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30 Stimmen

  1. 1. Bewertet das Spiel bzw. den Spielspaß

    • 1 - sehr schlecht
      0
    • 2 - schlecht
      0
    • 3 - geht so
      0
    • 4 - unterdurchschnittlich
    • 5 - durchschnittlich
    • 6 - ganz gut
    • 7 - gut
    • 8 - sehr gut
    • 9 - überragend
    • 10 - absolut genial
Durchschnittsbewertung: 7.93


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Geschrieben (bearbeitet)
vor 11 Stunden schrieb Hawaiitianer:

5/10

und das ist bis jetzt noch gut gemeint. 
Für eine abschließende Wertung fehlt mir noch der Rest des Hauptspiels.

 Die ersten zehn Stunden sind bis jetzt echt mühsam und richtig Freude und Spielfluss kommt nicht auf. 
Habe die beiden ersten VII Remake Teile zuvor gespielt und die sind um Welten besser. 
Wo fange ich an? Die NPCs sehen alle gleich aus, der Hauptcharakter Clive strahlt für mich nichts aus, der ist chronisch schlecht drauf. Die Nebenaufgaben sind null spannend. Ein Beispiel, Clive muss in eine andere Stadt, um dort Essen zu verteilen. Als ob die das nicht selbst gebacken kriegen. Einfach nur was eingebaut und nicht nachgedacht. Es soll eine Open World darstellen, die ist bis jetzt so leer und schlauchförmig, nicht gut. Man kann nicht mal in einen Fluss laufen oder kleine Hügel klettern. Die langezogenen Zwischensequenzen sind bis jetzt länger als das Spiel selbst. Bei Kämpfen ist der komplette Bildschirm mit Effekten übersät. Ich könnte noch mehr aufzählen. Vielleicht wird es noch besser gegen Ende. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Bin Fan seit Teil VII, der Teil wird definitiv weit unten in der Tabelle landen.

 

Stimme sowas von überein. 

Ich war ebenfalls seit FF7 Fan. FF15 war schon gewöhnungsbedürftig, aber im Vergleich zu diesem Teil um Welten besser. Dieses Spiel war leider eine herbe Enttäuschung. Diese ewigen Esperkämpfe mit diesen Quicktimeevents sind einfach nur schlecht.

Insgesamt langweilt das wirklich sehr stupide Kampfsystem. Durch die Addons quäle ich mich sicher nicht^^

 

Bearbeitet von Z4RR4T
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Geschrieben

Eins gleich vorweg: Final Fantasy XVI ist wieder ein absoluter Hochkaräter, der vieles besser macht als der direkte Vorgänger, einiges aber auch nicht unbedingt. Noch besser hat mir diesmal die Geschichte gefallen, welche als Schwerpunkt die aus allen Teilen bekannten Bestia/Esper behandelt. Das ist wirklich gut ausgearbeitet, mit den Domini, welche jeweils an eine Esper gebunden sind, da haben sich die Schreiber um den Titel mal richtig was einfallen lassen. Einfallen haben die sich auch beim Rest der Geschichte ordentlich was, es geht um Intrige, viel politisches Gedöns zwischen den verschiedenen Königreichen, Freundschaft und so weiter, wie man das von der Serie eben gewohnt ist auf recht hohem Niveau alles. Was hierbei neu ist in meinen Augen, dass eine deutlich härtere Gangart vorherrscht, das hab ich so in noch keinem Final Fantasy erlebt. Die meisten Szenen enden meist sehr drastisch, also jeder Triumph ist irgendwie auch wieder ein Niederschlag, mit wichtigen Figuren die sterben zum Beispiel, dabei fließt viel Blut, alles ist sehr düster gehalten, wobei das nie total übertrieben wirkt, der Ton ist insgesamt einfach ein strengerer, als der den man von einem FF erwartet. Mit getragen wird das von den durchweg gut ausgearbeiteten Charakteren, der wahnsinns Optik und der wie immer erstklassischen Akustik, Musik ist durchgehend genial, dt. Synchro ist gut, wobei da doch der ein oder andere Fremdschäm-Moment dabei ist. Soweit also wirklich alles erste Sahne.

 

Die Story ist natürlich wieder mal ausufernd, es wird extrem viel geredet, viel Zeit in den Menüs verbracht, das kennt man ja auch von Final Fantasy und so kommen die Kämpfe im Spiel erstmal bisschen zu kurz. Grundsätzlich ist das Kampfsystem nicht zu kompliziert, man kombiniert physische Angriffe direkt mit Magie bzw. den verschiedenen Espers, welche man zwischen den Abklingzeiten fließend wechseln kann. So kommen die wildesten Kombos zustande, die man immer neu kombinieren und auf die verschiedenen Gegnerarten/Bosse abstimmen kann. Apropos Bosse: Die sind in allen Games der Reihe ja immer sehr spektakulär in Szene gesetzt, was die Macher diesmal aber an Bombast und Effekten abbrennen, das geht so auf keine Kuhhaut mehr. Ich möchte hier gar nicht zu viel verraten, aber ich sag mal so: Mir fällt in den letzten Jahren kein Bosskampf ein, mit dem FF16 nicht locker den Boden aufwischen würde, das ist nur noch irre was SquareEnix da aus dem Hut zaubert - einer meiner Faves u.a.: Der finale Kampf gegen Hugo Kupka. Das ziehen die Entwickler von Anfang bis Ende gnadenlos durch, ohne einen Moment einzuknicken und das bei dem Umfang wohl gemerkt, wirklich stark. Einige Leute haben sich ja über diesen zweiten Durchgang im Final Fantasy-Modus beschwert, den man zwingend für Platin braucht - ich habe den genossen, denn dadurch, dass man nicht mehr ausgebremst wird (drückt 90% der Sequenzen weg) merkt man erst, wie viel Spaß die Kämpfe eigentlich machen.

 

Bei allem Lob komm ich dann doch mal zu den Dingen die das Game nicht unbedingt besser macht als die/der Vorgänger. Bisschen gestört hat mich, dass einem das Spiel die offene Welt überwiegend wieder mal nur vorgaukelt. Für einige Sidequests verlässt man zwar die ausgetrampelten Pfade, aber immer nur kurz, um dann wieder schön brav der vorgegebenen Storyline zu folgen. Klar, auch für die Jagdmissionen ist man mal ein paar Minuten abseits unterwegs und nicht selten sucht man die recht großen Areale nach Kisten oder anderen Gegenständen ab, unterm Strich geht es aber nur geradeaus. Auch die oben erwähnten Sidequests würde ich diesmal überwiegend (90%) als zu halbherzig bezeichnen, schon die Tatsache, dass nach jeder Mainquest (nur) ganz genau zwei davon auf der Map erscheinen, fühlt sich sehr steril an und der flache Inhalt dieser Quests bricht diesem Spielelement eigentlich komplett das Genick. Aufgelockert hätte das zum Beispiel mal wieder ein über die Spielzeit durchgehendes Minispiel, auf das man zwischen den Missionen beliebig zurückgreifen kann, ein Kartenspiel, irgendein Ballspiel (müsste ja nicht unter Wasser sein unbedingt ^^) etc. Beiwerk hätte mir also gerne etwas üppiger ausfallen können, da fehlt es diesmal ein wenig, der riesige Hauptplot macht dieses Manko aber klar wieder wett, also das Ganze bewegt sich schon sehr im grünen Bereich alles.

 

Wenn man HighEnd mal weglässt und stattdessen die alte Pixeloptik über alles drüberzieht, dann merkt man, dass der Titel ein waschechtes Final Fantasy ist bzw. im Prinzip nicht viel anders macht als die Klassiker. Ich bin sehr zufrieden und hatte jede Sekunde Spaß mit dem Game. Auch wenn nun nicht zu viel Luft nach oben ist, packt mir der Titel die 10 nicht - gibt von mir eine 9, aber mit klarer Tendenz nach oben.

 

Ps.: Bewertung kann man so übrigens 1 zu 1 für beide Addons übernehmen. Haben mir beide auch sehr gut gefallen, wobei Echoes of the Fallen gerne 1-2 Stündchen hätte länger dauern dürfen.

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