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Test: The Incredible Adventures of Van Helsing im Test für die PS4 – Der Monsterjäger ist wieder unterwegs


supersushi
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b121c49a0bfbd2e51dbab0311171c37d.pngAnfang des Monats hat „The Incredible Adventures of Van Helsing“ nun auch endlich seinen Weg auf die PlayStation 4 gefunden. Ursprünglich erschien es bereits 2013 für den PC und im Dezember 2015 auf der Xbox One. Das Beste kommt aber ja bekanntlich zum Schluss. Das geschulte Auge eines jeden Zockers erkennt sofort: es erinnert sehr stark an Diablo. Was ja aber bekanntlich nichts Schlechtes sein muss. Ob sich The Incredible Adventures of Van Helsing wirklich lohnt oder man doch bei einem der Genre-Kollegen bleiben sollte, erfahrt ihr in unserem Test.

Zeit für einen Roadtrip

Der Name Van Helsing ist mittlerweile so weit verbreitet, dass sich ein Großteil von euch schon vorstellen dürfen könnte, worum es in dem Spiel geht. The Incredible Adventures of Van Helsing basiert auf dem Roman „Dracula“ von Bram Stoker. Dort ist die Hauptperson ein gewisser Abraham Van Helsing. Im nun erschienenen PlayStation 4 Spiel steuert ihr den Sohn des berühmten Van Helsing, der den Abenteuern seines Vaters aber in keinster Weise ein Nachsehen hat. Auch er hat bereits einige Monster erledigt und bekommt nun die Gelegenheit, da noch eine Menge mehr auf seine Liste zu schreiben. Zugegeben, die Story des Spiels ist jetzt nicht unfassbar faszinierend und packend, aber trotzdem sehr solide. Echt gelungen fand ich da aber das Intro-Video, das ziemlich gut gemacht ist. Es gibt zwar die ein oder andere Macke mit dem Untertitel, aber wirklich schlimm ist das nicht. Van Helsing und seine Begleiterin, der Geist von Lady Katarina, machen sich auf in das Königreich Borgovia, um die Bewohner dort von den Monsterplagen zu befreien. Dort angekommen, ergibt sich dann die ein oder andere zusätzliche Aufgabe für das Duo, aber im Kern bleibt es das Gleiche: Monster erledigen.

 

 

Immer feste drauf!

Bei The Incredible Adventures of Van Helsing handelt es sich um ein Action-RPG gemischt mit viel Hack & Slay, das aus einer leicht versetzten Vogelperspektive gespielt wird. Ihr steuert dabei ausschließlich Van Helsing. Lady Katarina läuft (naja, schwebt) euch dabei dann entsprechend hinterher. Van Helsing ist ausgerüstet mit einer Nahkampf- und einer Fernkampfwaffe. Beides gilt es auf die jeweiligen Gegnergruppen abzustimmen und clever einzusetzen. Da es durchaus vorkommen kann, dass ihr ziemlich großen Gruppen gegenübersteht, funktioniert die „mit dem Kopf durch die Wand“-Taktik leider nicht immer. Auch wenn kleinere Gegner nicht viel Schaden bei euch bewirken, so kann es durchaus schlecht für euch ausgehen, wenn ihr von einer Menge von ihnen eingekreist werdet. Mitunter wirkt es anhand der Größe mancher Gegnergruppen so, als wenn das Spiel möchte, dass ihr einfach keine Chance habt. Ich musste recht oft den taktischen Rückzug antreten und die Gruppen erst aus der Entfernung mit der Pistole um einige Mitglieder reduzieren. Da die KI nicht sonderlich helle ist und euch stumpf geradlinig hinterherläuft, geht das auch recht gut. Einfach so lange im Kreis um einen Hügel rennen, bis die Lebensenergie wieder gefüllt ist und man wieder angreifen kann.

Meins? Meins!

In Van Helsing gibt es praktisch überall Dinge, die man einsammeln kann. Leicht übertrieben gesagt wartet hinter jedem zweiten Baum eine Schatztruhe, die geplündert werden will. Dazu könnt ihr jede Leiche, die ihr hinterlasst, durchsuchen und werdet auch immer etwas finden. Teilweise liegen sogar schon Leichen herum, für die ihr gar nichts könnt, die aber trotzdem Hab und Gut bei sich tragen, das ihr zukünftig doch lieber selbst verwaltet. Wenn da nicht irgendwann ein Limit erreicht sein würde, dann würde Van Helsing sich bis zum Ende des Spiels zu einem waschechten Messi entwickelt haben. Viele der Gegenstände sind sich recht ähnlich und dienen nur dazu, dass ihr sie bei einem Händler verkauft und dafür Gold bekommt. Sie sind aufgeteilt in Hilfstränke, Rüstungen und Waffen. Hier gilt es genau zu schauen, welche euch weiterbringen und welche getrost verkauft werden können. Das Inventar wirkt auf den ersten Blick ziemlich unübersichtlich, da muss man sich wirklich erst daran gewöhnen. Alles ist recht klein und nah beieinander. Ich hatte da am Anfang schon ziemliche Probleme mich zurechtzufinden und die Gegenstände vernünftig miteinander zu vergleichen. Es ist halt immer schwierig, ein ursprünglich für den PC entworfenes Rollenspiel an die simplere Handhabung einer Konsole anzupassen.

Öfter mal was Neues

Auch wenn es auf den ersten Blick erdrückend wirken kann, so sollte man sich doch intensiv mit dem Inventar beschäftigen. Sonst würde euch entgehen, dass man Van Helsing und Lady Katarina aufleveln kann. Beide sammeln unabhängig voneinander Erfahrungspunkte und steigen in ihren Stufen auf. Je höher sie kommen, desto mehr Bonuspunkte erhalten sie, die ihr in Fähigkeiten und Attribute umwandeln könnt. Je nachdem was ihr für eine Spielweise habt, könnt ihr eure Charaktere also ordentlich verbessern. Hier können auch die Angriffsaktionen aufgewertet werden. So könnt ihr zum Beispiel bei euren Nahkampfangriffen Blitze hinzufügen. Wenn ihr dann eine Angriffsreihe startet, werden die Feinde zusätzlich noch von Blitzen getroffen. Je nach Stufe der Aufwertung werden diese dann stärker oder erreichen mehr Feinde. Unterm Strich bleibt ihr zwar beim gleichen simplen Button-Mashing der gleichen Taste, aber es sieht auf jeden Fall schon mal besser aus. Und das ist nur eine der Möglichkeiten, wie ihr die Charaktere und Angriffe aufwerten könnt.

Es ist eine laaaaange Reise...

... wenn ihr denn bei The Incredible Adventures of Van Helsing die Platin-Trophäe anvisiert. Ein gutes Beispiel wäre da die Trophäe, bei der ihr 50.000 Feinde erledigen müsst. Die Gegner kommen zwar in großen Wellen, aber 50.000 ist dann schon eine Hausnummer. Die restlichen Trophäen konzentrieren sich sehr stark auf die Haupt- und Nebenquests. Also bestimmte Quests absolvieren oder bestimmte Ereignisse bei Quests beachten. Auf jeden Fall einiges, das einen zu einem neuen Spieldurchlauf zwingen kann. Lobend erwähnen möchte ich aber einmal die Namen der Trophäen. Ich finde es immer gut, wenn sich die Entwickler selbst um solch kleine Details Gedanken machen. „Who needs machines when you’ve got SWAG!“ und „What’s in the bag?“ wären da so meine Favoriten.

Fazit

The Incredible Adventures of Van Helsing ist ein durchaus unterhaltsames Spiel. Das Aufwertungs- und Ausrüstungssystem funktioniert sehr gut, vorausgesetzt man hat sich eine Zeit lang damit beschäftigt und es verinnerlicht. Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist Lady Katarina. Nicht nur, dass sie äußerst nützlich in den Kämpfen ist, sie ist auch ziemlich unterhaltsam. Die (Streit-)Gespräche zwischen ihr und Van Helsing haben einen gewissen Charme. Allerdings konnte der Funke nicht komplett überspringen und so befürchte ich, dass das Spiel leider recht schnell zwischen den Genrekollegen, wie beispielsweise Diablo III, wieder abtauchen wird.

 

7.0/10

Edited by Sphirex
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