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ItachiSaix

Test: Code Vein (PS4)

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Code Vein im Test für die PS4 - Nicht schon wieder ein weiteres Dark Souls?

 

Man nehme eine große Ladung Dark-Souls-Gameplay, eine Prise Apokalypse und dazu ein Hauch Anime. Fertig ist das Videospiel Code Vein. Die God-Eater-Entwickler bedienten sich eines etablierten, klassischen Spielprinzips, um ein neues Action-Adventure aus dem Zauberkasten heraufzubeschwören. Inwiefern Code Vein von Bandai Namco Games eine neue Bereicherung für die Videospielindustrie ist, erfahrt ihr in unserem Test:

 

Die Welt am Abgrund ihrer Tage

 

Code Vein erklärt in seiner Prämisse anfangs nicht sehr viel. Nach unerklärlichen Umständen ist die Welt zugrunde gegangen. Vieles zerstört, die eigene Heimat ist nicht mehr wiederzuerkennen und dazu schwebt noch ein Giftnebel durch die Luft umher. Die Zahl der Menschen ist sehr stark zurückgegangen. Unter diesen extremen Bedingungen haben sich Gruppen gebildet, die sich darunter angepasst haben. Merkmale wie übermenschliche Instinkte und Kräfte sind keine Seltenheit. Dazu plagt die Gruppen noch ein gewaltiger Blutdurst mitsamt eines damit einhergehenden Gedächtnisverlusts. Ja, es sind Vampire. Darunter wird der selbsterstellte Held mit diesen ominösen Merkmalen gesegnet.

 

Anfangs sind es wieder die typischen Sachen, wie man seinen eigenen Charakter erstellt. Aussehen, Name, Geschlecht, Kleidungsstil etc. kann man variabel nutzen. Wie auch in den meisten „Build your own hero“-Elementen leidet die Figur unter Wortkargheit. So erlebt man die Geschichte zwar mit einer individuellen Person seiner Wahl, aber verfolgt alles nur stumm und zunickend. In der Widerstandsgruppe, der man wohl oder übel beitritt, erkennt der Held, was es mit seinem Körper auf sich hat. So wird ihm auch die Bedeutung des Blutes ziemlich bewusst gemacht und das nicht nur storytechnisch. Insgesamt ist die Story nicht das prägende Merkmal von Code Vein. Die Story dümpelt vor sich hin und Klischees gehören mit zur Tagesordnung.

 

Blutcodierungen sind ein ziemlich interessanter Bestandteil in der apokalyptischen Welt. Im Tutorial erlernt man die Grundlagen zum Wechsel und die Nutzung dieser. So kann man unterschiedliche Fähigkeiten wie Magie nutzen, die sich dazu auf Attribute wie Stärke oder Verteidigung unterschiedlich auswirken. Die Fähigkeiten können sogar bei weiteren Verbesserungen, dann dauerhaft genutzt werden. Generell hebt sich das Artdesign der Charaktere und der Welt zu anderen Action-Adventure-Spielen ab, sodass Code Vein von seinem Look her einzigartig wirkt.

 

 

 

Das Prinzip geht über ins Fleisch und Blut

 

Allgemein sollte das Prinzip aus Dark Souls eigentlich jedem bekannt sein. Für jede Aktion wie Angriff, Ausweichen durch Rolle und Verteidigung wird Ausdauer verbraucht, die sich immer automatisch regeneriert. Eine weitere Leiste ist dafür da, dass Aktionen wie Magie und Verstärkungen genutzt werden können. Die Leiste nennt man Ichor-Energie. Diese Energie kann durch Parade-, Kombo- und Stealth-Attacken entzogen werden.

 

Wer ein gutes Händchen fürs Timing hat, sollte Parade-Aktionen auf jeden Fall nutzen. So lassen sich Kontermöglichkeiten gegen jeden Gegner einsetzen. Ausweich-Aktionen, um den Gegner in den Rücken zu fallen, sind auch Chancen, um sich das Leben einfacher zu machen. Generell gilt, dass jeder vorkommende Gegner gleichzeitig tödlich sein könnte, wenn man nicht mit Bedacht vorgeht. Großes Gekloppe hilft da nicht wirklich viel. Das Einstudieren, das Beobachten und die nötige Geduld sind der Schlüssel zum Erfolg. Wie auch bei Dark Souls ist eine gute Frustrationstoleranz nötig, denn man wird oft sterben. Oft!

 

Das Anvisieren und zugleich Wechseln zum nächsten Gegner funktioniert problemlos und die Steuerung ist zudem gut zugänglich, wenn man sich eingewöhnt hat. Das Spielprinzip ist eigentlich fair gehalten. Es hätte aber nicht geschadet, wenn beim Besiegen des Gegners der Fokus automatisch zum nächsten Gegner übergeht. Hin und wieder kann die Kamera manchmal ein Dorn im Auge sein. Die Stellen tauchen aber nicht immer auf, sodass man die Patzer schnell wieder vergessen hat.

 

Wehrt euch!

 

Code Vein schwört auf ein taktisches Vorgehen im großen Gemetzel. In einigen unpassenden Momenten können nicht nur schwere Gegner mit sehr viel Lebensenergie dem Spieler so einiges abverlangen, sondern auch eine Horde kann da manchmal für Orientierungslosigkeit sorgen. Die Gegner bleiben gleich schwer, d.h. es gibt wie bei Dark Souls keinen auswählbaren Schwierigkeitsgrad. Deswegen sollte beim Spielen jede Schachstelle in Kämpfen ausgenutzt werden. Und wie schon erwähnt, ist das Erkunden und Einstudieren der verschiedenen Gegner in ihrer Umgebung besonders wichtig. Der Spieler selbst muss sich aktiv verbessern und dazu muss man aus seinen Fehlern lernen.

 

Gott sei Dank fällt es an einigen Stellen einfacher aus, denn manchmal gesellt euch ein KI-Kollege zu euch. Das macht die Sache erheblich einfacher, da man ihn gut als Lockvogel nutzen kann. Ebenso sind diese künstlichen Kameraden auch auf eine andere Weise sehr hilfreich. Sie weisen auf Gefahren hin und sind bei Wiederbelebungen stets schnell. Neben den anderen verbesserbaren Statuswerten gegen Wasser, Feuer und anderen Elementen gibt es auch Statusveränderungen wie Lähmungen, Vergiftungen und sogar Verlangsamungen. Deswegen sollte man stets nach Gegenständen Ausschau halten oder käuflich erwerben, die diese negativen Effekte aufheben.

 

Wie auch bei Dark Souls kann man online mit anderen Spielern die unbarmherzige Apokalypse per Notruf zusammen bekämpfen. Dabei sollte man aber stets beachten, dass man als dazugestoßener Helfer nicht auf Upgrades oder Gegenstände zurückgreifen kann, die für das Leveln von Vorteil wären. Warum man nicht als Unterstützung sein volles Potenzial nutzen kann, bleibt rätselhaft. Wird man entweder offline oder online getötet, so kehrt man zurück zu den Misteln, quasi die Bonfire aus Dark Souls. Dort kann man seine Werte verbessern und sie dienen als Speicherpunkt. Beachtet aber auf jeden Fall, dass man die gesammelten Erfahrungspunkte am letzten Platz hinterlässt. Wenn man also die wertvollen Punkte, den sogenannten Dunst, nicht verlieren möchte, so sollte man sie schleunigst ohne zu sterben wieder einsammeln. Beim erneuten Sterben verschwinden diese komplett. Wie auch bei Dark Souls.

 

Wachst aus euren Erfahrungen!

 

Der Dunst ist relevant für die Charakterentwicklung. Die sind notwendig, um Gegenstände, Skills und Ausrüstungs-Upgrades zu erwerben, bzw. freizuschalten. So können auch die Anzahl und Wirkung von Heilgegenstände permanent verbessert werden, wohingegen Ichor-Upgrades nur bis zur nächsten Mistel anhalten. Hat man aber den Kontakt zu diesen Speicherorten hergestellt, kommen auch bereits verstorbene Gegner wieder zurück. Auch dies ist eine Idee, die aus Dark Souls stammt.

 

Technisch betrachtet muss sich Code Vein einiges an Kritik erdulden lassen. Die Texturen sehen eher matschig und unsauber aus, die NPCs wirken unbeholfen aufgrund ihrer wiederholten Animationen und manchmal läuft die Bildrate langsamer ab als sonst. Manchmal kommt es während des Erkundungens zu Ladepausen, die selten sogar lange laden. Auch wenn man zurück ins Hauptquartier kommt, um sich neu aufzurüsten. Die englische und japanische Lokalisierung wirken ganz ordentlich, wohingegen die deutsche Lokalisierung deutliche Mängel aufweist.

 

Die Mechanik der Blutcodes ist fürs Gameplay wichtig, sodass man sich in bestimmten Gegenden die richtige aussuchen sollte. Dennoch hätte man Slots bereitstellen können, durch die man schon vorgefertigte Waffen, Kleidungen und Blutcodes per Knopfdruck bequem hätte wechseln können. So muss man sie immer manuell austauschen. Fragwürdig ist auch das Unterbrechen des Spiels mit der Pause-Taste, denn das Spiel läuft dauerhaft und kann nie wirklich unterbrochen worden. Etwas ärgerlich, wenn man kurzfristig etwas erledigen muss und man nie die Gewissheit hat, ob man noch lebt.

 

Trophäendurst!

 

Die Schwierigkeit hängt eigentlich individuell vom Spieler ab. Ungefähr über 70 Spielstunden muss man für die Platin-Trophäe einplanen. Man muss mehrere Spieldurchgänge für Code Vein aufbringen, die verschiedene Enden innehaben. Diese gilt es freizuschalten. Den wahrscheinlich größten Aufwand wird das Einsammeln von 400 Medaillen mit sich bringen. Pro Spieldurchgang kann man offline maximal nur 2 finden. Online kriegt man da wesentlich mehr, aber nur einen pro Bossgegner. Für die Trophäe wird eher auch ein Boost-Partner empfohlen, mit dem man das Ganze beschleunigen kann.

 

Im Großen und Ganzen kommen eigentlich die restlichen Trophäen automatisch dazu. Man muss eine bestimmte Stufe erreichen, seinen KI-Kollegen immer öfters zuhören und sämtliche Arten von Waffentypen, Blutcodes und Blutschleier sammeln. Der Großteil der Trophäen ist überwiegend storyrelevant.

 

Fazit

 

Ist Code Vein nun eine Bereicherung unter all den vielen Action-Adventure-Videospielen? Ja und nein. Es ist eine individuelle Angelegenheit, welche persönlichen Präferenzen man für das Spiel selbst hegt. Das Artdesign ist nach meiner Meinung sehenswert, denn dieser Mix aus Anime mit einem bekannten Genre kann als Abwechslung dienen. Inwiefern man diesen Mix für sich selbst einordnet, ist einen selbst überlassen. Einige kommen damit zurecht, weil sie das Gameplay und die Mechanik aus Dark Souls mögen und nie genug davon kriegen könnten. Die Anderen werden da eher ein Bogen darum machen, da dieses Genre nichts wirklich Neues erfindet. Es ist ein bekanntes Spielekonzept, das unterm Strich Schwächen im Bereich der technischen und geschichtlich-narrativen Ebene aufweist, was aber gut ignoriert werden kann, da das Gameplay zum größten Teil funktioniert.

 

7.0/10

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Euer

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