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AiMania

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  1. Weil du es nicht versucht hast Neiiiin dieses Update hatte ich gerade fertig getippt und mich erst danach mit der Apo beschäftigt, damit ich mkt dem Text nich zu sehr übertreibe Die gibts also nächstes mal. Extra für dich mit Anleitung unf Wegbeschreibung:P Sehr erfreulich
  2. Willkommen zu Update #149! Wir sitzen gerade in unserem Stamm Tattoostudio, da Marcel ein neues Piece stechen lässt, und ich vertreibe mir (etwas neidisch) die Zeit mit Schreiben und Lesen. Freitag war mein letzter Arbeitstag vor der OP morgen und ich habe die Woche damit verbracht, Arbeit entsprechend vorzubereiten. Freitag war echt hart Deswegen bin ich froh, mich jetzt mit etwas Schönem beschäftigen zu können. Unter anderem gab es diese Woche an der Arbeit ein “Besser kommunizieren mit gehörlosen Kollegen” Seminar mit meinem Team, was mich als mittlerweile stark Schwerhörige mit betraf. Nur irgendwie hab ich das Seminar nicht so gut verpackt ^^” Auf der einen Seite war es komisch, dass sich plötzlich 6 Stunden lang alle mit diesem Thema befassen, das für mich sehr persönlich ist und ich musste ein bisschen aufpassen, dass ich nicht emotional werde, das wäre ganz komisch gewesen. Zum anderen hatte ich den Eindruck, dass trotz der tollen Erklärungen zum Thema wie unterschiedlich jeder Gehörverlust ist und wie individuell jede Lösung, mein Chef immer noch denkt, bei mir sei das alles nicht so schlimm, weil ich normal sprechen kann und keine Hörgeräte habe. Dann hat sich das Seminar ja direkt gelohnt =_= Anyway. Wie befürchtet - der Yotei DLC ist da, wird von mir aber ignoriert, den werde ich erst spielen, wenn Legends Mode auch kommt. Dafür ist komischerweise der angekündigte DBD DLC nicht aufgetaucht… Was mich jetzt nicht wirklich stört, und es wäre auch nicht das erste Mal, aber scheinbar ist da wegen Unmut wieder was verschoben worden, die 100% bleiben mir noch erhalten. Diese Woche hab ich mich eigentlich nur mit verborgenen Katzen, Somnium Files, 2 Runden Demon Slayer und Phasmo beschäftigt und passend zum Thema kann ich euch heute über Phasmophobia endlich ein bisschen mehr erzählen Enjoy. Langsame Leser: 25 Minuten Durchschnittlicher Leser: 17 Minuten Schneller Leser: 11 Minuten Willkommen zu meinem Horror-Desensibilisierungsprogramm Ja, ernsthaft. Warum? Weil ich Horror an sich liebe. Ich erschrecke mich nicht gern, aber “Gruselgeschichten” haben mich schon als Kind immer am meisten begeistert, weil ich Geschichten über das Übernatürliche und jede Art von Geschöpfen der Nacht toll finde. Mehr als ich jede Art von Fantasy je mögen werde, ich mag den düsteren Twist. Und leider kommen die selten ohne den ein oder anderen Jumpscare, was schon schade ist, weil ich das für billige Tricks halte, die eine gute Horrorgeschichte nicht bräuchte. Ich lese und schaue sehr viel Horror, gar kein Problem. Aber Spiele? Ja, nun. Sobald es darum geht dass ich mich selbst in einem dreidimensionalen Raum bewegen muss, werd ich zum Schisser, mache pro Minute keine 2 Schritte Fortschritt und sterbe, weil ich erstarre und vergesse meinen Charakter aus der Gefahrenzone zu holen Ich will aber die Stories erleben! Deswegen war btw sogar Dead by Daylight zu Beginn ein bisschen schwierig, denn solange ich erstarre, kann ich nicht handeln, mittlerweile erlebe ich in DBD keinerlei Horror mehr ^^” Ich hab mir schon länger vorgenommen, das für mich zu ändern, damit ich auch coole Horror-Spiele spielen kann, und deswegen kam mir Phasmo eigentlich sehr gelegen. Phasmo ist so ein Game, das hat sehr schnell bei allen möglichen Streamern Einzug gehalten hat, weil es sich so cool und witzig im Team spielen lässt und immer gute Unterhaltung bietet. Nicht, dass ich irgendwelche Streams anschauen würde, aber selbst an mir ging der Name einfach nicht vorbei. Da ich aber First Person Spiele nicht so mag und mir bei reinen Horrorspielen trotz aller Liebe durchaus ins Höschen mache, hab ich nie in Erwägung gezogen es selbst zu spielen, zumal es lange Zeit nur für den PC als Early Access Version erhältlich war. Seit Phasmo dann für die Konsole erhältlich war, durfte ich mir aber immer wieder anhören, wie viel Spaß es macht und entschied mich, während eines Sales, es auszuprobieren. Ich hab mir einfach den Klaus unter den Arm geklemmt und und gesagt, wir machen das jetzt zusammen und der Klaus, der hat sich einfach nicht gewehrt Ich wusste, dass es viel Grind erfordern würde, damit könnte es ein wenig meinen Dead by Daylight Slot füllen, solange DBD nichts Neues bringt und ganz in Ruhe ein paar Runden am Abend gehen fast immer. Phasmo hat jedenfalls keine Geschichte, sondern bietet lediglich einen Rahmen, um spaßige Multiplayer-Runden zu ermöglichen. Der Rahmen ist, dass wir Geisterjäger sind, unser Job ist es, Aufträge von Kunden anzunehmen, die der Meinung sind, dass es in ihren Gebäuden spukt. Wir sollen die Geister finden, identifizieren, um welchen Geist es sich handelt und Beweise dafür sammeln, das gibt dann richtig Geld. Austreiben oder fangen können und müssen wir sie nicht, aber überleben wäre schon gut Es gibt derzeit 14 verschiedene Maps, die immer gleich aussehen. So kann man lernen, sich in den Häusern zurechtzufinden. Dabei ist alles vom kleinen Eigenheim in der Vorstadt, über Farmhäuser, es gibt eine Schule, ein Gefängnis, einen Leuchtturm und natürlich zwei Maps in einer Irrenanstalt. Jede Map hat ihre Eigenheiten und es kann helfen diese zu kennen, der größte Unterschied ist aber sicher die Menge der Räume. Die privaten Wohnhäuser haben zwischen 10 und 20 kleine Zimmer (bei der Zählung inklusive sind Garagen, Keller, Dachböden, Klos etc.). Die Anstalt hat lediglich niedliche 59 Räume, kein Problem, oder? Und manche Räume sind riesig, wie die jeweiligen Flure, die sicher 50 Meter lang sein können und dann als ein Raum zählen, oder sogar eine Sporthalle. Eine Runde läuft dann zunächst immer gleich. Man kann sich eine Map aussuchen oder random vorschlagen lassen, und geht mit seinem Equipment ins Haus. Der Geist spawnt erst beim Öffnen der Haustür, davor kann man im Überwachungstruck chillen. Der Geist kann das Haus auch nie verlassen, da ist man zu jedem Zeitpunkt sicher. Ziel ist es jetzt den Raum zu finden, in dem es spukt, den Lieblingsraum. Hier läuft der Geist herum und kann interagieren, dafür ist es hier aber auch am gefährlichsten, denn Geister können einen natürlich töten. Aber das können sie nur, wenn die Sanity der Spieler heruntergeht. Das passiert in Dunkelheit automatisch, oder wenn der Geist uns erschreckt mit sogenannten Ghost Events etc. Wenn die Sanity den Punkt erreicht, an dem der Geist hunten kann, dann beginnt es gefährlich zu werden. Wir versuchen also zu verhindern, dass es soweit kommt, aber auch falls er hunten sollte gibt es ein paar Möglichkeiten zu überleben. Im Idealfall schafft man alle Aufgaben schnell genug, dass man dem Geist nie begegnet, sogesehen ist das Spiel dann auch ziemlich ruhig und uneventful. Wir wollen also zuerst das Licht einschalten, und falls der Strom aus ist, müssen wir erst den Sicherungskasten finden, der ist nämlich nicht immer an derselben Stelle. Man kann es auch lassen, aber es ist schon ratsam das Licht anzumachen Den Geistraum erkennt man dann beispielsweise daran, dass dort bereits Sachen herumliegen, die normalerweise aufgeräumt wären, ggf. kann man auch beobachten, wie der Geist etwas wirft. Der Geistraum ist zudem immer recht kalt, also messen wir in allen Räumen die Temperatur, wahlweise kann man auch eine Kamera nehmen, denn manche Geister haben Ghost Orbs um sich herumschweben, die nur auf der Kamera zu sehen sind. Das ist weniger zuverlässig, weil nicht alle Geister Orbs haben, aber dafür kann die Kamera automatisch erkennen, wenn der Geist etwas tut, was man selber nicht so richtig sehen kann. Dann steht beispielsweise “Thrown Object” oder sogar “Shape Shift” im Kamerabild was dabei hilft zu verstehen was passiert Auch eine Methode ist das Parabol-Mikrofon, welches Geistergeräusche aufzeichnen kann, die man ohne nicht wahrnehmen kann, die höherstufigen Versionen können einem nämlich zeigen aus welcher Richtung das Geräusch kommt. Das hat man jedoch erst recht spät und daher nimmt man üblicherweise Kamera und Thermometer mit, wenn man zu zweit ist, kann man so am schnellsten und lückenlos suchen. In diesem Bild sieht man, wie unser ganzes Zeug am Boden herumliegt: Geisterbuch, Kerzen, Kruzifixe, UV Licht, Salz, Thermometer, EMF Messgerät, grüne Dots uvm. Phasmo ist wirklich für viele Spieler ausgelegt und je mehr mitmachen, desto leichter ist es, denn eine Person kann nur 3 Gegenstände tragen. Wenn man mehr braucht (immer!), dann muss man mehrmals zum Truck zurücklaufen. Das kostet Zeit, je nachdem wie weit der Raum weg ist, kann einen das auch seine gesamte Sanity kosten, bevor man den Raum auch nur gefunden hat. 4 Spieler können direkt 12 Gegenstände dabei haben, ansonsten wird das Spiel aber nicht schwerer, daher macht es Sinn allein oder zu zweit eher kleine Maps zu spielen. Wenn der Geistraum gefunden ist, geht das Beweise suchen los. Standardmäßig gibt es sieben Beweistypen und jeder Geist hat eine Kombination aus drei Beweisen, die ihn eindeutig identifizieren, insgesamt gibt es 24 verschiedene Geister und sie verhalten sich auch alle anders. Man KANN also Geister an ihrem Verhalten erkennen, aber dazu muss man alle Verhaltensweisen gut kennen und sollte sie auswendig wissen, weil man zum Nachschlagen eher nicht kommt. Zudem sind Verhaltensweisen nicht komplett eindeutig. Gegenstände herumwerfen kann jeder, aber es gibt Unterschiede in den Feinheiten. Der Poltergeist macht es besonders gern und wirft während der Jagd Gegenstände in einem exakten 0,5 Sekunden Rhythmus. Dafür muss man ein Gespür bekommen und dann auch erstmal die Jagd überleben können. Der Zwilling kann 2 Gegenstände exakt gleichzeitig und mit größerem Abstand zueinander bewegen. Auch Lichtschalter können alle Geister berühren, der Mare wird das aber besonders oft tun, weil er Licht sehr hasst. Der Jinn würde das Licht hin und wieder auch mal EINschalten, dafür aber nie den Sicherungskasten anfassen, denn dann kann er seine Ability Licht einzuschalten ja nicht mehr benutzen. Es gibt einen Geist, der alle Verhaltensmuster inklusive der besonderen Ability kopieren kann, den Mimic. Und der kann dieses Verhalten auch innerhalb einer Runde switchen, das wiederum würde ihn eindeutig verraten, aber viele Abilities sind selten, man muss dabei sein wenn sie passieren, damit man sie richtig einordnen kann und sie sind nicht immer eindeutig erkennbar. Da muss nur einmal das Wetter nicht mitspielen oder zufällig noch was anderes die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und schon ist man verunsichert. Zudem kann der Zufall auch manchmal Geister hervorbringen, die sich komplett atypisch verhalten, also - Beweise suchen! Aber wenn man schon eine Idee hat, welcher Geist es sein könnte, hilft das zum einen beim Überleben und zum anderen beim Beobachten der Tests. Auf individuelles Verhalten über die sieben Beweise hinaus gehe ich sicher in einem anderen Update mal ein, soviel Platz ist hier nicht @glupi74 und ich haben uns viel Zeit gelassen, in den kleinen Maps unsere Vorgehensweise aufeinander einzuspielen und nach und nach mehr über Geister zu lernen. Klar, kann man ganze Abhandlungen über Geisterverhalten lesen und das hilft auch, aber man kann sich das anfangs ja alles gar nicht merken und es dann mal erlebt zu haben hilft dabei immer sicherer zu werden, also wurden unsere Runden nach und nach auch immer flotter. Wir bringen also lauter Geräte in den Raum, um die sieben Beweise zu testen. Der erste sind die Ghost Orbs. Etwa ein Drittel der Geister hat Ghost Orbs. Ich schaue also immer mal wieder durch meine Videokamera, und wenn ich welche sehe, ist es der erste Beweis oder Gegenbeweis. In meinem Geisterjäger Büchlein kann ich die Orbs dann anhaken oder durchstreichen und alle Geister, die Orbs oder eben keine Orbs haben, werden dann jeweils ausgeblendet, so tastet man sich heran. Andere Beweise wären ein Buch, in dem der Geist schreiben kann, das macht der Dämon gern. Geister, die nicht schreiben können, werden das Buch wegwerfen, dann hat man einen Gegenbeweis. Dann gibt es Ghostdots. Das ist eine Art Lampe, die grüne Laserpunkte abstrahlt. Manche Geister werden sichtbar, wenn sie durch diese Laserpunkte laufen, leider ist es kein Gegenbeweis, wenn sie nicht durchlaufen aber schon eine deutliche Tendenz wenn der Geist 15 Minuten lang da sein Unwesen treibt und NIE in den Dots sichtbar wird, dann kann man mal überlegen das auszuschließen. Ein Beweis ist die Temperatur, sobald sie unter 0 Grad fällt. Auch hier kann es aber sein, dass es SEHR lange dauert, bis die Temperatur so tief gefallen ist, wenn der Geist sich also viel Zeit lässt, wartet man manchmal sehr lange auf den Beweis und seit neuestem gibt es auch eine Map mit einem Kühlraum, der immer unter Null Grad kalt ist, wenn das also der Geisterraum ist, wird es interessant. Ein Beweis ist eine Art Walkie Talkie, das auf Geisterfrequenz sendet, die Spirit-Box. Man spricht hinein und wartet auf eine Antwort. Das geht tatsächlich via Headset oder man stellt in den Einstellungen die Text Option ein, dann verwendet man Dialogoptionen statt Mikro. Dazu muss es dunkel sein und man nahe am Geist stehen, da man den aber nicht sehen kann, ist das tricky und mir passiert es oft, dass ich einen Geist habe, der Antworten müsste, aber er redet einfach nicht mit mir Ultraviolettes Licht kann Fingerabdrücke oder Fußspuren von Geistern sichtbar machen, sofern der Geist mit diesem Beweis überführbar ist. Geister mit diesem Beweis hinterlassen die Spuren, wenn sie Türen bewegen, an Gegenständen rütteln, Lichtschalter betätigen oder wenn sie durch Salz laufen. Wenn man das bemerkt, kann man schnell hinrennen und UV Licht drüberhalten, die Abdrücke verschwinden aber schnell, daher die Eile. Der letzte Beweis ist ein hohes Level elektromagnetischer Strahlung, die man mit einem EMF Gerät messen kann, wenn der Geist etwas berührt, direkt an einem vorbeiläuft oder ein Event durchführt. Das ist eine Menge und man muss nicht nur lernen die Geräte zu bedienen, sondern auch ein Gefühl für Zeiten und Messungen entwickeln und dafür, wo man den Geist erwischen kann. Der Geist wiederum ist die ganze Zeit unsichtbar, aber er bewegt sich wie ein NPC auf den selben Wegen wie wir Spieler, manche mehr, manche weniger, also versucht man im Geisterraum seine Strecke einzuschätzen indem man Salz hinlegt oder Bewegungssensoren anbringt, die auf Geister reagieren. Und naja… Es kann so laufen, dass man das alles in wenigen Minuten erledigt, seine 3 Beweise bekommt, auch noch Fotos, Videos und Audioaufnahmen machen kann und dann geht man wieder. Man kann aber auch 45 Minuten da stehen und die faule Geistersau macht einfach gar keinen Mucks Die können sich nämlich zum einen einfach entscheiden, nicht mit Beweismaterial zu interagieren und einfach daran vorbei zu laufen, zum anderen gibt es auch sehr schüchterne Geister. Manche mögen es nicht wenn mehr als ein Mensch im Raum ist, oder überhaupt jemand, es kann passieren, dass man immer schön im Licht steht, der Geist nie ein Event macht um einen zu erschrecken und man nach 30 Min immer noch 99% Sanity hat, dann kann der Geist einen auch nicht angreifen. Und zwischen diesen Extremen kann wirklich alles passieren. Der Übliche Ablauf ist jedoch, dass sie Sanity langsam sinkt, manchmal macht der Geist ein kleines Event das, zieht dann 10% ab, und ab einem Grenzwert, der bei vielen Geistern unterschiedlich ist, aber bei den meisten um 50% liegt, kann der Geist sich random entscheiden eine Jagd zu starten. Meistens heißt das, dass man jetzt stirbt Also die meisten Geister haben eine etwas höhere Laufgeschwindigkeit als man selbst, doch sie müssen einen ja erstmal sehen. Nur ein Geist weiß IMMER wo sich Spieler aufhalten, die anderen müssen nach uns suchen, man kann sich also hinter Gegenständen verstecken und kann Glück haben, falls der Geist weit weg spawnt. Außerdem kann man den potentiellen Spawnbereich mit Cruzifixen bedecken und wenn der Geist dann versucht zu jagen, kann das Kreuz das verhindern. Das verbraucht sich aber, und nach ein paar Versuchen wird es zerstört, zudem könnte sich der Geist außerhalb des Cruzifix Radius materialisieren, wenn man sich beim Raum vertan hat oder der Raum größer ist, als man abdecken kann (siehe Sporthalle, lol) und vieles mehr. Im Grunde ist man nie zu 100% sicher, und das soll ja auch den Grusel ausmachen Geisterjagen ist eben harte und gefährliche Arbeit! Hier sieht man, was wir immer versuchen zu erledigen: die drei zufälligen Rundenaufgaben (abgehakt), 5 Videos, die je eine andere Verhaltensweise zeigen, 5 Fotos, die je einen anderen Beweis abbilden und 3 Audios, die je ein anderes Geräusch mitschneiden müssen, sonst erkennt das Spiel Dubletten, und die bringen weniger Geld. Und Kohle gibt es am meisten für korrekte Identifikation oder perfekte Spiele, in denen man richtig identifiziert, alle Medien Slots mit verschiedenen Beweisen befüllt, die 3 Sonderaufgaben erfüllt und im Haus einen Knochen findet, bevor man überlebt. Das sag ich so, weil man auch Punkte bekommt wenn man stirb. Nur um einiges weniger und man verliert seine gesamte Ausrüstung. Weil - wir sind ja selbstständige Geisterjäger und das Material bezahlen wir natürlich selber. Wenn man verreckt, dann ist alles weg und man darf locker mal 500 bis 1000 Dollar in die Hand nehmen, um sich erneut mit Kameras, Cruzifixen und vielem mehr auszustatten. Ok, im Grunde ist das wirklich nur ein geringer Ansporn, man verdient schon gut aber wenn man wirklich keine Kohle haben sollte, muss man mit billiger Grundausrüstung spielen und das macht auch einfach nicht so viel Spaß Das ist das grundlegende Prinzip. Während man tatsächlich viele Runden spielen kann ohne jemals einen Geist zu sehen, wird es nicht langweilig, weil selbst die selben Geistertypen sich immer anders verhalten und man richtig Detektiv spielen kann. Abgesehen von den Beweisen gibt es ja auch die genannten Verhaltensweisen, wo man sich als Profiler üben kann. Es gibt durchaus Merkmale die eher fortgeschritten sind und an denen man Geister eben auch erkennen kann, und es gibt Spielmodi, in denen Beweise teilweise oder ganz abgeschaltet werden, dann interagieren Geister nicht mit Beweisen und man muss sich auf seine Kenntnisse über das Verhalten verlassen. Das haben wir üblicherweise aber nicht gespielt.. @glupi74 und ich spielen jetzt also ein bis zwei Mal die Woche spontan zusammen, und hin und wieder joinen wir @BloodyAngelCherr und Billie auf ihrer Freitagsrunde. Alleine spiele ich überhaupt nicht, außer für vereinzelte Singleplayer-Trophies, aber dazu später. Oft spielen wir dann erstmal die wöchentliche Challenge. Das sind wöchentlich wechselnde Aufgaben mit einem besonderen Malus, aber dafür bekommt man die Ausrüstung geschenkt, man kann also quasi kostenfrei sterben. Es bedeutet aber auch, dass man immer nur die Ausrüstung zur Verfügung hat, die laut Challenge vorgegeben ist und manchmal liegt die Schwierigkeit dann einfach darin, dass man keine elektronischen Geräte hat oder keine Kruzifixe oder man startet nicht bei 100% Sanity sondern weit darunter, darf keine Sanity Medizin benutzen oder was denen noch so alles einfällt. Für eine Trophäe muss man 10 dieser Weekly Challenges schaffen, aber ich muss sagen, dass sie mir auch immer gefallen und das Spiel jede Woche spannend gestalten. Bisher hab ich diese Trophy noch nicht, aber ich glaube, sie sollte diese Woche fallen Wenn wir damit fertig sind, spielen wir üblicherweise Runden, die uns zu zweit angemessen erscheinen, also die Häuser zwischen 10 und 20 Räumen, die großen Maps machen wir nur, wenn wir drei oder mehr Personen sind. Klaus und ich haben uns dabei eigentlich schon echt gut eingespielt im Ablauf, wer welche Gegenstände nimmt und wie wir uns absprechen und das ist ziemlich cool. Im Grunde ist das große Ziel am Ende, Prestige Rang 3 zu erreichen, das ist quasi Geisterjäger Level 300, und das zu erreichen kostet einiges an Zeit. Zu Beginn haben wir natürlich noch lernen müssen. Nicht nur wie man Geister identifiziert, sondern wie man die perfekten Runden hinbekommt für den großen Erfahrungs- und Geldbonus. Was kann man alles fotografieren, was zählt als Videobeweis und wie bekommt man Geister dazu, nach unserer Pfeife zu tanzen, um diese Aufnahmen dann auch machen zu können? Nach und nach schalteten wir bessere Gegenstände frei, die höheren Stufen der Beweis-Geräte, die zuverlässiger oder schneller arbeiten. Für das Freischalten aller Gegenstände auf Level 80 gab es dann eine Trophy, und an diesem Punkt ist man theoretisch in der Lage, alle Trophyaufgaben zu erfüllen. Bis dahin passierten einfach schon lauter kuriose oder witzige Dinge, weswegen ich Phasmo als Multiplayerspiel echt nur empfehlen kann. Natürlich gab es eine Trophy für jeden der 24 Geister, die man erfolgreich erkennen und dann überleben muss. Das ist schon mal kompletter Zufall, da man ja nicht beeinflussen kann, welchen der 24 Geister man bekommt. Das passiert aber auch von ganz alleine, da man hunderte Runden spielt, allein um den ersten Prestige zu erreichen. Aber es kamen noch interessantere Sachen dazu, die dann nach und nach etwas mehr Kenntnisse oder schlicht Glück erfordern. Diese Trophies beziehen sich auf einzigartiges Geisterverhalten oder Abilities. Abilities können Geister zu jedem Zeitpunkt aktivieren, es ist allerdings recht selten, dafür kann man sie an ihren Abilities meistens eindeutig identifizieren. Beispielsweise bekam ich fast sofort die Poltergeist-Ability Trophäe, und zwar im Menü die ist nämlich positiv verbuggt. Eigentlich hätte ich dafür einmal die Ability des Poltergeistes beobachten müssen, was mir danach aber eh ein paar mal passiert ist. Der kann, wie schon erwähnt, als einziger eine große Menge Gegenstände in einem exakten Rhytmus herumwerfen, oder eine regelrechte Explosion geschleuderter Items auslösen und man kann ihn auch gut dazu provozieren, indem man einen großen Haufen Gegenstände wie Teller, Besteck, Bilderrahmen oder Werkzeug auf einen Haufen wirft. Der Arme ist dann vermutlich so überfordert, weil er nur diesen einen Teller untem im Haufen haben wollte, dass er mitten reinschlägt und alle Gegenstände auseinander explodieren Poor Baby. Auch eine andere Trophy kam von ganz allein, denn man muss in einer Multiplayer-Runde mal von einer Banshee getötet werden. Das ist deswegen besonders, weil die Banshee sich immer ein festes Ziel pickt und NUR dieses Ziel verfolgt. Wenn man zu viert spielt und eine Banshee hat, dann sind alle Spieler sicher vor ihr, bis auf ihr Ziel. Man kann diese Trophy also nur bekommen, wenn man ihr Ziel ist, das weiß man aber nicht. Um sicherzugehen, lassen sich am besten alle Spieler von ihr töten, da ihre Zuneigung nach dem Tod zum Nächsten wandert. Klaus und ich mussten dafür gar nicht viel tun, weil wir in einer Runde irgendwie großes Pech hatten, den Geistraum nicht finden konnten und dadurch so lange in der Dunkelheit rumhingen, dass wir irgendwann komplett aus dem Nichts insta gekillt wurden und zwar auch noch zeitgleich. Die Alte hatte keinen Bock auf uns Amateure, würde ich schätzen. Die angeblich schwerste Trophy im Spiel war eine ähnliche. Grüße gehen raus an dieser Stelle an Glupis kleinen Zeh. Er weiß schon warum. Im Oktober wollte ich mich dahinter klemmen, diese verbleibenden Aufgaben zu erfüllen, die schwerste betraf den Dämon. Seine einzigartige Ability gibt ihm die Fähigkeit jederzeit zu hunten komplett frei von jeder Restriktion. Das geht ja eigentlich erst, wenn die Sanity unter einen Grenzwert rutscht, beim Dämon ist dieser Grenzwert ohnehin bereits sehr hoch, der darf nämlich ab 80% angreifen und die erreicht man schon nach wenigen Minuten, wenn es dunkel ist. Dämonen sind zudem üblicherweise aggressiv, der Grenzwert zum hunten ist eine Option, das heißt nicht, dass der Geist dann sofort ran muss, aber Dämonen haben immer Bock, die legen dann üblicherweise auch direkt los und lassen auch nicht mehr locker wie so ein Hund, der sich an einem Knochen festbeisst. Allein daran kann man auch ohne jeden Beweis oft einen Dämon erkennen. Und on top kann er eben auch noch den Ability Hunt nutzen, und damit KANN er einem bei Wohlgefallen noch während man den Haustürschlüssel im Schloss umdreht direkt ins Gesicht spawnen und insta killen bevor man mit dem Fuß über die Schwelle kommt. Und genau das muss man einmal erleben für die Trophäe und zwar weniger als 60 Sekunden, nachdem man mit dem Schlüssel die Haustür geöffnet hat, dann beginnt der Rundenzähler. Damit das passiert, müssen im Hintergrund in Wahrheit ein paar Elemente korrekt ineinandergreifen, sprich der Zufallsalgorithmus muss halt mitspielen, klar. Allein, dass man erstmal einen Dämon haben muss, was ja schon eine Chance 1 aus 24 ist, und was ja zu Beginn der Runde nicht erkennbar ist. Dann muss er aus seinen Handlungs-Optionen auch noch die eher seltene Ability Option würfeln, schnell genug, um die geforderten 60 Sekunden zu unterbieten. Nun. Jetzt gibt es sicher Menschen, die da in wenigen Minuten erfolgreich sind und denen ich wünsche, dass sie sich zur Strafe den kleinen Zeh am Bett stoßen =_= Und dann gibt es mich, die sich 15 Stunden damit aufhält, das Haus nach 2 Minuten Wartezeit wieder zu verlassen und neuzustarten, und die ganzen 15 Dämonen begegnen kann, ohne an ihnen zu sterben, oder wenn, dann erst nach 90 Sekunden. Dabei hatte ich alles versucht, um es dem Dämon bequem zu machen. Ich nutzte eine Map, die klein und offen ist, nämlich ein Zeltlager. Das hat den Vorteil, dass der Dämon mich immer sofort sehen kann, egal wo er spawnt, denn er muss ja auch zu mir rüberlaufen und mich killen damit alles klappt. Ich änderte die Regeln so, dass ich immer am selben Ort einen verfluchten Gegenstand fand, die Monkey Paw. Die kann man aufheben und sich wünschen, dass der Geist aktiver wird, das verdoppelt die Chance auf die Dämonen Ability, im Gegenzug wird man aber für 2 Minuten eingesperrt und kann die Runde nicht verlassen. Ich startete also die Runde, rannte zur Monkey Paw, drückte in den Dialogoptionen auf “Aktivität” und die Tür knallte zu. Nun hieß es 2 Minuten warten und dann wieder gehen. 15 fucking Stunden lang. Dabei passierten teils auch SO witzige Sachen. Mehr Aktivität hieß in 99% der Fälle ja auch einfach mehr Ghostevents, mehr Jump Scares, mehr fliegendes Zeug und manchmal entstanden daraus regelrechte Synergieeffekte und Kettenreaktionen, denn Ghostevents ziehen ja Sanity ab und das erhöht die Aktivität, wie bei einem Schneeball-Effekt konnte dann echt alles passieren. Wenn ich ehrlich bin passierte meistens gar nichts, aber dann gab es auch Runden, wo ich in 4 Sekunden 3 Events erlebte, 50% Sanity verlor und dann instagekillt wurde, wie in dieser Runde hier: Klaus stellte schon die Theorie auf, dass der Dämon einfach am Handy Buffy schaut, und mich deswegen immer zu spät bemerkt, und wer kann es dem Dämon verdenken, ich habe mich ja auch einfach nur hingestellt und während der 2 Minuten Wartezeit Videos geschaut oder Mangas gelesen. Ich selbst befasste mich lange mit den Möglichkeiten, die mir die Einstellungen bieten, denn der Geist folgt im Grunde einer festen Abfolge, deren Optionen ich beeinflussen kann. Erstmal muss er überhaupt aus der Idle-Phase zur Wahl einer Aktivität übergehen und das kann nunmal dauern und das kann man nicht beeinflussen. Wenn er dann “wählt”, kann er aus 8 Optionen wählen: Er kann mit der Umwelt interagieren, indem er Sachen herumwirft oder Türen knallt. Das kann man in den Optionen auf ein Minimum herunterschrauben und man könnte auch Gegenstände aus dem Raum entfernen, dazu reichen 60 Sekunden aber nicht aus. Er kann mit dem Sicherungskasten interagieren, jedoch kann man ihm die Option komplett wegnehmen, wenn man in den Regeln den Sicherungskasten auf “kaputt” einstellt. Er kann mit Beweismaterial interagieren. Das kann ich dem Geist ebenfalls komplett wegnehmen, indem ich in den Optionen die Beweise ausschalte, dann macht auch keinen Kram wie Abdrücke zu hinterlassen. Der Geist kann ein Ghost Event auslösen. Ghost Events sind Jumpscares, oft wird der Geist dann sichtbar, manchmal ganz, manchmal transparent, manchmal tut er so, als würde er jagen, aber da es keine echte Jagd ist, kann er den Spieler nicht verletzen. Manchmal sprengen sie Glühbirnen, färben den Raum blutrot und immer ist das mit einem lauten Herzklopfen verbunden und dem Verlust von 10% Sanity. Der Geist kann hunten, das ist aber an die Sanity geknüpft und solange ich mit meiner Sanity über 80% blieb, würde der Dämon nicht normal hunten können. Der Geist könnte roamen, dann wandert er umher und das ist die häufigste Aktion neben Interaktionen mit Gegenständen. Der Geist kann außerdem den Raum wechseln, das heißt, er wechselt permanent seinen Lieblingsraum, was in einer normalen Runde sehr nervig sein kann. Das muss man erstmal bemerken und dann muss man neu suchen. Aber das kann man komplett ausschalten. Und zuletzt kann er die Ability benutzen, das ist also ein ganz eigener Zweig auf dem Optionsbaum, nur eben einer mit einer recht geringen Wahrscheinlichkeit. Ich nahm dem Geist natürlich alles weg, was ging, denn das erhöht tatsächlich die Chance darauf, dass er dann eben die anderen Sachen macht, die noch übrig sind. Und trotzdem hat es 15 Stunden gedauert T_T Als ich die Trophy am Ende mit 39 Sekunden einsackte, war ich definitiv für Jumpscares komplett abgehärtet, denn so viele Ghost Events wie mit diesen Einstellungen habe ich danach nie wieder gesehen In der Zwischenzeit wurde ich auf unserem Discord Server schon tatkräftig angefeuert und allein deswegen war es eigentlich halb so wild, außerdem hab ich in der Zeit echt viele Mangas gelesen ^^” So, das ist im Grunde auch mein aktueller Stand bei Phasmo. Ich habe bereits alle Trophies die sich darauf beziehen Geld zu verdienen, Gegenstände freizuschalten oder Verträge zu spielen, ich habe alle 24 Geister mindestens einmal gefunden und überlebt und ihr wisst jetzt schon mal, was ich da eigentlich die ganze Zeit so treibe. Ich spiele auch schon etwa 100 Stunden, auch wenn wir manchmal nur einen Abend die Woche 3 Stündchen spielen, manchmal sind es auch mehr und der Dämon hat natürlich viel besondere Aufmerksamkeit gefordert. Aber ich habe noch ein paar Dinge zu tun die ich bisher nicht geschafft habe, aber davon kann ich euch dann hoffentlich beim nächsten mal erzählen, ohne dass ich die Basics nochmal erklären muss 72% (46 von 55 Trophäen) Geisterjägerrang 84 von 300 (für Ziel-Prestigerang 3) Serie: Buffy The Vampireslayer Season 6 Episode 1 bis Season 6 Episode 8 (Rewatch) Angel Season 2 Episode 22 bis Season 3 Episode 6 (Rewatch) Agents of Shield Season 1 Episode 12 bis Season 2 Episode 02 (Rewatch) Filme: Freakier Friday Buch: Der Fuchs und der kleine Tanuki Band 1 (ungelesene Manga 335 TT_TT wieder einige dazugekommen, aber nur 3, die ich nicht sofort werde lesen können) So, das war es jetzt vorerst von mir, da ich absolut keine Ahnung habe, wann ich mich das nächste mal nach Update fühlen werde. Kann schnell gehen, kann auch dauern. Ich habe natürlich fest vor am 31.12. wieder einen Jahresabschluss zu posten, aber ich bin sicher vorher kommt noch irgendwas, dann mache ich die 150 noch voll dieses Jahr Ich habe ein paar Kleinigkeiten vorbereitet wie Don't Starve und Happy Humbles Burger Farm, das hat immerhin beides eine gute Snack Größe Drückt mir die Daumen und bis bald!
  3. Du bist ja so mutig Aber ja, irgendwie habe ich den Eindruck dass Suckerpunch gutes Gameplay echt drauf haben, aber es nicht so gut verpacken können, Tsushima war dabei eher der Glücksgriff, Second Son war auch okay aber jetzt auch nicht mega deep, Infamouse 1 und 2 hingegen waren erzählerisch auch nicht wirklich gut, also die Erzählung war gut aber nicht in ihrer Umsetzung sondern eher in der Grundidee. aber die stammen auch aus einer Zeit als Dialoge und Story nur das nutzlose Geschenkpapier waren um nettes Gameplay besser zu verpacken, das ist ja heute alles etwas anders. Keine Sorge Atsus Rachsucht ist ech dauerpräsent, da musste ich nichts verifizieren Ja genau das mein ich auch, man kann nicht mal eben das Rad der Open World neu erfinden, diese Maps haben ja auch eine Aufgabe zu erfüllen, und da haben sie halt nen mittelweg gefunden. recht machen kann man es eh nicht jedem, der eine findet es zu viel, der andere zu leer. aber das Gefühl die Karte abzuarbeiten geht auch nicht unbedingt weg nur weil sie jetzt anders aussehen und zeitlich versetzt erst aufgedeckt werden. Da muss man ggf einfach bei sich selber schauen ob man das jetzt alles erledigen muss oder ob man sich vielleicht auch einfach mal pausen von dem game gönnt, dann hat man auch länger was davon, und das nennt man eigenverantwortung, dann ist die Trophyliste eben 2 Wochen länger offen aber diese "schuld" übersättigt zu sein wegen vieler Fragezeichen kann man nicht aunfach auf die Entwickler schieben. Ja also optisch ist es erwartungsgemäß eine wahnsinnsentwicklung nochmal, obwohl der vorgänger schon hammer war. man kann auch einfach unheimlich weit blicken zumal es mehr gebirge gibt die das noch unterstützen
  4. Ja, freu mich auch extrem. Selbst als großer fan eines der AAA Spiele im Rennen, ich bin einfach froh dass es diesmal eine künstlerische diversität gibt. Ja kann ich gut verstehen, schade eigentlich, wenn das so die quests sind, die man am ende mitnimmt und eben wenig von der Main Story. Jetzt ist der NG+ DLC raus, seit gestern, und ich hab auch echt keine Lust dazu, das lasse ich erstmal liegen ^^" Noooraaaaa, ich hab mir schon fast Sorgen gemacht Aber nur fast. Aber selbstverständlich sind deine Kommentare wichtig Manchmal denke ich beim Schreiben "Was die Nora dazu wohl sagen wird" lol. Zumindest bei den themen, von denen ich weiß dass sie dich mehr interessieren als andere Leser Viel Erfolg bei der Quest! Danke Danke Ih weine immernoch ein bisschen Aber danach kam Clair und ich muss sagen, dass hat den Platz sehr gut ausgefüllt. Leider hab ich jetzt das Gefühl dass dieses Aufgebot toller Spiele in den kommenden Jahren wohl nicht zu tippen sein wird. Hält mit der Mann auch schon die ganze Zeit vor, dabei hat ER mit dem Schmücken angefangen Bei uns war das definitiv auch vor 20 Jahren noch so, aber je jünger die Leute werden desto mehr gerät der Totensonntag in Vergessenheit. In meinem auch nicht, aber frag mich nicht Das Schwert steckte zwar "nur" in der Schulter, aber woher soll eine vielleicht 12 jährige die kraft haben es dann selbst wieder herauszuzehen während es im nacken schon brutzelt... Das gefällt mir auch richtig gut und jetzt fällt mir auf, dass ich davon gar keinen screenshot drin habe, wenn ich mal das NG+ spielen sollte dann werd ich dran denken, ich finde die Karte nämlich an sich sehr hübsch. Danke fürs Vorbeischauen
  5. Willkommen zu Update #148! Die letzten Tage im November stehen bevor, wo ist bitte das Jahr hin? Durch meine hohe Taktung in meinem Projekt dieses Jahr hatte ich noch viel stärker den Eindruck, dass die Zeit nur so rennt. Ich werde dieses Jahr nur noch einmal ins Büro gehen, dafür aber noch viel Zeit zum Zocken bekommen, yay. Unsere Nachbarschaft hat sich bereits (viel zu früh) zusammengetan, um die ganze Straße für Weihnachten zu schmücken und hell zu erleuchten und dank einer Nachbarin, die total auf sowas abfährt, sehen nun auch noch ALLE Balkone gleich aus. Der Schatz meinte, das sei das Deutscheste, was er je gesehen habe ^^” BTW, habt ihr euch die Golden Joystick Awards angeschaut, oder zumindest die Gewinner? Die rede von Gewinnerin Jennifer Englisch für Maelle war sweet Clair Obscur hat da ganz schön abgeräumt, jetzt bin ich mal auf die Game Awards im Dezember gespannt, ich schaue die meist ganz gern und dieses Jahr wird es für mich als Fan mehrerer nominierter Games sogar spannend. Ist euch übrigens aufgefallen, dass diesmal Indiegames in der Mehrheit nominiert sind? Man würde meinen, Games mit großem Budget landen immer in den Toplisten und das war auch ganz lange so, aber Indiegames drehen gerade wirklich alles um, ich feiere es so sehr! Passend zum Thema gibt es von mir heute den versprochenen Bericht zu Ghost of Yotei. Enjoy! Langsame Leser: 33 Minuten Durchschnittlicher Leser: 22 Minuten Schneller Leser: 15 Minuten Die Fortsetzung von Ghost of Tsushima war eines der Spiele, auf die ich mich dieses Jahr durchaus gefreut habe. Unglücklicherweise hatte es das schwere Los, nach Death Stranding 2 und Clair Obscur zu erscheinen und drohte auf meiner To-Do Liste immer weiter nach hinten zu rutschen, weil ich mit der Protagonistin nicht recht was anfangen konnte und Hellblade mir interessanter erschien. Als ich dann allerdings einen Review-Code vom PSIN erhielt, da wollte ich dann doch nicht zu lange warten und zockte zum Release direkt mal los. Und NATÜRLICH ist dieses Spiel absolut wunderschön. Warum sollte jemand etwas anderes behaupten Allerdings gibts da auch ein Aber, dazu kommen wir jedoch später. Yotei beginnt ähnlich dramatisch wie seinerzeit auch Tsushima. Ein Gewaltherrscher mit Namen Lord Saito mit seinen Untergebenen, den Yotei Six, scheint an einer jungen Familie ein Exempel statuieren zu wollen. Die junge Atsu muss erst mit ansehen, wie Mama und Papa ermordet werden und wird selbst mit einem Schwert an einen Baum gepfählt, den der böse Onkel Saito dann in Brand steckt wie einen Scheiterhaufen. Sie überlebt das Ganze, von den Yotei Six unbemerkt, und flieht. Nun 15 Jahre später kehrt sie in die Region des Berges Yotei zurück, um Rache zu üben. Ich lerne früh, dass Atsu schon als Mädchen genau wie ihr Bruder den Schwertkampf gelernt hat, genau wie das Schmieden (und malen…) von ihrem Vater, und Shamisen spielen von der Mutter. Diese Lektionen erlebe ich in Rückblenden als Tutorial, im Verlaufe des Spiels kann ich immer weitere Rückblenden und kleine Lektionen der Eltern erleben. Atsu hat sich seither als Söldnerin und Kopfgeldjägerin verdingt und schaltet daher den ersten der Yotei Six, The Snake, noch im Tutorial aus. One down, five to go. Damit hat der Rachefeldzug offiziell begonnen. Cool finde ich dabei viele Details, beispielsweise muss ich die Namen von Atsus Zielen mit dem Touchpad auf ein Tuch schreiben und es fühlt sich echt gut an. Man hat das fast Gefühl zu begreifen, wie sie gerade fühlt. Und als ob man voll der Kalligraphie-Profi wäre Mit dem Blut ihres ersten Opfers streicht sie seinen Namen dann wieder weg und trägt das Tuch fortan um die Taille. Ab jetzt nennen die ersten Leute sie auch Geist. Was ich komisch fand, weil sie basically noch NICHTS gemacht hat, sie hat EINEN Dude gekillt. Aber scheinbar sind die Yotei Six und Saito für alle Bewohner der Region eine Last, einer weniger ist wohl ein Fortschritt und das muss als Erklärung reichen. Interessant ist - Sie wird nicht einfach Geist genannt, sondern Onryo, das ist eine bestimmte Art Rachegeist, die immer wütend ist und nicht besänftigt werden kann. Häufig dargestellt in Form einer Frau mit langen schwarzen Haaren, wie in The Ring oder The Grudge, wer die alten Schinken vielleicht noch kennt. Das sind im Grunde alles Onryo, weil sie brutal gestorben und aus Rache gebunden sind. Da fragte ich mich, welches Wort für Geist man für Jin verwendet hatte. Ich spielte meine aktuelle Version von Tsushima auf englisch also musste ich stattdessen googeln. Scheinbar wird Jin als Kurouda bezeichnet, was “Person in der Dunkelheit” bedeutet und von Yuna als “Geist” übersetzt wird, jedenfalls wurde die Kanjischreibweise für das Spiel erfunden und ist keine bisher existierende Geist-Form, wie beim Onryo, den es in vielen japanischen Legenden gibt. Später höre ich in Yotei aber auch andere Namen im Bezug auf Kin, der zwar nie namentlich erwähnt wird, aber mehrfach als Legende vertreten ist. Hier nennen sie ihn den ersten Shinobi. Anyway Bis hierher machte das Spiel wirklich Spaß, denn es ist technisch auf einem Wahnsinns Niveau! Es sieht grandios aus, auch wenn man mit den Blättern, die da von den Bäumen kommen, mal wieder komplett übertrieben hat, und es spielte sich bis hierher klasse. Die Steuerung ist mit Tsushima identisch weshalb es mir leicht fiel und Atsu kann bereits von vornherein alles, was Jin erst nach und nach lernte, inklusive seiner DLC Fertigkeiten wie das Öffnen von Türen mit Enterhaken und das Dashen durch Gegnermassen mit dem Pferd. Da ich parallel dazu gerade den DLC von Tsushima spielte, war es, als hätte ich gerade dieselbe Sache 2-mal gelernt Nur deswegen wusste ich das so genau. Besonders das Blocken und Parieren ist toll und nachdem ich auf dem dritten Schwierigkeitsgrad super ins Spiel gefunden hatte, stellte ich sogar noch einen hoch auf den Vierten, und kam immer noch super durch, es lief einfach so smoothe! Hier merkte ich aber auch, dass die Gegner sich kaum noch Fehler leisten und ich gut parieren muss, um überhaupt Schaden in sie reinzubekommen, aber das machte mir viel Spaß und war zudem sehr präzise und nochmal Eindrucksvoller als es bei Tsushima schon war. Auch hier sind die Kampftechniken mithilfe von entsprechenden Kampfkunst Experten animiert worden und ich liebe alles daran, bis zum letzten abgetrennten Arm. Nach diesem Einstieg kann ich die Umgebung erkunden oder entscheiden, welchen Hinweisen ich nachgehe. Saitos Untergebene in den Yotei Six Minus One sind Der Oni, die Kitsune und die Geschwister und Söhne von Saito, Spider und Dragon. Ich habe drei Hinweise denen ich nachgehen kann und kann somit selbst entscheiden in welcher Reihenfolge ich die Gebiete erkunde und die Geschichte spiele, wodurch ich aber auch sofort wusste, dass die drei Geschichten so in sich abgeschlossen sein müssen, dass kein Spannungsflow entstehen kann. Es sind drei getrennte Episoden die nicht aufeinander aufbauen. Während das ein Gefühl von freier Gestaltung der eigenen Geschichte vermitteln kann, wusste ich schon, dass mir das Probleme bereiten würde das Spiel spannend zu finden. Ich folgte dem Oni, weil das einfach der erste in der Liste ist, und war dankbar für die Entscheidung. Warum? Weil ich Atsu so unsympathisch finde und überhaupt nicht mit ihr connecten konnte. Too much Girlboss Energy. Und je weiter ich spielte, desto schlimmer wurde das. Aber: Auf der Suche nach dem Oni traf ich Jubei. Atsu erkennt ihn zunächst nicht, erst nachdem wir Seite an Seite kämpfen, wird klar: Jubei ist Atsus Bruder. Auch er hat die Nacht vom brennenden Ginkgobaum überlebt, obwohl sie dachte, sie habe ihn sterben gesehen. Atsu wird dadurch leider nicht nahbarer, aber Jubei ist mir schnell sympathisch und lockert die bis hierher ziemlich flache Rache Geschichte auf. Ich habe dann befürchtet, dass wir vielleicht am Ende gegeneinander kämpfen müssen, der Ronin lässt grüßen, denn er lebt ein wirklich ganz anderes Leben und hat mit der Vergangenheit abgeschlossen. Spoiler: Glücklicherweise passiert das nicht. Doch er lebt ein ehrbares Samurai-Leben in dem Clan, der ihn gerettet hat und Atsu hält vom Clanleben mit dem Ehre-Kram und der Verpflichtung im Militär überhaupt nichts. Aber man bekommt im Grunde schon den Spiegel vorgehalten. Denn Jubei hat dasselbe erlebt wie Atsu, ist nun aber im Leben zufrieden, weil er alles anders verarbeitet hat. Auch wenn er die Yotei Six nicht gutheißt, er kämpft lieber für die Lebenden, nicht die Toten, wie er sagt. Dazu hat er einen dezenten Humor und zieht Atsu schnell wieder auf mit Sprüchen wie “I lost 10 years of my life watching you do that” oder “You assume I liked you before”. Wir raiden dann die Festung des Oni, stellen ihn in einem wirklich spaßigen Bosskampf, an dem ich dann sogar etwas knabbern konnte und streichen seinen Namen vom Tuch. Und das war tatsächlich die Formel für das restliche Spiel… Ob man das gut findet oder nicht, kann jeder für sich entscheiden. Weil Jubeis und Atsus Ansichten zu weit auseinandergehen und er sieht, wie brutal sie ist, trennen sich ihre Wege. Im Guten zwar, aber sie leben eben in anderen Welten. Irgendwie habe ich das Gefühl, mit Atsu auch eine Villainess zu spielen. Es scheint zunächst in den Konflikten nicht direkt eine “Gute” Seite zu geben, aber das Gefühl verschwindet auch wieder, weil ich viele Menschen treffe, die sagen, dass sie unter den Yotei Six leiden und Atsu daher dankbar sind,dass sie gegen Saito vorgeht. Besagter Lord Saito betont aber beispielsweise, dass er ein progressiver Anführer ist und Fortschritt bringt, nicht auf das Geschlecht schaut, Frauen nicht anders behandelt als Männer und sie z.B. Schwerter tragen lässt oder höhere Ränge bekleiden etc. Aber seiner Zeit voraus zu sein macht dich leider nicht zu einem guten Menschen, wenn du es nur tust, um Leute auf deine Seite zu holen und deine Macht zu vergrößern. Nach dem Oni jagte ich Kitsune mit seiner Armee von Ninetails. Weiß gekleidete Schnee-Ninja, die oft aus dem Hinterhalt wie Schneehaufen herausspringen, um mich zu überraschen. Dabei treffe ich auch die Tochter eines Wirts in einem Teehaus, die Atsu sympathisch zu sein scheint, weil sie auch leidenschaftlich Shamisen spielt. Unglücklicherweise stellt Oyuki sich nach ein paar gemeinsamen Quests als die Kitsune heraus… oder eher als die Ex Kitsune. Sie war damals bei dem Mord an Atsus Eltern also dabei, und sie ist die Ausbilderin der Ninetails. Doch sie verspricht, dass sie Saito auch vernichten möchte und hilft uns nicht nur gegen den neuen Kitsune, sondern auch in der Ausbildung mit einer neuen Waffe. Atsu bekämpft Oyuki am Ende trotzdem in einem emotionalen Duell und entscheidet sich nach dem Sieg der Wirtstochter zu vergeben. Und auch hier wird die gesamte Emotion von Atsus Nebencharakter getragen. Jubei und Oyuki gefallen mir beide sehr gut und scheinen mit sich im Reinen zu sein… Atsu hingegen rollt oft mit den Augen, weiß Dinge gerne mal besser, auch wenn sie akzeptiert wenn sie im Unrecht ist, aber es fehlt ihr einfach an einer greifbaren (für mich irgendwie erforschbaren) Tiefe, das hat mich schon echt enttäuscht, weil ich beispielsweise Jin in Tsushima eben sehr mag. Jin ist nahbar, er hört den Leuten zu und lernt von ihnen. Wenn er dann entscheidet etwas auf seine Weise machen zu wollen, hat er dafür Argumente, deswegen macht er trotzdem fehler, aber er hat nicht diese furchtbare Aura.. Wenn ich Jin mit Yuna sehe, dann sehe ich zwei Personen auf Augenhöhe und da ist viel Emotion in den Blicken, ein unausgesprochener Dialog. Atsu ist eine Wand, an der die Blicke der anderen abprallen. Natürlich kann man argumentieren, dass das an ihrem Rachedurst liegt, dass das das ist, was mit dir passiert, wenn du deine Eltern sterben siehst und du zum Onryo wirst. Okay. Aber es langweilt mich. Es kann gerne Absicht sein, aber ich finde es halt uninteressant. Die Geschichte wird dabei auch nicht interessanter. Ich spiele den Reitsimulator über die wirklich große Karte, was bei Tsushima auch schon genauso war, dann stürme ich eine Burg oder irgendein anderes Haus, manchmal schlachte ich mich dabei durch Gegnermassen, und dann Boss-Duell, manchmal flieht auch einer, aber ich merke, das ist die Formel. Was okay ist, weil das Kampfsystem wirklich bockt. Ich habe keine Sekunde Langeweile beim Durchkämpfen von den Toren bis zum jeweiligen Ziel, alles wunderbar. Doch da die Story mich nicht reizte und auch nicht in Aussicht stand, dass sich das ändern würde, hatte ich abends immer weniger Lust das Spiel zu starten und schob sogar immer mal Tsushima dazwischen um da Sammelkram zu machen oder Dont Starve und sogar ganze Spiele wie Twin Mirror. Einen Tag habe ich mich selber auch noch ziemlich gebrochen Ich hatte eine Freundin zu Besuch, die aus beruflichen Gründen in der Nähe war und für mehrere Tage von mir aus zu ihrem Seminarort fuhr und dann abends wiederkam, um hier zu übernachten. An dem Samstag in diesem Zeitraum war verabredet, dass sie sich meldet, sobald bei ihr Ende ist, das konnte alles zwischen 14 und 20 Uhr sein, also startete ich nichts Langes und entschied mich bei Yotei Sammelkrams zu erledigen, keine Missionen die ich vielleicht nicht gut spontan unterbrechen kann. Und das war vielleicht etwas too much: Für Ghost of Yotei hat Sucker Punch versprochen, dass man nicht einfach blind Fragezeichen auf der Karte hinterherjagen kann und man alles cooler einbetten will. Das ist grundsätzlich auch so passiert. Beispielsweise erscheinen nun erst Orte auf der Karte, wenn ich mit einer Person gesprochen habe. Manchmal treffe ich jemanden, der mir von einer wunderbaren heißen Quelle erzählt, und dann erscheint sie auf meiner Map. Die Quelle ist natürlich auch vorher schon in der Open World, aber diese ist gefühlt ein gutes Stück größer als Tsushima. Dazu gibt es keine Fragezeichensymbole mehr, sondern kleine Malereien von Quellen, Höhlen, die Dörfer sind kleine Malereien die das Dorf zeigen, oder Burgen und vieles andere. Es sieht wirklich aus, als würde Atsu nach und nach in der Karte herumkritzeln. Außerdem kann ich bei einem Kartografen, der die Gegend für seinen Herren erkundet und zeichnet, Karten kaufen, die nichts anderes sind als kleine Puzzleteile, die ich auf meiner Map hinzufügen kann. Ich muss sogar wirklich suchen, wo sie hingehören und selbst einfügen, was ich schon spaßig finde. Das Skillsystem funktioniert genauso, wodurch es grundsätzlich immersiver wird. Man erhält keine Erfahrung oder Punkte für Missionen und Kills, sondern muss stattdessen entweder Waffenmeister treffen, bestimmte Gegner besiegen, die sich beispielsweise in eingenommenen Dörfern befinden oder eben an Schreinen beten, genau wie die Kletterschreine in Tsushima. Die Gegner geben mir immer eine bestimmte Verbesserung, zB eine bestimmte Schwerttechnik oder eine Amulett Verbesserung, die Schreine geben mir einen Skillpunkt, den ich auf der Stelle einsetzen muss. Dadurch fühlt sich das Skillen etwas mehr so an, also ob ich auf eine Art Trainingsreise gehe oder als ob ich Techniken bei einem Gegner abschaue. Aber. Merkt ihr auch, oder? Das ist nichts weiter als das Verstecken von Fragezeichen hinter anderen Symbolen und vorgeschalteten Spielmechanismen, am Ende des Tages kann ich trotzdem lauter Zeichnungen und gekaufte Karten abarbeiten und auch die goldenen Vögelchen und Füchschen gibt es noch. Damit hat Sucker Punch das Versprechen irgendwie eingelöst, aber irgendwie auch nicht wirklich. Zu einem gewissen Grad veräppelt man sich selbst damit. Wobei ich Sucker Punch das nicht vorhalten möchte, ich glaube der Ansatz funktioniert größtenteils und man erfindet das Rad der Open World ja nicht mal eben neu, gäbe es keine Kartensymbole, würden alle ausrasten, weil sie nichts mehr fänden. Trotzdem. Die Karte ist nun einfach nur hübscher und verrät nicht sofort alle ihre Geheimnisse. Was das nun mit meinem Samstag zu tun hat? Ich wollte keine Quests machen, die ich im Zweifel nicht abbrechen kann. Also clearte ich diese Karte. Ich spielte den ganzen Tag nur kleine Nebenmissionen, fand neue Waffen von Waffenmeistern die optional sind, sammelte Qullen und Schreine für Fertigkeitspunkte, Füchse und Wölfe, die gibts auch… Und es machte mich komplett bescheuert. Der Reitsimulator war real und das Fragezeichen sammeln war eben doch noch genau das. Und danach hatte ich 3 Wochen keine Lust mehr auf das Spiel und hab es weggelegt. Da bin ich zwar etwas selber schuld, aber ich hatte schon lange kein Spiel mehr, falls überhaupt, wo mich das Karte leerräumen so übersättigt hat. Dieses Jahr hatte ich dieses Gefühl jedenfalls noch nicht und wenn ich überlegen müsste, würde ich sagen, das letzte Mal war das beim Ronin so. Dabei bin ich früher schon ein Fan von Open Worlds gewesen, aber so wunderschön die Yotei Region auch ist, an der Sammelei hatte ich hier nur wenig Freude. Naja gut, aber nach einer Erholungsphase mit ein paar anderen Spielen zwischendrin, hab ich es wieder ausgepackt. Diesmal wollte ich es genau andersherum machen: Ich entschied mich strikt der Story zu folgen damit vielleicht noch etwas Spannung aufkommt, in der Hoffnung, dass mich das motiviert, und sollte das nicht passieren könnte ich wenigstens das Fragezeichen-Sammeln wie bei Tsushima wieder strecken, jeden Abend ne halbe Stunde ist dann ja auch okay. So am Stück gespielt war die Geschichte dann recht flott erzählt und der Schablonen-Effekt wurde nochmal deutlich..Mit einem winzigen Twist: Ich begegne Jubei erneut und treffe seine Tochter. Atsu erkennt, dass sie eine Tante ist und sieht sich selbst sehr stark in der Kleinen Kiku. Sie nimmt sofort eine Art Mentoren-Rolle ein, was auch daran liegt, dass Jubei seine Tochter ganz anders erzieht. Sie hatte noch nie ein Schwert in der Hand und muss Blumensteckkunst lernen, weil er sie damit beschützen möchte, Kiku ist aber ein regelrechtes Ebenbild von Atsu, auch charakterlich. Sie ist wortgewandt, bricht schon mal in abgesperrte Bereiche ein, um Menschen zu helfen und kann strategisch denken. Bei einer Mission hilft sie uns sogar in eine Burg hinein, versteckt sich dann aber brav außerhalb. Für einen Moment wurde die Geschichte nun wirklich interessanter, Kiku ist kein nerviges Kind, die Gruppe aus Oyuki, Jubei, Atsu und Kiku hat eine interessante Dynamik und Atsu ist in dieser Gruppe besser zu ertragen. Kiku hält Atsu natürlich den Spiegel hin und zeigt ihr, wie fremd und unmenschlich sie wird, wenn sie kämpft, als ob sie sich wirklich in einen Onryo verwandelt. Atsu scheint das aber erstmal nichts auszumachen. Nachdem der Dragon down ist und wir seinen Bruder Spider am Leben lassen, weil er keine Gefahr darstellt, ist nur noch Lord Saito übrig. Es zeichnet sich minimal ab, dass es Atsu gereicht hat, die Yotei Six zu besiegen, da zwei von ihnen nun noch leben, doch Lord Saito hat Jubei und Oyuki gefangen, während wir Kiku beschützt haben. Spider hilft uns in die letzte große Burg, und ich befreie beide ohne große Herausforderung. Jubei mag ich ja echt gern und ich finde besonders groß von ihm, dass er auch sofort Oyuki helfen mag, von der er ja auch weiß, dass sie mal die Kitsune war. Und irgendwie bin ich ein wenig verwirrt, aber Atsu schwört dann, dass sie nur wegen den beiden gekommen sei und nicht um Saito zu töten, der wäre ihr nun egal - hö? Aber Jubei glaubt ihr nicht und weiß, dass sie dann niemals ruhen wird, also würde er ihr nun helfen, das zu beenden und irgendwie frage ich mich, ob ich was verpasst habe. Klar, hab ich verstanden, dass Kiku hier ein Katalysator sein soll, der Atsu an ihre menschliche Seite erinnert, zudem hat sie plötzlich zwei (oder drei) neue Familienmitglieder. Der totgeglaubte Bruder und eine neue Nichte, außerdem irgendwie auch Oyuki, diese familiäre Dynamik war ja das, was ich gern mochte. Aber was mir fehlte, war ein wenig der Weg zur Erkenntnis. Dass Atsu Oyuki am Leben ließ, sah ich eher als eine persönliche Sache, die Freundschaft spielte mit rein. Bei Spider kam das schon ein wenig aus dem Nichts, dass sie ihn gehen ließ, aber die Diskussion mit Jubei, dass es ihr plötzlich wichtig war ihn wissen zu lassen, dass sie für ihn gekommen war, das kam für mich nicht nur aus dem Nichts, ich habe als Spieler auch nicht mitbekommen, wann sie entschieden haben soll Saito nicht zu töten, da war kein innerer Monolog oder der gleichen, auch wenn sie tatsächlich Kiku versprach Jubei zu retten, aber warum sollte sie das auch nicht sagen? Außerdem machte für mich etwas anderes keinen Sinn: Sie hatte die Yotei Six nun komplett auseinandergenommen, Lord Saito wäre für ihre neue Familie eine riesige Gefahr. Ohne einen Plan, beispielsweise direkt die Region zu verlassen, kann man den doch jetzt eh nicht einfach gehen lassen, oder? Ich wäre als Spieler gerne ein bisschen mit einbezogen worden, stattdessen fühlte es sich etwas komisch an dieses Gespräch mit Jubei zu haben, als ob es sich auf etwas bezieht, was ich verpasst habe o_O Ich schwöre ich habe nichts weggedrückt Naja gut, aber am Ende gibt es das große Finale im Kampf gegen Lord Saito, der Kampf ist nochmal ein bisschen knackiger als die bisherigen, aber auch nur minimal, irgendwann rennt Jubei mit rein und wird dabei sofort getötet, und ja… Nun, das hab ich kommen sehen und das hat mich schon etwas geärgert ^^” Zum einen wirkt er in der Szene komplett fehl am Platz und sein Tod damit sehr unnötig, zum anderen war es so vorhersehbar dass es schon wieder lahm war. Ich mochte Jubei zudem. Aber immerhin töten wir Saito dann und Kiku lebt fortan mit Atsu und dem regelmäßigen Besuch von Tante Oyuki. Happy End. Uff. Schade daran ist, dass Tsushima so geil vorgemacht hat, wie man ein filmreifes Erlebnis schreibt, das sogar Spieler abholt, die mit dem Samurai-Film nicht so viel anfangen können und dann ein grandioses Finale raushaut mit dem Duell von Jin und seinem Onkel unter dem Blütenregen. Selten sowas grandioses gesehen und Yotei verkackt das auf ganzer Ebene. Atsu wurde mir durch Kiku minimal sympathischer, das Kind war gut geschrieben, Oyuki mag ich sehr, aber es gab keine Überraschungen, das Ende war kein Stück episch und irgendwie war ich danach unzufrieden. Davon ab hab ich angefangen die Bosskämpde zu hassen, da fast alle Bosse, vor allem dann Dragon, Spider und Saito, Pistolen oder Gewehre haben, mit denen sie unblockbar und vor allem kaum sichtbare Attacken zwischen den Nahkampf Angriffen raushauen und das war unheimlich nervig Später bekam ich eine Rüstung die hier ein wenig abhilft, aber die hatte ich in der Story noch nicht. Aber gut, der Rest war eigentlich grandios. Ja, ich weiß, das klingt vielleicht komisch. Ich finde das Kampfsystem wirklich klasse. Diesmal habe ich zwar nicht verschiedene Stances, sondern stattdessen komplett unterschiedliche Waffen, und ich mag nicht alle davon, aber das ist okay, man muss nicht alles mögen. Aber ich kam damit gut klar und es war abwechslungsreich. Technisch war das Ganze ein echtes Fest. Die Geschwindigkeit der Kämpfe und wie schön sie trotzdem aussahen, war bemerkenswert. Auch hier störten eben doch nur die Schusswaffen, denn durch die knackigeren Schusswaffen-Angriffe ging der tolle Flow ein bisschen verloren. Ich mochte selbst auch nicht mit Atsus Gewehr und Pistole feuern, wenn ich nicht musste, für Trophies muss man aber und manche Missionen erforderten es ebenso. Dafür kann ich Gegner entwaffnen und Entwaffnungstechniken von Gegnern brachten auch Würze ins Spiel. Wenn es schlecht lief, musste ich meiner Waffe hinterherlaufen oder auf eine andere wechseln, aber andersrum galt dasselbe. Und dem Gegner sein eigenes Schwert nach Entwaffnung einfach mit Schwung in die Brust zu werfen, oder in den Rücken, falls er wegrennt, das war ziemlich cheeky Die Trophäe dafür, einen Gegner nach Entwaffnung mit einem eigenen Schwert zu töten, kam daher bei mir ganz zufällig, weil ich das gern gemacht hab Die Katanas sind hier immer noch die Hauptwaffe, und die werden so schön in Szene gesetzt, wenn man welche einsammelt, oder wenn man ein Duell beginnt, die Details sind so schön anzuschauen und erzählen ganz eigene Geschichten ohne es je direkt anzusprechen! Am meisten fielen mir immer noch Atsus Arme ins Auge, die lauter winzige Schnitte sowie teils ältere Narben aufweisen. Das Bild hier ist nicht mal die höchste Auflösung, for obvious Reasons, trotzdem sieht man quasi den Dreck unter den Fingernägeln und die geschundene Haut, die sie wie eine sehr betagte, duellerfahrene Kriegerin wirken lassen, und von den harten 15 Jahren vor Beginn des Spiels erzählen, hier glänzt das Spiel einfach. Gut, Atsus grimmiges Duell Gesicht, eine Szene, die wirklich vor JEDEM Duell identisch abgespielt wird, wurde schon nach kurzer Zeit zu einem Meme für mich, so sehr, dass ich irgendwann immer schmunzeln musste, wenn wieder ein Duell startete. Ich hab auch lauter Bilder davon gemacht Auch das dynamische Wetter und wie man den Wolken beim Vorbeiziehen zuschauen kann ist beeindruckend. Ich glaube ich habe immer noch kein Spiel gespielt, außer Tsushima natürlich, welches so beeindruckende Gewitter als Wetter im Fotomodus anbietet, allerdings hab ich es nie geschafft, mal so einen tollen Blitz auf einem Foto einzufangen. Auch der Wellengang am Meer war wieder hypnotisch. Zuletzt hatte mich das bei Horizon Forbidden West beeindruckt, Yotei hat das getoppt. Man hat es auch wunderschön hinbekommen die Themenfarbe, das Ginkgo Gelb-Orange überall zum Einsatz zu bringen, was das Spiel sofort von anderen unterscheidet, gleichzeitig wirkt es aber total natürlich. Es gibt viele Ginkgo-Bäume, aber der entsprechende Kimono mit Stirnband wurden auch meine Lieblingsausrüstung für Atsu, passend dazu ein Sattel, und die ganze Spielwelt schien darauf abgestimmt zu sein. Ich glaube man sieht selten die Farbe Gelb in so vielen variationen Nach der Story ging es dann an die Aufräumarbeiten. Auch bei den Nebenquests hatte ich den Eindruck, dass man mindestens mit Tsushima gleich zog, was die Menge betraf, wenn es nicht sogar noch mehr war. In jedem Fall erschienen mir einzelne Quests aber länger. Für Platin muss man davon auch fast alles erledigen, viel Luft bleibt da jedenfalls nicht. Was mich wenig begeisterte, war nur eine Sache: Es gibt keine Missionsübersicht. Man bekommt kleine Missionskarten, fast wie Sammelkarten, die man auf der Map anschauen kann. Wenn man die Quest abschließt, dann verschwinden diese Karten für immer und es gibt lediglich einen Zähler, beispielsweise konnte ich sehen, dass ich 10 von 31 Bounties abgeschlossen hatte, aber nicht welche. Das ignorierte ich aber erstmal und ließ mich komplett vom Spiel anleiten. Statt jetzt Fragezeichen anzuklicken studierte ich die Karte ein wenig strategischer, aber der Effekt war derselbe. Ich erledigte die erwähnten Kopfgelder, die ich nach und nach in der Welt so einsammeln konnte, bekam beim Abliefern oft auch direkt neue, kaufte alle Karten, absolvierte alle Bambus-Stände, für die man jetzt schneller komplexere Kombos drücken muss. Ein Stand war besetzt und ich wollte den Dudenicht bestechen, also meinte er “First to draw blood” darf an den Bambusstand und ich denk mir - cool, machen wir, aber dann haut er mir das Schwert um die Ohren noch bevor ich die Untertitel zuende gelesen hatte TT_TT Das war dann doch nicht cool, denn ich hatte keine zweite Chance und musste ihn danach dann doch noch bestechen =_= Meine liebste Nebenbeschäftigung waren vermutlich die Sumi-e Malereien, die hier die früheren Haikus ersetzen. Es gab diverse Orte in der Welt, an denen Atsu innehalten und die Landschaft genießen konnte um dann die Schönheit in einer Tuschemalerei festzuhalten. Ich liebe jede einzelne und diese Aufgaben vereinen für mich alles, was das Spiel toll macht, von der Inszenierung der schönen Spielwelt bis zur Nutzung des Touch-Feldes für die einzelnen Pinselstriche. Ich lernte alle Shamisen Songs, die hier dasselbe sind wie der Wind in Tsushima, sie führten mich zu Quellen, Füchsen, Wölfen oder Schreinen und ich clearte rote Feind-Gebiete. Hin und wieder fand ich ein Vögelchen und sowohl die Tiere als auch der Wind machen ihren Job in Yotei jetzt besser als früher, sie zeigen nicht nur die Luftlinie, sondern leiten einen viel besser um Hindernisse herum. Ich merkte, dass ich mit den Nebenaufgaben langsam versöhnlicher wurde, jetzt wo die Geschichte vorbei war. Zum einen, weil ich jetzt nicht mehr story bedingt gebremst wurde und alles nötige freigeschaltet hatte, auch weil ich in diesen Aufgaben mal mehr mal weniger wieder Anschluss fand und sie mich teils mehr erfreuten als die Mainstory. Die Wolfsquests waren nice, weil ich mir immer mit einem Wolf ein cooles Rennen lieferte, und danach dann meistens eingesperrte Wölfe befreite, mit denen ich mich dann anfreunden konnte. Die Fuchsquests hatte man ähnlich verändert. Wölfe halfen mir nun aber auch im Kampf. Ich konnte Stand Offs mit ihnen gemeinsam angehen und manchmal belebte ein Wolf mich wieder, wenn ich starb. Die Kletterschreine sind VIEL ausgedehnter als in Tsushima. Dort gab es eigentlich nur ein oder zwei Schreine, in denen mir der Weg im Gedächtnis geblieben wäre und ich fand sie alle nervig. In Yotei sind die Wege zu den Schreinen wirklich lang und wie eine kleine Bergwanderung, sie decken größere Flächen ab und machen dabei mehr Spaß. Die Kopfgelder waren teils kleine Quests für die ich oft ein größeres Gebiet absuchen musste, glücklicherweise stellte sich am Ende heraus, dass es nur ein einziges gab, welches nicht einfach automatisch an den Anschlagbrettern erscheint und somit war es dann nicht so schwer herauszufinden was mir fehlte, als ich bei 30 von 31 plötzlich feststeckte. Längere Questreihe gab es für absolut alle Arten von Waffen. nach und nach wird Atsus Arsenal wirklich gigantisch. Während es in Tsushima ja 4 Stances gab und dazu ein paar Rauchbomben, Kunai und 2 Bögen, sind es hier mehr als Doppelt soviele: Immer dabei hat sie 2 Katanas für den Dual-Katana-Stil einen Speer (Yari), ein schweres Langschwert (Odachi), ein Kusarigama, was im Prinzip eine Sichel an einer Kette mit einem schweren Gewicht ist und alle Bestandteile sind eigene Waffen, unter anderem kann man mit dem Kusarigama lautlose Kills aus der Ferne durchführen. Dazu kommen ein Bogen und ein Langbogen mit insgesamt 6 verschiedenen Pfeilarten, Kunais, Bomben, Rauchbomben und Blendgranaten, eine Pistole und ein Gewehr, den Feuerstein zum anzünden der Schwertklinge und das Shamisen hat sie auch noch auf dem Rücken. Sie ist basically der Terminator, und fragt mich nicht, wo sie das ganze Arsenal versteckt. Jedenfalls fühlte sich das Spiel immer mehr wie ein ausgedehntes Waffentutorial für ein Metzelspiel an, denn JEDE Waffe hatte eine mehrstufige Quest, die meistens daraus bestand einen Schmied oder Bastler zu finden, der diese Waffe erfunden hat oder herstellt, der muss dann gerettet oder beschützt werden, die Waffe kommt zum Einsatz und wenn es mehrere Munitionsarten gibt, dann gibt es manchmal auch noch weitere Quests. Die Hauptwaffen, im Besonderen Yari, Dual-Katana, Odachi und Kusarigama haben zudem mindestens zwei oder mehr Nebenaufgaben, und am Ende die Anforderung, dass man sie alle mit Schrein-Punkten maximal aufwerten muss um dann noch einen Waffenskin zu erhalten, sowie eine Trophäe. Zwischendurch hab ich gedacht, ich lerne diese Waffen SO gut kennen, dass ist doch bestimmt Vorbereitung für den Multiplayer, oder? ODER? Screenshots mitten in meinen eigenen Kämpfen zu machen war btw hier ein totales Fest, denn die Bewegungen sehen nicht nur toll aus, sie sind auch so präzise und zu jedem Zeitpunkt messerscharf, also hab ich öfter Kämpfe verloren weil ich mitten in den Angriffen den Fotomodus gestartet habe ^^” Worth it. Nicht alle Waffen mochte ich besonders, aber man lernt zwangsweise mit ihnen umzugehen und ehrlicherweise ist das Odachi schon unschlagbar, wenn man gegen dicke, große gegner kämpft, gegen die man in Tsushima einfach nicht wirklich gut ankam In jedem Fall machte ich auch von den Sekundärwaffen wie Bomben und Co sehr stark Gebrauch, ich denke das lag aber vor allem am Schwierigkeitsgrad. Apropos. Gegen Ende lichtete sich der Nebel der Quest-Masse und ich musste anfangen Trophies nachzuschlagen, unter anderem eine, für die man gegen einen legendären starken Samurai kämpfen muss. Ich hatte im gesamten Spiel tatsächlich KEINE seiner vorausgesetzten Nebenaufgaben gefunden, und noch nie was von Duell Bäumen gehört, aber naja, die Welt ist groß. DER Dude jedenfalls. Takezo. Der ist ne Fotze. Sein Kampf hat mit dem Schwierigkeitsgrad, auf dem ich war, absolut gar nichts mehr zu tun, das ist ein komplett anderes Spiel. zunächst hat der mich komplett vernichtet, ich kam mit dem tastendrücken in der Geschwindigkeit in der er angriff gar nicht hinterher, geschweigedenn mit dem Wechseln zwischen roten, unblockbaren Attacken und gelben Entwaffnungsattacken wie man ganz anders angehen muss, und floh daher zudem viel zu viel in das allgemeine Ausweichen, was man immerhin bei perfektem Timing in einen Gegnangriff verwandeltn konnte, aber während er mich one hitten konnte, machte ich einen Fliegenschiss an Schaden. Ja, ich hatte noch nicht alle Talismane auf Maximum aufgelevelt, konnte aber immerhin deutlich vergünstigt und automatisiert wiederbelebt werden… der Dude schaffte es aber, mir mit einer 4- bis 5-Hit Kombo zwei Wiederbelebungen gleich mit abzuziehen sodass ich direkt endgültig down ging O_O Ich übte das eine Weile, bis ich irgendwann gut die Hälfte seines Lebens abziehen konnte, einmal sogar drei Viertel, doch in diesem Duell beginnt irgendwann alles zu gefrieren, da wir oben auf Mount Yotei kämpfen. Wenn der Lebensbalken einfriert, kann Atsu sich kaum noch richtig bewegen und dann kann man gescheites Ausweichen oder Parieren vergessen. Man musste den Kampf also schnell beenden und dafür reichte es einfach nicht. Ich gebe zu, das gab ich auf und stellte den SG herunter. Obwohl ich das ganze Spiel über super klar gekommen war, konnte ich das Miststück nur auf dem zweiten SG besiegen! Befriedigender waren irgendwie die Ninetails Quests. Eines der Yotei Gebiete war ein reines Gebirge im Schnee, wo der Kitsune und seine Neunschwänzigen die Kontrolle hatten. Das da es sich um Schnee-Ninjas handelt, die sich tarnen, sind deren Verstecke nur mit Rätselmechanismen zu öffnen. Noch während der Kitsune Story bekam ich die grundsätzliche Lösung für die geheimen Symbole in die Finger und im Postgame musste ich noch diverse Verstecke ausfindig machen, die hinter Rätsel Statuen von niedlichen Baby-Kitsune versteckt waren. Eigentlich waren die Rätsel nicht der Rede wert. Manchmal musste ich Statuen suchen, meistens aber nur korrekt anordnen oder in eine Richtung drehen und die Hinweise dazu waren immer direkt gegeben und hätte schnell auch ohne das Lösungs Dokument funktioniert ^^” Trotzdem mochte ich irgendwie die Idee der Verstecke und dass ich hier kleine Geheimnisse aufdecke. Zudem bekam ich meist in ihren Verstecken nochmal kleine verschlüsselte Holzboxen, die ich für Platin lösen musste, genau genommen sollte die letzte fehlende Aufgabe vor Platin das Lösen aller Ninetail-Boxen sein, denn leider hab ich nicht von alleine alle gefunden. Am Ende blieben mir die Nebenquests wirklich am besten in Erinnerung. Abgesehen von den Sumi-e hab es auch tolle Stand alone-Quests die mit anderen Genres spielten. Die beiden die mir am besten gefallen haben waren zum einen die Quest, die mich dem Ersten Shinobi näher brachte, in der ich nämlich Jins Schwert erhalten konnte und seine Geschichte hörte, denn hier fühlte man sich regelrecht nach Tsushima zurückversetzt und lernte, dass er scheinbar seinen Lebensabend in der Yotei Region verbracht hat. Die andere Quest war ein Ausflug in eine Horrorgeschichte. Was soll ich sagen, ich liebe eben Gruselgeschichten. Hier musste ich mit Atsu gegen den Geist eines Hauptmanns kämpfen, der versehentlich seine eigene kleine Tochter tötete und seither rastlos umher wanderte, weil er nicht akzeptierte, dass er tot war. Hier gab es sogar kleine Jumpscares und die ganze Atmosphäre hätte auch ein Silent Hill sein können. Sowas gefällt mir immer sehr, also wenn man ein wenig mit Genres spielt. Ein Ghost Spiel in einem gruseligeren Setting könnte ich mir auch gut vorstellen Am Ende gab es dafür eine der 12 Rüstungen, die man ebenfalls alle sammeln muss, auch wenn ich am Ende immer bei Atsus Ronin-Kluft blieb. Meine Yotei Reise fand dann am selben Tag ein Ende, an dem ich vom baldigen Update mit NG+ Option las Wie passend… Am Ende war ich von dem Spiel zwar minimal enttäuscht, aber wir sind im Guten auseinander gegangen, denn ich hatte im Postgame meine Freude. Das heißt nicht, dass ich ein NG+ jetzt dringend bräuchte…Yotei bleibt eine simple Rache Story, die über dieses Grundklischee auch zu keinem Zeitpunkt hinauswächst, und das muss man nicht verurteilen, man könnte es schon beinahe als Hommage an diese Art der Samurai Geschichten verstehen, aber für mich ist das nichts wo ich mich jetzt schon auf NG+ freue weil es nichts tolles gibt, was ich unbedingt nochmal erleben möchte. Daher werde ich damit wohl auch noch warten, bis ich entweder Lust bekomme oder wenn dann der Legends Mode kommt und ich mit einer Gruppe in den MP starten kann. Bis dahin lasse ich Atsu mal sacken. Aber ich lasse euch hier noch ein paar hübsche Bilder da, ich ich im Foto-Modus gemacht habe :3 Platin #519 Serie: Agents of Shield Season 1 Episode 1 bis season 1 Episode 11 (Rewatch) Buffy the Vampireslayer Season 5 Episode 1 bis Season 5 Episode 22 (Rewatch) Angel Season 1 Episode 22 bis Season 2 Episode 21 (Rewatch) Filme: Now you see me 3 (Kino) Buch: - nix T_T Das war's für heute. Ich würde gerne sagen, meine Liste sähe wieder etwas aufgeräumter aus, aber dann würde ich lügen. Wenn ich müde bin, spiele ich nun hin und wieder so ein Hidden Cats, denn seit letzten Jahr sind 4 neue Teile der Reihe dazugekommen und ich würde die gerne in einem Update zusammenfassen, daher melde ich mich damit irgendwann wenn ich sie alle weg habe, beeile mich damit aber eher nicht. Außerdem wollte ich wie versprochen mal wieder was Kurzes einschieben, damit ich zwischen den ganzen langen Spielen auch etwas zu erzählen habe. Meine Wahl fiel gestern spontan auf das 9 Stunden dauernde Happy Humbles Burger Farm… auch deswegen, weil es ein Horrorspiel ist. Und ein Kochsim Außerdem sollte jetzt jeden Tag der neue DBD DLC erscheinen, und ansonsten werde ich versuchen mich mal auf AI Somnium Files zu konzentrieren, es ist fast zu schade das immer nur zu spielen wenn ich müde bin, ich möchte schließlich nichts verpassen ^^” Nächste Woche gibt es meinen ersten Bericht zu Phasmophobia, der ist nämlich jetzt fertig, und dann steht die OP an, daher mache ich erstmal keine Pläne. Aber ich hoffe wir sehen uns dort!
  6. 12 Nominierungen ist wohl ein Rekord den man die wieder word brechen können, da sich einige Kategorien ja ausschliessen, ziemlich krass Und sich zwischen Ben Starr und Charlie Cox entscheoden müssen tut auch ein bisschen weh
  7. Lieb, dass du extra nochmal zurückgeblättert hast dafür Kommt aber auch drauf an, die Geschichte darf mich natürlich nicht verlieren irgendwo unterwegs und irgendwas haben woran ich lust habe mich festzubeissen, dann klappt das Total schade dass das passiert ist, aber leider kann ich das ja sogar nachvollziehen, bei Yotei hatte ich das teilweise, aber bei Lost Records hatte ich das richtig hart, es hat halt auch dafür gesorgt dass ich immer weniger Lust hatte auch nur zuzuhören, dabei geht einem sicher auch Wissen verloren aber wenn ich den Sinn nicht sehe es mir anzueignen, warum sollte ich? Tut mir nur einfach leid, weil ich auch oft denke, man will ja gar nicht der Spaßverderber sein wenn das Spiel so eine große community hat, die es liebt, aber man kann ja auch nix dafür wenn es sich nicht gut anfühlt bis zu dem Punkt wo man es nicht ernst nehmen kann wie bei Lost Records jetzt in meinem Fall. Also das Gefühl versteh ich, beim rest kannst du dir ja denken, dass mich das eigentlich sehr gut abholen konnte. Für mich war die Backstory eine logische Konsequenz die ich von Anfang an kannte. Ich sollte sagen erahnte, aber ich hatte dann ja recht daher war es für mich sicher auch leichter mit akte 3 zu dealen aber ich muss sagen, dass ich geschichten toll finde die so mutig sind einfach mal alles etablierte auf den Kopf zustellen. Da ich jetzt aber auch schon mehrfach die Geschichte gesehen habe muss ich sagen die Familie um Verso und Renoir ist von der ersten Minute an überall präsent, rückblickend findet man auch total viele Hinweise auf Clea, es ist also vollkommen möglich sich alles herzuleiten, da fehlt auch nix, spätestens in einem NG+ erkennt man wie alle Puzzleteile ineinandergreifen. Ich glaube ich hatte jetzt einfach etwas Glück beim Denken Durch meine frühen Schlussfolgerungen hatte ich zero probleme der Story zu folgen und habe alles gut verstanden was passierte, und das macht sicher viel aus, jedenfalls hatte ich ich in deinem Update den Eindruck, dass die Verständnisschwierigkeiten zu Beginn bereits zu einer Distanz geführt haben, das ist natürlich die logische Konsequenz, ich sehe nur den Fehler nicht im Storytelling, denn bei mir hats ja geklappt ^^" Am Ende denke ich dass es auch ne Interessenssache ist, der Maler-Makrokosmox haut bei mir in eine bereits vorhandene Kerbe von absoluten Lieblings-Tropes über die ich generell gerne lese, das ist also durchaus ein Me-Thing! Total spannend wie unterschiedlich das ist auch mit dem Kämpfen Ich glaubfür monoco war ich einfach zu doof oder zu faul! Beides vermutlich. Ich glaube beides ist wahr, bzw ich meine die hatten etwas neues angefangen aber das war noch bevor der Impact von Ex33 so richtig reinhaute, seit dem release ist es mittlerweile wirklich überall, auch in streams, reactions und bei Lets Playern, musikern etc. Jetzt kommt ja ein DLC, und dann hiess es, dass wohl doch etwas im Clair universum kommt, aber ggf haben sie die neue Idee ins franchise übergesiedelt, weil es sich nach dem Erfolg anbot? Am Ende werden wir es wohl sehen wenn es soweit ist. Aber wenn die Methoden von Sandfalls Storytelling für dich nicht recht funktioniert haben, dann kannst du ja einfach hier darüber lesen Danke dass du trotzallem hier reingelesen hast Susu und ich sind sicher gern am Start wenn wir weitermachen, wovon ich ausgehe, werden wir eh einfach quickmatches spielen bis sich von allein diese 92 achievments ergeben, mit der boostgruppe sind wir theoretisch schon fertig, weil die nur für die 6 mann trophy aufgestellt war.
  8. Joah aber es könnte schlimmer sein Ich arbeite hart daran, es snd kaum noch quests offen aber die masse ist schon nicht gering Ich hab auch den Directors vut zuerst gespielt, der ist aber kaum länger, aber ja die Darstellung der Welt kann man nur grandios finden, denke ich! lol das ist wissen, das einem das Buffyverse Erlebnis auf jedenfall noch etwas nicer gestaltet Hat leider bei der Originalausstrahlung in DE damals ja nie geklappt, aber seit ich die DVDs habe (auch schon 20 Jahre her O_O) wird NUR so geschaut: Angel als Spinoff von Buffy startete ja Parallel zu Buffy Staffel 4 also muss man im grunde Buffy Season 1 bis 3 schauen, dann Season 4 Folge 1 und dann A Season 1 Episode 1 und ab da immer abwechselnd, weil sie so auch ausgestrahlt wurden und dann klappt es halbwegs gut mit den parallelen oder Serienübergreifenden Crossover Episoden. Wenn man die Extrameile gehen will schaut man Arc für Arc, so dass Handlungsstränge nicht unterbrochen werden und die Crossover noch besser zusammenpassen, das wäre Beispielsweise für B Season 4/ A Season 1 so: Wobei man dazu sagen kann, dass mit Voranschreiten der Serien die Crossober ja immer weniger wurden, Staffel 1 bis 3 von Angel sind aber echt gut verknüpft so dass es auch Spaß macht.
  9. Schande Hauptsache ist ja, dass es funktioniert Ist doch alles gut ^^ finde wir funktionieren gut zusammen! ist ps5 nicht kostenlos für alle die die ps4 version schon besitzen? ne das ist pflichtprogramm so du sollst doch keine mangas mehr dazukaufen du kannst sie ja hier lesen Hätten wir, aber wo wäre da der Spaß xDD Hat ja jetzt schon gut geklappt, vielleicht können wir jetzt hin und wieder zu zweit ein paar runden und dann klappt das sicher irgendwann Danke fürs Lesen :3
  10. Willkommen zu Update #147! Erneut ein kurzes Lebenszeichen von meiner Seite. Diese Woche halte ich euch nicht lange mit einer Einleitung auf, da nur eine bedeutsame Sache passiert ist. Am Montag ist meine Schwiegermama nach langer Krankheit verstorben. Der Kontakt war nicht eng und grundsätzlich geht es uns gut, aber trotzdem ist das keine Kleinigkeit. Wir kümmern uns zudem zu dritt als einzige nahe Angehörige um alle Formalitäten. Im nächsten Update gibt es sicher wieder Fröhliches zu erzählen. Bis dahin lasse ich euch endlich mein Ghost of Tsushima Update da sowie einen kurzen Überblick zu Party Animals und wenn alles gut läuft, bekommt ihr nächste Woche / im nächsten Update passenderweise Ghost of Yotei direkt hinterher (Nich hauen, falls es Phasmo wird weil ich Bock drauf hab’) Enjoy. Langsame Leser: 23 Minuten Durchschnittlicher Leser: 15 Minuten Schneller Leser: 10 Minuten (Das hier ist meine Doppelplatin, ich habe bereits zuvor über Tsushima berichtet, nämlich in Update 96, 97 und 98 im Jahr 2023) Es begab sich im Mai diesen Jahres, dass @john_cena1993 jemanden suchte, um den Legenden-Modus in Ghost of Tsushima zu spielen. Und möglicherweise hatte ich da noch eine PS4 Liste offen, die ich allerdings abgeschrieben hatte, da Marcel keine Lust auf eine Wiederholung hatte, ich aber nicht mit Fremden spielen wollte. Möglicherweise ist der Legenden-Modus in meinen Augen so grandios und spaßig, dass ich mich sehr gefreut habe, als Tami mich danach fragte und so sagte ich natürlich “ja”! Ist ja nicht so, dass ich nicht schon genug auf dem Zettel gehabt hätte T_T Andererseits passte das recht gut zum Release von Yotei. Aber gemeinsam mit @john_cena1993, @Chrissy und @BloodyAngelCherr stieg ich kaum eine Woche später wieder in die düstere, von Iyo besessene Welt ein. Also, sobald der Multiplayer uns ließ Was wäre ein Multiplayer in einem Singleplayerspiel nur ohne seine Serverprobleme und Verbindungsschwierigkeiten! Langweilig, natürlich. Während wir 20 Minuten lang versuchten einander beizutreten, witzelten wir noch, dass man wenigstens nie rausfliegt, wenn man es einmal geschafft hat, in eine Gruppe zu kommen… Aber Chrissy musste uns an diesem Abend demonstrativ eines Besseren belehren. Das legte sich allerdings auch und seit Juli hatten wir gar keine Probleme mehr mit dem Beitreten. Erneut spielte ich also den MP zuerst und ließ den SP links liegen, da ich andere Pläne hatte. Wir haben in den Überlebens-Wellen unsere Charas gelevelt und dabei erstmal geschaut, mit welchen wir klarkommen. In meinem ersten Run habe ich mich am Ende für den Samurai Entschieden, also den Damage Dealer. Lisa spielte erneut mit ihrem Ronin, der hier der Heiler ist und auch auf Knopfdruck alle wiederbeleben kann. Der war zudem schon komplett gelevelt, da Lisa keine weitere Platinliste mehr offen hatte und nur mitspielte um zu helfen. Zwischenzeitlich hatten wir sogar alle mal den Ronin und das war schon sehr angenehm, weshalb ich diesmal Lust hatte, mich auch auf den Heiler einzuschießen für die späteren Iyo Raids. Das Leveln dauerte aber. Nicht nur, weil man sehr oft durch die 15 Wellen muss, auch weil man am Ende nur noch stärker wird, indem man Ausrüstung von hoher Stufe bekommt und alles mithilfe von kleinen Quests auf Stufe 120 levelt. Legendäre Eigenschaften auf Legendären Waffen halfen natürlich auch, aber davon kann man nur 3 tragen und das auch nur, wenn man für das Anlegen auf etwas anderes verzichtet, denn das Tragen von Legis ist eine Ability. Zu Beginn bekam ich einige Legis, von denen aber nur zwei nützlich waren - mein Schwert war sofort perfekt und dazu ein tolles Kunai, welches nun im Endgame massiv Schaden verursacht und eine hohe Chance hat, die Abklingzeit zu Nutzung sofort zurückzusetzen. I love it. Aber danach kam nichts mehr dazu, diverse verfluchte Items bekam ich, mit denen man Legendäre ebenfalls leveln kann, indem man sie entflucht, aber dann war ich ganz zackig auf dem maximalen Level und mir fehlte noch ein dritter legendärer Gegenstand. Aber das war nicht so dramatisch, denn um Tami stand es ja noch schlimmer, bei der droppte WOCHENlang nichts, das wurde schon bald zum Running Gag. Im August startete ich dann aber auch den Storymodus und ließ die Geschichte von Jin relativ schnell hinter mir. Ich bin wirklich erstaunt, wie kurz die Handlung ist, dabei kann man die Sequenzen nicht mal wegdrücken, während die Fragezeichen auf der Map so massig sind, dass ich echt schnell daran ermüdet bin. Glücklicherweise wollte man das bei Ghost of Yotei besser machen, aber ob das so geklappt hat, lest ihr besser in meinem Bericht zu Yotei nach, der vermutlich nächste Woche kommt. Ich gebe zu, kurz nach meiner Death Stranding Erfahrung war ich in Tsushima auch nicht emotional bei der Sache, aber das ist jetzt nich so dramatisch, ich kannte die Geschichte ja schon, außerdem könnte ich bei der Sterbeszene von Jins Pferd auch komplett kontextfrei heulen T_T Was mich wieder sehr glücklich gemacht hat, war zum einen das Gameplay. Das fühlt sich in Tsushima SO gut an. Es wirkt vielleicht nicht sehr schwer, aber es ist strategisch und kein Vergleich zu Spielen mit eher übernatürlichen Movesets wie Rebirth. Ich finde jede einzelne Bewegung befriedigend, dafür braucht es nicht zwingend einen Soulslike Boss, um dieses Gefühl zu bekommen Das andere war die Spielwelt. Die Schönheit dieses Spiels ist wirklich mit kaum etwas zu vergleichen. Das habe ich auch fast jeden Abend gedacht, wenn ich wieder ne Runde in dem Reit-Simulator gedreht habe Tatsächlich war ich mit dem Spiel so schnell durch, dass ich den Eindruck hatte, dass ich in Tsushima hauptsächlich reite. Ich glaube, das habe ich auch in einem früheren Update schon geschrieben Und durch so farbenprächtige Wälder, daran hatte ich mich immer noch nicht sattgesehen. Die blöden Fragezeichen haben mich wirklich ermüdet, aber durch die Welt zu reiten war Meditation für meine Augen. Und eigentlich gibts auch ein drittes, nämlich die Bugs Ja, guckt nicht so, die waren zum einen selten zum anderen immer SO witzig Schaut euch bitte Jins blick hier an: Ob es nur an den Fragezeichen in der Open World lag oder auch am Thema, schließlich sind so klassische Samurai-Ehre Geschichten eigentlich gar nicht mein Fall, jedenfalls fühlte ich mich ja schon ein wenig vom Japan Thema übersättigt. Nebenbei spielte Marcel hier AC Shadows und der Ronin hatte sich irgendwie noch eingebrannt und ich hoffte jetzt, das würde mir Yotei nicht zu madig machen. (Spoiler, hat es nicht, Yotei macht seine Fehler ganz alleine Aber sattsehen kann man sich daran immer noch nicht!) Was aber gut funktioniert hat, war Yuna als Charakter, die ich immer noch fantastisch finde, sowie der Khan. Ja, ich war von mir selbst überrascht, aber der Khan ist wirklich gut geschrieben. Das ist mal ein Gegner, den findet man zwar nicht sympathisch, er ist der klassische Eroberer, aber es sind diese kleinen Dinge: Der Khan respektiert das Land, das er einzunehmen versucht nicht wirklich, aber er hat aus reiner Strategie SO viel über die Japaner gelernt, dass er ihre Sprache spricht, ihre Werte kennt und entsprechenden Respekt spielen und gegen sie verwenden kann. Er hat eben nicht dieselben Werte, aber weiß sie auszuspielen, und es ist fast schade, dass der Khan nur in wenigen Sequenzen damit glänzen kann. Als ich ihm am Ende gegenüberstehe, merke ich davon nicht mehr viel, da ist er nur ein stummer Boss. Im Gegensatz dazu haut, trotz meiner Abneigung gegen dieses Samurai-Ehre Thema, die letzte Sequenz, der Kampf gegen Jins Onkel, wieder total rein. Die ist so gut inszeniert, mit den (übertrieben vielen) Blättern im Wind, dem letzten Haiku der Clans und dem Duell unter den Bäumen - da wird man, ganz ohne den Zusammenhang zu kennen, schon ehrfürchtig. Wenige Spiele (oder auch andere Medien) können Szenen erschaffen, die einen ohne Kontext umhauen, oder? Das ist eine große Stärke von Tsushima. Aber Realtalk - die Menge an Laub die in Tsushima von den Bäumen kommt ist besorgniserregend, in der Geschwindigkeit müsste der Baum nach dem Duell leergefegt sein Anyway. Nachdem ich die Story hinter mir hatte, musste ich ja quasi alle Fragezeichen erledigen. Massig Duelle, Mongolen Camps, Inari-Schreine, diese Bambusdinger, Leuchttürme, noch mehr Schreine, Mystische Sagen, man wird nicht fertig. Allein mit den Sidestories von Yuna, Sensei Ishikawa, Lady Masako und dem Mönch kann man über 10 Stunden verbringen. Das Schöne war: Das war genau das Richtige für Momente, wo ich nur eine halbe Stunde Zeit hatte oder auf nichts anderes Lust, für die Mittagspause und wenn ich gerade in keines meiner langen Spielprojekte rein wollte. Es ging komplett ohne Zusammenhang. Starten, Fragezeichen aussuchen, hinreiten, wieder was geschafft. Genau so nutze ich das, weshalb es sich natürlich über Monate streckte, aber perfekt die Lücken füllte und zudem schön auf der Portal spielbar war. In der zweiten Septemberwoche hab ich dann spontan entschieden das noch vor Death Stranding 2 zu beenden, um für DS2 den etwas hübscheren “Meilenstein” #515 zu ergattern, und so erledigte ich noch eben die letzten fehlenden Kleinigkeiten, ein paar Fragezeichen und das Sly-Cosplay, in einem Aufwasch. Und dann schob ich langsam Iki hinterher, den Story DLC auf der etwas kleineren Nebeninsel. Ich hatte schon ganz vergessen, wie hübsch Iki war! Die Insel ist voller bunter Blumen und Katzen und Äffchen… und außerdem hasse ich den Hub, und dass man hier so viele Schluchten hat Die stören beim Reiten. An der Backstory über Jins Dad hatte ich diesmal weniger Freude und mir fiel wieder auf, dass Iki die ganzen Kackgegner hat, die im MP so nerven, wie die Schamanen (“Jünger”) die ihre Kollegen buffen. Deswegen blieb ich dabei immer mal ein paar Minuten zu spielen, wenn ich kleine Zeitfenster hatte und klemmte mich erst wieder dahinter, als wir es am 5. November packten, diesen Iyo Raid zu beenden und sich auch Yotei dem Ende zuneigte. Apropos Raid. Über den ganzen Zeitraum bis November spielten wir wöchentlich mittwochabends und das waren immer schöne Runden. Chrissy hielt uns ja immer schon gut bei Laune. Seien es seine nicht existenten Heil-Fertigkeiten (Oton: “Achtung ich heile!” → Alle fallen tot um) oder seine schönen Ausreden, warum er gerade verkackt hat, wie den Abend wo er einen Splitter im Finger hatte Das war sicher sehr hinderlich. Ganz klar. Aber beim Iyo Raid hat er sich von seiner besten Seite gezeigt, die hätten wir sonst nicht so einfach klein gekriegt. Nach vielen Wochen Survival Mode (und unseren Lieblingsmaps, liebevoll getauft auf Zweige im Arsch (Twilight and Ash) und Blut im Stuhl (Blood and Steel), ja die haben uns halt hin und wieder das Genick gebrochen) hatten wir unsere Ausrüstung zusammen und gelevelt. Tami und Chrissy hatten nochmal ein Wochenende eingelegt um besser ins Thema zu kommen und dabei viel Glück mit ihren Mastery-Aufgaben gehabt, mit denen man Waffen levelt, und plötzlich waren wir alle auf Level 120 Wir verabredeten uns für den 2. November und starteten um 11Uhr, direkt nach dem Frühstück, zum Raiden. Die Raids sind 3 Abschnitte, während denen man zwar pausieren, aber nicht abschalten kann, weshalb man sich schon Zeit nehmen sollte, jeden Raid auch wirklich abzuschließen, bevor man ausmachen kann. Der erste lief top, vielleicht zwei oder drei Wiederholungen im letzten Abschnitt, wo jeder Spieler eine Statuen-Mission erledigen muss und dabei einen Malus erhält, der dauerhaft bleibt. Beispielsweise bekam ich den Malus, dass ich die Ausweichen-Taste nicht mehr benutzen konnte, aber glücklicherweise war das in Raid 1 die letzte Aufgabe und danach konnten wir wieder ins Menü. 1 Stunde 50 Minuten waren stabil für Raid 1, also schmissen wir den zweiten Raid hinterher. Und ich fürchte der hat Tami nachhaltig traumatisiert Raid 2 war um einiges länger und hatte fiesere Aufgaben. Ich erinnere gerne an dieses witzige Gif, dass ich damals mit der ersten Tsushima Gruppe gemacht habe, von dem Abschnitt, an dem wir immer alle von den Plattformen gefallen sind… Wir sind natürlich auch dieses Mal von exakt derselben Plattform gefallen Es dauerte sicher auch hier 2 Stündchen, bis wir den letzten Abschnitt erreichten. Und ich predigte schon von Anfang an - der Friedhof, der Friedhof ist ein Killer. Ich glaube, die anderen wissen jetzt auch, was ich damit gemeint habe Während zwei Personen hier zwei Gebiete bewachen und schützen müssen, jeder seins alleine, müssen die beiden anderen gemeinsam 3 Obelisken in die Mitte tragen. Der Träger ist langsam und kann nicht kämpfen, der Begleiter muss also idealerweise Gegner abwehren. Außerdem respawnt der Obelisk am Startpunkt, wenn man ihn fallen lässt und nicht in 30 Sekunden wieder aufhebt, und eigentlich kann man die Runde dann auch direkt abschreiben. Wir probierten verschiedene Kombinationen aus, bis jeder von uns die Position gefunden hatte, auf der wir alle unseren Job am besten erfüllen konnten. Ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass wir diesen Raid Abschnitt sicher über 50-mal gespielt haben. Zuerst beschützte ich den linken Bereich und wurde schnell gut darin die ersten 10 Gegner gar nicht erst in die Nähe zu lassen, die anderen wechselten ein paar mal durch. Erst beschützte Tami den rechten Bereich, dann Chrissy, da wir es für sinnvoll hielten einen Heiler (hier Lisa) mit zum Obelisken-Friedhof zu schicken, wo unsichtbare oder transparente Geister-Gegner manchmal aus dem Nichts auf einen losgingen. Nur Lisa konnte zudem den Bereich überhaupt öffnen. Trotzdem kamen wir einfach nicht weiter und entschieden dann, Lisa mal in die Verteidigung zu versetzen, damit wir beide als Heiler kontinuierlich unsere ultimative Technik, die Wiederbelebung aller Spieler aus der Ferne, aufladen konnten. Da der Eingang zum Friedhof links war und Lisa diesen immer noch als einzige öffnen konnte, rutschte ich daher dann zum rechten Verteidigungsbereich, der sich wieder ganz anders spielte. Und irgendwie hatten wir so plötzlich die besten Erfolge, also hatten wir schienbar die Konstellation gefunden, auf der wir alle das Beste geben konnten. Jetzt scheiterte es nur noch hin und wieder an Tami, die etwa bei jedem zweiten Versuch von einer Plattform herunterfiel Es war quasi dieselbe Konstellation wie bei dem Gif, wo wir alle runterfallen, die Plattform ist einfach beschissen platziert und scheint manchmal zu buggen, aber der Perfomance-Druck hat da sicher nicht geholfen Nach fast 4,5 Stunden in dem Raid packten wir es dann, versagten dann aber an der darauffolgenden Aufgabe, die wir natürlich nicht hatten üben können, legten aber beim nächsten Versuch endlich den Sieg hin! Ein ganz schöner Krimi! Raid 2 im Sack nach 4h55Min. Den finalen Kampf gegen Iyo verlegten wir dann auf den darauffolgenden Mittwoch. Hier mussten wir uns auch erstmal wieder reinfuchsen und ein paar Mechaniken ins Gedächtnis rufen, wie dass man sich mit Iyo Duellieren muss, dass man im Duell-Screen sehen kann, auf welche Ziele die drei anderen Spieler schießen müssen um Iyo am Kotzen zu hindern (ich schwöre, es macht alles Sinn!) oder dass man das vierte Duell nicht mehr verlassen kann, sodass wir auch hier nach und nach Positionen durch wechselten um zu schauen, wer wo am erfolgreichsten seinen Beitrag leisten kann. Nach 2h hatten wir bereits unseren Frieden damit gemacht, dass wir das heute nicht mehr abschließen würden, was vielleicht der Grund dafür war, dass wir so entspannt waren, dass es plötzlich einfach klappte, sogar total pünktlich zur Bettchenzeit nach exakt 2h02Min. Chrissy und Tami nutzten dann noch die Autopopfunktion für eine PS5 Platin, mussten aber beide ein paar Trophäen nachholen, die einfach nicht gepoppt waren. Unter anderen die Rivals Trophäen, für die man im Multiplayer 2 VS 2 spielen muss. Der Modus war jetzt nicht unser Favorit, weshalb wir den nur ein einziges mal gespielt hatten, aber immerhin war es nicht der Iyo Raid, obwohl der so viel Spaß gemacht hat, dass wir den sicher nochmal wiederholt hätten Für mich war nach diesem Erfolg nur noch das NG+ übrig, das ich dann in der Woche danach mit Szenen überspringen, aber dafür auf dem schweren Schwierigkeitsgrad hinter mir ließ. Ich wollte wenigstens eine kleine Challenge, lol. War irgendwie keine. Ich hab mich definitiv seit 2023 ordentlich verbessert und bemerkte das auch massiv im Raid, deswegen hatte ich da so viel Spaß und war komplett entspannt. Aktuell kann ich ja Yotei und Tsushima direkt vergleichen und zudem ist meine Ghost Version “nur” die PS4 Version. Man sieht die Unterschiede, aber sie sind kaum der Rede wert. Und random thought, aber hat sich eigentlich je jemand Gedanken darüber gemacht, wie aufwändig und cool es ist, dass diese ganzen Haiku-Gedichte, die man selbst erstellen kann, in allen Konstellationen funktionieren, und das auch noch mindestens in 2 Sprachen? Wobei ich glaube, dass sie in keiner der übersetzten Sprachen komisch klingen. Anyway. Tsushima ist wirklich ein wahnsinnig gutes Spiel das auch damals schon technisch auf einem ganz hohen Level war. Yotei kann da gar nicht mehr so viel besser machen, ohne das Besondere an dieser IP zu verlieren, aber dazu erzähle ich im kommenden Update mehr, wenn wir uns mit Yotei beschäftigen Ich bin jedenfalls total happy, Tsushima nochmal gespielt zu haben, aber das Allerbeste am gesamten Game? Ist tatsächlich der Iyo Raid. Für mich eine echte Krönung aus spaßigen Aufgaben und tollen Spielmechaniken. Somit wird der Yotei Legends Modus für mich jetzt neben Saros mein Hype 2026 Vielen Dank für die tollen Runden chrissy, Tami, lisa <3 Platin #514 NG+ DLC Iki Story DLC Iki Erkundungs DLC Legends (Raid) DLC 100% Legends Rivals DLC 100% Nuuuuuun das hier wird wohl so eine Art… Schlussstrich? Noch unklar. Anfang des Jahres hat irgendjemand Party Animals ausgegraben, denn im Trailer sah das Spiel einfach zu witzig aus, und niedlich war es obendrein. Deswegen fanden wir uns irgendwann zu viert zusammen, um ein paar lustige Multiplayerabende zu verbringen, nämlich mit dem Schatz, Tobi und Susu. Klaus wollte ja nicht Ehrlicherweise habe ich nicht wirklich auf die Trophies geachtet, weil wir nur ein bisschen Spaß haben wollten und das hatte dann zur Folge, dass wir von Anfang an nicht genügend Spieler gewesen sind, um auch wirklich die 100% zu erspielen. Im Grunde nicht dramatisch, da man ja auch später noch Spieler dazugewinnen kann, aber das haben wir leider irgendwie nie bewerkstelligt bekommen und am Ende hatten dann Marcel und Tobi auch gar keine Lust mehr auf Party Animals. Das ist also eine kurze Misserfolgsgeschichte, auch deswegen, weil ich eigentlich echt Spaß dran hatte und durchaus noch mehr Runden gespielt hätte, aber ihr kennt mich. Mit Fremden mag ich eigentlich nicht spielen, offenen Runden beizutreten stresst mich und ich hätte lieber eine feste private Gruppe gehabt, außerdem spiele ich solche Spiele oft WEGEN der Gruppe, und diese Gruppe war nun weg. Susu ist weiterhin dabei, aber wir haben gesagt, dass es wohl mehr Sinn macht, wenn wir von vornherein eine Gruppe aus 8 Personen finden, um wenigstens diese 8 Personen Trophies zu schaffen, bevor wir überlegen, ob wir dann auch bis Rang 100 in öffentlichen Spielen herumprügeln. Entweder das, oder wir lassen es halt sein, was solls. Deswegen bleibt das Spiel nun da liegen wo es ist. Party Animals ist damit eines der wenigen Spiele, bei denen ich mich doch mal wieder mit den 50% zufrieden gebe. Wäre ich da nicht schon angekommen, hätte ich auf jeden Fall noch ein bisschen weitergespielt. Aber trotzdem will ich euch nicht vorenthalten, wie witzig Party Animals einfach ist und was wir da überhaupt gemacht haben! Wie der Name schon vermuten lässt, ist es ein Partyspiel für eine große Menge Spieler. Da kann man einfach als Gruppe in einem Hub zusammenkommen und rumblödeln, oder eben die verschiedenen Modi spielen. In diesem Hubbereich hatte mich das Spiel aber schon um den Finger gewickelt, als wir ein verwirrendes Kartenspiel gespielt haben, bei dem man sich ein bisschen wie in einem Western selber in die fresse schießen muss, wenn man beim Schummeln erwischt wird. Russisch Roulette, aber in niedlich, deswegen nur FSK6 XD Ich hab mich weggeschmissen, das konnte ja für den Rest des Spiels nur Gutes verheißen… Es gibt mehrere Modi, wobei die beiden Hauptmodi ein Brawler und ein Mario Kart Rip-Off sind. Pro Team können 4 Personen zusammenspielen, und es spielen üblicherweise zwei Teams gegeneinander, es gibt aber auch Spiele, in denen jeder gegen jeden antreten kann und auch hier sind mindestens 8 Personen im Spiel. Den Fun Racer haben wir kaum gespielt, da es zum einen kaum nötig ist und auch nur kurz Spaß gemacht hat. Der Brawler hingegen war HYSTERICAL. Und auch viel strategischer, als es zunächst klingt. Jeder wählt einen der unheimlich niedlichen Tier-Avatare und dann wird man auf eine der diversen Maps ausgesetzt, um das gegnerische Team auszuschalten. Man kann die Gegner boxen oder wie man es sich von Wrestling vorstellen würde hochheben und werfen, an ihnen ziehen und sie durch K.O oder aus dem Ring werfen erledigen. Dazu bringen die Maps auch noch Gefahren ins Spiel, durch Wasser, Eis oder Lava, durch Abgründe, man kann einfrieren oder muss Elementen ausweichen, die auf der Map zur Gefahr werden. Meine Lieblingsmap war dabei wohl die Runde mit dem Loch in der Mitte des Rings, auf der regelmäßig die Gravitation verrücktspielt. Hier wird alles wie von einem schwarzen Loch angesaugt und man muss sich irgendwo festhalten, bevor dann alles an Ort und Stelle herunterfällt, wodurch man meist in den Abgrund in der Mitte fällt. Allein, wie witzig man sich die Mechanik zu nutze machen kann, um Gegner in den Abgrund zu befördern, fand ich toll. Dazu kommen dann auch noch Waffen, die Random herumliegen oder spawnen, was oft pures Chaos bedeutet. On Top können die bereits besiegten Spieler vom Rand aus zuschauen und die noch aktiven Spieler mit Zeug bewerfen, jeder besiegte Spieler wird somit zu einer neuen Gefahr aus dem Off, wie im Völkerball. Weil die Maps sich so unterschiedlich spielen, braucht man flexible Strategien und muss sich auch mal mit den Spielern am Rand absprechen und obwohl das an sich auch schon alles ist, hatte ich lange Spaß an dem Prinzip. Wir spielten üblicherweise gemeinsam gegen ein fremdes Team, das Spiel war ausreichend gut besucht und wir hatten nie Probleme, andererseits trafen wir schon oft dieselben Namen. (Mittlerweile habe ich gehört dass es immer weniger bevölkert ist und das Spielen mittlerweile schwierig wird…) Grundsätzlich ist Party Animals auch ein Spiel mit Lootbox oder Gotcha Funktion, denn man kann Unmengen an Tierkostümen freischalten, die alle irgendwie mega cool sind. Aber glücklicherweise haben die keinen Einfluss auf das Spielgeschehen und sind rein kosmetisch. Der Shop wechselt täglich seine Angebote und man muss einfach ausreichend oft spielen, wenn man sich ein Kostüm leisten will, ein paar gibt es natürlich auch gegen Echtgeld, aber man muss ja nicht alles haben. Für Trophies benötigt man lediglich 30 Kostüme, und mindestens 10 verschiedene Tieravatare, das ist nicht so viel wenn man sieht, was es alles gibt, und erfordert nur, dass man sich das täglich wechselnde Angebot immer anschaut sowie genug Ingamewährung verdient, dass man sie bezahlen kann, aber ich hatte das nach nur wenigen Stunden und 2 Wochen täglich reinschauen schon geschafft. Außerdem haben wir eine Zeit lang echt ständig in den Shop geschaut, weil die Kostüme einfach zu süß waren, teilweise gibt es auch Kooperationen mit anderen Spielen. Außerdem haben wir ingame Freundschaftsanfragen verschickt, diverse Quickmatches abgeschlossen, Loka gespielt, Weekly Challenges abgeschlossen und das auch noch 4 Wochen am Stück und der Favorit: Im Auswertungsbildschirm für das Siegerfoto posiert Das ist eine der witzigsten Funktionen, denn man kann sich im Siegerfoto prügeln und da entstehen so geile Schnappschüsse, das wird nicht langweilig Seit neuestem gibt es einen neuen Modus, den Crisis Modus, das ist basically Among Us und ist nur mit 8 Personen spielbar, dazu sind wir leider bisher nie gekommen, aber zumindest für Trophies ist das nicht relevant, bzw optional. Die Trophies, mit denen alles steht und fällt, sind zwei Stück. Für die eine muss man auf jeder Map einmal gewonnen haben, aber mit mindestens 6 Spielern im Custom Modus, also privatem Spiel. Für die anderen muss man 92 ingame Achievements abschließen, die teilweise ganz leicht sind und sich einfach nach und nach so ansammeln und teilweise auch mal tricky sind. Vor allem dauert es lange, da man Level 100 erreichen muss(te). Wir haben es bisher nur auf Level 30 geschafft und man braucht ja immer mehr Erfahrung hinten raus. Das ist daher schon ein ziemliches Commitment. Immerhin gibt es mittlerweile 116 Achievements und kann daher die schwierigsten weglassen, wenn man diese Trophäe erspielen möchte, hier stellt sich jetzt die Frage ob Level 100 dann als einfach, aber gridy zählt, oder ob man da was besseres unter den Neuzugängen findet. Wenn ich so darüber schreibe, bekomme ich eigentlich auch schon wieder Lust auf eine Runde. Wenn Susu und ich es bewerkstelligen können sollten, werdet ihr es sicher als erste erfahren Tatsächlich hat sich ausgerechnet gestern eine PSNP Session aufgetan und wir haben uns da einfach mal gemeldet, aber ob es da wirklich zu einem Termin und einem Erfolg kommt, bleibt abzuwarten. 64% (21 von 28 Trophäen) Serie: Buffy The Vampire Slayer Season 4 Episode 4 bis Season 4 Episode 22 (Rewatch) Angel Season 1 Episode 6 bis Season 1 Episode 21 (Rewatch) The Bear Season 4 Episode 8 bis 10 (vorerst Ende T_T) One Piece Episode 1146 bis 1148 Digimon Beatbreak Episode 1 bis 6 Apothecary Diaries Season 2 Episode 15 bis 18 (Rewatch) Filme: Fantastic Four First Steps Buch: Savage Season Band 4 bis 6 A Man and his Cat band 14 Solo Leveling Band 14 (offene manga: 333) Erneut ein kurzes Update heute, aber das passt ja auch in die Stimmung. Ich räume gerade in Yotei die Karte auf, daher sollte ich das noch vor der Fuß OP über die Bühne bekommen. Ich spiele weiter Phasmo, wo ich die Verantwortung immerhin zur Hälfte auf die Mitspieler abwälzen kann Und werde ggf erstmal nichts Neues mehr anfangen sondern AI oder sogar Long Dark weiterspielen. Ich glaube, mich vor der OP in Rebirth reinfuchsen wird nicht viel bringen, da im Dezember wegen der Medikamente und Schmerzen die Aufmerksamkeitsspanne dafür nicht reichen wird, da werde ich also abwarten, was ich körperlich oder geistig halt so zustande bringe. Ich hoffe dann seid ihr am Start, ich verlass mich auf euch!
  11. Willkommen zu Update #146! Wie isses bei euch so? Hier ist zurzeit nicht viel los. Diese Woche startete lediglich erneut die Hektik der OP Vorbereitung, denn am 1. Dezember wird mein zweiter Fuß operiert, einige erinnern sich bestimmt, dass der erste Fuß im letzten Dezember dran war. Dann müsst ihr euch also wieder mein Gejammer anhören, wenn es weh tut Bis dahin stehen ein paar Voruntersuchungen an und Dinge mit dem Arbeitgeber mussten geklärt werden und vieles mehr. Ansonsten versuche ich die 4 Wochen Krankenschein schon mit kurzweiliger Abwechslung zu verplanen^^ Die letzten Tage hab mir noch ein bisschen Pause vom Projekteln gegönnt, denn ehrlicherweise hatte ich nichts zu erzählen Zu viele lange Spiele, keine kurzen, die man mal zwischenschieben kann. Das möchte ich bald wieder ändern, denn glücklicherweise stehe ich mit Tsushima und Yotei vor dem Abschluss und schreibe fleißig an Berichten, dafür hab ich viel Zeit in Don't Starve verballert, #sorrynotsorry. Da ich also erst wieder Fortschritte machen muss gibt es heute “nur” einen kurzen Abschlussbericht zu We Were Here Forever und ein ein nicht so kurzes Manga Spezial (mit ner eigenen Lesezeit Angabe) über meine neuen Serien der vergangenen Wochen Enjoy. Langsame Leser: 00:03:49 Durchschnittlicher Leser: 00:02:32 Schneller Leser: 00:01:41 We Were Here Forever war das große Finale der Hauptreihe und damit das umfassendste Spiel der Serie, die ich für die besten Koop-Spiele überhaupt halte. Sicher gibt es auch andere grandiose Escape-Room Style Koop Spiele, aber neben den tollen Rätselmechanismen gefällt mir auch Setting und Atmo so sehr. Gut, Forever war aber auch der Teil, der uns am meisten gestresst hat, als Marcel und ich ihn im April 2023 zum ersten mal gespielt haben, weshalb Marcel auf die doppelte Platin keine so große Lust hatte, während ich das Franchise echt gerne komplett haben wollte. @susu bot sich dann an die Liste mit mir zu spielen obwohl sie selber beide Platins schon hat Für sie war es auch noch nicht so lange her wie für mich, was uns dabei half, die Rätsel etwas schneller zu lösen. Trotzdem mussten wir nochmal ziemlich Hirnschmalz einsetzen, um zum Ziel zu kommen. Bisher hatte ich alle Teile mit Marcel gespielt und mit Susu musste ich erst eine Kommunikation finden, was auch ganz witzig war und auffällig anders als mit Marcel, allein dafür ist es lustig diese Spiele zu spielen, wenn man erkennt, wie man sich auf unterschiedliche Menschen einstellt. Unsere Angst-Level in der Liste waren der Meeresgrund mit der Nautilus, wo ein Spieler stetig nach Sauerstoff ausschau halten muss um nicht zu ertrinken, während der andere Rohrleitungen legt, dann das Tränke brauen gegen die Zeit und das rein akustische Minispiel, wo man mit einem Kraken kommunizieren muss. Letzteres hauptsächlich wegen meiner Ohren, denn schwer war das Spiel nicht. Ein Haupt-Hindernis dabei war aber vor allem Susus Müdigkeit, gerade bei einem Spiel, wo umdenken und begreifen gefragt ist, weshalb wir an einem meiner Urlaubstage mal schon am Nachmittag gestartet sind und an dem Tag dann auch einmal das komplette Spiel abgeschlossen haben. Auch die genannten Angst-Level haben uns gar nicht ZU lange aufgehalten. Sogar das Tränke-brauen haben wir schnell begriffen. Zwar brauchten wir mehrere Versuche, aber haben immer verstanden, was das Problem war und es ziemlich schnell gelöst, wie ich finde. Nur das akustische Level war dann echt hart. Susu tat zunächst noch sich mit der Logik schwer, ich selber konnte die Geräusche nur schwer hören, die ich zum Lösen des Codes brauchte. Drei davon waren für mich komplett stumm aber da zu jedem Geräusch auch ein Symbol gehörte, konnten wir so die Bedeutung eingrenzen. Selbst Susu hatte schon Probleme, sie zu hören und sie musste die gurgelnden oder fiependen Klogeräusche dann auch noch beschreiben. Da wurde dann kurz mal der Spiel-Ton laut über den Partyton gelegt (ich spiele üblicherweise mit dem Audio-Mix auf maximaler Prio für den Party-Ton da ich sonst die Gespräche nicht verstehe) und dann haben wir das mit etwas Mut zur Lücke gelöst bekommen. Aber nicht ohne Tinnitus und Kopfschmerz von den Tönen T_T Erst einige Wochen später hatten wir wegen unserer ganzen privaten Termine die Chance das Ganze zu platinieren, wir waren echt busy im September Für Forever muss man zum Glück nicht alle Level doppelt spielen, nur die, in denen sich die Rollen der beiden Spieler signifikant unterscheiden. Diesmal öffnete ich Gräber, latschte durch den Meeresgrund und äffte den Kraken nach Und das ging so flott, dass ich dann noch sehr spontan Platin einsackte. Fast schade, dass man die Tränke nur einmal brauen muss, denn irgendwie war das zu meinem Lieblingslevel geworden Susu ist aber auch eine gute Mitspielerin. Sie hat zwar wenig Geduld mit sich selbst, aber umso mehr Geduld mit mir und konnte sich noch so gut erinnern, für mich war das alles schon etwas zu lange her. Witzigerweise sind im September für die ersten drei We Were Here Spiele PS5 Listen erschienen, die gab es bisher nämlich nur auf PS4. Warum die ausgerechnet jetzt kamen, wer weiß das schon. Aber Ich hab mich sehr darüber gefreut Die werden auf jeden Fall gespielt - Was Spaß macht, macht nunmal Spaß! Platin #517 Serie: The Bear Season 3 Episode 10 bis Season 4 Episode 7 Buffy the Vampire Slayer Season 1 Episode 1 bis Season 4 Episode 4 (Rewatch) Angel Season 1 Episode 1 bis Season 1 Episode 5 (Rewatch) Apothecary Diaries Season 2 Episode 1 bis Episode 14 (Rewatch) Filme: Timecut Buch: Sayonara Tokyo, Hallo Berlin Band 2 (Ende) My Roommate is a Cat Band 11 Starving Anonymous Band 1 Die Gesellschaft der Tiere Band 1 Mein Nachbar Yokai Band 1 (ungelesene Manga 332 T_T Es wären nochmal weniger wenn der Schatz nich entschieden hätte 14 Bände von Jujutsu Kaisen zu kaufen xD) Manga Spezial (in Spoilern): In den letzten 3 Wochen habe ich viele erste Bände von neuen Serien gelesen, wie man unter “Sonstiges” beobachten konnte. Ich habe mir gedacht, dass ich, wie vor ein paar Monaten, hier mal wiedergebe, was ich gelesen habe. Ich bin beim Vorsortieren meiner neuen Serien/Einkäufe schon immer vorsichtig. Pluspunkte gibts, wenn ich den Autor schon kenne und mag, wenn die Zeichnungen mich ansprechen und es kein 0 8 15 Romance Kram ist Andersrum können die Zeichnungen mich bei einer tollen Serie schon mal rausbringen (daher bisher noch nicht angefasst: Made in the Abyss, der Manga gefiel mir optisch GAR nicht, dabei hatte mich die Story interessiert!) Das ist nicht immer so leicht, und vielleicht verpasse ich dann eben auch mal was. Ich mag es außerdem düster oder ernster, aber das Grundthema ist mir eigentlich egal. Deswegen habe es folgende erste Bände zuletzt in meinen Bestand geschafft: Langsame Leser: 00:11:59 Durchschnittlicher Leser: 00:07:59 Schneller Leser: 00:05:19 Mein Nachbar Yokai: Sayonara Tokyo, Hallo Berlin: The Promised Neverland: Die Gesellschaft der Tiere: Starving Anonymous: Schau zu den Sternen, blick nicht zurück: Das Band der Unterwelt: Hachi und Maruru: Was noch vor mir liegt: Berserk Max Band 1 Bleach Extreme Band 2 Bei Bleach hat mir Band 1 nicht gereicht, um wirklich sagen zu können, was ich davon halte, daher lese ich erstmal weiter. Das war es für diese Woche. Ich habe mir fest vorgenommen, die beiden Ghost Spiele zum Abschluss zu bringen, die Iyo Raids in Tsushima sind abgeschlossen und ich muss nur noch etwas Iki aufräumen und durchs NG+, Yotei habe ich ebenfalls durch und muss noch etwas die Karte aufwischen. Phasmophobia mit @glupi74ist grindy, aber es wird auch nicht langweilig, besonders durch die Wochenaufgaben. Wir müssen hauptsächlich vor uns hinleveln und ich bin jetzt mit meiner Ausrüstung bereit für die Apocalypse Challenge, im Update dazu erzähle ich mehr Dont Starve sollte nur eine kurze Wohlfühl-Ablenkung werden, frisst jetzt aber etwas mehr Zeit, weil ich Stress mit Wes habe Deswegen muss AI Somium gerade etwas warten, aber ich wechsel das schon ab, da beides Spaß macht. Sobald ich mich mit Ghost freigeschaufelt habe will ich noch mehr kurzes reinschieben, ein oder zwei schnelle Spiele, damit ich was zu erzählen habe, bevor ich mich wieder in Rebirth und Long Dark reinfuchse. Ich muss wieder mehr ein Balance finden, denn ich finde es schade, wenn ich nicht zwischendurch hier was posten kann und Updates zu halben Spielen liegen mir einfach nicht mehr so Ich hoffe, das ist für alle okay. Bis demnächst
  12. Danke fürs Lesen Ja irgendwie verpasst man hier nix, tut mir schon etwas leid. Ich hab jetz auch nur n 5er bezahlt aber die Lebenszeit... Ich wäre wirklich versöhnlicher wenn er wenigstens schneller laufen würde Sie haben tatsächlich in diesem Jahr dazu eine Aussage gemacht die lautet, dass sie nicht planen jemald DBD 2 zu machen, es würde auch gar keinen sinn machen. Alle inhalte die ohnen eingallen stecken in DBD das will man auch niemandem wegnehmen. Eher würde mannein neues spiel entwickeln was sie ja parallel schon getan haben, DBD steht also neuen andrren games nicht im weg. Dazu kommt, dass sie schonmal während der dbd laufzeit die grafik engine gewechselt habennund das spiel dadurch mit nur einem Patch von quasi ps3 auf ps4 grafik aufgewertet wurde. Wenn dann würde man das wiederntun um in zukunft mit der grafik mitzuhalten, kein zweites dbd, nur eine grafik aufwertung. Wenn sie jetzt noch aufhlren würden dad matchmaking kaputt zu patchen wäre das nice Man muss seine lebenszeit schon sinnvoll aif seine hobbies verteilen wenn man nicht viel freizeit hat, in dem spiel seh ich jetz nicht den mehrwert Ich finde dad auch!
  13. Jau Danke In diesem Fall hab ich es mitbekommen, aber man weiß ja nie AI ist voll am Start Weil es sich dafür so schön eignet spiele ich es üblicherweise nur an der Portal, also zB Abends im Bett oder so, also ist mein Fortschritt langsam, aber es macht Spaß bisher
  14. Danke, ich hab mich schon schlecht gefühlt, weil Yotei mir viel schwächer erschien als Tsushima. Ich bin kein Atsu Fan und finde es lediglich technisch und optisch auf top niveau, aber die story... is halt meh. Das gameplay macht hammer spass, reicht mir aber nicht, deswegen bin ich immernoch nicht durch mache immer wieder pausen. Es wird ja auf jeden fall ein Legends DLC kommen darauf freu ich mich schon wahnsinnig! Das wird mit dem gameplay bestimmt klasse. Aber danach sollen sie lieber was neues machen. Ein Ghost of 3 wäre okay aber ich vermisse einfach infanous und es wäre so geil ein infamous auf dem technischen level von yotei zu bekommen! Sucker punch haben letztens in nem interview gesagt, dass sie keine spiele parallel machen werden, nichtmal eine remaszer trilogie zu infamous kommt infrage als "nebrnprojekt" obwogl sie bock drauf haben, das spiel für das sie sich als nächstes entscheiden wird 100% der aufmerksamkeit bekommen, sollte das infamous, sly oder auch n remaster sein, das ist das so. Die frage ist wie sie yoteis performance einschätzen... ich hoffe man lässt sich nich zusehr von den woke vorwürfen treffen die bullshit sind, yotei hat für mich schwächen aber egal was sie in zukunft machen es wird sicher solide und cool :3
  15. Hier fehlt aber die Info über Versicherungen und Spritkosten. Das E-Auto hat keine, meine Freundin läd das Auto vollständig über Solar und hat keine weiteren kosten, sie hat bis aif ihre Motorräder keine Fahrzeuge mehr die Sprit kosten und erledigt dsmit alles, aber: ja, sie hat kein Balkonkraftwerk sondern eine volllwertige Anlage. Zudem sind deine Infos zu Balkonkraftwerken veraltet, sie aktuelle technik erzeugt locker das Dreifache schon allein dank Bifa Panels uvm. Meins hat heute bei Sturm 2kwh erzeugt, bei sonne oder gar im sommer mit villen sonnenstunden landete ich bei 12, ein anderes thema ist ob das alles verbraucht werden darf, bei Balkonkraftwerken ist das halt leider nich erlaubt, man muss immer etwa die Hälfte beim Anbieter kaufen, dass das mist ist, ist natürlich n anderes Thema, aber die armen Energieanbieter dürfen ja nicht leiden. Im übeigen kann meine Freundin Problemlos jederzeit die Strecke Bonn Dortmund zurücklegen um mich zu besuchen, also ganz kann deine Rechnung nicht stimmen...
  16. Willkommen zu Update #145! Ich hatte die Woche Sturmfrei, der Mann war zum Pokemon zocken 3 Tage bei seinen Jungs Da konnte ich hier etwas Ruhe genießen, musste aber auch arbeiten. Anfang der letzten Woche hatte ich 3 Tage Urlaub, einfach so, um zocken und Halloween Deko aufhängen. Besonders viel zu erzählen gibt es diese Woche also nicht, daher starten wir doch einfach mit dem Wesentlichen: Heute hab ich für euch das aktuellste Kapitel in Dead by Daylight und ein kurzes Game aus dem Hause Dontnod, das ich für den Kurzurlaub auserkoren hatte, mit Twin Mirror. Enjoy. Langsame Leser: 21 Minuten Durchschnittlicher Leser: 14 Minuten Schneller Leser: 10 Minuten Neues von Dead by Daylight, woop woop! Dank der Roadmap war ja bereits klar, dass im September noch ein DLC zu DBD kommt, aber ich hatte es schon fast wieder vergessen, weil der September so gut wie zuende war, als der DLC dann rauskam. Inhaltlich fand ich den DLC ziemlich unspektakulär, also abgesehen von dem Design, das ist nämlich klasse: Es gibt zwei neue Charas, beides sehr hübsche thailändische Damen, die mir gut gefallen. Beide Musikerinnen, die eine spielt Schlagzeug, die andere singt. Nur, dass die singende regelmäßig auseinanderfällt und sich als Krasue manifestiert Sie ist eine Opernsängerin, die für den Ruhm eingewilligt hat, dass das Krasue-Wesen des nachts ihren Körper übernimmt. Unser Killer ist also eine zierliche kleine Dame, was im Spiel heißt, sie kann nicht so gut sehen, weil sie viel kleiner ist als fast alle anderen Killer. Ähnlich wie das Schwein aus Saw. Da hier Amanda in der Maske steckt, ist der Killer auch super klein. Die Krasue ist, angelehnt an die asiatische Geisterlore, nur ein schwebender Kopf, an dem noch die inneren Organe dranhängen, daher kann ich auf Knopfdruck den Kopf vom Körper trennen und meine Opfer schwebend jagen, sie in meine Gedärme einwickeln und damit sogar bis zum Haken tragen. Oder ich peitsche sie einfach immer wieder damit, bis sie eine Art Infektion erleiden, ein bisschen wie bei dem Killer Plague. Für Trophies muss ich die Survivor 20-mal mit meinen Gedärmpeitschen downen, was nur geht, wenn sie besagter Infektion ausgesetzt sind, also muss ich sie 4- oder 5-mal schlagen, oder nur einmal, und dann abwarten bis die Infektion von alleine den Status erreicht den ich brauche. Aber sie können sich natürlich auch heilen, mit Pilzen, die auf der Map spawnen. Das Pilzwachstum beschleunigt sich, wenn ich oft die Körperform zwischen Menschlich und Krasue wechsle, also ist es für mich von Vorteil, nicht zu oft zu wechseln, der Kopf ist ohnehin super schnell, es gibt einen Sprintmodus mit Cooldown und ich muss nicht zum Menschen wechseln um Generatoren zu beschädigen oder sowas. Ich hatte dann glücklicherweise ein paar sehr seltene Gegenstände im Inventar, die die Survivor bei Beginn der Runde vollständig infizieren, was schnellen Trophyfortschritt brachte, auch wenn ich alle Items aufbrauchen musste Ich hab etwas gebraucht, um ausreichend mit Krasue umgehen zu können. Ihre Spuck Attacke, nutze ich bis heute nicht, weil ich nicht so recht weiß wo ich die ins Gameplay einbinden soll und meine Merciless Trophy kam auch erst beim dritten Versuch. Fast peinlich Insgesamt machte das Gameplay schon Spaß, einziger Kritikpunkt: Ich mag keine Killer, die Paletten nicht zerstören können, und das kann Krasue in der Kopfform nicht, genau wie Chucky oder Victor von den Twins, die sind halt klein und können darüber springen aber das Hindernis bleibt dann im Spiel, das nervt beim Jagen. Daher hab ich dann auch wieder auf meine Dredge gewechselt um die andere Trophy zu erspielen, für die ich Leute verletzen musste, wenige Sekunden, nachdem ich über ein Hindernis gestiegen bin. Ging schneller mit einem Killer mit dem ich Übung habe Die Überlebende Vee ist süß und als Schlagzeugerin wirklich cool. Laut Lore wurde sie auf ihrem letzten Konzert vom Nebel direkt von der Bühne geholt…Ihre Perks sind reine Supporter. Sie kann eine Musikeinlage geben, um alle Spieler zu buffen. Man bekommt dann mehr Fertigkeiten-Checks, die man nicht verkacken darf, aber dafür erhöht man die Chance auf Tolle Fertigkeiten-Checks, die Geschwindigkeitsboni geben. Die anderen Perks verbinden die üblichen Tasks ein wenig. Beispielsweise bekommt man mehr Heilgeschwindigkeit, wenn man vorher erfolgreich Generatoren repariert hat. Das ist gut, um die Leute mehr dahin zu animieren, in einer Runde nicht nur eine Aufgabe zu übernehmen. Es gibt Spieler, die nur reparieren, spielen aber nicht mit dem Killer, heilen nicht, etc. Dadurch bekommen sie auch weniger Punkte, aber es passiert oft, wenn Leute Solo mit Fremden spielen, weil sie dann nur auf ihr eigenes Überleben schauen. Solche Perks helfen, die verschiedenen Tasks miteinander zu mischen und belohnen Allrounder. Der Optimalfall ist schließlich, dass ein Survivor alles macht, bzw sich alle abwechseln, wer sich “nur” versteckt, überlebt auf Kosten anderer, also werden zurzeit häufiger Perks entworfen, die dem entgegenwirken. Insgesamt finde ich das Design der neuen Charas fantastisch, auch den Bezug zur Musik, eine Drummerin und eine Opernsängerin Aus den Perks nehme ich aber gerade nicht viel mit und die Trophäen waren in 6 oder 7 Stunden erspielt, und auch nur, weil es so nervig war Survivor immer in die Nähe eines Fensters zu jagen, über das ich steigen kann Nun habe ich vermutlich bis zum späten November Ruhe, weshalb ich nur meine Blutpunkte zum Leveln wieder aufgefüllt habe, immerhin kommen ein Killer und zwei Survivor, da brauch ich viele Punkte, wenn ich sie direkt ausstatten will Ich starte das Spiel daher immer noch mehrfach die Woche für Login Boni, und es gibt recht häufig auch “Entschuldigungs-Boni” wenn was schief lief oder sowas, und das ist immer gar nicht so wenig Zur Zeit läuft nun wieder ein Halloween-Event, aber meine Lust zu spielen hält sich etwas in Grenzen, auch deswegen, weil das einzige spannende Kostüm im Event für meinen Lieblingskiller Dredge komplett versaut wurde. Das wurde bei einem Fan Wettbewerb eingereicht und gekürt, aber die Umsetzung ist so doof geworden, dass die Community dem Gewinner schon Kondolenz-Beteuerungen zukommen lässt… Wie auch immer, jedenfalls habe ich gerade weder Lust auf das Event noch auf die Belohnungen, daher werde ich wohl erst Ende November wieder reinschauen. Krasue DLC 2x100% Da ich in letzter Zeit so viele große Brocken am Start hatte, wollte ich in meinem 3-tägigen Kurzurlaub was kleines spielen, wo ich in einem Aufwasch alles abschließen und nen kurzen Text schreiben kann. Ich hatte keine feste Vorstellung davon, was ich als nächstes spielen wollte, daher kam mein weirdes Hirn auf die angeblich witzige Idee, diesmal nach Gigabyte zu entscheiden. Ich brauche nämlich Platz. Welches Spiel auf meiner Festplatte war groß, aber kurz? Ja, ich habe in der Tat die “GB pro Spielstunde” berechnet zumindest von einer Reihe potentieller Kandidaten unter 15 Stunden und den besten Wert hatten Twin Mirror (20GB in 15 Spielstunden) oder Happy Humbles Burgerfarm (6 GB in 9 Stunden). Alles andere auf meiner Platte hatte weit weniger GB und immer mindestens 5 bis 10 Stunden. Also startete ich Twin Mirror, welches ich mir im Sale gegönnt hatte, als ich gerade große Lust hatte mehr Dontnod-Spiele auszuprobieren. Jaaaa Dontnod. Berühmt für Life is Strange 1, berüchtigt für die Katastrophe namens Lost Records… Ich hab mir gedacht, es kann nicht nur zwei Extreme geben, ich wüsste gern, wie es dazwischen aussieht. (Wie sie gekonnt LIS 2 ignoriert xD) Allerdings hatte Twin Mirror es auch schon nicht leicht. Das Spiel erschien mit deutlicher Verspätung aufgrund Verschiebungen 2020, also 4 Jahre nach Life is Strange 1 und es arbeitete ein anderes kleines Team daran. Dontnod hatte 4 Personen für das Spiel abgestellt, die restlichen Kollegen arbeiteten an Life is Strange 2. Zunächst war es außerdem Microsoft Exklusiv und den Vertrieb übernahm Bandai, nicht Square Enix wie bei LIS, was auch schon irgendwie auffällig ist. Zunächst sollte es ebenfalls ein Episoden-Game werden, wurde es am Ende doch nicht, und wenn ich mir jetzt anschaue, wie kurz die Story ist, ist das auch kein Wunder. Von der Länge her umfasst es vielleicht zwei Episoden, also etwa 4 Stunden, aber eigentlich erscheint es mir noch kürzer, weil kaum etwas passiert und es nur “länger” ist, weil der Protagonist scheisse langsam läuft, die Steuerung ist all over the Place und man kann nichts überspringen. Man merkt's schon, mein Lieblingsgame ist es jetzt schon mal nicht geworden. Diese Infos hatte ich auch schon beim Kauf des Spiels, also startet ihr jetzt mit derselben Grundlage wie ich Ich fuhr mit dem Journalisten Sam in seine Heimatstadt. Mir fiel gleich auf, dass die Grafik neuer aussah als bei LIS aber trotzdem wirkte das Spiel “älter”, falls das irgendwie Sinn macht. Die Figuren wirkten steif, glatt, die Grafik war zwar detaillierter aber auch “zu sauber”. Am meisten störte mich aber schnell das Interagieren mit der Umwelt, denn wie gesagt, die Steuerung war freundlich ausgedrückt nicht ganz einfach. Kam ich einem Objekt näher, erschienen Interaktionsbutton, diese reagierten aber auch auf den Winkel von Sams Körper, der Kamera und diese Aktionsbutton schienen sehr zimperlich zu sein. Es konnte vorkommen, dass ich mehrere Interaktionen hatte wie “Look” und “Read” oder “Talk” aber je nach Winkel oder Abstand war einer davon manchmal nicht da. Ich wusste aber vorher nicht ob ein Objekt eine bestimmte Interaktion hat, außer der Button blitzte direkt auf oder wenn ich im Guide nachgeschaut hatte Insgesamt gab es einige Objekte, wo der Button, den ich suchte, sehr schwer herauszukitzeln war, wodurch ich auch schlicht Optionen übersah, weil ich schon sehr schnell keine Lust mehr hatte 5 Min vor jedem Objekt zu stehen und verschiedene Winkel auszuprobieren die vielleicht eine andere Option zu Tage förderten. Da es aber eine verpassbare Trophäe gab für 8 Erinnerungsstücke, die ich nicht verpassen wollte, schaute ich für diese 8 Szenen in einen Guide und entschied mich, alles andere lockerer anzugehen. Wenn ich nicht alles sah, sah ich eben nicht alles. Sam hier besuchte also seine Heimat Basswood. Dort ist er teilweise nicht sehr willkommen, da er einen Enthüllungsartikel über die Mine geschrieben hat, die vor ein paar Jahren hier der Hauptarbeitgeber gewesen war, aber nicht nach gesetzlichen Regelungen agierte, wodurch es zu Unfällen kam. Das Ende der Mine machte viele Einwohner arbeitslos, die die Schuld bei Sam suchten, während nur wenige kluge Leute erkannten, dass die Mine eh nicht mehr lange gehabt hätte und das Unternehmen nunmal nicht seriös gearbeitet hat. Sam kommt daher auch nur zurück in die Stadt, weil sein ehemals bester Freund bei einem Autounfall verstorben ist und heute beerdigt wird. Dabei stellt mir das Spiel noch vor Erreichen der Kleinstadt einen Partner zur Seite: HIM. Am Anfang hat er gar keine Bezeichnung und eigentlich keinen wirklichen Namen, aber da ist dieser andere Typ, mit dem Sam sich unterhält wie mit einem alten Freund. Und nur Sam kann ihn sehen. Ob er ihn sich einbildet oder eine übernatürliche Ursache vorliegt verrät das Spiel mir nicht, aber das Spiel selbst hatte vor Veröffentlichung damit geworben “diesmal keine Übernatürlichen Komponenten” zu beinhalten, also war ich natürlich von Anfang an auf der psychologischen Schiene. Das Spiel heißt zwar Twin Mirror, und man überlegt schnell, ob es irgendeine Form von Zwilling ist, aber davon ab, dass HIM deutlich anders aussieht und übernatürliche Erklärungen wegfallen, hat das Spiel damit irgendwie schon seinen spannenden Twist verschenkt. Und da es sich komplett auf die Handlung konzentriert und so tut, als wäre HIM ein vollkommen normaler NPC ohne ihn weiter zu thematisieren, habe ich also dasselbe gemacht und ihn einfach als imaginären Freund hingenommen, während wir zur Totenwache in einen Pub fahren. Sam unterhält sich mit allen, die er kennt, und die eine Hälfte bringt ihm offene Abneigung entgegen, die andere Hälfte hat Mitleid, aber alle raten ihm irgendwie, besser nicht in der Stadt zu bleiben. Da wäre der Dorfpolizist, der Barkeeper, sein alter Chef von der Städtischen Zeitung, Nachbarn aus der Apotheke und seine Ex, Anna. Stress mit der gibt es nicht, kein Beziehungsdrama. Obwohl sie mit dem Verstorbenen liiert war, also ist sie die Ex von Sam und vom Toten besten Freund… aber wir machen das nicht zu ner weirden Nummer, wir sind hier alle erwachsen. Anna singt einen Abschiedssong, der mir nicht sehr gefiel und mich darüber nachdenken ließ, wie unauffällig bis uninteressant die Musik bisher war, und Annas Song war irgendwie die Krönung davon, denn den fand ich sogar richtig schlecht. Etwas, was nicht nur LIS besser gemacht hat, sondern definitiv auch Lost Records besser im Griff hatte. Aber gut, ich bekam den Eindruck, dass man in Twin Mirror einfach weniger Effort gesteckt hat, zumal Anna keine professionelle Sängerin sein soll, das ist ja auch fein. In dem Zusammenhang merkte ich auch, wie sehr mich Sams roboterhafte Stimme nervte, allerdings war er der einzige mit diesem Problem. Er klang eben, als würde er einfach desinteressiert seine Sätze vorlesen (etwas, das direkt nach Spielen wie Clair Obscur und Death Stranding umso krasser auffällt, ich bin jetzt für immer verdorben xD). Anna hingegen war ein schönes Gegenbeispiel, die machte ihre Sache gut, ebenso Sams Patenkind Joan, die wir ebenfalls treffen. War also nicht alles Kacke, aber Sam als Protagonist funktionierte für mich nicht. Da half es auch nicht, dass ich bald verstand, worauf das Spiel hinaus wollte. Während ich die oberflächlichen Probleme der mehr oder weniger archetypischen Leute erfuhr, mich bei Joan entschuldigen muss, weil Sam die Stadt verlassen hat ohne ihr etwas zu sagen und dann plötzlich mit Black Out und blutigem Hemd aufwache, bekomme ich die Chance besonders hervorgehobene Dialogoptionen zu wählen. Blau oder Gelb, Sam oder HIM. Wobei HIM mir sympathisch ist. Er redet oft auf Sam ein und zunächst dachte ich, er ist sowas wie der kleine Teufel auf seiner Schulter, weil er etwas berechnend wirkte, dann merke ich aber, dass es eher andersrum ist, da er oft die sozialverträglicheren Vorschläge macht und Sam an die Gefühle der Gesprächspartner erinnert. Weil ich schon wusste, dass ich 4 Enden erspielen würde, entschied ich mich dann immer die blauen Antworten zu wählen, welches Sams Gedanken entsprach, weil das leicht zu merken war. Diese waren meist also rational und der Wahrheit und Logik folgend, obwohl die erste Entscheidung die war, ob wir für Patenkind Joan den Tod von ihrem Papa untersuchen. Wir sagen nämlich - “Ja.” Und ich dachte, das wäre eher die soziale Antwort, im Gesamtbild war sie es aber nicht, da Sam tatsächlich Ungereimtheiten an dem angeblichen Autounfall sah und HIM war nur deswegen dagegen, weil sie im Falle eines Dead Ends erneut ihre Hoffnung verlieren würde. Macht Sinn! Okay, aber nun ist da dieses blutige Hemd am Morgen nach der Feier. Da Sam sich nicht erinnern kann und Panik bekommt, muss er sich zusammenreißen und das ist eine ganz verrückte Sequenz. In seinem Kopf oder Unterbewusstsein erlebt Sam seine Panik als dunklen Korridor voller Glastüren, die ihn bremsen, wenn er dagegen rennt. Manche sind jedoch beschriftet mit Worten wie “Calm Down” oder Ähnlichem, das sind die Türen, durch die ich dann durchgehen muss. Das ist ein interessantes Minispiel, das ein bisschen den (erfolgreichen) Verlauf einer Panikattacke in Bilder übersetzt und für sowas hab ich viel übrig! Das Sam seine Probleme oder auch nur Überlegungen immer in seinem Kopf löst, hab ich auch davor schon erlebt, dargestellt wird das als sein “Mind Palace”. Eine Welt aus Kristall in der er sich in Ruhe mit HIM unterhalten kann, seine Erinnerungen in aller Deutlichkeit vor sich sieht und damit herumspielen kann. Spielerisch finde ich das sehr interessant und begegne im Spielverlauf noch einigen Situationen, in denen er Rätsel in seinem Mind Palace durchspielt um zu durchschauen, was wirklich passiert ist. Er untersucht zunächst, was in der Bar passiert ist und stellt fest, dass er betrunken in eine Prügelei verwickelt war, mit einem Ex Reporterkollegen, der noch immer in der Zeitung tätig ist. Dort finden wir ihn dann erschossen in seiner Schreibtischkabine und rekonstruieren den Mord, was mir aufgrund der Steuerung nicht schnell genug gelingt, das Spiel springt dann einfach weiter. Anna erwischt mich an der Leiche, aber sie glaubt mir und wir rufen nicht die Polizei, untersuchen stattdessen den Unfallort, wo der Bestie ins Gras gebissen hat. Dort spricht selbst für den Laien alles für Sabotage und ich denke direkt: Das muss ein Polizist vertuscht haben, denn ALLES davon kann man SO leicht bei einer Untersuchung nachweisen, es kann nicht sein, dass die Polizei das nicht gecheckt hat. Also war es der Polizist, oder das Spiel ist schlecht geschrieben. Spoiler: Glücklicherweise war es tatsächlich der Polizist Auch wenn Sam das in dem Moment noch nicht weiß. Aber das ließ mich irgendwie ganz schön aufatmen. Anna wird dann daheim überfallen, wir finden heraus, dass der tote Bestie, auch Reporter, einen Enthüllungsartikel über einen möglichen Drogen-Ring in der Kleinstadt schrieb und wir finden seinen Informanten in einem Trailer Camp. Dort leben viele ausgestoßene und Mittellose und die meisten sind nice. Eine schnitzt Holzskulpturen, die ich sehr cool finde. Aber die wollen mich alle nicht zu dem Informanten lassen, weil sie als Familie zusammenhalten. Gut, aber ich spiele ja ein totales Arschloch, deswegen ist es kein Problem für Sam einfach die Holzskulpturen - mitten im Wald, voller Holzspäne und Laub, direkt neben den Wohnwagen - anzuzünden. Ja, anzuzünden. Sorry, aber ich habe dafür absolut null Verständnis. Das arme Mädel, dass diese Skulpturen mit Herzblut gemacht hat, kann NICHTS dafür, im Wald kann ein Brand SO schnell eskalieren und das ganze Camp ist eine Wohltätigkeits-Geschichte einer Privatperson, die selber auch nicht viel hat. Aber für eine winzige Information zünden wir das einfach alles an, damit die Leute abgelenkt sind und ich den Informanten verprügeln kann. Ich habe nicht mal eine Option, das anders zu machen, und muss im Mind Palace noch den perfekten Ablauf planen, an dem auch Anna beteiligt ist. Ich checke absolut nicht, wie sie ihm dafür nicht eine scheuern kann, und mein Prota ist irgendwie bei mir unten durch. Schlimmer noch - er ist hier der Held, das Camp anzuzünden hat ZERO Konsequenzen, keiner findet das schlimm oder komisch und wir gehen einfach zum Showdown über, wo wir den Polizisten überführen und mit ein paar Entscheidungen ein Ende herbeiführen können. Boah, wie mich das genervt hat. Ich versuche den Polizisten dann noch irgendwie zu überwältigen, dabei wir Anna leider erschossen und das Spiel endet mit einer weiteren Beerdigung. Zudem muss ich im Mind Palace endgültig entscheiden, ob ich HIM bei mir haben will. Er ist tatsächlich Sams imaginärer Freund aus Kindertagen, mit ihm erwachsen geworden und sollte wohl eine Art Gegengewicht zu Sams von Natur aus logischer und somit sehr unsozialer Denkweise sein. Sam ist möglicherweise auf dem autistischen Spektrum oder leicht soziopathisch und HIM hat diese Züge immer ausgeglichen. Ich mag HIM und würde ihn behalten, aber für das blaue Ende wähle ich gegen ihn. Er verlässt die Bühne mit den Worten “The world is an ugly place when you can really see it.” Ja. Total wahr. Traurig und wichtig. Im Kontext eines Spiels, dass ich ansonsten aber als ziemlich schlecht empfinde, wirkt diese kleine Wahrheit leider eher wie ein pseudo-intellektueller Glücks-Hirnfurz statt einer Weisheit, auf deren Enthüllung die Autoren im Spielverlauf hingearbeitet hätten. Und vermutlich ist seine Abwesenheit der Hauptgrund, warum meine Anna dann sterben muss, weil HIM mir keine Hinweise mehr geben kann als es zur Auseinandersetzung kommt ^^” Das war Playthrough 1. Und ich war eine Mischung aus gelangweilt und sauer auf Sam und hatte eigentlich keine große Lust mich weiter mit dem Spiel zu befassen. Immerhin war es wirklich kurz gewesen und ein zweiter kompletter Run würde hoffentlich schneller gehen. Aber die verpassbare Trophy hatte ich im Sack und das Spiel hat eine schöne Kapitelübersicht mit reiner Collectible-Option, genau wie die Life is Strange Spiele, immerhin, also war das recht schnell erledigt, da ich hier auch Konversationen und Sequenzen teilweise wegdrücken konnte. Anders sah das dann bei dem anderen Spieldurchgang aus. Ich startete in Kapitel 3 mit der ersten “Logik/Sozial” Entscheidung, wo ich nun gelb, also sozial, auswählte. Ich konnte alle anderen Entscheidungen oder Gespräche führen, wie ich wollte, diese großen Entscheidungen waren wirklich selten, es gab vielleicht 6 oder 7 Stück? Leider läuft Sam SOOO VERDAMMT LANGSAM und ich konnte ab hier absolut nichts mehr wegdrücken, das scheint nur beim Sammeln von Collectibles zu gehen, also klickte ich mich durch das zähe Elend und hörte nebenbei Musik von Clair Obscur Im Spielverlauf ändert sich selbst durch die Entscheidungen wirklich gar nichts, wodurch ich gar keinen Wiederspielwert erlebt habe und nur noch wütender auf Sam wurde, als er nochmal das Camp anzündete =_= Final musste ich noch einfache Enden erspielen, für die man nur das letzte Kapitel neu starten muss, da man im Showdown mit dem Cop immer mehrere Optionen hat. Anna kann in zwei Enden sterben und in drei Enden leben, Trophäen gibt es nur für vier Enden direkt und das Fünfte ist eine Art Bonus, in dem Sam sich entscheiden kann, auch in der Kleinstadt bei Anna zu bleiben statt wieder zu gehen, was ich dann auch für eine Trophy (“Alle Enden”) brauche. Es war nur etwas unübersichtlich, dass es keine eigene Trophy hat, zumal ich einmal mit einem Ende gleich Zwei Ende-Trophies erspielt habe, die eigentlich nicht zusammenpassen, das muss also ein positiver Bug gewesen sein… Gut für mich Nun. Also, mein Bild von Dontnod ist jetzt nicht gerade wieder zurechtgerückt. Ich habe nicht viel erwartet, da die Kritiken schlecht ausgefallen waren, aber ich habe vielleicht doch minimal mehr erwartet als das, was ich bekommen habe. Dabei ist das Spiel im Grunde solide, macht aber an den Stellen Fehler, auf die es mir angekommen wäre. Und ggf hätte man bereits mit einer 5% höheren Laufgeschwindigkeit schon viele Gemüter besänftigen können, inklusive meinem Die Idee war eigentlich mega. Mir gefiel der Mind Palace und wie ich dort Zusammenhänge rekonstruierte. HIM als Charakter war cool und es wäre sogar völlig in Ordnung gewesen HIM gar nicht weiter zu erklären, ich hätte gar nicht wissen müssen, dass er ein imaginärer Freund ist, Sam als Charakter hat das für mich eh nicht gerettet. Ein paar wirklich schöne Screenshots hat es auch hergegeben, ein paar weitere gibt es unten im Spoiler. Ich find es okay, dass ich jetzt 12 Stunden für diese Platin aufgewendet habe, aber ich fand es ebenso okay, dass ich mich danach für ein absolutes Comfort-Game entschieden habe um sicherzustellen, dass ich den Rest des Urlaubs eine wirklich gute Zeit habe Platin #518 Serie: The Bear Season 2 Episode 4 bis Season 3 Episode 9 Filme: Shutter The Thursday Murder Club Buch: Schau zu den Sternen, blick nicht zurück Savage Season Band 3 Sayonara Tokyo, Hallo Berlin Band 1 Das Band der Unterwelt Band 1 Piece Band 6 bis 10 (Ende) (ungelesene Manga 334 T_T) Das wars schon wieder Mittlerweile haben wir fast November, das Jahr ist quasi davongerannt, dabei habe ich den Eindruck gar nicht viele verschiedene Spiele gespielt zu haben. Der Ghost of Tsushima Legends Modus findet bald ein Ende, wir haben alle einen Max-Level Charakter und planen nun einen Raid-Termin für die letzte Trophy, den Iyo Raid. Gleichzeitig bin ich mit dem Klaus fleißig am Geisterjagen in Phasmo und übe schon für die härteste Challenge Apocalypse Gold. Nebenbei läuft Ghost of Yotei, welches mich bisher nicht begeistern konnte, außer rein technisch und zum Ausgleich drehe ich Runden in Dont Starve, das ist aber bald schon wieder zuende. Da auch ein neuer Wobbly Life DLC kam spielen Marcel und ich hin und wieder, aber immer nun n Stündchen, da der DLC nur so mittel begeistert. Im Grunde freu ich mich, wenn ich die Ghost Spiele bald gegen FF Rebirth eintauschen kann, ich hab langsam Lust da endlich weiter zu machen, wollte mir aber meine Muscle Memory nicht verderben Vermutlich wird es also mein Spiel zum Jahresabschluss, wenn ich mir meine Liste so ansehe O_O Bis demnächst!
  17. Ja da hast du recht, im Grunde ist meine Wahrnehmung da genauso einseitig, das ist aber was ich meinte mit den Spielerprojekten, dadurch kann an seine Sichtweise einfach darstellen es uss nicht "die richtige" interpretation sein, aber es ist meine. Und das scheint das Spiel auch ein bisschen zu wollen. Ja das ist wahr. hier ist einfach die frage ob man sich nicht noch ne halbe stunde hätte zeit nehmen können bevor sie anfangen sich zu prügeln Aber ich vermute bei beiden war der frust und das Bedürfnis nach einer Lösung/erlösung/ einem ende zu groß und irgendwo ist es immernoch ein spiel das nunmal 2 Enden zur verfügung stellen wollte. Im nachhinein bereue ich es total Scielnicht mehr getestet zu haben, auch wenn mir auffiel, dass sie als "last Stand" immer nen krassen jb gemacht hat obwohl ich sie nicht gelevelt oder groß ausgestattet habe. Ja genau, hoffe das wird im kommenden Spiel dann thematisiert. im grunde krass wie viele möglichkeiten sie jetzt haben Spinoffs zu machen bzw andere Ecken zu erkunden Macht ja nix, kein Druck. und wenn du selber schreiben willst dann da wo die Lust da ist, muss ja nicht über alles sein was passiert ist. Ja ach das mache ich ja auch so Ja im Grunde hatte ich schiss, dass ich mir damit selber den Twist verbaut hab, was dann auch so war, auch wenns ein gutes Gefühl war die Bestätigung zu bekommen, aber zumindest wusste ich nicht genau "wie" man es gelöst hat und das Spiel hatte ja auch noch andere Twists wie Gustave, die schon unerwartet kamen. Aber ja, das Main Ding war für mich eher so "ok get it over with, ich weiss das "was" schon, erzähl mir das "wie und warum". Aber auch witzig - viele Songs verraten die Geschchte schon relativ offen und auch früh, wie Une vie a t'aimer, was die komplette Story offenlegt im zweiten Bosskampf unter dem Monolith, obwohl das erst ne Stunde später nach dem Kampf gegen die Paintress dann erkärt wird. nur zum einen ist es ein schnörkeliges französisch (und Lumiere ist zB ein franko-spanischer dialekt den keiner versteht xD), und man versteht auch sicher nicht alle lyrics während man gerade im Bosskampf ist, aber man muss die Lyrics komplett wörtlich nehmen um den Plot zu sehen und das hat wohl auch keiner gemacht Hab von französich sprechenden Spielern gelesen, die meinten, die haben nur die Hälfte verstanden und das Gerede von Gemälden in den Songs nur als Metapher gesehen, überrascht waren wohl die meisten.
  18. Leider nein, mein Mann ist 100% HO Das Auto stammt aus einer zeit als er beruflich noch Kundenbesuche machte auch mal im Ausland, das ist nun komplett eingebrochen, aber deswegen geben wir das Auto nicht ab. Ich fahre immerhin 35kM pro Richtung aber der Arme leidet trotzdem unter seltenen Ausflügen. Hin und wieder Städtetrip. Ich hab zuletzt tatsächlich nur Positives Feedback gehabt, die Zeiten in denen Leasing versteckte Kosten hatte oder hintenraus eher unattraktiv war sind seit E Autos echt vorbei. Zumindest wenn man nicht blind zuschlägt
  19. Das Geheimnis heisst leasing. Freundin hat aktuell zB einen tollen Vertrag. Effizientes E-Auto für 200€ im Monat. Wartung ist da schon drin und wenn es nicht mehr hält wird es ersetzt. Das Auto mag ihr nie gehören aber man spart den Sprit, jede Fahrt schadet nicht mehr der Umwelt und 200€ sind für ein Auto kein Geld. Allein der Sprit sind ja 100€ im Monat oder mehr je nachdem wie viel man damit fahren muss, zB zur Arbeit. Und dann die Anschaffungskosten dazu, die meist mit Krediten verbunden sind. Ich fahre nur 4 mal Im Monat zur Arbeit und dazu 4 Wocheneinkäufe, das allein sind ja 100% Diesel. Wenn man jetzt seinen Strom für das E Auto auch nich selber produziert (Solar) hat man richtig gewonnen. Ist im übrigen auch billiger als tanken, wir haben gerade ein Balkonkraftwerk gekauft, das hat 1200€ gekostet und würde mein Auto beladen, daher ist es auch mein Ziel vom Diesel weg zu kommen, aber wir werden das Auto nicht sinnlos abgeben, erst wenn es schrottreif ist und das wird die nächsten 10 jahre hoffenlichnoch nicht passieren, ist schließlich gerade abbezahlt Edit: ja das ist nur die Sicht für den Verbraucher, natürlich wäre es wünschenswert, wenn im Leasing auch erstmal der Akku ausgetauscht wird, bevor der Akku getauscht wird, ich bin aber sicher dass genau das kommt, weil das Auto zu tauschen in einem 200€ vertrag teuer würde. Erfahrungsgemäß entwickelt sic h die technik da am schnellsten weiter, wo die Industrie geld sparen muss, besonders beim Auto! Also günstigere Akkus werden bald nicht mehr das Thema sein.
  20. Willkommen im club Und willkommen daheim Erstmal wieder abonieren
  21. Juhu Ja jemehr Meinungen desto besser! Ich glaube aber nicht dass jemand Maelle verteidigen muss, ich denke ihre Fanbase ist die größte von allen, und ich sehe das total. Es ist definitiv eine schwierige Person, im Grunde sind beide Geschwister sehr gebeutelt und jeweils "schuld" am Leid des anderen, in mehr als einer Hinsicht. Es war aber keine Eifersucht, es wird später sehr deutlich, dass er das tatsächlich aus Berechnung getan hat, da die Gefahr bestand Maelle würde ihm nicht helfen die Paintress zu bekämpfen wenn sie feststellen würde, dass ihr "Bruder" Gustave sich dann auflöst. Er hatte die Hoffnung sie ist vernünftig und verlässt das Gemälde am Ende, er kann schön sterben und alles ist gut, aber Gustave hätte sie ans Gemälde gebnden. Das wird auch später im Gespräch nochmal klar, wo er ihr beichtet dass er nicht eingegriffen hat. Ich meine kaputt sind die alle, das ist kein Wettbewerb ^^" Aber Ja, alles dient diesem Plan, das macht die Lügerei natürlich nicht besser. An der Stelle habe ich auch das Gefühl gehabt, das selbst Verso die Bewohner des Gemäldes nicht als Lebewesen sieht, was mich ja auch bei den Paintern generell so aufgeregt hat, aber auf der anderen Seite behandelt er die Expedition und dazu Monoko viel menschlicher als Mama, Papa und Clea. Aber auch menschlich im Sinne von scheiße, da stimme ich dir auch vollständig zu, aber dieses von oben herab, das Gefühl dass er keine menschen sieht ging für mich weg, Ob es feige ist, wenn das Leid so groß ist, dass man nur noch sein eigenes Ende sehen kann, kann man jetzt diskutieren. Zumal sein Ende ja auch bedeuten würde das Aline, Renoir und Alicia wieder heimkönnten um endlich gesund zu werden, das ist durchaus ein selbstloser beweggrund der oben drauf kommt. Er bekommt ja mehrfach eine Standpauke von Lune, die den Nagel gut auf den Kopf trifft. Er hätte sich öffnen können. Und VIELLEICHT hätte es eine andere lösung gegeben, Maelle hat am Ende ja so eine andere Lösung gefunden, aber ich persönlich verstehe, dass er nicht wollte, dass einfach andere Painter weilter den Job übernehmen, der scheinbar am Leben und der Psyche zerrt (wie man an der kaputten Maelle in "ihrem" Ende sehen kann). Ich persönlich sehe in Verso so viel Leid, über 100 Jahre das Objekt der begierte, des Leids, der Liebe und Trauer von 4 Menschen zu sein, obwohl er nicht wirklich echt ist, aber das alles auffangen muss, er wurde erschaffen um leid zu lindern aber sein Leid war allen egal, die Painter haben eine Puppe mit einemZweck erschaffen und nicht begriffen, dass dieses Wesen auch leidet. Vielleicht irgendwann, als der echte Renoir sich dafür am Ende entschuldigt hab ich den Eindruck, dass Verso zum ersten mal hört, dass jemand seine Perspektive einnimmt, aber war ein bisschen spät. Das er das überhaupt solange mitgemacht hat. Das ist für mich leider ein total persönlicher Punkt. Auf der Beerdigung meiner Oma, die mich aufgezogen hat, ich hab ja nicht bei meiner Mutter gewohnt bis ich 12 war, hab ich nicht geweint. Traurig war ich trotzdem aber ich war zum einen schon immer etwas gefasster und zum anderen hat sie wahnsinnig gelitten an diversen verstorbenen, suizid in der familie und dann ihr Krebs) und ich dachte es war gut wie es ist. Ich wurde auf der Beerdigung dafür von einer Cousine total fertig gemacht, ich wäre ja ein gefühlloses Monster, weil ich nicht weine. besagte Person war in meinem Alter und hat Oma einmal im Monat besucht, für sie ist die Idee gestorben eine Oma zu haben, für mich war das mit dem verlust einer mama und meinem Zuhause verbunden. Ja kein wettbewerb aber ich hab auf eine Weise getrauert und ich finde es total furchtbar, wenn man Trauer an den Tränen oder einem festen Verhaltensmuster festmacht. Deswegen war das der erste "große" Moment, an dem ich Maells Verhalten selbstbezogen und egoistisch empfunden habe, überhaupt nicht empathisch, es war für mich der Hinweis, dass sie den schlechtesten Umgang mit dem Tod bisher hat und daher bei ihr auch am meisten schief gehen kann. Aber genau deswegen mag ich Projekte so, die Spielerfahrungen sind individuell, was ich dem Spiel nur anrechnen kann ist, dass es so gut geschríeben ist, das so viel unterschiedliche Resonanz überhaupt möglich ist, sonst hätten wir ja alle dieselbe Meinung. Ja absolut, er maelle machen hier beide dieselben Fehler. Hier sieht man aber auch Maelles "scheinheiligkeit". Bei Alicia sagt sie, das war ihr wunsch, sie wollte das so, Bedenkt aber nicht dass sie Verso nen Abschied hätte geben können, der stand doch direkt daneben und es ging um ne Minute. An Alicia hing sie nicht mit persönlichen Gefühlen (oder minimal) Aber Verso bettelt unter Tränen um sein Ende und hier akzeptiert sie es nicht, weil SIE die zweite Chance mit IHM leben zu können nicht verschenken will. Das ist egoistisch und mit zweierlei Maß gemessen. This. Seh ich, ja. Zumal nicht 100% geklärt ist wie das Ende genau zu deuten sein kann, das wollten die Entwickler ja auch gezelt offen lassen. Es besteht ja die Chance das Maelle den kleinen Verso, der die ganze Zeit malt, also das Reststück der Seele gerettet hat indem sie ihn in den kleinen Jungen verpflanzt hat, der bei Konzert neben ihr sitzt. Das würde mich minimal mit der Entscheidung versöhnen, denn der Junge wollte ja niemals malen, wollte Klavier spielen und wurde über 100 jahre wie ein sklave da drin am malen gehalten, womit maelle gleich zwei Versos verdammt hätte, wenn sie nicht irgendwas für ihn getan hätte. Aber es gibt nicht wirklich hinweise für die Theorie außer dass der kleine Junge so präsent in maelles Ende zu sehen ist. Und die korrumpierte Maelle ist zwar ein Horror, aber sicher auch für Verso, der das ja nie gewollt hat, auch wenn sie dieses leben mit ihm leben wollte und ich es egoistisch finde wie sie das durchsetzt über deinen Kopf und Wunsch hinweg, wird er obendrein auch noch darunter Leiden, dass er die echte Maelle/Alicia über die jahre dahinsiechen sieht. Ja ich muss sagen ich war von Anfang an auf der Seite der Bewohner von Lumiere. Und für die Streiten sich gerade ein paar Götter über den Verlust von einem Kind, aber niemand redet eben über die Verantwortung gegenüber der Schöpfung die sie erschaffen haben, das niemand. Verso nicht, und Maelle nicht. Und die Eltern schonmal gar nicht. Renoir ist ein toller charakter aber im grunde sagt er jedes Jahr zu seiner Frau Komm jetz nach Hause oder ich erschiesse wieder 2 deiner Hauskatzen, mehr is das nich. Die Bewohner sind dieser Willkür unterworfen in Versos Ende verschwinden sie dann trotz allen, obwohl er sie sogar mochte. Immhin habe ich den Eindruck, da alle wissen was Sache ist, scheint ihm niemand böse zu sein. Sciel war ja zuvor schon diejenige die gesagt hat, sie sieht sein Leid und würde sowas niemandm antun wollen, jetzt wo sie das versteht. Aber Amelle kann sich die Welt jetzt auch einfach schön malen und welche Entscheidungen genau sie da getroffen hat ist auch unklar, aber für mich fühlte sich das nicht gut an. Ja das stimmt Und Clea ist wohl eine Bildhauerin, also alle drei sind Enttäuschungen für die Mama Renoir war ja auch kein Maler er hat es von Aline gelernt, aber für ihn war das ja scheinbar dann auch was tolles. Aber hier ist halt so ein Punkt, der für mich noch unklar ist: Ein Stück von Versos Seele ist in dem Gemälde, das ist der kleine Junge, der malt. Bedeutet das, das man beim Erschaffen immer ein Stück von sich abgibt und hat das negative Konsequenzen? In diesem Fall haben sie auch den kleinen Verso gezwungen zu malen damit das Bild erhalten bleibt, die Frage ist, ob Bilder irgendwann eigentlich verschwinden müssen, damit die Maler nicht nach und nach ihre Seele verlieren O_O Wie bei Harry Potter mit Voldemords Horcruxen? Vielleicht war es jetzt aber auch nur negativ, weil verso nicht aus seinem eigenen Wunsch heraus Maler war, oder weil sein Bild von Mama und Papa so verändert wurde. An sich fand ich die Idee schön, dass man beim Erschaffen eines Kunstwerks seine Seele hineingibt. Aber hier würde ich gerne mehr erfahren, jenachdem was dann im kommenden Spiel als nächstes thematisiert wird finden wir das ja vielleicht noch raus. Du hast nicht Unrecht, aber die meisten guten Villains sind einfach Opfer. Das schließt sich also nicht aus. Zumal ich persönlich der Meinung bin, dass sie es am besten hatte. (Das ist aber eigentlich egal, jeder erlebt sein eigenes leid immer am schlimmsten, und das ist legitim, von außen ist das Urteil immer leicht...) Sie ist freiwillig in das Gemälde gegangen, nur das Leben der Maelle wurde ihr aufgezwungen, aber am Ende hatte sie eigentlich gute 16 Jahre. Sie wurde rumgereicht ja, aber alle waren gut zu ihr. ihre Welt ist apocalyptisch, aber sie hat darin immer noch das Abenteuer gesehen und war eine relativ gut gelaunte 16 Jährige. Und Alicia? Die hatte es vielleicht ein bisschen schwerer, weil sie zum einen die Jüngste war und scheinbar wie du sagst auch eher Autorin als Malerin war (wissen wir nicht, fühlte sich für mich aber auch so an) wodurch sicher ein gewisser Druck im Elternhaus da war, aber dem entgegens tehen die Geschichten wie die Kinder zusammen mit Monoco und den anderen im Gemälde eine schöne Kindheit hatten. Aber schlimm wurde es wohl "erst" mit Versos Tod und on top zu dem Verlust kam die Famlie, die ihr die Schuld gab. Wobei ich glaube, dass Renoir das nicht getan hat, nur die Damen, und selbst bei Aline und Clea bin ich unsicher, ob das nicht quasi ein Missverständnis ist. Zum einen würde durch ein "vernünftige" Trauerbewältigung das Verhältnis sicher wieder besser, zum anderen glaube ich bei Clea, dass sie schlicht das beschissenste Los von allen hat. Die ist wohl die Älteste, und die Erstgeborenen müssen ja immer schnell erwachsen werden um für die anderen Kinder wie ersatzeltern zu sein, das war sie auch. (Selbst wenn Verso älter sein sollte scheint sie diejenige zu sein, die immer Verantwortung übernommen hat) Aber jetzt ist sie auch noch der Ersatz in diesem Painters Council, von dem wir noch nicht wissen was er bedeutet, und in der Realität herrscht eine Art Krieg, sie scheint gerade absolut alles zu wuppen und ist frustriert, ich glaube sie hasst ihre Eltern am meisten und nicht Alicia, auch wenn sie sich oberflächlich so scheisse benimmt. Ich bin gar kein großer Clea Verteidiger aber ich glaub sie hat es echt schwer und meint es nicht böse, sie scheint nur als einzige auch noch zu sehen, dass die Welt sich leider weiterdreht und der Krieg nicht wartet bis Mama und Papa fertig sind mit malen. Ja das stimmt auf jeden Fall. Ich glaube es ist auch so gewollt, dass wir als Spieler den Konflikt erleben sollen. WIR haben die Expedition gespielt, für uns war absolut alles umsonst, wenn wir Versos Ende wählen und alle im Gemälde sterben. Aber das ist dann ja auch egoistisch, denn unser Verzicht auf die Welt für die wir gekämpft haben kann dafür jemanden von Leid erlösen. Es ist ein kleiner Spiegel der einem vorgehalten wird, aber er ist nicht zu krass on the nose glücklicherweise, damit Spielraum bleibt alles auch anders zu interpretieren. Ja da stimme ich auch total zu. Meine präferenz ist schon, dass Lumiere existieren soll, ich habe im Spiel kaum geweint, was schon untypisch für mich ist aber ich war diemeiste Zeit super wütend, dass man plötzlich 2 Makrokosmen höher die Family der "Götter" thematisiert und Lumiere plötzlich egal ist. Also es war grandios, aber ich würde Verso und Maelle ohne zu zögern opfern um Gustave zu haben gleichzeitig mag ich aber auch die Dessandre Familie. Mit Maelle könnte ich mich zumindest versöhnen, und Verso hab ich auch gern, aber die Bedingung wäre, dass Lumiere leben kann und das scheint aktuell eben nciht beides zu funktionieren. Im Grunde könnte ich kein Ende gutheissen, in dem Esquie nicht existieren kann Es ist der Beste T_T Ja ich glaube es sagt einfach viel über das Spiel aus, dass man so viel darin lesen kann und viele persönliche Erfahrungen verknüpfen kann. Die Autorin hat selber so viel von sich einfließen lassen udn man merkt wie persönlich die Details alle sind (da gibts ein paar tolle Interviews mit ihr). Ich glaube wirklch Maelle Fans gibt es genug Ich hatte eher den Eindruck ich muss mal die Gegenseite einnehmen, weil das kaum jemand macht! Mir war das auch ein bisschen zu einfach mit ihr zu leiden, denn ich sehe auch so viel Leid in Verso, auf dem alle rumhacken obwohl er genauso gute Gründe hat wie Alicia. Sein leid hat mich sehr betroffen gemacht, aber auch Lune oder Sciel haben ihre Geschichten, die total tief greifen und wegen denen es mich so sauer macht, wenn die Painter nicht sehen was für eine Gesellschaft sie hier erschaffen haben. Dabei stellt sich mir noch die Frage, Renour sagte, dass sie als Familie hunderte Gemälde gemalt haben. Was ist mit denen? Gibts die noch, sind die alle in die Welt hier mit eingeflossen, weil es hängen ja einige in dem Anwesen aber auf allen sieht man Details aus der Welt die wir bereist haben, also was ist mit anderen Welten? Leben sie noch oder leiden die etwa auch vor sich hin? Ich hoffe wir finden das heraus. Dank dadd du vorbeigeschaut hat :3 Hab schon gedacht du bist verschollen
  22. Salut! Man hat ja sonst keine ahobbies Naja manchmal müssenndie Gedanken halt raus. Böse ist wie gesagt irgendwo überspitzt ausgedrückt, ich würde sagen klassisch blse ist hier niemand aber.... antagonistisch. Funfact, Yotei ist gerade nicht mal in meinen Top 5 dieses jahr, aber ich bin noch nicht durch also wer weiss. Bisher sieht es nur gut aus und hat ein ähnliches gutes Kampfsystem wie halt schon der Vorgänger. Alles dies. Clair hat für mich möglicherweise die realistischsten, menschlichsten dialoge, nicht aufgesetzt, nicht forciert, kein loredump, besser als jeder film es je könnte.
  23. Das kann ich sehr gut verstehen, ich sehe auch absolut, dass allein aufgrund des plots mit allen twists (unabhängig davon, ob sie einen nun überrascht haben oder nicht) und den charas inklusive maelle, dieses game ein Jahrzehnt Phänomen ist. Ich finde ich habe auch starke konkurenten gespielt dieses jahr und TROTZDEM schneidet es für mich so gut ab!
  24. Huhu, schön dich zu sehen Ja die Sciel und Maelle Kombo ist wirklich krass, weil ich Sciel nie benutzt habe, bin ich zunächst nicht selber drauf gekommen aber maelle war auch so schon früh sehr stark und immer im Team Ich glaube, sehr vielen ging es wie dir, das Maelle schnell zum Lieblingscharakter wurde und ich kann das sehr gut nachvollziehen,, ich bin auch sicher, dass das Spiel das so beabsichtigt damit man am Ende möglichst intensiv in einer Zwickmühle landet. Danke, es freut mich, dass das nicht komplett auf Ablehnung stößt. Ich habe auch gar nicht das Ziel andere grundsätzlich zu überzeugen, ich bin sicher das Spiel bietet für beide Sichtweise ganz viel Futter. Ich halte sie zudem nicht für jemanden der böse Intentionen hat, aber eben für jemanden der nicht mehr erkennt, was er da tut und dringend einen Spiegel braucht um wieder klar im Kopf zu werden, ihre Gefühle haben sie korrumpiert und blind für das Leid anderer gemacht. Ich finde es sehr nachvollziehbar Maelle zu mögen und die leidet sehr, nur möchte ich mit meinem Take einfach klarstellen, dass Leid meiner Meinung nach nicht ihr Handeln rechtfertigen darf, schließlich entscheidet sie ihr eigenes Leid zu lindern indem sie die Person, die sie liebt (hier zB Verso) weiter leiden zu lassen, nur damit es ihr besser geht, dabei empfinde ich persönlich Versos Leid sogar noch größer (allein seine 100 Jahre im Bild, Maelle ist erst 2-mal 16 geworden und davon waren die 16 Jahre im Bild gar nicht komplett furchtbar und wie ihre 16 Jahre vor dem Brand waren weiß man nicht, aber vermutlich relativ normal und somit auch nicht wirklich furchtbar) Aber ist ja kein Wettbewerb hier Das ist scht schade, ich hatte da glück aber habe es auch erst 3 Monate nach Release gekauft. Bin wirklich glücklich es gespielt zu haben, falls das nicht deutlich wurde, für mich auch klar eine 10 von 10, ich mochte wirklich alle charaktere sehr gern, maelle ist vielleicht nicht mein Liebling, aber ihre vielschichtigkeit halte ich für sehr gut geschrieben, das ist ja genauso was wert Ich bin sehr gespannt für welchen weg sie sich entscheiden, also welche Geschichte sie als nächstes erzählen wollen, im Clair Obscure Universum wird man wohl bleiben wurde ja schon gesagt, aber sie könnten ja ein komplett neues Gemälde oder was ganz anderes erzählen...
  25. Willkommen zu Update #144! Ich erhole mich grad von der Seuche, das WE war kalt und hart, und noch sind meine Kopfschmerzen nicht weg X_X Dafür konnte ich die Krankentage nutzen, um beim Zocken ein wenig voran zu kommen, ihr kennt das ^^” Und Rückstand beim Lesen hat sich auch wieder aufgebaut. Als wir in Hamburg im Urlaub waren, war auch Manga Day in den Buchhandlungen. Da kann man dann meistens Leseproben bekommen, die sich richtig lohnen, weil es halbe Bücher sind, also meistens die Hälfte von Band 1. Da haben wir dann auch wieder was für uns entdeckt (für mich Hauptsächlich Tokyo Ghoul, was schon älter ist) Aber haben auch so wieder gut zugeschlagen, jetzt muss ich mich mit dem Lesen von neuem Zeug wieder ranhalten T_T Sechs mal Band 1 und zwei One Shots sind einfach acht neue Serien T_T mal sehen was davon bleiben darf und was ich wieder aussortiere (passiert ja eher selten, weil ich vor dem Kauf eh schon so stark aussiebe ^^”). Aber davon mal abgesehen habe ich mich die letzten Tage wirklich sehr auf das Schreiben von diesem Text hier konzentriert, das war eine ungewöhnlich konzentrierte Zeit, und ich hab mit 21 Seiten natürlich komplett übertrieben. Ich hoffe ihr seht es mir nach, immerhin geht es heute um Clair Obscur Expedition 33! Enjoy. Langsame Leser: 66 Minuten Durchschnittlicher Leser: 44 Minuten Schneller Leser: 29 Minuten (Ich spoilere ALLES, wer weiterliest tut das auf eigene Gefahr!) Meine Reise durch Clair Obscur Expedition 33 war eine Reise voller Verzögerungen Ich wollte das Spiel unbedingt dieses Jahr noch spielen, um einen Eindruck davon zu gewinnen, ob es GOTY Qualitäten hat. Genau wie Ghost of Yotei, auch wenn ich das ehrlicherweise schnell ausgeschlossen hatte. Anyway, deswegen hab ich es gestartet, obwohl ich eigentlich parallel eine Menge anderes offen hatte, aber das war es mir wert. Manchmal will man einfach mitreden. Ich habe mir extra genug zeitlichen Abstand genommen von allem genommen, was mich sonst so begeistert, um mich auch ganz darauf einlassen zu können, schließlich schwärmten mir zig Leute vor, dass das Spiel sooooo emotional sei. Darauf hab ich mich natürlich gefreut! Nicht nur darauf, ich wusste zwar nicht viel, aber ich freute mich auf ein Spiel zum Thema Malerei, einem alten, vernachlässigten Hobby von mir, schließlich war die Antagonistin die Paintress und das Wort Clair Obscur (wörtlich “Hell/Dunkel”) ist ein Begriff aus der Malerei. Der Beginn löste diese unausgesprochenen Versprechen (die ich mir hergeleitet habe, weil ich das so wollte ) sogar ganz gut ein. Das Spiel ist grundsätzlich wunderschön. Ja, die Grafik wirkt teils etwas altmodisch und erinnert eher an Final Fantasy 13, besonders da die Haare etwas strähnig sind, Licht und Farben wirken verwaschen und manchmal fehlt es an Kontur, aber. Das Verwaschene gibt allem einen etwas verträumten Anstrich, als wäre die Welt nicht ganz echt, etwas unscharf. Wie ein Gemälde aus weichen Pinselstrichen eben. Und nicht irgendein Gemälde, sondern eines, welches man als “Clair Obscur” bezeichnen würde, ein Stil, bei dem starke Hell und Dunkel Kontraste eingesetzt werden, um räumliche Tiefe und eine bestimmte Atmosphäre zu erschaffen. Oder kurz, alles was Da Vinci so gemalt hat, nachdem er verstanden hat, wie man Objekte dreidimensionaler darstellt. Okay, ich schweife vielleicht etwas ab. Jedenfalls hatte ich bei der Stadt Lumiere gleich ein schönes Bild vor Augen, aber das war wohl nur meine Nerdigkeit, die da durchkam. Dazu passten zumindest die Szenen mit schönem Ausblick. Verträumt aber etwas gruselig, schließlich ragte da am Horizont eine ominöse 34 aus dem Meer, ein verbogener, wie eingeschmolzener Eiffelturm wirkt sehr apokalyptisch und erinnerte mich an den Maler Dali, und Trümmer sowie Einrichtung, die einfach mitten in der Luft schweben, als wäre die Zeit eingefroren, lassen die Stadt Lumiere, in der ich mich aufhalte, sehr surrealistisch wirken. Dem entgegen standen dann die Charaktermodelle T_T Ich startete mit Gustave und Maelle. Zwei Einwohner, die sich auf den Weg zu einem Stadtfest machen, wo er seine Ex wieder treffen soll. Alle wirken melancholisch und reden, als ob gerade jemand gestorben wäre. Aber alles, was mich durchgehend von den interessanten Dialogen ablenkte, war die Tatsache, dass die Köpfe der Menschen nicht zu ihrem Körper passten Die Körper sind einfach knapp zu klein, diese Bobble Heads haben mich so gestört, es hat einfach mein OCD getriggert. Faustregel, der Kopf eines Menschen passt 7-mal in seinen Körper, sonst stimmt das Größenverhältnis nicht, Ausnahmen kann es ja geben, aber hier wirkten alle Charaktere falsch, sowas hatte ich echt schon lange nicht mehr. Ich hab wirklich versucht, da einfach nicht mehr hinzugucken, hat auch irgendwann geklappt. Ablenkung Nummer zwei: Ich wartete die ganze Zeit darauf, dass Gustave anfängt zu glitzern, weil er einfach original aussieht, wie der glitzernde Vampir Edward Cullen, der zu lange keinen Berglöwen mehr gefrühstückt hat und daher langsam eintrocknet. Das unsterbliche Leben ist Robert Pattinson nicht gut bekommen. Während ich also versuchte nicht auf die großen Köpfe zu starren, fielen mir dafür umso positiver die ersten Dialoge auf. Ich sage die ersten, weil gegen Ende des Epilogs ließ das kurz nach: Die Gespräche sind ruhig und erscheinen mir gleichzeitig sehr lebendig. Damit meine ich, dass man sich auch mal gegenseitig reinredet, die Betonung klingt nicht gestellt und alles hat einen gewissen Flow. Die Sprecher waren garantiert gemeinsam im Raum, es wirkt einfach zu echt. Wie gesagt, mit ein paar wenigen Aussetzern im Prolog, aber danach blieb das auffällig gut gemacht. Während der 32-jährige Gustave, der absolut nicht so aussieht, und die 16-jährige Adoptivschwester Maelle also zum Fest(?) gehen, lerne ich mehr über die Stadt, und auch das ist gut gemacht. Ich mag es überhaupt nicht, wenn zwei Charaktere, die schon ewig an einem Ort wohnen, sich gegenseitig erklären, wie die Welt funktioniert, a la: Gustave, du lebst zwar seit 32 Jahren in dieser Stadt aber ich erkläre dir trotzdem nochmal, dass jedes Jahr dies und das passiert als ob du hier neu wärst, damit der Spieler es auch checkt” Das wirkt total unecht und bescheuert. Doch genau das vermeidet das Spiel, die beiden unterhalten sich recht natürlich, und wenn dann Begriffe fallen, die man als Außenstehender nicht kennt, dann ist das eben so. Dann muss man abwarten. So viele Spiele machen das falsch und es nervt, daher war ich dankbar, dass Clair Obscur es stattdessen total organisch gelöst hat. Es wird eben NICHTs erklärt, aber es gibt natürlich Hinweise in den Gesprächen. “Ohje, Sofie ist 33 geworden, ich dachte, sie sei jünger.” “Die Malerin wacht bald auf.” “Verschwende nicht dein letztes Jahr mit einer Expedition, wenn du bei deiner Familie sein kannst.” “Unsere Beziehung ging in die Brüche, weil ich kein Kind in diese Welt setzen wollte, aber er sah das anders.” “Schenk Sophie eine Blume für ihren Gommage Blumenkranz.” Dann schaut man sich um und weiß - Alle, die einen Kranz tragen, haben heute Gommage, und sie sind sie alle 33. Was auch immer das bedeuten mag. Details. Und nach und nach formen die Hinweise auf organische Weise ein Bild davon, dass seit 67 Jahren jedes Jahr am selben Tag diese ominöse Malerin erwacht, die aktuell verkündete Zahl auf dem gigantischen Monolithen im Meer um eins reduziert und dann alle Menschen dieses verkündeten Alters… verschwinden. Im Hafen begleiten wir Sophie, bis die Malerin aus der 34 eine 33 macht, und Sophie sich gemeinsam mit allen anderen 33-jährigen in rote Rosenblätter und Asche auflöst. Darum ging es bei dem heutigen Fest - ein Abschied. Und das hinterlässt bei mir natürlich einen Haufen Fragen. Auch hier macht das Spiel ganz viel richtig, ich bin dank der vielen hingekrümelten Infos natürlich gespannt: Wer oder was ist die Malerin? Wo kam sie her? Warum zählt sie diesen Countdown herunter? Wir sind auf einer Insel, aber wie sieht es auf dem Festland aus? Gibt es nur noch auf dieser Insel in dieser Stadt Menschen oder auch noch woanders? Was stimmt mit der Welt nicht, da die Naturgesetze hier nicht mehr zu gelten scheinen, mit der Ankunft der Malerin muss also noch mehr passiert sein, oder war die Welt auch vorher schon eher magisch? Auch wenn wir uns definitiv in Frankreich befinden und ein verbogener Eiffelturm im Hintergrund zu sehen ist. Und ein etwas düsterer Gedanke, aber: Verteilen sie am Tag der Gommage überall rote Blumen, um damit zu verdecken, dass sie am nächsten Tag durch die Asche und Blüten der Toten laufen, die sich aufgelöst haben?? O_O Da hat man natürlich große Lust loszuziehen und das alles herauszufinden. Nur emotional war ich bis hierher nicht. Dabei hab ich mir extra die Zeit und Ruhe genommen mich ganz auf das Spiel einzulassen, aber bis auf Gustave, der bisher einen guten Job machte und mMn gut geschrieben ist, holten mich die anderen Charas zunächst nicht ab und so macht es mir auch nicht viel aus, den heutigen Gommage-Opfern beim Verschwinden zuzusehen. Ich bin einfach nur gespannt auf den Rest der Geschichte. Das ist ja auch etwas! Nebenbei ließ ich mich von Marcel anleiten, der scheinbar große Freude daran hatte, das Spiel zu mansplainen. Es gibt nämlich zwei verpassbare Sachen im Prolog, die man auch in einem NG+ nicht mehr bekommen kann. Ich hatte aber keine Lust das Spiel mit Guide zu spielen, also half er mir dabei nichts zu verpassen und ich musste mich nur auf das Spiel konzentrieren <3 Ich lerne dann, dass sowohl Gustave als auch Maelle Teil von Expedition 33 sind. Jedes Jahr schickt die Stadt also eine Expedition aus Leuten los, die versuchen herauszufinden, wie sie die Malerin stoppen können, damit sie aufhört den Countdown zu malen und irgendwann hat es sich wohl etabliert, dass immer Menschen losziehen, die nur noch ein Jahr übrig haben, also in diesem Jahr lauter 32-jährige. Außer Maelle. Sie ist ja erst 16, aber sie sieht wohl keinen Sinn darin zu warten. Hier frage ich mich, ob nie jemand zurückgekommen ist. Ein paar Infos scheint es ja zu geben, aber grundsätzlich weiß niemand etwas über den Kontinent und jedes Jahr reisen weitere Personen ab, ohne je wiederzukommen. Oh, das Spiel befeuerte so schön meine Fantasie - Ich hatte meine Freude daran wilde Theorie aufzustellen, was im Spiel passiert und Marcel durfte das alles nicht kommentieren Die Expedition 33 war natürlich recht groß, und ich verliebte mich sofort in Lune, eine Gitarre spielende Magierin. Die Expedition zieht los auf den Spuren von Expedition 0, der ersten Gruppe, als die Malerin zum ersten Mal eine Zahl verkündet hat. Lune ist scheinbar Navigatorin, da sie den Kurs von vor 67 Jahren errechnet hat. Hab ich erwähnt, dass sie toll ist <3 Unglücklicherweise wird dann am Strand des Kontinents die ganze Expedition 33 abgeschlachtet von einem Opa, der ganz sicher älter ist als 32. Spiel Ende. Ja gut, das war kurz überraschend. Da das Spiel ein paar mehr Spielstunden hat, war ich jetzt nicht geschockt, dass ich Gustave behalten darf, allerdings ist er kurz davor sich wörtlich die Kugel zu geben, ist schließlich ein denkbar schlechter Start für so eine Reise, wenn man direkt zu Beginn ALLE Teammitglieder und die kleine Schwester verliert. Aber Lune hält ihn ab. Glücklicherweise, die gibt’s auch noch. Und eine kryptische Nachricht auf einem Stein erklärt, dass auch Maelle noch lebt und von irgendwem in Sicherheit gebracht worden war. Wir schleppen uns also weiter und ich darf hier auch zum ersten Mal richtig kämpfen. Bereits in Lumiere habe ich hier und da ein paar Übungskämpfe absolvieren müssen, um das viel gelobte Kampfsystem kennenzulernen, auf das ich schon so gespannt gewesen war. Im Grunde ein Hybrid aus drei interessanten Komponenten: Rundenbasiertes Kampfsystem, exakt wie man es aus Final Fantasy 10 kennt, variierende Quicktime Events während der gegnerischen Phasen, die etwas Action in die Sache bringen, sowie Synergieeffekte wie man sie aus Kartenspielen wie Magic kennt, die einen dazu anregen alle Fertigkeiten aufeinander abzustimmen, um das Meiste aus den eigenen Zügen herauszuholen. Einziger Twist: Die Quicktime Events betreffen das Parieren, Kontern und Ausweichen, es gibt aber keine Anzeige “Jetzt X drücken”, sondern man kann zum einen frei Wählen was davon man macht, jeder dieser Moves hat ein eigenes Timing und es gibt schlicht gar keine Anzeige. Man lernt es einmal, wie das Spiel sich das so denkt, und dann kann man es, oder man kann es nicht und dann hat man halt Pech. Man kann sich im Grunde merken, dass man in etwa drücken sollte, wenn die gegnerische Waffe einem näher kommt, aber das bedeutet komplett neues Timing für JEDEN einzelnen Gegner und jede einzelne seiner Attacken. Manche bewegen sich krass schnell, andere täuschen sogar Moves an, damit man sich verdrückt, und so muss man jeden Gegnertyp erst ausprobieren, bevor der Kampf gelingen kann. Die Schadenswerte der Gegner sind recht hoch, weil sie darauf ausgelegt sind, dass man das mit dem Parieren hinbekommt. Wenn man MAL falsch drückt, bekommt man dann halt gut Schaden rein, aber wenn man immer richtig drückt, nimmt man nie Schaden, daher sollen kleine Ausrutscher ein bisschen weh tun. Fand ich grandios. Es ist so “simpel” aber in der Kombination mit dem rundenbasierten Kampfsystem, welches so schön angenehm ist, weil man sich in Ruhe überlegen kann, was man macht, und nur wenn der Gegner angreift, hat man einmal kurz Action, aber dann auch wieder Pause davon. Dass das So gut funktionieren würde, hat mich begeistert. Dazu kommen dann die Synergien. Im Grunde erinnert das an ein Deckbuilding-Spiel, bei dem man Effekte so einsetzt, dass sie sich gegenseitig verstärken oder Schneeballeffekte auslösen. Als Beispiel: Mit Ability Punkten (AP) setzen Charas ihre Abilities ein, das ist noch bei allen gleich. Lune setzt Zauber ein und sammelt in ihrer Waffe Element Orbs. Dabei haben alle Zauber einen Grundschaden und erzeugen dann so einen (oder mehrere) Orbs. Die meisten Abilities haben dann aber noch einen erhöhten Schaden, wenn sich auf der Waffe so ein Orb befindet, der verbraucht werden kann. Dazu kommen Sachen wie “Wenn der Gegner brennt, generiere außerdem AP” oder “Hast du 4 verschiedene Orbs generiert, Macht die Attacke drölfzillionen mehr Schaden”. Außerdem kann man Statusveränderungen wie besagtes Brennen stacken, also Feuereinheiten ansammeln, die den Brandschaden multiplizieren und so weiter. Also arbeitet man natürlich meistens darauf hin, die Attacken in einer Reihenfolge zu benutzen, die sich gegenseitig stützt. Das ist am Anfang nur etwas fordernd, weil jeder Charakter im Spiel seine ganz eigenen “Decks” aus Abilities hat, die eben aufeinander aufbauen und mein Team wächst nach Maelle noch ein gutes Stück weiter, sodass das Lernen nicht aufhört. Leider hatte das Kampfsystem das Manko, dass ich neue Gegner nicht gut hinbekam, wenn ich sehr müde war, obwohl sich altbekannte Gegner teils gut einbrennen und irgendwann auch im Schlaf kein Problem mehr darstellen. Daher kam es vor, dass ich in sehr müdem Zustand das Spiel beendete, da ich nur auf die Fresse bekam beim Versauen von Kontern Dann machte ich lieber was anderes. Gut, aber wie geht dat weiter? Gustave ist ein emotionaler Dude und ich muss sagen, ich bin sehr erfreut über seine Darstellung und Dialoge. Und seine Stimme A_A Charly Cox ist schon ein Törtchen <3 Lune ist etwas kühler und möchte sich ans Protokoll halten, dann könnten sie aber Maelle nicht folgen. Gustave verwendet das Protokoll geschickt gegen sie - keiner zieht allein los. Und er geht, also geht sie mit. Mir fällt dabei gleich auf, dass kein Charakter nur eine Aufgabe ausfüllt oder einen Trope bedient. Sie sind jetzt schon sehr dreidimensional. Lune ist nicht NUR die kühle Navigatorin und Gustave nicht nur der große Bruder-Typ, vor allem ist er nicht der starke Anführer-Typ, sondern weint sehr viel. Ins Auge fiel mir ein Satz, in dem viel Wahres steckt: Daheim war Gustave ein lauter Vertreter der Ansicht, dass das Leben der vielen Menschen in Lumiere weit wichtiger sei, als das Leben einer Einzelperson. Deswegen war es stets das Motto - Wenn einer fällt, gehen die anderen weiter. Es geht um das Ziel, das Werk der Malerin zu beenden, bevor es zu spät ist. Und nun, wo die gesamte Expedition 33 bis auf 3 Personen ausgerottet scheint, sieht er das plötzlich anders. Weil es so leicht ist, sowas zu sagen, wenn man nicht betroffen ist und andere in den Tod schickt, aber nun, wo er Maelle vielleicht noch schützen kann, stellt er ihr Leben doch über das der anderen. Selbsterkenntnisse und so. Weitere Begeisterung erntete auch das nächste Detail: Es gibt eine Weltkarte. Nein, keine Map im Menü. Ich bin ein Oldschool Final Fantasy Fan, wenn ich von DER Weltkarte rede, meine ich eine begehbare Oberwelt, auf der man von Stadt zu Stadt oder von Dungeon zu Dungeon läuft. Und sorry, aber Square Enix kann einpacken, die behaupten seit Final Fantasy 10, dass Oberwelten, wie man sie in Final Fantasy bis dato kannte, nicht mehr funktionieren würden. Sie seien zu ressourcenfressend oder unmodern oder schlechtere Pseudo Open Worlds (Lol Final Fantasy Rebirth I look at you). Obwohl sich seit FF10 bereits jeder wieder solche Oberwelten gewünscht hat, die gehörten einfach dazu. Und dann kommt Clair Obscur und macht das einfach und es ist toll! Also mit Abstrichen. Es ist schwer sich dort umzusehen, weil man sich bei der Kamera für eine Tilt-Linse entschieden hat, die Unschärfe-Effekte verursacht. Das ist einerseits optisch total geil, weil es Elemente auf der Map wie niedliche Miniaturen in einer Vitrine aussehen lässt, aber leider tut mir die Unschärfe etwas in den Augen weh, wirklich rein körperlich. Aber davon ab fand ich es cool die Weltkarte zu entdecken und darauf versteckte Dungeons zu finden. Und kaum war ich 10 Minuten in der Oberwelt, klickte es dann auch bei mir. Ich betätigte einen Schalter und es entstand eine Brücke zu einem neuen Ort. Und die Brücke sah aus wie ein Pinselstrich. Leicht ausgefranst, deutliche ölige Linien wie von Pinselborsten auf Leinwand… Ok. Wir sind in einem Gemälde. Ist die Malerin unsere Göttin? Ist sie eine durchgeknallte Alte in einer Psychiatrie, die den ganzen Tag Bilder malt, und wir sind einfach eines davon, oder gar nur in ihrem Kopf? Oder ist sie ein Kind, dass in ihrem Bild Geschehnisse aus ihrem Leben verarbeitet? Nee, es ist Ölfarbe, kein klassischer Kinderstift wie Wachsmalfarbe. Ich tippte auf depressive Frau, auch wenn es ein paar kindliche Aspekte gab, die mir in der Welt bereits auffielen. Aber vielleicht ist sie erwachsen geworden, und das Bild enthält Elemente von ihrer Kindheit und ihrem Erwachsenenleben. Jedenfalls, nach diesem Klick fielen mir weitere Details auf, die dafür sprachen, in erster Linie sah es für mich so aus, als ob die Charaktermodelle aus Pinselstrichen bestehen. Ihr kennt das, wenn man in zu engen Räumen mit der Kamera so nah an einen Charakter herankommt, dass man mit der Kamera IM Charaktermodell landet oder der Charakter transparent wird, damit man noch was sieht? Passiert ja quasi automatisch in Spielen mit freier Kamera. Wenn ich das in Clair Obscur machte, dann passierte das auch, aber er sah aus, als ob die Charaktere in einzelne Pinselstriche oder auch Farbkleckse zerfallen, von dicker Öliger Farbe wie man das kennt wenn man die Wand streicht. Das muss doch Absicht sein, oder? Jedenfalls hatte ich lauter Theorien, was wir hier spielen, aber alle basierten auf dem einen Gedanken: Wir sind nicht echt, oder wir sind vielleicht echt, aber die Welt, in der wir leben, ist es nicht. Und die größte Frage für mich war sofort: Wie ist es draußen? Wo hängt das Gemälde und gibt es dort Magie oder nicht? Ich fühlte mich schnell darin bestätigt, als ich auf der Suche nach Maelle ein prunkvolles Anwesen fand, das viel weniger malerisch wirkte, sondern sehr scharfe Konturen hatte im Vergleich zum verwaschenen Rest. Und dort hingen unzählige Gemälde, die Elemente und Orte in der Welt zeigten. Hier passte auch die Weltkarte so gut ins Bild. Jeder Ort oder Dungeon ist irgendwie so anders und auch die Gemälde bilden das ab. Also ob jeder Ort sein eigenes Bild ist, eines von denen, die hier hängen. Maelle stößt dann wieder zu uns, aber auch der Dude, der sie hier verpflegt hat, kommt mit: ein zunächst wirklich gruselig wirkender Typ ohne Gesicht, der jedoch gastfreundlich ist und Maelle regelrecht väterlich versorgt und ermahnt täglich zu trainieren. Maelle ist glücklicherweise dann auch nicht der nervige kleine Schwester Typ. Zwar wird deutlich, dass sie das Leben auf Expedition unterschätzt hat, aber sie scheint vielschichtige Gedanken zu haben und Gustave nimmt sie ernst. Statt sich damit durchzusetzen sie nach Hause zu bringen, entschließen sie sich, dem Protokoll zu folgen und weiterzumachen. Sie treffen auf das Gestral Volk aus lauter lustigen und leichtgläubigen Wesen, die das Kämpfen lieben. Diese waren in Lumiere eher Legenden, genau wie das Wesen Esquie, welches ebenfalls existiert. Vor allem aber treffen sie auf eine weitere Überlebende, Sciel, die von den Gestrals gerettet wurde und sich uns wieder anschließt. Genau wie Esquie. Das ist ein kuschelig dicker Teddy-Typ, der immer gut drauf ist, aber sehr langsam redet. Er ist soooo knuffig und einfach das wunderbarste Wesen im Spiel Er knuddelt alle und hat immer einen Rat, auch wenn er dabei in Rätseln spricht. Er ist zudem wahnsinnig stark aber faul. Er bietet uns an, uns über das Meer näher zur Paintress zu bringen, aber er braucht seine Zaubersteine, die er ständig zu verlieren scheint, um seine Kräfte richtig zu nutzen. Auf dem Weg zu dem ersten dieser Steine werden wir jedoch erneut von dem alten Mann überrascht - und verlieren Gustave. In einem unachtsamen Moment wird er ohne Ankündigung von hinten erschossen. Es wirkt unheimlich brutal, weil sein Blut über Maells geschocktes Gesicht spritzt, aber irgendwie bin ich nicht überrascht. Also schon, und ich mag Gustave ungern verlieren. Er hat die schönste Stimme und ist mir sympathisch, ich hab immerhin knappe 7 Stunden mit ihm gezockt. Aber ich habe die ganze Zeit das komische Gefühl, dass er nicht tot sein kann. Obwohl ich es dem Spiel absolut zutraue, den vermeintlichen Hauptcharakter so früh zu töten (Game of Thrones Vibes, anyone? Hätte auch Sean Bean sein können xD) Trauer stellt sich nicht ein, weil ich irgendwie erwarte, da kommt noch was. Aber Neugier. Maelle wird nicht angegriffen und ich habe ohnehin schon den Eindruck, dass sie hier die Protagonistin ist und irgendwas mit ihr nicht stimmt. Zunächst sieht es aber so aus, als ob sie noch “rechtzeitig” gerettet wird, von einem komplett neuen Spieler auf dem Feld: Verso. Er trägt die Expeditions Uniform und stellt sich dem Opa entgegen, der nun Renoir genannt wird, dann schließt er sich uns an und nimmt damit Gustaves Platz ein. Die beiden sehen sich minimal ähnlich (Fun Fact - selber Motion Capture Darsteller :D) und Verso hat auch ein bisschen die “Großer Buder” Vibes, die Gustave ausgestrahlt hat, aber mehr Richtung Emo, inklusive der Haare. Verso mag nicht viel erzählen, aber er sagt, dass er zu Expedition 0, also der Ersten, gehörte und dass sowohl er als auch Renoir nicht altern und nicht durch die Gommage vergehen. Renoir betrachte sein Leben als Geschenk der Malerin und mag das Ewige Leben, also greift er die anderen Expeditionen an. Erscheint mir ein wenig früh für so ein zudem etwas flaches Reveal, weshalb ich hoffte, dass das nicht alles ist, denn dann hätte ich das Spiel als ziemlich einfallslos zu den Akten gelegt, aber man merkte Verso schon an, dass er etwas zurückhielt und darauf war ich gespannt. Als Spieler ist das erstmal frustrierend - da sitzt einer, der jetzt wohl 100 Jahre alt sein muss, weil er nicht altert und weiß, wie die Welt vor der Fraktur ausgesehen hat und er will nichts erzählen. Glücklicherweise geht es Lune wie mir und sie fragt ihm wohl Löcher in den Bauch. Aber. Offscreen. T__T Sprich, wichtig kann das Gespräch nicht gewesen sein. Fies! Ich erfahre nur, dass er auch andere Expeditionen getroffen und manche begleitet hat, die scheinbar aber immer alle gestorben sind. Erstmal kommt es dann zu meinem finalen Bruch mit Maelle. Verso bietet uns an, uns von Gustave zu verabschieden, indem wir seinen mechanischen Arm an einem schönen Ort bestatten, aber auch hier ist der Weg gefährlich und dann hat Maelle ihren Breakdown. Sie wirft den anderen vor, nicht zu trauern, nur weil sie in der Lage sind, weiter zu machen, während sie selbst den Tod nicht mehr ertragen kann. Überall liegen massenweise Leichen von anderen Expeditionen und das ist ihr zu viel. Sagt diejenige, die Lumiere nicht verlassen wollte, um der Stadt Hoffnung zu geben oder die Malerin zu besiegen, sondern nur, weil sie was von der Welt sehen wollte und keinen Bock hatte, ihre verbleibenden 8 Jahre ohne Gustave in der Stadt zu bleiben. Obwohl bekannt ist, dass keine Expedition je zurückkam und alle tot sind, hat sie also unterschätzt, was die Reise bedeuten würde. Was mich aber viel mehr stört: Dieser Vorwurf. Jeder trauert anders, und NICHT jeder ist nach dem Verlust eines Menschen handlungsunfähig und verstört. Wo ist da die Empathie? Sciel versucht ihr später zu erklären, dass das Weitermachen auch eine Art von Copingmechanismus ist, weil jeder das anders handhabt, und dann ist auch alles gut. Aber für mich zeugte sich hier ein wenig, dass Maelle in der Gruppe diejenige ist, die mit dem Verlust am schlechtesten umgeht und zuerst auf sich selbst schaut und nicht auf andere. Verso verrät uns dann, wo wir noch einen Verbündeten finden, den Gestral Monoco, also holen wir den ab. Monoco ist ein cooler Dude, mit den witzigsten Dialogen. Er hat das Sprechen von Verso gelernt und drückt sich entweder sehr gewählt oder total seltsam aus, während seine Taten dann aber absolut nicht zum Gesagten passen Viele seiner Dialoge sind laut Interviews mit den Darstellern improvisiert und durften dann im Spiel bleiben, weil sie so überzeugend witzig waren und das kann ich nur unterschreiben, sein Humor ist so trocken wie sie Sahara. Kämpfen mag ich mit ihm aber nicht. Er ist ein klassischer Blaumagier, heißt, er lernt Attacken von Gegnern. In Expedition 33 wird es damit erklärt, dass er die Füße der Gegner sammelt Er poliert sie sogar allabendlich Herrlich. Jedenfalls muss man für ihn halt die Extrameile gehen, erstmal Attacken zu sammeln, die halbwegs miteinander funktionieren und irgendwie hatte ich nicht die Muße, erst stundenlang mit ihm Techniken zu farmen. Mein Team bestand eigentlich immer aus Lune, Maelle und Verso, der Gustaves Platz einnahm. Lune und Verso haben spannende Techniken, Maelle war mir hier eher egal aber war dafür einfach zu handhaben. Sciel kämpft mit Tarotkarten und einer Sense, was unheimlich cool ist, aber ich hatte mich bei ihrem Beitritt schon so auf die anderen eingeschossen, dass ich sie nie eingewechselt habe. Was man dem Spiel lassen muss: Ich wollte zu jedem Zeitpunkt unbedingt wissen, wie es weitergeht. Ich hatte so meine Theorien, wer die Malerin sein könnte und wollte unbedingt an den Punkt kommen an dem ich zumindest meine Bestätigung bekomme, dass wir uns in einem Gemälde befinden, also zockte ich auch unentwegt durch. Von dem Moment an, an dem ich Maelle im Anwesen gefunden habe, bis zu meinem tatsächlichen Treffen mit der Malerin vergingen etwa 20 Spielstunden, die ich beinahe am Stück, gerade so mit dazwischen schlafen, durchzog, weil ich wirklich gespannt war. Gut, dass ich da ein langes Wochenende hatte Um dorthin zu kommen musste ich durch Alt-Lumiere, wohl eher ein impressionistisches, im Moment der Zerstörung eingefrorenes Paris, wo wir versuchen das “Herz” der Malerin zu zerstören wollen, um ihre Schutzbarriere zu durchbrechen doch Renoir und seine Tochter Alicia schützen sie. Und Überraschung - Verso ist sein Sohn. Die beiden sollen ja Teil von Expedition 0 gewesen sein, deswegen überrascht mich das nicht wirklich und ich halte es auch nicht für problematisch oder Verso für einen Verräter deswegen. Liegt vielleicht daran, dass Familie für mich nie ein ausreichender Grund ist, zu jemandem zu halten. Blut ist nicht dicker als Wasser, wenn man grundlegend unterschiedliche Ansichten und Werte hat. Die anderen sehen das zwar anders, sehen aber auch, dass Verso ihnen bisher sehr geholfen hat, also hören sie weiter auf ihn. Alt-Lumiere war eine Sackgasse, also entscheiden sie sich, zwei gigantische Riesengegner, die Axons, zu besiegen, aus deren reinen Herzen eine Waffe geschmiedet werden kann, die die Barriere um den Monolithen aufheben kann. Das ist so eine Quest die mir richtiges 90er Jahre RPG Feeling gibt Davon ab, dass die beiden Gegner mit langen Dungeons verbunden sind, die ich unheimlich toll fand. Ganz besonders den Dungeon der Sirene, ein tanzender Axon. Allein schon die musikalische Untermalung - die Sirene tanzt in der Mitte eines runden Labyrinths und egal wie ich lief, der Gesang kam immer aus ihrer Richtung, wurde leiser, wenn ich mich entfernte oder schwoll an, wenn ich auf sie zu ging. Wunderschön war sie außerdem, und ihre Minions irgendwie cool. Es gab eine Klapperschlange aus Stoffkneulen Die sah aus wie eine Sockenpuppe Mit den besiegten Axons und der entsprechenden Waffe können wir dann zur Paintress vordringen, ich versuchte aber vorher noch Sachen zu erledigen. Ich hatte ohnehin schon den Eindruck, dass das Spiel bis hierher ganz schön kurz gewesen ist, dabei hatte ich schon immer alles auf der Weltkarte untersucht und oft am Lagerfeuer gecampt. Denn hier gab es seit Versos Erscheinen viel zu entdecken. Man kann überall auf der Weltkarte campen, beispielsweise wenn man speichern möchte und dann kann man am Lagerfeuer mit allen sprechen, auch Esquie, diversen geretteten Gestralen und dem Schmied, also dem Dude aus dem Anwesen, der so väterlich zu Maelle gewesen ist, der begleitet uns quasi die ganze Zeit. Und mit Verso kam dann eine Art Freundschaftssystem dazu. Er kann sich in abendlichen Gesprächen mit allen anfreunden und so schaltet man in sieben Leveln auch zusätzliche Attacken frei. Mich interessierten aber mehr die Dialoge, die schön geschrieben und interessant waren. Verso blockte zwar oft ab, ist aber sympathisch und humorvoll, auch die anderen Charas sind in der Hinsicht nicht flach. Mit Sciel entsteht schnell ein Freundschaft Plus Ding, was irgendwie witzig ist Ich lerne aber auch, dass sie versucht hat, sich zu ertränken, als ihr Ehemann 5 Jahre vor seiner Gommage tödlich verunglückte, weshalb sie Wasser hasst. Lune ist sehr streng mit ihm, aber fairerweise lernen wir, dass sie das von ihren Eltern übernommen hat und dass sie selbst sehr traurig ist, dass ihre Eltern sie möglicherweise nicht als Kind geliebt haben, sondern als Vollendung ihres Werkes im Rahmen ihrer Forschung als Expeditionsteilnehmer. Sie erkennt ein wenig, dass sie die anderen manchmal behandelt, wie sie auch behandelt wurde, immer mit diesem Blick nach vorn und weitermachen, weil die Mission das Wichtigste ist. Sie wird dann etwas wärmer danach, obwohl ich Lune nie als sehr kalt empfunden habe. Besonders, da sie auch Musikerin ist. Das mag auch Verso an ihr, der ist nämlich Pianist, was seine Familie scheinbar nicht unterstützt hat. Esquie called dann erstmal dass Verso scheinbar sowwohl in Lune als auch in Sciel verknallt ist Der Dude nimmt kein Blatt vor den Mund und ist dabei so niedlich! Esquie bietet jedem Knuddeleinheiten an und es ist irgendwie cool, dass Verso die auch absolut annimmt. Mit Monoco kebbelt er sich dafür oft, aber einmal machen sie sich sogar gegenseitig (total männlich) die Haare Basically ein Mädelsabend mit Wellness, nur nicht mit Mädels. Ich liebs. Alles daran ist schön und auch hier fällt mir wieder auf, dass kein einziger Dialog Quatsch ist, da ist nichts oberflächliches und um das ein bisschen mit Kontext zu untermalen spricht Sciel auch an, dass sie es wichtig findet sich kennen zu lernen, es aber unfair wäre, wenn nur sie etwas teilt, er aber nicht. Auf diese Weise bekommt besonders sie ihn häufiger dazu, tatsächlich bedeutsame Dinge zu teilen. Als Spieler finde ich das super, denn wenn die beiden einfach aus dem Nichts ohne sich zu kennen oversharen würden und ihre geheimsten Gedanken teilen, ohne dass das Gespräch sinnvoll darauf gelenkt wird und ohne Vertrauen aufzubauen, würde ich denken, dass es erzwungen wirkt oder keinen Sinn macht und nur ein Loredump sein soll. Stattdessen wurde das wirklich gut eingebettet, wie oft ich da saß und dachte: “wow, das wurde echt geschickt gelöst” war schon auffällig für mich. Mittlerweile fand ich somit auch an jedem Charakter gefallen und hatte alle gern. (Nur damit das klar ist, Gustave ist mein Baby und Verso auch und #EveryoneNeedsAHugAußerMaelle!) Neben den Campingabenden hab ich aber auch noch einige neue oder versteckte Gebiete erkunden können, einen niedlichen Drachen am Himmel entdeckt und eine Art Gemälde in einer Zwischendimension, was mich schon ein wenig in meiner Theorie bestätigte, dass wir in einem Gemälde sind. Zudem fand ich diverse Hintereingänge in das außerweltlich wirkende Anwesen, also ob jedes Zimmer mit einem anderen Teil der Welt verbunden ist, ziemlich cool. Viele Bosse standen in der Gegend herum, die ich spontan nicht besiegen konnte und ich schrieb mir teilweise auf, wo ich sie wiederfinde, weil ich manchmal etwas Probleme hatte mir das alles zu merken Oft fand ich einfach nur weitere Journals anderer Expeditionen, was ich toll fand. Leider waren sie oft viel zu kurz. Man erfuhr dann zwar etwas über deren Schicksal, oder deren Vorgehensweise und was sie so für Schlüsse gezogen haben, aber das war alles unheimlich wenig, da hätte ich gern mehr erfahren. Krass war, dass keine Expedition Vorwissen hatte. Eine hatte es sich zur Aufgabe gemacht, alle Gebiete mit Kletterhaken auszustatten, was die Erklärung dafür war, warum es eben Wege in den Gebieten gab, die ich gerade erst betrat. Nachdem sich also alle ganz lieb haben und ich noch diverse Ability Pictos und Journals einsacken konnte, traten wir der Malerin gegenüber. Und nur weil ich es in dem Moment wirklich als störend empfand: hier gab es eine Expeditions Flagge und ein Journal. Das heißt irgendwer hatte es geschafft, hierher vorzudringen, obwohl man dafür entweder die Herzen der Axons braucht oder aber das Herz der Malerin, wie also soll diese Expedition hierher gekommen sein?? Auch Kletterhaken gab es hier, weshalb auch die Kletterexpedition hier gewesen sein muss, und es wird nicht erklärt wie das sein kann =_= Reden wir nicht weiter drüber. Aber so auf die gigantische Malerin unter dem Monolithen zuzugehen, das hatte schon was sehr Episches… auch wenn ich mich fragte - Das hier ist immer noch Akt 2 oder? Das ist nicht das Ende, ODER? Hat das Spiel nur 2 Akte, und nur 25 Spielstunden? Neee, dat kann nicht sein. Erstmal draufhauen und dann weiter fragen stellen. Tatsächlich ist die große Malerin nur eine Puppe, die Echte sieht ähnlich bizarr aus wie der nice Kurator und jetzt bekomme ich endlich meine ersten Hinweise! Sie wirkt etwas verwirrt, spricht von Kreationen, ihren eigenen und Renoirs, sie erkennt Renoirs Tochter Alicia in Maelle und als wir sie endlich besiegen, wirkt es wie ein schmerzlicher Abschied für Verso. Und zwar von seiner Mammon. Mir kam recht früh der Gedanke, dass Renoir der Mann der Malerin ist und Verso damit auch ihr Sohn, das änderte ja nichts daran, dass er sie von sich aus aufhalten wollte, mich störte nur, dass er nicht erzählte, was er weiß. Zudem hielt ich Maelle entweder für die Tochter der Malerin, da auch Verso hin und wieder Andeutungen in die Richtung machte, sie zu kennen und sich sehr brüderlich verhielt. Doch noch packte das Spiel die Karten nicht auf den Tisch. Zunächst täuschte es ein Ende an. Die Zahl auf dem Monolithen verschwindet, als die Malerin sich auflöst, und die Gruppe kehrt tatsächlich nach Hause zurück, doch das feierliche Wiedersehen in der Stadt hält nur kurz, denn mit einem Schlag werden alle Menschen in der Welt ausgelöscht. Bis auf Verso und Maelle. Ich muss sagen: DAS hab ich nicht kommen sehen. Aber Maelle, dass sie bleibt, war mir klar in der Sekunde, als ich erkannte, was passiert und sogar Lune und Sciel sich in Blütenblätter auflösten. Auch in Maelle löst sich etwas auf, jedoch sind ihre Blüten nicht rot, sondern golden, wie bei der Malerin und was übrig bleibt, ist eine Maelle mit weißem Haar und neuen Erinnerungen. Jetzt durfte ich auch erfahren was passiert war: Ja, wir sind in einem gemälde (Check) Ja, die Paintress ist eine Mama, die aus Trauer zum Trost malt (check) Und ja, ihre Bilder werden immer verrückter weil der Aufenthalt im Gemälde sie korrumpiert (check) Aber sie war nicht diejenige, die die kindlichen Völker entwarf oder die Gommage auslöste. Stattdessen erfahre ich, dass in der Welt außerhalb des Gemäldes eine Painter Familie lebt, in Paris, und diese besitzen die Gabe, Gemälde zum Leben zu erwecken und darin zu verweilen. Alle können das, in diesem Fall Mama Aline, Papa Renoir, Sohn Verso und Töchter Clea und Alicia. Zudem gibt es auch die Writer und die Musiker und scheinbar war der älteste Sohn Verso Pianist, und die jüngste Tochter Alicia hatte Kontakt zu den Writers, aber diese “Gilden” scheinen nicht miteinander auszukommen und ein Konflikt führte zu einem Feuer in dem Verso starb um Alicia zu retten. Die Familie projiziert ihre Abneigung auf Alicia und trauert um Verso. Die Mutter betritt sein Gemälde und erschafft dort ein Abbild von Verso, inklusive aller Erinnerungen, um dort mit einer gemalten Familie zu leben statt um ihn trauern zu müssen. Irgendwann kann Papa Renoir das nicht mehr mit ansehen, geht ebenfalls hinein und es kommt zur Auseinandersetzung, in der das Bild zerbricht. Das ist das Jahr der Fraktur, das Jahr 100 des Monolithen. Renoir sperrt Aline in den Monolith, sie wiederum sperrt ihn darunter ein, eine Pattsituation, also entscheidet er ihre Kreationen aufzulösen damit sie es schafft sich vom Gemälde zu lösen und sich ihrer Trauer zu stellen. Mit jedem Jahr, das vergeht, wird sie schwächer und er kann mehr und mehr Menschen auslöschen. Sie malt die Zahl auf den Monolithen als Warnung, damit die Übrigen Menschen die ihnen verbleibende Zeit nutzen. Und hot Take, aber - Renoir ist hier nicht der Bölse in der Geschichte! Was ich daraus schließe? Diese Maler sind Götter in ihren Gemälden. Sie haben ganze Völker mit eigenen Lebenskreisläufen und Traditionen und Sagen erschaffen, und da wir als Spieler das Spiel als Teil eines solchen Volkes beginnen, wissen wir wie echt sie sind, wie sie fühlen und leiden. Doch die Perspektive der Maler ist ein Makrokosmos mehrere Ebenen höher, aus ihrer Perspektive sind die Menschen im Bild scheinbar nur Strichmännchen. Es erinnerte mich an ein Buch von Stephen King, das ich vor vielen Jahren gelesen habe, “Under the Dome”. Im Buch hat man 1000 Seiten lang versucht herauszufinden, warum eine Kleinstadt plötzlich unter einer unsichtbaren Kuppel gefangen ist, in der die Menschen, die nicht hinaus können, eine neue Ordnung ausrufen und aufeinander losgehen. Bis sich am Ende aufklärt, dass eine höhere Lebensform das Glas zum Spaß über die Stadt gestülpt hat, weil sie nicht verstehen, dass Menschen komplexe Gefühle haben, wie Kinder, die im Garten mit Ameisen spielen und beobachten, was passiert wenn man sie quält. Da ist kein Sinn für das Bewusstsein der anderen Spezies. Unser Verso jedenfalls, der ist nur das gemalte Abbild des verstorbenen Verso, und obwohl er dieselben Erinnerungen aufgezwungen bekam, ist er ein anderer Mensch. Der Ertragen muss wie die Painter Familie ihn für ihre Trauer missbrauchen, obwohl er seine eigenen Gefühle hat. Und nicht nur die Painter. Auch Monoco und die anderen Getrals sind Kreationen vom echten Verso, mit denen er als Kind gespielt hat. Sie kennen den Echten. Doch immerhin macht der süße Esquie deutlich, dass er seinen “ersten Freund Verso” und den neuen Verso wie Cousins sieht, die sich ähnlich sehen, dass er sie beide aus verschiedenen Gründen als seine Freunde betrachtet. Esquie ist einfach der Beste T_T Daher jedenfalls die Auseinandersetzung mit Renoir und Versos Kampf gegen die Malerin, er wollte sie aus dem Gemälde schicken, damit es endlich endet. Ihm war klar, dass sich dann vermutlich alle auflösen werden. Und irgendwie kann ich das gut verstehen. Seine Gefühle werden nicht berücksichtigt, stattdessen sah er Jahr für Jahr alle Expeditionen in den Tod rennen und menschen redeten mit ihm als wenn er jemand wäre der er im grunde nicht ist. Man stelle sich mal vor, man hängt am Telefon und kritzelt währenddessen in Gedanken mit Kulli ein Strichmännchen auf einen Postit. Und nun stelle man sich vor, das hat dann Gefühle und einen Lebenswillen, dabei hat man bloß gedankeverloren was gekrikelt, das man danach in den Müll geworfen hätte. Ich hätte keine Lust, dann erstmal Verantwortung für das Strichmännchen übernehmen zu müssen, im Falle der Painter bin ich zu diesem Zeitpunkt in der Geschichte nicht mal sicher, wie bewusst sie sich dem sind, was sie da tun. Sie sind im Grunde die Götter hier, aber niemand von ihnen verliert auch nur ein einziges Wort darüber, Verantwortung für das Volk im Gemälde zu haben. Es geht nur um ihre Trauer. Und wenn das gemälde weg wäre, wäre das Gemälde weg und das letzte Erinnerungsstück an verso. Ey, hallo hier wohnen auch LEUTE! Die sind dann auch weg! Eine Ausnahme ist vielleicht der kleine Verso, der Esquie erschaffen hat. Denn Esquie spricht von seinem kleinen Freund voller Wärme und Monoco erklärt, dass der Kleine sich viele Gedanken gemacht hat über das Leben der Gestrale und wie er ihnen ewiges Leben gewährt hat, indem er für sie den Fluss der Wiedergeburt erschaffen hat. An dieser Stelle sprechen die Gestrale von Verso wirklich wie von einem gütigen Gott. Der leider nicht mehr da ist. Aber dann kommt worauf ich nur gewartet habe: Maelle. Gegen die sich nach und nach eine echte Abneigung in mir breitgemacht hat. Das Ebenbild von Alicia. Ihre älteste Schwester, ein absoluter Stinkstifel namens Clea, kümmert sich in der Außenwelt um alles, und hat einen regelrechten Krieg an der Backe, obwohl nie geklärt wird, was da draußen vor sich geht. Sie schickt Alicia ins Gemälde um das Drama endlich zu beenden, doch da Mama Paintress immernoch die Stärkste in der Familie ist, “übermalt” sie die Tochter einfach und sie wird als Maelle im Gemälde geboren und großgezogen. Mit der finalen Gommage löst sich dieser Teil von ihr auf, das sind die goldenen Blüten, doch ihre Erinnerungen behält sie, von beiden Leben. Sie ist beide Mädchen in einem. Insgesamt ist das Spiel etwas komplex an dieser Stelle, denn es gibt auch noch die maskierte Alicia, die Renoir geholfen hat. Beide waren Gemälde von Aline, während der Kurator, der sich die ganze Zeit um Maelle kümmerte und unsere Waffen schmiedete, der echte Renoir ist. Maelle weiß nun wieder, wer sie ist und sie ist natürlich auch eine Paintress. Sie muss keine zwei Sätze sagen, da fürchte ich schon, worauf das hinausläuft. Auch Alicia liebt ihren Bruder, und Maelle mag Verso, auch sie sieht keine Sekunde sein Leid, ist nur froh, dass es ihn gibt und will das Gemälde unter allen Umständen erhalten und sogar wieder herstellen. Was zunächst toll klingt und als Spieler hoffnungsvoll, nämlich als ob wir unsere Party retten können und die Stadt Lumiere gleich mit, hat sofort Geschmäckle. Macht sie dann nicht dasselbe wie ihre Mutter vor ihr? Sie trifft auf Renoir und er möchte den Rest des Gemäldes auch noch auflösen, weshalb der Konflikt nicht gelöst ist, er bevölkert die Welt mit neuen Monstergegnern während Maelle mit ihren begrenzten Paintress-Fertigkeiten Lune und Sciel wieder herstellt und das Spiel geht weiter. Was mir dabei auffällt? Für einen kurzen Moment löst Verso sich beinahe auf, bis Maelle ihn vor Renoir rettet. Aber er wirkt nicht glücklich. Er will nicht bleiben, er WILL sich auflösen, aber Maelle verhindert es. Fragt sie ihn? Nein. Sie setzt sich über seine Bedürfnisse hinweg. Ich sags, euch Maelle ist noch schlimmer als ihre Mutter! An dieser Stelle habe ich dann erstmal die Endgame Sachen erledigt. Sobald man die Party wieder zusammen hat, kann man mit Esquie auch fliegen und sogar tauchen, und ich hatte jetzt 20 Stunden Story durchgezogen und die Charas von Level 20 auf Level 60 gebracht, innerhalb von diesen zwei Tagen. Das war irgendwie toll, weil das Spiel mich durchaus in den Bann gezogen hatte, allein um zu erfahren, was außerhalb des Gemäldes los ist. Gleichzeitig war da eine gewisse Enttäuschung, dass ich da jetzt nicht so emotional war, wie es mir von allen Seiten versprochen worden war. Ja, je mehr ich zurück blickte, desto mehr vermisste ich Gustave und ich glaubte auch immer weniger daran, dass er wieder zur Gruppe stößt, außer wenn das Spiel damit endet, dass Maelle alle Menschen wirklich wiederherstellt. Vielleicht lag es an Maelle als Charakter, sie hatte nämlich durchaus emotionale Szenen, aber ich mochte sie so wenig, dass ich mit ihr nicht viel fühlte, mit den anderen weit mehr. Aber das hieß nicht, dass ich das Spiel nicht mochte, im Gegenteil. Aber das Gefühl, wütend auf die Painter zu sein, war in mir irgendwie vorherrschend Und jetzt stand ich basically vor dem Endboss. Und vor der Hamburgreise, weshalb ich nicht mehr ins Ende reinlief, sondern eben Sammelsachen suchte und das Ende ein paar Tage verschob. Marcel half mir mit einer Liste für Schallplatten, Journals anderer Expeditionen und Ability Pictos, ich suchte verirrte Gestrale und besuchte die Gestral Strände, um beknackte Minispiele zu spielen. Das habe ich immer erledigt, wenn ich eine gefunden habe, aber eine fehlte noch. Ärgerlicherweise bekam ich dann die Trophäe für die Minispiele nicht, und stellte fest, dass ich das schlimmste von allen auf einem schwereren Schwierigkeitsgrad abschließen musste. Für die Spiele muss man meistens verrückte Kletterpartien machen, aber für das eine muss man “Volleyball” spielen. Ein Gestral wirft mit Getralbabies nach mir und ich muss sie zurück schmettern Wer denkt sich sowas aus?? Das hatte ich nur auf “leicht” erledigt, musste das Spiel dann aber auf “normal” wiederholen, dann kam auch meine Trophy. Dann schnappte ich mir ein paar optionale Bosse. Das Krasse daran war - nach dem Sieg über Aline erhält man die Ability das Schadenslimit von 9.999 aufzuheben und mit ein paar einfach Klicks wurden Lune, Maelle und Verso schon so OP, dass das Kampfsystem komplett in sich zusammenbrach. Nur wenige wirklich große Gegner erforderten noch etwas Taktik, wie der süße Rosa Drache. Das wurde nur noch krasser als ich einen Bosskampf ausnutzte, um Color of Lumina zu generieren. Ich habe ja bisher noch nicht über das System geredet, darum einfach mal zur Erklärung: Die Pictos sind passive Fertigkeiten, die man ausrüsten kann. Das kann sowas sein wie 25% mehr Schaden, wenn Bedingung X erfüllt ist, oder auch einfach ohne Bedingung. Chancen auf Krit-Schaden, auf, Zustände, Schutz vor Zuständen, Auto-Effekte zu Kampfbeginn und vieles mehr. Die Pictos muss man zunächst einsammeln, ausrüsten und 4-mal kämpfen, dann hat man sie erlernt. Wenn man sie erlernt hat, muss man sie nicht mehr ausrüsten, sondern man kann Lumina-Punkte investieren, um sie zu aktivieren. Am Ende hat man da also eine Liste mit vielleicht 100 Picto Abilities und kann im Grunde alle davon ausrüsten, man sollte nur beachten, dass sie sich nicht gegenseitig aufheben. Das einzige Limit sind die Lumina-Punkte, die man in der Welt einsammeln oder von starken Gegnern als Loot bekommen kann. Der ein oder andere erkennt hier vielleicht das System von Final Fantasy 9 wieder, das war nämlich auch die Inspiration dafür, wie ich später gelesen habe. Auch Kingdom Hearts hat sowas ähnliches, übrigens ebenfalls von FF9 extrahiert, hier muss man die Abilities aber nicht von Gegenständen lernen. In Clair Obscur gibt es einen Gegner, der Adds spawnt, immer zwei Stück und diese regenerieren sich sofort nach ihrem Tod. Der Kampf kann also nur enden, indem man den Hauptgegner zuerst besiegt. Besagte Danseuse droppt nach dem Kampf je besiegtem Add 5 Color of Lumina, also trieb ich den Kampf solange bis ich etwa 150 Ads besiegt hatte und kassierte über 700 Color of Lumina, womit ich meinen drei Maincharas so viele Pictos ausrüsten konnte, dass normale Gegner an mir zerbarsten wie Zahnstocher und selbst normale Bosse hielten nicht eine Runde stand. Allein das Picto "Cheater", welches mich immer 2-mal angreifen lässt, mit 3 Charas also 6-mal bevor der Gegner überhaupt handeln kann, war schon fies. Da mein erster Chara Lune war, war das doppelt fies. Ich nutzte gern eine Attacke, die mit 4 verschiedenen Element Orbs massiven Schaden austeilt. Also rüstete ich lauter Pictos aus, die dafür sorgen dass sie viele Orbs generiert (zB über kritische Treffer oder Free Aim), und nutzte “Elementar Generation” und “Elementar Genesis”. Wenn das klappte, machte sie einfach 800.000 bis eine Million Schaden, mal eben einfach so, und da besaß ich noch gar nicht alle Schadensmultiplikatoren. Selbst wenn der richtige Orb fehlte konnte ich dann noch Mayhem einsetzen und immer noch ordentlich Schaden verursachen. Sollte dann noch ein Gegner stehen, konnte Verso das erledigen, der mit “ Follow up” in einer guten Runde zwischen 1,2 und 2 Millionen rauspulverte, vorausgesetzt ich konnte vorher mit ein paar Schüssen die Bedingungen dafür erfüllen. Ich frage mich durchaus, ob der Trick mit den Color of Lumina so gewollt ist, andererseits ist es ja auch möglich, unendlich viele Gegner in einem der schweren Dungeons zu besiegen und dort zu grinden, bis man so viele hat wie man möchte. Wenn man das so sieht, wird natürlich klar, dass es dann irgendwo einen optionalen Boss geben muss, der mit der Schadensmenge auch was anfangen kann, und da gab es sogar mehrere, aber sie waren alle nicht der Rede wert. Zum einen wäre da das Gemälde von Clea, der großen Schwester. Die hasste ihr Gemälde dass ihre Mama von ihr gemalt hatte und hat es selbst übermalt, zurück blieb eine ziemlich traurige Kreatur und ich fragte mich die ganze Zeit, ob Clea keine Begabung als Malerin hat oder warum genau sie nicht mochte, was ihre Mutter da gemalt hatte und das ganze so eskaliert ist. Das erfahren wir aber nicht. Fies ist, dass sie 10 Millionen Leben hat und jede Runde 1 Million heilt, ich musste also heftig gegenfeuern. Aber wie bei fast allem hier reicht eine gesunde Kombi aus Blockmuster lernen und Elementar Orbs aus, um sie schnell hinter mir zu lassen. Und dann war da noch Cleas Boyfriend. Obwohl ich eher den Eindruck hatte, dass sie so eine BDSM Beziehung hatten Ein Typ, der am Grunde des tiefsten Dungeons hockt, der stärkste Krieger (neben Esquie xD) der allein ein Axon getötet hat. Leider sieht der Dude aus wie Michael Meyers, irgendwie konnte ich nicht aufhören ihn anzustarren und zu denken die haben Dead by Daylight in das Gemälde reingemalt Der Typ hatte 40 Millionen Leben und war ne Fotze. Ende der Geschichte. Also der Kampf ist aus zwei Gründen berüchtigt: Er ist unfair schwer, mit seinen ganzen Antäusch-Versuchen beim Parieren und doppelten und dreifachen Schwertkombos, das ist schon widerlich. Seine längste Kombo hat 24 Hits in unter 20 Sekunden, und ich überlebte KEINE Treffer, weil er einem immer alle HP bis auf einen wegnimmt. Gleichzeitig gibt es aber eine Reihe von Picto Kombinationen die das Kampfsystem so sehr brechen, dass überleben keine Frage des Parierens mehr ist Ich gebe zu, ich hab mich da kurz eingelesen, 20 Minuten aufgewendet um ein paar Pictos einzusammeln, an denen ich vorbeigelaufen war und das dann in 45 Sekunden erledigt. Ich hatte mir selbst schon ein Build gebastelt, bei dem Maelle innerhalb von 2 Runden ihre finale Spezialattacke aufgeladen bekommt - die Gommage. Ja, es ist ein bisschen morbide, wenn ich ehrlich bin, aber klar - sie ist eine Paintress. Wenn ihr Vater den Menschen das Chroma entziehen kann, aus dem sie gemacht sind, um sie zu Staub zerfallen zu lassen, dann kann Maelle das natürlich auch. Darf man sich auch ruhig ne Minuten auf der Zunge zergehen lassen. Und diese Attacke bremst nichts. Mit ein paar Kombos kam ich auf 8 Millionen Schaden. Spannenderweise baut der PSN Profiles Guide auch auf die Gommage Attacke und nannte einfach noch ein paar Pictos, die ich bisher nicht kannte und rief mir ins Gedächtnis, das Sciel ja auch kämpfen kann Ich hatte mir nie durchgelesen was sie kann, aber nach der Umbauphase und in Kombo mit Sciel machte Maelle dann 51 Millionen Schaden an Simon. Noch Fragen? Jetzt könnte man dem Spiel vorwerfen, dass sowas halt leicht zu cheesen ist, der Nachteil von rundenbasierten Kampfsystemen und so, aber ehrlich? Das liebe ich auch daran. Das heißt nicht, dass es nicht trotzdem total bock macht zu sehen, wie sich solche Schneeballeffekte entwickeln. Gerade in Clair Obscur hab ich zudem den Eindruck, dass man sich auch beliebige eigene Builds machen kann, die alle funktionieren. Vielleicht nicht gegen Simon, aber für das gesamte restliche Spiel. Außerdem war das eher genau meine Kritik an Souls Like Spielen: Dass es nur schwer ist, um schwer zu sein, um elitär zu sein, das Spielerische darin aber verloren geht. Daher war ich hier eigentlich happy. Nun wo Simon im Kasten war, Level 99 erreicht und alles andere eingesackt, in liebevoller Zusammenarbeit mit meinem Listenmeister Marcel, stand dem Gemetzel in Lumiere nichts mehr im Wege. Ein paar epische “Auf in den Kampf” Sequenzen, in denen Maelle zunächst das Chroma der Toten extrahiert um sie als Tuschesoldaten nach Lumiere zu schicken und dann Renoir den Kampf ansagt, fast wie eine tragische Heldin, obwohl sie in diesem Kampf am wenigsten von allen zu verlieren hat, läuten das Ende ein und man merkt es schon oder? Ich liebe zwar die Inszenierung und die grandiose Musik, die das Ende von Akt drei einrahmen, aber Maells Übernahme der Anführerposition erscheint mir fast übergriffig, ich will sie da nicht haben und es erscheint mir irgendwie unangemessen. Aber sie ist jetzt die Heldin dieser Geschichte, ob ich will oder nicht, und das wo Lune und Sciel hier ihr Leben verlieren können, Verso ohnehin lieber sterben möchte und Maelle im schlimmsten Fall nur aus dem Gemälde muss und sich ihrer Trauer stellen. Trotzdem ist der Weg zum verkrümmten Eiffelturm schon toll inszeniert so als letzter Dungeon des Spiels, die Tuschekämpfer sind tragisch wie gruselig und ich finde noch ein letztes Journal von Expedtion 60, die aus Überzeugung splitterfasernackt in den Kampf zog und damit in der Welt berühmt wurden Wir lernen dass Expedition 60 verstanden hatte, dass die Malerin nicht die Böse ist und die Gommage von Renoir aus geht. Ein Bote brachte das Journal nach Lumiere, doch seine Gommage löschte ihn knapp vor den Toren aus und es wurde nie gefunden. Wie tragisch einfach, dass es nie Informationen nach Hause geschafft haben um irgendwen besser vorzubereiten Wir stellen uns ein letztes Mal Renoir, der mir tatsächlich viel freundlicher und wärmer erscheint als sein gemaltes Gegenstück, das wir zuvor bekämpft haben. Er ist der einzige, der sich einmal ganz an Verso wendet und sich für das Verhalten der Familie entschuldigt, und den Fakt, dass man ihn mit den Erinnerungen eines Fremden ausgestattet hat, um Alines Trauer zu trösten. Aber dann radieren wir Papa aus, muss man auch so sagen, denn mit den mehreren Millionen Schaden die ich anrichte, hat er mir gar nichts entgegenzusetzen. Dafür hat der Kampf die epischste Bossmusk ever, da kann One Winged Angel eigentlich einpacken. Es ist auch der erste Song abgesehen von “Lumiere” und “Alicia” der mir so im Gedächtnis bleibt, dass ich ihn auch problemlos in den 8 Stunden Soundtrack wiederfinde Tatsächlich fand ich die Musik bis hierher toll, aber sie klang auch immer irgendwie… gleich? Es stach für mich wenig so richtig heraus und der Gesang klang schnell overused denn ähnliche Musik war einfach überall im Spiel, sie setzte damit kaum echte Akzente. Der Boss Song fiel mir auf, weil er als einziger ein ordentliches Schlagzeug hattem wo der Soundtrack ansonsten klassisch (wie in klassischer Musik) gehalten ist. Drums machen alles besser. Wie Käse, der macht auch alles besser. Aber um noch kurz bei der Musik zu bleiben - Ich habe dann fairerweise kurz nach dem Ende erstmal YT zu rate gezogen und mir ein bisschen mehr Musik des Spiels zu Gemüte geführt und versucht Texte und Komposition besser zu verstehen, denn mir war schon klar, dass hier ein grandioser Soundtrack vorliegt auch wenn er nicht zu jedem Zeitpunkt für mich herausstach und französische Kammermusik jetzt nicht gerade das ist, was ich jeden Tag höre. Und mit Übersetzungen sowie reiner Konzentration auf die Komposition und mit dem Wissen, was im Spiel passiert, wurde die Musik zu einem ganz tollen Erlebnis! Eines, vor dem man sich auch nur verneigen kann und mit einer tollen Entstehungsgeschichte dazu. Der Komponist Lorien Testard ist ein Gitarrenlehrer, der noch nie als Komponist gearbeitet hat, aber privat zum Spaß ein einziges mal einen selbst geschriebenen Song auf Soundcloud hochgeladen hat, was er noch nie zuvor getan hat aber zufällig dem Direktor des Spiels auffiel, der zuvor auch noch nie auf Soundcloud war, aber einfach zufällig auf den Track geklickt hat. Besagter Gitarrenlehrer wurde engagiert und ähnlich war es dann mit der Kammer Sängerin Alice Duport-Percier, die bereits in Opern und Bühnenproduktionen gearbeitet hat, aber noch nie für ein Spiel. Lorien fand sie toll und hat sie angeschrieben, ob sie mit ihm arbeiten würde. Weil beide Anfänger beim Schreiben von Spielmusik waren, haben sie am Ende auch irgendwie alles zusammen gemacht, sie half also beim Schreiben mit ihrer Erfahrung als Opernsängerin, weshalb die Songs so gut zu ihrer Stimme passen. Mir fiel jedenfalls ein Hauptproblem auf, warum die Musik während des Spiels für mich nur wenig geklickt hat. Sie war schön, aber es gab nicht diesen einen melodischen Impact, bis auf das Ende. Der Impact liegt in den Texten, die total reinhauen, wenn man sie versteht, ich spreche aber kein französisch und könnte während der Soundeffekte auch sicher nicht alles heraushören. Ich habe dann aber gelesen, dass es sich bei den Texten gar nicht um reines Französisch handelt, sondern um einen toten Dialekt aus dem französischen Süden, der sich auch teilweise dem Spanischen bedient, und den gar nicht alle Franzosen verstehen, sie haben also nicht zwingend einen Heimvorteil da drüben So oder so kann ich empfehlen sich die ein oder andere Szene nochmal mit Übersetzung anzuschauen, das ist nochmal anders wild. Empfehlung wäre hier “Une vie à t’aimer” (Ein Leben um dich zu lieben) in dem die Paintress Aline und ihr Mann Renoir sich basically gegenseitig besingen, darüber wie sie den Tod ihres Sohnes erleben und wie unterschiedlich ihre Vorstellungen von Liebe sind. Er blickt auf seine geliebte Frau, die im Gemälde aufblüht aber vor dem Gemälde verwittert, während sie nur Augen für die Erinnerung an ihren Sohn hat. Mit entsprechend mitreißender Musik untermalt betritt im Finale sogar erneut die ursprüngliche Paintress das Gemälde, um Tochter Maelle gegen Renoir zu unterstützen. So kämpfen im Hintergrund diese surrealen Riesen, die Paintress gegen die Sirene, während wir im Vordergrund Renoir aus dem Gemälde kloppen. Es ist schon sehr episch. Am Ende gibt Renoir auf, aber nicht ohne uns zu zeigen, was sein Beweggrund war, seine sterbende Frau daheim, mit farbverschmierten Augen, das Zeichen für den Aufenthalt im Gemälde, wie sie nur noch wie ein Zombie durch das Anwesen stolpert. Renoir sieht das Verderben darin, sich nur noch der Fantasie eines Lebens hinzugeben, dass für die Painter Familie nicht real ist, statt sich draußen den Gefühlen einmal zu stellen, sie zu verarbeiten und sich dann um seine echte Familie zu kümmern. Maelle beteuert, dass ihr nicht dasselbe passieren wird wie ihrer Mutter, und so gibt er auf. Sie beginnt mit den Worten “In want you to understand what this Canvas means to me", das ist erstmal eine selbst-bezogene Perspektive. Sie sagt nicht “Die Menschen hier haben auch ein Leben und Gefühle, und Angst zu sterben”, was meine Gedanken waren, als ich an Lune, Sciel oder Esquie dachte, sondern sagt nur, dass SIE das Gemälde braucht, IHRE Gefühle, nicht die der anderen. Das erste Argument, das man bringt, sagt üblicherweise viel über den Sprechenden aus. Dann endet sie mit “You can trust me. Just a little longer…” Und da merke ich es wirklich deutlich. Der Blick und die Musik, beides slightly off. Sie lügt. Und zum ersten Mal habe ich den Eindruck, dass es nicht an mir liegen kann, dass ich das nicht so empfinde, weil ich sie einfach nicht mag, sondern dass es beabsichtigt ist und zudem fühlt es sich heimtückisch an. Sie ist längst korrumpiert und Renoir weiss es, doch er gibt trotzdem auf. Sie plant, in der Leinwand zu sterben, aber wem ist damit geholfen, außer ihr selbst? Wenn direkt danach dann Renoir kommt und es vernichtet, dann sterben trotzdem alle Menschen darin, sie muss es dann nur nicht mehr erleben und hat das Meiste aus ihrem Erlebnis rausgeholt, aber keine langfristige Lösung. Dann benutzt sie die Menschen im Bild nur damit sie ein besseres Leben mit Stimme und zwei gesunden Augen und besonder mit ihrem “Bruder” Verso leben kann, alles was sie in der realen Welt nicht hat. Und wenn dieser Verso, Gustave oder Lune dann nicht mehr gebraucht werden, können sie in die Tonne, so fühlt sich das an. Für mich ist Maelle hier die Villainess, der finale Endboss, und ich bin aufs Positivste überrascht, als kurz danach Verso Maelle tatsächlich konfrontiert. Er findet im Kern des Gemäldes das letzte Stück Seele des echten Verso, einen kleinen Jungen, der des Malens müde ist und einfach nur aufhören will. Und Verso will ihm helfen, ihn erlösen, und damit sich selbst erlösen, doch Maelle hält ihn auf. Im Grunde zeigt sich hier ihr wahres Gesicht. Sie müsste sehen, wie sehr ER leidet, aber das tut sie nicht. Sie versucht ihm stattdessen einzureden, dass man ihnen diese Zeit genommen hat, aber das stimmt so gar nicht. IHR vielleicht, ER ist aber nicht der echte Verso, egal wie sehr er Maelle vielleicht mag, er musste schon 100 Jahre Leben und Leid ertragen und ist müde. Sie sieht es nicht. Und dann hab ich die Chance selbst zu entscheiden, auf wessen Seite ich als Spieler kämpfen möchte und das ist in etwa das Beste, was das Spiel hätte tun können! Es kam unerwartet, da ich überzeugt bin, Maells Meinung ist irgendwie das Lieblingskind der Entwickler und ihre Geschichte oder Einstellung sind vermutlich die “gewünschten”, aber es war genau das Richtige. Ich kann als Maelle spielen, oder als Verso und muss den jeweils anderen besiegen. Ich dachte “cool”, dann kann ich doch sicher beide Enden sehen, wenn man nach dem Finale wieder am letzten Speicherstand landet (wie Marcel mich gespoilert hatte) und startete mit dem Ende, dass ich nicht final behalten wollte. Zwar war ich der Meinung, dass das Gemälde bestehen bleiben sollte, damit Lune, Sciel und alle weiter in Lumiere leben können, weil ich es blöd fand, dass die Wesen im Gemälde von den Paintern nicht als echte Menschen wahrgenommen wurden, aber ich wollte nicht das Maelle die neue Puppenspielerin wird die sich einfach alles so malt wie es ihr passt. Also spielte ich als Maelle, und ich hatte leider Recht. Maells Ende ist nicht das Gute Ende, Change my mind. Meiner Meinung nach war das der Stoff, aus dem echte Albträume sind. Zunächst BETTELT Verso sie an, ihn doch bitte, BITTE zu übermalen, seine Existenz zu beenden, weil nur sie seine Unsterblichkeit beenden kann, aber sie will es nicht hören, er wurde ihr doch genommen, er muss bleiben. Sein Leid existiert für sie nicht, aber sein Flehen ist für mich die härteste Szene im gesamten Spiel. Der einst coole und ziemlich hotte Verso wirkt vollkommen gebrochen. Danach sieht man alle Menschen wiederbelebt in Lumiere, inklusive Sciels Ehemann, Gustave und Sophie und wenn man mal auf die Details achtet, sind Gustave und Sophie sogar verheiratet. Aber ob das wirklich so gekommen wäre? Wie viel wissen die Menschen überhaupt von Maelle oder ihren Paintress-Fertigkeiten? Oder hat sie die Menschen in dem Glauben wiederbelebt, Expedition 33 sei Erfolgreich gewesen? Hat sie sie vielleicht in dem Glauben wiederbelebt, die Paintress und die Gommage habe es nie gegeben? Das erfährt man nämlich nicht. Vielleicht hat sie Gustave und Sophie wiederbelebt, bevor sie sich trennten? So oder so habe ich den Eindruck, sie macht einen auf Pipi Langstrumpf und malt sich die Welt einfach, wie sie ihr nun am besten passt. Das sind massive Eingriffe und ich traute ihr alles davon zu. Natürlich freue ich mich trotzdem besonders Gustave nochmal zu sehen, klar ist das toll. Doch die Szene endet mit dem Beginn eines Konzerts. Der Pianist betritt die Bühne, und es ist ein gealterter Verso. Er sieht so müde und gequält aus, dass man Maelle direkt eine klatschen möchte. Er wollte dieses Leben nicht und doch zwingt sie ihn, für sie Klavier zu spielen, wie ein Hofnarr für die Königin. Vielleicht denkt sie, dass sie ihm ein tolles Leben gegeben hat in dem er seiner Leidenschaft nachgehen kann. Und dann der Jumpscare, ihr farbverschmiertes Gesicht mit nur einem Auge, eine korrumpierte Alicia ohne jede Emotion. Für mich ein grandioses Alptraum-Ende, da kann ich mich nur verneigen und ich bin ein bisschen froh, weil ich mir doch nicht nur eingebildet habe, was mit ihr passiert. Für mich ist Clair Obscur die Geschichte der Villainess Maelle und somit ist die Antagonistin immer noch die Malerin, nur eben in Wahrheit die Erbin der ursprünglichen Malerin. Wann immer Maelle leidet, scheint nur ihr Schmerz valide, nicht der der anderen. Sie lernt zwar auch viel dazu, besonders nachdem sie ihre Erinnerungen an Alicias Leben erhält denkt man, dass sie Mitgefühl für die Menschen im Gemälde zeigt, aber wenn man genau hinhört begründet sie es immer damit wie viel IHR die Leute bedeuten, weil sie hier aufgewachsen ist. Weil SIE nicht alleine sein kann. Sie ist in Wahrheit nicht empathisch, sondern selbstgerecht, und es dauerte etwas bis ich den Finger drauf legen konnte, deswegen erschien sie mir oft so seltsam unantastbar, wenn sie am Lagerfeuer in Gedanken war. Sie wirkte wie die Prinzessin in ihrem eigenen Drama, und zwar eine, die Weis, dass sie die Prinzessin in einem Drama ist, die Hauptrolle. Zwar wusste Maelle nichts von ihrer Vergangenheit, aber in ihrem Gehabe steckte es schon drin. Als wäre sie der einzige Mensch der Welt der das Recht hat zu leiden, und ich mochte es nicht. Aber auch das ist gutes Storytelling, für mich war diese unbestimmte Abneigung am Ende sogar ein Indikator dafür, worauf es am Ende hinausläuft, aber es war so subtil, dass ich es meisterhaft fand. Das Spiel lässt Maelle in einer Weise leiden, dass wir sie lieben sollen, auf Teufel komm raus, und dann, wenn man nur noch ihre Position einnehmen kann, um die Leinwand zu retten, DANN packt das Spiel den Spiegel aus: Maelle ist genauso “die Böse” in der Geschichte wie ihre Eltern, wenn nicht sogar mehr. Gut, okay, ich höre jetzt auf über sie zu ranten, sie nimmt ja vollkommen zu Recht einen wichtigen Platz in dieser Geschichte ein. Als Spieler habe ich mich gerade deswegen ja in einem Konflikt befunden. Umso mehr war ich dann enttäuscht, als ich den Speicherstand lud und feststellte, dass ich das zweite Ende doch nicht hier erspielen kann. Zwar lande ich an der finalen Flagge, aber Renoir ist einfach nicht mehr da und somit beginnt der finale Kampf nicht. Ich hatte meine Leinwand also dazu verdammt unter Maells Herrschaft zu bleiben Anyway. Am Ende war nicht die Gommage der Fluch, der durchbrochen werden muss, sondern, dass alle Painter in dieser Familie das Gemälde benutzen, um sich nicht ihren eigenen Gefühlen des Verlusts stellen zu müssen, sogar Renoir. Ausgerechnet Verso ist der einzige, der das erkennt, obwohl er weiß, dass es sein Ende bedeutet, weil er auch nur ein Gemälde ist, was ihn eigentlich zum tragischen Helden macht. Toll fand ich daran auch, dass Verso oft zwischen dem positiven Anführertyp und einer Depression schwankte, die verschiedene Phasen durchlief und mir sehr real erschien, ich fand das untypisch für seine Rolle in einem RPG. Die Geschichte ist in mehrerlei Hinsicht so vielschichtig und man kann sicher auch ganz andere Positionen einnehmen. Ich finde, Renoir war hier nicht der Böse, was das Spiel für mich nochmal besser macht. Aline, die als erste Malerin und Antagonistin etabliert wird, sprach in Wahrheit nur Warnungen aus, vielleicht eine der bewegendsten Erkenntnisse in der Geschichte. Maelle ist für mich das Egoistische Böse. Aber ich verstehe, wenn jemand sagt, er leidet mit Maelle. Vielleicht ist keine Position 100% richtig. Und ohne Verfehlungen ist hier keiner. Ich bin jedenfalls auch recht begeistert von dem Spiel, und nicht nur, weil ich so viel Inspiration entdecken konnte von anderen Spielen, die auch alle mag. Die Musik hätte mich gern etwas mehr umhauen dürfen, hat aber auch nicht enttäuscht. Ich liebe den Fakt, dass die Game Direktoren und viele Entwickler Teil des Chors sind, der in den Musikstücken zu hören ist, da man kein großes Orchester bezahlen konnte und einfach alle mitsingen ließ, die Lust hatten. In den Videos grinsen sie so stolz, es ist einfach so süß: Grafisch kann es auf den ersten Blick kaum mit aktuellen Titeln mithalten, die Haare sind strähnig, die Körper haben kein akkurates Verhältnis zum Kopf, wenn man Screenshots macht, ist alles unscharf, es fehlt an Konturen. Aber. Es braucht Kontext. Es ist spielbarer Impressionismus, im Mittelpunkt steht die Flüchtigkeit der Augenblicke, die Weltkarte mit Tilt-Linse, die alles aussehen lässt wie kleine Spielzeug Modelle, zeigt ja, dass auch die Körpermodelle nicht zufällig so gestaltet wurden und die Mimik! Wenn man genau hinschaut und auf die Details achtet, ein flüchtiges Zucken in einem Mundwinkel, dann ist das auf demselben Niveau wie Death Stranding 2, genau die Details, die ich in Fragiles Mimik so lobend hervorgehoben habe sind auch hier vorhanden. Es ist nur nicht überall, man hat sich auf das Wesentliche konzentriert und das ist smart. Und mein Hass auf Maelle ist wirklich nichts Schlechtes im Kontext eines guten Spiels XD Aber es amüsiert mich, weil ich glaube, der wahnsinnige Hype um das Spiel beruht zu einem guten Teil auch auf der Beliebtheit ihres Charakters - für mich ist sie das Gegenteil, und trotzdem glaube ich, kann ich den Hype nun verstehen. Ich bin recht froh, dass ich das Spiel jetzt gespielt habe auch wenn nun meine Entscheidung über ein Game of the Year einiges an Meditation erfordern wird Hier noch ein paar Fun Facts, zu Themen, die mir aufgefallen sind, weshalb ich da mal nach gegoogelt habe: Direkten Einfluss auf das Spiel hatten Final Fantasy 8 bis 10 (interessante Wahl), zu erkennen in der Weltkarte (8), dem Lumina/Picto System (9) und dem Turnbased Kampfsystem mit der Turn Vorschau am linken Rand (10) Among other Things. Aber auch Legend of Dragoon, bezogen auf die Button Events für erfolgreiche Kombo-Angriffe und das Pariertsystem. Und dann gab es noch eine reale Vorlage zur Grundgeschichte: Der französische Maler Pierre-Auguste Renoir war wohl die Inspiration für Renoir. Er sieht ihm nicht nur ähnlich, der Renoir im Spiel geht auch am Stock, wie die Vorlage, da der Maler an Arthritis litt und zudem wohl im Krieg verletzt worden war. Seine Frau Aline (ebenfalls wie im Spiel) pflegte ihn, starb aber lange vor ihm an Diabetes. Es heißt, dass aber auch ein gebrochenes Herz eine Rolle spielte, aufgrund der Kriegsverletzung von Mann und Sohn. Wie viel da dran ist, lassen wir mal dahingestellt, die Lebensgeschichten von europäischen Künstlern werden immer gern romantisiert. Auf jeden Fall fand ich es faszinierend zu lesen, woher Inspirationen für das Spiel bezogen wurden. Mittlerweile ist außerdem bekannt, dass das Spiel verfilmt wird und es ein Franchise geben wird, also weitere Titel, die in derselben Welt spielen werden. Aber das Wort Welt ist hier nicht eindeutig, was? Zuerst habe ich natürlich überlegt, ob man andere Expeditionen zeigen würde, aber man weiß ja, dass die alle sterben werden und am Ende eröffnet sich ja ein ganzer Makrokosmos anderer Möglichkeiten. Man könnte ganz neue Gemälde mit komplett anderem Inhalt, also neuen Welten, zeigen. Man könnte den Krieg außerhalb der Gemälde thematisieren, Werke der Autoren und der Musiker und den erwähnten Painter-Council thematisieren, von dem Renoir und Aline ein Teil gewesen sind. Alles davon wäre interessant, und ich gebe zu, das Potential, die bekannten Charaktere wiederzusehen, sehe ich eher nicht. Also die Painter-Familie ja, aber nicht Lune oder Gustave, leider. So, jetzt hab ich neben einem Böse-Maelle Hot-Take und allem, was ich in den vergangenen vier Wochen aufgesaugt habe, alles hier rausgelassen und bin gespannt, was euch so an dem Spiel gefallen oder gestört hat. Feuer Frei Hier noch ein paar Screenshots :3 Platin #516 Serie: One Piece Episode 1143 bis 1144 Dan Da Dan Folge 13 bis 24 The Bear King in the Kitchen Season 1 Episode 1 bis Season 2 Episode 2 Filme: The Chalkline Buch: Craters Thinks Band 1 bis 2 (Ende) (ungelesene Manga 339 T_T) Das wars für heute, war genug Text, ich weiß. Beim nächsten Mal kann ich mich kürzer halten, aktuell hab ich nur den neuen Dead by Daylight DLC beendet und We Were Here Forever, Spiele ausgiebig Ghost of Yotei und Phasmophobia und habe daher nächste Woche noch nicht so viel zu berichten Ich hoffe, wir sehen uns trotzdem. Bis dahin!
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