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Test: Trials Fusion im Test für PS4: Die Next-Gen-Konsole gibt endlich Gas!


supersushi
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Anzeige.jpg.16068fdbe7899d62b123ffabdc994ff1.jpgTrials Fusion entstand in Zusammenarbeit von RedLynx und Ubisoft und stellt den ersten Ableger der beliebten Trials-Serie für die neue Konsolengeneration dar. Streng genommen sogar das erste Mal überhaupt, dass es ein Ableger auf eine Sony-Konsole schafft. Es kann sich also zwei Jahre nach dem letzten Teil endlich wieder auf das virtuelle Bike geschwungen werden. Ob es sich allerdings lohnt Trials Fusion auszuprobieren oder doch bei den durchaus gelungenen Vorgängern zu bleiben erfahrt ihr in unserem Test.

 

 

Gib Gummi Omi

 

Am Spielprinzip hat sich nichts verändert: Ihr müsst mit eurem Motorrad von links nach rechts gelangen. Das komplette Spiel besteht aus 2D-Rennstrecken, auch wenn die Grafik in 3D gehalten ist. Man muss als Spieler versuchen seinen Fahrer auf dem Bike zu halten und die Balance nicht zu verlieren. Schafft man es heile in einer bestimmten Zeit das Ende der Rennstrecke zu erreichen erhält mal Medaillen als Belohnung. Diese Bronze-, Silber- und Gold-Medaillen braucht man, um neue Strecken, Motorräder und Outfits freizuschalten. Die Rennstrecken bieten dabei jede Menge Hindernisse, die es dem Spieler nicht ganz so leicht machen sein Ziel zu erreichen. Rampen, Abgründe, Wände und unebene Wege sorgen dafür, dass jede Fahrt auf dem Bike alles andere ist als mal eben mit dem Fahrrad zum Bäcker zu fahren. Die Steuerung ist dabei recht simpel: mit R2 gibt man Gas, mit dem linken Stick kontrolliert man die Richtung des Motorrads und mit dem rechten den Fahrer selbst. Dieser kann sich während der Fahrt nach vorne oder hinten lehnen und durch die Verlagerung seines Gewichtes das Verhalten des Bikes beeinflussen.

 

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So ein verdammter #!?%’ !

Einfach nur von links nach rechts fahren, ist klar. Am Anfang mag dies zwar noch zutreffen, aber je weiter man voran kommt im Spiel desto schwieriger wird es. Die Strecken gleich beim ersten Versuch fehlerfrei zu fahren, sprich ohne sich lang zu legen, klappt an sich nur beim Tutorial. Und das liegt definitiv nicht an der Steuerung. Man braucht zwar ein paar Runden bis man sich dran gewöhnt hat und weiß wie man die Gewichtsverlagerungen zu nutzen hat, aber dann klappt das auch. Die Lenkung geht gut von der Hand und die Bikes lassen sich sehr gut fahren. Die Strecken steigen nach und nach im Schwierigkeitsgrad an, sodass der Spieler immer ein wenig mehr gefordert wird. Man muss genau aufpassen, wie viel Gas man gibt oder in welche Richtung man den Fahrer neigt um über einen Abgrund hinweg zu kommen. Wirklich gut dabei ist, dass praktisch alle 5 Meter ein Checkpoint ist und man ohne Ladezeiten durch simplen Knopfdruck wieder von dort anfangen kann. Wenn man also wieder mal den gewohnten „CRASH“ Schriftzug auf dem Bildschirm sieht, schnell die Kreis-Taste drücken und noch mal das Ganze. Wenn man will kann man auch das komplette Rennen sofort neustarten, um die Zahl der gecrashten Versuche wieder auf Null zu setzen. So frustrierend das Spiel auch wirken mag, es macht doch ziemlich Spaß es immer wieder zu probieren. Und die Erleichterung und der Stolz erst, wenn man es dann endlich geschafft hat...

Gestern ENDLICH Röhrenphobie gepackt! Nach "nur" 8 Stunden Übung hats geklappt. Die erste Hälfte war teilweise arge Quälerei, aber wenn man dem Ziel immer ein kleines Stückchen näher kommt, dann macht mir das Ganze sogar mächtig Spaß. - Flux

Hallo Cindy

Das ist es auch, was den Spieler antreibt, der eigene Ehrgeiz. Eine Story kann man nämlich knicken. Es gibt zwar bei den jeweiligen Tutorials eine Computerstimme namens „Cindy“ die euch immer alle notwendigen und neuen Techniken erklärt, aber wirklich spannend ist die auch nicht. Auch ihre gelegentlichen „Witze“ sind eher überflüssig und man kann sie leider nicht überspringen oder wegdrücken. Also da am besten einfach auf die Bilder konzentrieren, Cindy spricht nämlich auch nur Englisch. Für die ganz unerschrockenen bietet Trials Fusion noch Herausforderungen und FMX-Stunts. Pro Strecke gibt es drei Herausforderungen zu bewältigen. Am Anfang sind die noch recht simpel (insgesamt 11 Salti machen oder einen bestimmten Bereich nur auf dem Hinterrad fahren), aber auch die werden nach und nach schwieriger. Wenn man also vom normalen Spiel her noch nicht genug gestresst ist bieten die Herausforderungen zusätzlichen Nervenkitzel. Als i-Tüpfelchen gibt es noch die FMX-Stunts. Diese sind zwar noch nicht zu Beginn des Spiels verfügbar, aber nach einigen Missionen in der Kampagne bekommt man sie dann automatisch. So kann man dann wenn das Motorrad in der Luft ist waghalsige Manöver ausführen, die zwar cool aussehen, aber beim normalen Spielverlauf eher hinderlich sind. Da ist es ganz gut, dass es bestimmte Strecken gibt, die man nur erfolgreich abschließen kann wenn man eine bestimmte Punktzahl durch die Tricks erreicht hat. So kann man sich dann doch ein wenig austoben.

Hört mir auf mit den Herausforderungen. :) Die habe ich schon aufgegeben! :D - Loerrach

 

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Welcome to the Future

Wenn man das Spiel startet merkt man gleich in welche Richtung es gehen soll: irgendwie futuristisch. Der Soundtrack ist das stereotypische Techno-Bumm-Bumm und wirkt trotzdem anfänglicher Sympathie doch irgendwann monoton und langweilig. Gut dass der nur im Hauptmenü ist und nicht während der Fahrt. Ansonsten ist das Setting aber gut gelungen. Bestimmte Aspekte im Design jedes Levels zeigen den futuristischen Touch, wie beispielsweise die Checkpoint-Schilder, aber es wirkt nicht zu überzogen. Die Motorräder (und das eine Quad) sind ganz klassisch gehalten und können nicht fliegen oder sonstiges in der Richtung. An sich ist es zwar eher zweitrangig wie die Strecken gestaltet sind, da sich alle Untergründe gleich spielen, aber hübsch anzuschauen sind sie trotzdem. Egal ob Schnee-, Wüsten- oder Stadtlandschaften, alle sehen gut aus und sind mit vielen Details verliehen. Falls man also grade wieder auf der Nase liegt lohnt sich ein Blick auf den Hintergrund schon. Zumal diese auch komplett animiert sind. Überall passiert gerade etwas, ob Explosionen, Feuer, Änderungen an der Strecke oder einfach nur hüpfende Pinguine, irgendwas zu gucken hat man immer.

 

 

 

Biker-Gangs

Was gibt es schöneres als einen gepflegten Motorrad-Ausflug mit gleichgesinnten zu machen? Richtig, ohne sie zu fahren. Das haben sich anscheinend auch die Biker von RedLynx gedacht. Die einzige Möglichkeit mit seinen Kumpels zu fahren bietet der Offline-Multiplayer. Hier kann man mit bis zu vier Leuten vor einer Konsole fahren. Und das ist genauso kompliziert wie es klingt. Da es keinen Splitscreen gibt hat man ständig Probleme mit der Kamera. So versucht man dann auf vier einzelnen Strecken nebeneinander als erster im Ziel zu sein. Kann man getrost auslassen den Modus. Da sollte man sich lieber in den Online-Modus stürzen. Da kann man zwar nicht mit anderen zusammen fahren, streng genommen ist die einzige Möglichkeit direkt mit Freunden zu interagieren die Bestzeiten eben dieser. Sie werden von Geistern bei euch im normalen Spielverlauf mitgefahren. So kann man schön dabei zugucken, wie die Strecke richtig funktioniert, wenn man selbst sie noch nicht wirklich beherrscht. Wirklich gut am Online-Modus ist der Strecken-Editor. Hier kann man seine eigenen Strecken gestalten und dann mit der Community teilen. Das klappt einwandfrei und macht einen riesen Spaß. Laut Ubisoft gibt es aktuell schon über 300.000 von Usern gestaltete und hochgeladene Strecken. Man bekommt also jede Menge Abwechslung. Die Möglichkeiten des Editors sind riesig. Wem also das Level bauen bei LittleBigPlanet Karting zu langweilig wird sollte hier definitiv wieder jede Menge zu tun bekommen.

Seltene Rennpokale

Die Trophäen sind typisch Trials Fusion: extrem schwierig. Nicht umsonst sind die Bewertungsthreads im Forum immer noch geschlossen. Es gibt zwar nur 16 Trophäen (dabei allerdings keine Platin), aber wer die alle bekommt hat den größten Respekt verdient! Wenn man die eine mal ausklammert bei der man sich von seinem eigenen Bike treffen lassen muss erfordern die Trophäen jede Menge Übung. Man muss die Strecken alle gut absolvieren und die Herausforderungen schaffen. Die Herausforderungen sind auch das größte Hindernis auf dem Weg zu 100%. Alle Aufgaben in den ersten 8 Events erfüllen, das ist auf jeden Fall eine Herkulesaufgabe.

 

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Fazit

Trials Fusion ist ein Spiel, das jede Menge Spaß macht. Es sieht gut aus und die Steuerung geht gut von der Hand. Der Schwierigkeitsgrad hat es zwar in sich, aber irgendwie schafft das Spiel es trotzdem einen bei Laune zu halten. Nicht nur für Fans der Vorgänger eine klare Kaufempfehlung. Das Spiel gibt es sowohl im PlayStation Network als auch als Disc. Bei der Disc-Version ist gleich der Season-Pass für alle sechs zukünftigen DLCs enthalten. Ist mal eine neue Art mit den DLCs umzugehen, aber geht für den geringen Aufpreis schon in Ordnung. Bis auf den Soundtrack und Cindy gibt es an sich nicht viel, das man negativ beurteilen könnte. Außer eben man mag diese Art von Spiel überhaupt nicht, aber sonst ein sehr gutes Spiel.
8/10

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