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IGNORIERT

Bewertet das Spiel bzw. den Spielspaß


Bewertet das Spiel bzw. den Spielspaß  

15 Stimmen

  1. 1. Bewertet das Spiel bzw. den Spielspaß

    • 1 - sehr schlecht
      0
    • 2 - schlecht
      0
    • 3 - geht so
      0
    • 4 - unterdurchschnittlich
    • 5 - durchschnittlich
      0
    • 6 - ganz gut
      0
    • 7 - gut
    • 8 - sehr gut
    • 9 - überragend
    • 10 - absolut genial
Durchschnittsbewertung: 8.2


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Hitman: Absolution... Du tust mir etwas an. Wirklich! Und das macht es mir auch so schwer, dich zu bewerten.

Kurz gesagt: Absolution ist einfach grandios, was die Story betrifft. Ich liebe sie einfach (wobei ich empfehle sie auf Englisch zu spielen, da die deutsche Synchro sehr schlecht ist und nur 47 und Diana wirklich überzeugen können). Da ich ein Freund von Italowestern und Zynismus bin, bin ich bei Absolutions zu Hause, denn der Teil strotzt sowas von danach, dass mir dabei vor Freude! das Herz blutet. Warum konnte man diesen Teil nicht einfach verfilmen? Ich denke, das wäre DER Hitman-Film gewesen (statt diesen beiden schwachen Verfilmungen bisher). Stattdessen presst man diese tolle Story in dieses spielerische Desaster!

Desaster? Ja. Denn anders kann ich es nicht beschreiben. Spieltechnisch ist Absolutions für mich einfach der schwächste Teil der Reihe und das wird zum größten Teil durch zwei Dinge verurascht. Das Verkleidungssystem und das Leveldesign. Nach dem grandiosen Blood Money tat dieser Rückschritt natürlich umso mehr weh. Im Vorgänger hatten wir diesen wirklich grandiosen Mördersandkasten, der kaum Wünsche offen ließ sein Ziel auf die eine oder andere Art um die Ecke zu bringe. Diese Level sind zwar auch bei Blood Money vorhanden, sind aber deutlich zurückgeschraubt worden und mussten Platz machen für stupide, kleine Schlauchlevel bei denen man von Punkt A nach Punkt B kommen soll. Level, die noch an die "Gute Alte Zeit" erinnern, sind solche wie "The King of Chinatown" "Shaving Lenny" und kleinere Abschnitte von anderen Levels wie "The Vixen Club" oder "The Silo" . Hier kann man sich noch frei bewegen, alles erkunden, sich eine Plan zusammenstellen und dann präzise zuschlagen. Hier merkt man auch, wie gut Absolution hätte sein können. Auf der anderen Seite gibts dann diese Levels, zB "Run For Your Life", "Rosewood", "Dexter Industries" und "Operation Sledgehammer", wo man ganz einfach kein anderes Ziele hat, als von A nach B zu kommen. Es ist schon richtig, dass ein Hitman sich zuerst mal an sein Ziel ranschleichen und dann dann entkommen muss, aber in den vorherigen Teilen, gabs das genau so und war Teil des Levels, wer hier patzte, musste von vorne beginnen. Tja "C'est la vie". Absolution packt das ganze in Miniabschnitte und nimmt dabei komplett die Spannung raus.

Was mich aber noch viel mehr störte, war das Verkleidungssystem. Das ist nämlich so gut wie nutzlos. Jede Wache, mit der derselben Verkleidung, kann durch sie hindurchsehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man direkt neben der Wache steht oder meterweit entfernt. Selbst von hinten, wenn man einen gelben Overall trägt, wissen sie sofort, dass man ein Eindringling ist. Die Entwickler haben Mr 47 auch so dumm gemacht, dass er Masken und andere Dinge, die das Gesicht verdecken würden, erst gar nicht anlegt, nur um dieses furchtbare System glaubhafter zu machen. Was man damit bezwecken möchte, darüber kann man nur rätseln. Ich denke mal, der Grund dafür ist einfach der, dass sonst das Spiel zu einfach gewesen wäre. Denn ich spiele Absolutions dann noch einmal als Shooter durch, was auch problemlos funktionierte und da merkte ich dann erst, wie klein, die meisten Level wirklich sind. Grundsätzlich finde ich ja, die Idee, dass nicht jede Verkleidung gleich gut ist, durchaus nachvollziehbar. Aber die Ausführung hier ist einfach gründlich daneben gegangen. Denn mir kann keiner erklären, dass bei der Polizei von Chicago jeder jeden kennt, oder irgendein Marktstandbesitzer alle anderen Marktstandbsitzer kennt. Aber komischerweise ist die Assistentin von meinem Boss völlig ahnungslos, wenn ein Glatzkopf mit Strichcode am Hinterkopf vor ihr herumkriecht und gibt schlimmstenfalls ein "Stehen Sie sofort auf!" von sich.

 

Hitman: Absolution ist ohne Frage ein gutes Spiel. Aber es ist auch ein schlechtes Hitmanspiel, das statt einem Schritt nach vorne, zwei zurück geht. Da ich es aber immer schätze, wenn Entwickler was Neues ausprobieren und die Story wirklich spitze ist, gebe ich dem Teil, der so viel mehr hätte sein können, eine 7

 

       

Bearbeitet von MvHoeller
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