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Mein sächsischer Dialekt wird ewig ein Teil von mir sein
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Der Satz ist übrigens der blanke Hohn für mich und schon echt frech. Ich musste meine ganze Schul- und Studienzeit, während den Semesterferien in irgendwelchen Fabriken jobben, um mir entweder meine Hobbys oder später das Studium zu finanzieren (Studium hab ich trotzdem abgebrochen und eine klassische IHK-Ausbildung nachgeschoben). Klar, heute geht's mir deutlich besser und ich würde mich als extrem privilegiert ansehen. Meine politische Einstellung hat das aber nie beeinflusst. Eventuell tut weniger biased auch dir gut, oder ist so ein Anflug von Arroganz nur bei Linken zu kritisieren? Ich mein, wie wenig du dich scheinbar mit Leuten außerhalb deiner Blase unterhältst, wird hier ja mehr als deutlich. Das kann man mir umgekehrt nur bedingt vorwerfen, weil ich wie gesagt aus dem Osten komme ;D
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Ich wäre noch gerne auf mehr eingegangen, aber macht wenig Sinn. Vielleicht bemüht sich noch jemand anderes. Hierzu aber: Ich bin in einer Ost-Provinz (Sachsen) geboren, noch zu DDR-Zeiten (glücklicherweise ist das Kapitel vorbei). Die Wende hat meine Familie so semi-gut überstanden. Meine Mom hat durch Schließung von Betrieben den Job verloren und war immer wieder mal in Hartz IV gefangen, weil strukturschwache Gegend und sicher auch altersbedingt. Mein Dad war der finanzielle Retter, wenn man so möchte. Vermögen hatten wir nicht, wie auch, konnten ja keins aufbauen. Eine klassische, privilegierte "Westgeschichte" hat meine Familie sicher nicht. Deswegen bin ich trotzdem behütet aufgewachsen, meine Familie kennt politische Repressionen und hat mich entsprechend demokratisch und weltoffen erzogen. Das kann wahrscheinlich nicht jeder von sich aus der Region behaupten. Hatte phasenweise immer wieder Konflikte mit Rechtsextremismus. Nicht weil ich damals sonderlich "Links" war, sondern einfach weil ich in der Skaterszene unterwegs war. Alternative Szene reicht im Osten ja schon, um aufs Maul zu bekommen. Ich war sogar Opfer von Gewalt durch Nazis als 14-jähriges Mädchen. Später wurde ich dann noch Zeugin, wie ein Veranstaltungsort, in dem ich ehrenamtlich gearbeitet habe, von Jung-Nazis überfallen wurde. Baseballschläger-Jahre prägen. Irgendwann haben mein Mann und ich entschieden, auch aus mentalen Gründen, die Region zu verlassen und warum? Weil das so gut wie jeder gebildete Mensch meiner Generation gemacht hat. Anderswo gab's bessere Arbeit, mehr Offenheit, weniger Missmut. War das gut für die Region? Sicher nicht. Zurückziehen kommt für mich aber nicht in Frage, weil ich nicht möchte, das mein Kind unter solchen Bedingungen aufwächst. Aber ich kenne viele Seiten von und in Deutschland, ich lebe schließlich in Hamburg seit einigen Jahren und erlebe hautnah Stadtviertel wie St. Georg etc. Und sowohl Arbeitsbedingt als auch eine Zeit lang durch parteipolitische Arbeit, kenne ich ein paar Facetten - ich komme nur zu anderen Schlüssen, als die "AfD-Bubble". Aber es ist wie immer, der Gegenseite permanent Schwarz-Weiß-Denken oder Spaltung vorwerfen, selbst aber keine Grautöne zulassen.
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Der Landeswahlleiter selbst natürlich auch bezahlt und die offensichtlich falschen Briefumschläge und Wahlzettel in dem Video sind auch bezahlt wurden, damit sie ihre Farbe ändern. Grundsätzlich wollte ich das aber nicht kontextlos hier stehen lassen^^
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Hinweise zum Thema Briefwahl: https://www.tagesschau.de/inland/regional/hamburg/ndr-vor-wahlen-hamburgs-landeswahlleiter-warnt-vor-fake-video-100.html
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Das Fascho-Wording kommt von mir und das erlaube ich mir, aufgrund der Einordnung der Partei in diversen Bundesländern sowie Mitgliedern wie Höcke, die man ganz offiziell so nennen darf. Ansonsten ist es natürlich auch hier wieder bedauerlich, dass man ein Thema über alles stellt und mit der "Lösung" eines Problems, 10 andere Probleme in Kauf nehmen möchte. Ich bin auch nicht der Meinung, dass der aktuelle Weg für die Zukunft sinnvoll ist, schon allein weil Deutschland auch ein Wohnproblem hat und wie von mir angesprochen, Flüchtlingsunterkünfte keine Dauerlösung sein können. Hier müsste man natürlich schauen, wie wir das sozialgerecht in Zukunft gestalten können - eben in Kombination mit Migration. Ich würde hier aber auch eine Europäische Zusammenarbeit/Lösung bevorzugen, statt eine deutsche "Abschottungstaktik" zu wählen. Zumal wie gesagt, die AfD hier absolut keinen Unterschied zwischen abgelehnten Asylbewerbern oder integrierten Migranten macht, wenn es um ihre Abschiebepläne geht. Leider ein bisschen sehr grob zusammengefasst, aber anbei noch eine Übersicht der Vorschläge zum Thema Migration der einzelnen Parteien: https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/bundestagswahl-partei-position-migration-integration-asyl-100~amp.html. Und deine Idee/dein Vorschlag ist dabei nicht, die Speicherkapazitäten zu erhöhen oder überschüssige Energie zukünftig in Fernwärme umzuwandeln, sowie es der Vorschlag der Forschung ist, sondern lieber das Geld in den Bau von Atomkraftwerken zu verfeuern? Man bemüht ja immer gerne das Wort "Technologie-Offenheit", mit Offenheit hat das oft wenig zu tun, wenn man aktuelle Entwicklung/Forschung eher ablehnend gegenübersteht. Zum Thema Stromimport und -Export: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/09/PD23_351_43312.html https://www.klimareporter.de/strom/quaschning-erklaert-atomstromimporte-aus-frankreich Hier auch nochmal mit den Fingerzeig auf Frankreich: https://www.fr.de/politik/die-atomkraft-in-frankreich-ist-ein-finanzielles-desaster-93532284.html. Ja, Atomkraftwerke muss man sich leisten können. Völlig korrekt. Aber ganz ehrlich gemeint, ich bin ja schon mal dankbar, dass man hier überhaupt mal inhaltlich auf die Themen eingeht, ohne irgendwelche unzusammenhängenden Wortfetzen zu stammeln.
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Bin gerade leider beschäftigt, daher nur kurz als Ergänzung, weil das gerade super passt @whitebeard45 @d4b0n3z https://www.zeit.de/politik/2025-02/friedrich-merz-atomare-teilhabe-frankreich-grossbritannien
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Eventuell ist es auch nicht zu unterschätzen, dass unentschlossene Wähler auch von so einem Klientel abgeschreckt werden. Klar wird sich hier keiner melden, dass er wegen solchen Usern nicht die AfD wählt - aber wenn das nur für ein paar Leute eine gewisse Abschreckungswirkung hat, ist das ja auch irgendwie hilfreich
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Nicht wirklich, aber zeigt am Ende natürlich gut und für alle sichtbar, dass man hier inhaltlich nicht viel vorzuweisen hat. Das muss ja selbst den AfD-Wählern hier mittlerweile peinlich sein.
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Könntest du noch auf meine Punkte zur US-Politik eingehen? Warum feierst du in den USA Totalitäres Regierungsgehabe ab, warnst aber in DE von DDR 2.0?
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Trump & Musk feuern auch explizit Behörden-Mitarbeiter, die sich kritisch gegenüber ihnen äußern. User bekommen jedes Mal Schnappatmung, wenn sie in einem Forum wie hier Widerspruch erhalten - finden‘s aber geil, wenn im öffentlichen Dienst ganz unverhohlen nach Stasi-Methoden Mitarbeiter aussortiert werden. Am Ende redet sich die Wählerschaft das natürlich auch wieder schön, aber wenn ein „Linker“ so Autoritär einen Staat umformen würde, wären die Diskussionen ganz andere.
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Kann mir das ein anderer AfD-Wähler hier übersetzen oder ist das quasi der Bildungsschnitt dieser Wählerschaft? Ich mein, wenn man das Abschaffen der Gewaltenteilung in den USA durch Trump und Musk geil findet, umgekehrt aber keine DDR 2.0 will, muss doch irgendwas zwischen Information und Gehirn verloren gegangen sein.
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Sie bekommt in der Schweiz jetzt ein bisschen die Retourkutsche. Sie lebt zwar in der Schweiz, zahlt aber keine Steuern, bekommt aber Polizeischutz. Das stößt wohl auch nicht gerade auf Begeisterung, weshalb man jetzt ein bisschen scherzhaft ihre eigene Politik aufgreift. Bündnis schickt Alice Weidel per "Rückreiseticket" in "sicheres Herkunftsland": https://www.stern.de/politik/ausland/alice-weidel--schweizer-buendnis-raet-afd-spitzenkandidatin-zur-ausreise-35483712.html
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Das Selbstbewusstsein mancher AfD-Wähler ist schon erstaunlich. Klar, sie haben eine Partei wie die SPD überholt - was in Anbetracht des Zustands dieser Partei aber auch schwer verwunderlich ist. Dennoch ist dieser Mehrheitsanspruch schon ziemlich realitätsfern, wenn man auf aktuelle Umfragen schaut (zumindest im Bund). Sich mit 20% hinzustellen und ständig von "wir" zu sprechen, ist ein wenig absurd, gerade in Anbetracht des öffentlichen Widerstands, der immer wieder aufflammt. Der Fingerzeig auf die Nachbarn (Österreich), ist sicherlich wichtig und richtig, aber man muss sich auch mal vor Augen führen, womit die "Volksparteien" hier antreten und dennoch schafft es die AfD auf nicht mehr Stimmen. Die AfD hat trotz Ampel-Aus, Friedrich Merz und Olaf Scholz "nur" die 20%-Marke erreicht. Das ist grundsätzlich 20% zu viel, aber viel mehr Wachstum wird's jetzt erstmal auch nicht mehr geben, ein Peak von 23% halte ich hier höchstens für denkbar. Ich will das hier nicht kleinreden, aber ein wenig auf dem Boden der Tatsachen sollten wir sicher alle bleiben, auch um die nächsten Tage ruhig zu überstehen. Am Ende liegt es tatsächlich an der CDU, wie und mit wem sie das Land in den nächsten 4 Jahren gestalten wollen. Also wenn das nicht so traurig wäre, könnte man echt drüber lachen. Aber man muss eben auch mal über seinen eigenen Tellerrand schauen. Ein Land wie Italien unter Meloni weiß um die Vorteile der EU, steht offen zur Ukraine und erklärt immer wieder ihre Unterstützung. Klar wird die AfD mit Ungarn auch einen Verbündeten in der EU finden, aber Ungarn repräsentiert ja auch genau das, was viele AfD-Wähler hassen. Ich liebe dieses Meme..
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Steph antwortete auf Fatman1407's Thema in: Allgemeiner Talk
Ich glaube, da reicht oft ein "Störfaktor" im Leben, was den Rest dann ausblenden lässt. Dann werden Dinge natürlich auch gezielt genutzt, um Angst zu schüren. Dadurch wollen Menschen schnelle Lösungen, egal ob sie nachhaltig sind oder nicht. Davon lassen sich selbst (eigentlich) gebildete Menschen anziehen. In der Welt gibt's zudem viele Brennpunkte, die uns durch die Vernetzung unmittelbar erreichen, das überfordert natürlich. Mich überfordert das zumindest phasenweise, ein stabiles Umfeld ist dann sicher hilfreich. Sicherlich wäre dem geholfen, wenn die Politik hier Social Media gezielter für Aufklärung nutzt und umgekehrt, es wieder ein Spektrum der "Mitte" gibt. Aber wenn dann selbst Parteien der "Mitte" auf rechten Populismus aufspringen, rückt natürlich auch die Gesellschaft mehr nach rechts. Vieles wird dadurch normalisiert. Und ja, ich schließe hier tatsächlich auch die CDU mit ein, die natürlich viele rechts-konservative Ausschläge hat, aber in Bundesländern wie Schleswig-Holstein deutlich gemäßigter ist. Genau der Wobei ich gestern wieder vermehrt das Gegenteilige gelesen habe, weshalb die mahnenden Stimmen leider etwas untergehen. Aber die Tage und Themen von Trump sind auch unberechenbar, mal schauen, was bis nächste Woche noch alles aufkommt. Bernie Sanders hat sich gestern dazu auch an die Nation gewannt. Da er aber für viele US-Amerikaner quasi ein Kommunist ist, erreichen seine Worte wohl nicht die relevante Wählerschaft/Bevölkerung. Das kommt natürlich auch noch hinzu .-. Da bin ich voll bei dir, auch etwas, was ich nicht begreife. Man hat kein Interesse, Fluchtursachen zu bekämpfen, sei es durch militärische Unterstützung oder die immer brisanteren Auswirkungen der Klimakrise. Auch hier wird es irgendwann die Menschen immer mehr in den Norden ziehen, weil die eigene Region kaum noch als Lebensraum geeignet ist. -
Deine Nicht-Antworten zu allen Fragen und Inhalten hier, sind auch wirklich seltsam. Statt einfach offen zu sagen, deine Wahlentscheidung triffst du nach Bauchgefühl, weil du zu keinem Thema, irgendwas Substanzielles schreiben kannst, würde doch genügen. Aber mach uns oder dir doch nicht vor, dass du Abseits von Emotionen zu gewissen Themen, hier irgendwelches tiefgründiges Wissen hast - dieses Ganze „ich will nicht mit euch diskutieren, weil links“, ist doch mittlerweile nur eine faule Ausrede und ehrlich auch lächerlich, wenn man umgekehrt der „Gegenseite“ immer Spaltung vorwirft. Also du musst jetzt nicht krampfhaft wieder ein Ausweichmanöver finden, um ja auf keinen Inhalt sinnvoll einzugehen - nutze den Tag lieber und zocke oder so^^
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Steph antwortete auf Fatman1407's Thema in: Allgemeiner Talk
Ich glaube da fehlt einfach völlig der Blick fürs Ganze bei den Meisten. Trump bombardierte seine Wählerschaft dann mit dem was sie hören wollten: Böse Migranten, zu viel Steuern, zu hohe Inflation, Bürokratie abbauen, Biden an allem Schuld. Das Resultat (eine kleiner Auszug): Familien werden zerrissen, weil Trump-Supporter durch die Abschiebungen, zum Beispiel ihre Ehefrau verlieren. Die Preisgestaltung durch den Zollkrieg wird noch spannend (Firmen wie Apple haben schon Preissteigerungen angekündigt). Die Inflation ist im Januar nochmal mehr gestiegen, als von Ökonomen vorhergesagt. Durch den Bürokratie-Abbau verlieren auch etliche Trump-Supporter ihren Job. Einige Magazine/Zeitungen, die Biden als Gefahr für die Demokratie gesehen haben, schreiben jetzt genau das über Trump Der Subreddit der US-Konservativen Wählerschaft ist dabei auch interessant. Es passt nicht zu ihren Weltbild, dass Länder wie Russland und damit auto. auch Nordkorea jetzt ihre Freunde/Verbündeten sind. Da scheint es schon Konsens zu sein, dass ein Land wie die Ukraine natürlich ein Verteidigungsrecht hat und viele erkennen zumindest hier, die Falschaussagen von Trump. Das macht meinem Mann und mir auch viel Sorgen. Im Grunde hat man hier zwei Menschen, mit imperialistischen Drang an der Macht, die sich aufgrund der Machtlosigkeit Europas die Grenzen aufteilen können. In Hinblick auf unsere eigenen Wahlen und der AfD, müsste den Menschen eigentlich bewusst werden, dass nicht eine Schwächung der EU vorangetrieben werden sollte, sondern eine Stärkung. Sowohl wirtschaftlich, als auch militärisch. Aber auch hier schlägt das in die selbe Kerbe, wie bei der Trump-Wählerschaft, wie @Belian schon schreibt. Man hat nicht das Ganze im Blick. -
Ich sehe du hast nicht einen Post von mir gelesen, denn ich habe an mehreren Stellen geschrieben, das AfD-Wähler nicht zwangsweise Nazis sind (sie aber natürlich durch ihre Stimme unterstützen) und wer sich selbst nicht eingestehen kann, für was die AfD steht, ist halt auch einfach naiv oder versteht wirklich nicht, was das Wahlprogramm oder die etliche AfD-Reden für eine Bedeutung hat. Aber gut, wenn du inhaltlich nicht den Themen/Beiträgen folgen kannst, ist das auch okay - so langsam glaube ich in diesem Thread nicht mehr, dass irgendein AfD-Anhänger inhaltlich irgendwas beitragen kann 👍
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Steph antwortete auf Fatman1407's Thema in: Allgemeiner Talk
Mittlerweile regt sich zumindest zarter Widerstand, mal schauen ob die Demonstrationen im Laufe der Zeit größer werden. Aber ehrlich, mein Mitleid hält sich auch in Grenzen - vor allem was Veteranen und Landwirte betrifft, die schon durch die Trump-Maßnahmen der letzten Wochen gefickt wurden. Ein Großteil dieser Wählerschaft Trump-Supporter, die innerhalb von einem Monat wie heiße Kartoffeln fallen gelassen wurden 🤷♀️ -
@ItachiSaix also wenn für dich „Aktivismus“ gegen Rechts eine Provokation ist, dann weiß man gar nicht was man auf deine Gedanken überhaupt sinnvoll antworten soll Erstaunt mich auch etwas, weil ich dich hier immer auch in der Hooked- oder Speckobst-Community verortet habe - deren politische Anmerkungen müssen dir ja dann zum Hals raushängen und die sind da weitaus offensiver. Anyway, das Team hat sich auch in der Vergangenheit schon politisch geäußert in einzelnen Threads. Auch in teaminternen Sitzungen war das Thema, auch in deiner Teamzeit. Hast du ggf. nicht mitbekommen, aber völlig überraschend ist so eine Positionierung jetzt nun wirklich nicht^^
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Steph antwortete auf Fatman1407's Thema in: Allgemeiner Talk
Das ging ja schneller als erwartet, mit dem Faschismus in den USA. Wenn das so in DE umgesetzt werden würde, würden alle DDR 2.0 aufschreien. Aber wenn Trump das macht, ist das geil https://www.whitehouse.gov/presidential-actions/2025/02/ensuring-accountability-for-all-agencies/ -
... und um realistisch zu bleiben... am Ende würde ich bei all den Möglichkeiten, die sich nach dem aktuellen Umfragebild ergeben, wahrscheinlich eine Schwarz-Grüne Regierung bevorzugen. Eine GroKo, die völlig gleichgeschaltet ist, braucht das Land auch nicht. Weitere Möglichkeiten lehnt Merz aktuell ab (noch). Im März sind dann noch Bürgerschaftswahlen in Hamburg. Hier sieht's wieder nach rot-grün aus (danke Hamburg, meine Perle <3). Hier ist auch nicht alles geil (wo ist das schon?), aber die Ansätze stimmen hier.
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Ich glaube um auf über 70% AfD zu kommen, muss man schon sehr gegen seine eigenen Interessen klicken und sich freiwillig finanziell nackig machen wollen. Wobei ich auch vermute, dass viele die Fragestellungen auch gar nicht einordnen oder die Konsequenzen verstehen. Selbst meine (ultra) konservativen Schwiegereltern schaffen so hohe Übereinstimmungswerte nicht mit der AfD. Die landen dann eher bei einem Parteien-Mix von 50%, irgendwelcher Mitte-Rechts/Mitte-Links Parteien. Am Ende geht ihr Kreuz dann auch wohl an die CDU. Finde ich nicht geil - ist aber auch grundsätzlich egal. Aber zumindest erkennen sie mit ihren 75+ Jahren was eine Nazi-Partei ist und was nicht
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Bei mir kommt fast immer die Volt als Empfehlung raus. Aber das ist auch so ein bisschen die Wahl-O-Mat-Partei, deren Antworten auch auf breite Zustimmung basiert. Dabei wird hier vor allem mit "ja, aber" und "nein, aber" gearbeitet Grundsätzlich würde ich mir aber wünschen, wenn es eine neue Liberale Partei in Deutschland gebe, die FDP deckt die Lücke nicht mehr. Die FDP hat schon Libertäre Züge, daher kann/sollte sich Volt gerne besser aufstellen in Zukunft und eigene Themen finden und hervorheben.
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Ergänzend hierzu noch: Es ist paradox, wie hier von Spaltung geredet wird, während man selbst so einseitig auf wenige Themen beharrt, die Welt nur in schwarz-weiß einteilt und keine Gemeinsamkeiten sucht. Man könnte schauen, bei welchen politischen Inhalten man sich Treffen kann und nicht nur immer Gegensätzlichkeiten suchen. Statt hier nur Emotionen und Gefühle zu vermitteln, wären auch inhaltliche Quellen hilfreich. Bisher hat man aber nur Quellenangaben der "Gegenseite" relativiert, alles als Fake geframed und mit den üblichen Buzzwords um sich geschmissen. Die Antwort, was als "seriöse Quelle" anerkannt wird, bleibt man hier aber noch schuldig. Eine Wahl ist immer ein Kompromiss, die man mit seinen eigenen Gewissen ausmachen muss. Dennoch empfiehlt sich, Themen nicht so einseitig zu sehen - sondern im Ganzen. Nehmen wir doch direkt das Wahlprogramm der AfD oder den vielen Reden der AfD, um uns an der direkten Quelle zu informieren (ich verweise hier mit Absicht nicht darauf, weil hier ja schon betont wurde, dass man sich selbst informieren kann). Was nützt die ganze Abschottungs-/EU-Abgrenzungspolitik, wenn die AfD das Land deindustrialisiert und wir nicht mehr Wettbewerbsfähig sind. Die DM wieder zu wollen, ist absoluter Nonsens. Und ja, das ist genau das, was ihr Wahlprogramm bedeutet. Das bestätigt nicht der Öffentlich-rechtliche Rundfunk, sondern jedes unabhängige Institut oder Ökonom in den letzten Tagen/Wochen. Das ist in einer Diskussionsrunde wahrscheinlich selbst Chrupalla mittlerweile klar geworden. Bei Migration macht die AfD kein Unterschied zwischen integrierten Personen oder sogenannten "Verdachtsfällen". Die Abschiebe-Willkür ist ja jetzt schon spürbar. Wem nützt es, wenn systemrelevante Arbeitskräfte in der Medizin fehlen, weil sie der AfD ein Dorn im Auge sind? In meiner Heimat in Sachsen müsste das Krankenhaus dicht machen, weil alle Fachärzte Ost-Europäische oder Persische Wurzeln haben. Eine Nachbesetzung würde man nicht finden, weil die Region völlig vergreist ist und gebildete Junge Menschen eher das Weite suchen. Ich sehe das Flüchtlingsthema auch in Hinblick auf Klimakrisen und weiteren Fluchtursachen ebenfalls kritisch. Es braucht eine bessere Verteilungsstrategie und europäische Zusammenarbeit. Auch sind Flüchtlingsunterkünfte, wie wir sie bereitstellen keine Lösung - sondern verursachen unterschiedlichste Probleme und helfen wenig dabei, Menschen zu integrieren. Im Gegenteil, die Menschen schickt man so nur von einem, ins andere Elend und verliert sie teilweise dadurch. Das Thema ist für mich ebenfalls ein Zwiespalt, zwischen meinen Verlangen hier humanitäre Hilfe zu leisten und den aktuellen Gegebenheiten. Aber anderes Thema... ich verstehe auch nicht, wie man es befürworten kann, den Mittelstand noch mehr zu schröpfen. Der Großteil von euch, wird für die Rentenpläne zahlen (müssen) - wohingegen die Einkommensteuer der Reichen nochmal gesenkt wird. Das sind keine Fake-News, das steht so in ihrem Wahlprogramm (was die AfD in Teilen nicht mal selbst versteht). Hinzukommt der Schwenk in der Energie-Politik, der bei den aktuellen Fortschritten überhaupt keinen Sinn ergibt. Wir decken mittlerweile über 60% unseres Strom, über erneuerbare Energien ab. Zur Energiekrise haben wir nur ein Bruchteil Atomstrom von unseren Nachbarn benötigt. Diese wiederum, haben durch die Laufzeit/Wartung von AKWs eine Schuldenlast von 70 Milliarden €. Der staatliche Energiekonzern in Frankreich (EDF), muss 2026 den Großhandelspreis von Atomstrom um 67% erhöhen, um die eigenen Kosten zu decken. Aber Geld scheint für die AfD-Wählerschaft irrelevant zu sein, scheinbar hat sie zu viel - anders kann ich mir den Wunsch solcher Einschnitte nicht erklären. ... wird das hier ein AfD-Anhänger lesen? Vielleicht! Ob davon viel Hängen bleibt bezweifle ich aber leider. Der Hass auf Migration und die böse "Linke-Bubble" ist hier größer (zumindest in dem Thread hier). Paradoxerweise wird dann aber wieder Spaltung vorgeworfen, obwohl ich mir sicher bin, dass man hier bei vielen Punkten sogar Gemeinsamkeiten vorfindet.