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  2. hat sich fürs Katzen streicheln bestimmt frei genommenen
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  4. Findet das Toll! 🙂‍↕️🐱
  5. Heute folgendes Errungen: Vampire Crawler 82x Öhm ja es ist noch süchtiger machend als gedacht, es ist pure Sucht. Und in der Sucht die Gem2-, Gem3-, Levels- und das Relics-DLC zu 100% abgeschlossen.
  6. liegt falsch, hab gestern fast gar nicht reingeschaut und nichts dergleichen mitbekommen.
  7. Bitte um einen Thread fürs vorgestern releaste Directive 8020. Danke vorab :-) .
  8. Bitte um einen Thread für folgendes Spiel: Mixtape (PS5) Ich habe dazu einen Bericht geschrieben.
  9. +++Außer Konkurrenz: Know how to jet?+++ Jetzt haben sie es wieder gemacht. Johnny Galvatron und seine Jungs und Mädels von Beethoven and Dinosaur, die Macher des grandiosen The Artful Escape, haben mit Mixtape eine weitere Indie-Perle auf den Markt geschmissen. Aber diesmal, diesmal war ich besser vorbereitet. Sobald ich das erste Mal darüber gehört hatte, landete es schon in meiner Wunschliste und am Tag des Release dann in meiner Bibliothek. Ich musste es also nicht wie bei The Artful Escape zufällig im Spielekatalog finden und mich dann wundern, warum ich das nicht schon viel früher gespielt habe. 5 hour Odyssey Mixtape spielt sich wie ein interaktiver Film, man kann nicht sterben und das Gameplay beschränkt sich abgesehen von ein paar Minigames hauptsächlich auf das Anklicken von Gegenständen, wie wir es auch z.B. von Life is Strange kennen. Diese Tatsache griffen einige "Videogame-Influencer" auf, um mit Aussagen wie "das Spiel spielt sich von selbst" oder "es gibt kein Konsequenzen für Scheitern" Klicks zu generieren. Als ob Mixtape das einzige Spiel dieser Art wäre. Dank einiger Trophäenbedingungen ist Platin auch nicht gänzlich ein Selbstläufer. Dazu später noch mehr. Das Spiel begleitet in den 1990er Jahren die Teenager Stacy Rockford, Van Slater und Cassandra Morino, die am letzten gemeinsamen Tag ihrer Highschool-Zeit in Erinnerungen an ihre Jahre als Teenager schwelgen und sich auf eine große Party am Abend vorbereiten. Stacy und Van kennen sich schon seit ihrer Kindheit, während Cassandra, die Tochter des örtlichen Polizeichefs, sich ihnen während der Highschool anschloss, um gegen ihre strengen Eltern zu rebellieren. Wir steuern dabei hauptsächlich Rockford, die schon seit ihrem achten Lebensjahr davon träumt, Musik-Supervisorin zu werden und am nächsten Tag zu ihrer Schwester nach New York fliegen wird, um genau diesen Traum zu verfolgen. Sie erhofft sich dort nämlich, eine berühmte Supervisorin zu treffen und als Praktikantin bei ihr aufgenommen zu werden. Diese Tatsache führt auch zu Spannungen zwischen den drei Teens, da sie eigentlich einen gemeinsamen Roadtrip vom Norden Kaliforniens bis nach L.A. geplant hätten, der durch Staceys früher Abreise nach New York nicht wie geplant stattfinden kann. Last Song Das hält die drei aber nicht davon ab, am letzten gemeinsamen Tag rumzuhängen und Erinnerungen aus ihrer Zeit in der Highschool wieder aufleben zu lassen. Das ganze wird von einem grandiosen Soundtrack aus Liedern bekannter Größen aus den 60er bis frühen 90er Jahren wie Roxy Music, Lush, Smashing Pumpkins, Joy Division, Iggy Pop oder Siouxsie and the Banshees (The Cure kommt auch vor, allerdings erst bei den Credits), um nur einige zu nennen, begleitet, den Stacy auf einem Mixtape, standesgemäß für die damalige Zeit auf einer selbst gebrannten CD, extra für den Tag zusammengestellt hat. Stacy blickt dabei meist in die Kamera, um dem Spieler jeden Song vorzustellen, sobald er beginnt. Johnny Galvatron, Chef von Beethoven and Dinosaur, hat auch erzählt, dass am Anfang der Entwicklung tatsächlich eine Playlist mit verschiedenen Songs stand, um die man dann die Story und die Erinnerungen der Teenager entwickelt hat. Der Artstyle erinnert etwas an Life is Strange. Die Animationen sind etwas holprig, von Stop-Motion ist es aber weit entfernt. Lustigerweise sind die Cutscenes und diverse Minigames wieder sehr flüssig gestaltet. Die Charaktermodelle haben etwas zu lange Beine und zu große Augen, aber man gewöhnt sich recht schnell dran. Die generellen Vibes im Spiel erinnern sehr stark an Filme von John Huges wie z. B. Breakfast Club. Wir starten mit einer wilden Fahrt mit den Skateboards auf einer Straße Richtung Stacys Haus. Dabei kann man mit Stacy verschiedene Tricks auf dem Board durchführen, darunter auch einen Ollie. Macht man den über einen Sportwagen, gibt es die erste Trophäe. Wenn man hier, wie von einigen klickgeilen Youtubern und Twitchern behauptet, gar nichts macht, dann wird man vom Spiel sehr wenig sehen, weil jedesmal zurückgespult wird, wenn Stacy gegen die Leitplanken oder ein herankommendes Auto fährt. Also nix machen läuft nicht, auch wenn euch das ein paar Online-Heinis weismachen wollen. Das Spiel ist aber vom Gameplay her trotzdem keine Herausforderung, wenn man gut in Softball ist. Am Haus der Rockfords angekommen, begeben sich die drei in Stacys Zimmer und man kann sich im ersten Stock, in dem auch Stacys Zimmer ist, frei bewegen. Ganz in LiS-Manier kann Stacy dort dann mit Van und Cassandra quatschen oder sich diverse Dinge in Stacys Raum anschauen, zu denen sie dann ihre Kommentare abgibt. Entscheidungsmöglichkeiten gibt es allerdings keine, sodass die Bezeichnung interaktiver Film für das Spiel ganz gut passt. Während Stacy bei den meisten Dingen, mit denen sie interagieren kann, einen kurzen Kommentar abgibt, gibt es spezielle, gelb umrandete Gegenstände, die mit Erinnerungen von Stacy verbunden sind. Dabei wird die ganze Bandbreite von Dingen abgedeckt, die man als Teenager halt so macht, auch wenn man vieles davon vielleicht gar nicht machen sollte. Diese Erinnerungen sind auch das Herzstück des Spiels und machen den Charme von Mixtape aus. Es sind viele Dinge dabei, die man vielleicht auch selbst gemacht hat und da das Spiel Anfang der 90er spielt, trifft es auch genau die Zeit, in der ich im selben Alter war und mir auch selbst CDs mit meinen ganz persönlichen Lieblingstracks gebrannt habe. Ein Teil meiner Begeisterung ist daher wohl auf Nostalgie zurückzuführen, aber gerade das zeigt, dass Beethoven and Dinosaur hier etwas sehr Cooles erschaffen haben. Gleich die erste Erinnerung dreht sich um einen der wesentlichen Momente des Teenagerdaseins, zumindest wenn man Teenager aus den 90er Jahren fragt, der erste Kuss. Stacys Erinnerungen werden von einem Mixtape getriggert, das ihr der damalige Schwarm zusammengestellt hat und noch in ihrem Zimmer liegt. So richtig begeistert scheint Stacy, trotz Fullscreen-Minispiels, aber nicht davon gewesen zu sein, am Ende der Erinnerung wirft sie das Mixtape aus dem Fenster... Lecker-Schlecker Wenn man sich die einzelnen Sequenzen anschaut, wird einem wieder schön in Erinnerung gerufen, dass es auch damals genug Dinge zu tun gab, um sich die Zeit zu vertreiben und dabei auch großen Spaß zu haben. Dabei schaffen es die Entwickler durch Kleinigkeiten wie audiovisuelle Effekte, bestimmte Kommentare oder Situationen, und natürlich durch die handverlesenen Tracks auf Stacys Mixtape, diese besonderen, jugendlichen Glücksgefühle zu vermitteln, die einem beim Zubereiten eines möglichst wilden Slushie-Rezeptes, beim Klopapierrollenwerfen auf das Haus des Schuldirektors oder beim gemeinsamen Grimassenschneiden in einer Fotokabine eben so überkommen. Eine meiner Lieblingsszenen ist die, bei der Van mit seinem Auto und den beiden Mädels eine Spritztour macht. Stacy hat natürlich den passenden Song dafür, Freak von Silverchair und Sekunden später geht die an die berühmte Szene in Wayne's World angelehnte Erinnerung los: Herrlich! Kurzfristig bricht dabei Panik aus, als ihr Auto von den Cops überholt wird. Cassandra, die sich vermutlich wie so oft heimlich aus dem Haus geschlichen hat, zieht sofort den Kopf ein, es könnte ja ihr Vater im Polizeiauto sitzen. Nach der kurzen Schrecksekunde wird aber fröhlich weiter gerockt. Eine andere Erinnerung dreht sich um eine wilde Party, die von Cassandras Vater hops genommen wird. Cass hat deutlich zu viel Alkohol erwischt und ist bereits halb bewusstlos, als sie Van aus dem Haus trägt und in den von Stacy bereitgestellten Einkaufstrolley legt. Was dann folgt, ist eine atemberaubende Verfolgungsjagd über die abschüssigen Straßen bis zur Küste, die kurzfristig sogar im Fernsehen übertragen wird. Die Fahrt selbst ist zwar vom Gameplay nicht herausfordernd, aber perfekt umgesetzt und das Ende episch, zumindest in den Augen der drei Teenager: Tatsächlich war es so: Fight for your Right Abseits der Erinnerungen haben die drei aber auch ein Problem: Sie sind zu einer großen Party am Abend eingeladen, haben aber keinen Zugang zu Alkohol. Da fällt die Aufmerksamkeit auf das Zimmer von Stacys älterer Schwester, die seit drei Jahren in New York lebt. Tatsächlich finden Sie einen Hinweis, der sie zu ihrem geheimen Treffpunkt, ein altes, verlassenes Haus im Wald aka The Ritz, dessen Lage ihnen Stacys ältere Schwester als Abschiedsgeschenk vor drei Jahren verraten hat, führt. Die nächste Station ist aber Cassandras Zimmer. Man merkt, dass ihre Eltern ein bisschen streng sind. Cassandras Mutter ist für die Einrichtung im gesamten Haus zuständig, aber sie hat Geschmack, oder? In Cassandras Zimmer gibt es auch eine Erinnerung, die mir ein paar Nerven gekostet hat. Cassandra ist nämlich eine tolle Softball-Spielerin und in dieser Erinnerung versucht sie, Stacy das Batten beizubringen. Mit mäßigem Erfolg. Als jemand vom Spielfeldrand hineinruft, stellt sich Cassandra selbst hin und zeigt allen, was sie draufhat. Also eigentlich wir, die sie steuern. Für die Trophäe "And it's outa there!" muss Cass bei jedem Versuch mit der Ballwurfmaschine einen Homerun erzielen, 6 Mal hintereinander. Das hat bei mir etwas länger gedauert, aber nach ca. 20 glücklosen Versuchen war diese Trophäe dann auch im Kasten. Appetite for Destruction Leider schaut auch Cassandras Dad im Zimmer vorbei. Er hat von der Party heute Abend Wind bekommen und beschließt daher, Cassandra unter Hausarrest zu stellen, zu ihrer eigenen Sicherheit. Ja, ja, natürlich. Somit bleibt Stacy und Van nichts anderes übrig, als alleine weiterzuziehen. Stacy ist allerdings dermaßen angepisst, dass sie während der nächsten Skateboardfahrt gedanklich alles, das irgendwie an Erwachsene erinnert, in die Luft sprengt - und uns eine Trophäe beschert, wenn wir wirklich alles, was möglich ist, in die Luft gehen lassen. Burn it down, Stacy! Ihr nächstes Ziel ist The Ritz, das verfallene Haus, das sie Stacys Schwester zu verdanken haben. Tatsächlich finden Sie dort weitere Hinweise auf einen Booze Stash und werden schlussendlich auch fündig. Der Abend ist gerettet! Aber dann kickt das Teenagerleben wieder rein, mit all seinen Freuden aber auch Problemen und Leiden. Cassandra taucht plötzlich wieder auf, was zunächst für Freude sorgt, bis sich herausstellt, dass sie ihre Freundin mitgebracht hat. Stacy kann sie nicht ausstehen, weil sie sich nicht für Musik interessiert, abgesehen davon haben sich Stacy, Van and Cassandra geschworen, the Ritz vor anderen Teens geheimzuhalten. So kommt es zum Teenie Drama und Cass und ihre Freundin ziehen wieder ab. Stacy ist komplett fertig, und das an ihren letzten gemeinsamen Abend. Ihr ganzes restliches Mixtape ist jetzt auch für die Tonne. Aber lustigerweise ist es Cassandras Vater, der die beiden wieder zusammenbringt, wenn auch ungewollt. Die Story nimmt da auch noch einmal Fahrt auf, wobei es bei diesem Spiel ja im Wesentlichen um das Gefühl dieses speziellen Lebebsabschnitts zwischen Kindheit und Erwachsenwerden geht. Etwas, das Mixtape meiner Meinung nach hervorragend gelingt. Stacy erfährt zufällig, dass Cassandras Vater von ein paar Jugendlichen gehört hat, die neben einer Tankstelle Alkohol zu konsumieren. Cassandra und ihre Zweitfreundin! Stacy nimmt daraufhin ihre Beine in die Hand und versucht, vor Cassandras Vater an besagter Tankstelle zu sein. Das Minispiel, das eigentlich keines ist, lässt Stacy durch diverse Vorgärten, über Baustellen, Gartenparties und Schulgebäude hetzen. Tatsächlich läuft Ms. Rockford ganz ohne zutun des Spielers, aber wenn man eine Trophäe will, muss man bei allen Hindernissen entweder drüberspringen oder darunter durchrutschen. Stacy schafft es gerade noch, und stellt sich Cassandras Vater, um sie zu schützen. Es folgen ein paar klassische Zitate aus Rocksongs, eine Rescue-Mission von Van und alle können entkommen. Aber damit nicht genug, nach der Reunion gibt es sogar noch die heißersehnte Party, yay! Zum Abschluss noch ein kleines Easteregg. Fazit: Sie haben es wieder getan. Nach The Artful Escape ist es Beethoven and Dinosaur mit Mixtape erneut gelungen, ein Videospiel über Musik und die damit verbundenen Emotionen zu kreieren. Es ist vom Gameplay her zwar anspruchslos und die Story dient im Wesentlichen dazu, Gründe für die Erinnerungen zu bieten. Trotzdem macht es irrsinnig Spaß, mit den dreien ihre teilweise haarsträubenden Aktionen nochmals zu erleben und sich das eine oder andere Mal dabei zu ertappen, wie man etwas nostalgisch an diese Zeit zurückdenkt. Das schafft nicht jedes Videospiel. Ich gebe dem Spiel eine 8/10. Vom Zeitaufwand lag ich bei 8h, allerdings habe ich etwas beim Softball "getrödelt" und leider bei zwei (Sammel-)Trophäen jeweils einige Versuche gebraucht bzw. Kapitel wiederholen müssen. Die Screenshots haben sich auch nicht von selbst gemacht. So, damit wäre das mit dem Spontankauf und Spontanupdate auch erledigt. Hat mich sehr gefreut, man liest sich!
  10. Hat sehr wahrscheinlich gestern auch Probleme mit Trophies.de gehabt. Quasi Netwerküberschreitung.
  11. Falls sonst noch jemand die Trophäen braucht, meldet euch gerne PSN: BeetzyBoy
  12. Auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad eher eine 2/10.
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