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    Test: Luna Abyss (PS5)

    RELEASE 21.05.2026 | PLATTFORM PS5 | ENTWICKLER Kwalee Labs| PUBLISHER Kwalee| GENRE First-Person Shooter Das Studio Kwalee war bisher lediglich als Publisher tätig, hat aber nun mit Kwalee Labs auch ein eigenes Entwicklerteam gegründet, welches mit Luna Abyss direkt einen ambitionierten Shooter entwickelt hat, welcher spielerisch an die modernen Doom-Spiele und auch an Returnal erinnert. Eine sehr düstere Atmosphäre und coole Ästhethik bietet es obendrein. Ob sich der Kauf aber lohnt, erfahrt ihr in unserem Test. Erzwungene gute Führung Protagonistin Fawkes erwacht ohne Erinnerung in einer Gefängniszelle und befindet sich offenbar auf einem Mond. Nachdem sie wach wird, taucht plötzlich ein riesiger Kopf auf, der aus der Wand ihrer Zelle ragt und ihr erzählt, dass sie ihren Aufenthalt nur verringern kann, indem sie dafür arbeitet. Groß eine Wahl hat sie dabei aber eh nicht, es sei denn sie möchte dreißig Jahre dort verbringen. Erwartet wird von ihr, dass sie auf dem gefährlichen Mond als eine Art Avatar herumwandert und Artefakte birgt und andere Aufgaben löst. Die Story hat sich mir ehrlicherweise nicht komplett erschlossen, da sie sich sehr kryptisch erzählt, aber wer es mag Logeinträge zu lesen und konfuse Charaktere zu deuten, der kann sich hier schön austoben. Zumindest ist die Handlung kaum aufdringlich und findet eher am Rande statt. Ich habe es primär genossen die skurilen Charaktere zu erleben und die Optik des Spiels aufzusaugen. Patronen-Hölle Nicht nur ästhetisch erinnert das Spiel an Returnal, sondern auch die gegnerischen Angriffe lassen einen direkt daran denken. Die Gegner schießen haufenweise hell leuchtende Projektile durch die Gegend, durch die man sich geschickt schlängeln muss, um nicht getroffen zu werden. Gerade wenn man mehrere Gegner oder einen Boss vor sich hat, wird der Bildschirm mit Projektilen gefüllt, denen man entgehen muss. Da man im Verlauf des Spiels aber auch immer mehr Bewegungsmöglichkeiten freischaltet, hat man genug Möglichkeiten, um zu überleben. Man selbst teilt allerdings auch gut aus. Zu Anfang hat man nur ein Semiautomatisches Gewehr am Start, erweitert sein Arsenal im Laufe des Spiels aber auf drei weitere Waffen, zwischen denen man jederzeit flüssig wechseln kann. Das Zielsystem des Spiels fühlt sich dabei recht einzigartiges an. Mit der L2 Taste fängt man nicht an in ein Zielfernrohr zu schauen, zu zoomen oder über Kimme und Korn zu zielen, sondern visiert sein Ziel automatisch an und "klebt" seinen Cursor an den Feind, während man dann mit der R2 Taste fröhlich ballern kann. Das macht das Zielen ziemlich einfach und soll vermutlich dazu dienen, dass man sich aufs Ausweichen konzentrieren kann und nicht überfordert ist. Als jemand, der recht Shooter-erfahren ist, fühlte sich das teilweise spielerisch etwas simpel an, aber manuell zielen stelle sich dann trotzdem als zu stressig heraus, da die Gegner auch gut was einstecken. Das Spiel ist also schon darauf gebalanced, dass man diese Funktion nutzt. Ich habe das ganze auf der schweren Stufe gespielt, die ich erfahrenen Spielern auch empfehlen würde. Man steckt eine gute Menge an Treffern ein und schaltet auch schnell die Fähigkeit frei, schwer verwundbaren Gegnern per Knopfdruck die Lebensenergie zu entziehen um sie für sich selbst zu nutzen. Wem das dann aber trotzdem zu stressig wird, kann es jederzeit runterstellen. Insgesamt macht die Ballereien recht viel Spaß und gerade die Bossfights mit ihrem ballernden Soundtrack und hunderten an Projektilen waren spielerische Highlights. Hohe Schwerkraft auf diesem Mond Einen überraschend großen Teil der Spielzeit macht in Luna Abyss allerdings auch das Platforming aus. Hier musste ich sehr viel an Doom Eternal denken, welches auch ungewöhnlich viele Sprungchallenges bot für einen First Person Shooter. Nach und nach kommen immer weitere Moves hinzu, die in die Sprungpassagen einbunden werden. So wird aus dem normalen Sprung irgendwann ein Doppelsprung, eine Greifhakenfunktion kommt hinzu, ein Dash in der Luft kann ausgeführt werden und man erhält die Fähigkeit bestimmte Wesen zu übernehmen, was dazu führt, dass man ihren Platz einnimmt und anschließend aus ihnen herausspringen kann, was zu teils sehr wilden Sequenzen führt, in denen man von Wesen zu Wesen springt, flüssig zum Doppelsprung und Dash übergeht um dann in der Luft das nächste Wesen zu übernehmen und so weiter. Ich hatte allerdings ziemlich viel Spaß daran und würde das Platforming als sehr gelungen bezeichnen. Lediglich Wallruns haben mir noch gefehlt, die hätten sicher auch noch gut in das Spiel gepasst, aber auch so gibt es genügend Abwechslung. Für das findige Auge finden sich zusätzlich zu den typischen Lore-Texten auch noch diverse Schatztruhen, welche Upgrades für die Lebensanzeige enhalten oder auch die Waffen aufwerten. Erkundung lohnt sich hier sehr, denn sollte man einen Großteil der Upgrades verpassen, hat man massive Nachteile im Kampf. Zur Not bietet das Spiel allerdings auch eine Kapitelauswahl, was gerade für das Erlangen der Platintrophäe sehr nützlich ist, aber auch verhindert, dass man zu viele Upgrades verpasst und irgendwann festhängen könnte. Gerade als ich dachte, dass die Umgebungen im Spiel etwas zu sehr gleich aussehen und alles zu rot und dunkel sei, gab es auf einmal auch Level, die an der Oberfläche stattgefunden haben und etwas visuelle Abwechslung ins Spiel brachten. Grafisch braucht man natürlich nicht die allerkrasseste Augenweide zu erwarten, aber die Art Direction im Spiel ist sehr gelungen und die teils sehr dunklen Level schaffen es gut eine drückende Atmosphäre aufzubauen, die in dem Setting angemessen ist. Trophy-Check Mit dem Spiel seid ihr insgesamt gut 8h beschäftigt, etwas mehr, wenn ihr die Platintrophäe holen wollt. Und auch diese Spielzeit hängt stark davon ab, ob ihr von Anfang an mit einem Collectible Guide spielt, oder euch erstmal selbst auf die Suche macht. Ich selbst habe beim gemütlichen Durchspielen nicht annähernd alles gefunden, aber zumindest eine gute Menge, so dass mir wenige Upgrades abhanden gingen. Meine Logeinträge standen am Ende bei 61/87, also hätte ich mich noch besser umgeschaut, hätte mir vermutlich nur wenig gefehlt. Da das Spiel eine Kapitelauswahl hat, die auch noch mal anzeigt, wie viel man in den jeweiligen Kapiteln verpasst hat, kann man zumindest noch im Nachhinein alles abarbeiten, ohne das Spiel noch mal komplett von vorne zu beginnen. Ansonsten könnt ihr alle Trophäen auf der leichtesten Stufe holen, wenn euch das lieber ist und der Rest besteht aus recht leichten Herausforderungen, wie 30 Sekunden in der Luft bleiben an einem Schwunghaken, einen Gegner beim Rutschen töten oder mit jeder Waffe eine gewisse Menge Gegner ausschalten. Das sollte euch alles nicht von der Platintrophäe abhalten. Ich werde sie mir vermutlich auch noch nachträglich holen. Fazit Luna Abyss hat es etwas schwer in einem Spielejahr, das so viele starke Titel am laufenden Band raushaut. Im Januar oder Februar wäre es einfacher gewesen, hierfür eine Empfehlung auszusprechen. Aber wer mal wieder Lust auf einen soliden First Person Shooter mit einer sehr einzigartigen Optik hat und etwas Platforming nicht abgeneigt ist, der kann hier für rund 30€ einen guten Kandidaten abgreifen. Das Ding wird am Ende wohl auf wenigen Top 10 Listen landen, aber es wäre schade um das Projekt, wenn es wirklich komplett untergehen würde. Ich hatte auf jeden Fall meinen Spaß mit dem Titel und hoffe, dass die Entwickler die Chance bekommen, noch bessere Titel in Zukunft zu entwickeln. (Oder auch nicht, denn wie ich heute erfahren habe, wurde das Studio bereits einen Monat nach Veröffentlichung des Spiels geschlossen, ein paar Stunden bevor ich überhaupt diesen Test hochladen konnte. Die Industrie ist echt komplett kaputt.) 7/10 Euer Trophies.de-Team
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  8. Mein Profilbild zeigt wieder an. Super! In FH6 gerade den orangenen Armband erhalten. Läuft bei mir. Ausserdem hab ich wieder eine Lieblingsstrecke gefunden, sehr wenige Kurven dafür mehr gerade Strecken.
  9. Gothic Remake - 32 SAVE Neverness to Everness - 34 KILL Grounded - 42 NBA The Run - 44 EA Sports UFC 6 - 16
  10. Hab fast gar nichts auf der PS5, nachdem ich nach wie vor noch hauptsächlich mit der PS4 spiele. Hab PS5 eigentlich nur wegen GTA VI Der Preis ist mir ziemlich egal, würde auch für eine Collectors Edition oder so tiefer in die Taschen greifen. Hatte mal Aktien von Take 2 gekauft nach einem Dip Anfang des Jahres und mittlerweile wieder verkauft. Gut Gewinn gemacht, wodurch sogesehen das Spiel für mich "gratis" sein wird
  11. Kommt noch bin auf den Preis gespannt und Preload, ich vermute mal 2-3 Tage vorher kann man es downloaden, aber dazu muss ich sagen ich muss schon einige Games löschen hab zu viel drauf.
  12. Folgende Spiele werden mit 21.07.2026 aus den PS+ Spielekatalogen entfernt: Risk of Rain 2 Tropico 6 (samt Next-Gen-Version) Clash: Artifacts of Chaos Source of Madness Cursed to Golf Hundred Days Onee Chanbara Origin Get Even Space Crew: Legendary Edition Infinite Minigolf Röki Bomber Crew
  13. Sony gibt nicht nur, Sony nimmt auch. Folgende Spiele werden im Juli (21.07.2026) aus dem Spielekatalog entfernt. Risk of Rain 2 Tropico 6 (samt Next-Gen-Version) Clash: Artifacts of Chaos Source of Madness Cursed to Golf Hundred Days Onee Chanbara Origin Get Even Space Crew: Legendary Edition Infinite Minigolf Röki Bomber Crew Tropico 6 hätte mich gereizt, aber innerhalb eines Monats werde ich mir das jetzt vermutlich nicht mehr antun.
  14. Gothic Remake - 30 Neverness to Everness - 36 Grounded - 42 SAVE NBA The Run - 44 EA Sports UFC 6 - 16 KILL
  15. Gothic Remake - 30 Neverness to Everness - 36 SAVE Grounded - 40 NBA The Run - 44 EA Sports UFC 6 - 18 KILL
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