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Rune Factory Oceans im Test für die PS3: Ein Meer voller Abenteuer erwartet dich!


frozenaut
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Schlüpfe in die Rolle der beiden Freunde Aden und Sonja und tauche ein in eine phantasievolle Welt, welche von einem geheimnisvollen Fremden bedroht wird. Mit der Hilfe eures gigantischen Golems namens Ymir und vieler neuer Freunde macht ihr euch auf dem Weg über riesige Meere, Verliese und Höhlen hinweg um auf Reichtümer und fruchtbare Inseln zu stoßen. Dabei müsst ihr gegen grausige Monster kämpfen und furchteinflößende Bosse besiegen.

Mittlerweile gibt es die Rune Factory-Serie seit gut drei Jahren auf dem europäischen Markt, dennoch hat es zum ersten Mal ein Ableger auch auf die PlayStation 3 geschafft. Das ist jedoch nicht die einzige Neuerung: Der typische Harvest-Moon-Abenteuer-Mix bekommt zusätzlich noch die Weiten der Ozeane spendiert und eröffnet damit dem Spieler eine ganz neue Welt die es zu erforschen und zu erobern gilt. Ob auch Rune Factory Oceans mit guten Noten nach Hause gehen darf erfahrt ihr in unserem Test.


 

Hast du etwa meinen Geburtstag vergessen?

Zu Zeiten von Facebook und Co. vergisst keiner mehr Geburtstage. Das sieht bei Rune Factory Oceans sehr ähnlich aus. Dort kann man beispielsweise Geburtstage von bekannten Personen und die eigenen im Kalender eintragen um diese nicht zu vergessen. Dies erspart Kummer und zaubert dem einen oder anderen ein Lächeln ins Gesicht. Auch sind im Kalender kleine Feste der Stadt und besondere Veranstaltungen eingetragen. Wenn man also wissen will wo der Bär steppt schaut man lediglich auf die Karte und kann das entsprechende Event besuchen. Strandpartys und viele weitere Aktivitäten sind auf der Insel nahezu an der Tagesordnung und sogar einige Wettbewerbe, an denen man sich anhand von Ranglisten mit den Besten der Stadt messen kann finden statt. Diese kleinen Details machen das Spiel wirklich liebenswert und bringen Abwechslung in den Alltag des Spielers.

Die Wirtschaft ankurbeln

Was im wahren Leben so schwer ist, richtet sich auf Fenith Island nach dem täglichen Befinden. Man kann seine Brötchen nämlich auf vielerlei Weise verdienen: Aufträge vom Schwarzen Brett erledigen, Fischen gehen, Felder beackern, Waffen und Rüstungen schmieden, Arzneimittel herstellen, kochen und vieles mehr. Es bieten sich genug Tätigkeiten an um den Spieler für Stunden mit abwechslungsreicher Arbeit zu versorgen. Nebenher kann man in seinem Gebiet immer besser werden und so beispielsweise immer größere Fische fangen. Wer also seine Lieblingsarbeit entdeckt hat, der verbleibt oftmals auch bei dieser. Hier werden Fans der Harvest Moon-Serie voll aufgehen und eher selten etwas vermissen.

Ein Meister der Kampfkunst

Wenn man sich dazu entschlossen hat die angreifenden Monster nicht zu zähmen oder bösen Gegnern den Garaus zu machen, dann bietet das Spiel eine Vielzahl an verschiedenen Waffen und Kombos, sowie Spezialangriffen an. Zwischen Schwertern, Äxten, Hämmern und Speeren ist alles dabei. Auch zwei Schwerter gleichzeitig bieten ihren Vorteil, aber natürlich, wie jede andere Waffe auch, ihren Nachteil. Der Spieler muss also selbst abwiegen was ihm am besten passt und womit er am liebsten austeilt. Zwar sind die Möglichkeiten begrenzt, können aber bei Bedarf genug Abwechslung bieten um gegen Langeweile und Eintönigkeit vorzugehen. Ein Borderlands-ähnliches Waffenarsenal sollte man jedoch nicht erwarten.

 

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Du musst schlafen, damit du groß und stark wirst!

Die Möglichkeiten erscheinen unbegrenzt: Schätze suchen, Landwirtschaften, kochen, Werkstätte bauen, Monster besiegen oder zähmen und noch vieles mehr ist möglich - aber bitte nicht zu viel auf einmal, schließlich ist die Ausdauer begrenzt! Denn man muss jeden Abend zu Bett gehen, ansonsten kann es passieren, dass man zusammenbricht und gar am nächsten Morgen krank aufwacht. Irgendwie schmälert diese Notwendigkeit den Spielspaß, aber passt wohl zu einer echten Simulation dazu. Wieso man jedoch nur in den eigenen vier Wänden den Spielstand speichern kann verstehen wir aber nicht. Zwar kann man nicht wirklich sterben und gelangt auch anschließend wieder ziemlich zügig via Teleport dorthin wo man herkam, jedoch wäre eine Speichermöglichkeit auch außerhalb seines Schlafgemachs von Vorteil.

Wii geht denn das?

Falsch, die Überschrift ist kein Rechtschreibfehler, man merkt nämlich seit der ersten Sekunde des Spiels, dass der letzte Konsolen-Ableger der Serie auf der Nintendo Wii erhältlich war. Man kann nahezu über alle grafischen Eigenschaften meckern: Aussehen der Charaktere, Texturen oder gar Effekte wurden anscheinend auf Windows 98 erstellt. Zwar bietet das Spiel hier und da einige liebevolle Details, diese täuschen aber längst nicht hinweg über die veraltete Technik. Wenn man eine Konsole erobern will, dann sollte man sich möglichst die Mühe machen auch ihre Stärken zumindest ein wenig hervorzuheben - dies ist bei Rune Factory Oceans nicht der Fall. Einziges Trostpflaster: Dafür verlangt man hierbei auch nicht das gleiche Geld wie bei einem sonst üblichen Vollpreistitel!

 

 

Fazit

Rune Factory Oceans hat zwar gerade in Sachen Technik heutzutage nicht viel zu melden, die meisten Spieler werden es dem Titel aufgrund seiner wirklich niedlichen Darstellung jedoch verzeihen. Wer kein großer Harvest Moon-Fan ist sei nicht abgeschreckt, die Agrarwirtschaft im Spiel wurde eingeschränkt und kann je nach Belieben betrieben werden. Wer also mehr Action erleben möchte, der begibt sich in die Weiten der Ozeane und macht sich auf die Suche nach tollen Schätzen und geheimnisvollen Arealen. Insgesamt bietet Rune Factory Oceans locker 50 bis 60 Stunden Spielzeit für die eigentliche Hauptgeschichte, sodass man für das investierte Geld sogar länger beschäftigt ist als mit den meisten Vollpreisspielen. Genreliebhaber werden nicht enttäuscht sein, aller anderen sollten den Titel ein wenig länger als zwei bis drei Stunden testen, schließlich braucht es seine Zeit, bis man einen geregelten Ablauf hat.

 

7/10

     

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