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Master Kenobi

Doom Classic Complete Test

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Doom Classic Complete Test

 

Entwickler: Id Software | Publisher: Bethesda | Plattform: PS3

Genre: 3D-Spiel | Preis: 14,99 € [Stand: Oktober 2014] | Erschienen am: 21.11.2012

 

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Doomed To Survive

 

1993 kam das seinerzeit grösste Spiel aller Zeiten heraus, dessen Episoden "Knee Deep In The Dead", "The Shores Of Hell" und "Inferno" nach Bibelzitaten aus dem Buch der Apocalypse benannt sind, was besonders aus der Erweiterung "Thy Flesh Consumed" deutlich hervorgeht. Es wurden mehr als 8,5 Millionen Exemplare des Spiels weltweit verkauft, und die Kritiker bezeichnen das Spiel bis zum heutigen Tag als einflussreichstes Videospiel überhaupt. Der überwältigende Erfolg des Spiels ging 2 Jahre später sogar soweit, dass es Ende 1995 auf mehr Computern installiert war als das neue Betriebssystem Windows 95. Seinerzeit von einem Reviewer als "Droge fürs Kleinhirn" bezeichnet, sind die Impulse wirklich kurz gesteckt: die Welt ist dein Feind, es geht nur ums Überleben, jeder ist sofort zu eliminieren - Schüsse, Feuerbälle, Bisse, Plasmastrahlen, Lava, Säure und bewegliche Wände bedeuten den sofortigen Tod. Der ein Jahr später erschienene Nachfolger "Hell on Earth" definiert das Spiel ziemlich gut, in der Hölle auf Erden kann man es sich nämlich in den dortigen riesigen Levels nämlich schon mal gemütlich machen.

 

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Gateway To Hell

 

Beeinflusst von dem Film "Aliens", wird man als Space Marine auf den Mars verbannt, wo die Union Aerospace Corporation geheime Experimente mit Portalen zu den Marsmonden Phobos und Deimos durchführt, die derart schieflaufen, dass eine überdimensionale Pforte entsteht, die das Böse magisch anzieht. Alle UAC Mitarbeiter werden sofort getötet oder verwandeln sich in Untote, die der Spieler zusammen mit übernatürlichen Monstern eliminieren muss, um sie von einer Invasion der Erde abzuhalten. Am Ende von Knee Deep In The Dead betritt der Marine den Teleporter zum verschwundenen Planeten Deimos, nur um auf der Stelle von Monstern überwältigt zu werden. Zu Beginn von The Shores Of Hell teleportiert er sich diesmal erfolgreich zum Marsmond, wo das Portal zum Bösen die UAC Installation deformiert und mit alienalen Strukturen überwuchert hat, im Finale ist der grosse Cyberdemon zu besiegen, nach dessen Ableben er herausfindet, was mit Deimos passiert ist, er gleitet und schwebt nämlich über der Hölle. Genau dahin begibt sich der adrenalingeflutete, mit Wahnsinn konfrontierte Spieler in der Episode Inferno, wo es gilt den Spider Mastermind, der die Invasion geplant hat, mit einem bis dahin hoffentlich komplettierten Arsenal an Plasmawaffen zu eliminieren. Er findert nach dessen Ableben ein verstecktes Gateway zur Erde, die es in der letzten Episode Thy Flesh Consumed von der Alien-Invasion zu befreien gilt.

 

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The Perfect Beam

 

Ich muss sagen, dass ich Doom Classic Complete bis zum letzten Bit auf der PS3 genossen habe, denn es hat sensationell konvertierte 1080 p HD-Grafik, die dem Original bis in den letzten Farbsprite und Pixel treu bleibt. Dies gilt auch für den neuen Sound in Dolby Digital und DTS, der dynamisch, kraftvoll und dabei völlig neutrale Klangfarben hat, ohne dass auch nur ansatzweise am Sound selbst etwas geändert worden wäre. Damit nicht genug sind ausser Doom 1 und 2 auch noch No Rest For The Living, die Masterlevels for Doom 2 sowie die Final Doom Episoden TNT Evilution und The Plutonia Experiment mit dabei - die 151 Level haben es unter Nutzung des luxuriösen Analog Sticks des PS3 Gamepads wirklich geschafft, mich zwei Wochen buchstäblich in eine andere Welt zu teleportieren. Es gibt ausserdem noch einen Online Multiplayer mit Koop und Deathmatch für bis zu 4 Spieler , wo man schnell neue Freunde im Kampf gegen das Imperium des Bösen findet, und zuhause gibt es die gleiche Option mit Splitscreen für ebenfalls bis zu 4 Freunden - vorausgesetzt man nennt soviele Gamepads sein eigen. Trophäen werden ebenfalls unterstützt, den Trophäen-Leitfaden und die Komplettlösung für dieses Spiel habe ich letzten Juni in diesem Forum gepostet, die Beliebtheit des HD-Remakes lässt sich anhand der mittlerweile knapp 3000 Aufrufe gut ablesen.

 

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My ID is...

 

Hier gilt es nun ausserdem noch ein persönliches Fazit zu ziehen, von einem Spiel, das es geschafft hat, mich über viele Jahre hinweg am Bildschirm zu begeistern. Was als kostenlose Shareware begann, entwickelte sich damals zu einem gesellschaftlichen Kult, mit dem zugegebenermassen ziemlich billigen Effekt des Konsumierens der State of the Art-Grafik - so ungefähr als wenn man als N64-Spieler auf einmal The Last Of Us auf der PS3 vor der Nase hat. Viele kauften sich extra einen neuen Rechner dafür, zu einer Zeit, wo ein 386er PC über 1500 DM kostete, und nicht selten wurden diese mitsamt der klobigen Monitore zu Freunden geschleppt, um gemeinsam gegen die Invasion des Bösen zu bestehen oder gegeneinander anzutreten. Damit nicht genug, habe ich damals Screenshots und Gameplays aufgenommen und selbst per Editor spielbare 3D-Welten erschaffen, das ist selbst bei The Last Of Us heutzutage nicht möglich. Ich habe mal in einer amerikanischen Online-Zeitschrift gelesen, das das Spiel einem keine andere Wahl lässt, als in einerhöllischen Welt jeden und alles töten zu müssen, und ich muss komischerweise sagen, dass genau dieser fade Nachgeschmack damals geblieben ist, als sich mit Windows basierten Spielen und 3DFX-Grafikkarten endlich völlig neue Möglichkeiten erschlossen, denn selbst ID Softwares Nachfolger Quake war 1996 allen anderen Spielen grafisch und adrenalintechnisch um Welten voraus.

 

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Fazit:

 

Wie alle anderen grossen Videospiel-Kunstwerke auch, kann man nur Doom nur lieben oder hassen, damals zu Recht indiziert, atmet es trotz jetziger FSK 16 Neubewertung immer noch die Atmosphäre des Verbotenen, Bösen und Düsteren und zieht einen durch sein kompromiss- und atemloses Nonstop-Action-Gameplay immer noch magisch in seinen Bann - Räume werden auf einmal dunkel, in der hinteren rechten Ecke gurgelt etwas, und tödliche Monster teleportieren sich aus dem Nichts direkt vor die Schrotflinte. Die richtigen Schalter müssen umgelegt, Lifts benutzt und alle Keycards gefunden werden, und ohne Munition oder Medipacks steht man nur mit Fäusten oder Kettensäge bewaffnet kurz vor der Ohnmacht - und dem fatalen Aus. Das HD-Remake kann vom Umfang, der Originaltreue und den vielen Spielmöglichkeiten nur als sensationell bezeichnet werden, bis zu 4 Spieler online oder offline, unbegrenzt Savegames und perfekte Controller Unterstützung mit Vibrationsfunktion - fürs Strafen muss man übrigens nur den Analog Stick nach links oder rechts bewegen. Nur allein die Features, die das Spiel seinerzeit durch Aufzeichnung des persönlichen Gameplays und dem Erschaffen eigener Level so innovativ gemacht haben, fehlen - dafür entfallen dann zum Glück auch die vielen Cheat Codes, die den Trip seiner Ursprünglichkeit und Archaik komplett berauben und in Langeweile stürzen würden.

 

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Wertung:

 

Grafik: 10/10

Sound:10/10

Musik: 7/10

Gameplay: 8/10

Spielspass: 10/10

Umfang: 11/10

Gesamt: 10/10

 

Hier ein Trailer mit Musik von Jerry Goldsmith und Basil Poledouris:

 

 

Doom Artwork:

 

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by Master Kenobi

 

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