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Test: Need for Speed Unbound - Das Rennspiel mit dem Comic-Touch


MarcelGK
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Cover.jpgSPIEL Need for Speed Unbound

RELEASE 02.11.2022

PLATTFORM PS5

ENTWICKLER Criterion Games

PUBLISHER  Electronic Arts

GENRE Rennspiel, Actionspiel

 

 

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Need for Speed is back

 

28 Jahre und 27 Spiele umfasst die "Need for Speed"-Reihe mittlerweile. Man könnte meinen, in diesem Franchise hat man alles gesehen, was es zu sehen gibt. Wir sind wieder mal in einer fiktiven Stadt, Lakeview, unterwegs und müssen uns an die Spitze der ortsansässigen Racerszene kämpfen. Soweit das bekannte Konzept. Was der neueste Ableger der Serie darüber hinaus zu bieten hat, erfahrt ihr in unserem Test.

 

 

Auto.jpgOne day after another


Willkommen zurück in Need for Speed! Nach dem Prolog landen wir in einer vier Wochen umfassenden Story Line, in der eine Woche immer von Sonntag bis zum darauffolgenden Samstag zu verstehen ist. Am Ende einer Woche muss man immer ein Auto mit einer bestimmten Leistungsbewertung haben und eine festgelegte Menge Geld besitzen. Jeder Tag wird dabei einzeln gestartet und hat einen Tag- und einen Nachtabschnitt. Jedes Rennen hat eine feste Belohnungsstufe und abhängig davon wird auch die Fahndungsstufe erhöht. Darauf basierend sollte man seinen Tag oder seine Nacht planen, da die Fahndungsstufe sich immer von der Tagschicht zur Nachtschicht überträgt. Wird man vor der Rückkehr zur Garage von der Polizei geschnappt, verliert man alles, was man seit dem Verlassen der Garage verdient hat. Ähnliche Konzepte gab es schon in früheren Teilen der "Need for Speed"-Reihe, hier hatte aber jeder Tag oder jede Nacht immer seinen eigenen Rhythmus und war unabhängig von den vorigen Runden.  

 

 

Grafik, Design und Einstellungen

 

Die Umgebungsdetails und das generelle grafische Design sind hier sehr gut gelungen. Das Spiel sieht schick aus und ich konnte keine Ruckler feststellen bzw. hatte generell keine Probleme. Ehrlicherweise hatte ich anfangs etwas "Angst" vor dem neuen Design für Drifts oder Sprünge. Ich konnte mit dem comichaften Stil nicht viel anfangen. Allerdings muss ich nach meiner Test-Spielzeit gestehen, dass sich das nahtlos ins Spiel einfügt und sogar echt cool aussieht. Die ebenfalls als Comic dargestellten Charaktere passen allerdings für mich nicht ganz in das sonst recht "realistische" Design, auch wenn dieser Kontrast hier Absicht zu sein scheint.

Für Barrierefreiheit gibt es auch hier wieder diverse Optionen wie Hilfe bei verschiedenen Farbenblindheiten oder dem Reduzieren des Kamerawackelns. Während die Einstellungen für Farbenblindheit auch schon bei Need for Speed Heat vorhanden waren, ist gerade die neue Einstellung gegen das Kamerawackeln hilfreich für Leute, die schnell Schwindel beim Spielen empfinden. Drei Schwierigkeitsgrade, welche sich jederzeit in der Garage anpassen lassen, runden die Einstellungen ab.

 

 

Events und Fahrzeugstufen

 

Jede Nacht stehen verschiedene Events zur Verfügung. Dabei gibt es die Standard-Events wie Sprint- oder Rundkursrennen und wie gewohnt auch Drift-Rennen. Neu sind dabei die Takeover-Events. Hierbei gilt es auf einem vorbereiteten Streckenabschnitte möglichst viele Punkte zu erreichen, indem man driftet, Pylonen und Fässer umfährt und seine Combo dadurch aufrechterhält. Jedes Rennen muss mit einem Auto einer bestimmten Leistungsstufe gefahren werden und im Gegensatz zu den Vorgängern ist es auch nur mit einem Auto dieser Stufe möglich. Es gibt fünf Stufen, B, A, A+, S und S+, B ist dabei die langsamste und stellt das erste Auto dar und S+ sind Autos wie der Koenigsegg Regera und ähnlich sportliche Fahrzeuge. Am Ende des Storymodus braucht man für jede Stufe ein Auto, das am nächsten am Limit der Stufe ist, damit man das letzte Rennen gewinnen kann. Bei über 140 verschiedenen Fahrzeugen diverser Marken, unter anderem die Standardmarken wie Nissan, VW oder BMW, aber auch Premium-Marken wie Bugatti oder Ferrari, ist für jeden Spieler etwas dabei, um diese Aufgaben zu erfüllen.

 

 

Design.jpgPolizei gegen Racer

 

Während der Rennen können Polizisten spawnen und versuchen, einen von der Strecke zu drängen. Sollte man hier nicht schnell genug sein, wird am Ende des Rennens die Verfolgung fortgesetzt und man muss die Polizisten entweder so lange rammen, bis sie zerstört sind oder man sie abhängt. Es gibt dabei fünf Fahndungsstufen, je höher die Stufe, desto schneller und rücksichtsloser sind die Polizeieinheiten. Während man auf Fahndungsstufe 1 problemlos mit mehr als 200 km/h den Polizisten davon fahren kann, hat man auf Stufe 3 schon Interceptor-Einheiten in der Verfolgung, welche schnell genug sind, um die meisten Autos zu verfolgen. Durch ihre Geschwindigkeit schalten diese sich aber oft an zu engen Kurven selbst aus. Auf Stufe 5 erhält die Polizei schließlich Luftunterstützung, welche man nur abhängen kann, indem man durch Tunnel fährt oder wenn den Helikoptern der Sprit ausgeht. Alles in allem gestalten sich die Verfolgungsjagden hier wesentlich einfacher als in einigen Vorgängern und machen sie somit einsteigerfreundlicher.

Nach dem Ende einer Verfolgung wird die Stufe auf den bisher durch Rennen erhaltenen Fahndungswert zurückgesetzt . Allerdings kann die Verfolgung jederzeit wieder beginnen, bis man seine Garage erreicht und Tag oder Nacht dadurch beendet hat. 

 

 

Online versus Offline

 

Online- und Offline-Spiel sind bei Need for Speed Unbound (fast) komplett voneinander getrennt. Nur die Belohnungen für die verschiedenen Sammelgegenstände und Aktivitäten teilen sich beide Modi. Autos und Vermögen müssen im jeweiligen Modus verdient und verwaltet werden, bei Bedarf könnte man sogar zwei verschiedene Charaktere wählen. Während man im Offline-Modus die oben genannte "Story" spielt und dabei Tag für Tag abschließt, kann man online zwar auch die Welt erkunden und dort sowohl die Sammelgegenstände als auch Aktivitäten erledigen, aber die Renngestaltung ist hier etwas anders. Im Online-Modus fährt man sogenannte Playlisten, welche immer aus drei Rennen bestehen, für die teilweise auch verschiedene Autostufen notwendig sind. Muss man beispielsweise ein Rennen mit einem Stufe-S-Wagen abschließen, besitzt einen solchen aber nicht, stellt einem das Spiel einen Leihwagen zur Verfügung. So kann man direkt zu Beginn des Spiels online alle Rennen spielen – auch wenn man ehrlicherweise mit dem Leihwagen gegen einen gekauften Wagen kaum eine Chance hat. So muss sich im Endeffekt jeder für den Online-Modus seinen eigenen Wagen aufbauen und hat damit keine direkten Vorteile durch den Abschluss der Story, was für eine gewisse Fairness sorgt.

 

Bear-Champ.gif

 

 

Trophy Check

 

Need for Speed Unbound gibt es nur für PS5 und hat auch nur eine globale Trophäenliste. Inklusive der Platin-Trophäe könnt ihr euren Account um 42 Trophäen bereichern. Es gibt sowohl Online- als auch Offline-Trophäen. Einige können aber auch in beiden Modi erspielt werden. Wer Spiele wie Need for Speed Heat gespielt wird, wird viele Ähnlichkeiten erkennen, wie zum Beispiel das Erledigen aller Radarfallen, Driftzonen oder dem Zerstören aller Werbetafeln. Online muss man jede Rennkategorie einmal gewinnen, dies kann man auch mit Freunden erledigen. Die schwierigste Trophäe ist wohl der Abschluss einer Online-Playlist mit sieben weiteren Leuten. Wenn man das Glück hat, zu acht eine Playlist starten zu können, müssen alle auch bis zum Ende im Rennen bleiben. Dabei gibt es immer wieder Spieler, die keine Lust haben zu verlieren und deswegen das Rennen frühzeitig verlassen. Für Platin braucht man circa 30 bis 40 Stunden, je nach Glück bei der 8-Spieler-Trophäe. Die Schwierigkeit liegt im guten Mittelfeld.

 

 

Fazit

 

Man merkt, dass Need for Speed Unbound nur für die PS5 entwickelt wurde. Die Umgebung ist umwerfend schön und detailreich, die Ladezeiten sind gerade im Kontrast zu Need for Speed Heat nicht vorhanden. Das Wochenprinzip ist mal etwas anderes, da man hier grundsätzlich in seinen Entscheidungen frei ist, Hauptsache man hat am Ende der Woche das Auto und das Geld zusammen. Die Trennung von Online- und Offline-Fortschritten finde ich auch gelungen, da hier grundsätzlich alle beim Online-Modus bei Null beginnen und nicht den Fortschritt aus dem Story-Modus nutzen können. All diese Punkte machen Need for Speed Unbound für mich zu einem würdigen Nachfolger von Need for Speed Heat und sorgen dafür, dass ich sehr viel Spaß beim Spielen hatte und das sowohl Online als auch Offline. 

 

 

8.0/10

 

Euer

Trophies.de-Team

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