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NHL 14 im Test für die PS3: Packende Matches auf dem Eis


supersushi
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spieletest_nhl14_newsbild.jpeg.2d33090375ac7b82484d6d605325cec9.jpegAuch in diesem Jahr schickt EA Sports seine Eishockeysimulation, gespickt mit einigen spielerischen Neuerungen, ins Rennen. Ob es sich lohnt, die Schlittschuhe zu schnüren, erfahrt ihr in unserem Test.

 

Harte Jungs mit feiner Technik

Besitzer des Vorgängers werden sich sicherlich in den Menüs wie zu Hause fühlen, doch auch Neulinge werden sich schnell im klassischen Menü in Form einer übersichtlichen Auflistung zurechtfinden. Die drei Hauptpunkte Spielen, Community und Anpassen fassen alles hervorragend zusammen und werden durch die gängigsten Spielmodi als Schnellzugriff ergänzt. Während bei der Optik auf Altbewährtes gesetzt wird, kann man sich auf die Neuerungen im Gameplay freuen.

 

Bodychecks gegen den Gegner sehen nicht nur realistischer und eindrucksvoller aus, sie können auch zu Kämpfen führen, die ebenfalls eine neue Steuerung spendiert bekamen. Nun kann man den Gegner ziehen, stoßen, ihm einen Aufwärtshaken verpassen und auf Knopfdruck ausweichen und einen Konter einleiten. Auch an der Puckbehandlung wurde gearbeitet: Die neu eingeführten One-Touch Dekes ermöglichen mit leichten Tastenkombinationen ansehnliche Täuschungsmanöver, um das gegnerische Team vorzuführen. Bei der Teamauswahl gibt es die aktuellen Teams der bekannten Ligen. Man kann neben der namensgebenden NHL auch auf diverse nordamerikanische Nachwuchsligen, europäische Ligen und Nationalmannschaften zurückgreifen. Leider findet man in der Deutschen Eishockeyliga keine aktuellen Trikots und auch die Kader der Vereine weisen kleine Fehler auf.

 

Die Jagd nach den besten Karten

Wer seine Mannschaft von Grund auf neu aufbauen möchte, der kann sich wieder im Hockey Ultimate Team austoben. Mit der Ingamewährung, den EA Pucks, oder Echtgeld kann man sich Packs kaufen, die einige Spieler-, Vertrags- und Trainingskarten sowie Trikots oder Teamlogos enthalten. Neu ist die Einteilung der Kartenlevel in Bronze, Silber und Gold, an der man schneller erkennt, wie wertvoll eine Karte ungefähr ist. Möchte man bestimmte Karten haben, kann man im Auktionshaus sein Glück versuchen. Für die Superstars der NHL muss man entweder Glück beim Öffnen der Packs haben oder viele EA Pucks investieren. Diese verdient man sich in Offline- und Online-Turnieren oder in den Online-Seasons, in denen man sich von der 10. Division den Weg nach oben bahnt und im besten Fall den Ligatitel gewinnt. Am Wochenende hat man zudem die Möglichkeit, in den Online-Playoffs weitere EA Pucks zu verdienen.

 

Manager im Online-Wettstreit

Im GM Connected-Modus spielt man den General Manager eines NHL-Teams. Das Besondere an diesem Modus ist, dass man die Möglichkeit hat das Ganze online zu spielen. Entweder gründet man eine eigene Liga und lädt seine Freunde ein oder man tritt in eine der vielen bestehenden Ligen ein. Wenn man sein Team gewählt hat, dann kann man die freigegebenen Spiele der aktuellen Spielphase absolvieren. Wird das gegnerische Team nicht von einem menschlichen Spieler gesteuert, tritt man gegen den Computer an. Alternativ kann man diese Spiele auch simulieren. Als Manager muss man sich auch um den Kader kümmern: Spieler tauschen, Verträge verlängern, Talente sichten, Mannschaft aufstellen. Die Online-Manager-Karriere kann über bis zu 25 Saisons gespielt werden, was in einer großen Gruppe für Langzeitmotivation sorgen dürfte.

Lebe das Leben

Neben der Karriere im Büro, gehört auch eine auf der Eisfläche zum Spielumfang. Nachdem man seinen eigenen Spieler erstellt hat, kann man sich aussuchen, ob man in einer Nachwuchsliga, kurz vor dem NHL-Draft oder direkt bei seinem Lieblingsteam in der NHL starten will. Alternativ kann man auch eine der bestehenden Jugendhoffnungen oder auch einen gestandenen NHL-Star nehmen. In der Nachwuchsliga gestartet, versucht man sich mit guten Leistungen in die Notizbücher der NHL-Talentsucher zu spielen. Dabei hilft es natürlich, sein Team zum Titel in einer der Nachwuchsligen zu führen und im Vergleich mit den besten Teams der anderen Nachwuchsligen vielleicht sogar den ganz großen Triumph zu feiern. Dann winkt auch eine gute Platzierung im NHL-Draft, bei dem die NHL-Teams die hoffnungsvollsten Talente in ihren Kader wählen. Wird man als einer der ersten Spieler gewählt, so kann man sich auf einen gut dotierten Vertrag freuen.

 

Im NHL-Team angekommen, hat man in den Vorbereitungsspielen die Möglichkeit den Trainer von seinen Fähigkeiten zu überzeugen und sich einen Platz im Team für die reguläre Saison zu erkämpfen. Zwischen den Spielen führt man Interviews, schließt Werbeverträge ab oder investiert die verdienten Erfahrungspunkte zur Verbesserung der Fähigkeiten, um das Team zum begehrten Stanley Cup zu führen.

 

Mit Teamwork zum Titel

Natürlich kann man auch dieses Jahr wieder mit seinem selbst erstellten Spieler online auf Torejagd gehen und mit Freunden in der EA Sports Hockey League den Titel anpeilen. Man kann einem bereits bestehenden Verein beitreten oder einen Neuen gründen. Bei einer Neugründung wird es ein weiter Weg bis zum Titel, da man in der 10. Division startet. In jeder Division muss man eine bestimmte Punktzahl erreichen, um in die nächsthöhere Division aufzusteigen. Anfangs geht das noch schnell, doch in höheren Divisionen werden die Gegner stärker und das Punkteziel steigt. Falls gerade keine Teamkollegen online sind, kann man auch ein schnelles Spiel machen und mit Zufallsspielern zusammen spielen. Das lohnt sich, da man auch bei diesen Spielen Erfahrungspunkte sammelt, die man in den Kategorien Angriff, Verteidigung und Athletik für verbesserte Fähigkeiten eintauschen kann. Gepaart mit gutem Teamwork reicht es dann vielleicht auch für den Ligatitel.

 

Trophy-Check

Die NHL-Reihe bleibt sich treu und bietet auch im neuesten Ableger eine anspruchsvolle und zeitintensive Platin. Die Trophäen sind auf viele verschiedene Spielmodi verteilt und zum Großteil mit geringem Aufwand zu bewältigen. Einige wenige Trophäen können sich aber als wahre Stolpersteine entpuppen. Im „Lebe das Leben“-Modus muss man insgesamt 50 Millionen Dollar durch Spielerverträge und Werbeverträge einnehmen, was mindestens vier Saisons in Anspruch nimmt. Die meiste Zeit wird man im Hockey Ultimate Team verbringen, da man aus jedem Team mindestens einen Spieler in seiner Sammlung benötigt. Schwieriger werden das Gewinnen der Playoffs, für die man pro Woche nur zwei Versuche hat, und des Ligatitels in Division 1. Für beides benötigt man ein mit Stars gespicktes Team und sehr gute Fähigkeiten, um sich gegen die starke Konkurrenz durchzusetzen.

 

Fazit

EA Sports hat sich bei NHL 14 mehr auf das Gameplay konzentriert, als auf das Drumherum und fährt damit sehr gut. Die spielerischen Neuerungen wurden sinnvoll integriert und sorgen damit für ein verbessertes Spielerlebnis. Durch die deutschsprachige Menüführung und die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten werden auch Eishockeyneulinge einen entspannten Einstieg in das Spiel finden. Eishockeyveteranen werden sich am erneuerten „Lebe das Leben“-Modus erfreuen, während der NHL-94-Modus Nostalgiegefühle hervorbringen dürfte. Leider trübt die stiefmütterliche Behandlung der europäischen Teams bei Kader, Trikot oder sogar Logo etwas die Freude der Fans der heimischen Mannschaften. Das schmälert aber den Spielspaß in keinster Weise, sodass Fans bedenkenlos zum Hockeyschläger greifen dürfen.

 

8.5/10

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