Wattwurm Geschrieben 2. Juli Geschrieben 2. Juli Ökologisch und ökonomisch absolut der richtige Schritt. Denn die Zahlen sprechen für sich. Zuletzt wurden 80% aller Spiele digital verkauft. Teilweise sind Diskversionen Ladenhüter. Das alles macht Spiele teuer (Herstellung, Logistik, Vertrieb, ...). Ich bin seit der PS4 nur noch digital unterwegs. Hättr auch gar kein Platz für die Games. Hatte mich schon damals beim Sega Mega Drive genervt - und da war ich 10 - das die Hüllen mit den Cartdriges soviel Platz einnehmen. Zitieren
Wattwurm Geschrieben 3. Juli Geschrieben 3. Juli vor 1 Stunde schrieb Mangogeschmack: Wer bereits seit Jahren keine Discs mehr kauft, trägt eine Mitschuld und hat Sonys Entscheidung beschleunigt. Na nu hörts aber auf! Das ist ja mal richtiger Schwachsinn. Denn die Dynamik dahinter ist deutlich komplexer, als dem einzelnen Konsumenten die "Schuld" in die Schuhe zu schieben. Unternehmen reagieren nicht nur passiv auf Kundenwünsche, sie steuern sie gezielt. Sony hat jahrelang massiven Aufwand betrieben, um den PlayStation Store zur attraktivsten (und für Sony profitabelsten) Anlaufstelle zu machen: - Exklusive Sales & Bequemlichkeit: Vorbestellungen, Pre-Loads um Mitternacht und regelmäßige Rabattaktionen im Store wurden gezielt gepusht. - Hardware-Angebote: Mit der Einführung der PS5 Digital Edition hat Sony selbst eine Konsole auf den Markt gebracht, die Spielern gar keine andere Wahl ließ. Wer diese Konsole kauft, folgt der Produktstrategie des Herstellers. Der Wechsel zu Digital ist für Sony wirtschaftlich extrem attraktiv. Bei einer physischen Disc teilen sich Händler (wie Amazon, MediaMarkt), Logistikunternehmen, Presswerke und der Publisher den Gewinn. - Bei einem digitalen Kauf im PlayStation Store fallen die Zwischenhändler weg. - Sony behält bei Drittanbieter-Spielen eine Standard-Gebühr von rund 30 % des Verkaufspreises. Bei eigenen First-Party-Titeln geht der Gewinn fast komplett an Sony. Der Push in Richtung Digitalisierung ist also eine unternehmerische Entscheidung zur Gewinnmaximierung und keine reine Reaktion auf den "bösen" Verbraucher die keine Discs mehr kaufen. Und der vielleicht wichtigste Punkt: Der Trend geht plattformübergreifend (PC, Musik, Filme) seit über einem Jahrzehnt weg von physischen Medien. Am PC (Steam) ist die Disc seit fast 15 Jahren so gut wie tot. Verbraucher wählen oft den Weg des geringsten Widerstands: Kein Disc-Wechseln, kein Platzverschleiß im Regal, kein Risiko von Kratzern. Zu sagen, die Käufer seien "schuld", ignoriert den allgemeinen technologischen und gesellschaftlichen Wandel. Ich als digitaler Käufer habe lediglich ein Angebot genutzt, das perfekt auf meine Bedürfnisse zugeschnitten war. Die Beschleunigung des rein digitalen Kurses ist das Ergebnis von Sonys strategischen Geschäftsinteressen – der Verbraucher ist hier der Mitfahrer, nicht der Lenker des Zuges. 2 Zitieren
Wattwurm Geschrieben 3. Juli Geschrieben 3. Juli @Nicola-Me Der erste "Marionetten"-Satz zeigt, dass Sie den Post nicht verstanden haben und es sich auch nicht lohnt, mit Ihnen darüber zu debattieren. Zitieren
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