Jump to content
- Werbung nur für Gäste -

IGNORIERT

Welchen Film habt Ihr zuletzt gesehen? + Bewertung


BlackBulli

Recommended Posts

- Werbung nur für Gäste -

vor 10 Stunden schrieb Deusfantasy:

La La Land (2016) von Damien Chazelle -- 9/10

I wie Ikarus (1979) von Henry Verneuil -- 10/10

Heavenly Creatures (1994) von Peter Jackson -- 8/10

Baymax (2014) von Don Hall -- 7/10

Fair Game (2010) von Doug Liman -- 6/10

Das Testament des Dr. Mabuse (1933) von Fritz Lang -- 7/10

The Killing (1956) von Stanley Kubrick -- 8/10

Kingsman (2014) von Matthew Vaughn -- 7/10

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1 (2010) von David Yates -- 5/10

Harry Potter und die Heligtümer des Todes - Teil 2 (2011) von David Yates -- 7/10

 

intressant, was macht bei HP Deathly Hollow Part 2 so viel besser als Part 1? :)

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

 

vor einer Stunde schrieb Trophäensammler:

 

intressant, was macht bei HP Deathly Hollow Part 2 so viel besser als Part 1? :)

Alles :D 

Teil 1 ist einfach nur langweilig, weil er sich ziemlich ereignislos dahinschleppt. Er fühlt sich merklich gestreckt an. 

vor 9 Stunden schrieb team-DX-treme:

Hast paar Worte zu La La Land? Überlege nämlich ob ich mir den im Kino ansehe. :)

Klar :) 

Spoiler

 

Eigentlich kann man es im Falle von „La La Land“ wirklich kurz machen und sagen, wer Kino liebt, der muss diesen Film unbedingt sehen. Mir wurde als Filmfan jedenfalls völlig warm ums Herz. Denn Damien Chazelle schuf hier das für mich ohne Zweifel beste Musical des bisherigen Jahrtausends. Seine rauschhaft schöne, mit grell bunter Farbgebung, betörenden Einstellungen und himmlischer Musik garnierte Mischung aus Musical, Drama und Liebesfilm ist eine gleichsam sinnliche Liebeserklärung an die Kraft der Träume und liebevolle Verbeugung vor dem goldenen Zeitalter Hollywoods und klassischer Musicals. Dennoch wartet man nie darauf, dass Fred Astaire und Ginger Rogers um die Ecke tänzeln, denn trotz aller Reminiszenzen und Verbeugungen verliert sich Chazelle nicht in purer Nostalgie, sondern hat seinen eigenen Stil, der erkennbar in der Gegenwart zu Hause ist.

Bemerkenswert an dem Film ist, und damit hätte ich im Vorfeld wirklich nicht gerechnet, dass er keine bloße simple Liebesgeschichte erzählt, die in puren Kitsch ausartet. Er trägt viel mehr auch eine ordentliche Portion Tiefgründigkeit mit rein, die dem Film tatsächlich eine gewisse Reife verleiht und somit sogar nachdenklich machen kann. Ganz besonders sticht hier das herausragende Finale hervor, in dem Chazelle so leicht den gesamten Film hätte kaputt machen können. Doch ihm gelingt der gefährliche Ritt auf der Rasierklinge, bei dem er die bedrohliche Kitschfalle gekonnt umgeht und stattdessen einen zauberhaften Schlussakkord hinlegt, der zum dahinschmelzen ist Überhaupt ist sein Film voll von unvergesslichen, zauberhaften Momenten wie dem bereits inszenatorisch grandiosen Auftakt auf der Brücke oder dem Walzer im Planetarium. Selbst hier wirkt der Kitsch nicht übertrieben, er wirkt immer passend zur Stimmung.

Es darf geträumt werden, es wird gesungen und getanzt, so berührend und überzeugend, dass man sich selbst darin verliert. Ryan Gosling und Emma Stone harmonieren als Leinwandpaar einfach nur phänomenal gut miteinander. Dass ihre gesanglichen und tänzerischen Darbietungen nicht Perfekt sind, ist unbestreitbar, doch gerade das verleiht dem Ganzen nur noch mehr Charme und eine größere Natürlichkeit. Formidabel sind auch die Musikeinlagen, die nie bloßes Beiwerk sind um etwas Zeit zu füllen. Viel mehr fügen sie sich immer nahtlos ins Geschehen und bringen die Geschichte weiter. Mit City of Stars ist zudem ein absoluter Ohrwurm erschaffen worden, der das Zeug hat zum Klassiker zu werden, genau wie der Film selbst.

Abseits einiger kleiner Längen im Mittelteil gibt es formell nichts zu meckern, außer dass ich mir sogar noch mehr Gesangseinlagen gewünscht hätte, weil diese einfach so fabelhaft waren. Und diesen Wunsch hat bisher noch kein Musical in mir ausgelöst. Es ist jedenfalls schon mal ein sagenhaft guter Start ins Jahr, mit dem womöglich jetzt schon größten Highlight des Jahres. In jedem Fall waren es zwei wunderbare Stunden pures Kinoglück!

 

 

Bearbeitet von Deusfantasy
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 29 Minuten schrieb Deusfantasy:

 

Alles :D 

Teil 1 ist einfach nur langweilig, weil er sich ziemlich ereignislos dahinschleppt. Er fühlt sich merklich gestreckt an. 

Klar :) 

  Unsichtbaren Inhalt anzeigen

 

Eigentlich kann man es im Falle von „La La Land“ wirklich kurz machen und sagen, wer Kino liebt, der muss diesen Film unbedingt sehen. Mir wurde als Filmfan jedenfalls völlig warm ums Herz. Denn Damien Chazelle schuf hier das für mich ohne Zweifel beste Musical des bisherigen Jahrtausends. Seine rauschhaft schöne, mit grell bunter Farbgebung, betörenden Einstellungen und himmlischer Musik garnierte Mischung aus Musical, Drama und Liebesfilm ist eine gleichsam sinnliche Liebeserklärung an die Kraft der Träume und liebevolle Verbeugung vor dem goldenen Zeitalter Hollywoods und klassischer Musicals. Dennoch wartet man nie darauf, dass Fred Astaire und Ginger Rogers um die Ecke tänzeln, denn trotz aller Reminiszenzen und Verbeugungen verliert sich Chazelle nicht in purer Nostalgie, sondern hat seinen eigenen Stil, der erkennbar in der Gegenwart zu Hause ist.

Bemerkenswert an dem Film ist, und damit hätte ich im Vorfeld wirklich nicht gerechnet, dass er keine bloße simple Liebesgeschichte erzählt, die in puren Kitsch ausartet. Er trägt viel mehr auch eine ordentliche Portion Tiefgründigkeit mit rein, die dem Film tatsächlich eine gewisse Reife verleiht und somit sogar nachdenklich machen kann. Ganz besonders sticht hier das herausragende Finale hervor, in dem Chazelle so leicht den gesamten Film hätte kaputt machen können. Doch ihm gelingt der gefährliche Ritt auf der Rasierklinge, bei dem er die bedrohliche Kitschfalle gekonnt umgeht und stattdessen einen zauberhaften Schlussakkord hinlegt, der zum dahinschmelzen ist Überhaupt ist sein Film voll von unvergesslichen, zauberhaften Momenten wie dem bereits inszenatorisch grandiosen Auftakt auf der Brücke oder dem Walzer im Planetarium. Selbst hier wirkt der Kitsch nicht übertrieben, er wirkt immer passend zur Stimmung.

Es darf geträumt werden, es wird gesungen und getanzt, so berührend und überzeugend, dass man sich selbst darin verliert. Ryan Gosling und Emma Stone harmonieren als Leinwandpaar einfach nur phänomenal gut miteinander. Dass ihre gesanglichen und tänzerischen Darbietungen nicht Perfekt sind, ist unbestreitbar, doch gerade das verleiht dem Ganzen nur noch mehr Charme und eine größere Natürlichkeit. Formidabel sind auch die Musikeinlagen, die nie bloßes Beiwerk sind um etwas Zeit zu füllen. Viel mehr fügen sie sich immer nahtlos ins Geschehen und bringen die Geschichte weiter. Mit City of Stars ist zudem ein absoluter Ohrwurm erschaffen worden, der das Zeug hat zum Klassiker zu werden, genau wie der Film selbst.

Abseits einiger kleiner Längen im Mittelteil gibt es formell nichts zu meckern, außer dass ich mir sogar noch mehr Gesangseinlagen gewünscht hätte, weil diese einfach so fabelhaft waren. Und diesen Wunsch hat bisher noch kein Musical in mir ausgelöst. Es ist jedenfalls schon mal ein sagenhaft guter Start ins Jahr, mit dem womöglich jetzt schon größten Highlight des Jahres. In jedem Fall waren es zwei wunderbare Stunden pures Kinoglück!

 

 

 

ich fand teil 1 eig. garnich mal so schlecht, aldi weil:

 

Spoiler

man mal außerhalb von Hogwarts war und man viel landschaften gesehen hatte, fand ich doch sehr erfrischend für eine Hollywood Produktion.

 

aber nichts desto trotz fand ich Part 2 auch besser wie du, nur wäre die bewertung zu Part 1 nicht so vernichtend ausgefallen ^^

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Am 13.1.2017 um 11:17 schrieb team-DX-treme:

 

Hast paar Worte für den Film? Ist ja auch ein heißer Kandidat für die Oscars.

Ein wirklich wundervoller Film. Chazelles Liebeserklärung an das Medium Film. Das Paar Stone/Gosling harmoniert perfekt und deutlich besser als Lawrence/Pratt.

Es wird viel gesungen und getanzt- das ist natürlich nicht für jeden etwas. Ich bin mir zu 90% sicher, dass er bei den Oscars abräumen wird.

Wobei Arrival ja auch herausragend war.

 

Joy 8/10

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

- Werbung nur für Gäste -

vor einer Stunde schrieb Deusfantasy:

 

Alles :D 

Teil 1 ist einfach nur langweilig, weil er sich ziemlich ereignislos dahinschleppt. Er fühlt sich merklich gestreckt an. 

Klar :) 

  Inhalt unsichtbar machen

 

Eigentlich kann man es im Falle von „La La Land“ wirklich kurz machen und sagen, wer Kino liebt, der muss diesen Film unbedingt sehen. Mir wurde als Filmfan jedenfalls völlig warm ums Herz. Denn Damien Chazelle schuf hier das für mich ohne Zweifel beste Musical des bisherigen Jahrtausends. Seine rauschhaft schöne, mit grell bunter Farbgebung, betörenden Einstellungen und himmlischer Musik garnierte Mischung aus Musical, Drama und Liebesfilm ist eine gleichsam sinnliche Liebeserklärung an die Kraft der Träume und liebevolle Verbeugung vor dem goldenen Zeitalter Hollywoods und klassischer Musicals. Dennoch wartet man nie darauf, dass Fred Astaire und Ginger Rogers um die Ecke tänzeln, denn trotz aller Reminiszenzen und Verbeugungen verliert sich Chazelle nicht in purer Nostalgie, sondern hat seinen eigenen Stil, der erkennbar in der Gegenwart zu Hause ist.

Bemerkenswert an dem Film ist, und damit hätte ich im Vorfeld wirklich nicht gerechnet, dass er keine bloße simple Liebesgeschichte erzählt, die in puren Kitsch ausartet. Er trägt viel mehr auch eine ordentliche Portion Tiefgründigkeit mit rein, die dem Film tatsächlich eine gewisse Reife verleiht und somit sogar nachdenklich machen kann. Ganz besonders sticht hier das herausragende Finale hervor, in dem Chazelle so leicht den gesamten Film hätte kaputt machen können. Doch ihm gelingt der gefährliche Ritt auf der Rasierklinge, bei dem er die bedrohliche Kitschfalle gekonnt umgeht und stattdessen einen zauberhaften Schlussakkord hinlegt, der zum dahinschmelzen ist Überhaupt ist sein Film voll von unvergesslichen, zauberhaften Momenten wie dem bereits inszenatorisch grandiosen Auftakt auf der Brücke oder dem Walzer im Planetarium. Selbst hier wirkt der Kitsch nicht übertrieben, er wirkt immer passend zur Stimmung.

Es darf geträumt werden, es wird gesungen und getanzt, so berührend und überzeugend, dass man sich selbst darin verliert. Ryan Gosling und Emma Stone harmonieren als Leinwandpaar einfach nur phänomenal gut miteinander. Dass ihre gesanglichen und tänzerischen Darbietungen nicht Perfekt sind, ist unbestreitbar, doch gerade das verleiht dem Ganzen nur noch mehr Charme und eine größere Natürlichkeit. Formidabel sind auch die Musikeinlagen, die nie bloßes Beiwerk sind um etwas Zeit zu füllen. Viel mehr fügen sie sich immer nahtlos ins Geschehen und bringen die Geschichte weiter. Mit City of Stars ist zudem ein absoluter Ohrwurm erschaffen worden, der das Zeug hat zum Klassiker zu werden, genau wie der Film selbst.

Abseits einiger kleiner Längen im Mittelteil gibt es formell nichts zu meckern, außer dass ich mir sogar noch mehr Gesangseinlagen gewünscht hätte, weil diese einfach so fabelhaft waren. Und diesen Wunsch hat bisher noch kein Musical in mir ausgelöst. Es ist jedenfalls schon mal ein sagenhaft guter Start ins Jahr, mit dem womöglich jetzt schon größten Highlight des Jahres. In jedem Fall waren es zwei wunderbare Stunden pures Kinoglück!

 

 

Spoiler

Streng genommen, ist Mia (Stone) am Ende irgendwie die "böse" Person :D Denn beide haben sich kurz vor Ende das Versprechen gegeben, sich immer zu lieben. Er hat "seinen" Traum mehr oder weniger aufgegeben (spielt Musik die er nicht mag) um mehr Geld zu verdienen, um sich um Mia zu kümmern (schimmelige Wohnung, Theater). Am Ende hat sich ja gegen die Liebe und für ihren Traum entschieden. Sie hat geheiratet und ein Kind bekommen. Dagegen ist Sebastian single geblieben (Szene in der Wohnung mit dem Bild), er hat seine Bar nach Mias Idee benannt (obwohl er strikt dagegen war) und auch wenn er jetzt seine eigene Jazz besitzt, war er am Ende für mich der Verlierer. 

Was denkst du?

 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 2 Stunden schrieb fifa_niman:
  Inhalt unsichtbar machen

Streng genommen, ist Mia (Stone) am Ende irgendwie die "böse" Person :D Denn beide haben sich kurz vor Ende das Versprechen gegeben, sich immer zu lieben. Er hat "seinen" Traum mehr oder weniger aufgegeben (spielt Musik die er nicht mag) um mehr Geld zu verdienen, um sich um Mia zu kümmern (schimmelige Wohnung, Theater). Am Ende hat sich ja gegen die Liebe und für ihren Traum entschieden. Sie hat geheiratet und ein Kind bekommen. Dagegen ist Sebastian single geblieben (Szene in der Wohnung mit dem Bild), er hat seine Bar nach Mias Idee benannt (obwohl er strikt dagegen war) und auch wenn er jetzt seine eigene Jazz besitzt, war er am Ende für mich der Verlierer. 

Was denkst du?

Zu deiner Frage:

Spoiler

Ich glaube nicht, dass es hier Gewinner oder Verlierer gab. Bzw. wenn, dann haben beide etwas gewonnen und verloren. Immerhin haben beide ihren Traum erfüllt, doch eine gemeinsame Zukunft verloren. Außerdem zeigt dieses Ende doch mal wieder perfekt, wie krass sich das Leben verändern kann, wenn wir manchmal einen anderen Weg einschlagen.Jedenfalls siehst du ja auch an dem Blick der beiden am Ende, dass sie trotzdem glücklich mit ihren gewählten Entscheidungen sind. Zumindest deute ich das so. Ich bin froh um genau dieses Ende und nicht das in der Vorstellung beider.

 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 9 Stunden schrieb Deusfantasy:
  Inhalt unsichtbar machen

Ich glaube nicht, dass es hier Gewinner oder Verlierer gab. Bzw. wenn, dann haben beide etwas gewonnen und verloren. Immerhin haben beide ihren Traum erfüllt, doch eine gemeinsame Zukunft verloren. Außerdem zeigt dieses Ende doch mal wieder perfekt, wie krass sich das Leben verändern kann, wenn wir manchmal einen anderen Weg einschlagen.Jedenfalls siehst du ja auch an dem Blick der beiden am Ende, dass sie trotzdem glücklich mit ihren gewählten Entscheidungen sind. Zumindest deute ich das so. Ich bin froh um genau dieses Ende und nicht das in der Vorstellung beider.

 

Spoiler

Ja, das macht den Film auch besonders. Es ist gibt kitschiges Ende. Kein "alle kriegen das, was sie wollten und sind glücklich". Meiner Meinung nach war Sebastian am Ende traurig. Sein blickte sagte alles. Er stottert ja auch als er den einen Mann vorstellen wollte. Für mich wirkte es so, als würde Chazelle uns sagen wollen, dass man sein Glück mit der Erfüllung des Traums nicht automatisch findet. Sebastian ist zu Beginn ja auch recht eigenwillig und eher ein Einzelgänger. Bei Mia ist er glücklich- sie versteht seine Leidenschaft für Jazz. Was zum Beispiel seine Schwester oder der andere nicht konnten. Als hätte sich sein "Jazz-Traum" zum "Mia-Traum" verwandelt. 

 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 14 Stunden schrieb Deusfantasy:

Klar :) 

  Unsichtbaren Inhalt anzeigen

 

Eigentlich kann man es im Falle von „La La Land“ wirklich kurz machen und sagen, wer Kino liebt, der muss diesen Film unbedingt sehen. Mir wurde als Filmfan jedenfalls völlig warm ums Herz. Denn Damien Chazelle schuf hier das für mich ohne Zweifel beste Musical des bisherigen Jahrtausends. Seine rauschhaft schöne, mit grell bunter Farbgebung, betörenden Einstellungen und himmlischer Musik garnierte Mischung aus Musical, Drama und Liebesfilm ist eine gleichsam sinnliche Liebeserklärung an die Kraft der Träume und liebevolle Verbeugung vor dem goldenen Zeitalter Hollywoods und klassischer Musicals. Dennoch wartet man nie darauf, dass Fred Astaire und Ginger Rogers um die Ecke tänzeln, denn trotz aller Reminiszenzen und Verbeugungen verliert sich Chazelle nicht in purer Nostalgie, sondern hat seinen eigenen Stil, der erkennbar in der Gegenwart zu Hause ist.

Bemerkenswert an dem Film ist, und damit hätte ich im Vorfeld wirklich nicht gerechnet, dass er keine bloße simple Liebesgeschichte erzählt, die in puren Kitsch ausartet. Er trägt viel mehr auch eine ordentliche Portion Tiefgründigkeit mit rein, die dem Film tatsächlich eine gewisse Reife verleiht und somit sogar nachdenklich machen kann. Ganz besonders sticht hier das herausragende Finale hervor, in dem Chazelle so leicht den gesamten Film hätte kaputt machen können. Doch ihm gelingt der gefährliche Ritt auf der Rasierklinge, bei dem er die bedrohliche Kitschfalle gekonnt umgeht und stattdessen einen zauberhaften Schlussakkord hinlegt, der zum dahinschmelzen ist Überhaupt ist sein Film voll von unvergesslichen, zauberhaften Momenten wie dem bereits inszenatorisch grandiosen Auftakt auf der Brücke oder dem Walzer im Planetarium. Selbst hier wirkt der Kitsch nicht übertrieben, er wirkt immer passend zur Stimmung.

Es darf geträumt werden, es wird gesungen und getanzt, so berührend und überzeugend, dass man sich selbst darin verliert. Ryan Gosling und Emma Stone harmonieren als Leinwandpaar einfach nur phänomenal gut miteinander. Dass ihre gesanglichen und tänzerischen Darbietungen nicht Perfekt sind, ist unbestreitbar, doch gerade das verleiht dem Ganzen nur noch mehr Charme und eine größere Natürlichkeit. Formidabel sind auch die Musikeinlagen, die nie bloßes Beiwerk sind um etwas Zeit zu füllen. Viel mehr fügen sie sich immer nahtlos ins Geschehen und bringen die Geschichte weiter. Mit City of Stars ist zudem ein absoluter Ohrwurm erschaffen worden, der das Zeug hat zum Klassiker zu werden, genau wie der Film selbst.

Abseits einiger kleiner Längen im Mittelteil gibt es formell nichts zu meckern, außer dass ich mir sogar noch mehr Gesangseinlagen gewünscht hätte, weil diese einfach so fabelhaft waren. Und diesen Wunsch hat bisher noch kein Musical in mir ausgelöst. Es ist jedenfalls schon mal ein sagenhaft guter Start ins Jahr, mit dem womöglich jetzt schon größten Highlight des Jahres. In jedem Fall waren es zwei wunderbare Stunden pures Kinoglück!

 

 

 

vor 13 Stunden schrieb Matthspace:

Schau ihn dir an. ;)

@Deusfantasy hat die perfekten Worte gefunden, wirklich ein toller Film. :)

 

vor 13 Stunden schrieb fifa_niman:

Ein wirklich wundervoller Film. Chazelles Liebeserklärung an das Medium Film. Das Paar Stone/Gosling harmoniert perfekt und deutlich besser als Lawrence/Pratt.

Es wird viel gesungen und getanzt- das ist natürlich nicht für jeden etwas. Ich bin mir zu 90% sicher, dass er bei den Oscars abräumen wird.

Wobei Arrival ja auch herausragend war.

 

Erstmal danke @Deusfantasy für die schöne Review. Klingt nach einem wirklich schönen Film. Und dadurch dass hier gleich Matt und fifa auch sehr positiv über den Film schwärmen, muss ich als Filmfan diesen wohl sehen. :)

 

Bei Musicals bin ich etwas vorsichtig, aber ich muss zugeben, dass La La Land mich vorher bisschen gereizt hat. Jetzt will ich den unbedingt sehen. :)

 

Ah ja und @fifa_niman von mir aus kann La La Land abräumen bei den Oscars, aber wenigstens ein Oscar für Arrival wäre schon. Auch ein wirklich guter Film und zusätzlich wäre es schön, wenn Denis Vileneuve mal einen Preis bekommt. Würde das gerne sehen. :)

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Am 10.1.2017 um 20:53 schrieb team-DX-treme:

 

Besser spät als nie. ;) Und mir is ne ausführliche Antwort lieber als eine kurze, die nicht so viel sagt.

 

Na dann, Feuer frei!!

  Inhalt unsichtbar machen

Naja, ob der Film im ursprünglichen Zustand besser wäre is schwer zu sagen. Haben wir ja leider nicht gesehen. ^^ Aber alleine dass dieser düsterer und dunkler wäre, wäre ein Plus für mich, weil für mich DC Filme GENAU das sein sollten. Wenn man es bunter und alberner mag, dann hat man Marvel dafür.

Bezüglich Schnitte und Pacing bin ich mir auch nicht so sicher. Musst dir vorstellen, dass dieser Neudreh wohl nach dem ersten Screening verlangt wurde und das plant kein Regisseur vorraus, wodurch wohl die zuständigen Leute weniger Zeit zum neu schneiden hatten. 

 

Ok ich seh was du meinst. Mir sind diese Dinge nicht aufgefallen, aber vielleicht fällt es mir beim zweiten Ansehen auf. Dennoch da geb ich dir definitiv Recht.

 

Mich stört es ja nicht, dass Leute den Film nicht mögen, sondern dieses unbegründete Haten. Du widerum zählst mir hier Dinge auf, wieso dir der Film nicht gefällt. Sowas is vielbesser als sinnlos zu haten. Ich will ja schlussendlich deine Sicht der Dinge verstehen. ;)

 

Also ich bin für Wonder Woman null gehypt. Ich bin gespannt wie der Film wird, aber mehr auch nicht. Ich freu mich dieses Jahr viel mehr auf Guardians of the Galaxy Vol 2. :D

 

Ja da hast du sicher Recht. Nur um mal das Bewerten an sich zu besprechen: Ich bewerte Filme eigentlich nach den Fragen "Hat mir der Film gefallen" und "Wie gut hat mir der Film gefallen". Und ich hab laut imDb Suicide Squad ne 7,5 oder 8 gegeben glaub ich, was ich damit begründe dass ich wirklich Spaß hatte den Film zu sehen. Die relativ hohe Bewertung für den Film begründe ich auch damit, dass ich beim ersten Mal einen Film nur sehe und nicht gleich auseinandernehme, außer es fällt mir etwas wirklich negativ auf. Daher kann es gut sein, dass ich beim zweiten Anlauf dem Film ne niedrigere Begründung gebe, da ich mich dann mehr auf die Details konzentrieren kann. Ich hab Suicide Squad bisher nur einmal im Kino gesehen. Kann also gut sein, dass ich wenn ich mir den nochmal ansehe, die Wertung runter gehen wird. Außerdem hatte ich keinerlei Erwartungen für diesen Film, wodurch ich komplett ohne jegliche Hoffnungen in den Film gegangen bin. 

 

Ich finde das Argument, dass Suicide Squad keine 8 kriegen kann, weil 2001 ne 8 bekommen hat, nicht sehr gut, da wir hier zwei Filme aus zwei verschiedenen Genre vergleichen. Das Problem mit der Sichtweise ist dann eigentlich, dass man dann z.b. einen Thriller mit einer Romanze vergleicht und wenn man lieber Thriller sieht dann kann die Romanze keine bessere Bewertung bekommen. Ich frag mich da einfach immer, wie gut ist dieser Thriller? Wie gut ist dieser Superheldenfilm der ein Superheldenfilm sein will? Weißt du was ich meine?

 

 

Suicide Squad, DC Filme:

 

Spoiler

 

Joa, ob DC Filme unbedingt düsterer sein müssen weiß ich nicht. Guckt man sich die Anime Filme von DC an haben die etwa den gleichen Ton wie Marvel. Bei den Comics kommt es wiederum immer auf den Autor an, was für einen Ton die Comics haben, sowohl bei Marvel als auch DC.

Angeblich will DC seine düstere Film Strategie überdenken und ein wenig mehr Richtung Marvel gehen. Das soll schon bei Justice League und Aquaman zu sehen sein. Mal sehen.

Klar haben die Nachdrehs einen gewissen Anteil an diesem Schnitt-Chaos der DC Filme, wobei Nachdrehs durchaus normal sind. Aber wie schon mal gesagt, die Art und Weise der Nachdrehs, beweist für mich leider nur die Unfähigkeit der DC und Warner Bosse. Es gab von Suicide Sq. ja 2 konkurierende Schnittversionen und am Ende wurde eine dritte Version aus den beiden gezaubert. Eine Schnittversion kam sogar von einem Trailer Produzenten, was mMn gut zu sehen ist. 

Was die „Fehler“ angeht die nicht unbedingt offensichtlich sind gibt es wirklich noch viel mehr. Dazu kommt dass es nur Sachen sind, die mir beim ersten mal aufgefallen sind. Man kann B Vs S und Suicide Sq. mehr oder weniger Szene für Szene auseinander nehmen. Die Frage ist nur ob man dazu Lust hat.

Bei Wonder Woman geht es mir ähnlich. War noch nie ein großer Fan und ob ich mir den im Kino gebe weiß ich noch nicht. An sich gucke ich jeden Comic Film im Kino. Auf die Guardians freue ich mich auch. Obwohl auch der erste Film so seine Probleme hatte, ist er schon ne recht Runde und unterhaltsame Sache gewesen. 

Zur Bewertung von Filmen darfst du mich nicht falsch verstehen. Jeden Film, wirklich jeden, gucke ich mir an weil ich mich drauf freue. Da gucke ich die Filme nicht um sie sofort zu zerfetzen.

Wenn mir beim ersten sehen eines Filmes aber schon so viele Sachen wie bei Suicide Sq. auffallen, spricht es wirklich nicht für den Film, aus meiner Perspektive. Normalerweise brauche ich schon eine 2te Sichtung bevor ich mir so ein Urteil über einen Film erlaube.

Deine Bewertung ist auch absolut legitim und an deiner Stelle würde ich sie auch nicht ändern. Es geht doch darum Spaß zu haben und jeder hat seine eigene Bewertung.

Wenn ich Filme gucke und bewerte läuft es meist so ab. Jeder Film fängt bei einer 5 an. Je nachdem wie er mir inhaltlich und technisch gefällt kann der Wert steigen oder sinken. Allerdings kann ich einem Film, nur weil er mir gefällt nicht sofort eine richtig gute Wertung geben. Es gibt für jeden Film gewisse Kritiken die er erreichen muss um richtig gut bewertet zu werden. Ob er mir gefällt oder nicht trägt etwa 50% dazu bei. Wenn mir also ein Film nicht gefällt, er aber absolut klasse gemacht ist, bekommt er min. eine 6-7. Wenn mir ein Film gefällt, er aber nicht so gut gemacht ist wird es ebenfalls etwa eine 6-7 werden. So als Beispiel.

Wenn ich Filme gucke fällt mir natürlich nicht sofort alles auf was es zu entdecken gibt, allerdings fallen mir oft Details auf wie ich sie für Suicide Sq zB beschrieben habe. Ich denke das liegt auch einfach damit zusammen ob man schon ähnliche Filme gesehen hat. Habe ich zB eine Story zum 200ten Mal gesehen, kann ich dem Film nur schwer etwas Besseres als eine 7 geben. Dann müssten die Details schon sagenhaft sein. Ansonsten ist der Film gut, aber halt nicht außergewöhnlich (also keine 8).

Weitere Sichtungen eines Filmes können bei mir ebenfalls eine höhere oder niedrigere Bewertung folgen lassen. Da lege ich mich ebenfalls nicht fest. Große Sprünge wird ein Film jedoch eher nicht machen.

Nun, Filme unterschiedlichen Genres zu vergleichen geht schon in gewisser Hinsicht. Natürlich nicht unbedingt inhaltlich. Aber Schauspiel, Kamera, Soundtrack, Sounddesign, Schnitte etc. sind Sachen, die man unabhängig vom Inhalt eines Filmes bewerten kann. Natürlich ist der Vergleich nie auf einem Niveau weil du bei einer Romanze mit der Kamera vielleicht nicht so viel machst wie in einem Action Film, trotzdem lassen sich die gezeigten technischen Handgriffe durchaus bewerten. zB sind die Schnitte in dem Film zeitlich und szenen-mäßig sinnvoll oder nicht? Sind die Kamera Winkel für die gezeigten Szenen ansprechend? Usw. Auf gewisse Weise lassen sich somit verschiedenste Filme und Genre qualitativ  mit einander vergleichen. Aber natürlich nie 1:1.

Wenn also 2001 einem nicht gefallen hat, kann man mMn trotzdem sofort sehen warum der Film so gefeiert wird. Suicide Sq und 2001 gleich zu bewerten heißt sie auf einem ähnlichen oder gleichen Niveau zu sehen, und dass kann ich persönlich nicht. Selbst wenn mir Suicide Sq. richtig gut gefallen hätte wären für mich Niveau und Qualität trotzdem wesentlich geringer als 2001. zB folgt Suicide Sq. einer bewerten Formel (oder versucht es) während 2001 etwas sehr eigenes ist.

Was du mit „wie gut will der Film das sein was er ist“, versteh ich sehr gut. Dieser Aspekt fließt ebenfalls in eine Bewertung mit ein und ist nicht unerheblich. Wenn ein Film zB realistisch sein will, ich aber öfter rausgerissen werde weil das Gezeigte für mich nicht plausibel oder nur sehr schwer nachvollziehbar ist, dann fällt die Bewertung entsprechend aus. Somit ist dieser Ansatz aber auch sehr subjektiv. Siehe meine Raum Bewertung. ;)

 

 

 

Am 11.1.2017 um 17:15 schrieb Celinilein:

Hab jetzt alle deine Kritikpunkte gelesen, aber muss sagen, dass ich zu 90% überhaupt nicht damit übereinstimmen kann und es teils sogar genau gegenteilig empfunden habe. So finde ich z.B. dass gerade die Mutter-Sohn-Beziehung sehr sehr gut behandelt wurde und dass der Film durchgehend spannend und schnelllebig war - für mich :) 

 

  Inhalt unsichtbar machen

Das ist überhaupt nichts ungewöhnliches bei Entführungsopfern. Meiner Meinung nach auch gar nicht verwunderlich, schließlich werden die meisten tagtäglich von ihrem Peiniger missbraucht, vergewaltigt, unterdrückt und bloß gestellt. Anfangs hat sie bestimmt versucht zu kämpfen und zu fliehen, aber noch so vielen Jahren stellt sich logischerweise irgendwann Frustration ein und die Unterdrückung durch den Täter wirkt sich eben aus. Als Opfer ist man da schnell ziemlich eingeschüchtert und traut sich gar nichts mehr. Geht ein Versuch zu fliehen schief und der Täter merkt es, kann dies extreme Konsequenzen bis zum Tod haben. Finde ich also völlig glaubwürdig.
 

  Unsichtbaren Inhalt anzeigen

- Der Junge verhielt sich zu normal. Was zumindest erstaunlich ist wenn er regelmäßig mitbekommt wie seine Mutter vergewaltigt wird und Gewalt gegen seine Mutter mitbekommen hat. 

Der Junge kam bereits in Gefangenschaft zur Welt und kannte in seinem ganzen Leben nie etwas anderes. Für ihn war genau das einfach normal und deshalb konnte er das alles auch gut und viel leichter als seine Mutter wegstecken. 
Außerdem hat seine Mutter immer versucht ihn möglichst davor zu bewahren und ihr Leid ihn nicht gerade oft spüren lassen. 
 

  Unsichtbaren Inhalt anzeigen

- Dem Peiniger keine Bühne zu geben fand ich gut, nicht aufzuklären was mit ihm passiert gefiehl mir weniger.

So weit ich mich noch erinnern kann wurde dies aufgeklärt indem ein TV-Bericht gezeigt wurde, wo berichtet wird, was mit ihm passiert ist. 

 

Bin jetzt nur auf einzelne Dinge eingegangen die mir am meisten aufgestoßen sind ^^ 
Kann deine Meinung aber gar nicht nachvollziehen. Aber naja :P 

 

 

So unterschiedlich können Eindrücke sein :D


 

Spoiler

 

Mein Problem an der ganze Sache u.a. war halt, dass sie keinerlei Einschränkung hatte. Sie wurde nicht gefesselt oder irgendwo angebunden und hatte sogar Werkzeuge wie Küchenmesser. Selbst bei der Szene wo er den Teppich raus brachte wurde sie nicht gefesselt, sondern sollte sich nur zur Wand drehen. Das es möglich gewesen wäre in der Szene wo beide Türen offen waren ihn zu überraschen und ihn ggf mit dem Messer zu verletzten hatte ich ja schon geschrieben. 

Das sie anfangs gekämpft hat, war der Situation nicht anzusehen und ich meine auch das im Film gesagt wurde, dass sie es nie wirklich getan hat. Deine Argumente warum sie es nicht vorher getan war dann auch mein Gedankengang und wäre auch ok gewesen. Aber das die Flucht eine "alles oder nichts Situation war" wurde nicht überzeugend gezeigt, auch aus den oben vorher genannten Gründen. Aber auch weil die ganze Flucht darauf basiert, dass der Peiniger nicht prüft ob der Junge wirklich tot ist. Da die Ma ihn also davon überzeugen konnte den Tod nicht zu überprüfen und ihn dabei auch anschreit, ohne dass er ihr zeigt wo ihr Platz ist, lässt nicht den Eindruck entstehen, dass er so ein krasser Unterdrücker und Tyrann war. und sie völlig chancenlos war. Sie hatte also schon auch Möglichkeiten sich durch zu setzten. Sein Mittel sie zu zähmen war weniger Gewalt oder Drohungen, sondern ihr ein schlechtes Gewissen zu machen, was man im Dialog über die Verpflegung sehen konnte, wo er ihr offenbart, dass er seit einiger Zeit arbeitslos ist.

 

Das Verhalten des Jungen bezog sich auf den ganzen Film, nicht nur auf die Gefangenschaft. Hätte das deutlicher schreiben müssen. Er schien relativ unbekümmert und unbeeindruckt von den ganzen Umständen zu sein. Wie realistisch das ist kann ich natürlich nicht wirklich sagen, aber mir schien es zumindest nicht besonders überzeugend so unbeeinflusst aus dem ganzen raus gegangen zu sein.

 

Die Auflösung mit dem Peiniger ist vielleicht auch etwas an mir vorbei gegangen. Mit der Zeit verlor ich die Konzentration und Interesse. Nehm ich auf meine Kappe :P 

 

Vielleicht habe ich den ganzen Film zu sachlich gesehen, aber eine emotionale Reaktion konnte der Film in mir nicht wirklich hervorrufen. Völlig anderer Meinung zu sein ist doch was schönes. :) Außerdem fand ich den Film insgesamt ja nicht furchtbar, sondern halt nur ok und evtl. ein wenig overhypted. 


 

 

@Deusfantasy

Spoiler

 

Am 13.1.2017 um 20:47 schrieb Deusfantasy:

Wo bitteschön waren die hier platt? Es ist doch klar erkennbar, was für eine Welt Ma für ihren Sohn aufgebaut hat und wie überfordert sie in Freiheit mit der Situation war. Die Beziehung der beiden war doch vorzüglich ausgearbeitet.

 

Also von den Charakteren weiß man ziemlich wenig. Dur die erste Hälfte sollte für mich gezeigt werden in was für einer Situation die beiden sich befinden, aber über die Charaktere an sich erfährt man kaum was. Infos zB wie die Ma in den Schuppen gelockt wurde hätte es mehr geben müssen, auch über den Jungen. Die Beziehung zweier Charaktere zeigt nicht unbedingt viel über einen Charakter. Man könnte sich zB vorstellen, dass die Ma zum Schutz des Jungen sich stark zusammenreißt und ihren Charakter kaum zeigt, was auch wiederum ein Charakterzug wäre. Kann man drüber spekulieren. Ich geb zu ich hätte schreiben müssen, dass ich alle Charaktere meine. Die Charaktere der 2. Hälfte waren mir halt zu wenig für einen Film der sich in dieser Hälfte eher um die Beziehungen innerhalb einer Familie dreht.  

 

Am 13.1.2017 um 20:47 schrieb Deusfantasy:

Ganz normal. Es handelt sich hier schließlich um ein Drama und nicht um einen Thriller. Außerdem war die Flucht schon recht spannend inszeniert, auch wenn das Ergebnis selbstredend von beginn an klar war. 

 

Aber auch ein Drama darf mal etwas Spannung erzeugen wenn es vorgesehen. Spannend war die Flucht für mich nicht weil der Ablauf mir nicht gefiel (was genau hatte ich ja geschrieben) und vor allem das der Peiniger den Jungen scheinbar willkürlich wieder losgelassen hat. Für mich war das Ergebnis der Flucht nicht klar, der Ablauf hat es aber angedeutet und das fand ich nicht gut.

 

Am 13.1.2017 um 20:47 schrieb Deusfantasy:

Erst einmal, kannst du so eine Person nicht zu einer Therapie zwingen. So etwas könnte sich erneut wie eine art Gefangenschaft anfühlen, und die hatte sie ja bereits hinter sich. Das Interview wiederum war ein ganz starker Moment im Film, war es eine extrem unbequeme und intelligente Frage gestellt hat, die jedoch von höchster Legitimation ist und nachdenklich stimmt.

 

Bei der Therapie stimme ich dir zu. Da sind Opfer sicherlich ganz unterschiedlich. Bei einem Film mit einem so realistischen Ansatz dies aber nicht mal zu erwähnen fand ich schon komisch. Vor allem beim Kind. Beim Interview sehen wir das komplett anders. Wird ein Opfer nach so einem Martyrium befragt (was nach deiner Argumentation wie ein Verhör sein könnte) werden die Fragen vorher geklärt und das Opfer wird nicht vor laufenden Kameras bloßgestellt. Wirkte wie eine Medienschelte und passte für mich nicht in diesen Film. Die Fragen fand ich dann halt völlig daneben. Vor allem die , ob es nicht besser gewesen wäre das Kind bei der Geburt wegzugeben. Jeder normale Mensch würde sein Neugeborenes doch nicht einem Tyranen freiwillig übergeben und es ihm völlig ausliefern. Also sorry aber das war mich alles ander als eine intelligente Frage, sondern diente nur dazu das Opfer unter Druck zu setzten, bzw. den Zuschauer in ein moralisches Dilemma zu bringen.

 

Am 13.1.2017 um 20:47 schrieb Deusfantasy:

Erst willst du eine Therapie und dann ist keine nötig? Davon mal ab, der Mutter ging es nur augenscheinlich gut. Sie ist nachher doch in tiefe Depressionen verfallen, weil sie mit der Situation nicht klar kam. Insofern widerlegt das doch deine Aussage. Und der Junge ist nun mal ein Kind, welche sich bekanntlich gerade in dem Alter einfacher und schneller anpassen können. 

 

Das war sarkastisch gemeint ^_^ Für mich (um dem realistischen Ton gerecht zu werden) wäre eine Aufarbeitung des Vorfalls in der zweiten Filmhälfte gut gewesen. Wie genau, da gäbe es mehrer Möglichkeiten. Die Ma dabei zu zeigen wie sie langsam an der Situation zerbricht fand ich ganz gut, aber es geht für mich ein wenig unter. Den Kommentar zum Selbstmordversuch des Jungen fand ich gut. Da es für mich in der zweiten Hälfte ein Familiendrama war, fand es komisch dass es niemanden in der Familie berührt, somit hat es mich auch nicht wirklich. Und ja, Kinder passen sich schnell an, aber für jemanden der Dachte dass Menschen im TV 2D Wesen sind, ging es doch sehr schnell ohne die Anpassung wirklich zu zeigen. Die Entwicklung des Jungen schien die Gefangenschaft nicht zu beeinflussen, was ich wenig nachvollziehbar finde.

 

Am 13.1.2017 um 20:47 schrieb Deusfantasy:

Auch hier hab ich ja bereits gesagt, es ist kein Thriller. Der Fokus des Films lag nicht auf der Flucht oder dem Überleben da drinnen, sondern auf der gesamten Situation der beiden Opfer, vornehmlich nach der Gefangenschaft. Du hast scheinbar einen anderen Film erwartet bzw. eine andere Herangehensweise. 

 

Eigentlich habe ich vom Film erwartet, dass er zeigt wie es Opfer einer solchen Gefangenschaft ergeht. Da der Film den Fokus aber nciht darauf legt, sondern mehrere Themen versucht anzusprechen kam mir dieser Ansatz zu kurz bzw. zu wenig herausgearbeitet vor. Also ja, ich denke ich hätte eine andere Herangehensweise besser gefunden. 

 

Am 13.1.2017 um 20:47 schrieb Deusfantasy:

War doch pure Absicht, weil der Peiniger, wie ich bereits schrieb, nur ein nötiges Übel war und es einzig um die beiden Opfer ging. Was spielt es da für eine Rolle, was mit ihm passiert? Außerdem kann man es sich ja durchaus denken. Ist jedenfalls kein wirklicher Kritikpunkt.

 

Es Spiel insofern eine Rolle, weil es für mich zur Geschichte gehört. Alleine schon als Konsequenz um Leute von solchen taten abzuschrecken. Mag aber Geschmackssache sein und war im Endeffekt auch nur eine Randnotiz.

 

Am 13.1.2017 um 20:47 schrieb Deusfantasy:

Siehe oben. Der Regisseur hat viele Facetten angesprochen und so ein etwas größeres Gesamtbild erschaffen. Mit einer Fokussierung auf ein Thema wäre es ein gänzlich anderer Film geworden. Aber ich kann diene Wunsch danach zumindest nachvollziehen.

 

Viele Themen anzuschneiden aber keines konsequent zu beschreiben empfand ich sehr unbefriedigend. Da wirkte das ganze auch nicht wie ein gesamt Bild, sondern schien eher ein Anzeichen zu sein, dass der Regisseur nicht wusste in welche Richtung er gehen wollte. 

 

Am 13.1.2017 um 20:47 schrieb Deusfantasy:

Ach, ist dir schon einmal eine vergewaltigte und gekidnappte Frau begegnet, die dir erzählt hat, wie sie sich fühlt? Glaube kaum. Noch dazu in so einer extremen Weise. Wie sollte sie sich deiner Meinung nach denn verhalten? Ich fand ihr Verhalten innerhalb des Films jedenfalls schlüssig. Ansonsten sag mal, welche Momente du genau meinst?

 

Das nicht, aber wie sich junge Erwachsene verhalten wenn sie beim Erwischen vom Drogenkonsum verhalten, konnte man schon in vielen Filmen sehen. Und für mich wirkte es so. Das ist für die Schauspielerin sicherlich nicht leicht gewesen (weil sie hoffentlich so etwas nie erfahren hat) aber da ich das Verhalten mit einer anderen Situation gleichgestellt habe kam es mir nicht authentisch vor. Ist sicherlcih ein etwas unfairer Kritikpunkt, aber es war nun mal mein spontaner Eindruck. 

 

Bearbeitet von LoneStar1983
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

- Werbung nur für Gäste -

vor 20 Stunden schrieb LoneStar1983:

 

Suicide Squad, DC Filme:

 

  Inhalt unsichtbar machen

 

Joa, ob DC Filme unbedingt düsterer sein müssen weiß ich nicht. Guckt man sich die Anime Filme von DC an haben die etwa den gleichen Ton wie Marvel. Bei den Comics kommt es wiederum immer auf den Autor an, was für einen Ton die Comics haben, sowohl bei Marvel als auch DC.

Angeblich will DC seine düstere Film Strategie überdenken und ein wenig mehr Richtung Marvel gehen. Das soll schon bei Justice League und Aquaman zu sehen sein. Mal sehen.

Klar haben die Nachdrehs einen gewissen Anteil an diesem Schnitt-Chaos der DC Filme, wobei Nachdrehs durchaus normal sind. Aber wie schon mal gesagt, die Art und Weise der Nachdrehs, beweist für mich leider nur die Unfähigkeit der DC und Warner Bosse. Es gab von Suicide Sq. ja 2 konkurierende Schnittversionen und am Ende wurde eine dritte Version aus den beiden gezaubert. Eine Schnittversion kam sogar von einem Trailer Produzenten, was mMn gut zu sehen ist. 

Was die „Fehler“ angeht die nicht unbedingt offensichtlich sind gibt es wirklich noch viel mehr. Dazu kommt dass es nur Sachen sind, die mir beim ersten mal aufgefallen sind. Man kann B Vs S und Suicide Sq. mehr oder weniger Szene für Szene auseinander nehmen. Die Frage ist nur ob man dazu Lust hat.

Bei Wonder Woman geht es mir ähnlich. War noch nie ein großer Fan und ob ich mir den im Kino gebe weiß ich noch nicht. An sich gucke ich jeden Comic Film im Kino. Auf die Guardians freue ich mich auch. Obwohl auch der erste Film so seine Probleme hatte, ist er schon ne recht Runde und unterhaltsame Sache gewesen. 

Zur Bewertung von Filmen darfst du mich nicht falsch verstehen. Jeden Film, wirklich jeden, gucke ich mir an weil ich mich drauf freue. Da gucke ich die Filme nicht um sie sofort zu zerfetzen.

Wenn mir beim ersten sehen eines Filmes aber schon so viele Sachen wie bei Suicide Sq. auffallen, spricht es wirklich nicht für den Film, aus meiner Perspektive. Normalerweise brauche ich schon eine 2te Sichtung bevor ich mir so ein Urteil über einen Film erlaube.

Deine Bewertung ist auch absolut legitim und an deiner Stelle würde ich sie auch nicht ändern. Es geht doch darum Spaß zu haben und jeder hat seine eigene Bewertung.

Wenn ich Filme gucke und bewerte läuft es meist so ab. Jeder Film fängt bei einer 5 an. Je nachdem wie er mir inhaltlich und technisch gefällt kann der Wert steigen oder sinken. Allerdings kann ich einem Film, nur weil er mir gefällt nicht sofort eine richtig gute Wertung geben. Es gibt für jeden Film gewisse Kritiken die er erreichen muss um richtig gut bewertet zu werden. Ob er mir gefällt oder nicht trägt etwa 50% dazu bei. Wenn mir also ein Film nicht gefällt, er aber absolut klasse gemacht ist, bekommt er min. eine 6-7. Wenn mir ein Film gefällt, er aber nicht so gut gemacht ist wird es ebenfalls etwa eine 6-7 werden. So als Beispiel.

Wenn ich Filme gucke fällt mir natürlich nicht sofort alles auf was es zu entdecken gibt, allerdings fallen mir oft Details auf wie ich sie für Suicide Sq zB beschrieben habe. Ich denke das liegt auch einfach damit zusammen ob man schon ähnliche Filme gesehen hat. Habe ich zB eine Story zum 200ten Mal gesehen, kann ich dem Film nur schwer etwas Besseres als eine 7 geben. Dann müssten die Details schon sagenhaft sein. Ansonsten ist der Film gut, aber halt nicht außergewöhnlich (also keine 8).

Weitere Sichtungen eines Filmes können bei mir ebenfalls eine höhere oder niedrigere Bewertung folgen lassen. Da lege ich mich ebenfalls nicht fest. Große Sprünge wird ein Film jedoch eher nicht machen.

Nun, Filme unterschiedlichen Genres zu vergleichen geht schon in gewisser Hinsicht. Natürlich nicht unbedingt inhaltlich. Aber Schauspiel, Kamera, Soundtrack, Sounddesign, Schnitte etc. sind Sachen, die man unabhängig vom Inhalt eines Filmes bewerten kann. Natürlich ist der Vergleich nie auf einem Niveau weil du bei einer Romanze mit der Kamera vielleicht nicht so viel machst wie in einem Action Film, trotzdem lassen sich die gezeigten technischen Handgriffe durchaus bewerten. zB sind die Schnitte in dem Film zeitlich und szenen-mäßig sinnvoll oder nicht? Sind die Kamera Winkel für die gezeigten Szenen ansprechend? Usw. Auf gewisse Weise lassen sich somit verschiedenste Filme und Genre qualitativ  mit einander vergleichen. Aber natürlich nie 1:1.

Wenn also 2001 einem nicht gefallen hat, kann man mMn trotzdem sofort sehen warum der Film so gefeiert wird. Suicide Sq und 2001 gleich zu bewerten heißt sie auf einem ähnlichen oder gleichen Niveau zu sehen, und dass kann ich persönlich nicht. Selbst wenn mir Suicide Sq. richtig gut gefallen hätte wären für mich Niveau und Qualität trotzdem wesentlich geringer als 2001. zB folgt Suicide Sq. einer bewerten Formel (oder versucht es) während 2001 etwas sehr eigenes ist.

Was du mit „wie gut will der Film das sein was er ist“, versteh ich sehr gut. Dieser Aspekt fließt ebenfalls in eine Bewertung mit ein und ist nicht unerheblich. Wenn ein Film zB realistisch sein will, ich aber öfter rausgerissen werde weil das Gezeigte für mich nicht plausibel oder nur sehr schwer nachvollziehbar ist, dann fällt die Bewertung entsprechend aus. Somit ist dieser Ansatz aber auch sehr subjektiv. Siehe meine Raum Bewertung. ;)

 

 

 

Hier mal meine Antwort. :)

Spoiler

 

Naja, ich assoziieren DC schon eher mit düster. Dabei denke ich an die drei Batman Filme von Nolan und The Killing Joke. Außerdem wäre es sicher besser, wenn DC sich aufs düster sein konzentrieren würde, da es sonst momentan überhaupt nicht mit Marvel mithalten kann. Ich hoffe mal, dass die nicht Richtung Marvel gehen bei Wonder Woman und Aquamen, aber mal sehen.

 

Genau das hab ich eigentlich damit gemeint, dass sich DC die Filme zu Tode schneidet. Ich versteh eigentlich auch gar nicht, warum die da so viel herumgepfuscht haben, aber da sieht man dass das Endergebnis den Aufwand nicht wert war. Ich hoffe echt, dass sich Warner da mal klar wird, weil sonst sind viele Filme mit Potential schon in den Sand gesetzt.

 

Zu den Fehlern muss ich auch sagen, dass mir die nicht so sehr aufgefallen sind, was wohl daran liegt, dass ich mich auf die Story konzentriert hab. Das zweite Mal ansehen wird es zeigen, ob ich die schlechten Schnitte u.s.w. wahrnehme oder nicht. 

 

Bei Wonder Woman gehts mir so wie dir. Nie so richtig interessiert in sie gewesen, aber mal sehen was der Film macht. Auf GotG 2 freu ich mich wiederum richtig stark. Da fand ich den ersten Teil richtig stark. Hatte einen total eigenen Stil, super Musik und wirklich guten Humor. So stell ich mir eigentlich Comic Filme vor und daher is GotG auch mein Lieblingsfilm aus der Marvel Reihe. Direkt dahinter ist Dr.Strange, weil der auch wie GotG einen total eigenen Stil hatte und mir die Hintergrundgeschichte total gefiel. Außerdem war der Film visuell mein Höhepunkt 2016. :D

 

Ich versteh dich auch nicht falsch, aber ich für meinen Teil hab die ganzen Fehler nicht gesehen. Wie gesagt, ich hatte noch keine zweite Runde mit Suicide Squad, was ich aber, sobald die Blu Ray billiger is, nachholen möchte. Mir fallen solche Fehler immer beim zweiten Mal auf. Wenns mir beim ersten Mal auffällt, dann is es wahrscheinlich schon gravierend. ^^

 

Genau so bewerte ich auch. Ich starte auch mit einer 5, was bei mir Schnitt ist, und je nachdem steigt oder sinkt der Wert. Meine Bewertung werde ich auch nicht ändern, bis ich den Film nochmal gesehen hab, da ich wirklich Spaß hatte den zu sehen und sowas ist schon was besonderes. ^^

Und die 8 hab ich so aus dem Bauch herausgegeben. Da dachte ich mir "Na gut, Story ist nicht total neu oder extravagant, Charaktere sind ok aber da wäre mehr drin, die Effekte sind cool, die Witze haben mich zum Lachen gebracht und ich hatte Spaß beim Schauen. Ne 8 vom Gefühl aus." So ca. bin ich vom Kino Heim gefahren. Kann aber eh gut sein, dass es auf ne 7 runter gehen wird, aber mehr wäre auch ne Überraschung für mich selber.

 

Filme unterschiedlicher Genres zu vergleichen geht bis zu einer gewissen Grenze. Du hast ja damit Recht, dass man das Schauspiel oder die Kameraführung vergleichen könnte, aber da muss man aber auch erst Mal darauf achten, was bei mir bisher nie war. Bis letztes Jahr hab ich nie so sehr auf Schnitt, Kamera oder Cinematography geschaut, aber durch welche Änderung auch immer, fällt mir sowas auch immer mehr auf. So ist mir bei The Revenant und Arrival aufgefallen, was für ne bildhübsche Cinematography da geliefert wird oder bei Nocturnal Animals was für ein fantastischer Soundtrack da gespielt wird. Mittlerweile achte ich mehr darauf, wodurch bei mir die 8 immer eher genutzt wird verglichen mit vor zwei Jahren. Daher bin ich auch gespannt wie es wohl bei Suicide Squad sein wird, aber dafür muss ich mir den erst Mal nochmal ansehen.

 

2001 is bei mir so ne extra Sache, da mir der Film per se nicht gefallen hat, aber dennoch hab ich verstanden wieso der Film sowas besonderes ist. Da liegt aber auch das Problem. Wenn ich dem Film ne 8 gebe und Suicide Squad ne 8, dann würde das heißen, dass die Qualität gleich gut ist, aber ich seh das etwas anders. Ich geb dem Film ja ne 8 dementsprechend wie gut ich unterhalten wurde. Bei 2001 is es ja so, man sieht warum der Film ein Meilenstein ist, aber aus heutiger Sicht ist der Film nach meiner Meinung nicht so gut gealtert. Außerdem ist es ja so, dass ich bei Suicide Squad denke "Für einen Comic Film is Suicide Squad ne 8 wegen diesen und jenen Argumenten". Dabei sag ich ja schon, dass der Film für das bestimmte Genre ne 8 ist. Müsste ich alle Filme auch irgendwie im Allgemeinen einstufen, bräuchte ich mehr als nur eine Zahl nach dem Komma. Aber wie gesagt mir fehlt, dass ich die Schnitte mit eigenen Augen nochmal sehe und beurteile, daher würde ich auf diesen Absatz nicht wetten. ^^

Würde es aber um die Qualität gehen, wäre 2001 sicher weiter vorne. :)

 

Jo, da stimme ich dir zu. Die Raum Bewertung les ich mir vlt durch, wenn ich mal Raum gesehen hab. ;) 

 

 

tt:

 

The Nice Guys 8/10

Schön zu sehen, dass mal wieder ein Film gemacht wird der ne Mischung aus Krimi und Humor ist und dies sogar sehr gut im Gleichgewicht hält. Solche Filme haben einen ganz eigenen und besonderen Stil. Ich würde Nice Guys mit Red Heat vergleichen, wo auch Jim Belushi und Arnold Schwarzenegger ein gutes Duo abgeben. Selbe Sache für Gosling und Crowe. Daher klare Empfehlung für alle, die mal wieder Filme wie damals Red Heat sehen wollen. Wirklich schön zu sehen, dass so eine Art von Film auch mal wieder auf die Leinwand kommt. :D

 

Star Wars - Das Erwachen der Macht 7,5/10

Auch beim zweiten Mal ist der Start der neuen Trilogie unterhaltsam und bietet richtig gute Effekte. Dabei werden die Charaktere mehr beleuchtet als bei Rogue One, doch die zweifelhaften Ereignisse in der zweiten Hälfte schmälern das ganze etwas. Obwohl mir gewisse Entscheidungen bzw. Darstellungen in der Story gar nicht gefielen im Kino, komme ich nun besser damit klar. Neben den Effekten, ist der Soundtrack sehr gut und viele Setpieces sahen aus als hätte man diese direkt aus Konzeptzeichnungen genommen, was mir richtig gut gefiel. Größtes Manko ist halt, dass J.J. Abrams nicht viel riskierte und die Struktur von Episode 4 hier deutlich genutzt bzw. kopiert hat, wodurch man sich oft an Episode 4 erinnert fühlt und das ganze etwas an Eigenheit verliert und eher wie eine Kopie in neuem Gewand wirkt.

 

Zum 3D muss ich sagen, dass es der erste Film ist, den ich daheim in 3D sah. Dabei war ich sehr überrascht wie phänomenal gut das 3D umgesetzt wurde und bereute den Kauf der 3D Version von der ersten Szene aus überhaupt nicht. Die Tiefenwirkung war richtig gut, aber auch die Pop Outs wie z.b. die Spitze eines Sternenzerstörers waren viel besser als gedacht. Daher freue ich mich schon auf den 3D Blu Ray Release von Rogue One. X Wing Cockpit Sicht mit so einem 3D kann nur atemberaubend werden. :D

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Django Unchained 8/10

 

Fand den Film echt spitze. Schaue eigentlich ungern Filme, weil ich oft es als zu lange Bindung sehe (auch wenn es meist nur 1-2 Stunden sind), aber dieser Film ist einer der wenigen, welcher mich die Zeit komplett hat vergessen lassen. Es war durch und durch unterhaltsam, witzig und ernst in nahezu perfekter Balance. Waltz ist für mich wie Kevin Spacey wirklich ein Gott in seinem Handwerk. Weltklasse der Mann. Und weil ich aus Düsseldorf komme, fand ich es besonders cool, dass er sich im Film auch für einen Düsseldorfer ausgibt :D

 

Da ich den Film komplett an sich in allen Belangen super fand, werde ich jetzt nicht die einzelnen Kategorien bewerten, wie Optik/Ton/Darsteller etc. jedoch ist mir besonders die tolle musikalische Unterlegung aufgefallen, welche wohl kaum besser sein könnte. Ein Lied gegen Ende fand ich etwas unpassend, aber trotzdem unterhaltsam.

 

Einziger Abzug war, dass (ACHTUNG: SPOILER)

Spoiler

Waltz´ Charakter stirbt. Nicht dass ich jetzt traurig war, weil es meine Lieblingsfigur im Film ist, sondern weil man den Film besser hätte beenden können mit ihm lebendig. Dieser Solo-Rachefeldzug gegen Ende von Django fand ich etwas überzogen. Hätte liebe Django und King gesehen, wie sie weiter als Freunde weiterziehen und Kopfgelder jagen. Fand die Beziehung sehr interessant zwischen den beiden.

 

P.S.: Hierbei handelt es sich nur um meine eigene Meinung :) 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

- Werbung nur für Gäste -

Im Kino letzte Woche sah ich ''Plötzlich Papa''

Bewertung 8/10

Genre: Drama/Komödie.


Fand den sehr lustig den Schauspieler Omar Sy.

Wer den noch nicht gesehen hat oder noch sehen will empfehle ich ihn zum

weg schmeißen.

Will keine weitere Details erwähnen um Spoiler zu vermeiden. ;)

 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Citizenfour - 8/10

 

Durch ganz wenige Mittel wurde hier sehr viel an Emotion transportiert. Bewusst eingesetzte Stille hat ein bedrückendes Gefühl hinterlassen.

 

Shame - 7/10

 

Der Ansatz von sehr reduzierten, "langgezogenen" Szenen hat mir gut gefallen, teilweise haben mir diese aber doch etwas zu viel Screen-Time eingenommen. Der Film ist ohnehin nicht besonders lang, weshalb ich mir noch mehr Beleuchtung des Hintergrunds vom Protagonisten gewünscht hätte. 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle eine Antwort

Du kannst jetzt einen Beitrag verfassen und dich im Anschluss registrieren. Wenn du bereits einen Account hast, dann melde dich bitte an.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Deine Inhalte, die du zuvor verfasst hast, wurden wiederhergestellt..   Inhalte wieder entfernen

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

×
×
  • Neu erstellen...