zeitumstellung und die plötzlich wieder arktischen Temperaturen reingehauen. Immer wenn man denkt, es geht mal wieder Jedenfalls kam mir irgendwo zwischen alldem der Monat echt lang vor, so beim Aufschreiben hätte ich die Hälfte gefühlsmäßig noch in den Februar gesteckt. Was gut ist, denn sonst wäre der März irgendwie recht mager gewesen. So ist er...immerhin noch annehmbar, auch wenn ich natürlich kaum die Hälfte meiner Ziele erreicht hab. Aber legen wir einfach mal los! #189 - Ja ist denn heut' schon Frühling Oh Paradise Killer, was soll ich nur über dich schreiben Das Spiel hatte ich ja schon Ende Februar in meiner üblichen PS Extra-FOMO angefangen, und war dann die erste März extrem hooked, so dass ich fast jede freie Minute auf der Insel verbracht habe. Aber der Reihe nach. Wir sind Lady Love Dies, ein Mitglied des unsterblichen Syndicats, und von Beruf Ermittlerin. Leider sind wir vor vielen vielen Jahren einem machtgierigen Gott auf den Leim gegangen, der uns dazu bringen wollte alle anderen Götter zu hintergehen. Da das Syndicate aber allen Göttern dient, wurden wir daraufhin aus dem Paradies verbannt und verbrachten unsere Zeit in Isolation. Bis ein schreckliches Verbrechen geschieht und plötzlich unsere Dienste benötigt werden. So dürfen wir zurück ins Paradies - oder besser, ein Paradies. Diese Inseln werden vom Syndicate nämlich künstlich erschaffen und mit entführten Menschen gefüllt, die dazu gezwungen werden die Götter anzubeten, in der Hoffnung, sie zum Leben zu erwecken. Das lass ich jetzt einfach mal so stehen, denn die Details sind teilweise ziemlich krass und das muss man schon selbst erlebt haben, ums zu glauben Jedenfalls geht dann immer irgendwas schief, so dass sich das Syndicate eine neue Insel baut und dahin umsiedelt, und Lady Love Dies (Oder LD für ihre alten Freunde) hat jetzt ein gutes Dutzend davon verpasst, bevor sie wieder loslegen darf. Das Council, die Anführer des Syndicates, wurde ermordet - alle gleichzeitig, und unter sehr seltsamen Umständen. Zwar gibt Henry, ein von einem Dämon besessener Mensch, einen ganz passablen Tatverdächtigen ab, aber so einiges ist da noch fishy. Findet zumindest Judge, der Unparteiische Richter der Insel, und holt deshalb LD aus dem Exil. Und so legen wir los, in First Person Perspektive rennen und hüpfen wir über die Insel, sammeln Hinweise, Geheimnisse und Alibis, und versuchen zu rekonstruieren, was da so passiert ist. Wenn man genug gesammelt hat (auf den Inhalt dieser Ermittlung will ich jetzt gar nicht genauer eingehen, aber es gab da doch einige krasse Enthüllungen und Twists, und es hat lange gedauert, bis ich so einigermaßen durchgeblickt hab) kann man jeder Zeit bei Judge die Verhandlung starten. Je nach dem, welche Beweise man vorliegen hat, kann man dafür sorgen, dass die richtigen Leute bestraft werden, oder eben davon kommen. Aber auch wenn man die Beweise hat, kann man sich immer noch entscheiden, wie das ganze ausgehen soll. Tatsächlich war ich mit dem Ende nicht so 100%ig glücklich, ich denke, das war aber auch so gewollt, weil wir hier einfach eine ganz schön verfahrene Situation haben. Aber wie gesagt, muss man erlebt haben Gameplay-technisch hab ich eine Weile gebraucht, mich auf der Insel zurechtzufinden, manche Gebiete hab ich dann erst nach der Hälfte des Games überhaupt entdeckt, obwohl die Story glaub ich gewollt hätte, dass ich da früher lande. Tatsächlich ist das aber sehr offen und man kann fast in beliebiger Reihenfolge vorgehen. Nach und nach fing der Orientierungssinn aber an, einzusetzen, außerdem bekam ich ein paar Upgrades - einerseits für Bewegungsmodi, wie einen Doppelsprung oder einen Air-Dash, aber auch für meinen treuen Computer, mit dem ich mich durch verschiedene Türen "hacken" konnte, und damit wurde dann alles zugänglicher. Außerdem lichtete sich der Wald der Collectibles, davon gibt es unglaublich viele, die man aber Gottseidank nicht alle für Trophäen braucht. Tatsächlich konnte ich, bis ich dann meine Akte gefüllt hatte, das meiste davon selbst finden und musste nur noch so 1-2 pro Sorte mit Guide nachschlagen. Am Ende gibts dann noch einen Speed Run - hatte ich erwähnt, dass man die Verhandlung wirklich JEDERZEIT starten kann? Ja, auch bevor man nur einen einzigen Zeugen befragt hat. So kann man das Spiel mit fleissigem Button-Mashing dann auch in 10 Minuten abschließen, was die letzte Trophäe gab. Und ich muss sagen, trotz der teilweise ziemlich krassen Story ließ mich das Spiel mit einem absoluten WOAH Gefühl zurück und ich bin seitdem ein bisschen für andere Spiele verdorben, weil mich nichts mehr in diesem Maße packen kann. Wie war das mit dem Gaming-Blues, @glupi74? Paradise Killer: 4% -> 100%, 19x Bronze, 15x Silber, 2x Gold, 1x Platin Immerhin, für manche Spiele braucht man keine großartige Motivation. We Were Here zum Beispiel geht einfach immer Und so setzen Steffi und ich uns eines Abends hin und machten die PS5 Version fertig. Tatsächlich konnten wir uns überall noch so halb erinnern, jedenfalls gut genug, um an einem Abend fertig zu werden. Beim ersten Teil geht das ja noch, die anderen dauern dann vermutlich länger We Were Here: 0% -> 100%, 13x Bronze, 4x Silber, 8x Gold, 1x Platin Danach war ich dann ganz froh, dass ich mir Ende Februar so eine schöne Todo Liste geschrieben hatte, so war das mit dem Gaming-Blues nicht ganz so schlimm, ich musste mich ja nicht entscheiden, sondern einfach nur der Liste folgen. Und so startete ich dann erst mal Potion Permit. Das ist so ein herrliches Cozy Game, da kann man immer mal wieder ein paar Ingame-Tage spielen, ohne sich groß aufraffen zu müssen. In Potion Permit spielen wir einen Alchemisten, oder im Spiel heißt das Chemist, der in ein kleines Städtchen kommt, bzw von der Chemist-Gilde in der Hauptstadt geschickt wird, um dort den Einwohnern zu helfen, wenn sie krank werden. Geschlecht, Name und Aussehen dürfen wir uns aussuchen. Wir beziehen dann erstmal ein leicht heruntergekommenes Haus, dass der letzte Chemist zurückgelassen hat. Wohl ziemlich überstürzt zurück gelassen hat, denn überall liegt noch sein Zeug herum und wir erfahren, dass damals wohl etwas vorgefallen ist, wieso die Menschen im Dorf uns, bzw allen Chemists und Menschen aus der Hauptstadt im allgemeinen, mit Misstrauen begegnen. Wir müssen uns also erstmal ihr Vertrauen erarbeiten. Von Zeit zu Zeit wird ein Dorfbewohner krank und landet in unserer (ebenfalls heruntergekommenen) Klinik. Dann müssen wir erstmal eine Diagnose treffen, in dem wir die betroffenen Körperteile in einem kleinen Minispiel untersuchen, und dann die richtigen Tränke brauen (die Zutaten dafür haben wir hoffentlich bereits gesammelt, sonst gehts jetzt erst noch mal mit Sichel, Hammer und Axt in den Wald). Das ganze dürfen wir erstmal an der Tochter des Bürgermeisters üben, so als Tutorial, die ist nämlich schon lange schwer krank, weshalb der Bürgermeister sich so dafür eingesetzt hat, dass wieder in Chemist ins Dorf kommen darf. So gewinnen wir das Vertrauen der Dorfbewohner schon mal wieder, beschleunigen kann man den Prozess, in dem man täglich mit ihnen redet, ihnen Geschenke gibt uns Quests erfüllt. Oh, so viele Quests Normal denk ich immer, diese Cozy-Farmingtype Spiele könnten ein bisschen mehr Quests vertragen, um die Routine aufzulockern, dieses Spiel hat fast ZU viele Quests weil manchmal komme ich tagelang nicht dazu, in den Wald zu gehen und Ressourcen zu sammeln. Aber eigentlich find ich es geil, also, ich beschwer' mich da nicht Wenn man das Vertrauen der Dorfbewohner steigert, schalten sich nach und nach Upgrades frei - eine bessere Axt, ein größerer Alchemie-Kessel oder auch der Zugang zu neuen Gebieten. Und das Dorf selbst wird auch nach und nach hübscher, weil die Leute sich zusammen tun und gemeinschaftlich Müll beseitigen oder Renovierungsarbeiten vornehmen. Und auch über den Vorfall mit dem letzten Chemist lernen wir nach und nach immer mehr. Aktuell bin ich, wenn es nach der Fortschrittsanzeige geht, so etwa bei der Hälfte, von den Trophäen etwas weniger, weil es am Ende noch einiges zu Farmen gibt. Ich bin aber optimistisch, dass ich hier im nächsten Update einen Abschluss präsentieren kann. Potion Permit: 0% -> 32%, 10x Bronze, 6x Silber Mein anderes Ziel für März war dann ja Lego DC Super Villains. Da war ich zwar nicht ganz so fleissig, aber etwas Fortschritt gab es auch: Erst hab ich die letzten Level der Story beendet (das ist eigentlich irreführend: Die Story hatte ich schon durch, aber hinterher gibt es noch eine Reihe von Leveln, die erzählt, die die Justice League sich befreien konnte). Dann hab ich angefangen, mich vorzubereiten: In Lego Spielen gibt es ja immer die roten Steine. die besondere Fähigkeiten verleihen. Ich suchte mir also erstmal die Steine zusammen, die die Positionen von Sammelgegenständen anzeigen und die eingesammelten Studs erhöhen, und fing dann an, Level für Level aufzuräumen. Zwischendrin versuchte ich ein paar Kleinigkeiten auf der Weltkarte zu erledigen, damit ich da am Ende nicht mehr ganz so erschlagen bin. Inzwischen bin ich bei fast 40% Gesamt-Fortschritt, habe also noch so einiges vor mir. Um das ganze etwas aufzulockern, hab ich zwischendrin noch den ersten der DLCs gespielt, da ging es um den Aquaman-Kinofilm (den ersten, ich glaube der war gerade aktuell, als das Spiel rauskam). Die DLCs bestehen jeweils aus einem Level, in dem man dann durch das Erfüllen bestimmter Bedingungen fünf Trophäen erspielen kann. Das geht also im Vergleich zum Hauptspiel echt fix, und ich werd die wohl immer mal dazwischen schieben. So alle 10%, damit es nicht langweilig wird LEGO DC Super Villains: 28% -> 38%, 8x Bronze, 1x Silber Zu Niemandes Überraschung machte dann PS Extra meinen schönen Plänen wieder einen Strich durch die Rechnung. Lost Record: Bloom & Rage, ein Titel, der letztes Jahr Day One ins Extra kam, wird mit dem 21.4. wieder aus dem Katalog verschwinden. Zwar hab ich inzwischen doch sehr gemischte Meinungen zu dem Spiel gelesen (um es freundlich auszudrücken), aber neugierig war ich doch, und nachdem ich Felix davon erzählt hatte, überwog bei uns beiden die FOMO und wir beschlossen, das Spiel doch noch mitzunehmen. Immerhin ist das Spiel von den gleichen Entwicklern wie Life is Strange und auch in einem ähnlichen Stil gehalten, und die Teile spielen wir ja auch immer zusammen. In Lost Record spielen wir Swann, eine Frau Mitte 40, die sich nach langen Jahren der Trennung mit ihren Jugendfreundinnen trifft, nachdem ein mysteriöses Paket die Frauen an den Sommer erinnert, in dem sie sich kennen gelernt haben. Gleichzeitig spielen wir auch Swann, 15 Jahre alt, im Jahr 1995, als sie zum ersten mal auf Nora, Kat und Autumn trifft, diese kennen lernt und einen wunderschönen Sommer zusammen verbringt, der aber plötzlich von seltsamen Ereignissen durchzogen wird. Soweit könnte das auch der Klappentext sein. Ich weiß aus anderen Projekten schon einiges über die Handlung (verrate das natürlich aber Felix nicht, der muss ja nicht auch gespoilert werden), aber trotzdem hab ich bisher Spaß, denn die Charaktere find ich wirklich gut gemacht. Swann ist so richtig fremd-schäm awkward und erinnert mich damit total an meine eigene Teenie-Zeit. Auch wie sich die Charakerzüge, die die Mädels schon als Teenies entwickelt haben, dann in die Erwachsenenzeit übertragen - manches verstärkt, manches mit etwas abgerundeten Kanten - ist sehr spannend und etwas, was wir wohl alle auch an und selbst und unserem Umfeld beobachten konnten. Wir sind inzwischen kurz vor Ende von Tape 1, also der ersten Hälfte des Spiels (das ganze ist in Anlehnung an Swanns Camcorder, den sie immer mit sich rumschleppt, als Videotape aufgebaut, auch alle Collectibles bestehen darin, Dinge zu filmen). Bisher hält sich die Seltsamkeit der Story noch in Grenzen, ich glaube, das geht dann erst in der zweiten Hälfte so richtig los. Bis hier hin haben wir vorallem ganz viel tolle Interaktion dieser Mädchen und ganz viel 90s Feeling, was in mir doch eine ungeahnte Nostalgie erweckt Lost Records: Bloom & Rage: 0% -> 31%, 19x Bronze, 1x Silber I: Spielst du das eigentlich noch? Fortschritt insgesamt: 87.73% -> 87.75%, 69x Bronze, 27x Silber, 9x Gold, 2x Platin, (insgesamt: 107 Trophäen) Unfertige Spiele: 281 -> 282 Offene Trophäen (für @tadinis Challenge): 2414-> 2420) Und Sonst So? Bücher, Comics, Manga: Hamlet (William Shakespeare) Farmhand Vol. 1 (Rob Guillory) Beck 19 (Harold Sakuishi) Fakt und Vorurteil: Kommunikation mit Esoterikern, Fanatikern und Verschwörungsgläubigen (Holm Gero Hümmler, Ulrike Schiesser) Somewhere Beyond the Sea (Cerulean Chronicles #2, T. J. Klune) Filme Wicked – For Good Serien & Co: Fuller Haus Staffel 1 + 2 (Rewatch) Andor Staffel 1 Folge 6 - Staffel 2 Folge 1 (und hier ist unser Disney Plus Abo ausgelaufen) Stranger Things Staffel 5 Suits Staffel 8 Folge 1 – Staffel 9 Folge 8 Ausblick Im Nachhinein war der März dann doch nicht so katastrophal, wie sich das eingangs an gefühlt hat. Trotzdem will ich den April jetzt nutzen, weiter an meiner Todo Liste zu arbeiten, die sich bis auf einen Punkt auch nicht verändert hat: Paradise Killer Lost Record: Bloom & Rage (weil das im März April aus dem PS Extra Katalog entfernt wird) Lego DC Super-Villains (weil ich das @x_jeanne_x fürs Event versprochen habe) Potion Permit (weil ich das @Schlauschaf fürs Event versprochen habe) Einen DLC von Shadow of War Einen weiteren Durchgang bei Dungeon Hunter Alliance Jetzt nach Ostern hab ich auch erstmal eine Woche Urlaub, ich hoffe, das wird helfen, den ein oder anderen Plan voran zu treiben Bis dahin wünsch ich euch schöne Feiertage, bis bald, man liest sich4 Punkte
-
Echoes of the End (PS5) 1x Pin Strike 2 (PS5) 2.Version 70x 1x Where Winds Meet (PS5) 1x Total: 73 Trophäen.3 Punkte
-
+++Außer Konkurrenz: Rückkehr nach Raccoon City+++ Schneller als in letzter Zeit üblich bin ich wieder da. Schuld ist Resident Evil Requiem, das vor kurzem veröffentlicht wurde. Wie in meinem letzten Update erwähnt, hat der aktuellste Teil von Capcoms Horror-Franchise mir ein bisschen durch eine kleine Videospielkrise geholfen, als es selbst Star Wars Jedi Survivor nicht schaffte, mich zum Zocken zu motivieren. Was ist an RE Requiem jetzt so toll? JA! Wie diejenigen unter euch, die schon etwas länger hier mitlesen, wahrscheinlich wissen, hat mich das Franchise nie sonderlich interessiert. Das änderte sich dann schlagartig, als ich mich vor zwei Jahren überreden habe lassen, doch mal Resi 2 Remake zu probieren. Die Mischung aus Horror, Action und Umgebungsrätseln die mit einem hervorragenden Missionsdesign aufwartet, hat mich begeistert. Ich habe dann auch gleich darauf Resi 3 Remake gespielt. Auch der Teil hat mir gut gefallen, auch wenn er nicht ganz an den 2.Teil herankommt. Letztes Jahr habe ich mir dann auch Resi 4 Remake in einem Sale gegönnt, es aber noch nicht gespielt. Die weiteren (Haupt-)Teile haben mich dann aber nicht so sehr interessiert, auch weil da keiner der Charaktere aus 2 und 3 vorkam (lassen wir 6 da mal außen vor). Bei der Ankündigung von Resi 9 war ich zu Beginn auch nicht sonderlich interessiert. Es gab mit Grace wieder eine neue Protagonistin, aber wieder kein Wiedersehen mit meinen Lieblingen aus Teil 2 oder Jill Valentine. Doch ein paar Monate vor dem Releasetermin gab Capcom bekannt, dass Leon Kennedy zurückkehren wird. Ich muss zugeben, das hat mich dann schon ein bisschen gefreut. Oder anders ausgedrückt: Ich bin dann am Releasetermin extra nach der Arbeit noch zum Müller gefahren und habe es mir geholt. Ich will ja nicht groß spoilern, aber es hat sich gelohnt. Aber der Reihe nach. Das Spiel erlaubt bis auf eine Stelle leider keine Screenshots (ein Fotomodus soll nachgereicht werden), daher gibt es hier nur öffentlich zugängliche Gifs. EDIT: Seit dem Patch Ende März gibt es einen Fotomodus. Da meine Disc aber außer Haus ist und gerade in Bayern Angst und Schrecken verbreitet, kann ich aktuell keine Bilder nachreichen. Wer das Spiel noch nicht kennt und sich nicht spoilern lassen will, sollte jetzt mit dem Lesen aufhören, denn ich verschweige (fast) nichts! A harsh reality Das Spiel spielt ein paar Monate in der Zukunft, im Oktober 2026, 28 Jahre nach dem Ausbruch des T-Virus aus einem Labor der Umbrella Corp. in Raccoon City, der zu den Ereignissen von Resident Evil 2 und 3 geführt hat und schlussendlich zur Auslöschung von Raccoon City durch einen Nuklearschlag. Wir starten in einem FBI-Büro. Seit einiger Zeit treten mysteriöse Todesfälle auf, die alles eines gemeinsam haben: Die Betroffenen waren allesamt Überlebende des Desasters von Raccoon City. Die Bilder der Toten lassen Schlimmes befürchten. Starke Verfärbungen der Haut, Veränderungen der Iris, das war wohl kein Schnupfen. Später stellt sich heraus, dass die Symptome durch den T-Virus ausgelöst wurden, der seit dem damaligen Outbreak in den Überlebenden mutiert ist und nach all den Jahren einen Weg gefunden hat, das Immunsystem des Wirtes zu überlisten und diesen langsam in einen Zombie zu verwandeln. Keine guten Aussichten. Treffend wird das Krankheitsbild RCS (Raccoon City Syndrome) genannt. Meiner Rechnung nach gibt es zumindest 7 weitere namentlich bekannte Personen, die damals überlebt haben und demnach auch davon betroffen sein könnten. 3 davon werden wir im Laufe des Spiels auch treffen. Zu Beginn wird aber Grace Ashcroft, die neue Protagonistin, eingeführt. Sie ist eine junge, etwas nerdige FBI-Agentin, die an ihrem mit Büchern und sonstigen Unterlagen überfüllten Schreibtisch gerade einen Bericht zu einem der mysteriösen RCS-Todesfälle durchschaut, als sie ihr Boss in sein Büro bestellt. So ganz nimmt man ihr die FBI-Agentin nicht ab, sie wirkt unsicher und stottert, wenn sie in Verlegenheit kommt. Alles kein Problem, aber für Feldeinsätze scheint sie mir nicht gut geeignet. Daher steigt ihr Puls gleich noch einmal stark an, als ihr Boss Grace von einem weiteren Fall von RCS erzählt. Die Leiche eines Mannes wurde in dem nach einem Brand vor acht Jahren geschlossenen Wrenwood Hotel gefunden und sie soll sich der Sache annehmen. Grace schluckt, denn der Grund für den Brand war ein erfolgreicher Mordanschlag auf ihre Mutter, Alyssa Ashcroft (einigen von euch vielleicht aus Resident Evil Outbreak bekannt), einer Investigativjournalistin, die durch ihr Interview mit Oswell E Spencer, dem Gründer von Umbrella, bekannt wurde. Ihr Boss weiß natürlich von dem Vorfall mit ihrer Mutter, bittet sie aber dennoch, dorthin zu gehen. Also macht sie sich auf, das verfallene Hotel an einem verregneten Nachmittag aufzusuchen. Sie betritt das Hotel über einen Hintereingang, ein Polizist klärt sie kurz über die Sachlage auf. Man hat die Wahl, ob man mit Grace und/oder Leon lieber in der First- oder Third-Person-Perspektive spielen will. Empfohlen wird für Grace die Ego-Perspektive, während für Leon der Blick über seine Schulter empfohlen wird. Ich habe die Voreinstellungen so belassen und mich fortan aus Graces Ego-Perspektive erschrecken lassen. So schlimm war es aber eigentlich gar nicht. Aber natürlich ist dieser erste Abschnitt schon ein bisschen auf Horror getrimmt. Dunkle Räume, plötzlich zufallende Türen, herunterfallende Jagdtrophäen, als hätte das ganze Hotel die 8 Jahre seit seiner Schließung nur darauf gewartet, der jungen FBI-Agentin einen Schrecken einzujagen. Tatsächlich sind es aber andere Dinge, die ihr Angst machen, wie ein Foto von ihr, das an einer Säule angepinnt und mit einem Zimmerschlüssel auf der Hinterseite versehen ist. Hmmm... Ach was, was soll da schon passieren, ich bin in einem verlassenen Hotel, in dem meine Mutter vor 8 Jahren ermordet wurde, draußen tobt plötzlich ein Sturm mit Blitz und Donner und jemand will mich in ein Zimmer locken? Nichts wie hin! Auf dem Weg kommen das erste Mal so richtige Resident Evil Vibes auf, eine mit einem Draht verschlossene Tür muss mit der passenden Schneidzange, die Grace gottseidank gleich findet, geöffnet werden. Nach Gebrauch verschwindet die Schneidzange auch gleich wieder aus dem Inventar, weil wir im weiteren Spiel keine Verwendung dafür haben, eine angenehme Quality-of-Life-Funktion, die es schon seit Resi 2 Remake gibt. Generell sind das Inventar- und Speichersystem mit Resi 2 Remake (und den darauffolgenden Remakes) identisch. Grace startet mit ganzen 8 Inventarplätzen, kann diese durch Finden von Hüfttaschen aber im Laufe des Spiels verdoppeln. Zusätzlich gibt es an verschiedenen Stellen der Maps die Resi-üblichen großen Kisten, in denen man Gegenstände zwischenlagern kann. Auf alle darin eingelagerten Items hat Grace von jeder Kiste im Spiel Zugriff. Auch das Speichern von Spielständen passiert ganz klassisch über Schreibmaschinen. Auf den zwei höchsten Schwierigkeitsgraden benötigt man für das Speichern Farbbänder, die man finden muss, d.h. die Anzahl an Speicherständen ist begrenzt. Bei meinem ersten Run auf dem zweitniedrigsten Schwierigkeitsgrad spielt das aber noch keine Rolle. Im besagten Zimmer angekommen, staunt Grace dann nicht schlecht, als sie Dutzende Fotos von ihr auf dem Bett findet, von jener Nacht, als ihre Mutter ermordet wurde. Das erfährt man aber erst im nachfolgenden Flaschback, der ihr die Ereignisse dieser Nacht nochmals in schmerzliche Erinnerung ruft. In dieser Erinnerung fällt ihr auch ein, dass ihre Mutter kurz vor ihrem Tod noch etwas hinter einem Gemälde im Salon des Hotels versteckt hat. Nachdem das Hotel nach dem Brand, der vom Mörder ihrer Mutter ausgelöst wurde, nicht mehr weiterbetrieben wurde, ist dieses etwas vielleicht noch hier. Tatsächlich, sie findet ein Notizbuch ihrer Mutter und eine Datendisk. Blöderweise findet es der Polizist von vorhin gar nicht so toll, aber nicht weil er etwas gegen wiedergefundene Datendisks hätte, sondern weil er ein bisschen blass um die Nase geworden ist. Eine Schnelldiagnose deutet auf den T-Virus hin, aber Grace hat gerade andere Sorgen. Sie muss ihre Hand losreißen, während der ehemalige Freund und Helfer mit der Pumpgun auf sie zielt. Irgendwie schafft sie es tatsächlich, auch mit der Hilfe eines spitzen Stocks (John Cleese hatte doch unrecht), den aufdringlichen Kollegen abzuschütteln. Sie greift sich noch schnell den Schlüssel, denn der Ex-Cop verloren hat und sperrt den Notausgang auf. Aber auch Notausgänge sind nicht mehr das, was sie einmal waren, denn am Ende dessen wartet ein etwas älterer Herr mit etwas vermoderter Haut auf Grace. Gestatten, Dr. Victor Gideon, ehemaliger Wissenschafter der Umbrella Corp. inzwischen Unternehmer, Leiter einer Heilanstalt usw.. Nach einem kurzen Monolog betäubt er Grace und bringt sie über die Schulter tragend aus dem ehemaligen Hotel. Irgendetwas scheint an Grace besonders zu sein, denn er meldet an einen Unbekannten, dass Grace endlich in seinen Händen sei. Bring out the big guns Da uns kurzfristig der spielbare Charakter abhanden gekommen ist, wechseln wir zu Leon Kennedy, seines Zeichens Experte für Zombies und Biowaffen, seit er vor 28 Jahren als junger Cop in das Schlamassel namens Resident Evil 2 geworfen wurde. Er wird von einer Kollegin über sein Headset unterstützt und reist standesgemäß im SUV eines deutschen Sportwagenherstellers, der neuerdings auch Raumschiffe im Portfolio hat, an. Es sei ihm verziehen. Er sieht Victor mit Grace auf der Schulter aus einer Nebengasse kommen und will gerade eingreifen, als Victor ein paar Passanten mit Spritzen beschießt. Nach wenigen Sekunden ist klar, es sind Spritzen mit dem T-Virus, denn es wimmelt bald von Zombies auf der Straße. Zeit für Leon, seine Kampfskills zur Schau zu stellen. Gegenüber Resi 2 hat sich Leons Kampftechnik deutlich verbessert, einen Großteil der Skills konnte er aber, so weit ich das mitbekommen habe, auch schon in Resi 4. Nach wenigen Kills ist jedenfalls klar: Leon kann sich gegen die Infizierten bestens wehren und es macht irrsinnig Spaß. Neben Schusswaffen verfügt er über eine Hacke, mit der er blocken oder in den Infight gehen kann. Bringt er die Gegner zum Taumeln, indem er ihre Schwachstellen trifft, kann er sie mit einem Kick zurückstoßen oder mit der Hacke erledigen. Alles sehr blutig. Das Kampfsystem ist intuitiv und geht nach einer kurzen Eingewöhnungszeit gut von der Hand. Wenn das alles nichts mehr hilft, hat er immer noch seine Requiem, eine Art modifizierter Magnum, mit der er mehrere Infizierte gleichzeitig erledigen kann, wenn sie dicht hintereinander daherkommen. Ganz so einfach ist es aber nicht, denn vor allem die Munition für die Requiem ist sehr begrenzt. Davon abgesehen muss Leon nach mehreren Nutzungen auch seine Hacke schärfen. So oder so kann sich Leon aber nicht schnell genug durch die Gegner metzeln und Victor entkommt. Am Ende der Szene wird deutlich, dass Leon ein Problem hat. Als er etwas frustriert seinen Handschuh auszieht, kommen scharze Flecken auf der Haut zum Vorschein. RCS lässt grüßen. Was nun? Laut Leons Stimme im Ohr betreibt Victor in der Nähe eine Heilanstalt, das Rhodes Hill Chronic Care Center. Eine Spur! Untouchable Wir wechseln wieder zu Grace, die schon in besagter Heilanstalt eingetroffen ist. Nicht ganz freiwillig allerdings. Als sie von Victors Betäubung aufwacht, braucht sie ein paar Sekunden, bis ihr bewusst wird, dass sie kopfüber an ein vertikal aufgestelltes Krankenbett gefesselt ist und ihr Blut abgenommen wird. Hier zeigt sich erstmals, dass Grace keineswegs auf der Nudelsuppn dahergeschwommen ist oder auf Neudeutsch keine typische Damsel in Distress ist. Sie befreit sich nämlich auf ziemlich kreative Weise und versucht, aus dem Gebäude zu entkommen. Aber irgendwie hat sie kein Glück. Schon wieder ist es recht finster, die Hälfte der Lichtschalter funktioniert nicht. Hat Capcom das Ansteigen der Energiepreise durch Trumps sinnlosen Irakkrieg vorhergesagt? Oder wollen sie uns einfach wieder ein bisschen Schrecken einjagen? Für zweiteres würde ein halbtoter Untoter sprechen, der uns beim Öffnen einer Türe praktisch in Graces Hände fällt. WTF! Gerade als sich Grace wieder erfangen hat, kommt ein mutiertes, etwa 3 m großes Etwas hinterher. Sie schaut zwar auch nicht gesund aus, ist dafür aber quicklebendig und offensichtlich sehr hungrig. Der zu groß geratene Zombie wird vom Spiel übrigens liebevoll "The Girl" genannt, süß (in ersten Interviews mit Entwicklern, bei denen sie als Gegner im Spiel vorgestellt wurde, wurde sie übrigens noch "Big Mama" genannt; es scheint, als hätten sie zu diesem Zeitpunkt noch eine andere Herkunftsgeschichte für die Kreatur im Kopf gehabt). Wir haben also wieder unser für Resi-Spiele übliches, unkillbares Monster, das uns verfolgt. Immerhin findet Grace recht schnell heraus, dass das Mädel kein Licht mag, was fein wäre, wenn das Licht überall funktionieren würde. Tut es aber nicht und so bleibt Grace manchmal nichts anderes übrig, als sich vor the Girl zu verstecken. Wenigstens sieht das Ding im Finsteren genauso schlecht wie Grace, trotz zweimal so großer Augen. Nach ein paar Runden durch den abgesperrten Trakt, dem Öffnen diverser Türen und Schränke und dem Beschaffen von Werkzeug, um an diese verdammte Sicherung für das Gitterrolltor zu kommen, das ihr den Weg versperrt, schafft es Grace dann endlich, dieses auch zu öffnen. Aber leider fällt wieder einmal im ungünstigsten Moment das Licht aus und so kann sie das "Mädchen" an den Füßen packen und in den dunklen Gang zurückziehen. Es gibt so Tage, die wollen nicht so richtig. Ein paar Minuten davor fährt Leon mit seinem Product Placement beim Sanatorium vor und schaut sich einmal um. Zu seiner Überraschung wird er von einer Krankenschwester oder Ärztin empfangen, die ihn zu einem Termin mit Victor Gideon bringen soll. Leons Hinweis, dass er gar keinen Termin bei Dr. Gideon hat, ignoriert die Dame einfach mal und führt Leon unbeirrt durch das Sanatorium, bis sie Leon auffordert, in einem der Räume auf den Doktor zu warten. Statt dem Doktor kommt allerdings ein Infizierter mit Kettensäge, was sich auf den Gesundheitszustand der Dame von vorhin negativ auswirkt, eindeutig zu viel Eisen im Körper. Woher in einer Heilanstalt ein Arzt-turned-Zombie auf einmal eine Kettensäge her hat, wird wohl Capcoms Geheimnis bleiben, aber vielleicht war der gute Herr gerade beim Essen, als sein Messer unter seinen Fingern mutiert ist? Wie auch immer, wenn man schon einmal eine Kettensäge zur Hand hat und sowieso gerade etwas frustiert ist weil frisch mit dem T-Virus infiziert und so, warum dann nicht einfach ein bisschen die Sau rauslassen? Es geht also wieder los mit dem Zombie schnetzeln, auch wenn zu Beginn genau das eigentlich die Zombies mit Leon vorhaben. Aber ein paar gezielte Kopfschüsse und einem Finisher mit der Axt später, gehört die Kettensäge Leon und er ist wieder an der Spitze der Nahrungskette. Leon ist im Vergleich zu Resi 2 aber auch abseits der Kämpfe deutlich abgebrühter und spart nicht mit markigen Ausdrücken. Einen Oscar für best Screenplay werden die Macher von RE: Requiem dafür zwar nicht bekommen, aber tiefgründige Dialoge sind schon seit jeher nicht Sache von Resi, würde ich sagen, und das passt für mich auch so. Leon kämpft sich durch weiteres ehemaliges Personal und diverse Insassen, bis er genau zu dem Zeitpunkt zum Gitterrolltor kommt, als The Girl gerade Grace wegschleppen wollte. Endlich mal ein kleiner Lichtblick für Grace und tatsächlich, Leons Requiem sorgt dafür, dass die etwas zu groß geratene Dame von ihr ablässt und Grace sich endlich befreien kann. Leon wirft daraufhin seine durchschlagskräftigste Waffe Richtung Grace, die zunächst nicht ganz weiß, was sie mit Requiem anfangen soll. Glaub mir Grace, ohne das Ding wirst du nicht weit kommen. Aber jetzt passiert schon wieder etwas. Diesmal ist es Victor Gideon, der dazwischenfunkt. Allerdings ist Leon sein Opfer und Grace wird auf der anderen Seite des herunterratternden Gitterrolltors zurückgelassen, in einer hermetisch abgeschlossenen Heilanstalt wohlgemerkt. Damit beginnt für Grace der Mansion-Teil, seit den Anfängen der Serie das Herzstück der Spiele. Die Heilanstalt ersetzt dabei das grandiose RCPD aus dem 2. Teil (und RE3). Die Entwickler geben sich nicht sonderlich viel Mühe, das große Vorbild zu verschleiern, aber das macht das Erkunden und schrittweise Freischalten von einzelnen Bereichen der Heilanstalt nicht weniger interessant und belohnend. Es bockt einfach, ich kann es nicht ändern. Es gab aufgrund der hohen Anzahl an verkauften Spielen schon sehr schnell nach Erscheinen Guides, aber alle Rätsel sind so gestaltet, dass sie nicht zu schwer, aber auch nicht langweilig sind. Somit musste ich nicht auf Hilfe zurückgreifen. Der Plot ist allerdings etwas löchrig. Wenn Grace so wichtig für Victor ist, warum lässt er sie dann in der Heilanstalt, in der praktisch jeder Insasse und das Personal entweder tot oder infiziert sind, zurück und setzt sie so erheblichen Gefahren aus? Aber egal, wir haben den Mansion-Abschnitt, denn wir alle wollten und versuchen mit Grace, das Beste daraus zu machen und aus der Heilanstalt heil rauszukommen. Es ist alles da, versteckte Schlüssel, Minirätsel oder antike Münzen, um an wichtige Items heranzukommen oder verschlossene Türen aufzusperren. Safes und natürlich ein Safe-Room mit Schreibmaschine und Lagerkiste. Man benötigt sogar drei kristallartige Würfel, um die Hintertür, Graces Exit-Strategie, der Heilanstalt zu öffnen. Das Statuen-Rätsel im RCPD aus RE: 2 lässt grüßen. Grace findet auch unzählige Dokumente, die teilweise wiederum wichtige Infos enthalten, zum Teil aber auch einfach ein bisschen über den Alltag in der Heilanstalt erzählen. Anscheinend wurde mit den Insassen experimentiert und einzelne, inzwischen infizierte Insassen lassen sich anhand der Beschreibungen auch sehr gut identifizieren. Das trägt zu einer tollen Immersion bei. Wir fangen mal im Safe-Room an, ein Speicherstand schadet nie. Hinter dem Saferoom befindet sich ein Raum mit zwei mit Glaswänden versehenen Zellen. In beiden befindet sich nur ein schlichtes Bett. In einer sitzt ein kleines Mädchen, vielleicht um die 7 - 8 Jahre, blind, ein Buch in Braille-Schrift lesend. Die zweite Zelle ist leer, hat dafür aber ein Loch in der Wand, war da "The Girl" eingesperrt? Basierend auf der Größe des Lochs muss sie danach aber noch anständig gewachsen sein. Grace klopft an die Tür der Zelle mit Inhalt und erfährt, dass das blinde Mädchen Emily heisst. Viel mehr kann sie aber aktuell für Emily nicht tun, weil die Zellentür mit einem Level-3-Security-Schloss verriegelt ist. Aktuell hat Grace gerade mal die Sicherheitskarte für den Westtrakt - es ist noch viel zu tun. Grace ist trotz Requiem immer noch praktisch wehrlos, da Leon ihr nur einen Schuss Munition gelassen hat. Zunächst heißt es also schleichen, oder davonlaufen, wenn ersteres nicht geklappt hat. Aber immerhin findet sie bald eine Pistole, vorerst aber noch ohne Munition. Dazwischen speichern nicht vergessen! Wie beim RCPD erzählt auch hier das Gebäude wieder seine eigene Geschichte. Von drei Chirurgen, die sich der Erschaffung künstlicher Organe verschrieben haben, einem Gelage bei einem Bankett, an dem sich jetzt die Zombies gegenseitig das Fleisch vom Körper fressen, einer exklusiven Lounge, in der man dem Glückspiel frönen konnte (und seine Ausrüstung verbessern kann, wenn man genug von den Spielmünzen findet), einem Salon und Patienten, die wohl mehr als Versuchskaninchen missbraucht wurden, als dass man wirklich ihre Genesung im Blick gehabt hätte. Grace muss den Chrirugen allerdings ein bisschen nacheifern und selbst bei einem leergeräumten Organspender ein künstliches Herz und eine künstliche Lunge einsetzen, um an sein Chip-Armband zu kommen, das ihr wiederum weitere Türen öffnet. Grace findet auch immer mehr Gegenstände, um sich zu wehren, neben einer klassischen Pistole und den obligaten Messern kann sich Grace recht bald eine Hämolysespritze aus dem Blut der Infizierten und ein bisschen Metallschrott zusammenbasteln (das für das Sammeln des Blutes benötigte Blutentnahmegerät findet Grace ebenfalls im Laufe der Zeit). Rammt man einem nicht alarmierten Zombie die Spritze in den Rücken, lösen sich die Blutkörperchen auf und der Zombie zerplatzt innerhalb von wenigen Sekunden. Mahlzeit! Wirkt natürlich nicht bei The Girl, wo kämen wir denn dahin, wenn es etwas gäbe, mit dem man das Ding besiegen könnte. Die Liebe überlässt das Stalken aktuell aber lieber einem Riesenbaby mit geringem Selbstwertgefühl, das sich durch die Gänge des Westflügels zwängt und Selbstgespräche wie "Dont laugh at meee!" oder "It's all yooouur fault!" führt. Der Dude lässt sich übrigens auch nicht mit einem Requiem-Schuss erledigen. Was mir gleich mal einen Ladebildschirm eingebracht hat, weil Grace beim ersten Schuss vom enormen Rückstoss der Waffe so überrascht ist, dass es eine Zeit dauert, bis sie sich wieder erfängt. Zeit, die das Riesenbaby genutzt hat, um Grace anzuknabbern. Beim zweiten Mal sind wir vorsichtiger und halten mehr Abstand. Grace arbeitet sich weiter durch die Geheimnisse der Heilanstalt und kommt den drei Schlüsselkristallen auf die Spur (Funfact: die erste Kombination zum Freischalten eines der drei benötigten Schlüsselkristalle habe ich ohne Hinweis First-Try erraten, bei einer Chance von 1:81). Beim letzten gibt es aber ein Problem: die Symbole, die man in richtiger Reihenfolge drücken muss, sind verwittert. Keine Chance, das Spiel lässt einen auch gar nicht probieren (also keine Chance auf einen erneuten 1:81-Glückstreffer), denn Grace hat eine Idee. Auf den Tasten sind kleine ertastbare Symbole, Braille-Schrift! Da könnte Emily vielleicht helfen, ein Glück, dass der Kollege, in dessen Büro der dritte Schlüsselkristall aufbewahrt wird, auch das Level-3-Armband bei sich trägt. Also zurück zu den Glaszellen. Grace kann Emily befreien und sie überreden, für sie die richtige Kombination zu ertasten. Allerdings ist Grace mit einem blinden Mädchen am Arm nicht gerade Zombie-Kampf-tauglich, daher heißt es aufpassen. Ich entschließe mich, Emily auf der Couch im Saferoom zu parken und vorher mit Grace die Zombieherde etwas auszudünnen, bevor Grace Emily dann bis zum Kasten mit dem Schlüsselkristall tragen kann. Dort warten natürlich wieder ein paar Zombies, aber schließlich geht alles gut und Emily präsentiert stolz den Kristall. Sie und Grace scheinen aber nicht die einzigen Mädchen zu sein, die funkelnde Steine mögen, unsere Lieblingsmutantin schaut auch wieder vorbei, reißt ein gewaltiges Loch in den Boden und nimmt Emily und den Kristall einfach mit in den Untergrund. WTF! Wieder einmal. Wir wechseln wieder zu Leon, der gerade von Victor Gideon in alter James Bond Manier "befragt" wird. Einsamer Sessel mit Gefangenem im Raum, Scheinwerfer drauf. Dazu das vertrauenserweckende Gesicht von Victor. Aber Leon ist ja nicht irgendein Cop und Victor offensichtlich ein unvorsichtiger Idiot, denn Leon kann sich relativ leicht befreien und Dr. Gideon in die Flucht schlagen. Vermutlich haben sie den Sprecher von Leon, Nick Apostolides, nur für eine gewisse Menge an Wörtern engagiert und mussten Text bei der Verhörung sparen. Leon befindet sich im Dachboden der Heilanstalt und muss sich irgendwie zum Büro von Dr. Gideon kämpfen, von dem er sich mehr Infos über seine Intentionen und dieses immer wieder erwähnte Elpis, mit dem auch Grace in Zusammenhang stehen dürfte, zu finden. Auch hier gibt es wieder RCPD-Vibes aus Resi 2 Remake, weil Leon durch seine Hacke zu ein paar anderen Bereichen Zugriff hat als Grace, ganz ähnlich wie damals mit Claire Redfield. So mag ich das. Es ist auch irgendwie lustig. In letzter Zeit habe ich eine recht große Aversion gegen das wiederholte Abklappern von Maps entwickelt, die mir bei Jedi Survidor auch das Backtracken zum Sammeln der Shards und anderer Items ein bisschen vermiest hat. Aber hier bei Resident Evil freue ich mich, wenn ich mit Leon teilweise die gleichen Korridore durchschreiten kann, die auch schon Grace davor erkundet hat. Es macht halt viel aus, wenn man ein Ziel verfolgt, das Spaß macht und nicht irgendwelche Items suchen muss, für die man dann bestenfalls nutzlose kosmetische Anpassungen kaufen kann. Trotzdem muss ich jetzt mit der Erzählung ein bisschen straffer werden, ich labere schon viel zu lange herum. Es sind schon fast 3500 Wörte bis hier und wir sind ja nicht einmal bei der Hälfte der Story. (Spoiler: hat nicht so gut geklappt ) Leon findet tatsächlich das Büro von Dr. Gideon und auch wenig erfreuliche Infos zu RCS. Demnach verläuft die Krankheit in mehreren Phasen, Leon scheint gerade in der zweiten zu sein, in der sich erste Symptome, wie schwarze Flecken auf der Haut, bemerkbar machen. Die weiteren Phasen führen dann früher oder später unweigerlich zum Tod. Über eine Heilung findet er leider nichts. Er teilt die Infos mit seiner Kollegin, die ihn bisher über Funk begleitet hat. Ich staune nicht schlecht und habe sofort ein Lächeln auf den Lippen, als die Kamera das erste Mal auf ihren Kopf schwenkt. Ist das nicht... ? Ja! Sherry Birkin, die Tochter der beiden Wissenschafter aus Resi 2, die von Claire gerettet wurde. Was für eine positive Überraschung! Ich als Resi-Noob, der nur Resi 2 und Resi 3 Remake kennt, habe nicht gewusst, dass Sherry nach Resi 2 auch in Resi 6 vorgekommen ist (jetzt, dank Wikipedia und Co, weiß ich das). Daher habe ich sie nicht in Resi Requiem erwartet. Da sie damals beim Ausbruch in Raccoon City dabei war, leidet sie ebenfalls an RCS. Leon und Sherry haben daher auch eine persönliche Motivation, dass die Operation erfolgreich abgeschlossen werden kann. Grace scheint dafür ein Schlüssel zu sein. Zumindest für Elpis. Was das genau ist, wissen wir aber immer noch nicht. Apropos, Grace versucht in der Zwischenzeit, im Keller der Heilanstalt Emily zu finden und zu retten, deckt dabei eine gigantische Menschenkörperverwertungsmaschinerie auf, geht ein paarmal auf beinahe-Tuchfühlung mit The Girl und entkommt schließlich in letzter Sekunde mit Emily, wobei sie The Girl eine ihrer Pranken abhackt. Lustigerweise ist die abgetrennte Hand das einzige, das ich auf einem Screenshot verewigen durfte, daher will ich euch das nicht vorenthalten. Die abgetrennte Hand spielt übrigens bei einem spielstandübergreifenden Rätsel eine Rolle, das der Community in den ersten Tagen nach der Veröffentlichung von RE Requiem einiges an Kopfzerbrechen bereitet hat. Grace kann mit Emily und dem letzten Schlüsselkristall endlich aus der Heilanstalt flüchten, der T-Virus hat sich aber auch bereits im Umfeld der Heilanstalt verbreitet. Die geplante Flucht mit einem Helikopter funktioniert ungefähr so gut wie die Abholung von John Seed in Far Cry 5. Emily wird beim Absturz schwer verletzt und Leon muss den beiden mittels Scharfschützengewehr die Zombies vom Leib halten. Danach kommt es zum Showdown Grace vs. The Girl. Nachdem es selbst mit Requiem oder Hämolysespritze nicht funktioniert, erweist sich Tageslicht als das passende Gegenmittel, um das Problem endgültig (auf)zulösen. War es nicht in den Szenen zuvor im Freien noch dunkel? Egal! Aber wir sind in einem Horrospiel und nicht auf einem Kindergeburtstag und so folgt auf das Erfolgserlebnis gleich der nächste Downer. Emily verwandelt sich, wohl aufgrund ihrer Verletzung, in einen überdimensionalen Fleischhaufen. Grace fleht Leon, der sie inzwischen eingeholt hat, an, Emily nichts zu tun, aber Fleischhaufen-Emily macht auf aggressiv und so bleibt Leon nichts anderes übrig, als Emily auszuschalten. Dennoch ist Grace untröstlich und will in erster Emotion nichts mehr von Leon hören und verschwindet. Als hätte er es gewusst, tritt ein adretter Herr namens Zeno auf den Plan... ... und nimmt Grace mit. Da gehe ich auch wieder nicht ganz mit Graces Verhalten konform. Ja, Leon hat gerade ihre aufkeimenden Mutterinstinkte durch das Erledigen von Emily erstickt, aber deswegen gleich einem Unbekannten mit schwarzen Flecken auf der Haut, der Dr. Gideon im Schlepptau hat, sein Leben anvertrauen? Ich mein, seriously? Aber egal, im Verlauf der Geschichte macht es zumindest aus der Sicht von Zeno und Dr. Gideon Sinn, Grace mitzunehmen, aber Grace, warum? Gerade hast du uns allen gezeigt, dass du trotz deiner Unerfahrenheit an der Aufgabe wachsen kannst, und jetzt machst du einfach auf beleidigte Leberwurst, die sich dem nächstbesten Bösewicht an die Brust wirft? Come on! Aber immerhin, Zeno und Dr. Gideon haben einen Hubschrauber, der nicht abstürzt, da muss man wohl nehmen, was man bekommt. Back to where it all began Aber ich sag's wie es ist. Ich bin nicht wegen der Story hier, sondern der Spielerfahrung, und die ist weiterhin top. Sherry versucht vergeblich, etwas zu Zeno herauszufinden, aber zumindest deutet einiges darauf hin, dass er mit Grace Richtung RC unterwegs ist. Endlich! Jetzt gibt es aus Resi 2 und 3 ja einige ikonische Gebäude, die in Requiem einen Auftritt verdient hätten und Capcom liefert uns auch eine ganz gute Auswahl. Zuerst passiert Leon in einer Cutscene die Tankstelle, an der er in Resi 2 Remake das erste Mal Claire Redfield trifft und in der ich Stunden mit dem Ghost Survivour und 100 Zombies verbracht habe. Später kommen noch Kendo's Gunshop (wobei sich Leon so wie ich an die herzzerreissende Szene mit Kendo und seiner kleinen Zombietochter errinnert), das Waisenhaus und natürlich das RCPD hinzu. Auch die Tiefgarage des RCPD und der eingezäunte Basketballplatz können erkundet werden. Zuerst schlägt sich Leon aber durch einen Vorort des zerstörten Raccoon City, um durch die Absperrung, die nach dem Nuklearschlag vor 28 Jahren rund um RC errichtet wurde, zu gelangen. Zu Leons Überraschung gibt es hier weiterhin Zombies. Haben sie die Explosion überlebt? Die Antwort ist etwas komplizierter und wird erst gegen Ende des Spiels gegeben. Fakt ist jedenfalls, dass der adrette Herr von vorhin auch irgendwie darin verwickelt ist. Leon klappert in gewohnter RE-Manier die Gegend ab, um die Teile für die Sprengstoffladung, die er für das Aufbrechen der Absperrung braucht, zu finden. Dabei findet er auch Ausrüstungskisten, die eine Spezialeinheit zurückgelassen hat. Damit hat Leon jetzt ganz neue Möglichkeiten. Durch ein Armband, das Kills registriert, bekommt er Credits gutgeschrieben, die er dann an den Kisten gegen neue Ausrüstung wie Waffen, Rüstung oder Heilitems eintauschen kann. Er kann auch seine Waffen aufwerten. Für mich ist das ein neues System, vermutlich wurde das aber schon in irgendeinem Teil seit RE3 eingeführt. Mir gefällt's jedenfalls. Nach einem cool inszenierten Aufstieg auf einen halbkollabierten Wolkenkratzer und einen etwas beengten Abstieg über eine Plattform, die üblicherweise von Fensterputzern genutzt wird, hat Leon alles, was er braucht und sprengt das Tor einfach weg. Da es bis zum Stadtzentrum von Raccoon City doch einige km sind, nimmt Leon ein Motorrad, das er in einem der Camps der Spezialeinheit gefunden hat und rast Richtung RC. Auch wenn die Animationen der Motorradfahrt nicht ganz überzeugen können, reichen sie dennoch für einige Badass-Moves von Leon: Oh, tschuldigung, ich meinte diese Version: Auf seiner Reise trifft Leon auch wieder auf Victor Gideon, der diesmal einige mutierte Wölfe auf Leon hetzt. Aber Leon ist ja nicht irgendwer und schüttelt die mutierten Pelzträger ab, bis es zum Showdown mit Dr. Gideon kommt. Ein gezielter Schuss auf den Tank von Victor's Motorad und die Sache ist erledigt. Zeit für eine Sightseeing Tour in good old Raccoon City. Viel passiert storytechnisch in RC nicht, aber Leon bekommt es mit zwei Bossen zu tun, einer Riesenspinne und vermutlich auf innigen Wunsch von @BloodyAngelCherr hin auch mit einer etwas aufgepimpten Version von Mr. X. Wobei ich ehrlich gesagt sagen muss, dass der Kampf mit der Spinne deutlich besser inszeniert ist als jener mit dem Super-Tyrant, der ein bisschen lustlos wirkt. Im RCPD ist noch alles wie damals, abgesehen von ein paar Wänden weniger. Das S.T.A.R.S. Büro ist noch halbwegs intakt und in diesem Bereich findet man eine Ecke mit einem verstaubten Sega Saturn und Original Videospielen der 90er Jahre, darunter ein Spiel namens Biohazard. Leon kann im RCPD ein Gespräch zwischen Zeno und Grace belauschen, das etwas mehr Licht in die Geschichte mit Elpis und Grace bringt. Zeno erzählt Grace, dass er aufgrund von Victors Interpretation von Spencers unvollständigen Forschungsergebnissen davon ausgeht, dass Elpis Spencers ultimative Waffe ist – ein hochansteckender Virus zur Gedankenkontrolle. Zeno enthüllt außerdem, dass der Raketenangriff der Regierung, mit dem Raccoon City am Ende von RE3 zerstört wurde, von den „Connections“ (einer Untergrund-Organisation, die in späteren Resi-Ablegern eingeführt wurde und das Erbe von Umbrella quasi weiter verwaltet) initiiert wurde, um die Existenz von Elpis zu verbergen. Die Auslöschung des T-Virus war also gar nicht der Grund. Er bringt Grace zur ARK, einer ehemaligen Umbrella-Anlage, die unter der zerstörten Stadt verborgen liegt, um mit ihrer Hilfe das Rätsel um Elpis zu knacken. Ich wusste es! Wie immer bewahrheitet sich auch diesmal meine alte Resi-Weisheit: Umbrella's Legacy Leon muss also auch ins ARK, praktisch, dass die Erde in Raccoon City an jeder zweiten Hausecke teilweise Dutzende Meter tief aufgerissen ist und er sich einfach in den Abgrund abseilen kann. Dort gibt es ausnahmsweise mal keine Zombies, dafür Pflanze 43, die etwas aus dem Rahmen bzw. Blumentopf gefallen ist. Später erfahren wir, dass das Gewächs bei einem Zwischenfall beim Transport im Eingangsbereich des ARKs in die Umgebung gelangt ist und seither dort sein Unwesen getrieben hat, bis Herr Kennedy dem ganzen ein Ende setzt. Im ARK gibt es dann wieder Zombies, darunter ein paar von den bereits aus Resi 2 Remake bekannten Lickern. Wie sich herausstellt, wurde das tief unter der Erde liegende Labor seit dem Nuklearschlag weiter betrieben und es wurden von hier aus Biowaffen in alle Welt verkauft. Nachdem Zeno doch etwas zu aufdringlich wurde und Grace mit seinen Weltherrschaft-durch-Gedankenkontrolle-Fantasien nicht so richtig warm wurde, kann sie Leon wieder auf seine Seite ziehen. Zeno findet das nicht so toll und interveniert. Dabei lässt er sich auch von Leons Fähigkeiten als Schütze nicht beeindrucken. Gö, do schaust, Leon. Der feine Herr lässt sich nicht einmal von einer mittels Leons Hacke abgetrennten Hand aus der Ruhe bringen, die wächst einfach wieder nach. Bei solchen Benefits lässt sich auch mit ein paar schwarzen Flecken auf der Haut leben. Zeno dürfte sich irgendeinen mutierten oder abgewandelten T-Virus gespritzt haben. Leon merkt sehr schnell, dass er Zeno nicht besiegen kann und improvisiert. Eine einstürzende Plattform später hat er Zeno vorerst abgeschüttelt und Grace und Leon befinden sich in der Müllentsorgungsanlage, in der zur Abwechslung tatsächlich Müll und keine Leichen von missglückten Experimenten entsorgt wird. Leon hat aber immer mehr mit den Symptomen von RCS zu kämpfen, daher trennen sich wieder die Wege und Grace versucht, für Leon einen Weg aus der Müllentsorgungsanlage frei zu machen, bei dem man nicht klettern muss. Auch dieser Abschnitt ist wieder Grace-typisch auf Schleichen und behutsames Handeln ausgelegt. Als weiteres Hilfsmittel findet sie dann Säure, was die hautlosen Licker nicht so besonders mögen. Echt ätzend! Die Resi-Formel mit Hilfsmittel suchen, Schlüssel(karten) finden und so weitere Abschnitte freischalten funktioniert auch hier wieder perfekt und so kann Grace einen Weg für Leon freimachen, während sie selbst einige interessante Infos über ihre Verwandschaftsverhältnisse erfährt. Offensichtlich muss sie ihren Stammbaum etwas modifizieren. Leon reisst sich nochmals zusammen und kämpft sich Richtung Aufbewahrungsort von Elpis, um den Allmachtfantasien von Zeno ein Ende zu setzen. Dabei trifft er auf einen alten Bekannten aus Resi 2... Hunk, the 4th Survivor aus Resi 2! Ich liebe es. Cool auch seine Ansprache, als er den Raum betrifft. Seine Kampfgruppe signalisiert ihm, dass sie in Kürze als Verstärkung nachkommt. Hunks Kommentar: "Not necessary, I neutralize the target myself." Während das Kampfes lässt auch Leon einige coole 80er-Jahre Action-Film-Lines fallen. Herrlich! Auch wenn Hunk auf der falschen Seite der Geschichte kämpft, fand ich es ein bisschen schade, dass nur einer der beiden lebend aus dem Kampf hervorgehen kann. Fun Fact: auf Hardcore kommt nach Ende des Kampfes dann doch die Verstärkung, ein netter Twist, wenn man bis dahin schon zumindest zwei Durchgänge auf niedrigeren Schwierigkeitsgraden gespielt hat und nach dem Kampf einfach ohne Gegenwehr weitergehen kann. Hope and Requiem Wir nähern uns dem Finale, Leon, gezeichnet vom Kampf mit Hunk und von der wohl letzten und schlußendlich mit dem Tod endenden Phase von RCS, lehnt kraftlos and der Eingangstür zum Elpis-Aufbewahrungsraum, als Grace ihn findet. Sie hilft ihm auf und stützt ihn, als sie auch wieder auf unseren stets perfekt gegelten Bösewicht treffen. Jetzt wird auch klar, warum Zeno Grace unbedingt für die Freisetzung von Elpis benötigt. Er weiß das Passwort für die Freisetzung nicht und es gibt offensichtlich nur einen Versuch. Wie peinlich! Da peppt man seinen Körper mit diversen semi-legalen Mittelchen auf und scheitert an einem Passwort? Das Lustige an der ganzen Geschichte: Grace weiß es auch nicht. Aber das erzählt sie bis auf weiteres nicht dem bereits etwas ungeduldigen Zeno. Auf Zeit spielen heißt die Devise. Sie versichert sich vorher, dass Zeno Leon gehen lässt, wenn sie Elpis freisetzt. Dieser willigt ein (je nach dem gewählten Ende werden wir sehen, was davon zu halten ist). Also stellt sich Grace vor das Keyboard. Entweder richtiges Passwort oder Elpis wird für immer zerstört. Nun, was mach ma jetzt? Grace weiß das Passwort tatsächlich nicht, kann es sich aber aufgrund der Info, die sie in Bezug auf ihre Abstammung gefunden hat, dann doch zusammenreimen. Lassen wir Elpis raus? Da in der Trophäenbeschreibung für das Abschließen des Spiels "Complete the main story by releasing Elpis." steht, sage ich ja und lasse Grace das Passwort mit 4 Buchstaben, ohne Sonderzeichen (Zeno, Junge, du willst die Weltherrschaft, aber kannst kein Passwort aus der Steinzeit der EDV knacken?) eintippen. Was soll ich sagen? Zeno und Dr. Gideon hatten einen kleinen Denkfehler, der dann auch zum recht raschen Ableben von ersterem führt. Nachdem das geklärt ist, tritt Dr. Gideon in etwas modifizierter Version auf den Plan und will Leon erklären, warum das mit den Mutationen eine total super Idee ist und zu guter Letzt schaut auch ein guter Bekannter aus Resi3 (oder Victor hat sich an etwas ähnliches verwandelt) noch einmal vorbei, beide Bosskämpfe sind aber eher schwach inszeniert bzw. relativ straight forward. Ende Gelände, alles super, Leon gerettet, Sherri bekommt auch etwas von Elpis ab, Grace lebt und Captain Redfields Truppe sichert die ARK-Anlage. Yay! Wenn Gace ein falsches Passwort eingibt, schaut das Ende übrigens so aus: Damit hätten wir den ersten Durchgang erledigt. Alles in allem hat er etwa 13 h gedauert, dezent länger als die geforderten 4 Stunden für den Speedrun. Holy Moly! Nach dem ersten erfolgreichen Abschluss des Spiels schaltet man übrigens einen Bericht von Grace frei, der die Geschehnisse seit dem ersten Zombieausbruch in Raccoon City in 1998 bis zum heutigen Zeitpunkt zusammenfasst. So bekommt man einen guten Überblick und kann die Geschehnisse in den ganzen Resi-Spielen seit RE 2 besser einordnen. Vielleicht sollten die Entwickler von RE mal bei Tetsuyo Nomura anrufen und ihm einen Tipp geben? This is not the End, this is just the Beginning - Resident Evil Requiem Style Wir sind bei den zusätzlichen Durchgängen, ein klassisches Element von Resident Evil Spielen. Storytechnisch ändert sich im Gegensatz zu RE 2, wo wir die Geschichte einmal aus Claire Redfields und einmal aus Leons Perspektive spielen dürfen, allerdings nichts, nur die Herausforderungen, die natürlich mit Trophäen verknüpft sind. Bei RE Requiem wären das folgende: Schließe das Spiel in weniger als 4 h ab Schließe das Spiel ab, ohne Heilitems zu benutzen Schließe das Spiel ab, ohne das Blutaufnahmegerät von Grace zu nutzen (damit gibt es auch keine Hämolyse-Spritzen) Schließe das Spiel auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad ab Einen S-Rang gibt es hier nicht. Also auf in den nächsten Run. Mein Plan war, den Speedrun auf niedrigstem Schwierigkeitsgrad mit den no healing und no blood Durchgängen zu kombinieren. Hat semi-gut funktioniert. Da ich im ersten Durchgang noch nicht alle Sammelitems gefunden hatte, hatte ich nicht genug Credits, um mir die kleinen Helferlein im Ingame-Shop, wie unendlich Munition für Pistolen und Gewehre oder den Raktenwerfer und unendlich Munition zu kaufen. Daher habe ich dann an einigen Stellen, vor allem bei den Bossfights und Phasen mit sehr vielen Gegnern zu lange gebraucht und war erst nach 5 h fertig. So richtig enttäuscht war ich tatsächlich gar nicht, denn es machte ja weiterhin Spaß. Also noch einmal. Durch das Schaffen der No-Blood-Herausforderung (das mit dem ohne Heilitems hat aber nicht geklappt) und einiger anderer Dinge wie genügend Gegner killen oder genügend Credits mit Leons Armband sammeln hatte ich jetzt genügend Credits für unendlich Munition und den Raketenwerfer. Ja, die most overpowered weapon ever macht immer noch Spaß, und nachdem ich damit alle Bosse one-hitten konnte, gestaltete sich der Speedrun dann um einiges einfacher und die Zeit konnte leicht unterboten werden. Fehlt noch der Run auf Albtraum. Ich konnte dafür noch weitere Boni wie eine Maschinenpistole für Grace oder unendlich Farbbänder freischalten, wodurch der Durchgang dann keine wirkliche Herausforderung mehr war. Oder sagen wir so, wenn ich ein bisschen methodischer vorgegangen wäre, hätte ich mir ein bisschen Frust gespart. Schuld war hauptsächlich the Girl, das im Keller der Heilanstalt immer vor Grace aus einem Loch kam, egal, was ich versuchte. Immer, wenn ich einen Schalter drückte. Bis zum nächsten sicheren Bereich waren es nur wenige Meter, aber sie sprang immer zwischen mir und dem Loch in der Wand, das meine Sicherheit bedeutet hätte, aus der Decke. Nach ein paar weiteren Versuchen hat es dann endlich geplappt. Ich habe nämlich bemerkt, dass unmittelbar, nachdem das große Mädchen aus der Decke sprang, dieses für einen kurzen Moment nicht wirklich wusste, wo ich war und in diesem Bruchteil einer Sekunde konnte ich dann auch den rettenden Lüftungsschacht erreichen. Etwas frustiger und im Nachhinein auch peinlich wurde es dann kurz vor dem Showdown mit The Girl. Ich musste mit Grace drei Generator-Schalter betätigen, bevor ich das Dach öffnen konnte. Im normalen Schwierigkeitsgrad reichte ein Schuss mit der Requiem aus, um sie zu stunnen und sich so genügend Zeit zu verschaffen. Nicht so bei Albtraum. Aber statt einfach ein zweites Mal draufzuhalten, habe ich Dummy geglaubt, es geht gar nicht und mich furchtbar darüber aufgeregt, wie unfair das Spiel nicht ist. Tja, ein zweites Mal mit der Requiem hätte gereicht, bei unendlich Munition jetzt nicht so das Problem, oder? Alles andere ging aber dann wirklich relativ gut von der Hand, von ein paar Problemen mit Grace mit ein paar Lickern abgesehen. Am Schluss mit den restlichen Credits noch alle Modelle und Concept Arts freischalten und die Platin war im Sack. Danke für alles, gerne wieder, (knapp) 5 Sterne! Was können die Trophäen? Das wird diesmal kurz. Die Trophäenliste ist RE-typisch, es gibt keine wirklichen Überraschungen. Gerade mal eine Trophäe hat eine relativ coole Bezeichnung, "Cat got your Tongue?" für das Abhacken der Zunge eines Lickers mit Leons Hacke. Ansonsten ist alles straight forward, es gibt 75 Dokumente, die man alle finden muss, sowie 25 Raccoon-Figuren, 300 Kills, 5000 ml Blut mit dem Blutkollektor sammeln usw.. Für die Sammelitems habe ich dann einen Guide benutzt und die dann auf Albtraum fertig gemacht. Fazit Es war wieder ein tolles Erlebnis, sich durch diverse Gebäude zu kämpfen oder zu rätseln. Die Story ist teilweise etwas weit hergeholt oder etwas unlogisch, aber dafür bockt das Gameplay umso mehr. Die düsteren, mehr auf Schleichen und Ausweichen ausgelegten Passagen mit Grace ergänzen sich wunderbar mit den actionreichen Szenen mit Leon. Leon merkt man die Erfahrung aus 28 Jahren Zombiebekämpfung an, er weiß genau, was er tut und macht auf abgebrühten 80er Jahre Actionheld. Seine englische Originalstimme hat mir schon seit RE2 Remake super gefallen, zum Glück ist er auch bei Requiem wieder am Start. Das gilt übrigens auch für Hulk, auch wenn er in Requiem nicht viel Text hat. Ich finde es immer toll, wenn es bei Charakteren diese Kontinuität gibt, das sorgt dann für eine richtig gute Immersion. Die Möglichkeit, sowohl für Grace als auch Leon die Perspektive frei wählen zu können, finde ich eine tolle Sache, die in Spielen öfters angeboten werden sollte, insbesondere um es jenen unter euch mit Motionsickness zu ermöglichen, die Spiele so zu spielen wie es für sie erträglich bzw. möglich ist. Ich vergebe eine 9/10 und sehe Requiem auf dem gleichen Level wie RE2 Remake. Hätten sie die Bosskämpfe besser hinbekommen, würde ich es sogar noch etwas über RE2 stellen. Der Zeitaufwand war bei mir im Bereich 25 bis 30 Stunden. Die PS5 zeigt 22 h an, aber das kann nicht stimmen, da ich diese Zeit schon mit den ersten drei Durchgängen erreicht hatte (13 h, dann 5 und dann unter 4h). Der Hardcore-Durchgang war wieder im Bereich von 5 bis 6 h, also werden es etwa 27 bis 28h gewesen sein. Bei Howlongtobeat liegt der Durchschnitt für die PS5 bei knapp 30 h, hier im Forum bei 27,5 h. Ich bin also diesmal sehr gut im Durchschnitt. Wie geht es hier weiter? Aktuell spiele ich mit Test Drive Unlimited Solar Crown zwar ein Spiel aus dem Spielekatalog, aber dieses verbuggte always-online-Desaster verdient keine weitere Erwähnung. The Long Dark hat endlich die fünfte und letzte Story-Episode als gratis DLC bekommen, da müssen natürlich wieder die 100% her. Mit Lost Soul Aside habe ich aber einen Kandidaten für einen Bericht, auch wenn es nicht im Spielekatalog ist. Also wird es vermutlich nicht allzu lange (für meine Verhältnisse) hier ruhig bleiben. Stay sharp!1 Punkt
-
Mir hat das Spiel eigentlich ganz gut gefallen, es hat aber auch seine Schwächen, was mir die Bewertung hier nicht so einfach macht. Der Grafikstil ist sicher nicht für jeden etwas. Ich fand diese aber ganz hübsch. Dafür sind aber viele Animationen recht hackelig und sehen da nicht so toll aus. Das Gameplay an sich hat mir Spaß gemacht, hatte für mich aber wenig Tiefe. Bei den meisten Gegner reicht immer nur Stich, Stich, rollen, Stich Stich usw. Man hat zwar ein paar Fähigkeiten, die man mit Mana verwenden kann, nötig ist es aber nicht wirklich. Ich habe erst sehr spät herausgefunden, dass man im Laufe des Spiels weitere Attacken für die Fähigkeiten freischaltet. Das wird aber nirgendwo erklärt oder ich habe es einfach übersehen. Ich war bereits durch das Spiel durch als ich herausgefunden habe, wie ich die Türen, die einigen Loot unerreichbar machten, entfernen kann. Auch war der Einsatz der erweiterten Fähigkeiten im Kampf steuerungstechnisch recht kompliziert anzuwenden. Ich hab dafür versucht viel zu blocken bzw. zu parrieren. Das fühlte sich wuchtig an und hat mir immer ein gutes Gefühl gegeben, besonders, weil das parrieren nicht so schwer ist, wie in vielen anderen Spielen. Technisch hatte es bei mir auch mal Bugs. So war zum Beispiel ein paar mal die Hintergrundmusik weg und einmal hing ich an einer Kante zwischen zwei Gegnern fest und konnte garnicht mehr machen außer zu sterben. Ein paar Dialog Bugs hatte ich auch mal. Da wurde ein Gespräch einfach mitten im Satz abgebrochen oder die Untertitel stimmten nicht überein. Die Bugs waren zwar sehr selten aber doch auffällig. Die Story an sich fand ich belanglos und langweilig. Da waren keine Wendungen oder ähnliches drin. Das Ende war einfach irgendwann da. Die Dialoge fand ich stellenweise auch mal ganz witzig, wenn Kratos und Deimos sich so ein bisschen gegenseitig „aufziehen“. Das klingt jetzt alles so negativ aber ist es eigentlich nicht. Für mich persönlich steht das Gameplay immer auf Prio 1 und auch wenn es hier etwas unausgereift ist, hat es mir dennoch viel Spaß gemacht. Im Laufe des Spiels gibt’s dann auch noch ein paar Komfort-Funktionen, wie eine Schnellreise oder auch Screenshots auf der Map speichern. Ich konnte alles schön entspannt spielen und hatte wenig Frust. Vielleicht sind 30€ etwas zu viel dafür aber ich bereue die Investition überhaupt nicht. Ich hatte ne gute Zeit damit. ich gebe hier mal eine 7. Um es mit einem Zitat aus dem Spiel zu beenden: „Das ist es wert“1 Punkt
-
Die Server sind noch bis 22.Juni online. Es wäre echt super wenn wir für die Dlc Trophäen noch 2 weiter Spieler finden um zu Farmen.1 Punkt
-
Frohe Ostern dir und deiner Familie, aber in der Urlaubswoche etwas Zeit für sich selber vllt mal nehmen , liebe Grüße1 Punkt
-
Update #68 Hallo zusammen! Der März war in vielen Belangen ergiebig. Ich konnte Potion Permit beenden, habe unterhaltsame Stunden mit einem Platinabschluss in dem Spiel Stanley Parable gehabt und habe endlich meinen zweiten Durchlauf in Star Trek Resurgence durchgezogen und auch hier die Platin geholt. Außerdem habe ich mit meinem Koop-Partner Borderlands 1 (PS4) auf 100% gebracht. Das klingt für den Backlog an sich gut. Es sind nun aber auch zu viele neue Spiele dazugekommen. An Crimson Desert führte kein Weg vorbei. Dazu gesellten sich aber auch als neues Koop-Projekt Suicide Squad. Need for Speed Unbound habe ich ebenfalls gestartet um zumindest die eine organisatorisch aufwändigere Multiplayertrophäe zu erspielen. Und weil nun der Meilenstein der 150. Platin bevorsteht, habe ich endlich mal wieder in Assassin's Creed Shadows weiter gespielt mit dem Ziel eben hier die 150. Platin zu holen. Das sind ganz schön viele Hochzeiten, auf denen ich tanze. In ein paar Tagen gesellt sich noch Starfield dazu und ich glaube, dann ist das Setup für den Sommer auch ausgereizt. Die Komplettierungsrate sank wegen der neuen Spiele leicht ab: Komplettierungsrate: 84,68 -> 84,60. Ich hoffe, dass ich Ende April stabil bei 85% stehe, wenn Starfield nicht mit 100 neuen Trophäen um die Ecke kommt. Nun zu meinen kurzen Berichten. Über Suicide Squad und Need for Speed Unbound werde ich voraussichtlich erst im nächsten Update berichten. Potion Permit Recht zügig konnte ich im März Potion Permit noch platinieren und auch am Ende ging das Spiel gut von der Hand, wenn man es in angemessenen Zeithappen spielt. Die Geschichten der Dorfbewohner waren gut erzählt und spiegeln gängige Probleme im Familien- und Gesellschaftsumfeld wieder. Das Erkunden der erschlossenen Areale hat mir immer Spaß gemacht und das Erfüllen der Aufgaben vom Gemeinschaftsbrett bietete eine zusätzliche Motivation. Etwas Grind, wenn man Trophäen-fokussiert spielt, gibt es leider am Ende. Aber mit der richtigen Taktik ist auch das eine wenig nervige Angelegenheit. Nervig war allerdings, dass das Angelminispiel verbuggt war. Das kam bei mir leider mehr als zwei Mal vor, so dass ich das Angeln nach Erfüllung der Aufgaben und Trophäen schnell hab sein lassen. Sonst war das Spiel eine runde und entspannte Angelegenheit, die ich für ein Sommerloch empfehlen kann mit einem Umfang von etwa 30h. Stanley Parable Auf das Spiel in meiner Bibliothek (PS Essential) habe ich schon häufiger ein Auge geworfen ohne zu wissen, worum es eigentlich geht. Kurzum habe ich mich mit @Tigress verabredet, dass wir es ins laufende Event als Mentoring einbringen wollen. Da es sich um ein kurzes Spiel handelt, war es auch schnell heruntergeladen und ich fand mich in einem Walking Simulator wieder als Stanley, der an seinem Schreibtisch sitzt und inhaltlose Aufgaben übernimmt. Die Aufgaben erscheinen auf seinem PC-Röhrenmonitor und umfassen lediglich, dass eine bestimmte Taste auf der Tastatur eine bestimmte Zeit gedrückt werden muss. Das ist Stanleys Aufgabe. Die Geschichte beginnt an einem Tag, an dem Stanley in seinem fensterlosem Büro tatenlos sitzt und man das Ticken der Wanduhr deutlich hört. Seit einer Stunde gab der Monitor keine Anweisungen aus und Stanley beschließt sein Büro zu verlassen. Er stellt fest, dass auch sonst kein Mitarbeiter in den umliegenden Büros ist. Ab hier beginnt die Ergründung, was passiert ist. Darauf gehe ich natürlich nicht weiter ein. Das gesamte Spiel wurde ich gut unterhalten und es traf absolut meinen Humor. Ohne großartig auf die Trophäen zu achten, habe ich viele Handlungsstränge intrinsisch motiviert ausprobiert und immer wieder kleine Überraschungen entdeckt. Auch kommen philosophische Aspekte nicht zu kurz, wenn man Lust hat darüber nachzudenken. Sowohl die Gaming-Industrie als auch ihre Konsumenten werden in der Erweiterung ordentlich auf‘s Korn genommen. Für mich war es ein grandioses kurzes Spielerlebnis mit teilweise absurden Trophäen. Star Trek Resurgence Das laufende Event hat mich motiviert einige Backlog-Spiele aus dem Stapel der Schande zu ziehen und mal wieder anzugehen. Für Star Trek Resurgence fehlte mir der zweite Spieldurchlauf und im Nachgang fand ich es gar nicht so schlecht, dass einige Zeit vergangen war, denn so konnte ich mich nicht mehr an die vielen Details erinnern. Im Update #52 gibt es bereits den Bericht zum ersten Spieldurchlauf und der zweite hat an meiner Meinung nichts verändert. Dieses Mal habe ich allerdings einen Guide genutzt um alle fehlenden Trophäen zu erspielen und um keine falschen Entscheidungen zu treffen. Der zweite Durchlauf war kurzweilig und nach ca. 8h ploppte die Platin auf. Crimson Desert Medial scheiden sich bei Crimson Desert (mal wieder) die Geister. Ein großer Hype geht immer mit falschen Erwartungen Hand in Hand. Am besten lässt sich Crimson Desert als eine Mischung aus Dragon‘s Dogma, Assassin’s Creed Valhalla, Red Dead Redemption, Zelda und einigen leichten Souls Einschlägen beschreiben. Wenn man mit einem dieser Spielformate nichts anfangen kann und wie der Teufel das Weihwasser meidet, sollte man sich sehr gut überlegen, ob man es spielen möchte. Crimson Desert erwartet von dem Spieler mehr Eigenständigkeit als andere Spiele. Das heißt, man bekommt in der Regel nur sehr knappe An- und Einweisungen. Nach meinem Empfinden sind die ausreichend. Wer sich keine Zeit nehmen möchte oder auch wenig Geduld besitzt, wird wohl schnell frustriert und enttäuscht sein. Ebenfalls darf man keinen Trophäenregen und auch keine starke Hauptgeschichte erwarten. Wer mit keinem der aufgeführten Punkte ein Problem hat, der wird eine gute bis sehr gute Spielerfahrung für sein Geld bekommen. Nach ungefähr 30 Spielstunden bin ich noch immer sehr motiviert Quests zu erledigen, die Welt zu entdecken und neue Spielmechaniken zu erlernen. Gerade das Entdecken macht mir großen Spaß. Das Kampfsystem macht durchaus Spaß, wobei ich das häufig gelobte "Wuchtige" in den Kämpfen bisher als nicht so ausgeprägt wahrgenommen habe. Die Bosskämpfe - es soll wohl 70 Bosse im Spiel geben - waren bisher angenehm herausfordernd. Nervig finde ich in dem Punkt, dass Bosse teilweise mehrere Phasen und damit unterschiedliche Angriffsmuster in den Phasen haben. Diesen Souls-Einschlag fand ich schon in den Soulsspielen undankbar. Da darf es so sein. Warum mittlerweile jedes AA und AAA Spiel meint, dass beinhalten zu müssen, weiß ich nicht und ich sehe das kritisch. Es ist jedes mal so als würde man pro Phase einen andere Boss bekämpfen müssen. Etwas träge im Kampf finde ich die automatische Zielerfassung. Wird man von einer Gruppe von Gegnern angegriffen, ist für mich die logische Wahl, dass der Gegner anvisiert wird, der mir am nächsten steht. Hat sich ein automatisch anvisierter Gegner entfernt und ist weit außer Reichweite, bleibt die Erfassung bestehen und wechselt erst, wenn man selbst seine Position gegenüber dem gesamten Kampffeld verändert. Das ist mir zu undynamisch. In der Summe finde ich das Kämpfen als Aktivität dennoch gut und belohnend. Ein großer Punkt auch in diesem Zusammenhang ist die Steuerung. Aktuell kann man sie nicht anpassen und es scheint so, dass ein nicht kleiner Teil der Spieler und Interessenten Probleme mit der Steuerung haben oder sich abschrecken lassen. Auf mich trifft diese Kritik beispielsweise nicht zu und ich kann es nicht nachvollziehen, warum das einer der großen Kritikpunkte im Spiel ist. Ja, die Steuerung scheint wild und keinem Muster zu folgen, wenn man keine breitere Spielerfahrung besitzt. Wer aber Rockstar-Spiele wie GTA und Red Dead Redemption und herkömmliche Action Adventure Spiele gespielt hat, wird meiner Meinung nach keine Probleme haben. Denn diesem Muster folgt die Steuerung von Crimson Desert. Die Rätsel, die ich bisher gefunden habe, fand ich ziemlich gut und sehr abwechslungsreich gestaltet. Auch hier ist es von Vorteil, wenn man Spaß am Rätseln hat. Die Rätsel umfassen Umgebungsrätsel sowie klassische Rätsel wie Schiebepuzzles und ähnliches. Die Frustration bei den Umgebungsrätseln könnte größer ausfallen, weil hier noch Spielmechaniken eingesetzt werden müssen und das Spiel dem Spieler höchstens mitteilt, dass eine bestimmte Spielmechnik zum Einsatz kommen müsste. Welches Element davon betroffen ist, muss der Spieler selbst herausfinden. In Spielen wie Zelda oder Uncharted ist das deutlich besser umgesetzt durch Hinweise, die zum Beispiel indirekt durch eingestellte Blickwinkel gegeben werden. Wenn man sich nicht gerade Hilfe aus dem Internet sucht (bisher kam ich noch ohne Hilfestellung aus), kann es schon passieren, dass man eine Viertelstunde an einer Rätselstelle herumprobiert und mehrmals die Questanweisung liest bis man die richtigen Aktionen setzt. Ein weiterer Punkt, der für manch einen Spieler negativ sein könnte, ist die Grafik. Die ist nämlich auf der PS5 ( keine PS5 Pro) unterer Durchschnitt. Im Vergleich zu Assassin's Creed Valhalla (PS4 Version) ist sie zwar schon besser, aber nach meinem Empfinden weit weg von dem, was in den Trailern gezeigt wurde. Da ich parallel gerade auch Assassin's Creed Shadows spiele, fällt hier der Unterschied nochmals sehr stark auf. Das finde ich schade, aber ich habe mich daran gewöhnt und es hindert mich nicht daran mich in der großen Welt zu verlieren. Bisher verbringe ich gerne Zeit mit dem Spiel und es gibt auch Tage, an denen ich einfach nur mal für eine halbe Stunde das Spiel starte und ein paar Bäume fälle, Erzgestein abbaue und meine Ausrüstung verbessere oder ein paar Lageraktivitäten organisiere. Es handelt sich um ein sehr abwechslungsreiches Spiel, das sehr viele Inhalte mitbringt. Die unterschiedlichen Spielmechniken sind für sich genommen nicht brilliant umgesetzt. Durchschnittlichkeit reicht hier völlig aus, weil das Spiel eben durch Abwechslung und einer hohen Immersion brilliert. Ich bin gespannt, wie sich die nächsten 30 Spielstunden entwickeln werden. Danke für's Reinschauen! Ich hoffe, wir lesen uns im April wieder.1 Punkt
-
A Plague Tale: Requiem (PS5 Version) 1x 2x Total: 3 Trophäen1 Punkt
-
Liebe Community, willkommen bei einer neuen Version unserer "Letzte Chance zum Spielen"-Rubrik. Sony hat diesmal die Spiele, die aus dem Spielekatalog fallen, nicht gleich alle am Tag der Veröffentlichung der Neuzugänge bekannt gegeben, sondern in zwei Phasen. Schlussendlich blieb die Liste aber dennoch recht kurz und kann wie immer gemeinsam mit den aktuellen Zugängen hier nachgelesen werden. Bis zur Entfernung am 21.04.2026 haben Abo-Besitzer noch ein wenig Zeit, diese Spiele zu spielen. Wir gehen auch in dieser Ausgabe von "Letzte Chance zum Spielen – Platin-Aufwands-Check" wie gewohnt der Frage nach, welche Spiele in der verbleibenden Zeit noch platinierbar sind, und lassen euch dabei zu Wort kommen. Game on! Dave the Diver Dave the diver wurde von einem kleinen südkoreanischen Studio, Mintrocket entwickelt und 2024 für die Playstation veröffentlicht wurde. Mintrocket ist allerdings im Besitz von Nexon, sodass die Bezeichnung Indie-Entwickler vielleicht nicht ganz passend ist. Im Spiel steuert man den namensgebenden Taucher Dave, Spieler Dave, der Fische sammelt, Aufgaben löst und ein Sushi-Restaurant leitet. Das Spiel kam generell sehr gut an und wird auch im Forum gelobt, was ein durchschnittlicher Spielspaß von 8,4/10 verrät. Das Spiel ist keine Hardcore-Wirtschaftssimulation, sondern eher ein gemütliches Abenteuer, eure Bewertung der Platinschwierigkeit liegt im Mittel bei 3,2/10. Der Zeitaufwand liegt im Mittel bei etwa 47 h, da sollte man sich dann doch nicht mehr allzu viel Zeit lassen, mit dem Spiel zu beginnen. Sehen wir uns eure Kommentare zur Spieldauer etwas genauer an: @Woody_Woodsen liegt knapp über dem Durchschnitt. Am Ende musste er noch einige Zeit warten, bis er alle seltenen Fische aus der FishMon-App beisammenhatte. @BavarianStallion war etwas kürzer als der Durchschnitt unterwegs, sieht aber trotzdem Optimierungspotenzial, da ihn Mjölnir etwas aufgehalten hat. @MiniLamm war noch schneller und BavarianStallion hätte seinen Tipp zu Mjölnir möglicherweise gut brauchen können. Mit ein bisschen Commitment sollte sich das Spiel somit noch in der verbleibenden Zeit ausgehen. Lieder gibt es für dieses Spiel noch keinen Leitfaden. Ihr könnt das aber gerne ändern, sollte noch jemand das Spiel platinieren und dann Lust bekommen, den Leitfaden dafür zu verfassen. Mit unserem neuen Leitfaden-Tool geht das auch recht zügig. EDIT: Bitte beachtet, dass für 2026 mit The Jungle ein kostenpflichtiger DLC angekündigt wurde. Diejenigen unter euch, die gerne die 100% behalten wollen, müssten sich dann das Spiel inkl. DLC kaufen. Lost Records: Bloom and Rage 2025 brachte Don't nod mit Lost Records, Bloom and Rage ein Adventure mit auf den Markt, das an den großen Erfolg von Don't nods Life is Strange anknüpfen sollte. So richtig hat es nicht geklappt, auch wenn ihr dem Spiel eine sehr hohe durchschnittliche Spielspaßwertung von 8,7/10 gegeben habt. Typisch für solche Spiele ist die Schwierigkeit überschaubar, vor allem wenn man Guides für diverse Sammelsachen nutzt. Auf Basis euer Wertungen liegt die durchschnittliche Schwierigkeit bei 2,9/10. Das Spiel hatte zu Beginn mit einigen Bugs zu kämpfen, die sogar den Spielstand zerstören konnten. Diese Probleme konnten durch Patches aber inzwischen behoben werden. In unserer Zeitaufwandsbewertung sind aber natürlich alle Votes berücksichtigt und die liegen im Durchschnitt bei knapp 24 h. Das ist jedenfalls noch machbar. Die nachfolgenden Zitate aus dem Bewertungsthread geben noch ein paar persönliche Einblicke: @Kuina93 liegt mit seiner Bewertung im Durchschnitt, musste aber mit Problemen mit dem Sammelmodus kämpfen und deswegen einen zweiten Spieldurchgang machen. @aNgRysHeEp hat es sich im Spiel gemütlich gemacht und alles ohne Guide versucht. Zum Dank hat das Spiel seinen ersten Spieldurchgang gekillt, was den Stundenzähler weiter nach oben gedreht hat. Notizen für den Leitfaden machen sind in der Spielzeit von etwa 55h sicherlich auch noch enthalten. @OrestasDiFarfara konnte das Spiel ohne Bugs genießen und Verpasstes im Sammelmodus nachholen. Seine Zeit von 14 Stunden ist daher wohl auch ein guter Anhaltspunkt für Platin für die gepatchte Version. Freunde von Don't Nods Adventures können zugreifen und das Spiel noch gemütlich in der verbleibenden Zeit auf Platin bringen. Im Leitfaden von @aNgRysHeEp findet ihr alles, was ihr für einen effizienten Spieldurchgang wissen müsst. Viel Spaß damit! Für die anderen Spiele, die in der Liste sind, gibt es leider keine eigenen Foren oder nicht ausreichend Bewertungen, da sie offensichtlich nur wenig gespielt werden. Daher werden in der untenstehenden Liste nur die Daten aus Howlongtobeat (Angaben für 100%) angeführt. EA Sports PGA Tour 60 (PC) bis 110 h (PS5) Spitlings 16 h TowerFall Ascension 44 h Disaster Report 4: Summer Memories 14 h Damit sind wir am Ende unserer kleinen Übersicht. Viel Spaß beim Hunten, wir lesen uns nächsten Monat! Euer Trophies.de-Team Das Team unterstützen1 Punkt
-
Ape Academy 2 (PS4) 1x 1x Disney Pixar WALL-E - Der letzte räumt die Erde auf (PS5) 1x Echoes of the End (PS5) 9x 1x 2x Story somit abgeschlossen und unter 10 Stunden. Laut Speicherstand waren es 9 Stunden 14 Minuten und 59 Sekunden. Pin Strike 2 (PS5) 1.Version 70x 1x Total: 86 Trophäen.1 Punkt
-
Update #2: Und schon sind wieder mehr Tage zwischen dem ersten und zweiten Update vergangen als ich eigentlich wollte D: Aber was soll man machen. Die Arbeit hält einen leider extremst auf und ich hatte so viele Frühschichten, nach denen ich so extremst kaputt war, dass ich auch einfach keine Zeit gefunden habe, irgendwas zu schreiben. Aber jetzt ist die Zeit dann doch gekommen zu updaten und mich über den letzten Monat und nen halben auszukotzen auf gut Deutsch gesagt. All zu viele Spiele sinds nicht, über die ich reden kann, aber doch so einige. The Legend of Heroes: Trails Beyond the Horizon – 39/53 (+39) – 0% → 70% Oh Gott, wo soll ich bei dieser Reihe nur anfangen. Sie ist der absolute Story-Wahnsinn. Ich kanns eigentlich nur jedem empfehlen, der bockstarke storybasierte RPG's spielen möchte. Der einzige Nachteil ist halt das Riesen Commitment, was man dabei eingehen muss, wenn man noch nicht damit angefangen hat. Es sind insgesamt 14 Spiele im Westen erschienen, die sich um The Legend of Heroes drehen und die sind auch alle miteinander verwoben wie das Marvel Cinematic Universe. Es ist insane und cool und so viele Plottwists. Im aktuellsten Teil trifft Van auf Rean (von Cold Steel) und Kevin (fragt mich nich, wo der jetz herkommt, lol) und die drei bilden quasi das Protagonisten-Trio und sind die Helden der Geschichte. Das ganze unterteilte sich in drei Arcs und die sind auch nochmal in verschiedene Routen unterteilt und manchmal ist es echt confusing was in der Story dabei so abgeht. Das ganze Spiel zieht sich auch quasi nur über drei Ingame-Tage und die sind actiongeladen und vollgepackt. Ich will da wie immer bei frischen releases nicht zu viel spoilern, aber es sind wie in jedem Trails die unterwartbarsten Plottwists rumgegeistert und ich hab mich in quasi jedem Arc gefragt: Was hab ich denn jetzt schon wieder verpasst? Aber damit muss man leben, wenn man diese Spielereihe spielen will. Ich kann sie wirklich nur jedem empfehlen, Trophäentechnisch bin ich mit den 70%, die ich im ersten Spieldurchgang rausgeholt habe, echt glücklich. Hatsune Miku Logic Paint S+ (Ps5) - 22/31 (+22) – 0% → 56% Da stand ich hier und hab so ein bisschen bei psnprofiles rumgeschaut und hab nen DLC für dieses Spiel gesehen und ich dachte mir, yay ocol. Ein neues Hatsune Miku Spiel. Muss ich haben, dass das ganze ein kleines Puzzle Spiel hab ich erst hinterher gesehen, genauso wie ich gesehen habe, dass das Spiel 1235 Puzzles enthällt. Oooops. Aber ich lass mich ja nicht unterkriegen. Es ist Pixel Art, was süß ist und unterteilt in zwei Kategorien: Normal Puzzles und Special Puzzles. In den normalen Puzzles erstellt man Bilder von irgendwelchen Random Sachen, wöhrend die Special Puzzles 25 Puzzles sind, die zusammen ein Porträt von einem der Vocaloids bilden. Ganz niedlich. Aktueller Stand: 735/1235 Puzzles done. Yakuza Kiwami 3 & Dark Ties (Ps5) – 62/62 (+62) – 0% → 100% Als Yakuza angekündigt wurde, war ich richtig happy, ich liebe diese Reihe sehr und hoffe inständig, dass wir auch noch Yakuza 4-6 als Kiwami Version bekommen, die fehlen einfach noch. Nach den Ereignissen aus den zweiten Teil hat Kiryu endgültig die Nase voll vom Yakuza-Leben und zieht mit Haruka (seiner Ziehtochter basically) nach Okinawa und baut dort ein Waisenhaus auf und beherbergt ca. 10 Kids zusammen mit Haruka. Leider entkommt er auch dort nicht seinem alten Leben und das Haus wird bedroht beschlagnahmt, verkauft und abgerissen zu werden von der hiesigen Yakuza in Okinawa, also muss Kiryu wieder zurück nach Kamurocho in Tokyo um das Waisenhaus zu sichern, aber auch da gibt es nur Probleme, mit Kanda und Mine, die Antagonisten des Spiels. Als er wieder zurückkehrt, find er das Waisenhaus zerstört vor, aber er bekommt Hilfe und soll sich darum kümmern, den Chairman des Tojo-Clans zu helfen. Also geht’s zurcück nach Tokyo zurück, wo er sich mit Mine anlegt und der CIA und wie immer gewinnt Das ist so die Story ein wenig zusammengefasst. Ohne die ganzen Sachen, die man nebenbei machen kann, wär das Spiel sonst echt ein wenig zu kurz geraten. Gegenüber dem Original wurden 70 Substories rausgestrichen, dafür aber auch neuer Content eingefügt, zum Beispiel kann man sich entweder damit beschäftigen eine Bikergang aufzubauen oder mit dem Waisenhaus und dessen Aktivitäten (Felder bestellen, Nähen, Kochen etc.) Geld zu sammeln und das Waisenhaus auszubauen. Das war teilweise ne schöne Ablenkung und dann gabs ja auch noch quasi das kleine neu entwickelte Spiel Dark Ties, was die Geschichte von Yoshitaka Mine erzählt, dem Antagonisten aus dem Hauptspiel erzählt, wie er an die Macht gekommen ist. Alles in allem war es ein tolles Spiel und eine für Yakuza Verhältnisse eine einfache Platin-Trophäe. Test Drive Unlimited: Solar Crown (Ps5) – 15/65 (+15) – 0% → 21% Ich möchte ja i.wie immer nebenbei ein kleines Rennspiel spielen und ich hab mir hier Test Drive ausgesucht, bin aber schon ein kleines bisschen enttäuscht, vor allem was die Grafik angeht, die sieht wirklich nicht gut aus, sadly. Aber egal, Storytechnisch muss ich mich in dem Spiel nem Clan anschließen und versuchen die Solar Crown Rennen zu beenden und im Clan aufzusteigen. Die Platin scheint machbar zu sein, aber wie immer möchte ich hier dann doch so viele Trophäen holen, dass ich meinen Schnitt steigern kann. Resident Evil: Requiem (Ps5) – 18/50 (+18) – 0% → 25% Oh boy, was für eine Spontanentscheidung hab ich hier getroffen. Wenn ich bedenke, dass ich das letzte Mal Resident Evil gespielt habe, da war ich 9 Jahre alt, lol. Das war damals noch Resi 3: Nemesis auf der Ps1. So lang ist das her und jetzt hab ich mich spontan bequatschen lassen, dass ich dieses Game anfasse und so far. Not bad, Not bad. Ich will hier nicht spoilern, aber bisher gefällt mir das echt gut und es is eins der Spiele, die ich wirklich gerne auf Platin spielen möchte, da kann man nicht meckern. Das krieg ich hin. Hoffentlich Donkey Kong Bananza (Switch 2) Nach Pokemon Legends hab ich mir Donkey Kong Bananza als nächsten Main Titel ausgesucht und muss sagen, dass ich bisher nicht enttäuscht bin, es ist quasi mein Starttitel auf der Switch, aber Pokemon hat immer Vorrang auf Nintendo. Ziel bei Donkey Kong isses sich durch die Erde zu graben und den Planetenkern zu erreichen. Dabei haben wir eine kleine Begleiterin, die zunächst in nem Felsen eingeschlossen war, aber relativ schnell befreit wurde. Die kleine heisst Pauline und kann echt gut singen und ist dabei ne gute Unterstützung auf dem Weg zum Planetenkern. Im Moment bin ich in der 4. Ebene von insgesamt 16, also schon 25% auf dem Weg zum Ziel. Bin gespannt, wie es weitergeht. Pokémon: LeafGreen (Switch 2) Und dann kam kurz vorm Pokémon Day noch der Knaller, dass die ursprünglichen Remakes von Rot und Blau für die Switch erscheinen. Da war ich sofort dabei. Der Preis mit 20 Euro war vielleicht etwas happig, aber ich kann damit leben Alle kennen die alten Pokemon spiele, aber ich finds cool, dass die die zwei Events eingebaut haben, die man damals nur vor Ort ergattern konnte und das nur einmal und dann nie wieder. Man erhält nach dem ersten Einzug in die Ruhmeshalle das Mystic Ticket und das Aurora Ticket und da bin ich doch dabei. Dafür krieg ich Ho-oh, Lugia und Deoxys. Grade Deoxys is der Knaller. Aktueller Stand: 2 Orden, 15 Pokemon im Dex und bisher jeden Trainer auf dem Weg besiegt!! Ziele: I. Schnitt halten: 65,92% → 66,02% (+0,1%, obwohl ich 2 neue Games angefangen habe) II. Platintrophäen: 178 → 179 III. Backlog verkleinern: Hat auch nicht funktioniert (1 weniger, dafür 7 neue Spiele) IV: Nix neues auf anderen Konsolen bisher durchgespielt V: 179 Platin, 1095 Gold, 3091 Silber, 8814 Bronze (+141 Trophäen) Backlog-Neuigkeiten: Rausgeflogen ist Trails Beyond the Horizon, das hab ich durchgespielt, dafür sind neu dabei folgende Games: Hatsune Miku: Logic Paint S Ys IX: Monstrum Nox Ys X: Proud Nordics Teslagrad Remastered Teslagrad 2 Tales of Berseria Pokémon XD: Gale of Darkness Macht zusammen 75 Spiele im Backlog. Ich wusste, dass es so anfangen würde, dass der erstmal größer wird, bevor er schrumpfen kann. Das wars erstmal von mir1 Punkt
-
10/10 von mir Das Spiel ist ein Schatz inklusive Schatzsuche. Jeder Run bringt neue Aspekte ins Spiel und zeigt das es mehr als nur eine Wahrheit gibt. Das hat mich wirklich motiviert hier Platin zu holen Die Platin dann wirklich zu erspielen ist aber nicht immer so spaßig. Ich habe das aber in die Bewertung nicht einfließen lassen, da die Platin nicht zwingend erforderlich ist um Spielspaß mit Nier zu haben.1 Punkt
-
35 Stunden hatte ich gebraucht. Ich Dullie hatte paar mal vergessen zu speichern und dann Spiel geschlossen und musste auch schon 2 Stunden dann nachholen 🙈😅 Da es keine automatische Speicherung gibt muss man immer manuell speichern. Hatte oft nicht gespeichert, weil Gegner erst respawnen wenn man dies gemacht hat, so konnte man viel durchlaufen oder Schnellreise nutzen. Auch bin ich immer gleich alles nochmal abgelaufen wenn ich eine neue Fähigkeit hatte, aber das ist eigentlich nur Zeitverschwendung. Was man unterwegs mitnehmen kann, nimmt man mit, ansonsten sollte man erst warten bis man alle Fähigkeiten zusammen hat oder einfach das Spiel erst durchspielen. Nach dem Abspann kann man sich wieder frei bewegen und eine Quest kann man auch erst nach dem Ende beenden. Man kann ganz viele Marker auf der Karte setzen, dann muss man nicht alles komplett ablaufen wenn was fehlt.1 Punkt
This leaderboard is set to Berlin/GMT+02:00