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  3. Platin am 29.04.2026 erhalten Schwierigkeit: 3/10 Am Anfang wird man von den Funktionen und den vielen Charakteren dermaßen erschlagen, sodass man überfordert ist. Das legt sich aber relativ zügig, sobald man die ersten Durchgänge gemeistert hat. Die ersten Durchläufe sind natürlich die Schwersten, weil man nur eine limitierte Anzahl an Helden hat. Je mehr man von denen freischaltet, desto einfacher wird das Spiel. Von daher sollte man seinen Fokus vorallem auf die Ressource "Blaue Flammen" legen, um so schnell wie möglich Charaktere und Formationen freizuschalten. Ich habe keinen von den Helden separat gelevelt und war trotzdem enorm stark, weshalb das nicht unbedingt notwendig ist. Die Trophäen sind alle soweit selbsterklärend und kommen mit der Zeit von selbst. Die drei Trophäen "Unendlicher Dornenpfad", "Stetige Rückschläge" und "Ewige Hölle" lassen sich sehr zügig erspielen, indem man einen neuen Lauf startet und dann direkt im Menü auf "Hölle verlassen" klickt. Durch das Beenden dieses Durchgangs wird trotzdem der Tod gezählt. Für "Goumas Erzfeind", "Hüter der Unterwelt" und "Des Königs rechte Hand" habe ich sicherheitshalber mit 20 verschiedenen Helden gespielt. Zeitdauer: ca. 18 Stunden Spielspaß: 8/10 Vorteile: Warriors Abyss bietet ein intensives, actionreiches Spielerlebnis, das vor allem durch seine schnelle Kampfmechanik und düstere Atmosphäre auffällt. Zu den größten Vorteilen zählt das flüssige Kampfsystem: Angriffe gehen nahtlos ineinander über, Kombos fühlen sich kraftvoll an und vermitteln ein starkes Gefühl von Kontrolle. Besonders Fans von Hack-and-Slash-Spielen kommen hier auf ihre Kosten, da Gegnerhorden dynamisch und oft spektakulär bekämpft werden können. Auch die visuelle Gestaltung trägt zur Immersion bei – die düsteren Umgebungen und Effekte erzeugen eine stimmige, teilweise fast bedrückende Welt, die gut zum Titel passt. Nachteile: Allerdings bringt das Spiel auch einige Schwächen mit sich. Die Missionen wirken mit der Zeit repetitiv, da sich Ziele und Gegnerarten oft wiederholen. Dadurch kann die anfängliche Begeisterung etwas nachlassen. Zudem fehlt es der Story an Tiefe; sie dient eher als Rahmen für die Kämpfe, ohne wirklich emotional zu fesseln oder überraschende Wendungen zu liefern. Auch die Charakterentwicklung bleibt vergleichsweise oberflächlich, was die langfristige Motivation beeinträchtigen kann. Fazit: Warriors Abyss überzeugt vor allem durch sein starkes Kampfsystem und die atmosphärische Präsentation, schwächelt jedoch bei Abwechslung und erzählerischer Tiefe. Wer Wert auf schnelle Action legt und weniger auf Story oder komplexe Spielmechaniken, wird hier gut unterhalten – langfristig fehlt jedoch etwas Substanz, um dauerhaft zu begeistern. Bei Fragen könnt ihr mich gerne jederzeit anschreiben oder adden: veteran610_
  4. @Pittoresque Huhu, schön, dass du vorbeischaust. Der große Hype ist mittlerweile auch vorbei und alle stürzen sich auf Pragmata und demnächst auf Saros. Vielleicht musst du dann doch aktiv fragen. Crimson Desert habe ich diesen Monat nicht so viel gespielt. Aber immer, wenn ich es eingeschaltet habe, war ich gleich wieder in meiner mittelalterlichen Wohlfühloase. Derzeit schipper ich dann aber doch lieber in Starfield durch die Galaxis und der Sommer ist mit AC Black Flag auch gesetzt. Auf den Vampire Crawler hätte ich auch echt Lust, aber eines nach dem anderen. Dieses Jahr ist echt verrückt. Ich hoffe ja noch, dass sie GTA6 verschieben.
  5. Platin am 12.02.2025 erhalten Neben der Hauptmission, habe ich mich viel auf die Sammelobjekte und die goldenen Eicheln konzentriert. Bei einigen Rätseln muss man erstmal rumprobieren. Eine bessere Übersicht ist hier zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=c7N8nkPumbg&t=6104s Die restlichen Trophäen sind soweit alle einfach. Für die Collectibles ist ein wenig Ausdauer und Durchhaltevermögen gefordert. Die Bosskämpfe sind ebenfalls machbar. Aus diesem Grund bewerte ich mit einer 3/10 Bei Fragen könnt ihr mich gerne jederzeit anschreiben oder adden: veteran610_
  6. Spielspaß: 7/10 Vorteile: Squirrel with a Gun ist ein ungewöhnliches Action-Adventure, das vor allem durch seine absurde Prämisse auffällt: Ein kleines Eichhörnchen läuft durch eine amerikanische Vorstadt und richtet mit Schusswaffen Chaos an. Genau diese schräge Idee sorgt dafür, dass das Spiel Aufmerksamkeit bekommt und auch durchaus Spaß macht. Spieler schätzen vor allem den Humor, die überdrehten Situationen und die Möglichkeit, als eigentlich harmloses Tier durch Waffen, Gadgets und Interaktionen zum Chaosbringer zu werden. In seiner besten Form erinnert das Spiel an Titel wie Goat Simulator oder Untitled Goose Game, bloß mit mehr Feuerkraft. Positiv fällt auf, dass die Entwickler verschiedene Gameplay-Elemente eingebaut haben: Neben der Action mit Waffen gibt es kleinere Rätsel, Bosskämpfe und Plattforming-Passagen. Man kann auch Sammelobjekte wie goldene Eicheln finden oder Outfits freischalten, was einen zusätzlichen Anreiz zum Erkunden bietet. Viele finden auch die Bosskämpfe gelungen, weil sie übertrieben inszeniert sind und gut zum verspielten, chaotischen Ton des Spiels passen. Die Spielwelt selbst ist relativ offen und lädt zum Experimentieren ein. Etwa, indem man mit Objekten herumspielt, die Umgebung manipuliert oder Zivilisten ärgert. Nachteile: Auf der anderen Seite zeigt das Spiel aber auch einige Schwächen. Technisch wirkt es an manchen Stellen unausgereift: Die Steuerung, gerade bei Sprungpassagen oder beim Umgang mit Objekten, ist manchmal unpräzise oder hakelig. Auch bei der Performance gibt es immer wieder Probleme wie Ruckler, Bugs oder Framerate-Einbrüche – besonders auf älteren Systemen. Inhaltlich bleibt das Spiel eher oberflächlich. Es gibt keine tiefere Geschichte, die Charaktere sind eher funktional, und nach einiger Zeit nutzt sich der anfängliche Humor etwas ab. Das Gegnerdesign wiederholt sich, ebenso wie manche Missionsarten, sodass sich bei längeren Spielsitzungen Monotonie einstellen kann. Auch der Umfang ist begrenzt. Wer sich nur auf die Hauptinhalte konzentriert, wird das Spiel in wenigen Stunden abschließen. Zwar gibt es einige Extras und Sammelobjekte, aber insgesamt ist es kein Spiel, das für wochenlange Beschäftigung ausgelegt ist. Fazit: Zusammenfassend lässt sich sagen: Es ist ein unterhaltsames, kurzes Spiel für zwischendurch, das durch seine verrückte Idee und seinen anarchischen Humor glänzt. Es eignet sich gut für Spieler, die einfach mal abschalten und etwas völlig Abgedrehtes erleben wollen – ohne viel Story, aber mit jeder Menge Unsinn. Wer allerdings technische Perfektion, Tiefgang oder langfristige Motivation sucht, sollte eher vorsichtig sein. Bei Fragen könnt ihr mich gerne jederzeit anschreiben oder adden: veteran610_
  7. ⏰️Ich habe insgesamt ca. 8 Stunden gebraucht⏰️
  8. Neue Foren: Saros Hinweis: Solltet ihr einen Leitfaden für ein Spiel planen, meldet euch bitte in diesem Thread mit einem entsprechenden Hinweis. Benötigt ihr ein Unterforum für eine Bewertung oder nur um allgemein über das Spiel zu reden, könnt ihr hier ein passendes Thema eröffnen: https://www.trophies.de/forum/6240-spiele-ohne-forum/ Nicht vergessen: Jay and Silent Bob Chronic Blunt Punch - wird erstellt, sobald es in der Spieldatenbank auftaucht Ren & Stimpy Happy Happy Joy Joy Collection - wird erstellt, sobald es in der Spieldatenbank auftaucht
  9. stiller

    Smalltalk zu Saros

    Ein Hinweis für den Smalltalk Thread: Eine leichte, beiläufige Konversation muss ja auch irgendwo ihren Platz finden, also gibt's einen Smalltalk Thread. Schließlich dient ein Forum vorrangig auch zum Austausch mit anderen gleichgesinnten User*Innen Aber für komplexere Themen bzw. Fragestellung darf es gerne ein eigenständiger Thread sein. Warum eigene Threads für das Forum gut sind? Durch eigenständige Threads finden andere User*Innen den Thread bzw. die Diskussion über die Suchfunktion bzw. Google. So können andere vielleicht euch auch eher helfen bzw. finden schneller Antworten auf dieselbe Frage. Also traut euch für eigenständige Themen neue Threads zu eröffnen. Damit helft Ihr nicht nur euch, sondern auch anderen und dem Forum mehr dazu hier Warum der allgemeine Thread weichen muss Vielen Dank für euer Verständnis.
  10. stiller

    Ersteindrücke zu Saros

    Wie gefällt euch Saros? Die Presse feiert es schon jetzt, aber wie seht ihr das? Wart ihr von Anfang interessiert, weil euch zum Beispiel auch Returnal absolut begeistert hat, oder ist euch die Action zu viel und ihr fühlt euch vom permanenten Kugelhagel direkt (im wahrsten Sinne des Wortes) erschlagen? Und ist die Story dieses Mal weniger kryptisch, sodass sie euch mehr in den Bann zieht?
  11. stiller

    Trophäen-Leitfaden - Saros

    Hallo Community, es ist für dieses Spiel leider noch kein Leitfaden vorhanden. Wer einen dazu erstellen möchte, bitte vorher unsere Regeln lesen → Leitfäden - Regeln, Übersicht und Rangliste. Da wir unsere Leitfäden einheitlich gestalten, haben wir euch hier ein Tutorial erstellt, wie ein Leitfaden regelkonform aufzubauen ist → Leitfaden-Tutorial.   Nach der Zuteilung des Leitfadens, der Fertigstellung, dem Ablauf der jeweiligen Frist und der Einarbeitung aller wichtigen Tipps und Tricks, kannst du hier im Thread Bescheid geben, damit dieser geschlossen und für die Startseite fertig bearbeitet werden kann. An die Community: Bitte nutzt den Thread nur für Tipps und Ergänzungsvorschläge an den Leitfaden-Ersteller. Alles was nicht für den Aufbau des Leitfadens dienlich ist wird vom Leitfaden-Team kommentarlos gelöscht. Verlagert daher Fragen oder Diskussionen zu einzelnen Trophäen in die entsprechend passenden Threads dieses Spiele-Unterforums. Vielen Dank Trophies.de-Team Das Team unterstützen
  12. Hallo Community,   BITTE VOR DEM ABSTIMMEN LESEN!   Euer Trophies.de-Team Das Team unterstützen
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  15. 96.916 Edit: Wieder auf die falsche Fährte geführt
  16. Arknights Endfield - 30 KILL Match Ventures II - 36 Puzzle Wars - 16 Starfield - 52 Pragmata - 32 SAVE
  17. Star Wars Dark Forces Entwickler: Nightdive Studios | Publisher: LucasArts | Plattformen: PS4, PS5, Nintendo Switch, Xbox One, Xbox Series X/S, Steam Genre: SF-Action | Preis: 29,99 € [Stand: April 2026] | Erschienen am: 28.02.2024 Meine erste Begegnung mit Star Wars Dark Forces hatte ich 1995. Damals gab man Games noch unter Freunden kostenlos auf Disketten weiter. Es gab weder Internet noch Handys. Wer Glück hatte kam irgendwie an den Star Wars Dark Forces LucasArts Official Guide heran. Ansonsten kam man nur so weit wie das Glück und das Talent es eben zuliess. Nach Doom 1993 und Doom 2 1994 war es 1995 das nächste 3D-State Of The Art-Highlight. So etwas wie Doom nur im Star Wars Universum angesiedelt. Statt Imps und Spectres mit Shotguns in ihr Universum zurückzubefördern konnte man nun Stormtrooper und imperiale Offiziere mit Laser Rifles ausschalten. Seit 28. Februar 2024 nun für die PS5 als Remaster von Nightdive Studios verfügbar. Es gibt auch eine PS4 Version. Eine PS5 Spielhilfe mit Videos ist ebenfalls integriert. Für beide Versionen gibt es separate Platintrophäen. Nachdem meine bescheidenen Gamingfähigkeiten 1995 grade mal um ins dritte Level zu kommen ausgereicht hatten, habe ich sofort zugegriffen. Ich dachte das Game hat nur 14 Level und ist dementsprechend schnell durchgespielt, tatsächlich war ich dann gefühlt einige Unendlichkeiten unterwegs. Und selbst auf einfachem Schwierigkeitsgrad war es für mich der Doom 2 auf Ultra Violence mit geschlossenen Augen durchspielt wegen der unglaublichen Levelkomplexität, der ständigen Munitionsknappheit und dem rasanten Verbrauch von Rüstung und Gesundheit eine nicht gerade kleine Herausforderung. Und das auf einfachem Schwierigkeitsgrad. Dem von George Lucas gegründeten LucasArts Spielestudio haben wir Highlights wie Indiana Jones und Monkey Island zu verdanken. Auf der PS5 als Remaster spielbar sind Grim Fandango, Full Throttle und Day Of The Tentacle. Seit 2021 heissen sie nun Lucasfilm Games und sind für die Produktion von Indiana Jones und der grosse Kreis verantwortlich gewesen. Mit Star Wars Dark Forces wird die Figur Kyle Katarn eingeführt. Stellvertretend für den Spieler ist er hin-und hergerissen, ob er es sich nicht einfach machen sollte und als Söldner für das Imperium anheuern oder im Auftrag der Senatorin Mon Mothma von seinen Jedi-Kräften Gebrauch machen soll. Die der Gamer dann auch im Angesicht eines ziemlich unübersichtlichen Lichtuniversums gut gebrauchen kann. In den rar gestreuten und oft sehr kurzen Zwischensequenzen, die aufgrund der damaligen technischen Möglichkeiten zudem zum Teil in Comicgrafik gehalten sind, gibt es ein Wiedersehen mit Darth Vader, Boba Fett und Jabba The Hutt. John Williams Star Wars Score wird von Clint Bajakian, der u.a. für die Musik für Rückkehr nach Monkey Island verantwortlich war in wahlweise 5.1 oder 7.1 Surround Sound neu interpretiert. Man kann ausserdem in den Optionen zwischen alter und neuer Grafik wechseln. Wer gamingtechnisch nicht so begabt ist, kann über das Cheatmenü sich unbesiegbar machen. Und bekommt trotzdem alle Trophäen. Was für mich persönlich ein Highlight ist, ist dass ich in den Optionen das Fadenkreuz deaktivieren konnte, was das Game um einiges filmiger macht. Wer das Game auf der PS5 im PS Store holt bekommt die PS4-Version gratis mit dazu. Wirklich Spass gemacht hat mir das Game allerdings nur mit dem LucasArts Official Guide. Weil ich dann das Spiel erst wirklich verstanden habe, alle Secrets kannte und vor allem die Funktionsweisen der Waffen, deren Anwendung auf die Gegner und den Sinn der Items erkannt habe. Steht man zum Beispiel vor einem Kontrollpanel auf dem man einen Code eingeben muss, kann man über das Objektemenü den Code nachschauen, sofern man vorher die Codekarten von eliminierten imperialen Offizieren eingesammelt hat. Dann sollte man auch wissen, dass gewisse Codekarten die gleichen Farben haben wie die der Konsole, auf der sie einzugeben sind. Oder dass das Nachtsichtgerät alternativ zur Scheinwerferlampe dafür da ist, dass die Gegner einen in dunklen Areas nicht sehen können, man selbst aber alles sehen kann. Oder dass die Gasmaske in sehr kurzer Zeit sehr viel Batteriepower frisst, bis sie irgendwann komplett aufgebraucht ist. Der Spielführer besteht aus 259 Seiten voller Illustrationen, Maps und Tipps, ist allerdings nur auf englisch verfügbar. Enthält zum Teil auch interessante Anmerkungen zur Anwendung des Star Wars Universums auf das Dark Forces Game. Über das Steuerkreuz lässt sich die interaktive Map auch über den aktuellen Spielebildschirm legen. Wenn man die Map im Menü auszoomt, erscheint sie auch im Overlay in der gleichen Grösse. Über das Missionsmenü kann man wenn man sich erstmal verrannt hat, was nicht selten vorkommt, nochmal nachlesen was zu tun ist. Zum Beispiel ob man nach Erfüllung der Missionsparameter nochmal zum Raumschiff, das einen zu Anfang abgesetzt hat, wieder zurückmuss. Viel hängt beim Spielen von Star Wars Dark Forces von der Intuition ab. Ich will nicht sagen Jedi-Kräfte - denn wir haben alle keine - aber ein bisschen davon ist es wahrscheinlich doch schon irgendwie. Platin gibt es für das einmalige Durchspielen des Games. Fragt sich dann halt warum nur 20 Prozent aller Gamer das Ende des letzten Levels je gesehen haben. Obwohl man für Platin alle Cheats gleichzeitig aktivieren kann und trotzdem alle Trophäen erhält. Ich habe damals die ersten 3 Levels von Star Wars Dark Forces mit der alten Grafik gespielt. Es war mehr ein sich Vorstellen des Star Wars Universums, als dass man es direkt vor der Nase hatte. Genauso wie ein Gemälde von einem Wolkenkratzer, dass einem unter Umständen mehr über die Wesensart der Wahrnehmung von was auch immer man da sieht sagt, als ein glattes, nichtssagendes Foto desselben Gebäudes. Heutzutage haben die Games aus meiner Sicht viel zu wenig Gehalt und Gameplay, sind dafür aber hochauflösende 100 Millionen Dollar-Grafikbomben, in denen es nur darum geht zum gelben Punkt auf der Map zu gelangen und seine Waffen upzugraden. Innovation, Tiefe oder grossartiges Storytelling über das Gameplay sucht man meist vergebens. Wo sind heutzutage Geniestreiche wie Another World von 1991 für das sich der Programmierer und Zeichner Eric Chahi über Motion Capturing als Hauptfigur selber in das Game eingescannt hat? Wo sind die 9 Programmierer von Doom 1993, die die erste Episode Knee Deep In The Dead kostenlos als Shareware zur Verfügung gestellt haben? Einen Leveleditor und eine Möglichkeit Spielvideos aufzuzeichnen gabs damals ebenfalls gratis mit dazu. Die Zocker dankten es ihnen mit einer CD-ROM, auf der über 50.000 von Fans erstellte Doom-Level veröffentlicht wurden. Heutzutage scheinen die Programmierer mit einem QR-Code auf die Welt gekommen zu sein. Es regieren die Konzerne und Aktionäre. Der x-te Ableger von Assassins Creed wird geklont und EA leiert Teenies, die sich mit Black Ops über den Haufen schiessen über Mikrotransaktionen für jede neue AK-47 einen 10er aus der Tasche. Youtube-Affen prahlen in Livesteams mit ihren Gaming-Skills und die Playstationparties verkommen zur reinen Singlebörse. Von meinem ursprünglichen Gamingerlebnis mit Star Wars Dark Forces ist das so weit entfernt wie der Jupiter von der Milchstrasse. Grafik: Für mich bedeutet Grafik in erster Linie, dass die Bilder etwas aussagen, dass sie Tiefe und Gehalt haben. Weniger ob 4K oder Raytracing unterstützt werden. Wie bei einem modernen Gemälde sagen mir die Sprites und Bits und Bytes von Dark Forces um einiges mehr als die glattpolierten, hochauflösenden Landschaften eines sinnfreien, aktuellen Games. Die Immersion die von der Grafik von Dark Forces ausgeht ist enorm - man fühlt, lebt und atmet das Star Wars-Universum. Allerdings fühlt man auch einen Bruch von eben dieser Intensität des selber Zockens wenn in den Zwischensequenzen wieder auf Comicgrafik zurückgeschaltet wird. Und sogar einen Bruch innerhalb der Cutscenes bei den modern geremasterten Raumschiffsequenzen und der dagegen extrem angestaubt wirkenden Comicgrafik. Ich hätte deshalb beim Durchspielen der 14 Levels auch ganz gut komplett ohne Zwischenequenzen leben können. Alles in allem sollte man aber vor allem Nightdive Studios für die jahrelange, mühevolle Restauration dieses Gamingerlebnisses danken, die bis in den letzten Sprite und die letzte Textur einfach alles richtig gemacht haben. Für mich fallen aktuelle Star Wars Spiele wie. z.B. Jedi Fallen Order gegen Star Wars Dark Forces genauso krass ab wie z.B. Rogue One im Vergleich zum originalen Star Wars von 1977 von George Lucas. 97/100 Sound: Ein derartiges Soundgewitter hätte ich bei einem Remaster eines Games von 1995 nicht erwartet. Getestet an einer auf DTS geschalteten PS5 mit Pioneer DTS:X-Receiver und 5 grossen Magnat-Boxen pfeifen die Strahlen der Laser Rifles und Deckengeschütze nur so durch den Raum, Raumschiffe zischen fulminant durch den Weltraum, während einen Clint Bajakians Orchestration in einen stark euphorischen Zustand versetzt. LucasArts Haus- und Hofkomponist Bajakian zeichnet sich ebenfalls für das überragende Sounddesign verantwortlich, das von den zum Teil brachialen Liftsounds über das sehr unirdische Fiepen eines plötzlich auftauchenden Bossks und dem breitflächigen, alles vernichtenden Strahl einer Stouker Concussion Rifle einfach alles zu bieten hat. Je mehr in den Levels los ist, desto mehr Sounds fliegen einem gleichzeitig um die Ohren. Allerdings gibt es bei mir Abzüge in der B-Note dafür, dass der Surroundsound letztendlich auch nur ein virtuelles Hochrechnen des originalen Stereosounds ist. Was dennoch in keinster Weise stört. 90/100 Umfang: Meine erste Reaktion vor dem Spielen war die Enttäuschung darüber, dass die Kampagne nur 14 Level beinhaltet. Spätestens nach dem schweisstreibenden Erreichen des 10. Levels wurde ich jedoch von LucasArts eines Besseren belehrt. Das sind genaugenommen 14 Welten, die man durchquert und sie werden vor allem immer grösser und epischer. Ich denke wirklich beurteilen kann man das Ganze erst, wenn man das Game nochmal durchspielt. Und selbst dann braucht man doppelt so lange, als bis wenn man irgendwann nach dem x-ten Durchzocken endlich alles auswendig kann. Alle Secrets zu finden und zu verstehen ist dann nochmal eine Wissenschaft für sich. Der Wiederspielwert ist für mich auch deshalb so enorm, weil es einem analog zum Jedi-Spirit nicht wirklich erschliesst, wie man es jetzt eigentlich überhaupt durch das Level geschafft hat. Oder man geniesst es einfach nochmal zu der grandiosen Musik den Star Wars-Film seiner Wahl im Kopf selber zu drehen. 94/100 Gameplay: Gameplaytechnisch ist Star Wars Dark Forces eine Offenbarung. Jeder der einmal mit Scheinwerferlampe geduckt in einen engen Schacht gekrochen ist, um eine Lichtschranke woanders auszuschalten oder einen Lift von aussen statt von innen betätigt hat nur um über dessen Dach in Abwasserkanäle zu gelangen nur um am Ende in einem nicht anders zu erreichenden Zellentrakt rauszukommen weiss sicher wovon ich rede. Vorausgesetzt natürlich man hat vorher auf gleicher Levelhöhe auf der anderen Seite über Lichtschranken, entschärften Minenfeldern und schwebenden Probedroiden dem richtigen imperialen Offizier die für das Öffnen der Zellentür benötigte Codekarte abgeluchst. Ständig verbraucht sich die Munition der Laser Rifle und der Repeater Gun schneller als man gucken kann, während man aufgrund der unzähligen Gegner atemlos nach Medikits und Rüstung Ausschau hält. Für mich war absurderweise ständig daran zu denken, die Lampe nach Einsatz in dunklen Areas wieder auszuschalten um die Batterie nicht leergehen zu lassen während um einen herum ständig Action pur herrscht die grösste Herausforderung. Auf der Konsolenversion muss man auch ständig Autorun ein- und wieder ausschalten, vor allem wenn es darum geht über Abgründe zu springen oder bei Bossgegnern schnell strafen zu können. 100/100 Story: ID Softwares Doom von 1993 erzählt seine Story über die Levelarchitektur. Man schreibt die Story sozusagen selber, während man spielt. Star Wars Dark Forces funktioniert, obgleich hier und da kurze oder längere Cutscenes eingestreut werden nicht anders. Allerdings wird auch eine Menge über die Musik von John Williams, bzw. Clint Bajakian suggestiert. Allein schon der Aufbau, die Struktur und die Anordnung des Detention Centers erzählt eine unglaubliche Geschichte eines Ortes, dessen finales Geheimnis man nur über mythische Umwege lüften kann. Sicher ist es schwer etwas zu bewerten, wo jeder Gamer während des Zockens seine eigene Story schreibt. Also bewerte ich einfach das was von LucasArts an praktisch unendlichen Möglichkeiten hinterlegt wurde. 100/100 Gesamt: 96/100 Ich denke Bewertungen von Remasters sind heutzutage ein zweischneidiges Schwert. LucasArts Grim Fandango hat zum Beispiel einen Metacriticscore von 96%. Das Remaster als das genau gleiche Game mit verbesserter Grafik erhält von Reviewern nur noch einen Metascore von 80%. Mir kommt es vor als wenn mittlerweile alle als Affen in einer Höhle leben, die ganze Zeit stolz prahlend, dass sie online "verbunden" sind. Wenn man Videospielekunst nicht mehr als solche wahrnehmen kann, sich unter Umständen beobachtet fühlt oder nur Pessimismus oder Zynismus weitergeben will, sollte man sich analog zu Aliens von 1986 eventuell einfach in psychometrische Behandlung begeben. Mit solchen imperialen, pubertierenden Online-Bettnässern kann man dann in Star Wars Dark Forces ordentlich den Boden aufwischen. Wahrscheinlich hätten sie dann in ihrer Klonfabrik am Schluss ihres Reviews noch ein maues möge die Macht mit euch sein rausgefiept. Die Macht also "the force" ist auch nur George Lucas Interpretation von der Kraft also "the power" aus Carlos Castanedas Romanen. Von denen im übrigen über 20 Millionen Bücher weltweit verkauft wurden. George Lucas hat sich damals für Star Wars von 1977 ein halbes Jahr von morgens bis abends an seinen Schreibtisch gesetzt, um eine Geschichte zu erfinden. Es gab auch Tage wo er die ganze Zeit am Schreibtisch hockte und nichts geschrieben hat, weil ihm nichts einfiel. Als er dann mit blauen Puppen und Lichtschwertern bei 20th Century Fox vorsprach haben sie ihn ausgelacht. Als sie dann irgendwann dennoch grünes Licht für die Produktion gaben, hat George Lucas und sein Team nochmal 1,5 Jahre auf absolut rein gar nichts gestarrt, weil die Technik für die Animation der durch den Raum schwebenden Raumschiffe und die der Lichtschwerter auch erst noch erfunden werden musste. Schliesslich war George Lucas bei einer Testvorführung der Sound einfach zu schlapp, so dass er im Alleingang nebenbei noch Surround Sound erfunden hat und die Kinos mit THX ausstatten liess. Ich denke den Programmierern von LucasArts dürfte es mit Dark Forces ziemlich ähnlich ergangen sein. Dark Forces wurde parallel zum ersten 3D-Game Doom entwickelt, sie mussten also alles alleine machen. Nightdive Studios brauchte dann sogar mehr Leute zum Remastern als LucasArts um es zu erfinden. Ich hätte für das Remaster auch locker 79,99 bezahlt nur um es endlich zocken zu können. Aber in der heutigen Onlinelandschaft geht es heutzutage ja nur noch darum sich ständig zu beklagen. Über wieviel Spirit man noch verfügt kann jeder beim Gamen selber herausfinden. Sobald man online mit irgendwem oder irgendwas verbunden ist wahrscheinlich über gar keinen. In einer Welt die einen auf ein logisches Nichts reduziert ist das Web auch nur eine Metapher für das echte Leben. In der jeglicher Glaube oder Spirit irgendwann komplett verlorengeht. LucasArts hat dagegen die Welt ein bisschen besser gemacht. Genauso wie Nightdive Studios. Oder ich der die Screenshots erstellt und ein Review geschrieben hat. Bleibt nur zu hoffen dass die die es lesen über die Weitergabe des Games ähnliches machen werden. Ich denke jeder der Games wie Doom, Quake oder Return To Castle Wolfenstein liebt kann bei Dark Forces absolut nichts falsch machen. Star Wars und Gameplay-Fans soundso nicht. Was bringt die Gaminglandschaft 2026? Für mich Resident Evil Requiem, Tomb Raider Legacy Of Atlantis und Grand Theft Auto 6. Das ist zu wenig. Sicher sind unzählige Programmierer nur durch das Kreieren von Doom-Levels überhaupt erst zu Programmierern geworden. Auch heute noch erschaffen Programmierer von The Last Of Us oder Grand Theft Auto in ihrer Freizeit weiterhin Doom-Level. Nur dass die heutigen Gamingstudios nur noch dass umsetzen was viel Geld zu bringen verspricht. Es liegt also in der Verantwortung jedes einzelnen Gamers nur das zu unterstützen was aus ihrer Sicht aus dem richtigen Spirit entsteht. Und das zu meiden was letztendlich soundso nur eine Industrie unterstützt die sie ständig aufs Neue enttäuschen wird. In der Zwischenzeit kann es nicht schaden diese gesichtslosen imperialen Kräfte mit Star Wars Dark Forces ordentlich zu dezimieren. Am Ende ist man online mit genau dem gleichen Imperium verbunden das man im Anschluss in Star Wars Dark Forces im Alleingang wieder über den Haufen ballert. Diese Befriedigung wenn sie durch den eigenen Laserstrahl gerichtet im Bruchteil einer Sekunde umfallen. Allerdings nur in der englischen Sorachausgabe denn die deutsche Synchro taugt nicht allzuviel. Damals als ich nur gezockt habe um zu zocken, anstatt heute nur noch zu zocken um online "verbunden" zu sein, war es sogar noch viel besser. Jeder kann sich dieses Gefühl zurückholen, wenn er will. Wer mich auf der PS5 adden will: Snake_DTS Nützt natürlich alles nichts wenn man als Dark Trooper das Internet als Metallroboter bereist. Als Kell Dragon ständig nach Futter schnappt. Nur um grunzende Gamorrean Guards in seine Freundesliste aufzunehmen. George Lucas war 1977 so enttäuscht über Star Wars, dass er 22 Jahre lang keinen Film mehr gedreht hat. Weil in seiner Fantasie alles 100x besser aussah als in der Realität. Ich denke uns geht es auf der PS5 genauso. Wenn man sich erst wie Obi Wan und Luke Skywalker einfach über Licht verständigen kann wird man das Internet nicht mehr brauchen. Obi Wan hat beim Kampf gegen Darth Vader seine Projektion einfach aufgelöst und existiert seitdem nur noch in einer mythischen Dimension. Wer weiss was George Lucas beim Meditieren an seinem Schreibtisch wirklich erlebt hat. Master Kenobi Star Wars 1977-1983: George Lucas bei den Dreharbeiten:
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