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ItachiSaix

Test: Masters of Anima (PS4)

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Masters of Anima im Test für die PS4 - Pikmin endlich für die PS4!

 

Ein lang verlorenes Genre kehrt wieder zurück. Masters of Anima, ein RTS (Real-Time Strategy) Spiel, erinnert auf den ersten Blick an Pikmin, dem man allein aus den isometrischen Kameraperspektiven und das Kontrollieren von verschiedenen Kampf-Einheiten bereits entnehmen konnte. Ein Genre, das scheinbar für ausgestorben gilt, aber doch sehr fasziniert. Inwiefern dieses Strategie-Spiel etwas taugt, dies erfahrt ihr in unserem Spieletest:

Eine klassische Heldenreise beginnt

In Masters of Anima schlüpft ihr in die Rolle des Formern-Anwärters Otto. Sein größtes Ziel ist der Rangaufstieg zum Meister, damit er seine liebevolle Frau Ana heiraten darf. Ana selbst ist eine Meisterin Former und in ihrem Land ist die Vermählung der beiden Verlobten nur gestattet, wenn beide denselben Rang innehaben. Aber was genau ist ein Former?

Former sind die Beschwörer der Wächter. Diese zu kontrollierenden Wächter befreiten einst mithilfe der Former, durch Anima, die verloren geglaubte Welt namens Spark vor einer dunklen Zeitperiode.  Ein Meister Former kann eine Schaar von bis zu 100 Anima beschwören. Dabei muss ein Former diese Einheiten kontrollieren und muss immer dafür sorgen, dass er oder sie genug Energie-Orbs fürs Beschwören besitzen.

Im Prolog bei seinem Lehrmeister Jacko angekommen, muss Otto Schritt für Schritt alle notwendigen Befehle praktisch einüben. Kaum hat er die Prüfung bestanden, kommt das Unheil wie gerufen. Die magische Welt von Masters of Anima wird von dunklen Kristallen befallen. Doch nicht nur das. Ana wird vom Bösewichten Zahr gefangen genommen und in drei Teile aufgespaltet. Otto tut das notwendige um sie wieder zu finden und zu retten. Dabei weiß er nicht, auf welches Abenteuer er sich begibt. Die Story und die Archetypen selbst sind klar nach Schema F geschrieben, fordern aber kein allzu großes Verständnis, sodass ich meinen Fokus nicht mehr auf die Story richte, sondern auf das Gameplay.

 

 

Pikmin all over!

Wie bereits erwähnt, erinnert das Spieleprinzip an Nintendos Kult-Klassiker-Reihe Pikmin. Mithilfe eines Cursors wählt man Einheiten aus und kann sie zu bestimmten Plätzen schicken. Um überhaupt Wächter für den Kampf gegen Gegner und Hindernisse zu beschwören, müssen Energie-Orbs eingesammelt werden. Am Anfang können Wächter mit Schwert und Schild beschwört werden. Im Tutorial erlernt man immer wieder neue Befehle und strategische Möglichkeiten. Dies ist wichtig da im Laufe der Zeit neue Arten von Wächtern hinzugefügt werden.

 

Die Befehle durch die Tasten laufen geschmeidig ab. Mit R2 und X beschwört man eine Kampfeinheit bestehend aus mindestens 4 Wächtern. Vor Otto sieht man eine Art Cursor, die so das Wählen von Einheiten ermöglichen soll. Hat man eine erfasst, so kann mit kurzer Betätigung der Dreieck Taste einen Wächter oder durch Gedrückthalten die versammelten Einheiten direkt anwählen. So kann man diese zu einer Stelle hinschicken oder mit der Kreis-Taste den Befehl erteilen, zu folgen wie die kleinen Nintendo-Helferleins.

Durch Anvisieren mit der L2-Taste kann man die Wächter Gegner oder Hindernisse mit der X-Taste angreifen lassen. Erreicht man ein Kampfgebiet, so muss man sich gegen die Golems stellen. Diese Golems sind die Gegner im gesamten Spiel und gelten als hartnäckig. Zwar halten sie viel aus und besitzen eine große Kampfstärke, aber ihre Attacken sind vorhersehbar. So kann man sich diese Taktik zu Nutze machen. Otto selbst kann auch spezielle Fähigkeiten nutzen, wie z.B. den Kampfschrei. Dieser sorgt für zusätzlich mehr Schaden an Gegnern. Eine schöne Herausforderung, wenn man bedenkt, dass es im Multitasking gilt seine Gegner auszuschalten.

 

Für einen Strategen gibt es keine Überraschungen

Im Kampf sind daher Platzierungen der Kampfeinheiten sehr bedeutungsvoll. Die Bogenschützen sollten immer auf Distanz schießen, Otto und die normalen Fußsoldaten immer dicht beim Gegner sein, etc. Jedoch ist Vorsicht geboten. Von Vorteil wäre die schnelle Ausschaltung der Golems, da sie sonst nach einer bestimmten Zeit in den Rage Modus gelangen, erkennbar an der gelben Leiste unter der Lebensenergie. Einmal im Rage Modus angelangt, fügen sie mehr Schaden zu. Es gibt einen weiteren Vorteil, warum die schnelle Ausradierung bevorzugt werden sollte. Nach jedem Kampf erhält man einen Rang. Je nachdem, wie schnell der Kampf beendet wurde und wie viel Schaden die einzelnen Wächter und Otto erhalten haben, kriegt man einen Rang zugeteilt. Je höher dieser, desto mehr Erfahrungspunkte erhält man. Im Übrigen: Man kann bereits besuchte Levels wieder besuchen. Ränge kann man also aufbessern.

Hat man genug Erfahrungspunkte gesammelt, dann erhöht sich der Levelwert von Otto. Mit diesen gewonnenen Stufen kann man im Skillsystem die Ausdauer des Former Neulings oder die Werte der Kampfeinheiten einzeln verbessern. Nach und nach fallen die Kämpfe merklich besser aus, je besser man wird. Nebenquests und kleinere Rätseleinlagen sorgen auch für den Aufschub an Erfahrungspunkten, aber ebenfalls lassen sich Collectibles einsammeln, die Ottos Kapazität an maximal gesammelten Energie-Orbs erhöhen. Mal muss man den einfachen Fußsoldaten den Befehl erteilen, einen riesigen Gesteinsbrocken an einer bestimmten Stelle zu verschieben oder mit mehreren Einheiten Angriffsflächen attackieren. Kleinere Abwechslungen sind vorhanden, die aber nicht wirklich allzu schwierig ausfallen.

Die Musik von Masters of Anima überzeugte mich nicht wirklich, geschweige denn ist sie mir auf irgendeine Art und Weise aufgefallen. Sie wirkt relativ generisch. Hingegen war ich von der Optik und Grafik mehr fasziniert. Denn dieses Spiel hat einen unverwechselbaren Stil, wenn man Landschaften, Wächter und Golems betrachtet. Ich habe an keiner Stelle gemerkt, dass sich die Framrate überhaupt senkte oder irgendwelche Pop-Ups vorzufinden waren. Technisch läuft das Spiel einwandfrei, was für ein Strategie-Spiel sehr wichtig ist.

Masters of Trophies

Ein kleiner Teil der Trophäen erscheinen automatisch, je weiter man in der Story vorankommt. Das gilt auch für die Stufen von Otto. Für Rang 5, 10, 20 und 30 werden auch einzelne Trophäen freigeschaltet. Einzelne Aktionen, wie z.B. die Anwendung des Kampfschreis sind auch mit von der Partie. Hinzu kommen die typischen Sammelaktionen aller Sammelgegenstände und Bewältigen aller Nebenquests.

Schwieriger wird es alle Kämpfe im S-Rang zu beenden. Da müssen nicht nur die Gegner so schnell wie möglich besiegt werden, sondern man muss selbst unbeschadet aus den Kämpfen herauskommen. Ebenso gibt es eine Trophäe, für die das Spiel innerhalb von 4 Stunden komplett abgeschlossen werden muss. Hier muss das Spiel schon gekonnt auswendig gelernt werden, wer die Platin-Trophäe anstreben möchte. Wie lange man für alles braucht, wird je nach Skill und Durchhaltevermögen unterschiedlich sein.

 

Fazit

Masters of Anima ist ein Geheimtipp für alle Spieler, die Strategie und insbesondere das RTS Genre mögen. Das Spiel beinhaltet zwar eine Story, die aber nur obligatorisch zu sein scheint, hingegen aber nur im Gameplay Bereich überzeugen möchte. Das Steuern und Einsetzen der einzelnen Kampfeinheiten läuft immer sehr sauber ab und man wird schon nach einiger Zeit sehr vertraut mit der Steuerung sein. Es läuft technisch auf einer sehr guten Ebene, die auch mit einem unverwechselbaren Stil präsentiert. Die Kämpfe werden anspruchsvoll und Multitasking wird nötig sein um Herr der ganzen Lage zu werden, dennoch hatte ich niemals den Eindruck gehabt, dass ich unfaire Stellen durchleiden musste.

 

7.5/10

 

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Euer

Edited by ItachiSaix

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