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ItachiSaix

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Everything posted by ItachiSaix

  1. Alox777 hat nun Zeit und ich werde das Spiel am Donnerstag an ihn versenden.
  2. "Ich würde gerne die Platin erspielen und würde das Spiel innerhalb von 4 Tagen nach Erhalt auf meine Kosten (von 2,70€) an den nächsten in der Liste per Brief-Prio verschenken. Sollte es zu Überschneidungen kommen können, werde ich mich nach hinten verschieben lassen. Ich sollte immer nur ein Spiel zur selben Zeit besitzen. Ich habe den Thread über die Regeln der Platin Ketten gelesen und erkläre mich mit diesen einverstanden." Ich erfülle folgende Bedingungen: Spiel bereitgestellt und an über 100 Teilnahmen erfolgreich teilgenommen.
  3. Alox777 hat jetzt eine andere PK. Eventuell Ende nächste Woche kann er es nehmen.
  4. Habe beide Platin Trophäen erspielt und Alox777 wurde angeschrieben.
  5. Macht für mich einen positiven Eindruck Habe echt Lust darauf
  6. Ich muss mich korrigieren. Die Hülle ist auf dem oberen Rand beschädigt. Ein Teil ist abgebrochen, damit du Bescheid weißt @NewPresident
  7. SAW X (2023) 8 von 10 „SAW X“ gehört zu den besten Filmen 2023! Allein mit diesen Satz erhoffe ich mir, dass ich eure Aufmerksamkeit damit aufgefangen habe. Der Film selbst ist in seiner Struktur ein untypischer SAW Film und bricht eines seiner eigenen Grundregeln, wie sie sonst normalerweise aufgebaut wären. Regisseur Kevin Greutert, der auch für Teil 6 und 7 verantwortlich ist, saß wieder am Regiestuhl und er hat wieder mal bewiesen, was diese Horror Ikone eigentlich so ausmacht, sogar viel mehr. Es ist fast schon als hätte er meine Gedanken gelesen, falls ich mal die Gelegenheit gehabt hätte einen SAW Film zu drehen und hat meine Ideen in das neue Projekt eingebracht. Es hat eine entscheidende Zutat gefehlt um die Reihe auf eine neue Ebene hoch zu hieven: Nämlich das Genre Drama als Teilelement. Heute erkläre ich euch, warum dieser Teil der Horror Saga so außergewöhnlich ist und ihr ein Kinoticket für den 30. November unbedingt sichern solltet. Damit ein herzliches Willkommen bei meiner Kritik zu „SAW X“. „SAW X“ ist ein untypischer SAW Film und spielt zwischen den Geschehnissen von Teil 1 und 2; daher lebt Jigsaw hier noch! In den ersten 30 Minuten erlebt man John Kramer aka Jigsaw in seiner natürlichen Umgebung und es kommen keine blutrünstigen Fallen vor. Er ist hilfsbereit, muss sich mit seinen Gehirntumor im Alltag behaupten und er ist mitfühlend zu seinen Mitmenschen gegenüber. Es gibt zwar eine Ausnahme, aber ich möchte niemanden etwas vorweg nehmen. John Kramer muss ständig ins Krankenhaus und besucht sogar eine Selbsthilfegruppe für Schwererkrankte, denn er hat nur noch wenige Monate zu leben. Doch dann wird er auf eine Ärztin aufmerksam, die unkonventionellen Behandlungsmethoden verzeichnen kann, wie sie schon vielen Menschen das Leben gerettet hatte. Weil er selbstverständlich Angst vor dem Tod hat, nimmt er diese Chance wahr, fliegt nach México, nur um leider später herauszufinden, dass er von Scammern betrogen wurde. Das lässt er natürlich nicht auf sich sitzen und er tut, was er tuen muss. Diese Betrüger verdienen doch gerade getestet zu werden, obwohl es doch moralisch verwerflich ist. Diese Diskrepanz könnte nicht noch weiter entfernt sein als bei einen anderen SAW Film. John Kramer ist eine tragische Figur und man erlebt ihn von seiner anderen Seite kennen. Wenn man im 2. Akt angelangt ist und die Scammer ihre Tests absolvieren müssen, hört die Tragik noch lange nicht auf. John Kramer muss nämlich die Betrüger testen. Nicht nur, weil sie was Schlechtes gemacht haben, sondern weil er sonst keinen Selbsterhaltungstrieb mehr hätte. Sein Alter Ego Jigsaw sorgt ja dafür gerade, dass er einen noch Sinn fürs Leben hat und ohne dies hätte er keinen Grund mehr zum Leben. Das muss man sich auf die Zunge ergehen lassen welches Dilemma John Kramer in Wahrheit durchmacht. Und damit manipuliert „SAW X“ auf raffinierter Weise, dass Jigsaw der Held des Films ist und das funktioniert! Er wird sowohl als ein menschliches Wesen mit Gefühlen und Träumen vorgestellt, aber auch weil der Antagonist des Films wegen diesen Vergleichs, der beiden gegensätzlichen Parteien ausgehend, er in ein besseres Licht dasteht. Was mir der Film da vorgaukelt, hat Bände gesprochen. Auch seine Unterstützerin Amanda bekommt ihren eigene Momente und man spürt ihre emotionale Tragweite. Die Schauspieler Tobin Bell und Shawnee Smith geben als Jigsaw Duo wirklich alles und ich kann nicht oft genug ihre Performance loben, da sie durch ihr Schauspiel ihre Figuren auf psychologisch Ebene so viel her geben. Ich möchte langsam zum Fazit kommen: „SAW X“ ist die langerwartete Fortsetzung, auf die jeder Fan gewartet hat und der lebendige Beweis dafür, dass das SAW Franchise so viel mehr sein kann. Dieser Film besticht ebenfalls mit so tollen Details, womit auch der Canon zu den anderen Teilen zugesprochen werden kann. Das Drehbuch ist clever geschrieben, allein wegen der Tatsache John Kramer als Held in diesem Film zu etablieren und erweitert somit die Komplexität seines Charakter aus. Dennoch muss man sich gefasst machen, dass die Fallen weiterhin sehr blutig in Szene gesetzt werden, denn es ist immer noch ein Horror Film, dennoch hoffe ich wenigsten einen überzeugt zu haben, sich eine Kinokarte für den 30. November zu sichern. Der Film ist nicht perfekt, denn es fehlen u.a. die schnellen und hektischen Schnitte, die quasi ein Markenzeichen für die Reihe sind, und eine chronologische Einordnung innerhalb des Films ist schwer einzuschätzen. Trotzdem ist der beste SAW Film seit langen und generell kann er sich auch in der Filmographie blicken lassen.
  8. Uff… das ist ein herber Schlag wenn man nur die PS5 besitzt 😅
  9. Richtig. Teil 7 sollte eigentlich das Ende sein, aber mit Jigsaw hat man die Handlung 10 Jahre später weiter erzählt. Spiral steht für sich alleine und ist nur ein Spin Off. Hat also mit der Main Timeline nichts zu tun. Und wir bekommen am 30. November SAW X in die Kinos, der zwischen Teil 1 und 2 spielt. Morgen kommt eine Kritik von mir und werde dann berichten, ob man sich den Film anschauen kann
  10. Jigsaw (2017) 5 von 10 7 Jahre sind vergangen seitdem der letzte SAW Film in die Kinos kam. Mittlerweile sind Remakes und Reboots also das Wiederaufgreifen von bekannten Filmreihen in Mode und da waren selbstverständlich bekannte Horror Franchises nicht verschont geblieben. „Jigsaw“ spielt 10 Jahre später seit „SAW VII“ und es werden wieder Opfer gefunden, die nach der Handschrift des bereits verstorbenen Jigsaw Killers hingerichtet werden. Es stellt sich also die Frage: Wer ist der Copycat Killer? „Jigsaw“ verfolgt einen etwas modernen Ansatz, wo die Technologie weiter fortgeschritten ist; z.B. gehören laserbetriebene Geräte zum nützlichen Equipment in der Medizin. Wegen dieser Modernisierung wirkt der Horror Thriller generell etwas zu klinisch und steril, worauf man das dreckige Ambiente aus den alten Teilen vermisst. Das merkt man auch beim Schnitt und den zu hellen Farbfiltern. „Jigsaw“ erweitert schon auf einer gewissen Weise das SAW Universum in seiner narrative Ebene, aber einige Logiklücken innerhalb dieses Filmes verbreiten da einen komischen Beigeschmack in Sachen Glaubwürdigkeit. Die Spierig Brothers waren verantwortlich für die Regie und bewiesen mit „Predestination“, dass sie für komplexe Handlungen eigentlich ein gutes Händchen haben, warum auch immer hier einige Patzer passiert sind, ist mir schleierhaft. Einige Schauspieler überzeugen eher nur dürftig. Dafür ist der Auftritt von Tobin Bell als Jigsaw wieder mal eine Wucht und er weiß immer wieder, wie er seine Rolle zu spielen hat. Im Grunde genommen hätte „Jigsaw“ der Auftakt zu einer neuen Trilogie werden sollen, hat aber den Produzenten anhand der Zahlen aus den Box Office nicht vollends umstimmen können, die Reihe fortzusetzen. Der Film war aber trotzdem erfolgreich. Insgesamt kann man sagen: Der achte Teil jongliert mit einigen fiesen Fallen, die in ihrer Inszenierung spannungsarm ausfallen. Das Highlight ist wieder mal Tobin Bell, der mit seinen Charisma die Seelen der getesteten Sündiger wie ein offenes Buch förmlich lesen kann. Die moralische Botschaft ist durchaus vorhanden. „Jigsaw“ bleibt aber nur eine nette Ergänzung für die gewiefte Horror Reihe und hätte durchaus ein oder zwei mehr Leser gebraucht, die das Drehbuch hätte bessern können. Spiral: From The Book of SAW (2021) 4 von 10 Die allseits bekannte Horror Franchise Saw hat es in die 9. Runde geschafft. Dieses Mal als Spin-Off und losgelöst von der Main Timeline verfolgt man in „Spiral: From The Book of Saw“ eine investigative Polizei Story, die besondere gesellschaftskritische Züge annimmt. Da wo Spiral in Ansätzen ziemlich gute philosophische Themen aufgreift, so scheitert es mehr wegen der Umsetzung. Die Schauspieler sind belanglos, die Dialoge haben keinen Biss, der Plottwist ist zu offensichtlich und die Saw typischen Elemente sind nicht mehr vorhanden, die sonst die übliche, düstere Atmosphäre unterstrichen haben. Einzig die Fallen haben noch den einen und anderen symbolischen Clue gehabt. Für mich ist dieser Teil der neue Tiefpunkt in dieser Serie und das was versprochen wurde, wurde einfach nicht eingehalten.
  11. SAW VII (2010) - 3 von 10 Das SAW Franchise gehört zu einen der erfolgreichsten Horror Reihen überhaupt. Das kann man anhand des Box Offices der einzelnen Teile sehr gut nachvollziehen. Nur leider verzeichnete „SAW VI“ nur wenige Kinobesucher, worauf dann vorzeitig ein Schlussstrich gezogen werden musste und dann das Finale sprich „SAW VII - Vollendung“ eingeleitet werden musste. Generell gilt: Der letzte Teil einer Horror Reihe enden schlecht. Es waren ursprünglich noch zwei Drehbücher vorhanden, die zu einem fusionierten. Hinzu kommt die unnötige 3D Konvertierung mitsamt der miesen Effekten & Optik noch dazu, die nur den Zweck der Gewinnmaximierung dienten. Es bleibt nur zu sagen, dass „SAW VII“ eine einzige Enttäuschung ist. Es fühlt sich nach keinen Finale an, sondern eher nach einer weiteren Fortsetzung, die wieder mehr Fragen aufwirft und einige wiederum offen lässt. Quasi wie bei der Serie „Lost“. Wenn ich was positives erwähnen müsste, dann wären es noch die Ideen wie die Jigsaw Überlebendengruppe, ein paar der fiesen Fallen mit einer anderen Zielgruppe und ein Wiedersehen mit einer bekannten Schlüsselfigur, das war’s aber auch schon. Der gesamte Plot wird so zurecht gestutzt, sodass das Ende schnell hinter sich gebracht werden kann. Die ganzen kausalen Verknüpfungen sind nicht plausibel erzählt besser gesagt unlogisch. Es gibt auch keine richtige moralische Zusammenführung der gesamten SAW Saga und es ist schlussendlich nur eines: Nämlich belanglos. Mir tut es leid, dass Regisseur Kevin Greutert diese undankbare Aufgabe mit all den schwierigen Voraussetzungen diesen Film drehen musste. Er sorgte mit „SAW VI“ für eines der interessantesten Fortsetzungen überhaupt, meiner Meinung nach, und musste dann das endgültige Todesurteil dieser kreativen Filmreihe ohne wenn und aber unterzeichnen. „SAW VII“ ist der unbefriedigende Abgang für alle Fans, die so sehnsüchtig auf einen runden Abschluss gewartet haben.
  12. SAW VI (2009) 6 von 10 Mittlerweile sind wir jetzt beim eigentlichen vorletzten Teil angelangt und man könnte jetzt meinen, dass mit „SAW VI“ nichts mehr Neues oder sinnvolles erzählt werden kann. Ich bin da ganz anderer Meinung und muss für diesen Film eine Lanze brechen. Das liegt u.a. wegen zwei besonderen Gründen. Zum Einen geht es wieder besonders um gesellschaftlichkritische Aspekte, hier im Speziellen das Gesundheitswesen in den USA, und zum Anderen wird die Background Story von Jigsaw weiter erzählt. „SAW VI“ fühlt sich wieder persönlicher und nahbarer an. Außerdem funktionieren einige Fallen außerordentlicher und das liegt u.a. auch an den eher unbekannten Schauspieler Peter Outerbridge, der einen raffgieriger Unternehmensleiter in einer Krankenversicherung spielt. Seine innere Zerrissenheit mitsamt unmoralischen Charakterzügen spiegelt er sehr gut wieder, wenn auch nur in den vereinzelten Momenten. Trotz allem ist diese Film-Fortsetzung eine Steigerung im Vergleich zum Vorgänger. Das bereits angesprochene Thema mit der Krankenversicherung in den USA war und ist immer noch ein sehr heikles Thema. Noch bevor Obama zum Präsidenten ernannt wurde, gab es nicht mal eine Versicherungspflicht für die US Bürger. Ob sich jetzt danach die Lage gebessert hat, kann ich schlecht beurteilen, aber wage ich mal zu bezweifeln. 2018 waren 28 Millionen US Bürger noch unterversichert oder hatten gar keine Krankenversicherung. Durch diesen drastischen nicht vorhanden Ausgleich mussten die sogenannten „Null-Dollar Ärzte“ her halten, damit das amerikanische Gesundheitswesen nicht komplett den Bach runterläuft. All das sind nur Schnittfaktoren um die Mentalität aus den USA im Ansatz nachzuvollziehen. Daher dachte sich wohl Regisseur Kevin Greutert dieses Thema aufzugreifen um wieder mal einen besonderen gesellschaftskritischen Bereich zu beleuchten und das mit Erfolg. Gerade deswegen passend wenn man John Kramers Krankheitsbild vor Augen führt. Etwas holpriger sind dagegen die Szenen mit Jigsaw Nachfolger Detective Mark Hoffman und dem FBI. Die Bundespolizei arbeitet mit den Serienkiller zusammen, weil sie schon einen Verdacht haben, dass er der Täter sein könnte. Jedoch sträubt sich der Handlungsstrang eher mühsam voran und die Dialoge hätten etwas mehr Feinschliff gebraucht. Dann wären nicht so unglückliche Gespräche herausgekommen, wo der neu ernannte Lieutenant Detective Fragen stellt, die eigentlich selbsterklärend sind. Trotz allem punktet „SAW VI“ mit einen originellen Plottwist, neuen Details und einigen emotional aufgeladenen Fallen. Wenn man das Vorwissen zu den anderen Teilen noch gut verinnerlicht hat, der wird mit neuen aufgedeckten Tatsachen konfrontiert, die dem entsprechenden Teil in einem anderem Licht versieht. Das dieser Teil aber zu wenig in die Kinokassen eingespielt hatte, kann ich dem Publikum nicht verdenken, ist aber bedauerlich im Zusammenhang mit dem Finale.
  13. Hallo Gibt es jemanden, der die Online Trophäen mit mir machen möchte? Würde mich über Unterstützung freuen ID: ItachiSaix
  14. Ok? Aber die werden ja trotzdem die lizenzierten Songs umtauschen, oder? 🤔
  15. Ich würde gerne die Platin erspielen und würde das Spiel innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt auf meine Kosten (von 2,70) an den nächsten in der Liste per Brief-Prio verschenken. Sollte es zu Überschneidungen kommen können, werde ich mich nach hinten verschieben lassen. Ich sollte immer nur ein Spiel zur selben Zeit besitzen. Ich habe den Thread über die Regeln der Platin Ketten gelesen und erkläre mich mit diesen einverstanden. Ich möchte beide Version erspielen.
  16. Ich würde gerne die Platin erspielen und würde das Spiel innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt auf meine Kosten (von 2,70€) a den nächsten in der Liste per Brief-Prio verschenken. Sollte es zu Überschneidungen kommen können, werde ich mich nach hinten verschieben lassen. Ich sollte immer nur ein Spiel zur selben Zeit besitzen. Ich habe den Thread über die Regeln der Platin Ketten gelesen und erkläre mich mit diesen einverstanden. Ich werde den Zustand von Disk und Hülleangeben. Ich erfüllte folgendes Aufnahmekriterium: Spiel bereit gestellt Ehrenmitglied
  17. SAW V (2008) 4 von 10 Viele Zuschauer sind der SAW Filmreihe mittlerweile überdrüssig geworden. Schon bei Teil 4 ist die Anzahl der Kinobesucher etwas zurück gegangen und das muss man bei dem Tempo, wo jährlich immer ein neuer Teil erschienen ist, immer berücksichtigen. Ich finde aber, dass dort noch so einige kreativen Ideen eingeflossen sind, was ich aber bei „SAW V“ nicht mehr behaupten kann. Die Story wird nicht wirklich interessant voran getrieben, die neuen Testpersonen wirken eher unsympathisch und generell ist der Look und der Schnitt amateurhafter geworden. Der neue Regisseur David Hackl war ehemals der Cutter aus den vorherigen Teilen gewesen und hatte eigentlich in den Projekten genug an Erfahrung gesammelt. Nur habe ich eher den Eindruck als wollte er nicht wirklich die Regie übernehmen. Man hatte sich noch an einigen Aspekten insbesondere bei den Fallen noch etwas Mühe gegeben, aber „SAW V“ fällt eher für mich belanglos aus und leitet den Tiefpunkt der Serie ein. Was ich aber sehr positiv einordnen kann sind wieder mal die Flashbacks zwischen Jigsaw und dessen Nachfolger Mark Hoffman. Deren Beziehung, wie sich kennen gelernt haben und wie sie sich teilweise ergänzen, finde ich faszinierend. „SAW V“ musste sich die Aufgabe stellen, wer Mark Hoffman ist und da war eine Erzählung notwendig gewesen, da in den vorherigen Teilen keine Exposition zu dieser Figur kaum existierte. Das hätte schon vorher erfolgen sollen, aber hier hat man noch die Kurve gekriegt. Dennoch ist es bedauerlich, dass John Kramers Geschichte nicht weiter erzählt wird und er am Rande bleibt. Die Auflösung ist aber den Machern gelungen und ich mochte auch die Übergänge ziemlich gerne. Hingegen bleibt aber trotzdem ein bitterer Nachgeschmack vorhanden. Special Agent Peter Strahm ist der letzte Charakter, mit dem man als Zuschauer mitfiebert. Ich finde das funktioniert absolut gar nicht. Zu hitzköpfig und zu unpersönlich wurde diese Figur geschrieben und hat keine wirklichen positiven Charaktereigenschaften. In “SAW V” besuchte er die alten Tatorte von Jigsaw und findet heraus, dass Detective Mark Hoffman der Partner des Serienkillers ist. Das wird schön fließend in den Übergängen erzählt, die ich zuvor schon erwähnt hatte. Nur die Krux hinter der ganzen Sache ist die Tatsache, dass es zwar für den Zuschauer nachvollziehbar ist, aber nicht für den FBI Profiler. Er hat keine Indizien oder Beweise die er nachgehen könnte, sondern er bildet diese vergangenen Szenarien nur in seinen Kopf ein. Das ergibt absolut keinen Sinn und jede vernünftige Krimi Serie würde sowas nie wagen, so etwas darzustellen. Im Endeffekt wirkt das unfreiwillig komisch und die düstere Atmosphäre geht wegen sowas stümperhaften verloren. Insgesamt ist “SAW V” kein guter Eintrag für die Serie und verbüßt wegen Logiklücken auch noch seine Glaubwürdigkeit.
  18. SAW IV (2007) 7 von 10 Jigsaw ist tot. Das Treiben des berüchtigten Serienkillers sollte nun vermeintlich ein Ende haben, doch es werden immer noch Leute entführt, die sich seinen grausamen Spielen stellen müssen. Wer ist der andere Partner, der das dunkle Vermächtnis von John Kramer weiterführt? „SAW IV“ bleibt seiner gewalttätigen Linie treu, aber vergisst trotzdem nicht ein weiteres Kapitel über Jigsaw zu eröffnen. Flashbacks erzählen eines der persönlichsten Schicksalsschlägen von John Kramer. Nachdem dem Verlust seines Kindes und als noch zusätzlich seine Frau ihn noch verlassen hatte, ist seine Charakterentwicklung erschreckend deutlicher geworden. Überraschenderweise werden Randfiguren zu Hauptfiguren befördert und gewinnen mehr an Substanz. So müssen Tests wie das bewusste Unterlassen von Hilfeleistungen bewältigt werden. Man muss aber auch sagen, dass in “SAW IV” keine richtige Exposition oder Einführung vorhanden ist, was somit für den einen oder anderen Zuschauer die Charakterzeichnung an einigen Punkten erschwert. Wenn man sich aber trotz dieser Bedingungen darauf einlässt, können sich durchaus spannende Momente ergeben. Dennoch muss man bei diesem Film feststellen, dass die Handlung ziemlich konstruiert ist. Der Vorteil auf der andere Seite ist das angenehme Pacing, womit der Plot dafür nie wirklich auf der Strecke bleibt. „SAW IV“ führt auch neue Figuren als auch neue Handlungsstränge ein. Einige offene Fragen wie z.B. über den Verbleib eines verschollen Detectives werden sogar hier beantwortet und wiederum auch neue eröffnet. Das hat die SAW Reihe für mich so besonders gemacht, dass man neue Theorien stellen und so sich austauschen konnte. Das kennt man heutzutage aus dem Marvel Cinematic Universe mit dem Unterschied, dass SAW der Vorreiter für das Erstellen einer komplexen Timeline ist. Die Macher sind immer passioniert an der ganzen Geschichte herangehen und das merkt man ihnen an. Warum “SAW IV” einer meiner persönlichen Favouriten aus dieser Reihe liegt an den Plottwist, den ich so aus keinen anderen Film erlebt habe. Dieses Erlebnis fühlt sich abwechslungsreich und erfrischend an, dass man wiederum Spaß hat die Vorgänger nochmal zu schauen. Auch was Darren Lynn Bousman handwerklich mit dem Film gemacht hat, ist rasant und schießt manchmal übers Ziel hinaus. Er hat aber immer wieder was Neues gewagt und das rechne ich ihm sehr hoch an. Einige Fragen werden offen gelassen und das finde ich bedauerlich. Wer aber großen Gefallen mit den Vorgängern hat, der findet sich auch hier zurecht, nur können sich Müdigkeitserscheinungen als Zuschauer zeigen. Vom Konzept her bleibt “SAW IV” zu gleich im Vergleich.
  19. SAW III (2006) 7 von 10 „SAW III“ erblickte 2006 das Licht der Welt und es war eines dieser Horrofilme, die viel vom Zuschauer abverlangte. Nachdem die Identität von Jigsaw und dessen Gehilfin nach dem 2. Teil aufgedeckt wurden, bleibt dem unberechenbaren Mastermind nur noch sehr wenig Zeit bis er dem Hirntumor erliegt. John Kramer bereitet mit letzter Kraft alles vor um sein letztes Spiel in Gang zu setzen. Im Visier geraten eine depressive Ärztin und ein hasserfüllter Vater und bald heißt es wieder: Es ist Zeit ein Spiel zu spielen! Mit „SAW III“ sind die Fallen nicht nur extremer, sondern die Story hätte rundum als gutes und aufwühlendes Finale in Form einer Trilogie dienen können. Dennoch spricht die große Anzahl der Kinobesucher für sich und man wollte noch dem Erfolg für eines der beliebtesten Franchises ausnutzen. Es sammeln sich auch die negativen Stimmen wenn es darum geht SAW als Begründer und Auslöser des „Torture Porn“ Genres abzustempeln. Ich empfinde es als hanebüchener Unsinn. Ich versuche zu erklären warum: „SAW III“ muss sich dem Vorwurf gefallen lassen dem „Torture Porn“ Gerne zu begünstigen. Man muss klar sagen, dass bei dieser Reihe die Gewalt im Vordergrund steht, denn sie dient als Instrument für die essentielle, bösartige Atmosphäre und als Sprache für den Jigsaw Killer. Generell ist Gewalt eine Art Sprache in Filmen zu verstehen um nicht nur Gefühle wie Angst, Ekel etc. auszulösen, sondern kann ebenfalls als zusätzliche narrative Ebene eingesetzt werden. Das sollte man als Zuschauer stets im Hinterkopf behalten, damit man diese Erscheinungsformen reflektieren kann. Medienpsychologen haben sogar in Studien nachgewiesen, dass wir deswegen z.B. Folgen wie Tatort konsumieren um unsere Aggressionen im Zaum zu halten, denn sie liegt bei jedem Menschen zugrunde. Diese Impulskontrolle gibt es nicht nur seit Anbeginn der Medienära. Bei literarischen Werken wie Shakespeare z.B. ist Gewalt ein Hilfsmittel und eine Ausdrucksform für Erzählungen. Gewalt darf nur in der Kunst ausgelebt werden, mehr aber auch nicht. Natürlich muss man für sich selber die Frage beantworten, ob es bei SAW Reihe der Sinngehalt aufrecht gehalten wird. Immerhin wird die Frequenz der Gewaltsszenen in den späteren Teil nicht verringert. Zu den katastrophalen Einträgen werde ich mich aber an anderen Tagen dazu mehr äußern. Es soll aber gesagt sein, dass es weitaus schlimmere Filme im Vergleich existieren. Da wird es recht nicht die Mühe gemacht wird, eine Geschichte erzählen zu wollen und daher fehlt auch der Anspruch etwas sinnvolles für die Kunst mitzugeben. „SAW III“ hat wegen seiner unbarmherzigen Szenen Mitleid auf emotionaler Ebene bei mir auslösen können. Gerade wenn es um die Frage wie Vergebung und Rache geht, hat sie bei mir Anklang gefunden, auch wenn es nur mehr oder weniger an der Oberfläche kratzt. Der Film verliert nichts von seiner Faszination, wenn man sich darauf einlässt und punktet abermals mit seinen kreativen Plottwists. Zudem finde ich die Beziehung zwischen John Kramer und Amanda Young spannend erzählt. Ihre Charakterentwicklung trägt sehr zu den Höhepunkten bei. „SAW III“ deckt darüber hinaus noch weitere Hintergründe aus den vorherigen Teilen auf und lässt die Story weiter vom Umfang und Komplexität reifen. Es fühlt sich nach einem durchdachten Mammutprojekt an, die so viel hergibt.
  20. SAW II (2005) 7 von 10 Nachdem der Debutfilm SAW ein riesiger Erfolg wurde und die Fans Lionsgate Studios mit E-Mails mit Fragen bombardierten worden, da war es mehr als selbstverständlich, dass mehrere Fortsetzungen her mussten. Mit Darren Lynn Bousman hatte man einen unerfahrenen Regisseur am Bord geholt, der aber die Gelegenheit nutze, sich selber zu entfalten. In SAW II wird die Handlung weiter voran getrieben. Der Jigsaw Killer wurde entlarvt und ein sehr launischer Detective stellt sich ihm entgegen, aber er findet schnell heraus, dass sein Sohn in einem unbekannten Gebäude mit anderen Insassen ein Spiel ums Überleben spielen muss. Die Merkmale vom Erstling Werk sind erhalten geblieben: Die schnellen Schnitte, die düstere Atmosphäre und die akzentuierten Farbfilter. Bousman erweiterte die Fallen, die mehr graphischer und extremer ausfallen und erzählt zusätzlich die Background Story über Jigsaw aka John Kramer, warum er zu dem wurde, der Leute entführt und sie in den tödlichen Fallen steckt. Das die Opfer von Jigsaw eine Reihe von Tests durchlaufen müssen um den Wert ihres Lebens klar vor Augen zu führen und mit aller Gewalt bewusst zu machen, dass ihre Lebensführung der Falsche war, halte ich, wie letztes Mal erwähnt, fragwürdig. Drogenabhängige z.B. müssen durch ein bestimmtes Programm über mehrere Phasen ihre Sucht überwinden und das allein zeigt schon wie komplex diese Art der Erkrankung ausfällt. Die Methode von Jigsaw eine Person durch eine Bedrohung mit der Konsequenz zum Tod diese heilen zu können halte ich für nicht realistisch. Es kommen neue Probleme zum Vorschein oder verstärkt u.a. eine ungewollte Verhaltensweise. Das erkennt man später ziemlich deutlich bei den Protegés von Jigsaw, wenn man die Reihe aufmerksam mitverfolgt hat. John Kramer ist aber überzeugt davon, dass diese Umpolung funktioniert und das münzt wegen einer Vielzahl an Umständen, die ihm widerfahren ist. In SAW II zwingt John Kramer Detective Matthews eine lange Diskussion zu führen, wenn er seinen Sohn wiedersehen möchte. Aus dem Gespräch kommt nicht nur hervor, wie gut Jigsaw den temperamentvollen Vater kennt und welche Schwächen bei ihm vorliegen, sondern auch der sterbenskranke Zustand von John wird in den Fokus genommen. Mit der Diagnose einen inoperablen Hirntumor zu haben, versuchte er sich damals das Leben zu nehmen, versagte aber dabei. Er hat aber für sich etwas gefunden, womit er sein Leben wieder einen Sinn geben konnte. Das ist aber nur ein Puzzleteil aus dem großen Ganzen, die in den späteren Teilen immer weiter aufgedeckt werden. Und ich liebe die SAW Reihe für ihre Erzählung der Story, die nach und nach mehr preisgeben. Insbesondere ist die Figur des Jigsaws als Horror Ikone so viel interessanter als die unsterblichen Konkurrenten wie Leatherface, Mike Myers etc., denn Ersteres ist vom Entwurf das fast genaue Gegenteil zu den anderen Monstern. Jigsaw ist sterbenskrank, aber überlistet die Gefahren meist durch sein Intellekt und liest seine Mitmenschen wie ein offenes Buch ab. Auch wenn SAW II eine würdige Fortsetzung ist, so muss ich die Gruppe in dem größeren vorhandenen Spiel kritisieren. Die Gruppendynamik ist teilweise spannend zu beobachten, dennoch lassen die einzelnen Personen keine Charaktertiefe zu und wirken daher eher langweilig. Das wurde bei Adam und Dr. Gordon aus dem ersten Teil im Vergleich besser gelöst. Ich verzeihe aber diesen großen Fehler, da ja bis Teil 7 die einzelnen Fortsetzung jährlich erschienen und der Aufwand bei den zeitlich engen Deadlines waren sicherlich keine einfache Aufgabe. SAW II entführt euch abermals in ein dunkles Abenteuer, die wieder mit einen kreativen Plottwist daher kommt und mit einen faszinierenden Tobin Bell als Jigsaw überzeugt. Das Storytelling belohnt den aufmerksamen Zuschauer mit schönen Details wie auch bei den folgenden Teilen.
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