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Test: Assassin's Creed® Revelations


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assassins-creed-revelations_cover-260x266.png.69180f00d1db63c8bf0d1ca8816aa487.pngEin neues Jahr, ein neues Assassin's Creed®. Ubisoft‘s Reihe rund um den Assassinen Desmond Miles geht nach fast vier Jahren in die vierte Runde, sofern man von den Handheld-Spielen absieht. Mit dem neuesten Ableger der Assassin's Creed® Serie schickt Ubisoft Ezio erneut in die Schlacht gegen die Templer und versucht die Trilogie um den Florentiner abzuschließen. Aber nicht nur Ezio kehrt zurück, auch die Story um Altair wird weitererzählt und auch über Desmond gibt einiges zu berichten. 


Ein Falke kreist um einen Hochstand, vermummte Gestalten stürzen sich in Heuhaufen und Verkaufsräume werden renoviert und angemietet. Kenner erkennen sofort, dass Ezio Auditore da Firenze zurück ist. Und er hat neue Aufgaben in Konstantinopel zu erledigen. Assassin's Creed® Revelations setzt direkt dort an, wo sein Vorgänger aufgehört hat. Desmond steckt im Animus fest und muss erneut in die Rolle seines Vorfahren Ezio schlüpfen und seine Erinnerungen in Einklang bringen, sonst droht ihm ein schreckliches Schicksal. Ob Ubisoft an den Erfolg der Vorgänger anknüpfen kann, oder ob man nur die aufgewärmte Suppe der letzten Jahre vorgesetzt bekommt, erfahrt ihr in unserem Test. 

 

 

 

 

DAS MACHT ASSASSIN'S CREED® REVELATIONS RICHTIG

 

Nicht schlecht für einen alten Mann

Assassin's Creed® Revelations bietet im Gegensatz zu seinem Vorgänger ein paar sinnvolle Verbesserungen. So wäre da zum Beispiel die Hakenklinge. Im ersten Moment schaut sie überflüssig und gewöhnungsbedürftig aus. Doch im Hinblick auf den Spielfluss entpuppt sie sich bald als äußerst nützlich. So hat sich das Klettern vereinfacht. Ezio kann weitere Abgründe überwinden und auch das vertikale Klettern klappt nun viel schneller und effektiver. Zudem bekommt er eine Handvoll verschiedener Bomben spendiert. Zu den bekannten Rauchbomben gesellen sich so zum Beispiel auch Knallfrösche, mit denen Ezio die Wachen ablenken kann oder Krähenfüße, die das Entkommen vereinfachen.

 

Die Fähigkeit des Assassinen

Der Adlersinn ermöglichte es dem Spieler bisher seine Feinde auszumachen. Ein einfacher Knopfdruck reichte aus um Ziel, Freund und Feind zu unterscheiden. Nun wurde dieser ein wenig verändert und bietet so ein paar Möglichkeiten, das Spiel anspruchsvoller zu gestalten. Die Ziele des Assassinen müssen ausfindig gemacht werden und „gescannt“ werden. So lassen sich auch versteckte Schalter und Gegenstände ausfindig gemacht werden. In den Augen des ein oder Anderen mag dies vielleicht überflüssig erscheinen, doch so eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten an Missionen heranzugehen. So ist es nun auch möglich die Bewegungen der Wachen nachzuvollziehen und sich an günstig gelegenen Plätzen zu verstecken um sich im richtigen Moment unbemerkt vorbei zu schleichen.

 

DNA ist dicker als Blut

Ezio ist im neuesten Ableger nicht der einzige, dessen Abenteuer fortgesetzt wird. Im Laufe der Story kommt es immer wieder zu Passagen, in denen der Spieler den Protagonisten des ersten Teils steuert und erfährt, was in den Jahren geschehen ist nachdem Altair den Verrat bezwungen und den Apfel an sich genommen hat. Doch nicht nur Altair hat eine Geschichte zu erzählen. Findet man im Spielverlauf genügend Sammelobjekte, so ermöglicht dies dem Spieler Zugang zu verschiedenen Levels, in denen man Desmond in der Ego-Perspektive steuert und vieles über seine Vergangenheit herausfindet. Dabei erfährt man wie Desmond ein Assassine wurde und nach New York kam und wie Abstergo schließlich auf Desmond stieß.

 

DAS MACHT ASSASSIN'S CREED® REVELATIONS FALSCH

 

Ezio wird nicht jünger

Ezio und Altair sind beide von den Jahren gezeichnet und deutlich gealtert. Wenn man ein wenig gepielt hat, mag man meinen es liegt an den Ladezeiten von Assassin's Creed® Revelations. Nicht nur das Starten des Spiels erfordert lange Wartezeiten, auch Starten von Missionen oder erneutes starten angefangener Missionen. Gerade letzteres fällt unangenehm auf, wenn man versucht eine Mission zu 100% abzuschließen. Doch auch das Öffnen des Menüs, der Karte und das Renovieren von Gebäuden dauern so einige Momente. Die Animation sieht zwar gut aus, doch nach einer Weile wird es lästig. Die Ladezeiten sind dabei sehr unstetig und erstrecken sich von 5 bis hin zu 30 Sekunden. Vor allem das Starten der Desmond Missionen zieht sich stark in die Länge.

 

Wie gekonnt und nicht gewollt

Die Desmond Missionen sind wirklich interessant gestaltet und bringen viele neue Ideen mit sich. Die Levels sind kleine Rätseleinlagen in denen der Spieler durch geschicktes Platzieren von Blöcken zum Ausgang gelangen muss. Doch so wirklich Spaß aufkommen will dabei nicht. Die Umgebung ist schlicht, doch auch langweilig gestaltet und die Erinnerungen Desmonds werden nur durch Selbstgespräche wiedergegeben. Zudem sind die Rätsel nicht sehr anspruchsvoll, da es immer nur von Punkt A nach Punkt B zu gelangen gilt. Am Ende sind es einfache Geschicklichkeitspassagen, die aber in ihrer Schwierigkeit ausschließlich von der fehlerbehafteten Steuerung in der Ego Perspektive definiert werden.

 

Nicht gerade sehr subtil  

 

Ezio ist ein Assassine. Er handelt versteckt, im Verborgenen. Aus dem Schatten heraus lauert er seinem Opfer auf und tötet es. Still, heimlich, ungesehen. Oder aber er zieht sein Schwert und metzelt alles nieder was ihm über den Weg läuft. Das Spiel gibt dem Spieler die Möglichkeit zu entscheiden, doch sind es meist die offensiven Möglichkeiten, die einfacher ans Ziel führen. Wer wartet schon eine halbe Minute lang bis die Wachen sich umdrehen, wenn man doch auf Knopfdruck einen nach dem anderen einfach töten kann? Und der offensive Kampf ist tatsächlich einfacher. Auf Knopfdruck werden Angriffe gekontert und Gegner mit einem Schlag getötet. Somit ist es problemlos möglich ohne zusätzliches Equipment oder verstärkte Waffen und Rüstungen das ganze Spiel durchzuspielen.

 

BESONDERHEITEN

 

 

+

 

+ Hervorragende Kulisse

+ Überarbeiteter Multiplayer

+ Erster Teil zusätzlich auf der BluRay

 

-

 

- Gelegentlich eigensinnige Steuerung

- Bekannte Spielfehler aus Vorgängern

 

 

 

FAZIT

 

 

Wer Assassin’s Creed mag, wird auch mit dem neuen Teil keine Probleme haben. Es spielt sich genau wie die Vorgänger und lässt kaum Wünsche offen. Kleinere Verbesserungen lassen das Spiel flüssiger scheinen und die Geschichte wird interessant weitererzählt.

Allerdings stellen sich so langsam Ermüdungserscheinungen ein. Der Spieler bekommt das Gefühl vermittelt alles schon einmal gesehen und erlebt zu haben. Wer sich ein neues Spielerlebnis wünscht, sollte lieber auf einen neuen Teil warten. Verpasst hat er dadurch nichts.

 

 

8.5 von 10

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