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Welchen Film habt Ihr zuletzt gesehen? + Bewertung


BlackBulli

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vor 2 Stunden schrieb aNgRysHeEp:

Wow, "Evil Dead Rise" und "X" schlechter als "Megan" bewertet, dass ich das noch erleben darf. :) Das bricht mich im Kopf. :D  

:D

Tja, so ist das manchmal, bin selbst überrascht. Ich hatte aber M3GAN schon in meinem Kopf bewertet, bevor ich die beiden anderen gesehen habe.
X fand ich nun wirklich nicht sehr gut bis auf den Schluß und ich denke bei Evil Dead Rise hab ich halt eher mit den anderen Evil Dead Filmen verglichen, statt mit X und M3GAN.

Mußt aber auch bedenken, dass dies meine Erstwertung für die Filme ist, da ich sie noch nie zuvor gesehen habe. Schaue ich sie mir ein zweites mal an, könnte sich die Bewertung auch umdrehen. ;)

 

vor einer Stunde schrieb xXdanteXx:

Dann warte mal auf meine Bewertung zu M3gan und Evil Dead Rise. 😁

Jetzt bin ich aber gespannt.

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vor 9 Stunden schrieb kekx:

:D

Tja, so ist das manchmal, bin selbst überrascht. Ich hatte aber M3GAN schon in meinem Kopf bewertet, bevor ich die beiden anderen gesehen habe.
X fand ich nun wirklich nicht sehr gut bis auf den Schluß und ich denke bei Evil Dead Rise hab ich halt eher mit den anderen Evil Dead Filmen verglichen, statt mit X und M3GAN.

Mußt aber auch bedenken, dass dies meine Erstwertung für die Filme ist, da ich sie noch nie zuvor gesehen habe. Schaue ich sie mir ein zweites mal an, könnte sich die Bewertung auch umdrehen. ;)

 

Jetzt bin ich aber gespannt.

Alles gut, ist ja auch immer alles subjektiv, zumindest bei mir. Evil Dead Rise habe ich bei Filmfest mit Festival Publikum geschaut, auch das sollte noch etwas bei mir hochgestuft haben. Und X finde ich aber auch fantastisch, weil er künstlerisch wirklich sehr schön wirkt und eben weil er so lange benötigt. Kommt halt auch immer darauf an, wie jeder Horror bewertet. Wenn man Gore-Bauer ist und nur Gekröse sehen möchte, dann stell ich mir schon vor, dass X enttäuschend ist. Sowas ist bei mir immer von Film zu Film individuell entschieden. Ich vergleiche auch ungern Filme, denn gerade bei Evil Dead, wüsste ich nicht, wie man die vergleichen soll. Da ist ja jeder Teil nahezu eine Neuerfindung. Mal ernst, mal im Wechsel zwischen hart und ernst und dann nur "going nuts". :D

Megan habe ich noch nicht gesehen und nach allem, was ich davon gesehen habe, sollte es auch so bleiben. Nach gestern, wo ich Halloween III und Killer Klowns from Outer Space geschaut habe und deiner Wertung, sollte ich dem wohl allerdings mal eine Chance einräumen. ;) 

Edited by aNgRysHeEp
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Dexter: New Blood (2021) 6 von 10

 

Die Original Serie „Dexter“ (2006-2013) war damals eine beliebte Serie gewesen. Der bekannte Serien Killer Dexter Morgan, der sowohl bei der Polizei arbeitet als auch Kriminelle umbringt um dadurch seinen Trieb zu stillen, hatte schon an sich eine tolle Prämisse zu bieten. Zugleich muss er sich den Strapazen des Alltags entgegenstellen was aufgrund seiner nicht so stark ausgeprägten Empathie gegenüber seiner Mitmenschen nicht einfach ausfällt. Nach dem enttäuschenden Finale ist jetzt 8 Jahre später die Fortsetzung „Dexter: New Blood“ erschienen und hat die Story rundum Dexter relativ zufriedenstellend zu Ende erzählt. Die späte Läuterung klärt die verzwickten Konflikten des Protagonisten ziemlich gut auf und entfaltet das emotional aufgeladene Ende auf wirkungsvolle Ebene. Die Dialoge hätten aber mehr ausgearbeitet werden sollen, da man die gewisse Tiefgründigkeit hier schon vermisst. Nichtsdestotrotz sind die Darsteller voll bei ihrer Sache und Michael C. Hall hat nichts von seiner Authentizität eingebußt.

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Captain Laserhawk: A Blood Dragon Remix 2023 (Netflix) Regie: Mehdi Leffad 9/10 (Laufzeit: 6 x 20-25min)

 

Bei dieser Serie handelt es sich um eine Erwachsenen-Trickfilmserie von Adi Shankar ersonnen. Das besondere ist, dass Ubisoft ihre Charaktere zur Verfügung gestellt haben und man diese hier vorfindet. Es spielt sozusagen in einem Ubisoft-Universum. Wie der Name schon sagt, ganz dabei angelehnt an den Blood Dragon DLC von Far Cry 3. Die Serie selbst kommt mit sechs Folgen daher, die 20-25 Minuten gehen. Die Hauptfigur ist Captain Laserhawk und der schnetzelt sich eben durch eine Welt, in der Ubi überall präsent ist. Vor allem in Haupt- und Nebencharakteren. Das ist unfassbar gut gelungen und wie schon gesagt, nichts für Kinder, denn hier geht es ordentlich zur Sache. Und das bezieht sich nicht nur auf die Gewalt, sondern auch auf die in Teilen abgefuckte Welt.

Ich möchte auch nicht zu viel verraten, hat die Serie doch den ein oder anderen sehr überraschenden Twist. Zudem wird auch viel mit Stilwechsel versucht, innerhalb der Serie, was Gamern immer noch viele schöne Augenzwinkerer beschert. Auf Grund der Figuren hat man ja eh schon so ein Dauergrinsen drauf. Sagen wir mal so, ich als Fan der zeitlosen Pixel-Kunst, hatte hier den Spaß meines Lebens. Ich finde die Serie sehr gelungen und rate dazu, nicht allzu viel vorweg zu recherchieren, um nicht Figuren zu spoilern. Generell möchte ich die Warnung aussprechen, was den Trailer betrifft. Er wird euch schon sehr coole Momente/Figuren spoilern. Wen das nicht stört, viel Spaß damit, aber ich selbst bin völlig unwissend an die Serie gegangen und habe so doch sehr oft, sehr breit grinsen müssen. Ein Charakter, um den es doch sehr still geworden ist, tritt hier ab der vierten Folge auf, der sehr cool eingefügt wurde. Die Serie ist ein tolle Ubisoft-Wundertüte, die definitiv besser ist, als all ihre Spiele sein können. :) 

 

Trailer inside (mit massiven Spoiler):

Spoiler

 

 

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The Void (2016) 7 von 10

 

Der Mensch war noch nie das Zentrum seiner eigentlichen Welt gewesen. Unsterbliche Kreaturen weilen schon seit Äonen auf der Erde, noch lange bevor wir erschaffen wurden. Für einige werden sie sogar als Götter und wir als daher geschiedene Nebenprodukte angesehen. Wer sich mit den Cthulu Mythos von H.P. Lovecraft auskennt, der wird dieses pessimistische Gedankengut nur allzu gut wieder erkennen. „The Void“ versinnbildlichtet diesen nicht fassbaren kosmischen & supernaturellen Horror auf einer makaberen, aber auch ästhetischen Art und Weise. Es sind eben auch die typischen Merkmale wie ein mysteriöser Kult, eine düstere Parallelwelt und die Ratlosigkeit vorhanden, die die Atmosphäre von Lovecraft sehr gut untermauern. Erwartet hier keine Exposition, die euch die Handlung verständlich näherbringt. Dies hier dient die unbehagliche Stimmung, die euch kein Ausblick auf Hoffnung oder Erlösung gewährt. Die aus dem Film entstehende Orientierungslosigkeit ist nämlich der Zweck, die der Zuschauer erdulden muss. 

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Der Gesang der Flusskrebse  (2022)    -    6/10
Irgendeine Bekannte hatte mir mal vor einiger Zeit erzählt, was für ein wunderschönes Buch denn "Der Gesang der Flußkrebse" ist. Da ich eher Lesefaul bin kam es mir natürlich entgegen, dass es eine Verfilmung davon gibt und ich das Buch nicht zu lesen brauche (zum Glück im Nachhinein).
Angepriesen wird der Film als Crime-Drama, was irgendwie zwar stimmt, aber nicht nur. Es ist eher eine Mischung aus Coming-of-Age und Liebesschmonzette mit ein wenig Natur und einer Prise Crime. Die Geschichte geht im groben so: In den Sumpfgebieten North Carolinas wird eine Leiche gefunden und der Verdacht fällt schnell auf die Außernseiterin Kaya, die quasi alleine in den Sümpfen aufgewachsen ist. Daraufhin wird in Rückblenden ihre Lebensgeschichte von kleinauf erzählt. Dabei muß man als Zuschauer halt einiges einfach so hinnehmen. Das fängt mit dem Gerichtsprozess an, wo ich so dachte, welche Beweise überhaupt so einen Prozess rechtfertigen. Dann wird Stück für Stück durch das Leben der Hauptprotagonistin gehuscht ohne aber großartig näher auf die ganzen Begleitumstände und das außenherum einzugehen. Da sind dann plötzlich Leute da, dann wieder weg, Dinge passieren halt einfach so oder auch nicht usw.
Man kann sich den Film aber schon anschauen, ist halt ein leichtes Crime-Liebes-Coming-of-Age-Drama.
 
Cocaine Bear (2023)   -    5/10
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich mit diesem Film anfangen soll. 
Der Film baut eigentlich ein richtig gutes Setting auf. Ein Bär high auf Kokain, dazu die ganzen (Opfer-)Charaktere, die in Stellung gebracht werden in einer schönen Nationalparkumgebung. Aber dann fangen die Probleme an. Die allermeisten Charaktere sind einfach nur total schräg und das nicht im positiven Sinn, dazu grottenschlecht geschauspielert und mit fürchterlichen Dialogen ausgestattet. Ausnahmen bilden da vielleicht nur die beiden Kinder. Auch das Drehbuch hat so einige Stellen, wo ich mich gefragt habe, was das denn jetzt eigentlich sollte. Der CGI-Bär sorgt sowieso nicht wirklich für Grusel, dafür ab und an mit billigen Klamaukversuchen.
Zugegeben, der Film hat einige Momente, aber so alles in allem weiß ich nicht so richtig was ich davon halten soll.
 
Ted Lasso - Staffel 3    10/10
Die letzte Staffel von Ted Lasso gibt es ja jetzt schon ein wenig und ich habe es hinausgezögert sie zu sehen, weil ich nicht wollte, dass es zu Ende geht. :)
Aber hilft ja alles nichts. Laut einigen Kritiken ist diese letzte Staffel die "schlechteste" der drei, wobei ich die Kritikpunkte durchaus nachvollziehen kann, trotzdem bekommt sie von mir auch die höchste Punktzahl, weil es einfach eine Serie ist, bei der man die ganze Zeit mit einem Lächeln auf dem Gesicht vor dem Fernseher sitzt, weil es eine Serie ist, bei der man sich nach dem Anschauen einfach besser fühlt, weil es eine Serie ist, die soviel positives in der Welt verbreitet, bei der jeder, auch der größte Bösewicht noch eine menschliche Seite zugesprochen bekommt und weil die Serie einfach saumäßig witzig ist.
Edited by kekx
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Ich Seh Ich Seh - 2014 8 von 10

 

Die Zwillingsbrüder Lukas und Elias erwarten sehnsüchtig ihre Mutter nach ihrer Gesichtsoperation wieder zurück. Als sie zurückkehrt bestehen aber Zweifel, denn die Mutter verhält sich anscheinend anders wie sonst und entfremdet sich von ihren eigenen Kindern. Handelt es sich wirklich um die richtige Mutter von Lukas und Elias? Oder liegen die Zwillinge sogar im Unrecht? „Ich Seh Ich Seh“ hält seine Spannung bis zum Ende aufrecht und gibt den Zuschauer genug Hinweise, was die Auflösung hinter der ganzen Fassade betrifft. Die österreichische Produktion spielt mit Symbolen und Metaphern aus Religion und Folklore um sich, die sogar hilfreich für die konkludierende Entscheidung ausfallend könnte. „Ich Seh Ich Seh“ holt aus seine düstere und unheimliche Idee viel heraus und verpackt sie mithilfe der Thematik über Identitätsproblematik zu einer realistischen Auseinandersetzung über Schuldbewusstsein und Verantwortung. Einer der ganzen starken Filmen aus Österreich! 

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Upload  -  Staffel 3       8/10
Stell dir vor, da startet die neue Staffel einer deiner Lieblingsserien und du bekommst gar nichts davon mit. So ist es mit mit der neuen Staffel Upload auf amazon prime gegangen. Naja, zum meinem Glück bin ich gerade darauf aufmerksam geworden als die letzten beiden Folgen erschienen, so konnte ich die auf einmal durchbingen.
Wer die Serie nicht kennt, es geht im Prinzip um die Möglichkeit sein Bewusstsein vor dem Tod in eine virtuelle Welt hochzuladen und dort in einem Ferienressort seine Unsterblichkeit zu genießen, das heißt solange man genug Geld für einen Account hat.
Dabei entspinnt sich die Serie als ein ätzender Kommentar zur heutigen Konsumgesellschaft, großen Tech-Firmen und dem Kapitalismus allgemein.
Das kommt zwar oft mit Klamauk und eher mit der groben Kelle als der feinen Klinge daher, ist aber meistens auch urkomisch und kreativ durchgeknallt.
Die dritte Staffel fällt ein wenig zu den vorherigen ab, manchmal scheint es so, als würde sie sich ein wenig in sich selbst verlieren und den Roten Faden verlieren.
So ist z.B. das KI-Training in New York zwar lustig, aber tut eigentlich zur ganzen Geschichte nichts dazu und das bei einer sowieso schon kurzen Lauflänge der Staffel von insgesamt 4,5 Stunden. Auch wirkt die Serie manchmal emotional sehr kühl, was z.B. an einer Stelle auffällt, als ein Charakter stirbt. Da wird kein großes Drama darum gemacht, aber versucht noch einen Witz damit zu generieren, was dann schon ein wenig merkwürdig rüberkommt. Wer die Stelle sieht, wird wissen was ich meine. Das tut dem Großen und Ganzen aber keinen Abbruch.
Wer die Serie noch nicht kennt, eine klare Empfehlung. Ist auch nicht so lang. :)
 
 
Justified: City Primeval   -   Staffel 1     5/10
Vor etwa 10 Jahren gab es mal eine richtig gute Serie namens Justified in der Glotze zu sehen, in der Deputy Marshall Raylan Givens ordentlich die Hillbillies in Harlan County im Süden Kentuckys aufmischte. Insgesamt lief die Serie 6 Staffeln, dummerweise wurde die Serie nach 3 oder 4 Staffeln auf irgendeinen kleineren Pay-TV Sender verbannt, den niemand kannte und hatte. So hatte ich die Serie aus den Augen verloren und weiß bis heute nicht, wie sie ausging. 
Nun findet man alle Staffeln bei Disney+, ebenso wie eine Fortsetzung der Serie mit dem Namensanhang City Primeval.
Aus der Original Serie bin ich nun schon zu lange draußen, deswegen wollte ich jetzt nicht irgendwo wieder einsteigen, aber in das Reboot kann man schon mal reinschauen, dachte ich.
Die Serie spielt 15 Jahre später und Waylan Givens hat es mit seiner Tochter nach Detroit verschlagen, wo er einen neuen vermeintlich einfachen Auftrag erhält.
Leider kann die Serie in keinen Belangen mit der ersten Serie mithalten. Insgesamt, könnte man sagen, fehlt der Serie der Swag. Es fehlt die Coolness, die Leichtigkeit, die Ausstrahlung.
Das fängt bei der anfänglichen Vater-Tochter Beziehungsgeschichte an und setzt sich beim Bösewicht und bei allen Nebencharakteren fort.
In der Original Serie hatte jeder Nebencharakter mehr Tiefgang als hier alle zusammen.
Die Geschichte basiert fast nur auf Zufällen und wäre absolut vorhersehbar, wenn die Drehbuchschreiber nicht einfach den nächsten Zufall ins Skript geschrieben hätten. Da tauchen z.B. plötzlich Personen auf, die eine wichtige Rolle spielen und sind dann wieder für einige Folgen abgetaucht. Das wirkt oft ein wenig wirr und wenig stimmig. Dazu kommt das Timothy Olyphant aka Waylan Givens in dieser Serie auch fast nur eine Nebenrolle spielt, wobei dieser auch meistens nur eine bemitleidenswerte Rolle abgibt und mehr reagiert als agiert. Wo die Original Serie sich etwa im Bereich 8/10 bewegt hatte, muß man hier sagen, war wohl nix.
 
 
Der Super Mario Bros. Film  -  6/10
Ok, das hier ist ja ein Spieleforum und ich muß mich outen: Ich bin kein Super Mario Fan! Natürlich kenne ich das Franchise und die Figuren, aber ich habe eigentlich nie groß Mario Spiele gespielt. Kein Super Mario, kein Mario Kart, schon gar kein 3D Mario. Also kann ich ja völlig befreit an diesen Film rangehen. :)
Der Film ist von Illumination und ich mag diesen Stil, das ist ja schon mal gut. Die Story ist...naja vergessen wir die Story. Ein gutmütiger Klempner rettet die Prinzess... Moment, wir haben ja 2023, da geht so nicht mehr. Ein gutmütiger Klempner und die ultratoughe Prinzessin retten den Bruder des Klempners.
Dazu hat die Prinzessin einen Stalker, der an einer toxischen Beziehung interessiert ist. Soweit so gut.
Der ganze Film ist eigentlich nur ein riesengroßer Fan Service. Es werden so viel wie möglich Figuren, Gimmicks und Referenzen auf Spiele aus dem Mario Universum reingepackt und ab geht die Post. Es wird ständig gejumpt und gerunnt, was ja nicht unpassend ist, geprügelt, getreten, Rennen gefahren.
Nach 80 Minuten ist der Spuk dann vorbei, länger hätte ich das aber aus Mangel an anderem Content auch nicht ausgehalten.
Manche Chancen lässt der Film auch liegen. Ich dachte bei einigen Stellen, jetzt kommt gleich noch ein Gag, aber nichts passierte. Schade.
Noch ein Wort zur FSK6 Einstufung. Ich fand den Film in der ein oder anderen Szene ganz schön gruselig oder brutal, wo ich mit dachte, ob dass das richtige für eine(n) Sechsjährige(n) ist? Ich hätte wahrscheinlich Albträume bekommen. 
Alles in allem ein Film in dem Mario Fans sicherlich in Erinnerung schwelgen können.
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Am 22.11.2023 um 20:51 schrieb xXdanteXx:

Ich war ziemlich enttäuscht von der dritten Staffel von Upload. Bis auf das übliche Ende, ist die Staffel nur so vor sich hin geplätschert. So richtig habe ich den Sinn der dritten Staffel nicht verstanden. Hoffentlich wird die vierte wieder besser.

War ich Anfangs auch. Gegen Enden wurde es dann ein wenig besser. War auch erst auf dem Weg in Richtung 7/10, hab mich dann aber dennoch zu einer 8 hinreißen lassen. :)

 

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Godzilla Minus One 2023 (Kino) Regie: Takashi Yamazaki 9/10 (Laufzeit: 125min)

 

Der neueste Godzilla ist endlich in wenigen Kinos, für viel zu wenige Vorstellungen zu sehen. Aber das will ausgenutzt werden und so war ich gestern im Saal mit Sachsens größter Leinwand. Warum? Weil es einfach für Kaiju Filme komplett angemessen ist. Denn ich will den Sound knallen hören, wie nirgends anders und die Bilder müssen mich wegblasen. Was sie ohne Zweifel getan haben, um das mal vorwegzunehmen.

In dem Film ist man bei dem Kamikaze-Flieger Kōichi Shikishima, der auf einer kleinen Insel, am Ende des Weltkriegs, landet, denn sein Flugzeug hat Probleme. Dem ist nicht so und man versteht gleich als erstes im Film, dass Kōichi einfach dem sinnlosen Kriegstreiben, kurz vor der Niederlage entflohen ist. So begibt es sich allerdings, dass er miterlebt, wie diese kleine Insel, auf die dort bekannte Legende Godzilla trifft. Und auch dabei entzieht er sich jeder Verantwortung, was ihn zum Veteranen einen Kamikaze Fliegereinheit macht. Denn wir erleben nun, wie er zurück nach Tokyo kommt und sich in den Ruinen seiner getöteten Eltern niederlässt. Das ganze unter der Verachtung seiner Nachbarin. So trifft er nun auf Noriko, die sich um ein Waisenkind namens Akiko kümmert. Die beiden leben nun einige Jahre dort vor sich hin und man bekommt kontextuell das zeitgeschichliche Geschehen zu sehen. So auch die atomaren Tests auf Bikini-Bottom (Bikini-Atoll) und man kann sich nur vorstellen, was dort wohl mit Wesen passiert, die davon betroffen sind. Indess heuert Kōichi auf einem Minenräumboot auf und er verdingt sich einige Zeit damit. Das ganze Idyll hält nicht lange an, denn schon bald heißt es, dass etwas die gesamte Flotte der Amerikaner aufgerieben hat und diese nun Japan ihren Kreuzer wieder gibt, um sich des Phänomenens anzunehmen. Die Amerikaner selbst können es nicht weiterverfolgen, aus Gründen. Allerdings braucht es nun etwas, bis dieser Kreuzer wieder bei der Japanischen Insel ankommt und somit steht die Minensuchflotte zwischen Japan und dem Ungeheuer.

Ich persönlich finde den Film herausragend, da man nicht lange darauf warten muss, den Endgegner zu sehen. Godzilla wird einem sehr früh präsentiert und man ist etwas erstaunt, wie klein er doch ist, aber es macht alles Sinn. Die originalen Schreigeräusche hämmern wieder schön zornig in den Boxen und man bekommt Erpelpelle am laufenden Band. Außerdem bekommt man ziemlich oft das Theme von Godzilla zu hören, wo die Posaunen (würde ich sagen) so laut intonieren. Ich persönlich habe bemerkt, dass ich da zu sehr von Pharoahe Monchs Song "Simon Says" korrumpiert bin, denn er verwebdet diesen Teil vor seinem Song und ich wollte dann im Kino immer laut schreinen "Get the fuck up! Simon says: Get the fuck up!" aber das nur nebenbei. :) Ohne Witz, diese Musik und auch andere Songs, in den Endcredits als Beispiel, die man einfach aus den Filmen kennt, sind Gold wert. Mindestens genauso wohlfeil eingesetzt, wie das Fehlen jeglicher Musik in diversen Szenen. Da gibt es Ruhepole im Film, die regelrecht Spannung erzeugen, nur durch das was auf dem Bildschirm passiert. Wunderbar. Für mich ist dieser Godzilla einer der Besten überhaupt und ich finde, jeder der nur etwas damit anfangen kann, sollte diesen im Kino geschaut haben, für ein schönes Erlebnis. Wenn Godzilla das erste Mal in volle Pracht den Atomic Breath macht, dann konnte ich einfach nur mit offenem Mund da sitzen und Godzilla im Geiste feiern. Godzilla ist in diesem Film gnadenlos und tötet ohne Schmerzen, alles was ihm vor die Beine kommt.

Den einzigen Wermutstropfen habe ich beim Schaupiel des Hauptdarstellers gesehen, der doch etwas blass ist und bleibt, durch eben seinem nicht so guten Schauspiel. Und, dass man am Ende nicht ganz so konsequent mit 1-2 Dingen umgegangen ist, empfnad ich auch als schade. Aber das ist alles verschmerzbar, in einem Film, in dem es um ein riesiges Monster geht. :D

 

Trailer inside (Vorsicht, der erste Trailer zeigt schon zu viel Godzilla. Im Zweiten ist es verträglicher, man sieht aber auch schon einiges.):

Spoiler

 

 

 

 

Deadstream 2022 (DVD) Regie: Joseph Winter, Vanessa Winter 8/10 (Laufzeit: 87min)

 

Ich bin kein Freund von Found Footage-Filmen und ich habe auch eine sehr großräumige Abneigung gegen die streamende Mehrheit. Wenn es nicht gerade Raketenbohnen sind, bin ich sehr dünnhäutig. Nun hier in diesem Film trifft beides aufeinander und es harmoniert zu einem Film, der mir wirklich gut gefallen hat. Der Film ist wie gesagt im Found Footage Bereich angesiedelt und natürlich im Horror-Genre. Im Gegenteil zu Filmen wie "Blair Witch Projekt" oder "Cloverfield", verkauft mir der Film glaubwürdig, warum Kameras allgegenwärtig sind. Und vor allem, warum der Protagonist sie immer bei sich hat.

In dem Film geht es um den gecancelten YouTuber Shawn, der Buße bei seinen Fans tun will und sich mit einem neuen Projekt wieder in ihre Herzen spielen möchte. Er will eine Nacht in einem Haunted House übernachten und somit wieder Berühmtheit und Autenzität erlangen. So fährt er zu dem Haus, baut die Zündkerzen des Auto aus und wirft diese in den Wald. Im Haus drinnen installiert er einige Go Pros an Hot Spots im Haus und er richtet ein Haupquartier/Rückzugspunkt ein. So baut er sich mit Halterungen auch Kameras um seinen Körper, die immer bei ihm bleiben und er hat einen Laptop, wo man die anderen Kameras einsehen kann. Außerdem hat er einen Kassettenrecorder dabei, um klangvolle Musik einzuspielen. Und that's it. Nach kurzer Zeit kommt noch jemand in das Haus und überrascht ihn. ab dan geht die wilde Reise los und wir dürfen erleben, was es mit dem Haus auf sich hat. Oftmals bekommt man dabei eben auch den Livechat zu sehe, wenn Shawn mal wieder auf den Bildschirm schaut oder es werden Videos eingespielt, von den Useren im Chat. Das alls wirkt wie ein authentischer Live-Stream, den man nachvollziehen kann. Und so wurde ein witziger, aber auch sehr  gruseliger Film gemacht, der mich komplett bei der Stange gehalten hat. Wenn ich noch einen Tipp geben darf, aber schaut ihn unbedingt auf Englisch an, denn Shawns Schreckensschreie sind einfach nur herrlich und ich musste mehr schmunzeln als ich wollte. Das hat mich fast an Chris Tucker erinnert. :D Eine klare Schauempfehlung!

 

Trailer inside:

Spoiler

 

 

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Napoleon Kino

So, da ist er nun Ridley Scotts neuster Monumentaler Streich. Hm. Am Anfang eins vorweg. Mit der Kino Fassung hat sich der Gute keinen wirklich großen Gefallen getan. Denn leider weiß der Film in der Fassung nicht wirklich was er sein will. Er ist zum Teil Schlachtenepos, Liebesfilm, Geschichtsaufbearbeitung (wobei ich hier einiges anzweifle) und politische Intrige in einem und weiß dadurch keine der geneigten Fans ausreichend zufrieden zustellen, da vieles nur in groben Zügen angesprochen, angerissen und ohne Sinn und Verstand in den Raum geschmissen wird. Vieles passiert einfach zu sprunghaft und ein richtiger roter Faden, der alles zusammen hält und schlüssig fehlt leider auch. Der Versuch knapp 20 Jahre Napoleon in 2 1/2h zu pressen war keine gute Idee. Ich mag auch zu bezweifeln, dass das der 4h Version deutlich besser gelingen wird. Die Zeitspanne ist einfach zu groß, das man sie in einem Film abarbeiten kann. Hier wäre es besser gewesen, wenn er sich mehr auf einen Zeitraum konzentriert hätte und den ausgiebiger erzählt oder aber er hätte das ganze als Mehrteiler konzipiert. Denn leider bleibt in der Kinofassung sehr viel auf der Strecke. Sei es bei der Beziehung, seines Kindes, den Intrigen, der politischen und militären Lage in Europa, den Ränkespielen und vor allem bei den Schlachten. Und das ist mein größter Kritikpunkt. Die Schlachten. Wenn man es ganz genau nimmt, hat man grad mal drei Stück im Ganzen Film. Sie sind alle zwar wunderbar anzuschauen, aber gemessen an der Laufzeit viel zu kurz. Eine kleine Ausnahme macht hier Waterloo. Muss es ja auch, da es ja seine endgültige Niederlage war. Was besonders zum Schluss im Abspann schmerzlich wird, wenn sechs Schlachten mit den Verlusten aufgezählt wird und man nur drei davon zu Gesicht bekommen hat.
Und dann gibt es ja noch den berühmt berüchtigten Russlandfeldzug. Der wird leider sehr schnell abgehandelt. Sei es der Feldzug selber und die anschließende Machtenthebung und Verbannung. Das ist eins der Schlüsselmomente in seiner Leben und dann wird das ganze nur in ein paar Minuten erzählt. Echt schade. Auch wird einem der Sinn des Ägyptenfeldzuges in der Kinofassung nicht klar, da der Abschnitt einfach so reingeschmissen wurde, ohne groß was zu erklären. Auch empfand ich den Film als etwas zu Blutleer. Es gibt schon die eine oder andere Szene, so ist das ja nicht. Aber so richtiges Schlachten Gefühl kommt nicht rüber, da es so willkürlich passiert. Lässt sich schwer beschreiben. Auch hat mir teilweise der Soundtrack überhaupt nicht zugesagt. War irgendwie nicht meins.
Genug der negativen Worte, jetzt noch bisschen was positives. Die Ausstattung, die Schauspieler, die Kostüme, die Sets, die Bilder und auch die wunderbar in Szene gesetzten Schlachten sind top. Als fürs Auge wird hier ordentlich was geboten. Und Joaquin Phoenix als Napoleon ist ja mal der Oberhammer. Zwar mit einem Hang zum Overacting, aber trotzdem genial anzuschauen. 
Trotz alle dem ist Napoleon in der Kinofassung für mich Ridley Scotts schwächster Film. Da hat mir The Last Duell deutlich besser gefallen. Es lohnt sich zwar, ihn aufgrund der Bilder im Kino anzuschauen, aber es kann passieren, das er einem nicht begeistert zurück lässt. 
6/10 erfolgreichen Schlachten.

Godzilla Minus One Kino

So habe ihn mir am Freitag angeschaut und endlich bekommt mal mal wieder einen richtig guten Godzilla Film. Sei es bei der Story und auch bei den Charakteren. Denn der Film ist viel mehr Drama und Krieg- und Geschichtsaufbearbeitung im Godzilla Universum und somit eine Neuinterpretation des ersten Godzilla Films. Man muss aber solche Art von Filme mögen und sich auf sie einlassen können, um hier seinen Spaß zu haben. Der er ist sehr übertrieben, dramatisch und auch traurig. Aber nichts desto trotz kommt auch der "gute" Godzilla nicht zu kurz und wenn er denn da ist, geht es ordentlich zur Sache mit einem sehr guten und passenden Soundtrack. Und man geht es in den Kämpfen zur Sache, hier bleibt kein Stein auf dem anderen. Auch wird hier wunderbar verdeutlicht, warum Godzilla der gefährlichste von allen ist. Endlich wird sein Lichtstrahl passend umgesetzt. Einfach nur der Hammer. 
8,5/10 zerstörte Stadtteile Japans.

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@aNgRysHeEp Was für schöner und perfekter Zufall deine Kritik zu Godzilla zu lesen. Ich hätte da mal eine Frage zum Ende.

Spoiler

Auch wenn das Auftauchen von Noriko zum Schluss keinen Sinn ergeben hat, fand ich es trotzdem schön, das alle drei zum Schluss wieder vereint waren. Aber ist dir auch an ihrem Hals dieses komische Mal oder der gleichen aufgefallen und kannst du mir sagen was das beutet? Das hat mich etwas ratlos zurück gelassen. 

 

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vor 25 Minuten schrieb xXdanteXx:

@aNgRysHeEp Was für schöner und perfekter Zufall deine Kritik zu Godzilla zu lesen. Ich hätte da mal eine Frage zum Ende.

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Auch wenn das Auftauchen von Noriko zum Schluss keinen Sinn ergeben hat, fand ich es trotzdem schön, das alle drei zum Schluss wieder vereint waren. Aber ist dir auch an ihrem Hals dieses komische Mal oder der gleichen aufgefallen und kannst du mir sagen was das beutet? Das hat mich etwas ratlos zurück gelassen. 

 

Auja, das passt wirklich ganz gut. :) Freut mich auch zu sehen, dass er dir gefallen hat.

Aber nun dazu:

Spoiler

Ich fand, dass es nicht so mutig war, sie am Leben zu lassen. Schließlich hat man ja mit ihrer Fast-Rettung eine schöne Fallhöhe aufgebaut, die dadurch dann wieder eingerissen wurde. Generell war, so brutal Godzilla auch ist, bei den Hauptfiguren der Film sehr handzahm.

Ich glaube das was man an ihrem Hals sieht, verweist darauf, dass der dunkle saure Regen nach dem Atomic Breath sie einfach verseucht hat. So haben wir uns das zumindest zusammengereimt. Also im Grunde alle anderen Betroffen/Überlebenden auch verseucht sind und trotzdem sterben werden. Über kurz oder lang. Oder es ist etwas ganz neues. Was wir noch nicht hatten. Ich würde aber mehr auf ersteres tippen, denn bei Shin Godzilla war ja auch die Strahlung eher das bedrohliche und das ist ja, wenn man ehrlich ist, kaum zu überleben. 

 

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„denn bei Shin Godzilla war ja auch die Strahlung eher dasbedrohliche und das ist ja, wenn man ehrlich ist, kaum zu überleben.“

 

Gut das du das erwähnst. Denn das zeigt sehr deutlich was Godzilla eigentlich für eine Gefahr ist. Er ist ja nicht nur ein wandelndes AKW deren Energiequelle unerschöpflich ist, sondern auch eine lebende Atombombe, die unbegrenzt eingesetzt werden kann. Hinzu kommt noch der extreme Heilungsprozess. Während Godzilla in der Ami Version wieder aufgeladen werden muss, lädt er sich hier binnen kürzester Zeit wieder selber auf.

Und man sah der Einsatz des Atomic Breath geil aus. 

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vor 6 Stunden schrieb xXdanteXx:

„denn bei Shin Godzilla war ja auch die Strahlung eher dasbedrohliche und das ist ja, wenn man ehrlich ist, kaum zu überleben.“

 

Gut das du das erwähnst. Denn das zeigt sehr deutlich was Godzilla eigentlich für eine Gefahr ist. Er ist ja nicht nur ein wandelndes AKW deren Energiequelle unerschöpflich ist, sondern auch eine lebende Atombombe, die unbegrenzt eingesetzt werden kann. Hinzu kommt noch der extreme Heilungsprozess. Während Godzilla in der Ami Version wieder aufgeladen werden muss, lädt er sich hier binnen kürzester Zeit wieder selber auf.

Und man sah der Einsatz des Atomic Breath geil aus. 

Genau. :) Aber ich denke ein nächster Teil aus den östlichen Gefilden wird da mehr Aufschluss geben. 

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The Orville - Staffel 3        5/10
Eigentlich mag ich mich ja nicht wiederholen. Bei Staffel 3 von The Orville kann ich das nicht vermeiden, aber in Wahrheit ist alles noch viel schlimmer.
Wie ich schon bei den ersten beiden Staffeln anmerkte soll The Orville, im Vergleich zu den aktuellen Star Trek Serien, ja der "echte", "wahrhaftige" geistige Nachfolger von Star Trek TNG sein. Naja, wurde ja auch fast alles geklaut, vom kompletten Look bis zum World Building.
Und wie ich auch schon vorher irgendwann mal schrieb, klappt das ganz zwar manchmal gut aber nie konsequent bis zum Ende.
Angefangen hat The Orville als eine Art Parodie auf Star Trek, wand sich aber nach und nach auch ernsteren Themen zu und jetzt in S3 ist es spießiger als das Original. Es gibt zwar noch den ein oder anderen Lacher, aber diese Szenen wirken oft aufgesetzt.
Ebenso fehlte den Geschichten von The Orville im Vergleich zu TNG immer auch die nötige Finesse, vieles wirkt einfach plump ins Drehbuch hineingeschrieben.
So kommen in fast jeder Folge immer wieder Szenen vor, die in etwa so ablaufen: "Wir haben hier ein noch nie gesehenes und unlösbares Problem" - "Oh, wenn ich dieses Teil verbessere und dann mit dem anderen Teil kopple und dann den Knopf drücke..." - "Klick, Funktioniert, Tag gerettet".
Ok, man könnte meinen das war doch bei TNG nicht anders, aber dort ist es mir nie so ins Auge gestochen wie hier.
Ebenso die moralischen Konflikte, die auf der einen Seite erst lang und breit diskutiert werden und dann "Schnitt" folgt die Raumschlacht mit etlichen explodierenden Unionsschiffen und virtuell tausenden Toten, dann wieder "Schnitt" und man sitzt mit den Feinden zusammen als wäre nie was gewesen.
Ein weiteres Problem ist, das es die Serie von der Inszenierung her nicht kann. Die Serie schafft es nur ganz selten ihre Geschichten spannend zu erzählen und zu inszenieren. Selbst bei der größten Raumschlacht der Staffel habe ich teilnahmslos zugeschaut und nur gehofft, dass diese bald vorbei ist, damit es mit der Folge endlich weitergeht. Das führt direkt zum letzten großen Problem, der Verkürzung der Staffel auf 10 Folgen, aber dafür die Lauflänge der Folgen zu erhöhen.
So schaut man die Folgen zwischen 65 und 85 Minuten lang, die Story hätte aber nur für 45 Minuten gereicht und der Rest zieht sich wie Kaugummi. Dann lieber kürzere Folgen und davon mehr und wenn es sein muss eine Doppelfolge für eine größerer Geschichte.
Die ersten beiden Staffeln konnte man sich noch gut anschauen, die dritte nur bedingt. Zuviel Langeweile, zu schlechte Geschichten, zu schlecht erzählt.
 
 
Dungeons & Dragons - Ehre unter Dieben      7/10
Schön mal wieder einen guten Fantasy Film zu sehen, der auf einem nicht ausgelutschten Franchise beruht.
Der Film macht einfach Spaß, sei es die zusammengewürfelte Gruppe und die (Nicht-)Fähigkeiten der einzelnen Charaktere, oder der Humor, der auch vor Blödeleien nicht zurückschreckt oder auch der leicht überdrehte Bösewicht. Auch die Kampfsequenzen sind wirklich gut gelungen. Die CGI sind jetzt nicht Champions League, aber tun dem ganzen keinen Abbruch.
Alles in allem ergibt das einen unterhaltsamen Abenteuertrip, da hätte ich gerne mehr davon. 
 
 
Shrinking - Staffel 1      8/10
Als großer Bill Lawrence Fan musste ich mir die Serie natürlich anschauen, hat er doch Ted Lasso nach 2 Staffeln verlassen um an dieser Serie zu schreiben. Außerdem gibt Harrison Ford sein Debut in eine Comedy Serie, dass ist doch auch schon was.
Es hat anfangs so 2 Folgen gedauert bis die Serie bei mir geklickt hat, aber danach war ich gefangen. Lawrence Handschrift ist auch in dieser Serie unverkennbar: Geschnitten Scharfe Dialoge, die immer gelungene Vermischung von Musik und Szenerie und natürlich dieses positive Grundgefühl, welches die Serie im Nachgang hinterlässt. Man darf jetzt kein Gag-Feuerwerk wie bei Ted Lasso oder Scrubs erwarten, dafür ist die Serie ein wenig gesetzter und nicht ganz so albern, aber die Schlagzahl nimmt im Laufe der Staffel zu und jeder Witz sitzt.
 
Dr. Who - Weihnachtsspecials 2023         7,5/10
Disney hat sich ja nun die Rechte an Dr. Who gesichert, was bei mir irgenwie unterschiedliche Gefühle hinterlässt. Auf der einen Seite ist es schön das es endlich mal einen Ort gibt, wo man Dr. Who sehen kann und nicht jedes Jahr einzelne Staffeln und Specials bei unterschiedlichen Streaming Diensten zusammenklauben muß. Andererseits ist es halt Disney und wenn die Serie die komerziellen Erwartungen nicht erfüllt, dann wird der Stecker gezogen und das Franchise vielleicht für immer versenkt.
Von den letzten 3 Staffeln mit Jodie Whittaker habe ich bisher leider nur die erste gesehen und die war leider nicht so gut, was aber nicht an der Doktorin lag, sondern an den schlechten Drehbüchern. Bei den anderen beiden soll es wohl nicht anders aussehen.
Jetzt gibt es also die diesjährigen Weihnachtsspecials bei Disney+ mit den alten Bekannten David Tennant und Catherine Tate, die eines der besten Paare der Serie waren. Man sieht der Serie sofort das höhere Production Value an, die Effekte wirken nicht ganz so trashig wie früher, was mich aber ehrlich gesagt nie gestört hatte, das gehörte irgendwie dazu. Die drei einstündigen Geschichten gehören auch wieder zu den besseren, besonders die letzten beiden. Und man kann auch sagen, dass das "neue" Dr. Who (bis jetzt) auch seinem Stil treu bleibt.
Da bleibt mir am Schluß nur die Hoffung "Disney, verkacke es nicht!".
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Killers of the Flower Moon (2023) - 8 von 10
 

Was wäre ein Martin Scorsese Film ohne Überlänge? In seinem neuestem Epos “Killers of the Flower Moon” geht es um die systematische Ausschaltung des Indianerstamms Osage. Ihr Landgut waren reichhaltig an Erdöl, sodass deren luxuriöser Wohlstand und Reichtum rapide anstieg. Das ruft aber leider auch die Raffgier der weißen Männer in den Tagesplan. Ein solches monströses und brutales Vergehen gegen die Ureinwohner ist ein sehr dunkles Kapitel der Menschheit  und verdient absolut mehr Aufmerksamkeit. Hauptargument für diesen Film sind auch die Darsteller Leonardo DiCaprio und Lily Gladstone, die diese liebevolle Beziehung mit ebenso viel Zwiespalt perfekt vor der großen Leinwand rüberbringen. Insbesondere ist Gladstone der geheime Star in diesem Film. Ebenso viele andere Figuren bringen so viel Vielfalt und Dynamik hinter diesen komplexen Thematik, wodurch ich leider auch sagen muss, dass “Killers of the Flower Moon” als Kinoformat ungeeignet ist und stattdessen als Serie produziert hätte sollen. Jede einzelne Filmminute hat seine Berechtigung in dem 3 1/2 Stunden langen Spielfilm und Scorsese hat aus der Literaturvorlage so viel rausgeholt, dennoch wäre ein Formatwechsel sinnvoller gewesen.

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