Kratosaurus Geschrieben vor 9 Stunden Geschrieben vor 9 Stunden The Alters ist mal ein absoluter Ausnahmetitel, kann mich nicht erinnern, wann mich zuletzt ein Spiel dermaßen aus der Reserve gelockt hat. Nicht dass das technisch oder spielerisch besser wäre als andere Games, insgesamt ist die Mischung aus Ressourcen sammeln, Aufbaustrategie, Basismanagement und der spannenden Erzählweise aber mal ganz was anderes. Tja und nicht zuletzt natürlich durch die Tatsache, dass man sich im Verlauf der Geschichte mehrmals selbst klont. An dieser Stelle werd ich sicher keine ethische Diskussion lostreten, ich find das aber halt extrem spannend, wenn man sich mal wieder in einem Magnetsturm auf der Planetenoberfläche bewegt, dabei die Konflikte und Ängste seiner Crew/Alters im Hinterkopf hat bzw. diese während der Zeit in der Basis auch aktiv mit lösen soll. Dabei hat man stets die Sonne dicht im Nacken und zwar sprichwörtlich, diese nähert sich nämlich immer wieder gnadenlos unserer Basis, welche man ständig versucht weiter umzusetzen, um dem sicheren Tod zu entgehen. Im Zuge dessen kommt zwar nie wirklich Stress auf, dennoch erzeugt alles zusammen eine wohlig beklemmende Atmosphäre. Gespielt hab ich knapp 80 Stunden bis das Ende (eines von mehreren) über den Bildschirm geflimmert ist, aber um ehrlich zu sein konnte ich während dieser Zeit nicht genug von The Alters bekommen, gerne hätte ich meine Basis noch zwei- oder dreimal öfter umsetzen wollen. ^^ Im Moment gibt es auch nichts direkt Vergleichbares - wie gesagt, ein Ausnahmetitel, den man sich nicht entgehen lassen sollte. ----------------------------- ----------------------------- Zeitaufwand: Spiel zeigt mir 79 Stunden an. Hab mir allerdings viel Zeit gelassen, meine Basis ständig auf das höchstmögliche Niveau ausgebaut, aufmerksam allen Dialogen gelauscht und naja, das Ganze ohne Druck einfach nur genossen, außerdem hab ich nach Platin noch den ein oder anderen Teil der Story nach- bzw. wiederholt. Schätze also das würde auch viel schneller gehen, bei mir ist es aber nun so, wie gesagt. ^^ Schwierigkeitsgrad: Man muss in jedem Fall konzentriert spielen und alle laufenden Aufgaben schon direkt bearbeiten, sonst kann es in den letzten Tagen bevor der Stern über den Horizont tritt doch auch mal hektisch werden. Das ist aber eher die Ausnahme, insgesamt ist alles schaffbar, gibt nichts was jetzt nennenswert schwer wäre. Die verschiedenen Enden muss man bisschen im Auge haben, dabei ist allerdings auch kein Handlungsstrang schwerer als der andere. Vergebe eine lockere 4. Spielspaß: Mir hat der Titel extrem gut gefallen, bewerte ich mit einer glatten 9/10. Zitieren
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