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OoBladerunneroO

Ein Brief zum (hoffentlich) nachdenken, Meinungen erwünscht

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OoBladerunneroO   
  • Beiträge: 984
  • Eines vorweg, ich habe diesen Brief heute morgen um 6.15 Uhr verfasst und ich würde mich freuen wenn ich eine Kritik abgeben könnt und auch Diskusionen sind erwünscht, Meinungen, Verbesserungen oder einfach Allgemein was euch aufgefallen ist..... Gut, dann fange ich mal an....:redface:

    Ich hoffe dieser Brief geht um die Welt,

    ich habe etwas zu sagen, ich habe noch nie so etwas geschrieben und ich finde diese Gedanken sind es wert aufgeschrieben und verbreitet zu werden.

    Mein Name ist Sandra ich bin eine 27 Jahre alte Frau und komme aus gutem mittelständigem wohl erzogenen Hause, mir ist der Begriff von "Recht und Ordnung" bekannt. Ich habe keine Ahnung wieso aber dennoch sind mir einige Gedanken gekommen die ich niederschreiben möchte, einige mögen mich für "verrückt" oder "sensationsgeil" halten doch das ist mir egal.

    Heute am 21.04.2014 sah ich mir einen relativ alten Film an, mit dem Titel "The Day After" dieser bewog mich sehr zum Nachdenken. Vielleicht gibt es den ein oder anderen der meine Gedanken verstehen kann, selbst wenn ich nur ein oder zwei Leute mit meiner Botschaft erreichen kann, habe ich schon mehr erreicht als ich wollte und konnte die Welt vielleicht ein wenig besser machen für die Generationen die noch kommen mögen und die auch in einer heilen Welt leben möchten.

    Es macht mich Traurig zu sehen wozu wir in der Lage wären, mit einem einzigen Knopfdruck könnten wir binnen weniger Sekunden tausende von Leben zerstören. Eine einzige Provokation würde ausreichen um einen atomaren Krieg zu beginnen, Gewinner gibt es nicht in so einer Welt, einzig und alleine nur Verlierer.

    Es macht mich traurig zu sehen wo wir heute bereits stehen, ein weiser Mann mit Namen Albert Einstein sagte "Ich weiß nicht mit welchen Waffen wir im dritten Weltkrieg kämpfen werden, doch ich weiß mit was wir im vierten kämpfen, mit Stöcken und Steinen".

    Es gibt Kämpfe um "Macht", "Recht" und um "Glaube", doch was ist das alles?

    Wer gibt uns das Recht über andere bestimmen zu dürfen? Wer hat uns die Erlaubniss gegeben über Leben und Tod bestimmen zu dürfen? Wer sagt uns welcher Mensch mehr wert ist als der andere? Wir sind doch alle gleich, wir alle haben einen Kopf zum Denken, wir alle haben zwei Hände zum einander die Hand zu reichen, wir alle haben zwei Beine um GEMEINSAM den selben Weg zu gehen, dennoch töten wir uns gegenseitig wegen einer Hautfarbe oder wegen eines anderen Glaubens.

    Jeder Mensch hat das Recht zu leben dabei ist es doch egal ob einer weiß, schwarz, groß, klein, dick oder dünn ist. Wir ALLE gehören zu der selben Gattung, der Gattung Mensch. Ich habe noch nie ein Tier gesehen das aus "spaß" tötete oder weil ihm die Fellfarbe eines Artgenossen nicht gefiel. Das einzige Tier das aus wilkür tötet ist der Mensch. Sind "Recht und Ordnung" die Sachen die uns gleichzeitig Herr über Leben und Tod werden lassen?

    Es macht mich traurig zu sehen das wir nicht alle in Friede miteinander leben können, warum können wir nicht uns gegenseitig helfen anstatt uns gegenseitig zu bekämpfen? Davon hätten wir alle mehr. Wäre es nicht machbar das sich z.B. alle Glaubensrichtungen unter einem Banner vereinen? Keine Kriege mehr weil ein Gott besser sein soll als der andere, kein Leid und kein Schmerz mehr weil niemand mehr für seinen Glauben sterben muss.

    Ist es nicht Sinn jeder Religion das man im Einklang mit seinem Nächsten lebt? Muss man in anderen Glaubensgemeinschaften sterben um friede zu erreichen? Das kann doch nicht Sinn der Sache sein...

    Es macht mich traurig zu sehen wie Tag für Tag auf der Welt Erwachsene und Kinder sterben weil sie kein Wasser oder Geld für Brot haben. Hungersnot, kein sauberes Trinkwasser und Krankheit ist Sinnbild für das Wort "3. Welt". Afrika, scheinbar endlos weit weg, auf einem anderen Planten in Augen mancher Leute. Nur was wäre wenn es uns betreffen würde, wenn es uns auf einmal so ergehen würde? Wenn wir auf einmal kein Essen und ein Wasser mehr hätten, wären wir dann die "3. Welt"? Wir, die wir im Reichtum und im Überfluss leben, wir die wir Tag für Tag Lebensmittel in den Müll werfen weil wir ja genug davon haben.

    Warum können wir die Welt für die Menschen nicht besser machen? Ich finde es ungerecht zu sehen wie die Superreichen immer reicher werden und die armen immer ärmer. Wie wäre es wenn wir alle die gleichen Mittel zur Verfügung hätten? Die einen wissen nicht welche Jacht sie sich als nächstes kaufen sollen und die anderen wissen nicht wie sie die nächste Mahlzeit für ihre Kinder beschaffen können. Gäbe es einen Mittelweg wäre doch allen geholfen. Wenn jeder nur einen Teil gäbe müssten sich auch die Menschen nicht mehr um sauberes Wasser sorgen, Sachen die uns so selbstverständlich sind und andere das Leben retten könnte.

    Ich hoffe ich kann irgendjemand zum Nachdenken bewegen, so wie mich diese Gedanken bewegt haben, ich möchte niemanden provozieren, nur anregen.

    In diesem Sinne, auf wiedersehen.

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    R-Gekko   
  • Beiträge: 307
  • Stimme dir in allem was du schreibst vollständig zu!!

    Leider ist die Menschheit gefangen in ihrem Kapitalmarktwahn, der von den oberen 10000 gesteuert wird. Leider wird sich das auch nie ändern, weil auch diese Menschen ihre Nachfolger hochzüchten, die ebenfalls gefangen in ihrem Denken sind und nicht so wie du, ich und viele andere auch mal zur Seite schauen.

    Leider wirst du, meiner Meinung nach, auch mit Protest und Mahnung und Appellen nichts erreichen, weil es diese Leute schlicht und einfach nicht interessiert was der "Mob" sagt und fühlt und durchmacht. Wir sind ja zur Zeit in einer Demonstrationsgesellschaft, in der für jeden Furz auf die Strasse gegangen wird. Was ändert sich? Nix. Weil keiner der Entscheider zuhört. Die lesen Aktienmarktzeitungen oder Jachtclubzeitschriften und informieren sich ob Pelz in diesem Jahr in oder Out ist. Doch diesen gehirngef*** ist nicht zu helfen, da solche nur an ihre Positionen denken und nicht an Folgen und Konsequenzen. Es geht halt in der Wirtschaft, von der leider so ziemlich alles abhängt, nur darum die Aktionäre glücklich zu machen, den Gewinn im nächsten Jahr noch zu steigern (komme was da wolle), und die Konkurrenz alt aussehen zu lassen. Diese Leute werden einfach niemals satt und wollen immer mehr mehr mehr, egal was es kostet und wer darunter leidet.

    Die Frage ist ja: Was können wir da machen?

    Im kleinen Stil denen helfen die Hilfe benötigen. Akzeptieren das andere Menschen eben andere Interessen, Hobbys und Lebensvorstellungen haben. Negatives, engstirniges Denken gegenüber unbekannten Dingen abstellen und offen versuchen Probleme anzugehen. Niemand muss Anderen schaden um selbst vorran zu kommen. Und einfach mal mit kleinen Dingen zufrieden sein. Klingt alles sehr nach Hippiegequatsche? Sicher, aber nur gemeinsam wird man Lösungen der weltlichen Probleme finden. Freund/Feind-Denken? Muss aufhören!! Wir sind alle gleich. Auch wenn Regionale Vorbedingungen für manche schwieriger sind als für andere.

    Habt euch einfach mal alle lieb, verdammt!! :J:

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    OoBladerunneroO   
  • Beiträge: 984
  • Das freut mich das ich Zustimmung gefunden habe, ja die Frage ist was kann man tun? Dazu müssten schon alle mitmachen das man wirklich etwas verändern kann, ich will nicht als einer von diesen ewigen "Weltverbesserer" auftreten, nein ich will lediglich meine Gedanken kund tun.

    Mir sind heute Morgen vorm einschlafen noch einige Sachen eingefallen die ich noch hätte dazu schreiben können, doch dann hätte es womöglich den Threat gesprengt.

    mal schauen ob ich sie noch einfügen werde im Orginal und ob ich mich trauen würde das ggf. zu veröffentlichen doch dazu fehlt mir leider etwas der Mut ob ich wirklich die Reaktionen bekomme die ich mir zum Ziel gesetzt habe oder ob ich mehr auf Ablehnung treffe, davor, muss ich ehrlich zugeben, habe ich Angst :(

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    iN9n-   
  • Beiträge: 622
  • Ich stimme euch beiden zu.

    Wenn die reichsten Menschen der Welt die Hälfte ihres Vermögens gerecht auf andere verteilen würden, die es wirklich bitternötig haben, gäbe es glaube ich niemanden mehr der an Hungersnot sterben würde. Die Superreichen hätten immernoch mehr als genug Reichtum und allen wäre geholfen. Aber das ist leider nur ein Traum..

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    OCV   
  • Beiträge: 8.721
  • Für mich ist unsere Welt und unsere Gesellschaft bereits unheilbar und meiner Meinung nach wäre es am besten, wenn nochmal ein Komet kommt und unsere Rasse von vorne anfangen kann (Auch wenn es wahrscheinlich sich genauso entwickeln würde, denn verrückt ist ja immer derjenige, der unter den selben Konditionen andere Ergebnisse erwartet)

    Bin grade am überlegen womit ich anfange - also bei den Theorien von Aristoteles, Platon, Hobbes oder Freud... Der Mensch ist nunmal des Menschen Wolf und die ganze Gier nach Macht kommt eigentlich grundsätzlich erstmal durch Angst und dem Streben nach Sicherheit (Neorealistische Annahme) - man möchte sicherstellen, dass einen nicht der nächstbeste umbringt und dazu braucht man Waffen und Schutz - und wenn der andere bessere Waffen oder besseren Schutz hat ist man wieder gefährdet und rüstet selber nach, worauf der andere sich wieder gefährdet fühlt usw, es ist ein endloser Kreislauf und aus kaltem Krieg aka Wettrüsten kann auch ganz schnell ein heisser Krieg werden, wie hoch ist denn der "Overkill" bereits? Also wie oft könnte man den kompletten Erdball auslöschen wenn man alle Waffen zusammenrechnet, die es gibt? 10mal? Daher wird auch die Macht meistens missbraucht, die man einem Menschen anvertraut, jeder Mensch ist erstmal eher Egoist statt Altruist, was man aber leider meistens erst dann merkt wenn es zu spät ist und man einem vermeindlichen altrusitischen Menschen macht verlieh, der unlängst sich als Egoist entpuppte

    vielleicht liegt es einfach an unseren Trieben, dem Eros und dem Thanatos, also wenn man so will die eigenen Gene zu verbreiten und fremde Gene auslöschen zu wollen (nichts anderes sagt Freud letzten Endes, denn wenn man es runterbricht will der Mensch nichts anderes als f***** und morden), was nur durch unsere Gesellschaft unterbunden wird, die uns gewisse Regeln und Normen vorschreibt, wodurch eine Art Gewissen (Über-Ich) entsteht, die uns im Zaum hält - und unsere Freiheit geht immer weiter flöten als Tribut für die "Quasi-Sicherheit" (das wird treffenderweise auch im aktuellen Captain America Film aufgegriffen, bei all dem ganzen Fantasy und Science Fiction Kram taucht tatsächlich auch ein sehr wahrer Fakt über unsere Gesellschaft auf), was uns mittlerweile ALLE zu Sklaven gemacht hat...

    Wir sind längst nicht mehr frei wie wir einst waren (Theoretisch gibt es auch so etwas wie totale freiheit nicht, denn wenn es garkeine Gesetze geben würde, wäre ja auch jeder wieder unfrei, dadurch dass er Angst haben muss um die eigene Haut), die ganze Technik die unsere Rasse entwickelt ist längst in die falschen Hände geraten und wird gegen uns verwendet (NSA, andere Geheimdienste, Wirtschaftsspionage usw) - sieht man doch schon alleine am Fall Heartbleed - die SSL Lücke stellte schon immer eine Gefährdung für uns alle dar, aber statt uns (die normalen Bürger) zu schützen, wurde geschiwegen, weil die totale Überwachung und Kontrolle ja viel wichtiger ist als unsere Sicherheit - erst als es längst zu spät war, wurde es zugegeben, dass es die Lücke gab und die Geheimdienste auch davon wussten - bester Beweis, dass wir von den falschen Leuten regiert und überwacht werden, wird nur noch unterstrichen davon, dass ein Wolf im Schafspelz ein Schaf um Wolfspelz jagd aka Obama vs Snowden (Ein Friedensnobelpreisträger, der die Unfreiheit und Kontrolle repräsentiert gilt als Guter, der den "Verbrecher" jagt, obwohl er Freiheit, Aufklärung und Wahrheit repräsentiert...

    Das Problem bei der ganzen Geschichte ist einfach, dass wir längst alle Marionetten sind - sogar der Präsident der USA ist eine - eben nur eine höhere Marionette, die andere Marionetten kontrolliert, letzten Endes ist er nichts weiter als ein Werkzeug, eine Schachfigur, die niemals zu einem Spieler wird, denn es sind immer die Hintermänner die keiner kennt, die die wahre Macht haben, das spiegelt sich auch in vielen politischen Hierarchien wider, wie zB damals zur Meiji Zeit in Japan wo der Ältestenrat, der offiziell nur den Prime Minister beraten solle, eigentlich die wahre Macht hatte und das wird in der USA und anderen Nationen nicht anders ablaufen...

    Wir, die normalen Bürger aber haben eigentlich keine Wahl mehr, bei jedem Kauf eines PCs, Smartphones, Tabletts und bei jeder EInrichtung eines neuen Accounts (egal ob Bank account oder sonst was) werden wir ein Stück unfreier und kontrollierbarer - aber hat schonmal jemand versucht in der heutigen Gesellschaft ohne Bankkonto zu leben? Fast undenkbar...

    Ich wehre mich so gut es geht mit Händen und Füssen noch dagegen und passe genau auf wen oder was ich unterstütze, zB Facebook ist für mich das pure Böse, denn Kriege werden längst nicht mehr mit Waffen gewonnen sondern mit Informationen, das sind nämlich die eigentlichen Waffen des 21. Jahrhunderst - und fast jeder gibt seine Daten heutzutage freiwillig Preis, die vor 50 Jahren nichtmal jemand für 1Million€ preisgegeben hätte - unsere Vorfahren sind teilweise für unsere freiheit gestorben und das scheint nun umsonst gewesen zu sein...

    Zu viele Leute hinterfragen heutzutage einfach nichts mehr und schlucken das, was man ihnen zu fressen gibt nur um ein leichtes Leben zu führen - ist auf dem Laptop Windows installiert, so wird dies genutzt ohne zu fragen - ist der Freund bei Facebook, so meldet man sich dort an ohne die Konsequenzen zu hinterfragen usw - und GENAU DAS (!!) will der Staat bzw die Regierung!! - Dumme, naive Menschen, die sich keinen Kopf mehr um nichts machen,(Das soll jetzt nicht heissen, dass jemand der Windows oder Facebook hat dumm oder naiv ist!! Ihr wisst hoffentlich worauf ich hinaus will!!) die man leicht kontrollieren und steuern kann! Jeder Mensch der nachdenkt und seine Gedanken nicht zu 100% der Wissenschaft und der Erfindung widmet, sondern die Legitimität seiner Regierung hinterfragt ist in erster Linie erstmal ne Bedrohung für den Staat! - Ja, dieser Beitrag ist eine potentielle Bedrohung (nicht nur für unsere Regierung, sondern so ziemlich für alle - egal ob demokratisch, anarchisch oder kommunistisch), da ich indirekt zum Nachdenken auffordere - schaut euch das NS Regime von damals an, sie haben zB das Buch "Leben des galilei" von Berthold Brecht verboten!! Und warum????? Weil das Buch zum Nachdenken anregt, es geht um WIssenschaft vs Kirche und jemand Schlaues könnte dadurch darauf kommen das Regime zu hinterfragen!! Also wurde es verboten...

    Andere Staaten machen es noch viel offensichtlicher, zB China oder Korea wo nicht nur Bücher verboten sind, sondern auch das Internet zensiert wird, sodass man bloss keine anderen meinungen liest und nicht auf dumme Gedanken kommt! Lange Rede kurzer Sinn: Ich möchte von euch wissen ob ihr euch in unserer Welt noch richtig frei fühlt und wenn ja warum und wenn nein warum nicht?? Ich fühle mich nicht sehr frei um ehrlich zu sein, zwar freier als ein angeketteter Sklave, aber wir tragen dennoch virtuelle Ketten die uns steuern und lenken, denkt mal darüber nach - es ist längst zu spät, die Menschheit hat versagt... Der Mensch ist das schlimmste, was der Erde passieren konnte, denn wir rotten nicht nur Tiere und die eigene Rasse aus, sondern reissen den gesamten Planeten mit

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    Mark_Aurel   
  • Beiträge: 2.029
  • Erstmal zum Brief an sich: Da es sich primär um eine Mienungsäußerung handelt kann man eigentlich nichts kritisieren, und wenn es dir ein Bedürfnis ist ihn zu veröffentlichen würde ich das einfach tun. Das hier ist das Internet, auf Ablehnung wirst du also so oder so stoßen, egal wieviel positives feedback du hier bekommst, aber wayne interessierts;)

    Allerdings fürchte ich, dass du nicht viele Menschen zum Nachdenken bringen wirst. Die meisten die einen solchen Brief lesen würden sind mit den von dir angesprochenen Themen ohnehin vertraut, und die meisten die solche Themen kalt lassen werden deinen Brief sehr wahrscheinlich nicht lesen, Ignoranz ftw...

    Zum Thema: Meine eigene Meinung deckt sich so ziemlich hiermit:

    Für mich ist unsere Welt und unsere Gesellschaft bereits unheilbar und meiner Meinung nach wäre es am besten, wenn nochmal ein Komet kommt und unsere Rasse von vorne anfangen kann (Auch wenn es wahrscheinlich sich genauso entwickeln würde, denn verrückt ist ja immer derjenige, der unter den selben Konditionen andere Ergebnisse erwartet)

    Man kann uns nicht umkrempeln, selbst wenn man auf extreme (und moralisch unvertretbare) Methoden zurückgreifen würde um eine Veränderung zu erzwingen würde das, wenn überhaupt, nur sehr kurzfristig funktionieren. Wir sind was wir sind, und daran wird sich niemals etwas ändern. Das soll nicht heißen dass wir nicht zu kleinen Schritten im Stande wären, immerhin machen wir beispielsweise in Sachen Toleranz Fortschritte, das ist zwar ganz nett, ändert aber absolut nichts an dem Problem das unsere ganze Lebensweise für uns, jede andere Spezies und diesen Planeten darstellt. Insofern fällt mir wie OCV nur diese langfristige Lösung für das Problem Menschheit ein:

    kill_it_with_fire.gif

    Lange Rede kurzer Sinn: Ich möchte von euch wissen ob ihr euch in unserer Welt noch richtig frei fühlt und wenn ja warum und wenn nein warum nicht?? Ich fühle mich nicht sehr frei um ehrlich zu sein, zwar freier als ein angeketteter Sklave, aber wir tragen dennoch virtuelle Ketten die uns steuern und lenken, denkt mal darüber nach - es ist längst zu spät, die Menschheit hat versagt... Der Mensch ist das schlimmste, was der Erde passieren konnte, denn wir rotten nicht nur Tiere und die eigene Rasse aus, sondern reissen den gesamten Planeten mit

    Ich fühle mich nichtmal ansatzweise frei, wir sind Teil einer Maschinerie in die wir hineingeboren werden, unser Leben besteht aus Zwängen, Regeln und kompletter Kontrolle. Klar kann man sich, zumidest in gewissem Maße, befreien und Aussteiger werden, aber wer hat schon die Eier das durchzuziehen. Denn immerhin bekommen wir ja für die Aufgabe unserer Freiheit Gegenleistungen: Unseren Lebensstandard, ein gewisses Maß an Sicherheit und vor allem wird uns zu jeder Zeit gesagt wie wir was zu tun haben, es ist ja so angenehm und bequem. Und etwas zu verändern, und sei es nur die eigene Lebensweise, ist anstrengend und anstrengen will man sich schließlich nicht, mal ganz abgesehen davon, dass es immer beängstigend ist gewohntes Territorium zu verlassen. Insofern wird alles so weitergehen wie bisher, bis wir uns entweder selbst die Lichter auspusten oder uns eine wie auch immer geartete äußere Begebenheit diese Arbeit abnimmt.

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    G-Maddin   
  • Beiträge: 1.021
  • also erstmal vielen dank für deine ganze mühe, hast bestimmt ganz schön viel zeit rein investiert :)

    und ich glaube, du bist 27 jahre JUNG ;)

    aber auch ich muss hier kritisch nachfragen:

    welche konkreten beispiele für deine anliegen kannst du nennen?

    was tust DU, damit die welt besser wird?

    dazu muss man aber auch sagen: es gab schon immer arm und reich, früher mehr als heute. und wo stehen wir jetzt? im wohlstand.

    ich sehe das so, dass dieser umstand uns letztendlich dazu geführt hat, wo wir uns heute befinden. das es immer noch eine schere zwischen arm und reich gibt, ist auch klar. aber vielleicht sind wir uns immer noch am weiterentwickeln?

    was mir auch noch (leider) aufgefallen ist: ich kenne auch viele leute, die (nicht arm, aber..) knapp bei kasse sind. und was machen sie, wenn sie einen hunderter übrig haben? ausgeben, für ein wochenende an der nordsee oder weiß der geier was. viele leute haben einfach keine disziplin, wenn es um einen sparsamen haushalt geht oder können einfach nicht mit geld umgehen bzw. auch mal rücklagen bilden.

    ich verstehe auch nicht, warum viele obdachlose einen hund haben. klar, alleine sein auf der straße ist bestimmt noch schlimmer, als ohne tierischen begleiter. aber hat auch mal jemand ausgerechnet, wie viel der hund am tag verfrisst? langfristig ändert sich so die situation des betroffenen menschen nicht.

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    R-Gekko   
  • Beiträge: 307
  • ...und die ganze Gier nach Macht kommt eigentlich grundsätzlich erstmal durch Angst und dem Streben nach Sicherheit...

    Dem würde ich gerne Widersprechen. Glaubst du wirklich das Putin die Ukrainekrise hervorruft um Sicherheit zu erzeugen? Oder Assad in Syrien um die Sicherheit seiner Einwohner besorgt ist? Oder die kommunistische Partei Chinas mit ihren sonderbaren Handlungen?Wenn du aber mit Sicherheit "ihre Machtposition sichern" meinst hast du wohl recht.

    Die meißten Diktatoren herrschen allein, weil sie einfach nur an der Macht bleiben wollen. Die Gründe dafür sind eher in ihrer Vergangenheit zu suchen und somit individueller Natur, aber generell glaube ich das sich Fehler ihrer Geschichte in ihrem tun wiederspiegelt. Im Falle Chinas bspw. glaube ich auch nicht, das es nur um Bürgersicherheit geht. Da spielt Geld wohl die größte Rolle. Zu Zeiten des Kalten Krieges stand, so denke ich auch nicht die Sicherheit der Bürger im Vordergrund. Es ging mMn darum die Position in der Weltgeschichte zu definieren. Und niemand, weder die USA noch die Sowjetunion wollten als "Verlierer" ( was auch immer das damals bedeuten sollte) dastehen. Die Sicherheit wurde nur als Vorwand genutzt um die Bevölkerung der jeweiligen Länder in Ruhe zu wiegen und um diese enormen Kosten zu rechtfertigen.

    ...denn wenn man es runterbricht will der Mensch nichts anderes als f***** und morden), was nur durch unsere Gesellschaft unterbunden wird, die uns gewisse Regeln und Normen vorschreibt, wodurch eine Art Gewissen (Über-Ich) entsteht...

    Genau dieses Denken stoppt doch aber die Entwicklung. Wir sind nun mal im 21. Jahrhundert und an Gewisse Regeln des Zusammenlebens gebunden ( Ethisch wie auch Moralisch ). Ich rede nicht von den deutschen Gesetzesbüchern oder der Amerikanischen Verfassung o.ä., aber im Zusammenspiel vieler Individuen darf einfach nicht nur egoistisch gedacht werden. Ich muss mir überlegen ob mein Handeln anderen schadet und wenn ja, wie für mich trotzdem positive Ergebnisse erzielt werden können mit gleichzeitig annehmbarer Beeinflussung anderer. Ohne diese Überlegung sind wir eben nur Tiere die fressen und sich fortpflanzen wollen. Was aber niemand (mit klarem Verstand) von sich behaupten würde.

    ...denn es sind immer die Hintermänner die keiner kennt, die die wahre Macht haben...

    Die "Hintermänner" sind sehrwohl bekannt. Es sind die Vorstandsmitglieder, Aktionäre und Teilhaber der Firmen die von politischen Entscheidungen abhängen. Die Firmen, die für viele Ökokatastrophen der Welt verantwortlich sind, weil sie durch politische Vorgaben eingespart haben. Die Firmen, die durch politische Kurse Monopolstellungen ausgenutzt und andere in den Ruin getrieben haben. Die Firmen, die durch politische Regeln andere Länder mißbrauchen um ihre Gewinne zu erhöhen. Es müssen da sicher keine Namen fallen, den die Liste derer die sich mitschuldig machen wäre einfach überdimensional lang.

    Und die Datensache?

    Find ich auch zum kotzen.

    Ich habe auch kein Smartphone oder ein Facebookaccount.

    Das schlimme an der Sache ist ja das durch diese Medien die Menschen zu einfach manipuliert werden können. Genau das ist nämlich in der Ukraine passiert. Zuviele Info´s verpackt in Halb- und Unwahrheiten zerstören den Geist, der keine Zeit mehr hat um aufgenommene Informationen sinnvoll zu verarbeiten.

    Auch finde ich die Möglichkeit meinen Tagesablauf am Rechner von Fremden rekonstruieren lassen zu können sehr unangenehm.

    Die Art und Weise wie ich durch gefälsche Informationen von einigen Profilen und/oder Personen Schaden anrichten könnte will ich mir garnicht vorstellen. Die aus individuell aus Dateninformationen zusammengestellte Werbung wird uns bald zu willenlosen Zombies machen, die wie Marionetten in die Läden rennen um Dinge zu kaufen "die wir gut finden".

    Leider wirst du ohne diesen Datenklau bald nicht mehr angenehm Leben können ( ausser du willst in einem Bergdorf leben und dich von Ziegenmilch, Reis und Gartengemüse ernähren), den die Elektronisierung unserer Gesellschaft steht doch gerade erst in den Startlöchern.

    Aber all das wäre alles kein Problem, wenn man damit im ethisch/moralischem Sinne umgeht, sinnvoll einsetzt um alle glücklich zu machen. Und eben nicht nur die oberen 10.000.

    Vorheriger Post um 20:03

    Post hinzugefügt um 20:14

    dazu muss man aber auch sagen: es gab schon immer arm und reich, früher mehr als heute. und wo stehen wir jetzt? im wohlstand.

    Aber was sind die wirklichen Kosten UNSERES Wohlstandes?

    Abgewirtschaftete Länder, die kaum Zukunftsfähige Aussichten haben?

    Regionen die nie eigene Wirtschaft aufbauen können, weil sie mit den Marktpreisen der führenden Börsen nicht mithalten können?

    Ausgerottet Tierarten, die die P**** einiger weniger wieder stehen lassen?

    Ist das UNSEREN Wohlstand Wert?

    Es muss Möglichkeiten geben, mit denen alle ein lebenswertes Leben haben können. Ich kenne sie nicht. Aber so wie es zur Zeit läuft steuern wir nur unweigerlich in den Abgrund. Von "Weiterentwicklung" kann da keine Rede sein.

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    OCV   
  • Beiträge: 8.721
  • Dem würde ich gerne Widersprechen. Glaubst du wirklich das Putin die Ukrainekrise hervorruft um Sicherheit zu erzeugen? Oder Assad in Syrien um die Sicherheit seiner Einwohner besorgt ist? Oder die kommunistische Partei Chinas mit ihren sonderbaren Handlungen?Wenn du aber mit Sicherheit "ihre Machtposition sichern" meinst hast du wohl recht.

    Das Erweitern von Territorien gehört auch zum Streben nach Macht und erst durch diese Macht resultiert das Streben nach Sicherheit, denn neorealistisch betrachtet ist der Staat, der die meiste Macht besitzt gleichzeitig auch der sicherste

    Du darfst nur nicht "Sicherheit" gleichsetzen mit "Sicherheit der Bürger", denn mit Sicherheit ist in erster Linie gemeint, dass der Staat als solcher sicher vor Angriffen von aussen ist, also dem Ausland (so nach dem Motto der USA: "Wenn ihr auf uns schiesst, schiessen wir mit Atomwaffen zurück") - es beinhaltet aber keine Konflikte die im inneren des Staates auftreten, daher ist das ja auch nur eine politikwissenschaftliche Theorie die auch nicht alles erklären kann

    Da spielt Geld wohl die größte Rolle.

    Und Geld wiederum ist ja auch nichts weiter als ein Machtinstrument

    Genau dieses Denken stoppt doch aber die Entwicklung. Wir sind nun mal im 21. Jahrhundert und an Gewisse Regeln des Zusammenlebens gebunden ( Ethisch wie auch Moralisch ).

    Das Denken ist ja nicht von mir selber, sondern von Freud - ich hab im Laufe der Jahre beobachtet, dass besonders viele Deutsche seinen Theorien NICHT zustimmen, aber dafür umso mehr Leute aus dem Ausland - schon komisch, es wirkt auf mich so als wollen die Deutschen die Wahrheit nicht hören... Obendrein bin ich auch ein sehr grosser Anhänger der Theorien von Charles Darwin, die ebenfalls häufig kritisiert und als falsch dargestellt werden von Deutschen und Europäern, die Gegenargumente sind aber meistens lachhaft - für mich waren, sind und bleiben Sigmund freud und Darwin 2 Menschen die einfach die Wahrheit sagten - und die Wahrheit ist nunmal immer unbequem, egal ob Edward Snowden oder Assi Tony die Wahrheiten ausspricht, es fühlt sich immer jemand auf den Schlips getreten der es nicht hören/wahrhaben will

    Ohne diese Überlegung sind wir eben nur Tiere die fressen und sich fortpflanzen wollen. Was aber niemand (mit klarem Verstand) von sich behaupten würde.

    Aber genau den Unterschied unterstreicht Freud ja indem er sagt, dass es bei Tieren nur Eros und Thanatos gibt, bei Menschen allerdings kommt das Über-Ich hinzu (Einflüsse durch Gesellschaft und Erziehung) und der Mix aus den animalischen Trieben und dem Über-Ich ergibt dann einfach das "Ich", also die Persönlichkeit eines Menschen

    Das bedeutet allerdings auch, dass wenn es keine Gesellschaft gäbe die uns Gesetze und Normen aufzeigt, wir halt nichts anderes wären als Tiere und damit hat er Recht - überleg mal wieviele Morde und Vergewaltigungen es geben würde wenn man morgen alle Gesetze ausser Kraft setzt? Und dann müsste man mal die Zahlen vergleichen, also wieviele Morde es gab als das Gesetz aktiv war und wieviele als das Gesetzt inaktiv war - das beweist und unterstreicht dann auch Freuds Theorie...

    Die "Hintermänner" sind sehrwohl bekannt. Es sind die Vorstandsmitglieder, Aktionäre und Teilhaber der Firmen die von politischen Entscheidungen abhängen. Die Firmen, die für viele Ökokatastrophen der Welt verantwortlich sind, weil sie durch politische Vorgaben eingespart haben. Die Firmen, die durch politische Kurse Monopolstellungen ausgenutzt und andere in den Ruin getrieben haben. Die Firmen, die durch politische Regeln andere Länder mißbrauchen um ihre Gewinne zu erhöhen.

    Mit "niemand kennt" meinte ich auch eher, dass die breite Masse sie nicht kennt und somit künstlich dumm gehalten wird, denn um sich über die Hintermänner zu erkundigen braucht man Fachliteratur, sowas steht nicht in der Bildzeitung xD

    Bester Beweis: Wieviele Leute kennen Obama? - Jeder! und wieviele Leute kennen beispielsweise die Verbrecher und Verursacher der Finanzkrise? Lehmann Bros, Goldman Sachs, JP Morgan etc - kaum jemandem sagen diese Namen etwas und das kann und darf nicht sein!

    Genauso wie wenn man jemanden auf der Strasse fragt wer der reichste Mensch der Welt sei - da kommt dann immer Aldi Brüder oder Bill Gates, aber den Namen "Laurence Fink" hört man nicht fallen, soviel dazu...

    Und die Datensache?

    Find ich auch zum kotzen.

    Ich habe auch kein Smartphone oder ein Facebookaccount.

    Das schlimme an der Sache ist ja das durch diese Medien die Menschen zu einfach manipuliert werden können. Genau das ist nämlich in der Ukraine passiert. Zuviele Info´s verpackt in Halb- und Unwahrheiten zerstören den Geist, der keine Zeit mehr hat um aufgenommene Informationen sinnvoll zu verarbeiten.

    Auch finde ich die Möglichkeit meinen Tagesablauf am Rechner von Fremden rekonstruieren lassen zu können sehr unangenehm.

    Die Art und Weise wie ich durch gefälsche Informationen von einigen Profilen und/oder Personen Schaden anrichten könnte will ich mir garnicht vorstellen. Die aus individuell aus Dateninformationen zusammengestellte Werbung wird uns bald zu willenlosen Zombies machen, die wie Marionetten in die Läden rennen um Dinge zu kaufen "die wir gut finden".

    Sehr schön geschrieben, deine Ansichten teile ich nahezu zu 100%

    Bis auf, dass ich ein Smartphone User bin, aber immer genau penibel darauf achte, welche Programme ich installiere, welchen Hersteller und welche Firma ich damit unterstütze und was die Apps für Berechtigungen haben - gefällt mir irgendwas davon nicht, wirds nicht installiert...

    Leider wirst du ohne diesen Datenklau bald nicht mehr angenehm Leben können ( ausser du willst in einem Bergdorf leben und dich von Ziegenmilch, Reis und Gartengemüse ernähren), den die Elektronisierung unserer Gesellschaft steht doch gerade erst in den Startlöchern.

    Das ist leider wahr...

    Einerseits möchte ich kein Bauernleben führen, da ich ohnehin sehr Technik-affin bin und andererseits möchte ich mich nicht von dieser Technik ausspähen und kontrollieren lassen...

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    OoBladerunneroO   
  • Beiträge: 984
  • Ich bin erstaunt welche Teilnahme mein Brief gefunden hat, ich war der Auffassung das die Meisten das Thema übergehen oder denken "boah das is zu viel Text...." und sich es gar nicht erst durchlesen werden.

    Großes Dankeschön erstmal an der Stelle. Ich habe mir natürlich auch alles durchgelesen und das Thema weiter gespannt verfolgt und einige Punkte sind sehr Interessant und auch erwähnenswert.

    Auch das Thema Manipulation ist ein Punkt für sich über den ich mir auch nochmal sepparat Gedanken machen werde und irgendwie mit einfließen lassen werde, denk ich. :)

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    R-Gekko   
  • Beiträge: 307
  • Naja, das hier ist ja immernoch ein Forum für Menschen die einem Hobby nachgehen. Und wer das tut, beschäftigt sich in der Regel eher weniger mit weltlichen Problemen.

    Zumal der Großteil der Mitglieder noch sehr jung sein wird und somit andere Sachen im Kopf hat.

    Ich bin durch meine Geschichte leider nicht in der Lage am großen Rad zu drehen und verändere auf kleine Weise meine Umwelt ( auf der Autobahn nicht drängeln, einer Oma am Stock den Sitzplatz anbieten, Kaugummipapier in die Mülltonne und so nen Zeug :J: ), aber vielleicht liest ja jemand der später eine entscheidende Rolle spielt mit und überlegt durch solche Texte ein wenig um die Ecke?!?

    Dann hast du dein Ziel schon erreicht! :smile:

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    OCV   
  • Beiträge: 8.721
  • Naja, das hier ist ja immernoch ein Forum für Menschen die einem Hobby nachgehen. Und wer das tut, beschäftigt sich in der Regel eher weniger mit weltlichen Problemen.

    Zumal der Großteil der Mitglieder noch sehr jung sein wird und somit andere Sachen im Kopf hat.

    Mit 17 hatte ich auch noch andere Dinge im Kopf, aber nun 10 Jahre später denke ich doch sehr viel über das Geschehen in der Welt nach...

    Zwar studiere ich Wirtschaftswissenschaften und Ostasienwissenschaften, das hält mich aber nicht davon ab mich Hobbymässig in der Freizeit auch mit Sozial- und Politikwissenschaft auseinanderzusetzen, finde ich auch sehr intressant, vor allem eben die Theorien von Darwin, Freud, Aristoteles, Platon, Hobbes usw die ich dazu verwende mir zu erklären warum der Mensch das tut, was er eben tut...

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    YouShallNotPass   
  • Beiträge: 529
  • Wäre es nicht machbar das sich z.B. alle Glaubensrichtungen unter einem Banner vereinen?

    Da fällt mir spontan dieses Bild ein :D

    comment_omp5Wsp8CdvKca2fJrCQphvEN2QYYPbL.gif

    Aber ja hast recht. Ich erlebe immer wieder Vertreter der "Friedensreligionen", die dann ausfallend oder gewalttätig werden, sobald man etwas sagt, was nicht ihrer Religion entspricht... Die Logik x_x

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    Heile   
  • Beiträge: 361
  • Ich verstehe Deine Ängste und Sorgen, teile Sie aber nicht. Wie hier schon schon angedeutet wurde strebt der Mensch nach Macht. Ist es aber nur der Mensch? Nein in jedem Rudel oder anderen Gruppierungen versucht ein Männchen das Alphatier zu sein.

    Tötet nur der Mensch aus Spass? Nein ohne lange zu überlegen musste ich an unsere Katze denken.

    Auch das Töten von anderen Gruppierungen ist im Tierreich an der Tagesordnung, wir unterscheiden uns dahingehend nur, dass wir uns für was besseres halten.

    In uns stecken meiner Meinung nach Triebe denen wir folgen. Die sind ohne es irgendwo nachgelesen zu haben mehr oder weniger ausgeprägt. Der Grundgedanke ist aber meist ich möchte möglichst viel mit möglichts wenig Einsatz erreichen.

    Beispiel des hier schon genannten Russlands. Was musste Putin schon großartig anstellen um die Krim zu bekommen... Nicht wirklich viel. Was hat er davon? Global gesehen zwar nicht wirklich viel aber nem geschenktem Gaul usw...

    Ich bin mittlerweile 32 Jahre alt recht erfolgreich im Beruf und möchte auch weiterhin leistungsgerecht bezahlt werden. Dies geht nur im verteufelten Kapitalismus ohne den ich aber nicht Leben möchte. Auch frage ich mich warum andauernd die reichen Leute für irgendetwas herhalten sollen? Wieso sollte Erfolg bestraft werden. Diejenigen die für eine Aufteilung von Vermögen sind, haben in der Regel selbst keins. Wo wir wieder bei dem Weg des geringsten Widerstandes wären.

    Gruß ausm sonnigen Norden

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    R-Gekko   
  • Beiträge: 307
  • ...in jedem Rudel oder anderen Gruppierungen versucht ein Männchen das Alphatier zu sein...

    Warum wird hier andauernd mit Tieren verglichen?

    Klar stammen wir vom Affen ab und Mutter Natur hat uns mit bestimmten genetisch faunaähnlichen Marotten ausgestattet.

    Der große Unterschied ist doch aber der das wir im Laufe des Lebens bewusst Entscheidungen treffen können. Das können Tiere nicht. Tiere handeln instinktiv oder nach immer gleichablaufenden Belohnungsprinzipien (mache ich dies, kommt das).

    Aber alles was ICH tue, folgt einem logischen bewussten Gedankenablauf. Mit Pro und Contra und so. Das viele Dinge dann im Unterbewusstsein gesteuert werden ist die Folge von Erfahrungen im bisherigen Leben, so das nicht alle Fakten die zu einer Entscheidung führen "gedacht" werden, sondern quasi als Grundvoraussetzung im Entscheidungsprozeß mit einfliessen.

    ...Tötet nur der Mensch aus Spass? Nein ohne lange zu überlegen musste ich an unsere Katze denken...

    Schau mal in die Gefängnisse. Dort findest du auch Menschen, die Spass an solchen Dingen haben. Gibts im Tierreich nicht. Dort wird nur getötet um zu überleben oder Revierkämpfe zu entscheiden. Alles andere ist Hollywood.

    ...Auch das Töten von anderen Gruppierungen ist im Tierreich an der Tagesordnung, wir unterscheiden uns dahingehend nur, dass wir uns für was besseres halten.

    Ergibt für mich keinen Sinn. Das ist ja keine Frage von "Wer ist besser". Auch das sind instinktive Verhaltensmuster die mit den Handlungen von Menschen nicht zu vergleichen sind. Solche Revierkämpfe gehen immer um Weiber und terretoriale Ansprüche. Und der Unterschied zu uns ist da nur die Entscheidung für einen Angriff.

    ...Was musste Putin schon großartig anstellen um die Krim zu bekommen... Nicht wirklich viel...

    Da hast du Recht. Er hat die politische Unruhe in der Ukraine schamlos ausgenutzt und durch Medien und Vorortaktionen durch "Stimmungsmacher" die Leute manipuliert. Sein größter Vorteil bleibt aber unsere Angst vor einem erneutem kalten Krieg und deren folgen.

    ...warum andauernd die reichen Leute für irgendetwas herhalten sollen? Wieso sollte Erfolg bestraft werden. Diejenigen die für eine Aufteilung von Vermögen sind, haben in der Regel selbst keins. Wo wir wieder bei dem Weg des geringsten Widerstandes wären...

    Welche reichen Leute müssen denn deiner Meinung nach für irgendwas herhalten? Denkst du da an die Steuersätze? Es ist doch so. Die Superreichen haben so viel Geld, das es niemals alles ausgegeben werden kann. Deshalb kaufen die Leute sich Jachten, Fussballvereine, Firmen usw. Deshalb gibt es Sekt der 1500Euro kostet, Currywurst mit Goldkante für 150 Euro oder "die Geißens".

    Würden diese Menschen nur einen Bruchteil ihres Geldes für wirklich Sinnvolle Dinge ausgeben wäre denn Armen ein wenig geholfen und sie selbst wären in keinster Weise beeinträchtigt.

    MMn sind diese Leute in der Verantwortung, den nur sie haben die Möglichkeiten.

    So wie z.B. die "Bill & Melinda Gates Foundation". Sicher gibt es auch hier schwarze Schafe die sogar aus solchen Dingen ihren Vorteil ziehen wollen, aber die Hilfe die dort entsteht ist ein Anfang.

    Sowas nennt man dann nicht "den Erfolg bestrafen", sondern "den Erfolg teilen".

    Vielleicht sollten einige mal ihr Gehirn einschalten und benutzen anstatt nur "den Trieben zu folgen".

    Ich tue mit Sicherheit auch zu wenig. Das liegt aber mitunter daran das ich nicht die finanziellen Möglichkeiten habe. Auch muss ich für meine Frau und meine Tochter sorgen und an deren Zukunft denken. Dennoch verschliesse ich aber nicht die Augen vor den eigentlichen Problemen. Und das sind Menschen die den Hals nicht voll kriegen können und auf Kosten anderer wirtschaften. Sei es manipulative Börsengeschichten und krumme Finanzgeschäfte oder die Ausbeutung einfacher Arbeiter in ärmeren Regionen. Sowas lässt sich leider nicht mit einer kleinen Spende bei der RTL-Spendengala oder einem T-Shirt für´s rote Kreuz lösen.

    Da müssen die Leute ran, die die Möglichkeiten dazu haben!!

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    OCV   
  • Beiträge: 8.721
  • Klar stammen wir vom Affen ab

    Nicht ganz, wir stammen vom VORGÄNGER des Affens ab, das wissen viele nicht... Und dieser Prototyp eines Affens war dann eine Art Weiche die sich zum einen zum Affen den wir heute kennen wntwickelte und zum anderen zum Menschen

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    Plebejer   
  • Beiträge: 3.379
  • Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Problem der Gruppendynamik unsere Welt immer schlimmer macht. Spricht man nämlich mit einem Menschen alleine, ist man oft erstaunt, wie vernünftig dieser Mensch tickt. Dass ich da nicht allein der Maßstab bin, sollte klar sein, ich habe diese Erkenntnis dadurch erlangt, dass ich mit vielen Menschen gesprochen habe, die dir gleicher Erfahrung gemacht haben.

    Meine Meinung zu dieser Problematik? Die behalte ich lieber für mich, denn das Leben geht neben diesem Thread noch weiter, da brauche ich keine Störsignale, von Menschen, die den Kontext nicht verstehen.

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    Heile   
  • Beiträge: 361
  • Den Vergleich mit den Tieren hat die TE gestartet und ich habe Ihn aufgegriffen genauso wie in der Diskussion auch indirekt aufgefordert wurde, dass die Reichen Ihr Vermögen aufteilen. Ich habe nur auf diese Argumente reagiert.

    Ich kann Dich denke ich ein wenig verstehen r-Gekko da ich seit kurzem auch Vater bin. Und das mit den finanziellen Mitteln kann unter Umständen im nächsten Jahr ganz anders aussehen. In meinem Bekanntenkreis gibt es viele die ungelernt gestartet sind und nun gute bis Teils sehr gute Positionen inne haben. Und das ist ein Weg auf dem ich mich auch befinde.

    Glaub mir wenn ich faule Nuss mir etwas erfolg erarbeiten kann dann kann es jeder:biggrin5:

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    NILON_WALLS   
  • Beiträge: 3.398
  • Warum werden nur die "oberen 10.000", die Superreichen in die Verantwortung gestellt etwas zu tun?

    Weil wir selbst zu bequem sind etwas an unserer verschwenderischen Lebensweise zu ändern. Warum sich selbst eine Mühe machen, wenn man die Schuld doch einfach auf andere schieben kann?

    Natürlich haben die Superreichen dieser Welt so viel Geld, dass man damit ganz Afrika ernähren könnte. Aber was ist denn mit der Mittelschicht?

    Wo sind wir hier alle angemeldet?

    In eindm Internetforum für Videospiele. Jedes der Mitglieder dürfte eine PS3, PSV oder PS4 besitzen.

    Und wir, die hier angemeldet sind, sind nur ein kleiner Anteil der Spielerschaft. Da gibt es noch die Xboxler und die PCler.

    Wie viel Geld geben wir denn für dieses Hobby aus? Jeder bestimmt 300 € oder mehr. Wenn man alleine bedenkt, wie viel Konsolen, Gamer-PC's, Spiele und Zubehör kosten, macht das bei Millionen Spielern Milliardenbeträge aus.

    Wenn man das Geld spenden würde anstatt es dafür auszugeben, könnte man auch viel erreichen. Aber warum machen wir das nicht?

    Weil wir es gar nicht wollen.

    Im Grunde ist es uns scheißegal was in Afrika, Asien oder Indien in den ärmsten Regionen der Welt passiert, denn wenn es das nicht wäre würden wir viel mehr tun um zu helfen. Wir würden alle Ressourcen da rein stecken etwas zu ändern, wir könnten pro Person durchschnittlich mehrere hundert Euro monatlich rausholen. Wir tun es aber nicht weil unserer Luxus für uns über den anderen Menschen steht.

    Und das soll nicht heißen dass ich die Armut der 3. Welt gut heiße, aber wenn ich selbstkritisch darüber nachdenke, sind mir PS3, Kino, Musik usw. viel wichtiger.

    Und deswegen wird sich da auch nicht viel ändern, denn es fehlt das Bewusstsein bei den Menschen, dass etwas an unserem System (von dem wir klar profitieren) nicht richtig ist.

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    R-Gekko   
  • Beiträge: 307
  • Ja, leider ist in der Vergangenheit viel Murks mit Spendengeldern "des kleinen Mannes" veranstaltet worden was sicherlich die Bereitschaft zu spenden gedämpft hat.

    Und genau deshalb denke ich das die, die besser über ihr Geld bzw den Umgang mit ihrem Geld hinsichlich humanitärer Hilfe oder den Aufbau ökologischer Strukturen wachen können, in der Pflicht sind. Du oder ich sehen nicht was mit meiner Spende passiert. Wir bekommen nur ein Flyer mit glücklich aussehenden Kindern um den Erfolg zu profilieren um mehr Spenden zu kassieren. Ein wohlhabender Mensch hat die Zeit und die Mittel anders einzuwirken. Direkt vor Ort. Und nicht über 5 Ecken, wo jeder sich noch nen Stück abschneidet.

    Und generell ist das keine Frage des Wollens sondern des Könnens. Jeder hat private sowie berufliche Verpflichtungen die ihn an bestimmte Standorte binden sowie ein begrenzten Vorrat an finanziellen Mitteln mit dem das eigene Leben bestritten werden muss. Klar das da nicht jeder in Krisengebiete reist und dort aushilft. Helfen können die die in bestimmten politischen und wirtschaftlich relevanten Positionen sind. Nur das die oft nur in die eigene Tasche wirtschaften und sogar auch gegen einen Aufbau bestimmter Strukturen in ärmlichen Ländern arbeiten um ihren eigenen Scheiss zu verticken.

    Es würde viel mehr gehen wenn nicht nur in Marktwirtschaftlichen Bahnen gedacht wird und mehr an Aufbau und Entstehung gedacht wird anstatt immer nur Reissäcke abzuwerfen. :J:

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