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Test: Blood & Truth (PSVR)

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Blood and Truth im Test für die PSVR – Der Actionfilm zum anfassen

 

Mit der Erfahrung The London Heist in der Spielesammlung Playstation VR Worlds, die bereits zum Release der PSVR verfügbar war, haben die Spieler einen ersten Eindruck davon bekommen, was es heißt, ein Mafia Gangster zu sein, der von einer Schießerei in die nächste rutscht. Doch verständlicherweise hat das den Spielern nicht gereicht und so wurde aufgrund der hohen Nachfrage schon bald mit der Entwicklung von Blood and Truth begonnen, welches aus der kleinen Demo Erfahrung ein komplettes und hochwertiges AAA Abenteuer machen sollte. Ob Sonys SIE London Studios das gelungen ist, erfahrt ihr unserem Test.

 

 

In den Fußstapfen der Familie

 

Die Handlung von Blood and Truth bietet das, was man von einer actiongeladenen Gangster Geschichte erwarten würde. Das Mafia Oberhaupt ist tot und anstatt die Familie ordnungsgemäß trauern zu lassen, ruft dies konkurrierende Clans auf den Plan, die ihre Chance sehen, das Familiengeschäft zu übernehmen, auch wenn es sich nicht um die eigene Familie handelt.

 

 

Der Spieler schlüpft dabei in die Rolle des Elitesoldaten Ryan Marks, der zum Trauern aus dem Einsatz zurückkehrt und mitansehen muss, wie Teile seiner geliebten Familie entführt werden sind oder zumindest verschwinden. Gemeinsam mit den verbliebenen Geschwistern macht er sich auf, diesen Umstand zu verändern und nebenbei die aufsässigen Gruppierungen wieder in ihre Schranken zu weisen.

 

 

Es entspinnt sich eine Geschichte um Lug und Trug, Trauer und Wut, sowie im geheimen ermittelnde Polizisten und deren Gegenspieler, die nicht wirklich geheim agierende Mafia. Die Handlung ist nicht wirklich außergewöhnlich und hält genau das, was sie verspricht: billige Action und massig Explosionen. Trotzdem hält sie die ein oder andere Überraschung und ein paar sympathische Figuren bereit, obwohl die ja eigentlich auf der falschen Seite des Gesetzes stehen.

 

 

 

Ballern!

 

In Blood and Truth kann man sich vor allem auf eines freuen: Ballern. Im Missionsdesign bewegt man sich durch verschiedene Orte und dabei trifft man auf allerhand Gegnermassen, die sich hinter Umgebungsobjekten verstecken um dort dem Spieler aufzulauern. Schaut man dann seinerseits hinter der Deckung hervor, regnet auch schon ein Kugelhagel auf einen hernieder. Glücklicherweise kann man seinerseits ebenfalls mit einem Bleiregen antworten und im allergrößten Notfall sich durch die Bullet-Time einen unfairen Vorteil verschaffen.

 

 

Als Soldat der Special Forces sind wir natürlich geübt im Umgang mit Waffen und somit können wir zwei Handfeuerwaffen an unserem Gürtel und zwei großkalibrige Gewehre auf unserem Rücken gleichzeitig mit uns führen. Doch nicht nur das, auch unsere Munition führen wir in Magazinen an unserer Brust mit uns. Die man im Gefecht manuell in die Waffen stopfen müssen. Das Schießen geht auch sehr locker von der Hand und man kann auch sehr individuell mit den Knarren in die Schlacht ziehen. Zwei Revolver in der Hand? Eine Pistole in der einen und eine Schrotflinte in der anderen oder doch lieber ein Scharfschützengewehr mit beiden Händen bedienen? Für jeden Geschmack ist was dabei.

 

 

Doch wirklich entscheiden, was man mit sich führen will, kann man leider nicht. Es gibt zwar in der Basis einen Schießstand, in dem man auch rudimentär seine Waffen anpassen kann, doch leider ist man darauf angewiesen, was das Spiel uns zu Beginn eines Levels an Waffen reicht und auf das, was sich dann im Laufe der Mission so anfindet. Ebenso kann man die Granaten nicht einstecken und muss sie gleich wieder wegwerfen, nachdem man sie gerade erst gefunden hat. Auch auf die Munition, die an jeder Ecke freundlicherweise gelagert wird, ist man nicht immer angewiesen. Ich habe es zu keiner Zeit geschafft, dass mir die Magazine ausgingen und optisches Feedback, durch welches man abschätzen könnte, wieviel Munition noch vorrätig ist, erhält man auch nicht.

 

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Point and Click

 

Wie jedes PSVR Spiel musste sich auch Blood and Truth mit dem Problem der fehlenden Analogsticks an den Move Controllern auseinandersetzen. Doch statt auf freie Bewegung durch Gedrückthalten der Move-Taste zu setzen, hat man sich hier lieber auf eine Punkt-zu-Punkt Steuerung festgelegt. Doch anstatt wie in Arcade Shootern üblich, den Charakter automatisch nach dem Vernichten einer Gegnerwelle weiterlaufen zu lassen, lässt man hier dem Spieler freie Wahl, wann man sich zu welchem Punkt bewegt.

 

 

Das gibt nicht nur dem Spieler ein größeres Gefühl von Freiheit und Kontrolle, sondern ist auch hilfreich, wenn die eigene Deckung überrannt wird und man stattdessen nach links oder rechts kriecht, um sich neu zu positionieren. Außerdem tun sich so auch alternative Pfade auf, durch die man das Level auf unterschiedliche Weise angehen kann.

 

 

Leider wird durch diese Freiheit dem Spieler jedoch viel zu sehr bewusst gemacht, dass er sich auf den durch die Entwickler vorgegebenen Pfade bewegen muss. Nicht gerade selten befinden sich Schränke, die zum Durchsuchen einladen, nur ganz knapp außer Reichweite und besonders bitter wird es, wenn man in der Bewegung noch ein Sammelobjekt bemerkt, welches nun nur noch über die Kapitelwahl eingesammelt werden kann, denn in Blood and Truth gibt es kein Zurück – nur die Flucht nach vorn.

 

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Wenn es knallt muss es auch gut aussehen

 

Bei Blood and Truth wird eine unrealistische Geschichte in der realen Welt erzählt, umso wichtiger ist es deshalb, dass das Spiel realistisch aussieht. Und hier liefert Blood and Truth so richtig ab. Es sieht unfassbar gut aus. Seien es die übertriebenen Explosionen, die Animationen der sehr gut modellierten Charaktere oder die Umgebungsoptik. Die Grafik trägt immens zur Immersion bei.

 

 

Ebenso immersiv wird das Spiel durch die Schusswechsel. Man durckt sich realistisch hinter die Deckung und erfährt mal aus eigener Hand, warum unsere Actionhelden so oft daneben Schießen, wenn sie lediglich einen Arm über die Deckung heben und blind auf die Gegner feuert. Gleichzeitig lernt man, wie schwierig es ist, eine Waffe mit nur einer Hand nachzuladen oder das erhabene Gefühl, wenn man durch eine kurze, kräftige Schwungbewegung den Lauf der Schrotflinte wieder zuschnappen lässt. Außerdem kann man actionheldtypische Fingerzeichen machen, die in Gesprächssequenzen allerdings eher komisch wirken. Und echte Revolverhelden können ihre Waffen auch um den Zeigefinder kreisen lassen.

 

 

Allerdings reißen kleinere Probleme den Spieler immer wieder aus dem Spielgefühl heraus. Dabei ist das Mikrophon, welches nicht immer gleich reagiert, wenn man an einer virtuellen E-Zigarette gezogen hat (Vorsicht, nicht den Move Controller gegen das Headset knallen) und nun den Rauch ausblasen will, noch das geringste Problem. Greifen und Schießen liegen auf einer Taste und so kommt es vor, das man seine Waffe wegstecken will und man sich dabei in das virtuelle Bein schießt. Oder dass man nach dem Magazin greifen will und sich stattdessen ein Loch in die Schulter pustet. Nach einer Weile hat man zwar raus, in welcher Position man welche Aktion ausführt, doch im Eifer des Gefechts kann das schon nervig sein. Zum Glück schadet man seinem virtuellen Ich nicht wirklich damit. Doch spätestens, wenn man in den Tod stürzt, weil der Charakter partout nicht nach der Strebe greifen wollte, kommt Frust auf.

 

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Platintrophäe

 

Mit diesem banalen Titel werden diejenigen belohnt, die die Platin-Trophäe von Blood and Truth erreichen. Um diese Trophäe schlussendlich in den virtuellen Händen zu halten (pardon, das klingt im Bezug auf VR zu mehrdeutig, tatsächlich erscheint es nur als Eintrag in der Trophäenliste), muss man sich zunächst entscheiden, auf welchem Schwierigkeitsgrad man durchspielt. Während man nämlich auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad unendlich viel Munition erhält und nicht sterben kann, wird man hier auch von einigen Trophäen ausgeschlossen. Nicht jedoch von den 11 bronzenen und der einen Silber-Trophäe, die es für das reine Beenden der Handlung gibt.

 

 

Je eine Bronze- Silber- und Gold-Trophäe gibt es schließlich für das Sammeln der unterschiedlichen Collectibles – respektive VR Worlds Statuen, Spielzeuge und Scharfschützenziele. Dank der Kapitelwahl, in welcher auch die Sammelsachen aufgelistet werden, stellt das eher das geringste Problem dar. Dabei kann man auch speziellere Trophäen abarbeiten, wie in einem bestimmten Kapitel nicht entdeckt werden, auf eine bestimmte Person nicht schießen, jemandem die Hand reichen oder sie eben nicht reichen. Ebenfalls gibt es noch allgemeinere Trophäen, wie eine Granate auf einen Gegner zurückwerfen oder wie ein echter Revolverheld die Waffe im den Finger drehen lassen und direkt im Anschluss jemanden erschießen.

 

 

Bis hier her ist das alles kein Problem und für Fans des Spiels ein willkommener Grund, die Kapitel erneut anzugehen. Was jedoch richtig stressig wird, ist die Trophäe für alle Waffen, Modifikationen und Skins. Diese erhält man mit 124 Sternen, mehr oder weniger gleichzeitig mit der Trophäe für die man alle Missionen mit 5 Sternen abschließen muss. Die gute Nachricht ist, dass man für 90 Sterne bereits ein Laserzielfernrohr erhält und man allein für das Sammeln aller Collectibles 79 Sterne bekommt. Danach muss man einfach nur noch gut sein. Das bedeutet schnellstmöglich mit hoher Zielgenauigkeit viele Kopftreffer landen ohne selbst zu sterben. Viel Erfolg!

 

 

Persönliches Fazit

 

Blood and Truth wurde bereits vor Release als der PSVR Kracher schlechthin gehandhabt und es gehört auch definitiv zu den hochwertigeren Spielerlebnissen. Grafisch ist das Spiel top und auch die Handlung und die sinnlosen Ballereien machen einfach Spaß. Mit einer grundlegenden Spielzeit von 5 Stunden ist das Spiel vollkommen im Rahmen, zumal Sammelobjekte und Punktebewertungen den Wiederspielwert erhöhen, während ein kürzlich erschienener Patch bereits Bestenlisten, Herausforderungen und ein Neues Spiel+ hinzugefügt hat. Einziger Wermutstropfen ist die nicht ganz so freie Bewegungssteuerung. Es wäre schön, sich frei durch die Level zu bewegen und auch einmal den Rückweg zu ermöglichen, sollte dem Spieler auffallen, dass er etwas übersehen hat. Für knallende Action und eine spaßige Schusswaffensteuerung ist Blood and Truth jedoch jedem PSVR Besitzer wärmstens zu empfehlen.

 

 

8.0/10

 

 

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