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Test: Dragon Ball The Breakers → Rette sich wer kann


MarcelGK
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Cover.jpgSPIEL Dragon Ball The Breakers

RELEASE 14.10.2022

PLATTFORM PS4

ENTWICKLER Dimps

PUBLISHER  Bandai Namco Entertainment, Namco Bandai Games America Inc.

GENRE Actionspiel, Kampfspiel, Asymmetrisch, Adventure

 

 

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Just another Dragon Ball Game?

Wieder mal erwartet uns ein Spiel im Dragon-Ball-Universum. Die ältesten Spiele sind mittlerweile über 35 Jahre alt und es kommt immer noch in gewissen Abständen ein neues Spiel auf den Markt. Mittlerweile zählt dieses Franchise über 70 Spiele auf diversen Konsolen. Mit Arcade und Spielen auf dem Handy belaufen sie sich dabei schon auf über 100 Spiele. Falls jemand sich mal die gesamte Historie angucken will, auf dieser Wikipedia-Seite gibt es eine Auflistung aller Spiele. Dragon Ball Breakers reiht sich also in eine lange Reihe von Videospielen ein. Schauen wir mal, ob es sich hierbei um das immer wiederkehrende Prinzip des "auf die Fresse hauen" handelt.  

Dragon-Ball-Spieler der letzten Jahre werden sich noch an Dragon Ball Xenoverse 1 + 2 erinnern, wo man außerhalb der Zeitlinie Teil einer Zeitpatrouille ist und helfen muss, Zeitanomalien zu beseitigen, indem man diverse Schurken aus verschiedensten Dragon-Ball-Sagas besiegt. Dragon Ball The Breakers spielt im gleichen Universum. Demnach spielen wir hier nicht in der regulären, bekannten Zeitlinie. 

 

Hello from the other side

Zu Anfang erstellen wir uns wieder einen eigenen menschlichen Charakter, werden kurze Zeit später in ein schwarzes Loch gezogen und treffen dort auf Trunks, der uns die Umstände erklärt. Durch ein Problem in der Zeit entstehen Zeitrisse, in die sowohl Überlebende als auch Gegner gezogen werden. Dies führt zu temporären Zeitanomalien, in denen sowohl Zeiten als auch Orte durcheinandergeraten. Zum Beispiel kommt man durch einen Zeitriss an einen Ort, an dem sowohl Namek als auch der Ring der Cell-Spiele zu finden sind, man aber auf Boo trifft. Entgegen der anderen Spiele aus dem Dragon-Ball-Universum ist unsere Aufgabe diesmal aber nicht primär den Gegner zu besiegen, sondern gemeinsam mit sechs weiteren Überlebenden die Superzeitmaschine zu bauen und damit zu entkommen. Heißt, wir sind diesmal nicht der Kämpfer, sondern das Bauernopfer und müssen versuchen, zusammenzuarbeiten, um nicht zu sterben und den übermächtigen Gegner zu besiegen. Dieses sogenannte asymmetrische Spielprinzip kennt man mittlerweile aus diversen Spielen, der berühmteste Vertreter ist vermutlich Dead by Daylight. 

 

Die verschiedenen Auswege

Um also zu entkommen, muss man zusammenarbeiten. Hier gibt es verschiedene Wege, dies zu erreichen. Das erste Ziel ist es, in den fünf Gebieten der Karte den jeweiligen Kraftschlüssel zu finden und im Gebiet zu platzieren, damit die Superzeitmaschine aufgeladen wird und man mit dieser entkommen kann. Dabei versucht der Gegner, im Spiel Räuber genannt, die Überlebenden aufzuspüren und sie zu besiegen. Die Superzeitmaschine muss zudem noch aktiviert werden, nachdem sie aufgeladen wurde. In der Zeit kann der Räuber diese auch zerstören. Die Superzeitmaschine setzt die komplette Zeitanomalie zurück und alle Überlebenden werden automatisch gerettet. Ist die Superzeitmaschine zerstört, können die Überlebenden in einem der Bereiche eine Fluchtzeitmaschine rufen, mit der sie entkommen können. 

Sollten vorm Aufladen der Superzeitmaschine bereits nur noch drei Überlebende übrig sind, erscheint zudem in einem der Bereiche die Fluchtzeitmaschine frühzeitig, die man nutzen kann, um zu entkommen. Sind allerdings beide Zeitmaschinen zerstört, ist ein Entkommen nicht mehr möglich und der Räuber gewinnt die Runde. 

Die dritte Möglichkeit zu gewinnen, ist es, den Räuber zu besiegen. Überlebende haben die Chance, sich mit Hilfe von Kriegerseelen für kurze Zeit in einen bekannten Dragon-Ball-Helden zu verwandeln und den Gegner zu bekämpfen. Dabei steht pro Kämpfer auch immer ein Superangriff wie das Kame-Hame-Ha oder die Höllenspirale zur Verfügung. Die Verwandlung ist allerdings nicht sofort verfügbar und muss mit Items aufgeladen werden. Da die Zeit stark begrenzt ist, ist es hier allein nicht möglich, einen Räuber zu besiegen. Dies funktioniert nur, wenn alle im Team zusammenarbeiten und gemeinsam angreifen.  

Außerdem kann man diverse Items ausrüsten, um vor dem Räuber zu entkommen, wie ein Teleporter oder eine Seilrutsche. 

 

Cell_First_Form.pngDie Rolle des Räubers

Es ist auch möglich als Räuber zu spielen, dabei hat man aktuell die Wahl zwischen Freezer, Cell oder Boo. Man beginnt jeweils auf der niedrigsten Evolutionsstufe und kann durch das Besiegen von Überlebenden oder Zivilisten Kraft sammeln, um so bis zu Stufe 4 aufzusteigen. Der Räuber kann die Überlebenden angreifen und K. O. schlagen, beim zweiten Mal kann er sie endgültig töten, wodurch der jeweilige Spieler aus dem Spiel genommen wird und die Runde für ihn als verloren gilt. Der Räuber kann zudem Bereiche zerstören, damit die Überlebenden weniger Chancen haben, ihm zu entfliehen. Hat man seinen Räuber auf die maximale Stufe gelevelt, kann man einen Überlebenden auch direkt töten, ohne dass er das zweite Mal am Boden gelegen haben muss. Je höher der Level des Räubers, umso mehr Schaden kann er austeilen. Beispielsweise kann Cell auf Stufe 4 mit einem Superangriff eine ganze Fläche angreifen und alle Häuser im Umkreis zerstören.

Beide Seiten können außerdem die Dragonballs sammeln und sich so einen Vorteil verschaffen. 

 

Items, Fähigkeit und das chaotische Währungssystem

Es gibt die verschiedensten Zahlweisen im Spiel. Es gibt Zeni, die man für Items und Kostüme nutzen oder damit auch neue Kriegerseelen kaufen kann. Dazu gibt es noch ZP-Punkte, diese sind eine Bezahlwährung, mit der man sich Charakterskins und Ähnliches kaufen kann. Eine weitere Währung sind die Superkrieger-Geister, welche genutzt werden können, um Items aufzuwerten oder für die Kriegerseelen neue Angriffe zu kaufen. Um neue Kriegerseelen zu erwerben, gibt es dann noch Geisterentzieher-Tickets. Für die Räuber gibt es noch Fähigkeitenpunkte, mit denen man seine eigenen Angriffe aufwerten kann. Sowohl Zeni als auch Superkrieger-Geister kriegt man für den Abschluss von Runden und den Level-Up Aufstieg. ZP-Punkte sind die einzige Währung, die man mit Echtgeld kaufen kann, diese verschafft einem allerdings keine wirklichen Vorteile außer ein schickeres Aussehen, wodurch Pay-to-Win hier nicht zu Buche schlägt. 

Es gibt demnach fünf verschiedene Währungen im Spiel, die alle verschiedenen Nutzen haben. 

 

Die TechnikShenlong.png

Jede Runde läuft quasi nach dem gleichen Schema ab. Man trifft sich mit insgesamt sieben anderen Spielern und spielt dann 7 gegen 1. Heißt aber auch, man braucht eine durchgehende Online-Verbindung, sonst bekommt man hier kein Spiel zustande. Eine Runde geht maximal 15 Minuten, die Wartezeiten, bis man im Spiel ist, belaufen sich auf circa fünf Minuten. Hier muss man dazu sagen, dass es drei Schritte mit Wartezeiten gibt, bis das Spiel überhaupt startet. Erst wird eine Lobby gesucht, dann muss man bestätigen, dass man spielen will und als Letztes darf man nochmals warten, dass das Spiel dann endlich geladen wird. Hier hätte man sich vermutlich eine schnellere Lösung ausdenken können, ohne dass man dreimal in einem Wartebildschirm festhängt. Das Matchmaking scheint auf den ersten Blick allerdings etwas zufällig zu sein. In meiner ersten Runde wurde ich mit Leuten von Level 13 bis Level 67 zusammengewürfelt. Grundsätzlich laufen die Runden aber ohne weitere technische Einschränkungen und Verzögerungen konnte ich bisher nicht feststellen. 

 

Trophy Check

Dragon Ball The Breakers gibt es aktuell nur für die PS4 und es besitzt eine Trophäenliste mit 42 Trophäen inklusive Platin. Grundsätzlich sind die Trophäen sehr gradlinig. Man muss sowohl als Räuber als auch als Überlebender mindestens 50 Runden spielen und dabei diverse Bedingungen erfüllen, wie Shenlong zu rufen oder mit der Zeitmaschine zu entkommen. Für vieles ist auch ein wenig Übung im Spiel notwendig, wie beispielsweise alle Überlebenden als Räuber in einer Runde zu töten oder als Überlebender einen Räuber zu besiegen, solange man verwandelt ist. Alles in allem wird man um die 60 bis 80 Stunden für Platin brauchen. Kriegt man acht Leute zusammen, kann man alle Trophäen zusammen mit einer Gruppe erspielen. 

 

Fazit

Das Spielprinzip ist lustig und definitiv mal was anderes als die gewohnten Runden im Dragon-Ball-Universum. Hier ist sowohl Taktik als auch Teamwork gefragt, während man bei den anderen Spielen meist einfach zuhaut und sich freut, wenn der Gegner zu Boden geht. Natürlich gibt es aber auch die gewohnten Explosionen und das Fratzengeballer steht hier, zumindest auf der Seite der Überlebenden, nicht im Fokus. Wer also mal Lust auf etwas Abwechslung hat, sich nicht mit einem der asymmetrischen Horror-Spiele beschäftigen möchte und trotzdem Spaß am Nervenkitzel hat, ist bei Dragon Ball The Breakers gut aufgehoben. Die vielen Währungen, der Aspekt des Matchmakings und auch die teilweise hohen Wartezeiten lassen mich hier ein paar Punkte abziehen.  Spaß macht das Spiel aber wohl am meisten, wenn man mit Freunden zusammen spielt, da man sich hier auch besser als Überlebender abstimmen kann. 

 

DragonBallBreakersCellExplosion.gif

7.0/10

 

Euer

Trophies.de-Team

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