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Test: Dark Souls™


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System: Playstation 3

Vertrieb: Namco Bandai

Entwickler: From Software

Genre: Action Rollenspiel

Spieler: 1

HDD: mind. 12 MB

Auflösung: 720p

Netzwerkfunktionen: vorhanden

Netzwerk-Spieler: 1-4

Playstation Move: nicht unterstützt

3D-Funktion: nicht vorhanden

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Anfang 2009 kam wie aus dem Nichts ein Spiel auf den japanischen Markt, welches das moderne Videospiel auf eine neue Stufe bringen sollte. Niemand hatte mit einem derartigen Erfolg des Playstation®3 exklusiven Titels gerechnet doch innerhalb kürzester Zeit verbreitete sich die Botschaft des Spiels, welches die Spieler an ihre Grenzen brachte. Der Andrang bei Import Händlern war so groß, dass man sich entschloss, das Spiel auch in den USA und Europa zu veröffentlichen und erst Anfang 2010 gab es hierzulande die ersten Exemplare. Die Rede ist natürlich von Demon’s Souls™. 


Um das Spielgefühl einer breiteren Masse zugänglich zu machen, hat man sich entschlossen einen Nachfolger zu produzieren welcher inhaltlich zwar nichts mit dem Vorgänger gemein hat, aber dennoch die selbe Atmosphäre besitzen und die selben Gefühle im Spieler auslösen sollte, und ihn auf mehreren Konsolenplattformen veröffentlicht. Böse Zungen behaupteten im Vorhinein dass das Spiel somit auch leichter werden würde, um Neukunden nicht zu verschrecken, denn der Schwierigkeitsgrad war das, was Demon’s Souls™ so besonders machte. Ob die Gerüchte sich tatsächlich bewahrheiten sollten, oder ob mit Dark Souls™ ein würdiger Nachfolger das Erbe antritt, erfahrt ihr in unserem Test. 

 


 

DAS MACHT DARK SOULS™ RICHTIG

 

 


 

Hart aber fair

Dark Souls™ ist schwer, keine Frage. Selbst die kleinsten Fehler können schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Dennoch ist das Spiel an keiner Stelle unfair. Wenn der Spieler vorsichtig vorgeht und die Umgebung genau im Blick behält sollten, abgesehen von den Boss-Gegnern, keine bösen Überraschungen auf ihn lauern. Stirbt der Spieler, so liegt es meistens an ihm selbst, denn falsche Reaktionen werden nicht verziehen, sondern bestraft und das nicht selten mit dem Tod. Umso größer die Freude, wenn man einen Abschnitt geschafft hat. Zudem ist die Spielzeit nicht verloren, der Spieler hat einmalig die Chance seine Seelen und somit die Erfahrungspunkte und Währung zurückzuerlangen, indem er zu seiner Leiche zurückkehrt. Zudem bleiben gefundene Items im Inventar erhalten.

 

C‘ est bon, le bonfire

Die Welt in Dark Souls™ ist im Gegensatz zu seinem Vorgänger offen und zusammenhängend. Somit wäre es unfair den Spieler immer wieder zurück zum Anfang zu schicken. Dafür gibt es nun Leuchtfeuer die regelmäßig in der Welt verteilt sind. An diesen füllen sich kostenlos die Heiltränke des Spielers wieder auf und auch die Zauber werden wieder hergestellt. Diese basieren nämlich nicht mehr auf traditionellen Magiepunkten, sondern sind in einem Stapel gefüllt und können solange eingesetzt werden, bis dieser leer ist. Zudem kann man seine Menschlichkeit opfern um noch mehr Heiltränke zu erhalten. Im Umkehrschluss kann man auch Menschlichkeit durch gesammelte Punkte erlangen, welche einem neue Möglichkeiten eröffnen wie das Rufen von Phantomen die den Spieler im Kampf unterstützen.

 

Tu nichts unüberlegtes

Die Welt in Dark Souls™ ist nun ein Gesamtbild und dies wird nicht nur durch eine zusammenhängende Landmasse gezeigt, sondern auch durch Konsequenzen der Handlungen des Spielers unterstützt. Es ist zu jeder Zeit möglich Händler und andere friedfertige Personen im Spiel zu töten oder zu verletzen. Die Konsequenz ist klar: man kann für den Rest des Spiels nicht mehr mit diesen Personen interagieren. Allerdings gibt es in Dark Souls™ auch verschiedene Fraktionen und hat man einen Eid geleistet, so muss man auf seine Handlungen achten um diesen nicht zu verletzten sonst kann man sich leicht Feinde machen. Zu guter Letzt kann man sich auch durch Absolution von allen Sünden befreien, doch ist das nicht gerade billig.

 

 

 

DAS MACHT DARK SOULS™ FALSCH

 


 

Hilfe?

In Dark Souls™ ist es wieder möglich die Welten von anderen Spielern zu betreten oder auch Spieler in die eigene Welt zur Unterstützung zu rufen. Klingt eigentlich gar nicht so schlecht, zumindest in der Theorie. Wer mit seinen Freunden zusammen spielen möchte, muss sich auf seine Geduld und sein Glück verlassen können. Ein platziertes Symbol des einen ermöglicht es dem anderen ihn zu rufen, allerdings kann es gut und gerne mal eine Stunde dauern, bis das Symbol in der Welt des gewünschten Mitstreiters auftaucht. Zudem dürfen die Level nicht zu weit auseinander liegen, da das Rufen-Symbol sonst gar nicht erst erscheint.

 

Hilfe hoch zwei?

In Dark Souls™ ist man, sofern man nicht die Hürden des Multiplayers überwunden hat, meist ganz auf sich allein gestellt. Es gibt keine Anweisung wohin man als nächstes gehen soll oder was zu tun ist. Das mag einerseits ein nettes Feature sein, denn somit wird man zum forschen eingeladen. Andererseits wird der Forscherdrang schnell geschmälert sollte man sich für den falschen Weg entscheiden und erst nach einer Weile merken, dass man von übermächtigen Gegnern umzingelt wurde. Wenn man in diesem Moment über viele Menschlichkeitspunkte und Seelen verfügte, sind diese meist verloren. Denn die Leiche liegt weiterhin zwischen diesen Gegnern und die Lust des Spielers sinkt angesichts der Erfolgschancen, dort lebend noch einmal hin und wieder zurück zu kommen.

 

Controller werden fliegen  

 

Ein leidiges Thema sind Gegner, die man nur schwer zu fassen bekommt. Schön, wenn es eine Möglichkeit gibt, einen speziellen Gegner per Knopfdruck ins Visier zu nehmen. Leider ist Dark Souls™ mit dieser Funktion schnell überfordert, wenn es um Gegnermassen geht. Zu oft wird der falsche Gegner anvisiert und der Spieler ist damit beschäftigt die Taste so oft zu drücken und die Sicht zu korrigieren, bis der gewünschte Gegner ins Visier gerät. Im Fernkampf bleibt noch das manuelle Zielen zur Wahl, dies ist aber lediglich den Bogenschützen vorbehalten. Im Nahkampf bedeutet das fehlerhafte Anvisieren leider auch viel zu oft das Aus und sorgt zuweilen für überflüssigen Frust.

 

 BESONDERHEITEN

 

+

 
 

+ Menschlichkeit ersetzt Tendenzen

+ Einfache Steuerung

+ Sehr unterschiedliche Bossgegner

 
 
 
 
 

-

 
 

- Gelegentliche Lags

- Kleine grafische Mankos (Symbole, Blutlachen)

- Keine Pausenfunktion

 

 

FAZIT

 
9.0 von 10

Dark Souls™ steht seinem spirituellen Vorgänger in nichts nach. Einige Elemente erleichtern das Spielprinzip, andere erweitern es sinnvoll. Fans von Demon‘s Souls™ werden nicht enttäuscht aber auch Neueinsteiger können ihren Spaß haben und sich in der offenen Welt verlieren.

Jedoch sollten Nicht-Kenner der Spiele eine hohe Toleranzgrenze besitzen und sich darüber im Klaren sein, dass das Spiel nur wenige Fehler erlaubt und aufgrund einer fehlenden Pause-Funktion stets ein wenig Zeit mitbringen.

Unser Bewertungssystem

 

     

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