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Test: LEGO Star Wars Das Erwachen der Macht im Test für PS4 - Möge die Macht mit der PlayStation sein


supersushi
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SW_Screenshot4_720-266x266.jpg.ff69c37741cea5f271820e6fcd027225.jpgDie LEGO-Spiele haben sich mittlerweile fest in der Videospiel-Branche etabliert und sind nach wie vor ziemlich erfolgreich. Neben den eigenen Marken aus dem Hause LEGO wurden auch viele bereits bekannte Franchise in das LEGO-Universum aufgenommen: Fluch der Karibik, Harry Potter, Herr der Ringe, DC, Marvel und auch bereits das Star Wars Universum. Nun kommt mit "LEGO Star Wars Das Erwachen der Macht" ein neuer Teil in eben diesem hinzu. Hier werden die Geschehnisse rund um Rey, Finn, BB-8, Han Solo und Leia auf charmante LEGO-Art neu erzählt. Ob sich dieser Teil der Reihe lohnt oder ob man die Steinchen langsam zu den Akten legen sollte, erfahrt ihr in unserem Test.

In einer weit, weit entfernten Galaxis...

... besteht alles aus LEGO-Steinchen. In "LEGO Star Wars Das Erwachen der Macht" spielt ihr die komplette Geschichte des gleichnamigen Filmes nach. Das erste Kapitel des Spiels besteht allerdings aus der finalen Schlacht auf Endor aus Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter. Wirklich verstehen warum das Spiel damit anfängt tue ich zwar nicht, aber was solls. Je mehr Spielinhalt desto besser. Danach geht es dann aber direkt los mit Episode VII. Es wird auch praktisch alles wichtige aus dem Film abgedeckt. Hier und da wurden sogar Level eingefügt, die es so im Film gar nicht gegeben hat. Man kann sich also schon eine Weile mit dem Spiel beschäftigen, obwohl es ja an sich nur auf einem 2 Stunden Film beruht.

Zusätzlich gibt es jede Menge Nebenmissionen, die weitere Einblicke in das Star-Wars-Universum geben, die man vorher in keinem der Filme gesehen hat. So muss man bei einer davon beispielsweise mit Poe Dameron in den Todesstern eindringen und Admiral Ackbar befreien. Wirklich unterhaltsam dabei ist, dass man im Laufe der Mission in der Müllpresse landet. Wer die alte Trilogie gesehen hat wird sich hier gleich heimisch fühlen. Schmunzeln musste ich dann auch als C-3PO angefangen hat zu erzählen, dass ihm Luke mal von solch einer Müllpresse berichtet hat. Man merkt an jeder Ecke, dass sich die Entwickler äußerst gut und detailliert vorbereitet haben auf dieses Spiel. Einen besonderen Pluspunkt gibt es von mir dafür, dass alle Figuren ihre Originalstimmen aus den Filmen haben. Alles andere hätte auch ein wenig befremdlich gewirkt.

 

 

Wookie-Cookies

Wer schon mal ein LEGO-Spiel gespielt hat, weiß, dass diese mit viel Liebe zum Detail gestaltet und mit ihrem ganz eigenen Humor ausgestattet sind. Wer noch keines gespielt hat, der weiß es eben jetzt. Jedes Level, jedes Fahrzeug und jeder Charakter wurde so gestaltet, dass Kenner des Filmes sofort wissen wer gemeint ist und sofort alles wiedererkennen. Das alles in der gewohnten LEGO-Grafik sorgt durchaus für einen gewissen Charme. Wenn man die entsprechenden Steinchen zu Hause hat könnte man theoretisch jedes einzelne Level exakt so nachbauen, wie man es im Spiel vorfindet.

Um das direkt von vornherein klarzustellen: den Humor muss man mögen. Wenn ja, dann ist es ein ziemlich unterhaltsames Spiel. Wenn nein, dann dürfte "LEGO Star Wars Das Erwachen der Macht" eine recht langwierige Angelegenheit werden. Bei mir persönlich trifft der Humor genau ins Schwarze. Nicht so sehr was die Hauptfiguren so erzählen oder anstellen, sondern vielmehr was alles im Hintergrund geschieht. Was Sturmtruppen alles so anstellen, wenn sie sich unbeobachtet fühlen, ist wirklich klasse: sie putzen den Fußboden des Todessterns, arbeiten an Waschmaschinen oder stehen einfach in der Gegend herum und machen Selfies. Für ganz große Lacher hat bei mir auch der Blick in Kylo Ren’s Zimmer gesorgt: überall Darth Vader Poster. Sogar passende Hausschuhe hatte er an.

Das ist doch ein Kinderspiel

Das Spielprinzip an sich unterscheidet sich dabei nicht von den bisherigen LEGO-Titeln. Auch in "LEGO Star Wars Das Erwachen der Macht" müsst ihr nur vom Anfang des Levels bis zum Ende gelangen. Dabei könnt ihr jede Menge Dinge kaputt machen und LEGO-Steinchen einsammeln. „Hindernisse“ gibt es auf eurem Weg zwar auch, die verdienen die Bezeichnung aber nicht wirklich. Die Sturmtrooper, denen ihr unterwegs begegnet, können zwar – verglichen mit den Pendants aus den Filmen – äußert gut zielen, wirklich was bringen tut dies allerdings nicht. Wenn ihr sterbt, startet ihr umgehend wieder an einem Checkpoint kurz zuvor. Diese sind nämlich ziemlich großzügig über die einzelnen Levels verteilt.

Das einzig Negative am Sterben ist, dass ihr dabei ein paar gesammelte LEGO-Steine verliert. Wenn ihr aber schnell genug seid, dann könnt ihr alle ohne Probleme auch sofort wieder einsammeln. Ein bisschen „komplizierter“ (ihr merkt schon, die Anführungszeichen verleihen solchen Worte immense Intensität) sind dagegen die Sequenzen, in denen ihr euch in einem Gefecht befindet. Hierbei wechselt die Kamera und ihr habt für einen bestimmten Abschnitt einen Deckungsshooter vor euch. Hierbei versteckt sich eure Spielfigur hinter einer Wand und muss gezielt wieder hervorkommen, um die Feinde auszuschalten. Das ist eine gute Abwechslung zum sonst immer gleichen Spielprinzip. Wirklich herausfordernd ist das aber nun auch nicht. Es ist und bleibt halt ein LEGO-Spiel.

Immer dieser Gruppenzwang

In jedem Abschnitt, den ihr zu Fuß zurücklegt, seid ihr nicht allein. Es sind immer mehrere Spielfiguren mit euch unterwegs, zwischen denen ihr jederzeit beliebig hin- und herspringen könnt und als aktive Figur auswählen könnt. Ihr kommt in jedem Level an Stellen, die nur von bestimmten Figuren gelöst und bearbeitet werden können. Finn z.B. hat einen Greifhaken um, naja logisch, Dinge zu ziehen, Rey einen Stab um Hebel zu aktivieren, Chewbacca ziemlich kräftige Arme und BB-8 kann elektronische Schlösser knacken. So hat jeder seine Fähigkeiten, die benötigt werden, um durch die Level zu kommen. Wenn man alles aber einmal erledigt hat weiß man auch bei den nächsten Leveln sofort Bescheid. Allzu komplizierte Rätsel sollte man also nicht erwarten.

Ein äußerst spaßiger Aspekt beim Gruppensystem ist, dass zu jeder Zeit ein zweiter menschlicher Spieler zum Spiel dazustoßen kann. Wenn man einen Kumpel neben sich sitzen hat und es zusammen spielt macht es gleich noch mehr Spaß. Auch gut fand ich die Stellen im Spiel, bei denen man Raumschiffe steuern konnte. Mit einem LEGO-X-Wing einen Sternenkreuzer anzugreifen hat echt Laune gemacht. Das ist eine wirkliche unterhaltsame Abwechslung zum normalen Spielverlauf. Davon hätten gerne viel mehr im Spiel vorhanden sein können.

Trophäen-Check

Die Trophäen sind gewohnt simpel. Für einen Großteil muss einfach nur das Spiel durchgespielt werden. Die meisten erhaltet ihr dabei automatisch. Danach hängt es davon ab wie clever ihr an die restlichen herangeht. Da ohnehin jedes Level nach Abschluss des Spiels durchgespielt werden muss, braucht ihr im ersten Durchgang nicht wirklich auf Sammelgegenstände zu achten. Nur genug LEGO-Steine einsammeln, damit ihr schnell an die Roten Steine herankommt. Wenn ihr da dann als erstes diejenigen kauft, die Steine-Multiplikatoren beinhalten, habt ihr bei den restlichen Trophäen leichtes Spiel. Da müssen dann 100% des Spiels erreicht werden. Mit dem nötigen Kleingeld geht das dann recht flott.

 

FAZIT

LEGO Star Wars Das Erwachen der Macht ist ein grundsolides Spiel. Da es mittlerweile der gefühlt hundertste Ableger der Reihe ist, ist es aber auch schwierig immer wieder Neuerungen einzubauen. Außerdem sollte man wissen, dass es sich um ein von der Schwierigkeit her anspruchsloses Spiel handelt. Es ist ein Spiel, das von seinem Humor lebt und nicht so sehr auf Komplexität setzt.

 

7 von 10

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