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1 Jahr Corona-Pandemie


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Vor genau einem Jahr wurde Corona zur Pandemie erklärt!

 

Habt ihr in dem Jahr auch etwas POSITIVES mitnehmen können?

(Vorteile, Erfahrungen, neue Hobbies, etc.)

 

Ich habe auf jeden Fall einige positive Sachen erlebt und vieles gelernt. :x Mir wurde auf der Arbeit Homeoffice ermöglicht, was mir sehr viel Geld spart und mehr Freizeit bringt. Zudem arbeite ich im Homeoffice viel effizienter, da ich nicht so schnell abgelenkt werde (arbeite in einem 50-Mann-Büro). Entschleunigung habe ich auch gelernt, was ich beibehalten möchte. Zudem bin ich sehr dankbar Videospiele als Hobby zu haben, da ich in der Pandemie nie drauf verzichten musste, Fußballer zum Beispiel konnten oder können schon lange nicht mehr spielen. Und jetzt das Wichtigste zum Schluss: Ich werde nach der Pandemie viel mehr Unternehmungen machen, sei es mit meinem Mann oder mit Freunden. Statt Animeabende Zuhause, auch mal in die Stadt was trinken gehen zum Beispiel! :) Statt Shoppingtouren auch mal in den Zoo fahren oder etwas, was man noch nie gemacht hat, zum Beispiel ein Museum besuchen. :x

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Nope, nix. Immer noch genauso beschissen, wie es vor einem Jahr losging. :emot-raise:

Dabei musste ich coronabedingt nicht mal auf meine Arbeit verzichten. Moment, genau das war ja auch so beschissen daran. Wäre ich für paar Tage/Wochen/Monate zu Hause geblieben, hätte ich heute evtl. sagen können, das war positiv. Aber natürlich auch ohne positiven Corona-Test. :redface:

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vor 1 Minute schrieb Romeo:

Nope, nix. Immer noch genauso beschissen, wie es vor einem Jahr losging. :emot-raise:

Dabei musste ich coronabedingt nicht mal auf meine Arbeit verzichten. Moment, genau das war ja auch so beschissen daran. Wäre ich für paar Tage/Wochen/Monate zu Hause geblieben, hätte ich heute evtl. sagen können, das war positiv. Aber natürlich auch ohne positiven Corona-Test. :redface:

No hate, aber weißt du, wie beschissen Kurzarbeit ist? :o Ich habe das Glück und bin auch sehr dankbar, dass meine Firma noch nie Kurzarbeit angemeldet hat. Mein Mann ist schon seit fast einem Jahr in Kurzarbeit und verdient viel weniger Geld, der würde sehr gerne mit dir tauschen...

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Ich bin ein Sonderfall. :cool2:

Wäre alles normal bei mir, wäre ich heute sicherlich eher dankbar dafür, dass ich weiterarbeiten durfte, wo andere ihre Arbeit sogar verloren haben. Nur ist es eben nicht ganz so normal. Ich hätte nicht mal was gegen eine Auszeit für das ganze Corona-Jahr gehabt. :redface:

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Am schlimmsten find ich die Leute, die im Homeoffice sitzen und regelmäßig fragen:

 

"Weißt du eigentlich wie schlimm Homeoffice ist?"

 

Ich muss seit Beginn der Pandemie jeden zweiten Tag einen Coronatest machen, stehe dabei teilweise über eine Stunde in der Screeningstraße an - Zeit, die nicht bezahlt wird - nur dafür, dass ich in die Arbeit kann, von der aufgrund der zahlreichen Homeoffice-Mitarbeiter viel mehr da ist als früher. Alles was vor Ort passiert bleibt an uns hängen, die Homeofficemitarbeiter können nur die angenehmen Teile der Arbeit von zuhause aus machen. Akten ablegen, das Bearbeiten der Post, das Annehmen von Lieferungen usw... alles was eh keiner tun will, bleibt seit Monaten an allen kleben, die vor Ort arbeiten. Natürlich alles stets mit Maske und Abstand.

Dank gibt's dafür keinen, nur ein

 

"Weißt du eigentlich wie mühsam das im Homeoffice ist? Da schafft man es fast nicht sich zum Arbeiten zu motivieren".

 

Uiii. Wie arm. So ohne Maske, im Pyjama, von zuhause aus. Wie unsensibel von mir.

 

Was ich mitnehme aus diesem Jahr? Ich mag die Gesellschaft noch weniger als vorher.

 

 

 

Edited by Guest
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vor 6 Minuten schrieb I-CatHasTrophy-I:

Am schlimmsten find ich die Leute, die im Homeoffice sitzen und regelmäßig fragen:

 

"Weißt du eigentlich wie schlimm Homeoffice ist?"

 

Ich muss seit Beginn der Pandemie jeden zweiten Tag einen Coronatest machen, stehe dabei teilweise über eine Stunde in der Screeningstraße an - Zeit, die nicht bezahlt wird - nur dafür, dass ich in die Arbeit kann, von der aufgrund der zahlreichen Homeoffice-Mitarbeiter viel mehr da ist als früher. Alles was vor Ort passiert bleibt an uns hängen, die Homeofficemitarbeiter können nur die angenehmen Teile der Arbeit von zuhause aus machen. Akten ablegen, das Bearbeiten der Post, das Annehmen von Lieferungen usw... alles was eh keiner tun will, bleibt seit Monaten an allen kleben, die vor Ort arbeiten. Natürlich alles stets mit Maske und Abstand.

Dank gibt's dafür keinen, nur ein

 

"Weißt du eigentlich wie mühsam das im Homeoffice ist? Da schafft man es fast nicht sich zum Arbeiten zu motivieren".

 

Uiii. Wie arm. So ohne Maske, im Pyjama, von zuhause aus. Wie unsensibel von mir.

 

Was ich mitnehme aus diesem Jahr? Ich mag die Gesellschaft noch weniger als vorher.

 

 

 

Oha... :o Das tut mir echt Leid für dich. :( 

 

Allerdings haben deine Kollegen nicht so unrecht, wie du denkst.

Bei mir im Team gibt es auch einige Kollegen, die einfach nicht im Homeoffice arbeiten können und freiwillig wieder zur Arbeit wollten! Zu sehr von anderen Dingen abgelenkt, keinen ruhigen Arbeitsplatz Zuhause, Kinder/Frau störten bei der Arbeit, psychische Probleme wie fehlender Alltag, etc.

 

 

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vor 26 Minuten schrieb I-CatHasTrophy-I:

Was ich mitnehme aus diesem Jahr? Ich mag die Gesellschaft noch weniger als vorher.

Das trifft bei mir 100% zu. :lol:

Eigentlich nicht so witzig, aber soll ich sonst tun? Müsste eher sogar den ganzen Tag mich über die Situation ärgern. Ich hab zu all meinen Freunden endgültig den Kontakt abgebrochen, weil ich jetzt erst gesehen hab, was für Menschen sie wirklich sind. Eigentlich traurig. :/

 

Ich hab es hier im Büro auch schon mal erwähnt:

Etwas Gutes hat Corona auch (nur eine einzige Sache). Man kann Arschlöcher aus weiter Entfernung deutlich erkennen. Wenn sie z. B. so trotzig ganz ohne Mundschutz im Laden erscheinen. :emot-barf:

Edited by Romeo
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vor 41 Minuten schrieb Nerdtante:

Allerdings haben deine Kollegen nicht so unrecht, wie du denkst.

Das ist Blödsinn. Menschen die auf so hohem Niveau jammern, beneiden auch einen Schwerkranken um sein Spendenkonto für ne neue Niere.

Diese Coronazeit ist für niemanden einfach, aber dieses Gejammer führt mich dazu, dass mich Menschen wirklich anwidern.

Auch dieses Jammern wegen der Kurzarbeit - so viele Menschen haben keine Chance auf Kurzarbeit und verlieren ihren Job.

Oder dieses Jammen wegen dem Freitesten - so viele Menschen liegen seit Wochen in einem Krankenhaus und haben keine Chance überhaupt nach außen zu kommen.

Die Gesellschaft ist so undankbar, manchmal würde ich mir wünschen, es würde nie wieder besser werden, nur weil sie es verdient hat.

 

vor 37 Minuten schrieb Romeo:

Das trifft bei mir 100% zu. :lol:

Eigentlich nocht so witzig, aber soll ich sonst tun? Müsste eher sogar den ganzen Tag mich über die Situation ärgern. Ich hab zu all meinen Freunden endgültig den Kontakt abgebrochen, weil ich jetzt erst gesehen hab, was für Menschen sie wirklich sind. Eigentlich traurig. :/

In meinem Freundeskreis hab ich so viele Jammertanten, dass ich momentan eine Badewanne zuhause jedem Telefonat vorziehe.

Menschen die sich Tiere angeschafft haben, welche sie wieder abschieben werden sobald Corona vorbei ist.

Ich hab jetzt ein Jahr lang mein Zuhause so gerichtet, dass ich mich dort pudelwohl fühle. Von mir aus soll die Quarantäne noch 10 Jahre weiter gehen, das einzige was mir eigentlich wichtig ist, ist dass keine unschuldigen Menschen leiden oder sterben müssen, weil sie von diesem Mist infiziert werden. Ich bin mittlerweile gern zuhause.

 

Zitat

 

Ich hab es hier im Büro auch schon mal erwähnt:

Etwas Gutes hat Corona auch (nur eine einzige Sache). Man kann Arschlöcher aus weiter Entfernung deutlich erkennen. Wenn sie z. B. so trotzig ganz ohne Mundschutz im Laden erscheinen. :emot-barf:

Zitat: "Ich brauch keine Maske, ich halte ja eh immer Abstand". Den Satz hört man natürlich, während so ein Maskenloser 30cm vom eigenen Gesicht entfernt ist.

Edited by Guest
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Ich bin heute seit Ende November das erste Mal wieder arbeiten gewesen. Auch nur heute und dann wieder 2 Wochen frei?.

Zurückblickend ist es eine unglaublich unwirkliche Zeit die wir durchleben, finde ich. Für mich fast nicht greifbar wie schnell dieses Jahr vorüber ging. 

Irgendwie eine Zeit der Leere. Ich muss allerdings sagen dass ich diese Zeit sehr genießen konnte, endlich nochmal Zeit für mich zu haben und sich auf die einfachen Dinge des Lebens zu besinnen. Sehr unproduktiv aber dafür unkompliziert.  Ich bin selbst erstaunt wie wenig mich dieses "Rumsitzen" stört, fast so als könnte es ewig so weiter gehen wohlwissend dass es mir auf dauer schaden wird. Sei's drum, so wie es aussieht geht es dieses Jahr bestimmt wieder bergauf bis wir irgendwann mal wieder von Normalität reden können. Was bleibt ist sicherlich eine Zeit die auf jeden anders wirkt und für jeden eine andere Erfahrung bedeutet.

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vor 1 Stunde schrieb Nicolomeus:

Ich bin heute seit Ende November das erste Mal wieder arbeiten gewesen. Auch nur heute und dann wieder 2 Wochen frei?.

Zurückblickend ist es eine unglaublich unwirkliche Zeit die wir durchleben, finde ich. Für mich fast nicht greifbar wie schnell dieses Jahr vorüber ging. 

Irgendwie eine Zeit der Leere. Ich muss allerdings sagen dass ich diese Zeit sehr genießen konnte, endlich nochmal Zeit für mich zu haben und sich auf die einfachen Dinge des Lebens zu besinnen. Sehr unproduktiv aber dafür unkompliziert.  Ich bin selbst erstaunt wie wenig mich dieses "Rumsitzen" stört, fast so als könnte es ewig so weiter gehen wohlwissend dass es mir auf dauer schaden wird. Sei's drum, so wie es aussieht geht es dieses Jahr bestimmt wieder bergauf bis wir irgendwann mal wieder von Normalität reden können. Was bleibt ist sicherlich eine Zeit die auf jeden anders wirkt und für jeden eine andere Erfahrung bedeutet.

Ich finde es schön, dass du auch etwas positives für dich aus der Zeit mitnehmen konntest! :) 

 

Viele Leute meckern immer nur, wie Scheiße Corona doch ist - ja, ist es auch, aber wenn man am Ende davon etwas für sich mitnehmen kann, dann ist die Zeit nicht ganz vergeudet. So sehe ich das zumindest. Man muss aus alles Lebenslagen immer das Positive mitnehmen.

 

Und glaubt mir, ich habe schon viel wegen Corona mitgemacht! 

Nach unserer Hochzeit mussten wir alle 2 Wochen in Quarantäne, da ein Gast ein Tag später positiv auf COVID-19 getestet wurde. :( 

Stellt man sich auch alles anders vor, wenn man frisch verheiratet ist... :/  

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vor 6 Minuten schrieb Nerdtante:

Viele Leute meckern immer nur, wie Scheiße Corona doch ist - ja, ist es auch, aber wenn man am Ende davon etwas für sich mitnehmen kann, dann ist die Zeit nicht ganz vergeudet. So sehe ich das zumindest. Man muss aus alles Lebenslagen immer das Positive mitnehmen.

So denken viele Leute aber nicht, da ist immer nur alles scheiße. Ob Corona ist, oder nicht. :seeya:

  • witzig 1
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Ist ja auch leichter gesagt, als getan. Sagt das doch mal den Leuten, die durch Corona Menschen verloren haben. Wie sollen diese das Positive aus der Sache mitnehmen?

Wenn ich allein daran denke, ich muss 14 Tage in Quarantäne, werd ich schon schier irre. Für viele andere sicherlich kein Problem, für mich aber fast gar ein Weltuntergang. An Corona ist nichts, aber auch rein gar nichts positiv. Ob direkt oder indirekt.

 

Viele träumen ja auch davon, dass die Pandemie der Umwelt gut getan haben soll. Was glaubt ihr, was passieren wird, wenn die Pandemie vorbei ist? Wir werden es dann 3x schlimmer machen. :emot-raise:

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vor 7 Minuten schrieb Romeo:

An Corona ist nichts, aber auch rein gar nichts positiv. Ob direkt oder indirekt.

Das ist vermutlich der wertvollste Satz den ich im Forum bislang zum gesamten Coronathema gehört hab.

 

vor 9 Minuten schrieb Romeo:

Viele träumen ja auch davon, dass die Pandemie der Umwelt gut getan haben soll.

Die Pandemie hat gar nichts gut getan.

Der Umwelt hat gut getan, dass weniger Kreuzfahrtschiffe, Flugzeuge, Autos und sonstiger Käse durch die Luft, übers Wasser oder quer durchs Land gedüst sind.

 

Die Pandemie hat währenddessen nur Leid über alle gebracht und Menschen dahingerafft.

Menschen im Hospiz mutterseelenallein sterben lassen, Menschen im Altersheim vereinsamen lassen,...

 

Aber hey, Corona ist super, weil jetzt viel mehr Fastfoodketten auf Lieferservice umgestellt haben.

Das ist wichtig, in der heutigen Zeit, wo man so viel für die Umwelt tun will.

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vor 5 Minuten schrieb Romeo:

Ist ja auch leichter gesagt, als getan. Sagt das doch mal den Leuten, die durch Corona Menschen verloren haben. Wie sollen diese das Positive aus der Sache mitnehmen?

Wenn ich allein daran denke, ich muss 14 Tage in Quarantäne, werd ich schon schier irre. Für viele andere sicherlich kein Problem, für mich aber fast gar ein Weltuntergang. An Corona ist nichts, aber auch rein gar nichts positiv. Ob direkt oder indirekt.

 

Viele träumen ja auch davon, dass die Pandemie der Umwelt gut getan haben soll. Was glaubt ihr, was passieren wird, wenn die Pandemie vorbei ist? Wir werden es dann 3x schlimmer machen. :emot-raise:

Meinst du, das war für mich/uns einfach, direkt nach der Hochzeit in Quarantäne zu müssen? Dazu auch noch alle Familienmitglieder und engere Freunde? Da kann dir keiner mal eben was zu Essen bringen oder für dich einkaufen gehen... :S Zudem wir alle negativ getestet wurden (Gott sei Dank) und trotzdem 14 Tage in der Bude hocken mussten. So fühlt sich bestimmt das Knastleben an! 

 

Klar ist es scheiße, wenn man durch Corona Menschen verliert, die man liebt, aber es gibt auch andere Krankheiten, die Arschlöcher sind und dir deine Liebsten nehmen. Ich habe vor 3,5 Jahren meinen Vater an COPD verloren!

 

Jeder hat seine eigene Meinung und sein eigenes Empfinden, nur ist es sehr schade, dass so viele Menschen den Kopf in dieser Zeit hängen lassen und sich kaum noch für irgendetwas freuen. :( 

 

Geht doch mal einkaufen und schaut in die Gesichter von euren Mitmenschen! Man sieht nur Unzufriedenheit, Angst, Hass und Unfreundlichkeit. Alles auch zurecht, weil keiner weiß, wann wir wieder ein Licht am Ende des Tunnels sehen.

 

Dennoch finde ich es persönlich so schade, wenn jeder nur das Negative aus dieser Zeit mitnimmt. Ja, es ist Lebenszeit, die gerade verschenkt wird. Aber ich wünsche jedem von uns, dass wir trotzdem irgendwas POSITIVES aus der ganzen Sache mitnehmen, zum Beispiel, wie wichtig die Familie für einen ist....

  • danke 1
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vor 16 Minuten schrieb Romeo:

An Corona ist nichts, aber auch rein gar nichts positiv. Ob direkt oder indirekt.

Hat ja auch keiner gesagt, dass Corona toll ist, sondern dass man versuchen sollte, etwas Positives daraus mitzunehmen. Heißt auch nicht, dass das jeder Muss. Aber man kann immerhin versuchen, den jeweiligen Lebenslagen versuchen etwas positives abzugewinnen, anstatt immer nur rumzuheulen wie scheiße doch alles ist. Wenn man das nicht will oder kann, dann ist das halt so, kann man ja keinen zu zwingen.

Edited by BM42
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Gerade eben schrieb Nerdtante:

Meinst du, das war für mich/uns einfach, direkt nach der Hochzeit in Quarantäne zu müssen?

Unsere Hochzeit hätten wir stattfinden lassen können.

Wir haben sie allerdings abgesagt (120 Gäste) und im engsten Kreis (8 Personen) nur standesamtlich geheiratet weil wir die Menschen die wir einladen wollten mehr lieben als uns selbst. Wir hätten drei positive Fälle dabei gehabt, das wissen wir im Nachhinein.

 

Du betonst wie schlimm es war, dass dein Mann und du nicht in die Flitterwochen konntet?

Viel Spaß im Eheleben. Ihr werdet noch mehr Zeit in trauter Zweisamkeit verbringen.

Gerade eben schrieb Nerdtante:

Dazu auch noch alle Familienmitglieder und engere Freunde? Da kann dir keiner mal eben was zu Essen bringen oder für dich einkaufen gehen... :S 

Das war doch eure eigene Schuld? Anstelle dich selbst zu bemitleiden, solltest du dich schuldig fühlen. 

Gerade eben schrieb Nerdtante:

Zudem wir alle negativ getestet wurden (Gott sei Dank) und trotzdem 14 Tage in der Bude hocken mussten. So fühlt sich bestimmt das Knastleben an! 

Und du hast dieses Knastleben zu verantworten. Bravo.

Gerade eben schrieb Nerdtante:

Klar ist es scheiße, wenn man durch Corona Menschen verliert, die man liebt, aber es gibt auch andere Krankheiten, die Arschlöcher sind und dir deine Liebsten nehmen. Ich habe vor 3,5 Jahren meinen Vater an COPD verloren!

Und hier bagatellisierst du dann das Sterben durch Corona :D Hauptsache du hattest ein weißes Kleid an.

 

Gerade eben schrieb Nerdtante:

Aber ich wünsche jedem von uns, dass wir trotzdem irgendwas POSITIVES aus der ganzen Sache mitnehmen, zum Beispiel, wie wichtig die Familie für einen ist....

Das wusste ich auch vor Corona.

Deshalb hab ich mich gegen die große Hochzeit entschieden. Zum Beispiel.

Mein Kleid hängt immer noch beim Brautmodenladen - alles bezahlt, alles ausgesucht.

Vielleicht pass ich nicht mehr rein wenn wirs nachholen - was solls. Hauptsache gesund.

 

Und sorry wenn das jetzt etwas hart klingt, aber für mich ist das einfach nur verantwortungslos - und das Gejammer darüber an Lächerlichkeit gar nicht zu überbieten.

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vor 2 Minuten schrieb I-CatHasTrophy-I:

Unsere Hochzeit hätten wir stattfinden lassen können.

Wir haben sie allerdings abgesagt (120 Gäste) und im engsten Kreis (8 Personen) nur standesamtlich geheiratet weil wir die Menschen die wir einladen wollten mehr lieben als uns selbst. Wir hätten drei positive Fälle dabei gehabt, das wissen wir im Nachhinein.

 

Du betonst wie schlimm es war, dass dein Mann und du nicht in die Flitterwochen konntet?

Viel Spaß im Eheleben. Ihr werdet noch mehr Zeit in trauter Zweisamkeit verbringen.

Das war doch eure eigene Schuld? Anstelle dich selbst zu bemitleiden, solltest du dich schuldig fühlen. 

Und du hast dieses Knastleben zu verantworten. Bravo.

Und hier bagatellisierst du dann das Sterben durch Corona :D Hauptsache du hattest ein weißes Kleid an.

 

Das wusste ich auch vor Corona.

Deshalb hab ich mich gegen die große Hochzeit entschieden. Zum Beispiel.

Mein Kleid hängt immer noch beim Brautmodenladen - alles bezahlt, alles ausgesucht.

Vielleicht pass ich nicht mehr rein wenn wirs nachholen - was solls. Hauptsache gesund.

 

Und sorry wenn das jetzt etwas hart klingt, aber für mich ist das einfach nur verantwortungslos - und das Gejammer darüber an Lächerlichkeit gar nicht zu überbieten.

Okay, ich sehe schon, was du für eine Person bist und wie verbittert dein Leben sein muss! :D 

 

Bei dir sieht die ganze Welt wahrscheinlich nach Corona auch düster und bitter aus. 

Du tust mir wirklich sehr leid...

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vor 1 Minute schrieb renegade:

@I-CatHasTrophy-I Ich find deinen Ton hier gerade unmöglich, mir fehlen echt die Worte.

Ich finds unmöglich, wenn jemand die Auswirkung von Corona klein redet und Nichtigkeiten zu Problemen macht.

Das Thema ist wahnsinnig sensibel. Viele von uns haben Menschen an Corona verloren. Ich glaube nicht, dass es der richtige Zeitpunkt ist um die Maßnahmen zu bejammern, die Menschenleben retten.

 

Wenn es dir lieber ist dass ich zu diesen Themen nichts mehr poste, bleib ich den Coronathemen auch gern fern.

Edited by Guest
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