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Habe knapp 40 Stunden gebraucht, allerdings auch ein paar "Grind"-Trophäen über den Trophy-Shop gekauft, so kann ich mich meinem Vorredner nur anschließen. Habe die Geschichte mit allen Enden durchgespielt und auch die meisten der Nebenquests gemacht.
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kekx antwortete auf BlackBulli's Thema in: Medien
Percy Jackson: Die Serie - Staffel 1 5/10 Zu Percy Jackson gab es ja mal vor 10 Jahren oder so zwei Filme, die ordentlich verrissen wurden, wobei ich die gar nicht so schlimm in Erinnerung hatte. Nun kommt von Disney also die Serie, die sich supergetreu an die Bücher halten soll, die ich aber sowieso nicht kenne. Viel gibt's eigentlich auch nicht zu sagen. Der Cast ist ganz nett, die Serie generell auch mehr auf jüngere Zuschauer getrimmt. Insgesamt wirkt die Serie aber kraft- und saftlos, irgendwie sogar emotionslos. Es gibt keine großen Höhen und Tiefen, weder große Spannung oder Dramatik. Ab und zu tauchen mal Monster aus der griechischen Mythologie auf, die werden aber von vom Serienhelden meist geonehittet und sind so schnell wieder weg wie sie da waren. Dann geht es meistens Schlag auf Schlag. Eben ist man noch bei Gott A, kurz danach bei Halbgott B und 5 Minuten später bei Gott C, so das keine der Nebenfiguren auch nur einen Hauch Tiefe bekommt. Die Serie tut jetzt keinem weh und dauert auch nicht so lange, aber gebraucht hätte man sie nicht. Reservation Dogs - Staffel 1-3 9,5/10 Die Serie handelt von einer Gruppe Jugendlicher in einem Indianerreservat irgendwo im am Arsch der Welt in Oklahoma. Diese halten sich mit allerlei Verbrechen und Gaunereien über Wasser und versuchen Geld zu sparen um nach Kalifornien abzuhauen. Im Grunde eine Coming-of-Age Geschichte. Aber eigentlich ist der Hauptplot um Kalifornien nur die Rahmenhandlung, denn eigentlich erzählt die Serie in jeder ihrer 28 Folgen eine ganz eigene kleine Geschichte. Dabei lernt man in fast jeder Folge neue kuriose Persönlichkeiten in teils aberwitzigen Situationen kennen oder bekommt es auch mal mit der Indianischen Geisterwelt zu tun, was oft zum brüllen komisch ist. Die Natice American Community nimmt sich hier immer wieder gekonnt selbst auf die Schippe, aber der Humor ist nie von oben herab. Mal geht es um Freundschaft und Respekt manchmal aber auch um Verlust und Tod, aber fast immer geht es um Gemeinschaft. Das ist ein Kernthema der Serie, Gemeinschaft und Zusammenhalt, auch wenn man sich vielleicht mal nicht so mag und Respekt vor anderen, egal wie seltsam sie auf den ersten Blick erscheinen mögen. Während in den allermeisten Serien das oder der Unbekannte erst mal als Bedrohung interpretiert wird, um möglichst einfach Spannung zu erzeugen, begegnet man ihm hier unvoreingenommen und mit einem Augenzwinkern. Das erzeugt diesen freundlichen Charakter der Serie, auch wenn es manchmal ein wenig naiv wirkt. Fast muss man sagen, leider ist die Serie nach 3 Staffeln (geplant) schon wieder zu Ende, ich hätte gerne noch mehr von Bear, Cheese, Willie Jack, Elora, Officer Big, Brownie, Bucky, (Brother) Kenny Boy, Bev und den anderen gesehen, aber besser so aufzuhören, als wenn einem nichts mehr einfällt. Ich könnte jetzt noch viel ins Detail gehen, aber eigentlich solltet ihr die Serie einfach anschauen, ein Must See. Ich hatte auf jeden Fall einen Riesenspaß mit der Serie und muss jetzt erst mal ein Buch über String Theorie lesen. A---hauuu. The Marvels (2023) 4/10 Das beste an dem Film gleich zuerst: Er geht nur etwas über 90 Minuten, was für einen Marvel Film doch recht kurz ist. Den Captain Marvel Film hab ich ja gesehen und irgendwie mochte ich ihn sogar ein bisschen obwohl er schlecht war, vielleicht lags daran, weil ich Katzen mag. Also nun rein in den neuen Captain Marvel Film, der mal gleich loslegt mit allerhand Figuren, die ich nicht kenne und von denen ich noch nie gehört habe, die aber den Eindruck machen, als wären sie schon immer dabei. Da dachte ich mir, ist das jetzt ein Film oder bin ich irgendwo mitten in der Staffel einer Marvel-Serie eingestiegen. Ach ja, bei der ersten Szene des Films dachte ich mir auch noch, mein Gott sieht das Scheiße aus. Was ein billiger Green Screen Effekt. Die Story ist auch schnell erzählt. Ne Bösewichtin klaut anderen Planeten mal die Luft (ganz ohne Weltraumputze), mal das Wasser oder gar die Sonne, da der eigene Planet nach Kriegen fast unbewohnbar ist. Dazu benutzt sie irgendein Armband, das sie am Anfang irgendwo ausgegraben hat und koppelt das mit ihrem Hammer um Wurmlöcher zu erzeugen. Es gibt aber noch ein zweites Armband, das man braucht um noch mächtiger zu werden (warum jetzt ganz genau hab ich schon wieder vergessen), welches aber, wie es der Zufall so will im Besitz von Ms. Marvel ist. Irgendwie läuft was schief beim Wurmloch erzeugen und die drei Marvel-Heldinnen sind von nun an miteinander verbunden, weil sie irgendwie die selbe Energie benutzen oder so. Egal, die beamen sich jedenfalls unkontrolliert durch die Gegend. Dann gibt's immer mal wieder Kämpfe mit allen möglichen Schergen und ab und zu mal so schlaue Sätze wie: "Das ist eine Singularität mit negativer Masse", ja klar, sieht man doch auf den ersten Blick. Und für jene die gedacht haben sie haben noch nicht alle Abgründe des Marvel Universums gesehen, wurde ein Musical-Planet eingebaut auf dem die Bewohner alle singen. Ok, der Film ist insgesamt gesehen wieder richtig Marvel-Schrott, aber er bietet doch ein paar Schauwerte und nette Gags und es gibt Katzen! Und er läuft nicht so lang. Deswegen gibt's noch 4 Punkte. Der gestiefelte Kater: Der letzte Wunsch (2022) 8/10 Tatsächlich ist das erst der zweite Film des gestiefelten Katers aus dem Shrek Franchise und das über 10 Jahre nach Teil 1 und man muß sagen hier ist DreamWorks Animation wirklich ein Volltreffer gelungen. Die Charaktere klicken alle, der Humor ist genau so großartig wie zu alten Shrek Zeiten, die Actionsequenzen sind gekonnt ohne dabei zu überladen zu wirken, die Botschaft des Films ist zwar eindeutig, aber nicht zu aufdringlich. Nachdem mich die letzten Filme von Illumination ein wenig ernüchternd zurückgelassen haben, von Disney will ich mal gar nicht sprechen, war das hier wieder mal ein richtig spaßiger Animationsfilm. Das einzige was mich ein wenig gestört hatte, aber ich vermute das liegt eher am Streaming Dienst, was das offensichtliche Ruckeln in vielen Actionsequenzen, was ich dem Film aber nicht anlaste. -
[Ergebnis] Wahl zum Trophies.de Game of the Year 2023
kekx antwortete auf AiMania's Thema in: Ankündigungen
Glückwunsch an den Gewinner. Hogwarts hat mich auch überrascht, hätte da eher auf Baldurs Gate getippt, aber es kommt auch immer darauf an, wieviele Zocker ein Spiel spielen. War auf jeden Fall ein spannendes Rennen. Von den Top 9 hab ich noch gar nichts gespielt. Der Pile of Nachholen wird definitiv wachsen. -
Habe die Nier Automata Game of the YorHa Edition und anscheinend gibt es bei einigen PS5 Benutzern das Problem, dass das Spiel an einer bestimmten Stelle immer wieder crasht und man im PS5 Menu landet. Die Stelle: Nach ein paar Stunden müsst ihr eine Hauptmission machen, bei der ihr in einen Krater hüpfen müsst. Vorher kämpft ihr gegen drei so schlangenähnliche Maschinen. Jedesmal, wenn man an den Abgrund geht (bei dem abgebrochenen Rohr) stürzt das Spiel unmittelbar ab und man landet wieder im PS5Menu. Lösung: Die einzige Lösung, die bei mir geklappt hat. Geht auf den Platz vor dem Krater, ignoriert den Schlangengegner und lauft einfach daran vorbei, Geht ganz links zum Rand des Kraters und hüpft von dort so schnell wie möglich hinein.
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kekx antwortete auf BlackBulli's Thema in: Medien
Ich meinte, selbst wenn sie es könnte, könnte sie es nicht mehr, weil das Gesicht nur noch die zwei Ausdrücke "Lächeln" und "Nicht lächeln" hinbekommt. -
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kekx antwortete auf BlackBulli's Thema in: Medien
For All Mankind - Staffel 4 8/10 Ich frage mich neulich noch, ob die vierte Staffel mit der Intensität der vorherigen Staffel mithalten kann, aber was bei "For All Mankind" in der vierten Staffel passiert, damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet. Dreht es sich in den ersten drei Staffeln hauptsächlich um Weltraum-Exploration, um die Gefahren des Weltalls, darum Grenzen auszuloten, verschiebt die vierte Staffel den Fokus deutlich. Reisen in den Weltraum wirken nun nicht mehr gefährlich, sondern eher wie mit dem Bus zur Arbeit zu fahren. Der Weltraum ist nicht mehr nur einer elitären Klasse von Astronauten vorenthalten, auch ein Jedermann kann theoretisch die Erde verlassen. In den ersten Staffeln ging es daneben auch um persönliche Dramen, politische Ränkespiele und gesellschaftliche Themen. Ersteres verschwindet fast gänzlich, während die letzten beiden Themen die Serie nun dominieren. Der Fokus liegt nun viel auf den Beziehungen der verschiedenen Nationen auf der Erde, die, das muss man der Serie anlasten, sehr stereotypisch angelegt sind. Das größere Thema ist aber, was passiert wenn mehr und mehr Menschen den Weltraum besiedeln und welche Spannungen ergeben sich daraus. Ich habe mich während des Schauens nicht nur einmal gefragt, ist "For All Mankind" vielleicht ein Prequel zu "The Expanse"? Als ich die beiden Serien dann mal zusammen in die Suchmaschine getippt habe ist mir aufgefallen, dass ich wohl nicht der einzige bin, der so denkt. Noch 10 Staffeln "For All Mankind" und wird sind am Anfang von "The Expanse" angelangt. Alles in allem ist die vierte Staffel komplett unterschiedlich zu den vorherigen und schlägt eine komplett neue Richtung ein. Man hat sich quasi von den ersten Schritten im Weltall emanzipiert und geht zum All-Tag über. Bleibt die Frage, funktioniert das? Ja, sogar ganz gut, solange eine spannende Geschichte erzählt wird. Die Serie wird dadurch zwar gewöhnlicher im Hinblick darauf, was man von anderen Sci-Fi-Serien und Filmen so kennt, aber deswegen wird nicht schlechter. Einen zusätzlichen Thumbs Up gibt's übrigens auch für das Bonus Material, so gibt es bei Apple+ nun extra einige kurze Clips, die Jahr für Jahr die alternative Realität mit der realen Realität zwischen Staffel 3 und 4 gegenüberstellen. Ein kleines nettes Feature. Meine ganzen Kritiken zu der Serie hier klingen wahrscheinlich ein schwammig und verkopft, aber ich versuche natürlich so viel wie möglich zu erzählen und dabei so wenig wie möglich zu spoilern. Am 12.1. kam die letzte Folge dieser Staffel und es sieht gut aus für eine 5. Staffel, diese wurde wie üblich auch am Ende wieder angeteast. The Creator (2023) 7/10 Dieser fast schon "Low-Budget" Sci-Fi Film sorgte ja letztes Jahr für einiges an Furore und das nicht ohne Grund, denn für sein 80 Mio Dollar Budget sieht der Film einfach sexy aus. Die Story ist ja schnell erzählt: Die Menschheit, die westliche Welt, die Amerikaner haben sich einem Vernichtungskrieg gegen KI gesteuerten Robotern verschrieben, nachdem es in den USA eine von der KI ausgelöste Atombombenexplosion gab, während in anderen Teilen der Welt KI-Androiden ganz normal ein Teil der Gesellschaft sind. Im Laufe der Geschichte trifft der Androiden hassend Spezialagent Joshua auf das Androidenkind Alphie, welches einen wichtigen Teil in der Geschichte einnimmt. Wie schon gesagt, der Film sieht gut aus und das World-Building ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen, man darf es halt nicht immer allzu logisch betrachten. Warum wirkt eine einerseits so überlegene KI, auf der anderen Seite manchmal regelrecht unbeholfen? Warum schießen KI gesteuerte Roboter genau so schlecht wie die Stormtrooper bei Star Wars? Auch in philosophischer Hinsicht bleibt der Film einiges schuldig. Wie realistisch ist eine Gesellschaft eigentlich, in der KI-Androiden so leben und akzeptiert werden. Solche Fragen stellt der Film gar nicht, die KI ist einfach da und alles ist so wie es ist. Das mag oberflächlich klingen, aber der Film konzentriert sich eher auf andere Sachen. Da kommt natürlich die Geschichte zwischen dem Hauptprotagonisten und dem KI-Kind ins Spiel und ja, wer solche Geschichten kennt, weiß wie sowas endet, Captain Obvious lässt grüßen. Trotzdem bietet der Weg dorthin schon die ein oder andere Überraschung. Ich wurde jedenfalls bestens unterhalten und kann mich nicht beklagen, wenngleich man auch klar sagen muss, dass der Film zum großen Teil von seinem ungewöhnlichen Setting lebt. Killers of the Flower Moon (2023) 8/10 Der Film läuft übrigens seit 12.1. im Abo AppleTV+. Bei manchen Filmen ist es besser, wenn man sie erst mal sacken lässt, bevor man etwas dazu sagt, so auch hier. Das 3:20h Epos von Martin Scorsese, erzählt mit eindrucksvollen Bildern die Geschichte der Osage Indianer, die in ihrem Reservat Öl finden und damit einen Goldrausch auslöst, der allerhand gierige und skrupellose Geschäftemacher, Glücksritter und Verbrecher anlockt. Der Film löste bei mir beim Anschauen ein irgendwie beklemmendes Gefühl aus, als würde man auf einen Abgrund zu rutschen und kann nichts dagegen machen. Dabei schaut man den Hauptfiguren zu, denen es genau so geht und die sich sehenden Auges, aber hilflos, immer weiter ins Verderben bewegen. Der Film ist wie gewohnt exzellent Ausgestattet und zeichnet auch ein glaubhaftes zeitgeschichtliches Bild der frühen 20er vom Indianerreservat in Oklahoma. Sei es der allgegenwärtige Rassismus, der nicht mal versteckt ist, sondern einfach zur Gesellschaft gehört wie der Sonntagsgottesdienst oder die Skrupellosigkeit der von Aussicht auf Reichtum angezogenen Verbrecher, die dann für schnelles Geld praktisch alles machen oder die Hilflosigkeit der Natives, die zwar einerseits reich sind, aber dennoch nicht selbstbestimmt leben können. Beim Cast überzeugt vor allem Lilly Gladstone, die mit ihrer sehr reduzierten Mimik ein so großes Spektrum an Emotionen abdeckt. Leonardo di Caprio und Robert de Niro sind sowieso eine sichere Bank. Manchmal fühlte sich der Film ein wenig langgezogen an, obwohl er gleichzeitig viel dabei erzählt, dennoch war er keine Sekunde zu kurz. Der Film erzählt ein wahre Geschichte und war ein Herzensprojekt von Martin Scorsese, was man auch an seinem Cameo Auftritt gegen Ende des Films sehen kann. The Expendables 4 (2023) 2/10 Nun ja, der Film war ja so ziemlich auf jeder Flop10 von 2023 vertreten die ich mir so angesehen habe und das nicht ohne Grund. Das fängt an mit den wirklich billig aussehenden Action-Sequenzen, die manchmal eher wie aus einem mittelprächtigen PS5 Spiel aussehen als wie aus einem Blockbuster. Dazu spielt die Hälfte des Films vor einem sehr aufälligen Greenscreen, den man sogar an einem kleineren TV deutlich erkennt. Ich möchte nicht wissen, wie das im Kino gewirkt hat. Dann kommen die Schauspieler dazu, die alle so aussehen als hätte niemand Bock gehabt einen Film zu drehen. Da muß man leider allen voran Megan Fox erwähnen, deren Gesicht durch Schönheits-OPs mittlerweile so entstellt ist, dass sie anscheinend nicht mehr schauspielern kann. Aber auch der Rest der Crew agiert dermaßen lustlos wie man es selten sieht. Zu guter letzt noch die hanebüchene Story. Da folgen teilweise Szenen aufeinander, wo man sich denkt: Hä? Das macht doch alles gar keinen Sinn. Zum Beispiel wenn der Oberbösewicht... Oder gegen Ende... WTF? Wer denkt sich so einen Schwachsinn aus? Die behämmerten Dialoge und schlechten Witze runden das Desaster dann noch ab. Gibt aber dennoch 2 Punkte, der ein oder andere Kampf-Move war dann doch halbwegs gelungen. -
Bewertet das Spiel bzw. den Spielspaß
kekx antwortete auf MarcelGK's Thema in: A Plague Tale Requiem
8/10 Der zweite Teil der Plague Reihe ist wieder ein richtig, richtig düsteres Abenteuer geworden. Die Atmosphäre ist wieder großartig. Der Überraschungseffekt des ersten Teils ist natürlich nicht mehr gegeben, dementsprechend waren einige Erwartungen gegeben. Spielerisch ist es wieder nicht das überragende Spiel. Es wechseln sich zum Großteil wieder Schleich-, Knobel- und Fluchtpassagen ab. Neu sind die unvermeidbaren Kampfsequenzen und einige andere kleine neue Ideen in der Spielgestaltungen. Aber das ist schon o.k. so, denn der Fokus liegt ja auf der Geschichte. Die ist zwar echt gut gelungen, zieht sich aber teilweise schon ein wenig. Das liegt daran, das man manchmal im Spiel einfach so langsam vorankommt, an überflüssigen Dialogen und langgezogenen Zwischensequenzen. Was auch ein wenig nervt ist das im Spielverlauf zunehmende Geschrei und Geheule von Amicia und Hugo, was mir dann einfach irgendwann zu übertrieben oft war. Das liegt vielleicht auch ein wenig an der deutschen Synchro. Nicht falsch verstehen, die deutsche Synchronsprecherin spielt sich die Seele aus dem Leib, aber irgendwann nervt das Geheule halt einfach. Was die restliche Synchro angeht, ist mir vor allem aufgefallen, das die restlichen Frauen-NPCs im Spiel fast ausschließlich von der selben Synchronsprecherin gesprochen wurden. Habe ich aber auch nur wegen der markanten Stimme gemerkt. Trotz allem eine rattenscharfe Fortsetzung -
Bewertet die Schwierigkeit der Platin-Trophäe
kekx antwortete auf MarcelGK's Thema in: A Plague Tale Requiem
4/10 mit Tendenz zu leichter. An sich nicht schwierig, man kann ja die Schwierigkeit entsprechend anpassen. Wenn man sich aber ganz dumm anstellt kann man eine der drei Fertigkeiten Trophäen verpassen. -
Bewertet den Zeitaufwand der Platin-Trophäe
kekx antwortete auf MarcelGK's Thema in: A Plague Tale Requiem
23h Ein Durchgang inkl. Sammelsachen und Geschichte genießen. Einmal bis zu Level VII um die Fertigkeiten aufzuleveln. -
2/10 Aber alleine aus dem Grund, weil ich einen Gamebraking Bug hatte. Wollte während des ersten Durchgangs ein Kapitel wiederholen, da ich einen Geldsack verpasst hatte, dabei habe ich es irgendwie geschafft, dass das Spiel den Hauptspielfortschritt wieder auf Level 1 gesetzt hatte. Als ich dann zu dem Punkt kam, wo im Spielverlauf eine Waffe automatisch verbessert wird, ging das nicht, da ich sie schon hatte und die Zwischensequenz wurde nicht getriggert. Also konnte ich an dem Punkt nicht weiterspielen. Ich konnte zwar die noch nicht erreichten Kapitel per Kapitelauswahl spielen, aber so konnte ich keine XP verdienen, was das Spiel am Ende unnötig schwer machte. Ohne den Bug wäre ich wohl bei 5/10 rausgekommen. Die Kämpfe sind schön knackig, aber auch monoton und teilweise sehr unübersichtlich. Schnell bleibt man in irgendeiner Ecke mal hängen, da die Kamera was weiß ich wo hinzeigt und man in einen Gegener läuft. Die Story ist mit ganz o.k., aber irgendwie wirken die Zwischensequenzen oft abgehackt und wirr. Und die Grafik ist wirklich alles andere als schön.
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kekx antwortete auf BlackBulli's Thema in: Medien
Renfield (2023) 5/10 Der Film lässt sich wirklich nicht viel Zeit um komplett frei zu drehen. Wenn nach 5 Minuten die erste völlig absurde Szene kommt, dann kann man eigentlich schon ahnen, dass man es hier nicht mit einem ernsthaften Vampirfilm zu tun hat, sondern mit Klamauk. Was aber fehlt ist der Kitt, der die eh schon dünne Story zusammenhält. Für mich war der Film eher eine lose Aneinanderreihung von Szenen, die mal Spaß machen und ein andermal nichts zum Film beitragen. Insgesamt irgendwie eine blutleere Veranstaltung. For All Mankind - Staffel 2 7/10 For All Mankind - Staffel 3 9/10 Der Weltraum ruft. Hatte ja kürzlich mit der Serie angefangen und plötzlich schon die nächsten zwei Staffeln durchgebingt, vor allem die dritte. Ups. Da jede neue Staffel immer einige Jahre in der Zukunft spielt, kann man schön einfach überflüssigen Ballast aus der vorherigen Staffel über Bord werfen, was natürlich sehr praktisch ist. Gleischzeitg werden natürlich die Charaktere älter oder auch erwachsen, was wieder neue Perspektiven eröffnet. Was mir dabei immer super gefällt, ist der Beginn der Staffel, wenn in schnellen Collagen die Jahre zwischen den Staffeln mit alternativen Verläufen der Weltgeschichte unterfüttert werden, so überlebt z.B. John Lennon das Attentat, der Papst wiederrum nicht, andere Staatsoberhäupter als in der echten Vergangenheit werden gewählt usw. Ebenso klasse finde ich wie im Laufe der Serie immer wieder reale Ereignisse eingearbeitet werden, die aber teilweise andere Konsequenzen haben, wie z.B. KAL-007 oder das Problem mit dem Feststoffraketen der Space Shuttles, das 1986 zum Challenger-Unglück führte. Wenn man sich ein wenig in der Weltgeschichte und in der Geschichte der Raumfahrt auskennt, ist das hier ein richtiges Fest zuzuschauen. Und auch noch großartig ist die musikalische Untermalung, wenn ein Schnitt kommt und plötzlich ein ganz bestimmtes Lied kommt, man genau weiß, hey das Lied ist doch von 19xx und man sofort wieder weiß wann man ist. Das sind alles Sachen, die dieser Serie echt verdammt gut macht. In Sachen Realismus versucht man auch weiterhin glaubwürdig zu bleiben, was einem die Unerbittlichkeit des Weltraums immer wieder nahe bringt. Gibt aber auch Kritikpunkte. So wird jedes mal versucht am Ende einer Staffel spannungsmäßig immer noch eins darufzusetzen, was gar nicht nötig wäre, da die Serie auch so schon fesselnd ist. In der zweiten Staffel gibt es dazu auch noch, wie in der ersten Staffel, die viel zu ausgebreiteten überflüssigen Nebengeschichten. Ich hätte da lieber etwas mehr Space Opera und weniger Soap Opera. Und dann kommt Staffel 3 und ändert die Tonalität der Serie doch gewaltig. Das liegt wohl auch zu einem Großteil daran, dass sich die alternative Realität der Serie immer mehr von unseren Realität entfernt, vor allem in technischer Hinsicht. Die Serie ist endgültig in der Science Fiction angekommen. Aber auch sonst wirkt diese Staffel gedrungener, die Hauptpersonen sind ja jetzt mehr als etabliert und man konzentriert sich mehr auf das wesentliche: Spannende Geschichten zu erzählen. Das Paradoxe daran ist, das es der Serie gut tut, obwohl gleichzeitig die Glaubwürdigkeit leidet. Es ist halt einfach dermaßend spannend, das man einfach immer sofort die nächste Folge sehen will, dafür nimmt man halt in Kauf, dass einige Story Twists ein wenig unrealistisch rüberkommen. Dazu bringt die 3 Staffel auch einige aktuelle gesellschaftliche Themen geschickt ins Spiel, die auch wirklich was zur Geschichte beitragen. Ich bin ehrlich gesagt jetzt schon gespannt, ob die 4. Staffel da noch mithalten kann. Mein Raumanzug ist gepackt, das Raumschiff startbereit, ich werde sehen. -
Platz 1: Jagged Alliance 3 Platz 2: Sea of Stars Platz 3: Anno 1800 Console Edition Flop: - Vorfreude: Ich lass mich überraschen Erläuterungen: Es fällt mir diesese Jahr relative einfach, da ich nur fünf 2023er Titel gespielt habe und zwei davon waren VR. Jagged Alliance 3: JA2 war damals mein absolutes Lieblingsspiel und es kam lange nichts, was da mithalten konnte. Leider ging das Studio pleite und es folgten unzählige klägliche Versuche eine Fortsetzung zu erschaffen. Nun 22 Jahre später hat es tatsächlich ein kleines bulgarisches Studio geschafft, den Zauber des Vorgängers einzufangen. Natürlich ist viel Zeit zwischen den beiden Spielen vergangen und das Spielprinzip wirkt nicht mehr so frisch wie damals, aber trotzdem spielt es in Sachen Rundenstrategie ganz oben mit. Dabei wurde soviel Liebe ins Detail gesteckt, das man auch den ein oder anderen Bug verzeiht. Sea of Stars: Das war quasi die PS Plus Überraschung des Jahres. Ein knuffiges Old School RPG, bei dem vor allem die Nebencharaktere überzeugen. Anno 1800: Lange mussten die Konsolenspieler warten, bis endlich das beliebteste Aufbauspiel überhaupt auf den ihren Kisten erschienen ist. Und die wichtigste Frage vorneweg wurde auch beantwortet: Die Steuerung funktoniert wunderbar! Der einzige Wermutstropfen ist, das die Konsoloeros nur das Grundspiel ohne die vielen Verbesserungen der PC Version geboten bekommen. Dahinter kämen noch Horizon: Call of the Mountain, das hat Riesenspaß gemacht und war gleichzeitig ordentlich Workout für die Oberarme und Walkabout Mini Golf VR, so einfach, wie spaßig, wie süchtig machend. @AiMania Hab gerade gesehen, dass Anno 1800 Console Edition noch in der Liste der Spiele fehlt.
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kekx antwortete auf BlackBulli's Thema in: Medien
Violent Night (2022) 6/10 David Harbour spielt hier einen versoffenen Weihnachtsmann (den echten), der zufällig in das Kidnapping einer reichen Familie verwickelt wird. Dann geht das weihnachliche Gemetzel los. Also zum Weihnachtsklassiker wird es der Film wohl nicht schaffen, dafür fehlt im am Ende ein wenig an Wiederanschauungswert, aber sonst ist er doch ganz unterhaltsam. Einige ordentlich brutale Kills vermischt mit Weihnachtspathos und sogar einer kleinen Kevin-Referenz, halt nur in brutal. John Wick - Kapitel 4 (2023) 8/10 Weiß noch nicht so ganz wie ich den Film bewerten soll, da ich beim schauen mehrmals unterbrochen wurden und ein paar mal pausieren musste, was einem immer wieder aus dem Flow reißt. Im Vergleich zu den beiden Vorgängern, die ja ab Beginn losballern, nimmt sich der vierte Teil erst mal ein kurz Zeit um das Setting aufzubauen bevor die Symphonie der Gewalt loslegt. Danach folgt die schon bekannte Aneinanderkettung von virtuos choreographierten Kampssequenzen. Wobei ich da oft in so eine Art "Videospiel"-Modus komme. Nehmen wir z.B die Kämpfe im Club oder im Kreisverkehr, die wirken auf mich, als würde ich bei einem BeatEmUp a'la Tekken oder Streetfighter zusehen. Im Vordergrund die Action und im Hintergrund Kulisse, die sich völlig unabhängig davon verhält. So nimmt z.B. im Club kaum jemand die Prügelei wahr und im Kreisverkehr brettern die Autos minutenlang links und rechts an den Kämpfern vorbei. Erst zum Ende der Actionssequenzen gibt es Panik bzw. Stau. Ich weiß nicht ob da so gedacht war, ich fand es nur ein wenig merkwürdig. Auch andere Actionsequenzen erinnern mich ein wenig an Videospielästethik, will jetzt aber nicht weiter spoilern, die die den Film gesehen haben werde wissen was ich meine. Jedensfalls zeigt der vierte John Wick mal wieder, wie gute Action aussehen kann. Nur Schade, dass viele andere Actionfilme das anscheinend nicht mehr wissen. The Family Plan (2023) 5/10 Mal zusammenfassen: Die Story geht um einen ehemaligen Auftragskiller, der jetzt glücklich mit seiner nichtsahnenden Familie lebt, nach Jahren plötzlich auffliegt und nun Killerkommandos am Hals hat. Die Hauptrolle spielt Mark Wahlberg und der Film ist FSK12. Mal ehrlich, wenn man das so liest, dann kann man doch keine großen Erwartungen haben, oder? Mark Wahlberg ist in seinem Schauspiel nun mal sehr limitiert und entweder er funktioniert in einem Film oder halt nicht. Die Story hört sich auch nicht gerade erfrischend originell an, True Lies ist jetzt auch schon eine Weile her und war nicht der einzige Film mit dieser Art von Story. Der Film entpuppt sich dann auch eher als Familien-Roadtrip-Komödie, als als Actionkracher. Er ist jetzt nicht unbedingt gut, aber auch nicht wirklich schlecht und man kann ihn durchaus als seichte Unterhaltung für zwischendurch empfehlen. For All Mankind - Staffel 1 7/10 Schon wieder so eine Serie mit schon 4 Staffeln und über 40 Stunden Laufzeit. Einerseits wollte ich sie mir irgnedwie angucken, da ich bisher nur gutes gehört habe, andereseits ist das auch wieder so ein Zeitfresser, was mich ein wenig abhält. Aber über die Feiertage hat man ja ein wenig Zeit, also los. Dazu kommt noch, dass es sich um eine "Alternative Welt" Geschichte handelt, da tue ich mich persönlich auch immer ein wenig schwer mich darauf einzulassen. Zum Glück ist die Serie wirklich gut geschrieben, das macht es schon ein wenig einfacher. Die Serie kann man wohl dem Hard-Sci-Fi Genre zurechnen, wobei ist es eigentlich Science Fiction, wenn alles in der Vergangenheit spielt? Die Grundidee ist, dass die Russen 1969 einen Monat vor den Amerikanern auf dem Mond landen. Daraus entspinnt sich dann ein Wettlauf um die weiteren Schritte im All, zuallererst die Kolonisierung des Mondes. Dabei bringt die Serie die Faszination der Raumfahrt der späten 60er und frühen 70er wirklich hervorragend rüber, man fiebert ständig mit Astronauten mit und alles sieht auch wirklich glaubwürdig und wertig aus. Was man der Serie dagegen halten kann ist, dass im Laufe der Staffel persönliche Nebengeschichten mancher Nebencharaktere breitgetreten werden, die im weiteren Verlauf der Serie sowieso keine Rolle mehr spielen, was halt doch irgendwie Zeitverschwendung ist. Sonst hat mich auch noch gestört, dass man es gegen Ende der Staffel ein wenig mit der Spannung übertrieben hat und es so wirkt, als wollte man immer noch einen draufsetzen, dagegen wirkt Apollo 13 teilweise wie ein Kindergeburtstag. Insgesamt macht es aber doch Lust auf mehr, vor allem da sich ab jetzt die Serie immer weiter von der bekannten Vergangenheit entfernen dürfte. Der Countdown zum Ansehen der zweiten Staffel wurde schon gestartet. -
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kekx antwortete auf BlackBulli's Thema in: Medien
Ich halte mich mal aus den Top10 raus. Liegt einfach daran, dass ich nicht soviele aktuelle Filme sehen, was daran liegt, dass es bei uns nur ein kleines Kino gibt in dem entweder Blockbuster oder Kinderfilme laufen, aber nichts dazwischen. -
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kekx antwortete auf BlackBulli's Thema in: Medien
Silo - Staffel 1 8/10 Da ja nächstes Jahr die Fallout Serie ansteht, dachte ich mir kann ich mir ja mal Silo auf AppleTV+ anschauen, welches ja eine ähnliche Prämisse hat. Naja, so ganz stimmt das nicht, erstens hätte ich mir die Serie auch ohne Fallout angeschaut und zweitens fängt Fallout da an, wo Silo noch nicht mal aufhört. Geht es bei Fallout darum, wie jemand aus einem Atombunker die Außenwelt erkundet, spielt sich in Silo die Geschichte im Bunker ab. Natürlicherweise gibt es dort auch Bestrebungen den Bunker zu verlassen, denn Menschen sind ja von Natur aus neugierig und wie man das verhindert versucht die Serie zu erzählen. In dem Silo leben etwas mehr als 10000 Menschen und jeder hat seine zugewiesene Aufgabe. Es gibt einen Bürgermeister, einen Scheriff und die allmächtige Justiz, die das Einhalten des Paktes überwacht. Der Pakt ist dabei eine Art Bibel, die von den Erbauern des Silos geschaffen wurde. Das Mantra des Paktes lautet: „Wir wissen nicht, warum wir hier sind. Wir wissen nicht, wer das Silo gebaut hat. Wir wissen nicht, warum alles außerhalb des Silos so ist, wie es ist. Wir wissen nicht, wann es wieder sicher sein wird, rauszugehen. Wir wissen nur, dieser Tag ist nicht heute.“ Dabei ist es nicht verboten den Silo zu verlassen, wer gehen will der darf gehen und es wird auch jedesmal auf den großen Leinwänden im Silo übertragen. Nur sieht man jedesmal auf den Bildschirmen das keiner dieser Freigänger länger als 3 Minuten überlebt. Oder ist das alles eine Lüge? Ist es draußen vielleicht doch sicher? Daraus entspinnt sich eine dystopische Zukunftsvision, welche mich sofort so gepackt hat, dass ich die Serie in 3 Tagen durchbingen musste. Die Serie bietet dabei eine Mischung aus Science Fiction, Kriminalgeschichte, Mystery, Verschwörungstheorien und schneidet natürlich auch gesellschaftliche und soziale Themen der Silobewohner an. Die 10 Folgen vergehen wie im Flug, obwohl die Serie zwischendurch auch mal den ein oder anderen Hänger hat. Bei manchen Dingen muß man auch mal seine Logikbrille abnehmen und darüber hinwegsehen, das macht einem die Serie aber leicht, das es sofort wieder spannend weitergeht. Darüberhinaus sieht die Serie wieder, wie von AppleTV gewohnt, super aus und ist genauso gut vertont. Da die Serie das erste Buch einer dreiteiligen Buchreihe verfilmt gibt es natürlich am Schuß den obligatorischen Cliffhanger, aber es ist einer von der guten Sorte, wo man zwar unbedingt wissen will wie es weitergeht, aber nicht mitten in einer Geschichte in der Luft hängen gelassen wird. -
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kekx antwortete auf BlackBulli's Thema in: Medien
Die Fabelmans (2023) 8/10 Es ist ja schon ein wenig verwegen, wenn ein Regisseur ein Biopic über sich selbst macht, aber wem wenn nicht Steven Spielberg gesteht man sowas zu. Er ezählt hier über seine Jugend und wie er die Liebe zum Filmemachen entwickelte und auch wie die Beziehung seiner Eltern sich langsam entzweite. Und auch bei diesem eher ruhigen Film sieht man, warum Steven Spielberg einfach einer der größten Regisseuere aller Zeiten ist. Er beherrscht einfach alles perfekt, sei es das Tempo, die Auswahl der Schauspieler, wie er was inszeniert und erzählt und welche Bilder er mit der Kamera einfängt. Die allerletzte Einstellung des Films ist übrigens einfach nur genial. Indiana Jones und das Rad des Schicksals (2023) 7/10 Ich bin ein wenig hin- und hergerissen, ob ich den Film gut finden soll. Aber von vorne. Die ersten 20 Minuten spielen in der Vergangenheit, mit einem computerverjüngten Indiana Jones. Ich muß sagen, dieser sieht auch um einiges besser und authentischer aus, als solche Versuche bei anderen Filmen, ich denke da z.B. an The Irishman oder den fürchterlichen Sylvester Stallone in Samaritan. Allerdings sehe ich hier einen jungen Harrison Ford, der aber schauspielert wie der alte Harrison Ford, was dann wiederrum ein total merkwürdig ist. Trotzdem kommen in dieser Anfangsphase wieder typische Indiana Jones Momente hoch und durchaus auch später im Film. Die Action Seqenzen sind leider meist sehr CGI-lastig, was zwar auch im Laufe des Films besser wird, aber gerade in der ersten Hälfte oft einfach billig aussieht. Tja - und dann kommt Indys Patentochter ins Spiel, was soll man dazu sagen? Die Figur ist schlecht angelegt und noch schlechter gespielt. Da passt echt nichts zusammen und ich kann verstehen, wenn das so machem den Film versaut. Da müssen es halt der Side-Sidekick Teddy und Mads Mikkelsen als Bösewicht wieder rausreißen. Diesn Film mit den ersten 3 Filmen der Reihe zu vergleichen, wäre vielleicht nicht gerecht, Indiana Jones ist halt mittlerweile ein alter Knacker und nicht mehr der unzerstörbare Actionheld, aber im Vergleich zum schlechten Kristallschädel-Abenteuer ist der Film doch wirklich gut gelungen. Für mich am Ende doch ein gelungener Abschluß der Filmreihe, allerdings mit dem Hintergedanken, dass alles noch viel schlimmer hätte kommen können. -
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kekx antwortete auf BlackBulli's Thema in: Medien
The Orville - Staffel 3 5/10 Eigentlich mag ich mich ja nicht wiederholen. Bei Staffel 3 von The Orville kann ich das nicht vermeiden, aber in Wahrheit ist alles noch viel schlimmer. Wie ich schon bei den ersten beiden Staffeln anmerkte soll The Orville, im Vergleich zu den aktuellen Star Trek Serien, ja der "echte", "wahrhaftige" geistige Nachfolger von Star Trek TNG sein. Naja, wurde ja auch fast alles geklaut, vom kompletten Look bis zum World Building. Und wie ich auch schon vorher irgendwann mal schrieb, klappt das ganz zwar manchmal gut aber nie konsequent bis zum Ende. Angefangen hat The Orville als eine Art Parodie auf Star Trek, wand sich aber nach und nach auch ernsteren Themen zu und jetzt in S3 ist es spießiger als das Original. Es gibt zwar noch den ein oder anderen Lacher, aber diese Szenen wirken oft aufgesetzt. Ebenso fehlte den Geschichten von The Orville im Vergleich zu TNG immer auch die nötige Finesse, vieles wirkt einfach plump ins Drehbuch hineingeschrieben. So kommen in fast jeder Folge immer wieder Szenen vor, die in etwa so ablaufen: "Wir haben hier ein noch nie gesehenes und unlösbares Problem" - "Oh, wenn ich dieses Teil verbessere und dann mit dem anderen Teil kopple und dann den Knopf drücke..." - "Klick, Funktioniert, Tag gerettet". Ok, man könnte meinen das war doch bei TNG nicht anders, aber dort ist es mir nie so ins Auge gestochen wie hier. Ebenso die moralischen Konflikte, die auf der einen Seite erst lang und breit diskutiert werden und dann "Schnitt" folgt die Raumschlacht mit etlichen explodierenden Unionsschiffen und virtuell tausenden Toten, dann wieder "Schnitt" und man sitzt mit den Feinden zusammen als wäre nie was gewesen. Ein weiteres Problem ist, das es die Serie von der Inszenierung her nicht kann. Die Serie schafft es nur ganz selten ihre Geschichten spannend zu erzählen und zu inszenieren. Selbst bei der größten Raumschlacht der Staffel habe ich teilnahmslos zugeschaut und nur gehofft, dass diese bald vorbei ist, damit es mit der Folge endlich weitergeht. Das führt direkt zum letzten großen Problem, der Verkürzung der Staffel auf 10 Folgen, aber dafür die Lauflänge der Folgen zu erhöhen. So schaut man die Folgen zwischen 65 und 85 Minuten lang, die Story hätte aber nur für 45 Minuten gereicht und der Rest zieht sich wie Kaugummi. Dann lieber kürzere Folgen und davon mehr und wenn es sein muss eine Doppelfolge für eine größerer Geschichte. Die ersten beiden Staffeln konnte man sich noch gut anschauen, die dritte nur bedingt. Zuviel Langeweile, zu schlechte Geschichten, zu schlecht erzählt. Dungeons & Dragons - Ehre unter Dieben 7/10 Schön mal wieder einen guten Fantasy Film zu sehen, der auf einem nicht ausgelutschten Franchise beruht. Der Film macht einfach Spaß, sei es die zusammengewürfelte Gruppe und die (Nicht-)Fähigkeiten der einzelnen Charaktere, oder der Humor, der auch vor Blödeleien nicht zurückschreckt oder auch der leicht überdrehte Bösewicht. Auch die Kampfsequenzen sind wirklich gut gelungen. Die CGI sind jetzt nicht Champions League, aber tun dem ganzen keinen Abbruch. Alles in allem ergibt das einen unterhaltsamen Abenteuertrip, da hätte ich gerne mehr davon. Shrinking - Staffel 1 8/10 Als großer Bill Lawrence Fan musste ich mir die Serie natürlich anschauen, hat er doch Ted Lasso nach 2 Staffeln verlassen um an dieser Serie zu schreiben. Außerdem gibt Harrison Ford sein Debut in eine Comedy Serie, dass ist doch auch schon was. Es hat anfangs so 2 Folgen gedauert bis die Serie bei mir geklickt hat, aber danach war ich gefangen. Lawrence Handschrift ist auch in dieser Serie unverkennbar: Geschnitten Scharfe Dialoge, die immer gelungene Vermischung von Musik und Szenerie und natürlich dieses positive Grundgefühl, welches die Serie im Nachgang hinterlässt. Man darf jetzt kein Gag-Feuerwerk wie bei Ted Lasso oder Scrubs erwarten, dafür ist die Serie ein wenig gesetzter und nicht ganz so albern, aber die Schlagzahl nimmt im Laufe der Staffel zu und jeder Witz sitzt. Dr. Who - Weihnachtsspecials 2023 7,5/10 Disney hat sich ja nun die Rechte an Dr. Who gesichert, was bei mir irgenwie unterschiedliche Gefühle hinterlässt. Auf der einen Seite ist es schön das es endlich mal einen Ort gibt, wo man Dr. Who sehen kann und nicht jedes Jahr einzelne Staffeln und Specials bei unterschiedlichen Streaming Diensten zusammenklauben muß. Andererseits ist es halt Disney und wenn die Serie die komerziellen Erwartungen nicht erfüllt, dann wird der Stecker gezogen und das Franchise vielleicht für immer versenkt. Von den letzten 3 Staffeln mit Jodie Whittaker habe ich bisher leider nur die erste gesehen und die war leider nicht so gut, was aber nicht an der Doktorin lag, sondern an den schlechten Drehbüchern. Bei den anderen beiden soll es wohl nicht anders aussehen. Jetzt gibt es also die diesjährigen Weihnachtsspecials bei Disney+ mit den alten Bekannten David Tennant und Catherine Tate, die eines der besten Paare der Serie waren. Man sieht der Serie sofort das höhere Production Value an, die Effekte wirken nicht ganz so trashig wie früher, was mich aber ehrlich gesagt nie gestört hatte, das gehörte irgendwie dazu. Die drei einstündigen Geschichten gehören auch wieder zu den besseren, besonders die letzten beiden. Und man kann auch sagen, dass das "neue" Dr. Who (bis jetzt) auch seinem Stil treu bleibt. Da bleibt mir am Schluß nur die Hoffung "Disney, verkacke es nicht!". -
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kekx antwortete auf BlackBulli's Thema in: Medien
War ich Anfangs auch. Gegen Enden wurde es dann ein wenig besser. War auch erst auf dem Weg in Richtung 7/10, hab mich dann aber dennoch zu einer 8 hinreißen lassen. -
9/10 mit Tendenz steigend. Was soll man sagen, das Spiel ist Autoporno pur. Manche bemängeln zwar die reduzierte Anzahl an Fahrzeugen im Vergleich zum Vorgänger, aber dafür ist jedes Auto mit individueller Cockpitansicht vorhanden. Dazu zelebriert das Spiel das Auto in jeder Hinsicht. Die Möglichkeiten der Autoverschönerungseditoren und im Fotomodus sind unendlich. Das Fahrverhalten ist allererste Sahne, jedes Auto verhält sich anders, ob Heckschleuder, PS Monster oder Superkleber Rennwagen. Die Probleme zu Release des Spiels waren zum einen, dass man irgendwann nichts mehr zu tun hatte und sich die Motivation selber suchen mußte und zum anderen, dass man irgendwann nicht mehr so richtig viel Credits verdienen konnte, nachdem man alles schon einmal abgegrast hatte. Zum Glück schiebt Polyphony Digital in regelmäßigen Abständen neue Inhalte nach: Autos, Strecken, Events. Das letzte große Update 1.40 brachte neben einer Schneestrecke und Autos z.B neue Weekly Events für Singleplayer, bei denen man ordentlich Credits oder schnelle Autos scheffeln kann, die neue Renn-KI Sophy 2.0 und eine ganze Ladung neuer Lizenzprüfungen (die echt Bockschwer sind). Dazu gibt es mittlerweile Online Time Attacks, bei denen man auch das ein oder andere Milliönchen einsackt, Extra Menüs für Sammler und andere Events, die einen bei Laune halten. Somit ist GT7 mittlerweile besser denn je und ein fast perfektes Rennspiel.
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Bewertet die Schwierigkeit der Platin-Trophäe
kekx antwortete auf MarcelGK's Thema in: Gran Turismo 7
6/10 Naja, es ist jetzt schon eine Weile her, dass ich die schwersten Trophäe für alle Goldlizenzen gemacht habe, aber ich kann mich noch ganz gut daran erinnern, dass die meisten Lizenzprüfungen eigentlich recht einfach waren. Dafür waren ein paar wenige doch schon knackig, aber nicht unmenschlich schwer. Da waren die alten GT Teile schon heftiger. Den Rest bekommt man eigentlich mehr oder weniger ohne Schwierigkeiten. -
Bei mir stehen über 140 Stunden auf der Uhr. Mir fehlt zwar noch eine Trophäe, aber die dauert nur 5 Minuten. Ich habe allerdings nicht ausschließlich auf Platin gespielt, sondern alles mögliche gemacht, deswegen ist diese Zeitangabe auch nicht unbedingt aussagekräftig. Unter 100h ist locker machbar.
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kekx antwortete auf BlackBulli's Thema in: Medien
Upload - Staffel 3 8/10 Stell dir vor, da startet die neue Staffel einer deiner Lieblingsserien und du bekommst gar nichts davon mit. So ist es mit mit der neuen Staffel Upload auf amazon prime gegangen. Naja, zum meinem Glück bin ich gerade darauf aufmerksam geworden als die letzten beiden Folgen erschienen, so konnte ich die auf einmal durchbingen. Wer die Serie nicht kennt, es geht im Prinzip um die Möglichkeit sein Bewusstsein vor dem Tod in eine virtuelle Welt hochzuladen und dort in einem Ferienressort seine Unsterblichkeit zu genießen, das heißt solange man genug Geld für einen Account hat. Dabei entspinnt sich die Serie als ein ätzender Kommentar zur heutigen Konsumgesellschaft, großen Tech-Firmen und dem Kapitalismus allgemein. Das kommt zwar oft mit Klamauk und eher mit der groben Kelle als der feinen Klinge daher, ist aber meistens auch urkomisch und kreativ durchgeknallt. Die dritte Staffel fällt ein wenig zu den vorherigen ab, manchmal scheint es so, als würde sie sich ein wenig in sich selbst verlieren und den Roten Faden verlieren. So ist z.B. das KI-Training in New York zwar lustig, aber tut eigentlich zur ganzen Geschichte nichts dazu und das bei einer sowieso schon kurzen Lauflänge der Staffel von insgesamt 4,5 Stunden. Auch wirkt die Serie manchmal emotional sehr kühl, was z.B. an einer Stelle auffällt, als ein Charakter stirbt. Da wird kein großes Drama darum gemacht, aber versucht noch einen Witz damit zu generieren, was dann schon ein wenig merkwürdig rüberkommt. Wer die Stelle sieht, wird wissen was ich meine. Das tut dem Großen und Ganzen aber keinen Abbruch. Wer die Serie noch nicht kennt, eine klare Empfehlung. Ist auch nicht so lang. Justified: City Primeval - Staffel 1 5/10 Vor etwa 10 Jahren gab es mal eine richtig gute Serie namens Justified in der Glotze zu sehen, in der Deputy Marshall Raylan Givens ordentlich die Hillbillies in Harlan County im Süden Kentuckys aufmischte. Insgesamt lief die Serie 6 Staffeln, dummerweise wurde die Serie nach 3 oder 4 Staffeln auf irgendeinen kleineren Pay-TV Sender verbannt, den niemand kannte und hatte. So hatte ich die Serie aus den Augen verloren und weiß bis heute nicht, wie sie ausging. Nun findet man alle Staffeln bei Disney+, ebenso wie eine Fortsetzung der Serie mit dem Namensanhang City Primeval. Aus der Original Serie bin ich nun schon zu lange draußen, deswegen wollte ich jetzt nicht irgendwo wieder einsteigen, aber in das Reboot kann man schon mal reinschauen, dachte ich. Die Serie spielt 15 Jahre später und Waylan Givens hat es mit seiner Tochter nach Detroit verschlagen, wo er einen neuen vermeintlich einfachen Auftrag erhält. Leider kann die Serie in keinen Belangen mit der ersten Serie mithalten. Insgesamt, könnte man sagen, fehlt der Serie der Swag. Es fehlt die Coolness, die Leichtigkeit, die Ausstrahlung. Das fängt bei der anfänglichen Vater-Tochter Beziehungsgeschichte an und setzt sich beim Bösewicht und bei allen Nebencharakteren fort. In der Original Serie hatte jeder Nebencharakter mehr Tiefgang als hier alle zusammen. Die Geschichte basiert fast nur auf Zufällen und wäre absolut vorhersehbar, wenn die Drehbuchschreiber nicht einfach den nächsten Zufall ins Skript geschrieben hätten. Da tauchen z.B. plötzlich Personen auf, die eine wichtige Rolle spielen und sind dann wieder für einige Folgen abgetaucht. Das wirkt oft ein wenig wirr und wenig stimmig. Dazu kommt das Timothy Olyphant aka Waylan Givens in dieser Serie auch fast nur eine Nebenrolle spielt, wobei dieser auch meistens nur eine bemitleidenswerte Rolle abgibt und mehr reagiert als agiert. Wo die Original Serie sich etwa im Bereich 8/10 bewegt hatte, muß man hier sagen, war wohl nix. Der Super Mario Bros. Film - 6/10 Ok, das hier ist ja ein Spieleforum und ich muß mich outen: Ich bin kein Super Mario Fan! Natürlich kenne ich das Franchise und die Figuren, aber ich habe eigentlich nie groß Mario Spiele gespielt. Kein Super Mario, kein Mario Kart, schon gar kein 3D Mario. Also kann ich ja völlig befreit an diesen Film rangehen. Der Film ist von Illumination und ich mag diesen Stil, das ist ja schon mal gut. Die Story ist...naja vergessen wir die Story. Ein gutmütiger Klempner rettet die Prinzess... Moment, wir haben ja 2023, da geht so nicht mehr. Ein gutmütiger Klempner und die ultratoughe Prinzessin retten den Bruder des Klempners. Dazu hat die Prinzessin einen Stalker, der an einer toxischen Beziehung interessiert ist. Soweit so gut. Der ganze Film ist eigentlich nur ein riesengroßer Fan Service. Es werden so viel wie möglich Figuren, Gimmicks und Referenzen auf Spiele aus dem Mario Universum reingepackt und ab geht die Post. Es wird ständig gejumpt und gerunnt, was ja nicht unpassend ist, geprügelt, getreten, Rennen gefahren. Nach 80 Minuten ist der Spuk dann vorbei, länger hätte ich das aber aus Mangel an anderem Content auch nicht ausgehalten. Manche Chancen lässt der Film auch liegen. Ich dachte bei einigen Stellen, jetzt kommt gleich noch ein Gag, aber nichts passierte. Schade. Noch ein Wort zur FSK6 Einstufung. Ich fand den Film in der ein oder anderen Szene ganz schön gruselig oder brutal, wo ich mit dachte, ob dass das richtige für eine(n) Sechsjährige(n) ist? Ich hätte wahrscheinlich Albträume bekommen. Alles in allem ein Film in dem Mario Fans sicherlich in Erinnerung schwelgen können. -
8/10 Man muß das Spiel als das bewerten, was es ist und dass ist ein Indiespiel, also sollte man kein Epos erwarten. Dafür sieht es aber wirklich gut aus, bietet eine nette kurze Geschichte und angenehme kleine Rätsel. Das richtige Spiel zum durchspielen an einem Wochenende.
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Bewertet die Schwierigkeit der Platin-Trophäe
kekx antwortete auf BLUBb007's Thema in: Deliver Us The Moon
3 mit Guide. Ohne Guide würde man wohl schnell mal ein sammelobjekt verpassen. Auf die ein oder andere Trophäenfreischaltung wäre ich von alleine nie draufgekommen. -
Bewertet den Zeitaufwand der Platin-Trophäe
kekx antwortete auf BLUBb007's Thema in: Deliver Us The Moon
7 Stunden mit Guide. Hatte trotzdem ein Comicbuch verpasst und musste Kapitel nochmal durchsuchen.