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Test: Teenage Mutant Ninja Turtles - Die Gefahr des Ooze-Schleims für PS3: Die Kröten sind los


supersushi
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Die Teenage Mutant Ninja Turtles sind zurück und machen die PlayStation 3 unsicher. Das Spiel mit dem Titel „Die Gefahr des Ooze-Schleims“ basiert dabei allerdings auf der Nickelodeon-TV Serie und nicht auf dem letzten Kinoabenteuer der vier Schildkröten. Schlecht für alle Megan Fox Fans, gut für alle anderen. Ob es sich allerdings lohnt in der heutigen Zeit noch einen 2D-Sidescroller heraus zu bringen oder man doch lieber ein wenig Michael Bay hätte einfließen lassen sollen, erfahrt ihr in unserem Test.

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Teenage...

Sobald man das Spiel das erste Mal startet, ist einem sofort klar, wer die Zielgruppe des Spiels ist: das Publikum der TV-Serie und Neueinsteiger im Videospiel-Sektor. Ich habe mittlerweile einiges an Erfahrung mit Videospielen sammeln können und „Die Gefahr des Ooze-Schleims“ erinnert dabei ganz stark an die Anfänge zurück. Es ist ein 2D-Sidescroller, bei dem ihr nur nach links und rechts sowie hoch und runter laufen bzw. springen könnt.

Dazu kommt, dass die Grafik, der Humor und die ganze Aufmachung des Spiels recht „kindlich“ gehalten sind. Die Optik des Spiels ist 1:1 mit der aus der TV-Serie gleichzusetzen. Eine Comic-Grafik mit praktisch keinem Detailgrad. Wirklich gut wirkt das eigentlich nur bei den vier Titelhelden: Leonardo, Michelangelo, Donatello und Rafael. Diese sehen alle komplett gleich aus, bis auf ihre jeweiligen Augenbinden. Großer Pluspunkt für Activision im Vergleich mit dem Kinofilm. Immerhin sahen die vier Schildkröten bis dato in jeder Film- und Serienadaption identisch aus.

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... Mutant...

Kenner unserer vier gepanzerten Helden werden beim Titel des Spiels sofort hellhörig, immerhin geht es um das geheimnisvolle „Ooze“. Dies ist das Mittel, das bei den vier zierlichen Hausschildkröten und einer Ratte die Mutation hervor rief, durch die sie auf einmal zu menschlicher Größe heran wuchsen, sprechen lernten und anfingen, auf Pizza abzufahren. Spätestens seit dem im Jahre 1991 erschienenen Realfilm über die Turtles wissen wir, dass das Ooze auch negative Auswirkungen haben kann, sofern man nicht unter Aufsicht von Meister Splinter heran wächst.

Ganz so schlimm wie in diesem Film ist es im Spiel aber nicht, ist ja wie gesagt eines für Kinder. Das Ooze sorgt hier für die wenigen Höhepunkte im Spiel: die Zwischenbosse. Da es wie erwähnt ein 2D-Sidescroller ist, gibt es nicht wirklich viel Abwechslung. Man versucht den richtigen Weg zu finden und trifft dabei auf unterschiedliche Arten an Feinden und Hindernissen. Nach der ersten Stunde kennt man aber sich schon alles und ist mit dem Spielprinzip mehr als vertraut. Da kommen die ebenfalls mutierten Zwischenbosse gerade recht, da man sich hier immer wieder neu auf sie einstellen und überlegen muss, wie man sie nun schlägt.

... Ninja...

Das Kampfsystem ist ebenfalls ziemlich simpel aufgebaut. Mit einer Taste schlägt man, mit einer springt man und mit einer wirft man Gegenstände, sofern man davon genug auf Vorrat hat. Schade dabei ist, dass sich jeder Turtle absolut gleich spielt. Obwohl jeder von ihnen eine eigene Waffe trägt, gibt es vom Kampfsystem her keinen Unterschied. Die Aktionen sehen zwar unterschiedlich aus, wenn man beispielsweise Michelangelos Nunchakus mit Donatellos Stock vergleicht, aber eine andere Spielweise oder gar Reichweite hat man damit nicht.

Ein klitzekleines bisschen kommt man aus dem Button-Smashing aber mit den Abschlüssen der Angriffe heraus. Wenn man einige Male hintereinander zugeschlagen hat, lässt eure Schildkröte die Waffe kreisen und wartet auf eine Aktion. Hier könnt ihr dann den Analog-Stick in eine der vier Standardrichtungen bewegen, um einen entsprechenden Angriff einzuleiten. Drückt ihr den Stick beispielsweise nach oben führt ihr einen Angriff aus, der den Gegner nach oben schleudert. Nützlich ist sowas bei Gegnern, die einen Schild tragen. Bei kleinen fliegenden Maschinen hingegen nicht. Also wie erwähnt, ein klitzekleines bisschen nachdenken kann man dann doch.

https://www.youtube.com/watch?v=qc1GmxprAko

... Turtles

Einer der Punkte, der jedem sofort in den Kopf schießen dürfte, wenn er hört, dass es vier Hauptcharaktere gibt, ist ganz klar ein möglicher Multiplayer. Leider wurde hier auf so etwas komplett verzichtet. Das wäre etwas, das dem Spiel schon noch einen gewissen Reiz verliehen hätte. So muss man sich leider alleine durch die Levels prügeln. Immerhin hat der Spieler die Möglichkeit jederzeit zwischen den Turtles hin und her zu wechseln. Per Knopfdruck öffnet man eine Art Waffenrad, wo man dann den entsprechenden Turtle auswählen kann.

Der Übergang hierzu funktioniert nahtlos. Auf das Spielgeschehen wirkt sich dies effektiv so aus, dass man praktisch vier Leben zur Verfügung hat. Kämpferisch ist das ja eh bei jedem Charakter die gleiche (Schildkröten-)Suppe. Sollte einer der vier Turtles keine Lebensanzeige mehr haben wechselt man automatisch zum Nächsten. Das Spiel geht erst in den Game Over Bildschirm, sobald alle vier erledigt sind. Wirklich gut dabei ist, dass eine geleerte Lebensanzeige sich nicht wieder automatisch auflädt, auch nicht wenn der Charakter gerade nicht aktiv ist. Sonst würde man ja wirklich gar keinen Widerstand haben beim Durchspielen.

Man erhält Lebensenergie zurück, indem man Pizzen einsammelt, die als Sammelgegenstände in den Levels verteilt sind. Blind einsammeln funktioniert da aber auch nicht. Es erhält nur der aktiv ausgewählte Turtle Energie zurück. Wenn also zum Beispiel Leonardo nur die halbe Leiste voll hat, man aber mit Rafael alle Stückchen einsammelt, isst man Leo die Pizza buchstäblich vor der Nase weg. Also vor einer Pizza immer schön schauen, welcher es am nötigsten hätte. Sollte ein Turtle sterben kann man ihn an bestimmten Punkten im Level wieder holen. Hier hat aber wirklich jeder seinen eigenen Punkt. Wenn also Rafael gerade erledigt sein sollte, ihr aber an einem Donatello-Punkt seid, Pech gehabt. Macht das recht fade Spiel ein wenig frustrierender, in diesem Falle mal positiv gemeint.

Der kleine Shredder

So kann man in diesem Fall guten Gewissens die Platin-Trophäe bezeichnen. Der Großteil der Trophäen ist nicht wirklich schwierig. Einige Dinge einsammeln, einige Gegner besiegen, Level abschließen, die Standard-Trophäen eben. Das einzige wirklich ernstzunehmende Hindernis wird die Trophäe, bei der man das Spiel innerhalb einer Stunde abschließen muss. Hier wird man erst einige Durchgänge benötigen, bis man alles so gut kennt, um das schaffen zu kennen. Und selbst dann wird’s nicht einfach.

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Fazit

Das Spiel ist für Fans der TV-Serie, nicht mehr und nicht weniger. Jedem, der keine persönliche Bindung zu eben dieser hat, dürfte das Spiel hier nicht länger als 20 Minuten spielen. Das Zeug zum Kult-2D-Plattformer hat es nicht und ohne dieses macht es in der heutigen Zeit keinen Sinn, solch ein Spiel noch auf den Markt zu bringen. Es lebt nur vom Namen der Turtles, neue Fans dürften da nicht hinzugewonnen werden.

Man kann ihm aber zu gute halten, dass es keine wirklichen Probleme mit dem Spiel gibt. Es läuft flüssig, das Kampfsystem ist zwar nicht so vielfältig, funktioniert aber dafür gut. Die Idee mit dem Wechseln der Charaktere und dem damit verbundenen Planen der verfügbaren Pizzen ist auch keine schlechte. Aber ansonsten kann man sich für den gleichen Preis auch die alte Real-Film-Trilogie der Turtles auf Blu-Ray holen, da hat man mehr von.

4/10
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