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Deusfantasy

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    Poker, Videospiele, Ich bin ein Film- und Serienjunkie, Musik
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  1. Ach, findest du wirklich? Wenn ich mir dagegen zum Beispiel ein Chihiro oder Mononoke anschaue, dann sieht Akira absolut keinen Stich dagegen. Mit Your Name hast du auch ein gutes Beispiel genannt. Gerade die Werke von Shinkai sind visuell ein Traum. Dass sie dir zu künstlich wirken, mag so sein.. Aber lieblos fühlen die sich ganz sicher nicht an. Im Gegenteil, da steckt eine Menge Herzblut drin. Okay, dann erklär mir die Story mal bitte kurz in zwei Sätzen, ohne jetzt irgendwo nachzuschauen Gut, wenn man den als einen der ersten Animes gesehen hat, verstehe ich die Begeisterung vollkommen. Aber wie viele Animes hast du denn seither geschaut? Und hast du Akira danach nochmal gesehen? Je größer die Filmerfahrung ja ist, desto schwieriger haben es Filme bei einer Zweitsichtung meistens, weil du deutlich mehr Vergleiche hast.
  2. Es wurde schon darüber berichtet, aber eben nicht breitflächig. Das Echo der Doku ist doch viel größer als falsche Informationen. Ich habe dadurch letztlich auch nur erfahren, weil ich mich näher mit der Dokumentation auseinandergesetzt habe. Absolut. Die meisten Menschen sind allgemein unheimlich leicht beeinflussbar. Vielleicht aus Bequemlichkeit, da es ja einfacher ist alles zu glauben, anstatt zu hinterfragen. Oder, was ich viel mehr vermute, tatsächlich aus mangelnder Intelligenz. Pro Sieben, wo die Doku auch lief, hatte danach etwas ausgestrahlt, das sich etwas kritisch mit der Doku auseinandersetzte und eben einige Aussagen anzweifelte. Lief aber auch nach Mitternacht, wo die meisten bereits mit Sicherheit abgeschaltet hatten. Kein Wunder also, dass die Manipulation dann greift. Die Geldmacherei, speziell nach dem Tod eines Stars, ist mir ebenso sehr zuwider. Das sagt so enorm viel über uns Menschen aus... Ich finde Akira ja etwas überbewertet. Der hat sicher wichtige Pionierarbeit geleistet und ist zweifelsfrei dadurch einer der wichtigsten Animes überhaupt. Aber das Problem, was ich mit ihm habe ist, dass der Manga zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Films noch nicht komplett fertig gestellt und somit das Ende offen war, was man dem Film total anmerkt. Gerade an diesem Punkt verhaspelt sich die insgesamt ziemlich wirr erzählte Geschichte ein wenig gegen Ende. Auch die Charaktere, über die man äußerst wenig erfährt, wirken ziemlich blass. Und visuell hat der Film heutzutage aufgrund von wesentlich besser gezeichneten Animes ebenso seinen Reiz größtenteils verloren. Habe das Abfeiern von dem folglich dadurch nie so ganz verstanden. Ladykillers (1955) von Alexander Mackendrick --- 6/10 Zeuge der Anklage (1942) von George Stevens --- 8/10 Big Trouble in Little China (1986) von John Carpenter --- 6/10 Die irre Heldentour des Billy Lynn (2016) von Ang Lee --- 7/10 Jeremiah Johnson (1972) von Sydney Pollack --- 7/10 Der Schwimmer (1968) von Sydney Pollack --- 9/10 Always - Der Feuerengel von Montana (1989) von Steven Spielberg --- 4/10 Sonnenblumen (1970) von Vittorio De Sica --- 5/10 Die Unbefriedigten (1960) von Claude Chabrol --- 7/10 Herz aus Glas (1976) von Werner Herzog --- 7/10 Opfer (1986) von Andrei Tarkowski --- 8/10 Somewhere (2010) von Sofia Coppola --- 6/10 Die Killer-Akademie (1985) von Sam Raimi --- 3/10 Lady Bird (2017) von Greta Gerwig --- 8/10
  3. Na ja, zumindest bist du im Fall von Incredibles 2 ja vollkommen alleine, so wie bei Toy Story 3 Kann gut sein, dass sie deshalb noch einen drauf setzen wollten und deshalb direkt drei Bösewichte nahmen. Hier war Venom definitiv zu viel und verschwendet. Hätten sie nur auf Sandman und Harry gesetzt, hätte es abermals ein richtig guter Film werden können. Die Doku wurde garantiert mit Kalkül gedreht. Sie war ursprünglich ja noch viel länger als diese jetzigen vier Stunden. Allerdings wurden dann Szenen entfernt, die nachweislich als falsch entlarvt wurden. Alleine das zeigt schon, wie der Regisseur tickt. Die meisten Menschen machen sich halt nicht die Mühe, die Schilderungen ernsthaft anzuzweifeln und zu überprüfen. Ist ja schockierend und kann unmöglich gelogen sein. Das die beiden aber nachweislich bereits mehrfach gelogen haben, stört scheinbar niemanden.
  4. Was habt ihr denn nur alle gegen Incredibles 2? Die Szene war definitiv drüber. Aber irgendwie hat die auch Kultcharakter Absolut richtig. Ich bin ja froh über jede Person, die diese Doku einigermaßen nüchtern betrachtet wie du. Dieses "Interview" ist ziemlich einseitig geführt, ohne sich wirklich kritisch mit dem Inhalt auseinanderzusetzen, wodurch es extrem manipulierend auf die meisten Zuschauer wirkt. Das sieht man ja anhand der verschiedenen teils extremen Reaktionen, die nach der Erstaufführung folgten. Hexenjagd samt Scheiterhaufen-Mentalität gegen Jackson auf der einen, Morddrohungen von Hardcore-Fans gegen die Beteiligten, die die Doku teils noch nicht mal gesehen haben, auf der der anderen Seite. Verrückte Welt. Übrigens, hast du deinen Namen geändert? Wusste gar nicht, dass das hier möglich ist.
  5. Der war auch wirklich sehr enttäuschend, damals wie heute. Aber Spider-Man 3 ist eigentlich gar nicht mal so schlecht Bunny Lake ist verschwunden (1965) von Otto Preminger -- 8/10 Mathilde - Eine große Liebe (2004) von Jean-Pierre Jeunet -- 8/10 Schande (1968) von Ingmar Bergman -- 9/10 Frühlingserzählung (1990) von Eric Rohmer -- 7/10 Frau im Mond (1929) von Fritz Lang -- 6/10 Whiplash (2014) von Damien Chazelle -- 10/10 Bleeder (1999) von Nicolas Winding Refn -- 8/10 Nummer 5 lebt! (1986) von John Badham -- 6/10 Broadway Therapy (2014) von Peter Bogdanovich -- 6/10 Auge um Auge (2013) von Scott Cooper -- 6/10 Der rosarote Panther (1963) von Blake Edwards -- 8/10 Ein Schuss im Dunkeln (1964) von Blake Edwards -- 7/10 Ein Herz und eine Krone (1953) von William Wyler -- 9/10 Leaving Neverland (2019) von Dan Reed -- 5/10
  6. Manhattan Murder Mystery (1993) von Woody Allen -- 8/10 The Ballad of Buster Scruggs (2018) von Ethan & Joel Coen -- 6/10 Der Fluch der goldenen Blume (2006) von Yimou Zhang -- 7/10 The Fan (1996) von Tony Scott -- 5/10 Half Nelson (2006) Von Ryan Fleck -- 7/10 The Anchorman (2004) von Adam McKay -- 7/10 Sex, Lügen & Video (1989) von Steven Soderbergh -- 8/10 Baby Driver (2017) von Edgar Wright -- 7/10 A Most Violent Year (2014) von J.C. Chandor -- 7/10 Jenseits von Eden (1955) von Elia Kazan -- 9/10 Absolute Giganten (1999) von Sebastian Schipper -- 5/10
  7. Steht der bei dir ähnlich hoch im Kurs?
  8. Papillon (1973) von Franklin J. Schaffner -- 9/10 The Boys from Brazil (1978) von Franklin J. Schaffner -- 7/10 Mach's noch einmal, Sam (1972) von Herbert Ross -- 8/10 Geständnisse (2002) von George Clooney -- 7/10 Nostalghia (1983) von Andrei Tarkowski -- 8/10 Orlacs Hände (1924) von Robert Wiene -- 7/10 Der Mann aus Laramie (1955) von Anthony Mann -- 7/10 Ghost in the Shell (2017) von Rupert Sanders -- 5/10 Sullivans Reisen (1941) von Preston Sturges -- 9/10 Madame De... (1953) von Max Ophüls -- 9/10 Stiefbrüder (2004) von Adam McKay -- 4/10 Denen man nicht vergibt (1960) von John Huston -- 6/10 Fluss ohne Wiederkehr (1954) von Otto Preminger -- 6/10 The Founder (2016) von John Lee Hancock -- 7/10 Erpressung (1929) von Alfred Hitchcock -- 7/10
  9. Fitzcaraldo (1982) von Werner Herzog -- 9/10 Kikis kleiner Lieferservice (1989) von Hayao Miyazaki -- 8/10 Stranger than Paradise (1984) von Jim Jarmusch -- 8/10 Superman 2 (1980) von Richard Donner -- 5/10 Betonbeziehung (1982) von Bela Tarr -- 7/10 MacBeth (1983) von Bela Tarr -- 5/10 Do the Right Thing (1989) von Spike Lee -- 8/10 Ghostland (2018) von Pascal Laugier -- 6/10 Sing Street (2016) von John Carney -- 8/10 Der Mann, der Liberty Valance erschoss (1962) von John Ford -- 10/10 Hautnah (2004) von Mike Nichols -- 9/10 Die Legende der Prinzessin Kaguya (2013) von Isao Takahata -- 10/10
  10. Hey, der klingt ganz interessant. Direkt mal vorgemerkt. Da der dir so sehr gefallen hat, würde ich dir den Film Tomboy empfehlen. Der geht in eine halbwegs ähnliche Richtung. Und ebenfalls The Tale von 2018, der zwar ein ganz anderes Thema hat, aber schonungslos ehrlicher geht schon fast nicht mehr. Das ist Quatsch. Spider-Man von Raimi oder die X-Men und Deadpool gehen in völlig andere Richtungen als die Filme vom MCU, die tatsächlich alle mehr oder weniger gleich funktionieren. DC ist auch nicht gleich DC, oder schmeißt du The Dark Knight und Suicide Squad ebenfalls in eine Ecke?
  11. Wobei man hier noch ganz klar unterscheiden sollte zwischen dem MCU und dem ganzen Rest an Marvelfilmen, so wie eben Deadpool oder den X-Men. Cocoon (1985) von Ron Howard -- 6/10 Merentau (2009) von Gareth Evans -- 6/10 Der eiskalte Engel (1967) von Jean-Pierre Melville -- 9/10 Mollys Game (2017) von Aaron Sorkin -- 8/10 An einem Tag wie jeder andere (1955) von William Wyler -- 7/10 Chicago (2002) von Rob Marshall -- 7/10 Der Anderson-Clan (1971) von Sydney Lumet -- 5/10 Begierde (1983) von Tony Scott -- 7/10 Bang Boom Bang (1999) von Peter Thorwarth -- 7/10 Gilda (1946) von Charles Vidor -- 8/10 Die Kaktusblüte (1969) von Gene Saks -- 8/10 The Insider (1999) von Michael Mann -- 10/10 Die Erfindung der Wahrheit (2017) von John Madden -- 7/10 Der Mann aus dem Westen (1958) von Anthony Mann -- 6/10 The Tale (2018) von Jennifer Fox -- 9/10
  12. Ah, verstehe. Kann ich sehr nachempfinden, warum du diese Doku so sehr magst. Hat es auch auf Anhieb in meinen erweiterten Kreis geschafft. Eine Zweitsichtung folgt da auf jeden Fall. Und danke für den Tipp mit Imposter, kannte ich bislang noch nicht. Der Film wurde streng genommen eigentlich gar nicht so sehr von der Presse gelobt, im Gegenteil sogar. Er ist nur ein absoluter Publikumsliebling und seltsamerweise auch bei den Awards. Bin gespannt, was du zum Film sagen wirst. Beim Schnitt stimme ich dir jedenfalls zu. Damit kannst du selbst einen schwachen Film noch teilweise retten. Little Budha (1993) von Bernardo Bertolucci -- 5/10 Harry außer sich (1997) von Woody Allen -- 8/10 Celebrity (1998) von Woody Allen -- 6/10 Martha (1974) von Rainer Werner Fassbinder -- 8/10 Cleopatra (1963) von Joseph Mankiewitz -- 7/10 Jung & schön (2013) von Francois Ozon -- 8/10 Trommeln am Mohawk (1939) von John Ford -- 5/10 Der Filmamateur (1979) von Krzysztof Kieslowski -- 9/10 Die vielen Abenteuer von Winnie Puh (1977) von Wolfgang Reitherman -- 5/10 Escape Room - Das Spiel geht weiter (2017) von Will Wernick -- 2/10
  13. Zu Bohemian Rhapsody: Rami Malek spielt hier zwar famos und ist zusammen mit dem Live-Aid-Auftritt auch das Highlight des Films. Die Musik ist sowieso über jeden Zweifel erhaben. Der Rest des Films ist aber leider zu sprunghaft, familienfreundlich und oberflächlich erzählt. Ich wurde oft vor vollendete Tatsachen gesetzt und bekam keine richtige Erklärung, z.B. warum Queen eigentlich Queen heißen. Dazu wurden auch einige Fakten aus dramaturgischen Gründen geändert, was nicht hätte sein müssen. Und ganz ehrlich, der Oscar für den besten Schnitt ist einer der größten Skandale der jüngeren Filmgeschichte. Nur Black Panther für Filmusik ist wohl schlimmer. Ich nehme an, du fandest den Film stärker? Zu Jodorowskis Dune: Wahrscheinlich das interessanteste Filmprojekt, das nie zustande kam. Die Doku gibt einen hervorragenden Einblick in den Kopf von Jodorowski, da zunächst über einige seiner Filme geredet wird. Dann bekommst du sehr detailliert geschildert, wie sein Film hätte aussehen sollen und wie weit er tatsächlich war. Dazu bekommst du u.a. auch Meinungen von Nicolas Winding Refn zu hören. Der Film hätte die Filmwelt definitiv revolutioniert, wie es Star Wars damals getan hat. Beeinflusst hat er sie auf jeden Fall, was am Ende auch nochmal zu sehen ist. Ich kann dir die Doku nur sehr ans Herz legen, zumal die Zeit dort auch schnell verfliegt.
  14. Freaks (1932) von Tod Browning -- 8/10 Contagion (2011) von Steven Soderbergh -- 7/10 Jodorowskys Dune (2013) von Frank Pavich -- 8/10 Mein Leben als Zucchini (2016) von Claude Barras -- 7/10 Vor Einbruch der Nacht (1971) von Claude Chabrol -- 7/10 Der Schlachter (1970) von Claude Chabrol -- 8/10 Exiled (2006) von Johnnie To -- 4/10 Bohemian Rhapsody (2016) von Bryan Singer -- 6/10 Automata (2014) von Gabe Ibanez -- 5/10 Glory (1989) von Edward Zwick -- 6/10 Ant-Man and the Wasp (2018) von Peyton Reed -- 5/10 Die Monster AG (2001) von Pete Docter -- 9/10 Ghost Stories (2017) von Andy Nyman -- 5/10 Flatliners (1990) von Joel Schumacher -- 5/10 Schmalspurganoven (2000) von Woody Allen -- 7/10 Bulllets over Broadway (1994) von Woody Allen -- 8/10 Your Name (2016) von Makoto Shinkai -- 8/10 Little Nicky (2000) von Steven Brill -- 3/10
  15. Zufälligerweise habe ich ihn kürzlich auch gesehen. Mir fällt es leicht, ihn im Alien-Universum einzuordnen. Der Film war nichts weiter als ein wilder Mischmasch aus allen bisherigen Teilen, ohne eigene Ideen. Klar, routiniert inszeniert und visuell auch ansprechend, aber letzten Endes ist es eben auch nicht mehr als ein sinnloses Schlachtfest, bei dem bewusst auf Fortsetzung gemacht wird und wo die Charaktere einem vollkommen egal sind, da sie kaum Profil erhalten. Ich war entsprechend ernüchtert. Alien: Covenant (2017) von Ridley Scott -- 5/10 Fahrstuhl zum Schafott (1958) von Louis Malle -- 9/10 BlacKkKlansman (2018) von Spike Lee -- 7/10 The Bick Sick (2017) von Michael Showalter -- 8/10 Family Nest (1977) von Bela Tarr -- 6/10 Porco Rosso (1992) von Hayao Miyazaki -- 6/10 A Cure for Wellness (2016) von Gore Verbinski -- 6/10 Überfall der Ogalalla (1941) von Fritz Lang -- 7/10 Blutige Hochzeit (1973) von Claude Chabrol -- 7/10 Serpico (1973) von Sidney Lumet -- 9/10 Die letzte Versuchung Christi (1988) von Martin Scorsese -- 8/10 Looking for Eric (2009) von Ken Loach -- 7/10 Sieben Minuten nach Mitternacht (2016) von J.A. Bayona -- 8/10
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