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Master Kenobi

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Über Master Kenobi

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    Bronze-Status

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    Nürnberg
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    Filme, Musik, Spiele

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933 Profilaufrufe
  1. Master Kenobi

    Allgemeiner Thread zu Tennis World Tour

    Freunde einladen funktioniert jetzt, anscheinend haben sie es online ohne Patch gefixt. Wer hat Lust und Zeit nach dem nervtötenden Karrieremodus jetzt endlich mal richtig zu zocken? Addet mich unter Snake_DTS. Bin nicht der beste aber auch nicht der schlechteste, hab meistens abends Zeit.
  2. Master Kenobi

    Allgemeiner Thread zu Tennis World Tour

    "Ich hab ne gute und ne schlechte Nachricht." "Ein alter Brauch sagt, zuerst heraus mit der guten." "Der Onlinemodus ist draussen." 'Und die schlechte?" "Man kann nicht gegen Freunde spielen." Hab Saison mit Weltrangliste gespielt. 5 Siege, 2 Niederlagen, Platz 300. Macht wirklich Fun ausnahmsweise gegen menschliche Gegner, jeder spielt anders. Beim Freunde einladen sucht (!) das Game allerdings ewig. Meine Geduld war nach 2 x 5 min aufgebraucht. Bei anderen Freunden dasselbe Elend. Was geklappt hat: sich bei Schnelles Match gegenseitig suchen. Allerdings nur 1x getestet. Die Jungs von Breakpoint kennen sich mit der PS4 anscheinend nicht aus: - Der Onlinemodus für die Xbox One kam 4 Wochen früher raus. Und jetzt funktioniert er auf der 4er noch nichtmal richtig. - Wenn man auf der 4er in einem Onlinegame auf Freunde einladen geht, wird normalerweise die Freundesliste angezeigt. Hier kommt nur ein Timer, der ins Leere läuft. Wsrum blenden sie nicht gleich einen Mittelfinger wie im GTA Browser ein? Das wäre wenigstens ehrlich. Ich hab dem Support vor ner Woche geschrieben, dass ich mein Geld zurück will. Kam ne Antwort? Natürlich nicht. Wer fühlt sich noch versrscht?
  3. Master Kenobi

    WM 2018 - Überqualifiziert und unterfordert...

    ...oder war es umgekehrt? Das kurze Zitat aus dem ebenfalls passenden Filmtitel "Falling Down" trifft die 3 Spiele der Nationalelf ziemlich gut. "Die Leitung vom Kopf zum Fuss stimmt nicht" hatte ZDF-Co-Kommentator Olli Kahn treffend in der Halbzeitpause vom Südkoreaspiel analysiert. Man könnte noch einen mit Otto Rehhagels " Die Wahrheit liegt auf dem Platz" drauflegen - Gegen Mexiko gleich zwei der grossen Fehler gemacht, von denen man sich bei einer WM meistens nur einen erlauben kann. Gegen Schweden wieder Rückstand und in der 95. (!) Minute dann grade noch so hingebogen. Und dann der Oberknaller bei den anschliessenden Interviews: Unsere Fussballer haben sich angegriffen gefühlt, können die schlechte Stimmung nicht verstehen. Wie eitel und ausschliesslich mit sich selbst beschäftigt muss man noch sein, um auch nur ansatzweise etwas auf die Meinungsmache der Boulevardpresse zu geben, die sich wie Fähnchen immer der grade vorherrschenden Windrichtung anpassen? Wo sind Typen mit Ecken und Kanten wie seinerzeit Matthäus, Ballack oder Effenberg? Stattdessen haben wir es mit einer Wohlfühlgeneration zu tun, einer gesichtslosen Truppe von Ja-Sagern, die bei dieser WM wie die Lemminge willenlos in den Untergang gesteuert sind. Man muss nicht viel von Fussball verstehen, um die Körpersprache der elf Spieler richtig zu deuten. So apathisch, emotions- fast schon seelenlos ihr Programm runterspielend habe ich bei der Nationalmannschaft noch keine WM-Vorrunde erlebt - und ich habe seit der WM 1990 kein Spiel verpasst. Nur Manuel Neuer scheint eher ein Fussballer der alten Schule zu sein, wenn er offen zugibt: "Jeder hätte gerne gegen uns gespielt". Das ist nun mal die Logik eines Turniers, selten bekommt man eine zweite Chance. Sicher kann man sklavisch am spanischen Kurzpassspiel mit seiner Dreiecklogik festhalten, auch der Fair Play Pokal ist dann meistens garantiert - aber wenn das nicht zu zwingenden Torchancen führt, dann muss man halt kratzen, beissen und wühlen. Da war mir die Rote Karte von Boateng ja fast noch sympathisch - wenigstens einer der durchgerastet ist. Wenn die Nationalmannschaft in Zukunft weiterhin so farblos spielt kann so von mir aus soviele Pokale holen, wie sie will - aber ich werde dann die Spiele nur noch aufnehmen und zu den Highlights vorspulen. Voll besetzt sind die Stadien zur Zeit bei Länderspielen auch nicht - mal ganz abgesehen von der vielen Werbung mit dem runden Ball, die noch Wochen über Wochen bei Fast Food-Restaurants, Postfilialen, Supermärkten und auf Lebensmitteln ins Leere greifen wird. Es gibt einen Film, der heisst "Jugend ohne Jugend". "Fussball ohne Fussball" - das würde diese WM aus deutscher Sicht ziemlich gut zusammenfassen. Alles das, was Fussball normalerweise ausmacht, hat nämlich gefehlt, ist hypothetischem Fussball mit therothischen Erfolgschancen gewichen. Fast hat dieses Replikantentum auch noch auf seriöse Onlineredaktionen wie die FAZ abgefärbt: "Bleibt Joachim Löw Bundestrainer?" titelt sie wie viele anderen auch. Die Frage ist so hinfällig wie die, ob ein Politiker nach einem Mord im Amt bleibt. Schon nach einem Viertelfinal-Aus dreht sich beim DFB normalerweise das Besetzungskarussell, ein Ausscheiden in einer Vorrunde hat es jedoch noch nie gegeben. Kein Trainer der Welt würde mit so einer Vorbelastung eine EM-Qualifikation angehen, jeder Schritt, jede Geste und jedes Wort würde von den gerne eine Hexenjagd veranstaltenden Massenmedien in irgendeine sensationslüsterne Richtung verdreht werden. Bundestrainer sind nicht nur Fussballexperten, Führungspersönlichkeiten und Psychologen - sie sind ebenfalls gleich Politikern Aushängeschilder, Wortführer und Identifikationsfiguren. Je höher man kommt, desto tiefer fällt man, ist nicht nur im Fussball leider eine traurige Wahrheit. Löw hat seinen Zenit eindeutig überschritten, da er die Wahl aus vielen der besten Fussballer der Welt hatte - und sinnlos an komplett ausser Form gewesenen Spielern wie Özil, Müller und Khedira festgehalten hat. Bei einem Kader von 23 Spielern, die alle eine ähnliche Qualität haben und sich im Training bestimmt angeboten haben, bemerkenswert eindimensional. Wenn er schon auf Kontinuität setzt, dann auch konsequent mit dem vermehrten Setzen auf extrem junge Spieler, wie z.B. Brandt, der grade mal als 5-Minuten-Joker randurfte. Dass ein Teil des deutschen Trainerstabs dann auch noch Randale mit den Schweden gesucht haben, nur weil die Jungs aus dem Norden auf Zeit gespielt hatten (ist bei einem Fussballspiel sicherlich vorher noch nie vorgekommen) bringt das grundsätzliche Defizit in der Einstellung deutlich auf den Punkt: im Fussball wie im echten Leben schaut man erst auf sich, dann auf andere. In einer Herde von Schafen wird das aber nie funktionieren...
  4. Master Kenobi

    Trophäen-Leitfaden - Tennis World Tour

    Trophäen-Leitfaden - Tennis World Tour 1x 6x 5x 18x = 30 | Gesamtpunkte: 1140 Allgemeine Infos: Das Spiel beinhaltet ausschließlich Offline-Trophäen. Es gibt keine verpassbaren Trophäen. Es gibt fünf verbuggte Trophäen: "Ganz leicht ...", "Blitzartige Reflexe", "Keine Gnade", "Sammler" und "Mentor". Über "Share Play → Controller an Besucher übergeben → Spiel gemeinsam spielen" kann man mit einem zweiten Controller einige Trophäen erspielen. Zum Zeitpunkt der Trophäenleitfadenerstellung ist es nicht möglich, Freunde online einzuladen. Man kann sich aber über Weltranglistenmatch online suchen, vorausgesetzt, dass man in der gleichen Liga ist. Bei der Steuerung bedeutet "Inside Out", dass man, wenn man außerhalb der Seitenlinie steht, einen kurzen, stark seitlichen Cross-Schlag macht. Nachdem man seinen eigenen Spieler erstellt hat, sollte man zu Beginn des Karrieremodus unbedingt "Herausforderer" wählen, da dann Matches wiederholt werden können und nicht so lange dauern. Man sollte während des Karrieremodus darauf achten, dass der grüne Fitnessbalken knapp über der Hälfte bleibt, da ansonsten eine Verletzung während eines Turnieres möglich ist. Es empfiehlt sich unter Berücksichtigung des Kalenders immer mal wieder auf "Ruhe" zu gehen, um verlorengegangene Energie aufzutanken. Mit schaltet man im Karrieremodus zu dem "Kalender" und der "Weltrangliste" weiter. Trainer und Agenten wechselt man, indem man und anschließend sofort drückt. Jeweils im Dezember ist im Karrieremodus eine sogenannte "Neuspezialisierung" möglich, d.h. eine Neuverteilung der im Spielermenü bereits fest zugeordneten Werte für "Angriff", "Abwehr" und "Serve And Volley". Siehe Online-Verabredungen. Siehe Trophäen-Roadmap. Für mich? Erhalte dein erstes Ausrüstungsteil. [Offline-Trophäe] Erhaltet ihr, wenn ihr im Karrieremodus, nachdem ihr ein Spiel gewonnen oder verloren habt und einen Ausrüstungsgegenstand wie z.B. einen Tennisschläger, ein T-Shirt oder ein Paar Schuhe freigeschaltet habt. Alternativ könnt ihr auch einen Sponsorvertrag abschließen. Immer zu zweit Heuere deinen ersten Trainer an. [Offline-Trophäe] Die Trophäe wird freigeschaltet, wenn nach ein paar Karrierespielen ein Trainer auf euch aufmerksam geworden ist. Ihr müsst dann im Karrieremenü ein Treffen mit ihm vereinbaren, um ihn als Mentor zu gewinnen. Ein Ass im Ärmel Wähle deine erste Fähigkeit. [Offline-Trophäe] Für diese Trophäe müsst ihr entweder durch das Gewinnen von Spielen oder durch Bestehen eines der Schlagübungs-Herausforderungen im Karrieremodus mindestens eine Fähigkeit freigeschaltet und sie dann im Spielermenü ausgerüstet haben. Hier das Menü, bei dem man auf die Fähigkeiten zugreifen kann: Förderer Gewinne ein Wohltätigkeitsturnier im Karrieremodus. [Offline-Trophäe] Hierfür müsst ihr im Karrieremodus eines der vielen Wohltätigkeitsturniere wie z.B. das "Hand-In-Hand-Turnier", das "Turnier des Spielzeugsoldaten" oder den "Grüne Kreuz-Cup" gewinnen. Es muss bei dem Turnier "Inoffizielles Wohltätigkeitsturnier" dabeistehen, damit das Turnier für die Trophäe zählt. Der Schwierigkeitsgrad liegt ungefähr bei dem eines Vier- oder Fünf-Sterne-Turniers bzw. zwischen Experte und Legende, es empfiehlt sich daher die Trophäe für später aufzusparen, wenn ihr bereits eingespielt seid. Wohltätig Mach eine Spende im Karrieremodus. [Offline-Trophäe] Im Karrieremodus erscheint bereits in einer der ersten Saisons "Eine Spende machen". Geht darauf und habt somit eine Spende getätigt, wird diese Trophäe freigeschaltet. Anbeginn Hanlde einen Videospielvertrag im Karrieremodus aus. [Offline-Trophäe] Immer mal wieder taucht im Karrieremodus ein Videospielvertrag auf, den man leicht übersehen kann, da er mit dem oft auftauchenden Sponsorsymbol mit den Münzen verbunden ist. Wenn ihr auf einen solchen Vertrag geklickt habt, bekommt ihr diese Trophäe. Ein Videospielvertragsicon im Karrieremenü: Erste Schritte Gewinne dein erstes Match im Karrieremodus. [Offline-Trophäe] Hierfür muss man im Karrieremodus ein Match gewonnen haben, um die Trophäe zu erhalten. Am schnellsten ist dies durch die Annahme eines Ein-Sterne-Turniers oder eines Exhibitionmatches zu erreichen. Grabenkämpfe Sorge für einen Ballwechsel mit mehr als 50 Schlägen. [Offline-Trophäe] Diese Trophäe ist am besten über Share Play oder in einem Onlinematch mit einem Freund erspielbar. Ansonsten könnt ihr bei einem Ein-Sterne-Turnier oder Exhibitionmatch mit langsamen Slice-Schlägen (-Taste) versuchen, den Ball so lange es geht, im Spiel zu halten. Nachdem der Ball 50-mal das Netz passiert hat, erhaltet ihr die Trophäe. Wie ein Wirbelsturm Gewinne ein Match, ohne ein Spiel zu verlieren. [Offline-Trophäe] Ihr müsst für den Erhalt der Trophäe in einem Karriere- oder Exhibitionmatch ein Match zu Null, z.B. mit 3:0 oder 6:0 gewonnen haben. Matches mit Tie Break (Zehn Punkte) zählen hierfür nicht. Berechnend Gewinne ein Match, ohne einen Unforced Error zu machen. [Offline-Trophäe] Wählt hierfür ein möglichst einfaches und kurzes Match wie Exhibitionmatch oder Tie Break (Zehn Pkte). Habt ihr es gewonnen, ohne den Ball gegen das Netz oder ins Aus gespielt bzw. einen Doppelfehler gemacht zu haben, erhaltet ihr diese Trophäe. Rasant Mach einen Aufschlag mit über 220 km/h. [Offline-Trophäe] Hierfür wählt ihr in einem Exhibtionmatch am besten John Isner aus, da er die höchsten Serve And Volley-Werte und die meisten Kraftkarten besitzt. Dann beim Aufschlag gedrückthalten, ohne eine Richtung vorzugeben und im letzten Moment loslassen. Habt ihr damit einen Aufschlag mit über 220 km/h geschafft, erhaltet ihr die Trophäe. Ganz leicht ... Mach einen siegreichen Schlag mit weniger als 40 km/h. [Offline-Trophäe] [Verbuggte Trophäe] Um die Trophäe zu erspielen, müsst ihr einen siegreichen Schlag mit weniger als 40 km/h ausgeführt haben. Dafür am besten den Gegner mit Top Spin-Schlägen () nach außen treiben, um dann mit einem Stopp ( gedrückthalten und drücken) den Ballwechsel für sich zu entscheiden. Blitzartige Reflexe Mach 15 Volleys hintereinander. [Offline-Trophäe] [Verbuggte Trophäe] Hierfür müsst ihr 15 Volleys hintereinander erzielt haben. Fürden Erhalt dieser Trophäe empfiehlt es sich, mit einem Partner in einem Online- bzw. Share Play-Match so viele Volleys wie möglich zu machen, bis die Trophäe freischaltet. Am besten macht ihr am Netz Slice-Volleys (-Taste), damit der andere Spieler genug Zeit hat, den Schlag gezielt zu retournieren. Achtet dabei darauf, rückwärts zu laufen, da ihr ansonsten von selbst ans Netz geht, aber nicht im Rückwärtslaufen zu schlagen, da ihr den Ball ansonsten ins Netz schlagt. Gib niemals auf! Gewinne ein Match, nachdem du ersten zwei Sätze verloren hast. [Offline-Trophäe] Auch das Freispielen dieser Trophäe ist gut in einem Online- bzw. Share Play-Match machbar. Ihr müsst hierfür bei einem Exhibitionmatch fünf Sätze pro Match voreinstellen, dann die ersten zwei Sätze verlieren und die folgenden drei gewinnen. Achtung: Bei Share Play ist die Zuordnung der Trophäe vertauscht, d.h. der Share Play Host, der die Trophäen erhalten kann, muss die ersten zwei Sätze gewinnen und die anschließenden drei verlieren. Keine Gnade Verliere nicht mehr als 5 Ballwechsel in einem Match. [Offline-Trophäe] [Verbuggte Trophäe] Um diese Trophäe zu erhalten, dürft ihr in einem Match beliebiger Länge nicht mehr als fünf Ballwechsel verloren haben. Hinweis: Da die Trophäe stark verbuggt ist, empfiehlt es sich bei Nichterhalt zwischen Exhibition- und Turnier-Matches sowie unterschiedlichen Matchlängen hin- und herzuprobieren. Du darfst nicht vorbei! Erwidere den Schmetterball eines Gegners. [Offline-Trophäe] Erhält man, wenn man erfolgreich den Schmetterball eines Gegners erwidert hat. Hierfür einem Gegner mit einem Lob () eine Schmettervorlage bieten, die Richtung erraten, in die er schmettern wird, um dann mit einem aufgeladenem -Schlag zu kontern. Weglaufen sinnlos Gewinne einen Satz, ohne zu sprinten. [Offline-Trophäe] Für diese Trophäe muss man in einem möglichst einfachen und kurzen Match wie einem Exhibitionmatch oder Tie Break (Zehn Punkte) einen Satz gewonnen haben, ohne dabei die Sprinttaste () benutzt zu haben. Langstreckenläufer Gewinne einen Match, ohne dass dein Ausdauerlevel unter das deines Gegners sinkt. [Offline-Trophäe] Erhält man, wenn man ein Match gewonnen hat, ohne dass das Ausdauerlevel unter das des Gegners gesunken ist. Hierfür spielt man so, dass der grüne Ausdauerbalken unterhalb des Spielers sich so wenig wie möglich verbraucht, also am besten ein einfaches und kurzes Match wie zum Beispiel ein Exhibitionmatch oder Tie Break (Zehn Punkte) wählen und weder sprinten noch aufgeladene Schläge benutzen. Man muss es nicht absichtlich darauf anlegen, die Trophäe zu erspielen, da sie meist ohnehin sehr früh von selbst kommt. Verpass keinen einzigen Trainer! Schalte alle Basistrainer frei. [Offline-Trophäe] Es gibt insgesamt 19 Trainer, die man durch viele gewonnene Spiele im Karrieremodus nach und nach freischalten kann. Ab und zu fallt ihr so einem Trainer auf und könnt nach einem Treffen einen Vertrag mit ihm abschließen. Einsehen kann man die Trainer im Spielermenü. Solltet ihr im Verlauf der Karriere immer auf die Treffen mit den Trainern geachtet haben, könnt ihr die Trophäe irgendwann zwischen Saison 10 und 15 erspielen. In guter Gesellschaft Schalte alle Basisagenten frei. [Offline-Trophäe] Es gibt insgesamt 19 Agenten, die man durch viele gewonnene Spiele im Karrieremodus nach und nach freischalten kann. Ab und zu fallt ihr so einem Agenten auf und könnt nach einem Treffen einen Vertrag mit ihm abschließen. Einsehen kann man die Agenten im Spielermenü. Sobald alle Agenten freigeschaltet wurden, bekommt ihr die Trophäe. Stratege Fülle deine ersten 5 Fähigkeitsplätze aus. [Offline-Trophäe] Durch viele gewonnene Spiele schaltet ihr Fähigkeiten, also grüne, rote, blaue und orange Karten sowie Plätze für diese Fähigkeiten frei. Sobald im "Spielermenü → Kartenmenü" das Schloss vor der fünften Karte verschwunden ist und ihr allen fünf Plätzen fünf Karten zugeordnet habt, erhaltet ihr die Trophäe. Technischer Meister Bring eine Fähigkeit auf Level 3. [Offline-Trophäe] Hierfür müsst ihr mindestens eine Fähigkeitenkarte ausgerüstet haben und mit ihr einige Spiele bestritten haben. Nach Ende eines Matches gibt es des öfteren ein Popup, auf dem steht, dass eine Karte aufgewertet wurde. Sobald ihr eure erste Fähigkeitskarte auf Level 3 gebracht habt, gehört die Trophäe euch. Auf halbem Weg Komm in die Top 50 im Karrieremodus. [Offline-Trophäe] Ihr könnt euren aktuellen Weltranglistenplatz im Karrieremenü durch zweimaliges Betätigen der -Taste jederzeit einsehen, ansonsten wird - wenn ihr nur einen Spieler erstellt habt - auch im Hauptmenü oben links der aktuelle Rang angezeigt. Besonders viele Weltranglistenpunkte könnt ihr durch gewonnene Zwei- oder Drei-Sterne-Turniere erspielen. Alles, was glitzert Erhalte sämtliche Ausrüstung im Basisspiel. [Offline-Trophäe] Eure aktuelle Tennisausrüstung könnt ihr im "Spielermenü → Ausrüstungsmenü" jederzeit einsehen. Durch Betätigen von gelangt ihr in den Shop, wo ihr zusätzliche Ausrüstung kaufen könnt, durch Betätigen der -Taste verlasst ihr ihn wieder. Um sämtliche Ausrüstung zu akquierieren, benötigt ihr circa eine Million Tennisbälle, was je nach Erfolgsquote bei Turnieren zwischen 20 und 50 Saisons dauern kann. Es empfiehlt sich, billige Ausrüstung zuerst zu kaufen, da man durch Sponsorings im Karrieremenü dann teurere geschenkt bekommt. Selbst wenn ihr den ganzen Shop leergekauft habt, müsst ihr trotzdem solange weiterspielen, bis sämtliche zusätzliche Ausrüstung durch gewonnene Spiele freigeschaltet wurde, ehe ihr die Trophäe bekommt. Das ist erst der Anfang Erreiche Level 30. [Offline-Trophäe] Durch gewonnene Turnierspiele werten sich eure Erfahrungspunkte (XP) auf, und das umso schneller, je hochklassiger die Turniere (es gibt Ein- bis Fünf-Sterne-Turniere) sind. Das maximale XP-Level ist 30, sobald dieses erreicht wurde, wird die Trophäe freigeschaltet. Der harte Arbeiter Bring alle Basistrainer auf maximales Level. [Offline-Trophäe] Eure Trainer stufen sich insbesondere durch bei hochklassigen Turnieren (vier bis fünf Sterne) gewonnene Spiele auf. Sobald bei einem Trainer das maximale Level 5 erreicht wurde, müsst ihr im "Spielermenü → Trainermenü" durch Drücken von und anschließendes sofortiges Drücken der -Taste den aktuellen Trainer entlassen, bevor ihr mit wieder einen neuen wählt. Für den Erhalt dieser Trophäe empfiehlt es sich, als Agent Nikola Horvat auszuwählen, da durch dessen Fähigkeiten die Trainer schneller aufsteigen. Habt ihr alle 19 Trainer auf Level 5 gebracht (das kann zwischen 20-30 Saisons dauern), gehört die Trophäe euch. Sammler Schalte alle Basisfähigkeiten mindestens einmal frei. [Offline-Trophäe] [Verbuggte Trophäe] Hierfür müsst ihr durch das Spielen von Turnieren, dem Aufleveln von Trainern, der Zuordnung der Abwehr-, Angriff- und Serve And Volley-Punkte und dem erfolgreichen Beenden von Schlagübungs-Herausforderungen alle Fähigkeitskarten mindestens einmal freigeschaltet haben. Unter "Spielermenü → Fähigkeitenmenü" könnt ihr eure aktuellen Karten jederzeit einsehen und auch deren Freischaltbedingungen durch Drücken der -Taste, wenn ihr auf der Karte seid. Hinweis: Diese Trophäe kann dadurch verbuggt sein, dass die Schmetterball-Herausforderung nicht beendet werden kann, da anstelle eines Schmetterschlags nur ein normaler Schlag ausgeführt wird, was umso ärgerlicher ist, da die Übung nicht wiederholt werden kann. Beispiel für eine Herausforderung: Nummer 1 Werde die weltweite Nummer 1 im Karrieremodus. [Offline-Trophäe] Um die Nummer Eins der Weltrangliste zu werden, müsst ihr vor allem darauf achten, dass ihr - wenn ihr erstmal eingespielt seid - nur die hochklassigen Vier- und Fünf-Sterne-Turniere wählt und euch ansonsten zwischendurch immer mal wieder eine Ruhepause gönnt. Hier die Liste der relevanten Turniere: Mai: Madrid Champions Clasico, Vier-Sterne, wird ab Weltranglistenplatz 35 freigeschaltet. Juli: London Supreme Championship, Vier-Sterne, wird ab Weltranglistenplatz 35 freigeschaltet. September: Paris Major, Vier-Sterne, wird ab Weltranglistenplatz 35 freigeschaltet. November: The Champions Finale, Fünf-Sterne, wird ab Weltranglistenplatz 8 freigeschaltet. Es zählen im übrigen nicht nur eure aktuellen Saisonpunkte, sondern vielmehr alle insgesamt verdienten. Da ihr bei solchen Turnieren auf hochklassige Gegner trefft und selbst die normalen bei Vier- oder Fünf-Sterne-Turnieren um einiges schwerer sind als sonst, empfiehlt sich folgende Strategie für schwere Gegner: Bei eigenem Aufschlag von unten rechts nach oben links: Slice-Aufschlag () platziert, aber nicht hart nach außen, dann anschließend einen aufgeladenen Stopp ( + gedrückthalten) auf die andere Seite. Bei eigenem Aufschlag von unten links nach oben rechts die gleiche Taktik anwenden, nur einen Top Spin-Aufschlag () platziert nach außen schlagen. Bei Aufschlag des Gegners mit einem aufgeladenen Stopp antworten, dann anschließend einen aufgeladenen Lob ( -Taste gedrückthalten) spielen, ans Netz vorrücken und den Ballwechsel mit einem Cross-Volley zu den eigenen Gunsten entscheiden. Grundsätzlich solltet ihr Level 30 erreicht haben, um 30 Punkte für Abwehr, Angriff und Serve And Volley zur Verfügung zu haben, sowie alle fünf Fähigkeitenplätze freigeschaltet und mit Karten auf Level 3 ausgerüstet haben. Es kann auch helfen in der Phase, in der man auf den ersten Weltranglistenplatz abzielt, nicht den Trainer zu wechseln, sondern den aktuellen auf Level 5 zu behalten. Ihr solltet, wenn ihr absehen könnt, dass das Match verloren wird, auf "Match wiederholen" gehen. Durch Drücken der -Taste kann in einem Spiel jederzeit eine Pause einlegt werden, ansonsten könnt ihr, wenn ihr auf "Match beenden" geht, ein Spiel jederzeit zu irgendeinem beliebigen späteren Zeitpunkt wiederholen, vorausgesetzt ihr habt die Karriere auf "Herausforderer" begonnen. Von allen Gegnern ist Roger Federer mit Abstand der schwerste, er ist meistens die Nummer Eins der Welt und auch der einzige, bei dem "Legende" auf der Matchkarte steht. Bei ihm empiehlt es sich, fast ausschließlich mit Stopps und Lobs zu arbeiten, um ihn zu besiegen. Ihr könnt allerdings auch ohne ihn zu schlagen, Nummer Eins werden, vorausgesetzt ihr sammelt über die Saison hinweg genügend Punkte. Sobald ihr innerhalb einer Saison genügend Gesamtpunkte gesammelt habt, um in der Weltrangliste auf Platz 1 zu klettern, bekommt ihr die Trophäe. Ein Video, wie man Roger Federer besiegt, findet ihr im Spoiler: Mentor Errichte deine eigene Tennisakademie im Karrieremodus. [Offline-Trophäe] [Verbuggte Trophäe] Um die Trophäe zu erhalten, muss im Karrieremodus die Errichtung einer Tennisakademie angezeigt und ausgewählt werden. Hinweis: Die genauen Bedingungen für den Erhalt der Trophäe sind zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Leitfadens nicht bekannt, es kann auch sein, dass man die Trophäe zufällig erhält. Tennislegende Schalte alle anderen Trophäen frei. [Platin-Trophäe] Erhaltet ihr automatisch nach Erhalt aller Trophäen (ohne DLCs). Herzlichen Glückwunsch, ihr könnt nun die Schwierigkeit und den Zeitaufwand bewerten.
  5. Master Kenobi

    Tennis World Tour PS4 Spieler gesucht

    Hallo, vor drei Wochen ist Tennis World Tour im Store als Download herausgekommen, vor zwei Wochen die Disc-Version. Hier ein Video von mir, in dem ich Dominic Thiem, die Nr. 1 der Weltrangliste, besiege: Tennis World Tour No 1 Mir gefällt das Game sehr gut, auch nachdem bekannt wurde, daß das Spiel nur zu 80 Prozent fertig released wurde, da der Publisher es unbedingt vor Beginn der French Open herausbringen wollte. Facebook-Seite des Spiels Der Onlinemodus wird im Laufe der nächsten Woche nachgereicht, man kann es aber auch schon jetzt über Share Play -> Controller an Besucher übergeben -> Spiel gemeinsam spielen gegeneinander spielen. Also, Spieler gesucht, bei Interesse einfach eine FA an Snake_DTS. Headset ist Pflicht! Ich würde mit 500 Mbit/s hosten, ihr braucht also selber keine Highspeedleitung. Master Kenobi
  6. Master Kenobi

    Allgemeiner Thread zu Tennis World Tour

    Demnach war das Spiel bei Release zu 80 Prozent fertig und 20 Prozent haben gefehlt. Onlinemodus mit Quick Match, Privatmatch und Ranglistenmatch soll nächste Woche kommen.
  7. Master Kenobi

    Allgemeiner Thread zu Tennis World Tour

    Hat jemand diese 2 Trophäen: Keine Gnade Verliere nicht mehr als 5 Ballwechsel in einem Match. Blitzartige Reflexe Mach 15 Volleys hintereinander. Hab sie heute bis zum Umfallen mit nem Freund versucht, aber die Trophäen wollen einfach nicht kommen. Wir haben uns an die Trophäenbeschreibung gehalten, oder ist die nicht wörtlich zu nehmen?
  8. Master Kenobi

    Allgemeiner Thread zu Tennis World Tour

    Hallo, hier ein Video, wie ich die Nr.1 (in meinem Fall Dominic Thiem) besiegt habe: Tennis World Tour No 1 Generelle Tipps: - Level 30 schaltet The Champions Finale frei - harter und platzierter Aufschlag: in der Mitte des Aufschlags kurz den linken Stick entweder nach ganz links oder nach ganz rechts ziehen - Fast nach jedem Aufschlag Richtung variieren - je mehr Punkte man Serve And Volley zugeordnet hat, desto besser - Bevor der Aufschlag des Gegners kommt, Sprint und X gedrückt halten Meine Konfiguration: - Angriff: 9, Abwehr 8, Serve And Volley 13 - Fähigkeiten (5): Optimierte Schläge Lvl 3, Präzise Rückhand Lvl 3, Konzentriert Lvl 3, Stark Lvl 3, Starke Aufschläge Lvl 3 - Trainer: John Hartman Lvl 5 - Agent: Hilda Lindberg - Bei der Ausrüstung habe ich jeweils nur solche gewählt, bei denen alle Werte grau sind, damit alles möglichst ausgeglichen ist Ansonsten könnt ihr im Video sehen, wie ich unterschiedliche Strategien angewendet habe. Man muss auch mal beim zweiten Aufschlag oder bei knappen Schlägen etwas riskieren und allgemein viel variieren.
  9. Master Kenobi

    Allgemeiner Thread zu Tennis World Tour

    Hallo, wollte mal alle, die auf den Online-Modus warten, darauf hinweisen, dass man per Share Play/Controller übergeben/Spiel gemeinsam spielen jetzt schon gegeneinander antreten kann. Wer Lust hat gegen mich zu spielen, einfach eine FA an Snake_DTS senden.
  10. Hallo, ich will mal ein paar Worte zu "Harte Ziele" verlieren, da er mein Lieblings-Actionfilm ist. Weder "Stirb Langsam", noch "Predator" oder "Terminator 2" kommen meiner Meinung nach ansatzweise an dessen Magie heran. Der Workprint ist noch länger und härter als die Unrated Fassung der Bluray aber nicht unbedingt besser, dennoch sollte man ihn mal gesehen haben. Mich stört das auch nicht, da der Workprint obgleich blutiger und länger genauso gedehnt und selbstverliebt wie "Hard Boiled" rüberkommt. Die Unrated Version ist John Woos bevorzugte Version, schnell, knochentrocken und auf den Punkt gebracht - ein klarer Schnitt zu seinem früherem teilweise recht alptraumhaften Stil. Wer wie ich John Woos Hongkong-Meisterwerke wie "The Killer", "Bullet In The Head" oder "Hard Boiled" auswendig kennt, der wird die erste Hälfte von "Harte Ziele" schnell verfluchen. Die üblichen Mechanismen der Traumfabrik absorbieren Woos poetisch-spontanen, visuell einmaligen Stil und machen etwas Profanes, fast schon Dummes daraus. Zum Glück retten ausführender Produzent Sam Raimi, dessen selbstablaufender Stil wie bei "Evil Dead" oder "Darkman" klar zu erkennen ist, Kameramann Russell Carpenter ("True Lies") und Musikguru Graeme Revell ("Strange Days", "The Crow") die ersten 45 Minuten, die ich einfach mal als jazzigen Vorlauf zu der grössten, jemals inszenierten Actionoper ansehe, nämlich dem nicht endend wollenden Showdown im Freien. Kaum lässt Emil Fouchon seine gnadenlosen Häscher im Wald die Jagd antreten, zündet Woo ein kompromissloses State of The Art-Actionfeuerwerk, das einen einfach nur jubilieren lässt, weil es so unglaublich "larger than life" ist. Wer wie ich Woos fast zu detailverliebte Hongkongopern rauf und runter gesehen hat, landet plötzlich unversehens im letzten Akt, der Konfrontation mit dem Unbekannten. Und das versteckt in einem Jean-Claude Van Damme Film, mit strunzdummen C-Drehbuch, eindimensionalen Charakteren und der üblichen Hollywood-Schablone, die jegliche Individualität eines Filmzuschauers ignoriert, fast schon negiert. Macht nichts, denn Woo stellt sich über das Gesetz und das ist der Schlüssel zu der Magie hinter den Shootouts, Zeitlupen, fliegenden Tauben, Explosionen und Martial Arts-Einlagen: er streicht die Handlung einfach und ersetzt sie durch eine Einer-gegen- alle-Nonstop-Killcountrakete, ästhetische Todesballette und mythische Zauberei mit eingeschlossen. Paul Verhoeven hat über "Robocop" gesagt, dass er Christus mit einer Pistole inszeniert hat, Woo hat ihm zwei gegeben. Überall sind religiöse Referenzen zu finden, selbst in so simplen Szenen, in denen Van Damme auf einem Fabeltier sitzend sich selbst in die Hölle hinablässt, einem abstrakten Schlüssel gleich kopfüber in der Luft schwebt oder die Schrotflinte auffangend in Zeitlupe die Sphäre des Jetzt verlässt. Woo spielt ein letztes Mal Gott und interpretiert alles, so wie jemand, der in den Slums aufgewachsen, mit asiatischer Kampfkunst grossgeworden und Tanz studiert hat, aber nicht mehr wie in Hongkong ohne irgendeinen Plan ans Set kommen, alles spontan inszenieren und die Produzenten damit in den Wahnsinn treiben darf. Die sich herauskristallisierende Quintessenz: es bleibt keine Zeit mehr. Weder für Woo am Set, noch für seinen Protagonisten im Kampf auf Leben und Tod. Die zweite Hälfte ist wie eine einzige Abrechnung, die Rechnung wird zum Schluss präsentiert. Das überragende Sound tut sein übriges. Wer wie ich ein ein Heimkino hat, weiss bestimmt was gemeint ist: jede Waffe und jede Explosion klingt unverwechselbar, manche Schüsse werden mit Bass unterlegt, andere sphärisch dreidimensional projiziert, so dass sie zu einem zusätzlichen, unsichtbaren Darsteller hochstilisiert werden. Man merkt der Filmcrew die bedingungslose Verehrung von Woos früheren Filmen jederzeit an, der am Set vieles nonverbal lösen musste, da er der englischen Sprache noch nicht mächtig war. Nonverbalität ist im übrigen der Schlüssel zu der zweiten Hälfte des Films; oft fallen kaum bis gar keine Worte. Manch einer wie das Lexikon des internationalen Films, hat dies verteufelt - ich zitiere: „Ein lediglich an der Vorführung ausgeklügelter Tötungsarten und neuester Handfeuerwaffen interessierter Actionfilm[...]". Da ist das katholische Filminstitut, das dieses Lexikon vertreibt, mit der radikalen Neuinterpretation geistlicher Inhalte wohl nicht zurechtgekommen, denn hier wird das Zepter selbst in die Hand genommen, spielerisch zu ungeahnter Grösse gefunden. Ich muss an dieser Stelle einen kleinen Exkurs machen. In Filmen wie in der bildenden Kunst steht etwas stellvertretend für etwas, es ist niemals das Ding selbst. Eine Pistole im echten Leben ist schwer, hart und fürchterlich laut, wenn sie in einem Film auftaucht, ist sie meist entweder etwas Bedrohliches oder kathartisch Erlösendes. Glänzend wie ein Schwert im Mittelalter, richtungsweisend wie die Verlängerung eines Armes, sexy wie das was Männer zwischen den Beinen haben. Woo geht noch einen Schritt weiter und macht daraus sogar so etwas wie Liebesobjekte. Und genau das ist der schmale Grat zwischen Genie und Wahnsinn, der mich an ihm schon immer fasziniert hat. Zu fröhlicher Sixties-Musik schlachten sich in "Bullet In The Head" Jugendbanden mit Schlagringen und Holzbrettern ab, buddhagleich rafft Chow Yun Fat in "Hard Boiled" unzählige Gangster dahin. Jeder, der schon einmal eine obsessive Beziehung geführt hat, die sich zum Schluss als Irrtum herausgestellt hat, weiss, dass die Grenzen zwischen Liebe und Hass fliessend sind, dass das, was man für Liebe gehalten hat, sich oft als das genaue Gegenteil herausgestellt hat. Und genau von diesem Irrtum geht Woo aus. Voll inbrünstiger Liebe wird geschlagen, geschossen und gestorben, kein Bösewicht ist vor den tiefenentspannten, ikonenhaften Antihelden sicher. Ein Fest für jede Zensur, denn Gut und Böse ist nun mal festgelegt und sollte strikt eingehalten werden. Dualität der Seele, Kunst, die der Bewusstwerdung dient? Nein, natürlich nicht. "Harte Ziele" ist von der FSK als "strafrechtlich unbedenklich" freigegeben worden. Der Staat hält einen Grossteil des Volkes immer noch für wilde Tiere. Das fing bei Goyas Gemälden an, bei denen die nackten Brüste verdeckt wurden, da Männer ansonsten hemmmungslos über Frauen hergefallen wären und hört bei Meisterwerken wie "Braindead" und "Story of Ricky" auf, die verboten und dessen Verkauf strafbar ist. Dass wir im 21. Jahrhundert leben, und ein Grossteil unserer Handlungen nur noch virtuell sind, fällt dem Gesetzgeber ebenso wenig auf, wie die psychologisch wertvolle Katharsis. Der wichtigste Aspekt wird übergangen, nämlich Bewusstwerdung. Filme sind wie Träume, haben keine wirkliche Logik. Mal fliegt man durch die Lüfte, dann ist man plötzlich völlig woanders und in der Ferne schreit ein Kind. Nach so einem Traum hat sich etwas in einem geändert, man "weiss" etwas. Filme sind Träumen verwandt, wenn man sie auch im Laden kaufen, vor- und zurückspulen oder immer wieder sehen kann. Auch nach dem Sehen eines Films "weiss" man etwas, auch wenn man manchmal in hundert Jahren sich nicht sicher ist, worum es sich handelt. Künstler wie Woo handeln dabei manchmal so unverantwortlich wie ein kleines Kind, das ein Bild malt, müssen dies sogar tun, wenn sie dem unbestimmten Etwas, dass sie den Film drehen liess, wirklich nachgehen wollen. An dieser Stelle muss ich mit meinem Review von "Hard Target", wie er im Original heisst, abrupt zum Schluss kommen. "Ich könnte dir alles erklären. Aber würdest du es auch verstehen?", heisst es in Castanedas "Die Lehren des Don Juan". Ähnlich ironisch sind die mythisch überhöhten Jahrhundertszenen in der Karnevalsfabrik am Ende von "Harte Ziele" angelegt. Jeder der Woo kennt, weiss, dass sein Stil kompromisslos und ultrabrutal ist, trotzdem kann man nicht anders, als seine Filme zu lieben. Und sowas ist meiner Meinung echte, aufrichtige, wenn auch meist dem männlichen Geschlecht vorbehaltene Liebe. Irgendein Ami hat mal gesagt: "John Woo's movies are overdone", womit er auf das wiederholte Ansehen von Woos Filmen anspielt. Auch das stimmt, ist eine Ansicht, der ich mittlerweile voll und ganz zustimme. Was tut sich also neues am Shootout-Horizont? Mir fällt dazu nur die Szene aus "Die Bourne Verschwörung" ein, in der Bourne seinen Gegner entwaffnet und die Pistole im Bruchteil einer Sekunde zerlegt und wegwirft. Die einfachen Dinge im Leben...
  11. Master Kenobi

    Allgemeiner Thread zu PlayStation™ Now

    "At the technical level, gameplay is transmitted in the form of a 720p h.264 video stream running at 60fps (even if the game itself operates at a lower frame-rate)[...] We can safely assume that Sony's PlayStation Now server-side infrastructure features an improved storage solution over the 5400rpm hard drives used in the standard PlayStation 3. [...]we saw noticeably improved texture streaming in Batman: Arkham City, while loading times are faster across multiple titles. Indeed, loading times on average are around 25-50 per cent faster on PS Now[...]" Den vollen Artikel kann man jier lesen: http://www.eurogamer.net/articles/digitalfoundry-2015-hands-on-with-playstation-now
  12. Master Kenobi

    Allgemeiner Thread zu PlayStation™ Now

    Also ich kann die negativen Kommentare zu PS Now hier nicht verstehen. Hier mal die Auswahl von PS3 Games, die ich über PS Now zocken werde: Sicher sind 17€/Mon. nicht wenig, aber das ist noch wesentlich günstiger als in den USA, wo man neben dem Abo noch jedes Spiel einzeln leihen muss. Der wichtigste Grund neben auf der PS4 bleiben sind für mich die 60 fps, während die häufig anzutreffenden 13-15 fps auf der PS3 irgendwie nicht mehr modern sind. Noch dazu kann man mit Freunden, die keine 3er haben z.B. Red Dead Redemption online zocken und fehlende Online-Trophäen nachholen. Eine Verbindungsgeschwindigkeit von mindenstens 5 Mbit dürfte niemanden aufhalten, ebensowenig wie der Zahlungsvorgang (Store-Guthaben/Paypal/Kreditkarte). Klar, der erste Gedanke ist, wozu nochmal zahlen, wenn man die Games schon auf der 3er hat? Genausogut kann man die Games aber auch einfach verkaufen, um sie auf der moderneren Plattform zu zocken. Allerdings sollte Sony den fehlenden Import von PS3 Savegames dringend nachholen, gleichzeitiger Live-Stream/Share Play wäre auch nicht verkehrt.
  13. Master Kenobi

    Metal Gear Solid V : Das Wirken der Unendlichkeit

    Ultimativer Ressourcen Boost / Nameplate-Trick Falls euch der FOB-Onlinemodus gefällt und ihr vorhabt, eure eigenen FOBS auszubauen, werdet ihr schnell gemerkt haben, dass man um das leidige Thema Ressourcen - insbesondere Treibstoff - nicht herumkommt. Noch mehr FOBs infiltrieren, um eigene FOBs bauen zu können? Nicht zwangsläufig! Hier der ultimative Ressourcen Boost-Trick: - Alles was ihr dafür benötigt, ist einen Freund, der die Story-Mission 22 abgeschlossen und eine/mehrere FOB-Plattform(en) gebaut hat - und zusätzlich ein paar Mother Base Coins - Geht nun auf Sicherheitseinstellungen und schliesst mit Viereck eine Versicherung ab - wenn euch in diesem Zeitraum Soldaten oder Ressourcen ab handen kommen, werden sie ersetzt - Falls das eure erste Versicherung ist, kostet sie euch nichts, ansonsten ein paar MB Coins. Der Versicherungszeitraum wird euch oben rechts angezeigt - Bleibt in den Sicherheitseinstellungen, sucht euch die Basisentwicklungsplattform aus, die die meisten Plattformen besitzt. Stellt die erweiterten Einstellungen so ein: - Waffentyp: Nicht tödlich - Wachen / Infrarotsensoren / Diebstahlsicherungen / Kameras / Drohnen / Attrappen / Minen: 0 - Kreis drücken und auf diese Plattform anwenden - Nun geht auf Einstellungen zur Freien Platzierung von Kameras/Minen (ist nur möglich, wenn der Cam Marker und/oder der Minen-Marker unter Entwicklung -> Sicherheitsgeräte entwickelt wurde). Falls euer Einheitenlevel für den Cam Marker nicht ausreicht, stellt einfach Kameras: 4 ein - Besucht eure FOB-Basisentwicklungsplattform und platziert idealerweise eine Kamera an der Brücke zwischen der 1. und 2. Plattform, drückt da nach Touchpad links und schliesst die Freie Platzierung ab - Geht auf FOB-Missionen -> Training / Ziel besuchen, wählt die FOB eines Freundes und geht auf Besuchen. Klaut dort einen Container oder eine sta tionäre Waffe oder extrahiert einen Soldaten - Ein Rachewurmloch öffnet sich nun und euer Freund kann euch unter Vergeltungsziele infiltrieren. Er muss dabei die Basisentwicklungsplattform der FOB infiltrieren, auf dem die Sicherheitseinstellungen geändert und die Kamera platziert wurde (an dem niedrigen Sicherheitslevel zu erkennen) - Euer Freund muss nun die Kamera auslösen, danach kann er Container rausholen. Ihr bekomt eine Notfallmeldung und reist zu eurer FOB. Wartet dort einfach bis euer Freund mit dem Extrahieren fertig ist und in die Tür geht - Nun seid ihr an der Reihe: sucht euren Freund unter Vergeltungsziele, wählt die richtige Plattform (euer Freund muss ebenfalls bei seiner Basisent wicklungsplattform Versicherung/Erweiterte Einstellungen/Kameraplatzierung gemacht haben) - Nehmt nur die roten Container auf der letzten Plattform mit, das spart Zeit beim weiteren Boosten - Nun ist euer Freund wieder dran, usw. Der Trick kann beliebig oft wiederholt werden. Falls ihr mal vergesst, eine Kamera auszulösen, muss einer von euch den "Vergeltungsstreit" sozusagen von neuem beginnen, indem er bei einem Besuch wieder etwas mitgehen lässt - Es ist übrigens nicht zwingend notwendig, dass auf die FOB angereist wird, wenn die Notfallmeldung kommt, es bringt euch aber etwas für die Nameplates. Nameplates sind so etwas wie ein Avatar, den eure Gegner sehen, wenn sie euch infiltrieren, und der zusätzlich im IDroid-Menü ange zeigt wird - Es gibt die Nameplates für erfolgreiche Infiltrationen, während der Verteidiger anwesend war. Ihr bekommmt Bronze für 10, Silber für 30 und Gold für 100 erfolgreiche Infiltrationen. Achtet beim Boosten einfach auf den Zähler der erfolgreichen Infiltrationen. Ist er um 10 vorgerückt, geht auf FOB- Event und drückt R2 für die Belohnungen, für 800 Punkte könnt ihr nun Nameplates kaufen. - Pro FOB Event gibts andere Nameplates, das erreichte Bronze/Silber/Gold bleibt jedoch gespeichert. Wenn ihr z.B. Bronze ereicht habt und euch Huey-/D-Horse-Bronze geholt habt, könnt ihr beim nächsten Event euch sofort Snake/Quiet-Bronze holen. Unter Anpassen -> Namensschild können die Nameplates ausgestattet werden - Das begehrte Snake-Nameplate gibts nur bei einem einzigen Event, ausserdem muss man dafür unter die ersten 50 der Event-Rangliste kommen. Alle S++ - und S+-Soldaten rausholen reicht erfahrungsgemäss dafür meistens aus. Die Rangliste kann unter FOB-Event -> Belohnungen und dann durch Drücken der L2-Taste eingesehen werden - Ihr könnt übrigens alternativ zu Ressourcen auch Pflanzen boosten. Wechselt dafür einfach zu einer Sanitätsplattform und rennt sofort zum Ziel - Ihr werdet sehr schnell an das Maximum stossen, was man besitzen kann: je 1.500.000 verarbeitete/unverarbeitete Ressourcen und 33.334 Pflanzen (bei 4 FOBs / 140 Plattformen) - Hier das Video zum Boost-Trick: Ressourcen Boost / Nameplate-Trick-Video - Anmerkung: beim Video wurde bei der Infiltration vergessen, die Kamera auszulösen
  14. Metal Gear Solid V : The Phantom Pain Entwickler: Kojima Productions | Publisher: Konami | Plattform: PS4, PS3, Xbox One, Xbox 360, PC Genre: Action | Preis: 29,99€ / 19,99€ / 54,99€ / 19,99€ / 29,99€ [Stand: Juli 2017] | Erschienen am: 01.09.2015 Grosse Erwartungen Das Wichtigste vorweg: alle, die "Metal Gear Solid 4 : Guns of the Patriots" geliebt haben, könnten unter Umständen von dem fünften Teil enttäuscht werden. War der Vorgänger noch so etwas wie ein Filmspiel mit endlosen Zwischensequenzen und hier und dort einem kurzen Abschnitt zum Durchlaufen, ist "The Phantom Pain" das genaue Gegenteil: die Story (die es zwar zusammengerechnet auf 5 1/2 Stunden Cutscenes bringt) tritt weitestgehend in den Hintergrund und weicht virtuosem Open World-Gameplay, das einen mit seinen schier endlosen Möglichkeiten dazu einlädt, sehr lange im Afghanistan und Afrika der 80er Jahre unterwegs zu sein. Kein Bombast-Popcorn-Entertainment zum Zurücklehnen mehr, sondern einsames, meditatives und nervenzerrendes Superheldentum in der Einöde der afghanischen Steinwüste und dem Labyrinth des afrikanischen Dschungels erwartet den geneigten Spieler, der ein paar Eigenschaften wie Geduld, Kreativität und Flexibilität mitbringen sollte. Hat man sich aber erst in das Spiel hereingefunden, dass einen Kojima-typisch immer aufs Neue zu überraschen vermag, tritt irgendwann ein "Zelda"-ähnlicher Effekt ein: es eröffnen sich einem unzählige Wege, so dass man irgendwann das Gamepad einfach nicht mehr aus der Hand legen möchte. Düsteres Erwachen Wir schreiben das Jahr 1984, genau neun Jahre nach Snakes Helikopterabsturz, den man am Schluss des Prologs "Ground Zeroes" verfolgen konnte. Er wacht mit amputiertem Arm in einem Krankenhaus in Zypern aus einem mehrjährigen Koma auf, wo er von der Killerin Quiet liquidiert werden soll. Dank des Patienten Ishmael gelingt ihm trotz ihr, des "Burning Mans" und eines kleinen Soldatenheers die Flucht aus der Anstalt. Ocelot, Snakes zukünftiger Verbündeter, liest ihn in der Nähe eines Leuchtturms auf, beide reisen anschliessend per Schiff nach Afghanistan, wo Snakes Freund Miller in einem kleinen Dorf gefangengehalten wird. Nach und nach wird Snake wieder zum ikonenhaften Superhelden, der ihn in den früheren Spielen ausgemacht hat, und dessen neue Heimat die ölplattformartige "Mother Base" in den Seychellen ist. Nur, dass der Ton um einiges düsterer und rauher als der der "Metal Gear Solid"-Vorgänger ausfällt; während die "Guten" mit ihren Behinderungen fast schon so etwas wie ein Freakzirkus darstellen - Snake hat einen bionischen Arm, Miller fehlt ein Bein und ein Arm, der Wissenschaftler Emmerich wird von Exo-Legs gestützt - sind die "Bösen" überirdischen Ursprungs - der "Floating Boy" schwebt und warpt sich mit Zwangsjacke und Gasmaske durch die Zwischensequenzen, der "Burning Man" absorbiert Schüsse und verschiesst Feuerkugeln. Nur Snakes Widersacher Skull Face, der mit narbenübersätem Gesicht und Banditenmaske auch alles andere als ansehnlich aussieht, hat ein paar filmreife Sprüche zu verteilen. Die Verdammten des Krieges Es ist schwer zu übersehen, dass Videospielguru Hideo Kojima eine klare Message für all die Gamer hat, die bei "Black Ops" und Co. gerne alles in Schutt und Asche legen: überlegt es euch zweimal, bevor ihr dazu übergeht, jemanden zu töten. Der Dreh- und Angelpunkt ist hier Stealth in allen nur erdenklichen Spielarten und Varianten; man kann kriechen, hangeln, über Dächer springen, die Feinde mit Fernglas ausspähen, ohnmächtig würgen oder per Karate oder Wurf ausschalten. Zudem stehen eine Unzahl von Betäubungswaffen, angefangen von einer simplen Tranquilizerpistole , über MPs und Punpguns mit Gummigeschossen bis hin zu Schlaf-, Blend-, Rauchgranaten und Betäubungsattrappen zur Verfügung. Darüber hinaus kann man Artillerieinsatz mit flächendeckendem Schlafgasabwurf anfordern und sogar das Wetter beeinflussen. Bei regnerischem Wetter sind eure Schritte leiser, bei einem Sandsturm ist der Feind blind, während ihr mit eurem Nachtsichtgerät im Vorteil seid. Dem Gamer ist es aber jederzeit selber überlassen, ob er unsichtbar oder mit brachialer Gewalt, für die ebenfalls ein riesiges Arsenal an tödlichen Waffen bereitsteht, vorgeht. Man wird allerdings für die leise Art mehr belohnt - zum einen können betäubte Soldaten per Fulton-Ballon auf die eigene Mother Base verfrachtet werden, zum anderen bekommt man für Kills und Alarme weniger Geld und weniger Elitesoldaten als Missionsabschlussbelohnung. Ausserdem schont es die Nerven, denn die KI ist die beste, die man bisher in einem Game bewundern durfte. Hat man in einem normalen Shooter irgendwann für sich den perfekten Automatismus herausgefunden, stösst man hier schnell an seine Grenzen: die Gegner verhalten sich nicht nur wie echte Menschen (hin und wieder rauchen sie eine Zigarette, unterhalten sich, legen ein Nickerchen ein oder wechseln unvermittelt die Richtung), sie sind auch genauso unberechenbar. Und wenn sie einen erstmal entdeckt haben, bricht die Hölle los: manche rollen sich ab und springen in Deckung, andere rufen per Funkgerät Verstärkung, wieder andere besetzen die Mörser und stationären Geschütze, während Scharfschützen auf einen anlegen. Schon bald ist man eingekreist und muss sich in einer Mülltonne oder Toilette verstecken, bevor das des öfteren unvermeidliche "Snaaakee...!" ertönt. Das Wirken der Unendlichkeit 700 Spielstunden später muss ich sagen, dass Kojima wirklich ein geniales und einzigartiges Videospiel-Meisterwerk kreiert hat. Es ist hier ausnahmsweise nicht die wie immer kinoreife Story, die im Anbetracht der unzähligen Zeit, die man in der Wüste und dem Dschungel verbringt, völlig in den Hintergrund tritt, sondern mehr die grenzenlose Freiheit und das Managen der Mother Base, die einen an den Bildschirm fesseln. Hat man eine der 50 Hauptmissionen durchgespielt, bedeutet dass noch lange nicht, dass man dort alles gesehen oder mitgenommen hat, hinzu kommen noch 150 Nebenoperationen, sowie mehrere hundert optionale Missionsaufgaben. Es gibt unzählige Sachen, die sich mit dem Einsatz auf dem Feld gegenseitig beeinflussen: angefangen von den Ressourcen, die zum Bau der Basen benötigt werden, über die kostspielige Herstellung von besseren Waffen und die externen Aufträge, in denen ihr eure Soldaten losschickt, um u.a. GMP zu verdienen, Ressourcen und Pflanzen zu beschaffen oder mehr Soldaten für die eigene Armee anzuwerben, bis hin zu einer wöchentlichen Liga und einer Kurzliga, in denen ihr mit anderen Spielern über einen Vergleich der Angriffsfähigkeit und Abwehrstärke virtuell konkurriert. Hat man die Story erstmal durch und alle Haupt- und Nebenmissionen abgeschlossen, ist noch lange nicht Schluss. Wenn man das Spiel startet, gibt es jede Menge zu tun, ob mit dem scoutenden D-Dog auf Planzensuche gehen, um bessere Waffen bauen zu können, mit D-Horse durch die Prärie zu reiten, um Ressourcen zu sammeln oder mit der Scharfschützin Quiet Soldaten zu betäuben und zu extrahieren (es können maximal 3500 Soldaten auf 5 Basen angeworben werden) - es wird einem nie langweilig. Alle Hauptmissionen und ein kleiner Teil der Nebenmissionen können wiederholt werden, ansonsten kann man auch im Freien Modus in Afghanistan oder Afrika unterwegs sein. Und wenn ein anstrengender Einsatz bei euch seine Spuren hinterlassen hat, könnt ihr euch jederzeit in euren Helikopter zurückziehen, wo ihr euch mit auf dem Feld gesammelten Musikkassetten (instrumentale und 80s-Musik) entspannen könnt. Wer die Story zuende gespielt hat, hat übrigens noch lange nicht alle Cutscenes bewundern dürfen - steigt euer Beziehungslevel zu Quiet, solltet ihr es nicht versäumen, eurer Mother Base hin und wieder (besonders bei regnerischem Wetter) einen Besuch abzustatten, auf dessen medizinischer Plattform im übrigen ein Wiedersehen mit Paz möglich ist. Zu eurem in der Anfangsmission eingebenem Geburtstagsdatum werdet ihr von Ocelot & Co. mit einem Ständchen begrüsst, ansonsten kreuzen sich eure Wege auf mysteriöse Weise mit Eli, Code Talker und Emmerich, die sich auf eurer Basis niedergelassen haben. Geladen und entsichert Abgesehen davon, dass das Internet seinerzeit eine Erfindung des Militärs gewesen ist, ist es mit "The Phantom Pain" auch möglich mit dem Helikopter auf Basen anderer Spieler, deren sogenannte FOBs, zu landen, um dort Soldaten zu extrahieren und Ressourcen zu klauen. Je nach Sicherheitsvorkehrungen desjenigen, den man infiltriert, bekommt man es mit Drohnen, Minen, Attrappen, selbstschiessenden Kameras, Infrarotsensoren, Diebstahlsicherungen und Soldaten, die mit Nachtsichtgeräten, Camouflagekleidung, starker Panzerung, Scharfschützengewehren und/oder Betäubungswaffen ausgestattet sind, zu zun und hat auch noch mit einem Zeitlimit bis zur Blockade der umliegenden Gewässer zu kämpfen. Egal ob man es bis zur finalen Tür schafft, was zusätzliche Boni bringt, oder nicht, öffnet sich ein sogenanntes "Rache"-Wurmloch, über das der Infiltrierte wiederum auf eure Basis eindringen kann. Tut er dies während ihr Story oder Multiplayer spielt, bekommt ihr auf euer Idroid eine Notfallmeldung, und könnt auf eure eigene Basis fliegen und sie zusammen mit euren dort stationierten Soldaten verteidigen. Ihr könnt euch auch von euren Online-Freunden über die "Ich unterstütze"-Funktion bei einer Verteidigung supporten lassen oder auf deren Basis trainieren. Über Share Play/Livestream kann man abwechselnd die Basis eines Freundes infiltrieren, während der andere zuschaut, was um einiges entspannter als die üblichen Multiplayer-Auseinandersetzungen ausfällt. Über MGO, Metal Gear Online, dem 6x6 PvP, kann man dies allerdings nicht behaupten, um den sich Hideo Kojima nicht selbst gekümmert, sondern an ein Produktionsteam in L.A. übergeben hat. Der einsame, düstere, individuelle Stealth-Grundton des Spiels weicht hier üblicher Multiplayer-Hektik, ausserdem darf man, wenn man erstmal gestorben ist, den Rest des Spiels zuschauen. Es sollte hier auch erwähnt werden, dass sich Kojima mit Konami während der Produktion des Spiels zerstritten hat. Es ging teilweise sogar so weit, dass Kojima in der Endphase der Fertigstellung isoliert auf einer ihm zugewiesenen Etage von einem Boten Mitteilungen an sein Team überbringen lassen musste, da er nicht mehr mit ihnen reden durfte. Damit steht auf jeden Fall fest, dass es kein weiteres "Metal Gear Solid"-Spiel geben wird, da Konami die Rechte an dem Franchise hat. Was im übrigen auch passend ist, ist der fünfte Teil der Serie doch irgendwo mit dem amputierten Protagonisten, den Kindersoldaten und den brachialen Soundeffekten der tödlichen Waffen ein Abgesang auf das sonst prägende Kriegs-Superheldentum der Serie. Krieg stellt hier nur so etwas wie die Farben der Malpalette des grossen Meisters dar, die Bilder die er damit erschaffen hat, haben jedoch mehr mit der Tiefe, Düsternis und den Geheimnissen der Seele zu tun, als mit dem was vordergründig dargestellt wird. Das Auge des Sturms "Metal Gear Solid V" ist so etwas wie ein "Zelda" für Erwachsene - es ist allein schon Kaufgrund für eine Konsole, man kann unendlich Zeit damit verbringen und darin verloren gehen, die Gameplay-Mechanik und deren Flexibilität und Kombinationsmöglichkeiten sind überragend, die intensive Atmosphäre über jeden Zweifel erhaben. Kojima wäre nicht Kojima, wenn er nicht den Spieler nicht ständig überraschen würde, war z.B. das Verfrachten einer zu rettenden Person in den Helikopter noch diese Tastenkombination, ist es plötzlich eine andere oder geschieht automatisch, hat man die treue Begleiterin Quiet, die einem den Rücken freihält, gerade liebgewonnen, verabschiedet sie sich plötzlich melodramatisch und ist für zukünftige Missionen nicht mehr verfügbar, hat man seinen Helikopter mit Raketen, Minigun und Flares ausgestattet und mit einer kürzeren Entsendungszeit versehen, wird dies erst über das "Anpassen"-Menü wirklich freigeschaltet, und, und, und... Das Spiel ist zudem mit unzähligen, liebevollen Details ausgestattet, beispielsweise kann ein Soldat aus Versehen seine eigenen Leute über den Haufen fahren, man kann seinen Hund streicheln oder sein Pferd kacken lassen oder Quiets versteckte Zelle aufsuchen und ihr beim Duschen zuschauen. Langer Rede, kurzer Sinn: "Metal Gear Solid V" ist der wahrgewordene Traum jedes Actionfans - einen Superhelden zu steuern, der vor feindlichem Beschuss in Zeitlupe in Deckung springt, dann auf dem Bauch landet, um anschliessend im Rollen zu feuern, ausserdem an Klippen hangeln, über Dächer springen, Gegner mit aufblasbaren Puppen, Pappkartons oder geworfenen Magazinen ablenken oder mit Martial Arts, Waffen, Helikopter und/oder Artilleriebeschuss ausschalten kann, das gibts bei 3rd-Person-Spielen in dieser Perfektion nicht alle Tage. Die Zwischensequenzen mit dem nonchalanten, charismatischen Helden, den zahlreichen Actionszenen mit Shootouts, Jets und Superrobotern und der perfekt erzählten Geschichte, in der es um Verlust, Rache und Selbstfindung geht, beweisen zudem, dass Kojima in Hollywood in einer Liga mit James Cameron und John Woo spielen würde, hätte er sich nicht der Videospielbranche verschrieben. Und als ob das nicht genug wäre, gibts mit den FOB-Missionen einen hochspannenden Onlinemodus obendrauf, der die Story intelligent mit dem Multiplayer verbindet und dem von dem knackigen Schwierigkeitsgrad des Games nicht gerade verwöhnten Spieler so ziemlich das Letzte abverlangt. Pro und Contra: Zugriff: - detailreiche, flüssige und liebevoll gestaltete Grafik mit prächtigen Farben (nur PS4/Xbox One/PC) - phänomenal inszenierte, kinoreife Story - bombastische, schweisstreibende Musik - 2 Open World-Schauplätze (Afghanistan/Afrika) mit Helikopteranflug und fahrbaren Jeeps, Trucks und Panzern - das "Mother Base"-Minigame, in dem man seine, eigene kleine Armee aufbaut, ist extrem motivierend - unzählige Haupt- und Nebenmissionen sowie optionale Missionsaufgaben und freier Modus - realistische, brachiale Soundeffekte kontrastieren mit ansonsten völliger Stille - extrem fordender FOB-Online-Modus, der den Single Player mit dem Multiplayer verbindet - die Zeit für externe Aufträge und der Teilnahme an der Liga läuft auch weiter, wenn man nicht spielt - jede Menge versteckter Easter Eggs Neutral: - der Spieleinstieg mit dem verstümmelten Helden und der Einöde Afghanistans ist alles andere als einladend - viele Dinge wirken auf den ersten Blick repetitiv, es erschliessen sich jedoch Alternativen - das versteckte Demon Points-System sorgt mit einem zunehmend gehörnten und blutverschmierten Helden für eine moralische Bewertung - das Game ist trotz 7 Jahren Entwicklungszeit auf Druck des Publishers möglicherweise nicht fertiggestellt worden - hoher Schwierigkeitsgrad Mission gescheitert: - Metal Gear Online ist des Hauptspiels nicht würdig - keine Soundeinstellmöglichkeiten Hier noch ein FOB-Multiplayer-Video mit Musik u.a. von Graeme Revell, Eric Prydz und Ludvig Forssell: MGS5 Last Minute Infiltration - Dailymotion Video Master Kenobi
  15. Master Kenobi

    MGS 5 Last Minute Infiltration

    Hallo, ich würd mich freuen, wenn ihr in mein Video "MGS 5 Last Minute Infiltration" reinschauen würdet: MGS 5 Last Minute Infiltration Video 24 Minuten Nonstop-Action mit Musik u.a. von Graeme Revell, Eric Prydz und Ludvig Forssell, angucken lohnt sich! Meine persönliche Hommage an den MGS5 Online-Modus und zudem ein extrem spannendes Game. Master Kenobi
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