Also mir hat das Spiel eigentlich ziemlich gut gefallen (7/10). Die Grafik ist in Ordnung, die Atmosphäre ist super und die Story interessant, wenn auch etwas zu flach. Ich habe direkt mit Auto-Ausweichen gespielt, sodass ich kaum Frustmomente hatte. Da die Kämpfe auch schon brachial wirken macht das ganze durchaus Laune. Die schlauchrigen Levels machen mir nichts aus, aber das ständige Gekrieche und Gequetsche durch Luftungsschächte und Wandschlitze nervt sehr. Man hat es total übertrieben. Im DLC "Last Transmission" ist es sogar noch schlimmer und nerviger. Schade finde ich auch, dass man manche Abschnitte nicht Stealth abschließen konnte. Der Dritte Bosskampf, wo man die Sicherung in einem Nebenraum finden muss, hätte man auch gut und gerne langsam und unsichtbar erledigen können. Allgemein ist es schade, dass diese Möglichkeit kaum vorhanden ist, obwohl sie spieletechnisch existiert. Auch die Gegnerauswahl ist leider sehr beschränkt. Bis auf die Bosskämpfe gibt es kaum wirkliche Highlights. Schade ist auch, dass es immer so ausschaut, als wäre man in irgendwelchen Heizungskeller. Ein bisschen mehr Abwechslung wäre gut. Wenn ich es mit Dead Space vergleichen würde, dann wären DS1 und DS2 die besseren Spiele, aber ich finde The Callisto Protocol besser als DS3.
Was mich allerdings wirklich sehr genervt hat, waren die sehr langen Ladezeiten auf der PS4. Sobald man stirbt dauert es ewig, wieder ins Spiel zu kommen. Was ich auch blöd finde, ist die Tatsache, dass man bei Hardcore und Seuchenmodus komplett ohne NG+ spielen muss. Gerade bei einem Spiel, wo man sehr oft stirbt, auch mal ausversehen, oder im Eifer des Gefechts sind solche "Modi" für mich total unsinnig.
Den DLC kann ich auch nur bedingt empfehlen. Er erweitert das Hauptsiel storytechnisch kaum.