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15 Stimmen

  1. 1. Bewertet das Spiel bzw. den Spielspaß

    • 1 - sehr schlecht
      0
    • 2 - schlecht
      0
    • 3 - geht so
      0
    • 4 - unterdurchschnittlich
    • 5 - durchschnittlich
      0
    • 6 - ganz gut
      0
    • 7 - gut
      0
    • 8 - sehr gut
    • 9 - überragend
    • 10 - absolut genial
Durchschnittsbewertung: 8.79


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Geschrieben (bearbeitet)

Für mich eine desolate 4/10 und ich erkläre jetzt wieso:

Ich kann die ganzen guten Bewertungen hier nicht nachvollziehen. Ich finde Death Stranding war damals ein Konzept-Spiel. Entweder man mochte es oder man konnte damit nichts anfangen. Ich hatte mit DS1 meinen Spaß, aber die 93 Stunden damals fand ich schon arg lange. Für ein einmaliges Erlebnis, die Inszinierung, die Story und auch das Gameplay fand ich DS1 solide umgesetzt. Lediglich die Glaubwürdigkeit der Welt fand ich extrem schwach. Denn da kommt man dann in ein Verteilzentrum mit gut 50.000 Einwohnern an und was sieht man davon? Richtig nichts? Man rastet in seiner Bude, aber keine Städte, Bewohner richtige NPC, nichts. Unglaubwürdig und verschenktes Potenzial.

 

Als DS2 angekündigt wurde, war ich schon sehr skeptisch. Kann das ganze nochmal funktionieren? Kann die Geschichte weiter erzählt werden? Hat Hideo Kojima die Kritikpunkte gesehen und in DS2 verbessert? Die Antwort lässt sich mit NEIN beantworten.

 

1) Inszinierung: Absoluit Top. Das kann unser guter Hideo Kojima. Da hat er ein Händchen. Es gibt keinen auf dieser Welt der bessere Cutscenes machen kann und auch hier ist alles wie aus dem Ei gepellt. Es gibt hier nichts zu beanstanden.

 

3) Grafik: Eigentlich ganz gut, wenn es nicht gerade nebelig, regnerisch oder sandig ist. Es ist immernoch eine gute Engine, aber so viele Verbesserungen zu Teil 1 sehe ich jetzt nicht.

 

2)  Story: Also eigentlich ist die Story interessant, wenn man den Twist nicht schon sehr früh kommen sieht. Als eine gewisse Person zur Crew hinzugestoßen ist, wusste ich schon, welche Beziehung diese Person zu den anderen hat. Das war nicht gerade intelligent gelöst. Zumal ich immernoch der Meinung bin, dass man die ganze geschichte Maximal verkopft darstellt. Die wirkt auf der einen Seite hoch Komplex, bietet aber ehrlich gesagt garnicht mal so viel Inhalt. Ähnlich wie das Spiel selbst wirkt es aufgebläht. Am schlimmsten fand ich aber die Wiederholungen. In einer Cutscene bekommt Sam gesagt, was als nächstes zu tun ist. Ok. Geht man jetzt ans Terminal um den Auftrag anzunehmen (warum eigentlich nochmal ans Terminal extra gehen?) und dort bekommt man nochmal alles erzählt, was vorher in der Cutscene gesagt worden ist.

Schon im ersten Teil, war Sam im Gegensatz zu den anderen sehr wortkarg. Hier ist es wieder so, dass man seltens Dialoge bekommt, meist sind es eher Monologe vom NPC gegenüber. Warum Sam so schnarch langweilig ist, weiß niemand wirklich. Aus dem Charakter macht Kojima Productions genauso wenig wie im ersten Teil. Hier fällt es aber mehr auf, weil das Spiel viel länger und ausufernd ist.

 

4) Gameplay: Es hat sich ja nicht viel geändert zu Teil 1. Im Prinzip ist es eher ein großer Story DLC zu Teil 1 mit einigen Verbesserungen. Ich finde das Gameplay für so 50 Stunden ist ok. Allles darüber hinaus macht einfach keinen Spaß. Es tut mir Leid, aber immer dieselben Bunker, Terminal abzuklappern, immer die selben Banditen Basen zu räumen. Immer die selben Aufträge zu machen. Alles. Das langweilt nach 50 Stunden einfach. Da kann das Grundgameplay mit dem Lieferungen noch so solide sein, irgewann kann man das alles nicht mehr sehen, weil es auch kein Spaß macht. Die Abwechslung fehlt und dazu ist es noch extrem zeitaufwendig. Zum Beispiel. Warum muss ich vom Fahrzeug überhaupt absteigen, warum kannn ich nicht vom Fahrzeug Lieferungen annehmen oder abschließen. Warum muss ich für einzelne Aufträge überhaupt an ein Terminal gehen, statt sie einfach über das Chirale Netzwerk anzunehmen. Es gibt ja Kommunikation, sobald man mit dem PID den Bunker etc. angeschlossen hat. Also warum noch diese ganzen nervigen Dinge wie in Teil 1 machen. Dann muss ich auch sagen. Dieses Australien mit seiner Topografie ist wirklich schrecklich. Das komplette Gebirge ist viel zu Steil. Die Gefahr mit dem Buggy oben am Kamm des Berges einen Unfall zu machen ist rießig. Ich habe glaube ich noch nie in einem Spiel so oft manuell gespeichert, weil es immer wieder so war, dass man entweder abgestürzt ist, oder aber doch ein Stein im Weg war, wo man draufgefahren ist. All diese Probleme gabe s schon in Teil 1 und haben genervt, in Teil 2 sind sie aber nochmal beschissener, da es viel mehr Bunker und damit auch viel mehr Missionen gibt, die genau dieses Probleme zeigen. Er hat hier absolut nichts verbessert. Die ganze Kritik am ersten Teil ging bei ihm wohl links rein und rechts wieder raus. Ich frage mich wirklich was das soll. Hideo Kojima hat seit Peace Walker immer wieder das gleiche System des Missionen. Es sind einzelne Aufträge die angenommen werden und man verschiedene Ränge erspielen kann. Das war in Peace Walker, MGS5, DS1 und auch in DS2. Ich verstehe nicht, wieso er nichmal da eine andere herangehensweise nimmt. DS1 war nicht wirklich darauf ausgelegt großartig zu kämpfen, das Kampfsystem bot es meiner Meinung nach nicht und ich fand das hat auch zur Geschichte gepasst. Jetzt in DS2 hat man, warum auch immer sich gedacht, wir nehmen das gleiche schlechte Kampfgameplay von DS1 und machen in DS2 das zu einem Hauptgameplayelement. Man muss sich das so vorstellen. Man kann oder soll schleichen, ABER es gibt kein wirlichen Schleichsystem. Man kann oder soll nun aktiv kämpfen, aber es gibt garkein richtiges Deckungsystem. Alles ist hier so halbgar. Die Kämpfe sind nicht schwer und man hält auch viel aus, aber warum muss ich es überhaupt machen, wenn es so schwach umgesetzt wurde. Entweder ich baue ein richtiges Deckungs und Schleichsystem ein, sodass das auch Spaß macht, wie in MGS5, oder ich reduziere die Kämpfe nur auf ein Minimum.

 

5) Aufbau der Welt: Also es ist exakt so wie in Death Stranding 1. Eine kleine Welt am Anfang und dann die große danach. Bloß das Australien wesentlich größer ist. Ich verstehe nicht, warum ich ein Verteilzentrum anfahre mit 50K Einwohner und ich sehe niemanden und kann dort nichts machen. Wieso nicht weniger Bunker und Verteilcentren, dafür kann ich dann mit den Bewohnern agieren? Wieso nicht ein paar kleine Städte designen, wo ich Zeit verbringen kann oder Nebenaufträge von diesen machen kann. Warum geht das alles wieder nur über die Holos am Terminal. Das ist so dröge und die Welt wirkt damit einfach extrem unglaubwürig. Das war ein großes Problem von Teil 1. Ich bin wirlich davon ausgegangen, dass wenigstens hier dran gearbeitet worden ist. Aber Nichts. Es ist genauso dämlich wie in Teil 1 nur eben schlimmer, weil es noch mehr ist. Der Straßenbau bzw. die Verkehrsführung ist ein absoluter Witz. Im Nordan darf ich eine Straße zu einer Mine bauen, die ich vielleicht 1x genutzt habe. Ins Gebierge oder von Terimanl Fort Knot Richtung Fort F5 geht das natürlich nicht. Wieso konnte man nicht eine Straße rund herum machen. Die Monorailbahn ist ein Witz. Die nutzt man vielleicht insgesamt für 3 bis 4 Aufträge von 400 Aufträgen, muss die aber natürlich trotzdem Bauen für diese wenigen Aufträge. Sie nutzen ist auch langweilig, weil sie arsch langsam ist.

Natürlich könnte man bessere Autos freischalten, die dann schneller sind, sodass die Straßen besser genutzt werden. Aber nein, man hat sich gedacht, wie könnte man das Spiel noch länger und noch aufgeblähter machen? Ja in dem ich die Straßen nochmal ausbauen muss. Also ein zweites mal. Ist ja total toll, nochmal Zeit und Ressourcen zu investieren. Das Spiel ist ja noch nicht lang genug. Das absolut letzte, wenn es nur darum geht das Spiel möglichst zu Strecken. Was soll daran Spaß machen? Das ist doch nur Ragebait vom Entwicklerstudio den Spieler so zu behandeln. Sorry ich finde das unter aller Kanone.

 

Fazit: Wenn ich nur die Story Inszinierung und die ersten 50 Stunden von 129 nehme würde ich dem Spiel eine 7/10 geben. Es hat immernoch Probleme, aber es macht in dem Zeitraum Spaß. Aber sorry ich gebe da nur 4/10. Das ist für mich das schlechteste Spiel von Hideo Kojima das ich je gespielt habe. Wie kann man fast alle Kritikpunkte ignorieren und das gleiche Spiel wie DS1 machen nur noch größer und langweiliger im Gameplay. Danke für Nichts.

 

 

 

 

Bearbeitet von RKUnited
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