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Viper2097

Gitarren Know How für Anfänger

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Viper2097   
  • Beiträge: 258
  • Rocksmith zielt nicht nur auf die Hardcore / Pro Gitarristen, sondern vorallem auch auf Neueinsteiger und leicht fortgeschrittene Anfänger.

    Gegenüber Guitar Hero und Konsorten verwendet man bei Rocksmith aber eine echte Gitarre, und damit der Spielspaß nicht zu kurz kommt, ist es wichtig dass diese auch richtig eingestellt ist und gepflegt wird. Immerhin handelt es sich hierbei um ein richtiges Instrument.

    Leider geht Rocksmith auf diese Dinge praktisch nicht ein, deswegen möchte ich allen Gitarrenanfängern hier mal ein wenig unter die Arme greifen.

    1. Die Gitarre selbst:

    Ihr habt schon eine? Super!

    Ihr habt noch keine? Dann kauft euch bitte nicht das Bundle. Trotz des guten Preises ist die Gitarre leider minderwertig. Es gibt sehr viele Alternativen die nur geringfügig teurer sind, dafür aber viel mehr Wert.

    Thomann ist ein sehr guter Onlineshop mit einer rießigen Auswahl an Gitarren, gerade die Harley Benton Modelle sind sehr gut für das was sie kosten.

    Anstelle hier nun alle möglichen Gitarren aufzuzählen wäre es besser, wenn sich jemand vor Kauf informieren möchte, hier zu Fragen und alle Gitarristen hier werden sicher gerne weiterhelfen.

    Damit ihr überhaupt wisst was ihr da in der Hand habt solltet ihr euch ein wenig mit Wikipedia auseinandersetzen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/E-Gitarre

    Die einzelnen Teile sind dort sehr gut beschrieben und erspart hier langes Erklären.

    2. Die Einstellarbeiten

    Damit eure Gitarre gut klingt und vorallem damit Rocksmith auch die Noten die ihr gespielt habt perfekt erkennt sollte eure Gitarre richtig eingestellt sein. So wie Gitarren ausgeliefert werden ist das meist leider erst bei Instrumenten jenseits der 1000€ Grenze zu erwarten, man muss hier also unbedingt selbst Hand anlegen.

    Wie man sich Vorstellen kann ist die Einstellerei einer Gitarre eine Wissenschaft, ja schon fast eine Religion und hunderte Foren sind gefüllt damit. Ich halte mich deswegen möglichst neutral, verständlich und kurz. Da sich manche Dinge gegenseitig beeinflussen können, hier nun die Reihenfolge der Einstellarbeiten die man möglichst einhalten soll.

    2.1 Einstellung der Halskrümmung

    Der Hals einer Gitarre ist nicht gerade, sondern ganz leicht gekrümmt. Scheppern oder Schnarren eure Saiten, dann passt diese Einstellung nicht.

    Bei Thomann ist es sehr gut beschrieben wie man das prüft und wie man es einstellt:

    http://www.thomann.de/at/onlineexpert_58_5.html

    2.2 Einstellung der Saitenlage

    Ist der Hals eingestellt, dann wird als nächstes die Saitenlage eingestellt, also die Höhe der Saiten, bzw. der Abstand zwischen Saiten und Bund.

    Wie hoch man es haben will ist Geschmackssache.

    http://www.thomann.de/at/onlineexpert_58_6.html

    2.3 Einstellung der Intonation

    Das ist vermutlich der wichtigste Punkt zur korrekten Erkennung bei Rocksmith und der größte Kritikpunkt an der Bundle Gitarre, dort kann man das nämlich nicht einstellen.

    Intonation, oder auch Oktavenreinheit bedeutet folgendes:

    Wenn ihr eine Saite leer anschlägt, dann erzeugt diese einen Ton. Am Beispiel der tiefsten Saite wäre das ein E. Wenn ihr nun am zwölften Bund greift und wieder anschlägt, dann spielt ihr wieder ein e, nur diesmal eine Oktav höher. Wenn ihr jetzt euer Stimmgerät anschließt und die Saite so stimmt dass sie leer perfekt ist, dann muss sie auch am zwölften Bund perfekt sein. Wenn nicht, dann gehört das unbedingt eingestellt. Dies ist einer der Hauptgründe wenn Rocksmith Töne um den zwölften Bund herum nicht erkennt.

    Ebenfalls gibt es hier wieder eine gute Anleitung bei Thoman:

    http://www.thomann.de/at/onlineexpert_58_6.html

    3. Pflege

    Eure Gitarre ist ein Instrument und braucht dementsprechende Pflege.

    Kontrolliert alle Schrauben und Muttern von Zeit zu Zeit auf ihren korrekten Sitz, vorallem die der Stimmmechaniken.

    Behandelt bei einem Saitenwechsel das Griffbret mit entsprechenden Ölen zum Reinigen und Pflegen.

    Reinigt von Zeit zu Zeit eure Saiten mit einem entsprechendem Saitenreiniger.

    Lasst die Mechaniken von Zeit zu Zeit mit einem entsprechendem Pflegemittel ein um ein anlaufen oder Rosten zu verhindern.

    4. Allgemeines "Know How"

    4.1 Knöpfe und Schalter

    Eure Gitarre hat Drehknöpfe und Schalter, welcher für was zuständig ist könnt ihr der Anleitung entnehmen. Drehknöpfe werden dazu verwendet um die Gitarre lauter oder leiser zu regeln, sowie auch um die Klangfarbe heller oder düsterer zu machen. Schalter sind dazu da um zwischen den verschiedenen Pickups zu wählen.

    Lead oder Sologitarre spielt man fast immer mit dem Bridge Pickup und sehr heller Klangregelung. Rythmusgitarre variert, wird aber oft mit dem Hals Pickup gespielt.

    4.2 Saiten

    Die bei einer Gitarre mitgelieferten Saiten sind zu 99% Mist. Kauft euch als erstes mal zwei, drei ordentliche Saitensätze. Wie bei den Reifen eines Autos hat hier jeder seine eigenen Favouriten, die meistgespieltesten dürften jedoch d'Addario und Ernie Balls sein. Wenn ihr in normaler E- Stimmung und gerne Solos spielt, so greift zu 09er Saiten, wenn ihr lieber Dropped D und schwere Riffs spielt, so können 10er Saiten die bessere Wahl sein.

    Ich persönlich bevorzuge die d'Addario EXL120BT (09er).

    4.3 Stimmung

    Eine Gitarre ist standardmäßig in E gestimmt, das bedeutet von der tiefsten zur höchsten Saite: E-G-D-A-H-e. Im englischen wird anstelle des H ein B verwendet, E-G-D-A-B-e ist also dasselbe. Kleine Eselsbrücke um sich das zu merken: Eine Alte Dame Geht Heute einkaufen. :biggrin5:

    Die am zweithäufigsten verwendete Stimmung ist Dropped D, dabei wird die tiefe E Saite um zwei Halbtöne tiefer auf ein D gestimmt. Das hat den Vorteil dass man etwas tiefere Töne erzeugen kann und vorallem dass man Powerchords einfacher greifen kann.

    Aus:

    0

    0

    0

    3

    3

    1

    Wird nämlich:

    0

    0

    0

    3

    3

    3

    4.4 Akkorde

    Sobald man drei oder mehr Saiten zugleich anschlägt spricht man von Akkorden, bei zwei Saiten zugleich von Doppelgriffen. Die bekanntesten dürften wohl Am, C-Dur, Dm usw. sein. Abgesehen davon gibt es noch die bekannten Powerchords.

    4.5 Steg / Tremolo / Vibrato usw...

    Es gibt drei, weit verbreitete, Bauarten der Saitenbefestigung. Über die definitiven Namensgebungen wird bis heute philosophiert, ich versuchs mal Anfängerfeundlich rüberzubringen...

    Fester Steg:

    Wird meistens bei Les Paul Modellen verwendet. Die Seiten sind direkt in Kontakt mit dem Body der Gitarre und erzeugen dadurch sehr viel Sustain. Die Variante ist sehr Stimmstabil und auch eine Dropped D Stimmung kann problemlos durchgeführt werden. Nachteil ist, dass es nicht beweglich ist und man somit keine "Dive Bombs" oder "Wah Wah" Effekte machen kann.

    Die mit Abstand anfängerfreundlichste Variante.

    Vintage Vibrato:

    Ist meistens auf Stratocastern (oder kurz Strat's) verwendet. Hierbei kann man sich entscheiden ob man es aufliegen oder schwebend einstellt.

    Aufliegend: Das Vibrato liegt auf dem Gitarrenkörper auf und man kann nur "Dive Bombs" damit machen. Dadurch ist es etwas stimmstabiler und man bekommt mehr Sustain.

    Schwebend: Das Vibrator ist so eingestellt dass man sowohl "Dive Bombs" als auch "Wah Wahs" damit machen kann. der Nachteil ist, dass es dadurch nicht mehr so stimmstabil ist und man einiges an Sustain verliert. Ebenso kann man nicht mehr schnell auf Dropped D umstimmen.

    In der aufliegenden Variante gut für Anfänger geeignet, in der schwebenden Variante eher für Fortgeschrittene.

    Floyd Rose:

    Jedem Technikbegeisterten geht beim Anblick eines Floyd Rose Systems das Herz über, sieht ja auch wirklich klasse aus ;). Meistens findet man es auf den besseren Ibanez Gitarren.

    Das System hat gewaltige Vor, und Nachteile:

    Vorteile: Es ist unglaublich Stimsmtabil. Man kann damit "Dive Bombs" machen bis die Saiten schlackern oder "Wah Wahs" bis kurz bevor sie abreissen. Wenn man den Tremolohebel loslässt stimmt die Gitarre wieder 100%ig... Deswegen werden solche System auch vorwiegend von extremen Solisten wie Satriani, Vai oder van Halen eingesetzt.

    Nachteile:

    Extrem aufwändig und kompliziert

    Dropped D nur sehr umständlich

    Da die Saite praktisch keine Verbindung mehr mit der Gitarre hat wird der klang oft metallisch und "seelenlos" beschrieben, ebenso hat man weniger Sustain.

    Einem Anfänger ist dringenst davon abzuraten!

    4.6 Tabulaturen

    Gitarrenstücke kann man in zwei Arten aufschreiben, entweder standardmäßig mit Noten, oder was weiter verbreitet ist mit Tabs.

    Tabs brauche ich hier nicht zu erklären, aber sehr wohl den Unterschied zu Rocksmith.

    Rocksmith spielt praktisch mit Tabs, lediglich wurden diese in Rocksmith umgedreht, sprich die tiefste Saite ist oben. Wenn einem das nicht gefällt, dann kann man in den Einstellungen die Ansicht umdrehen dass sie gleich wie bei Tabs dargestellt wird.

    Ich spiele in der Standardeinstellung, und obwohl ich schon jahrelang nach Tabs spiele habe ich mit beiden Darstellungen kein Problem, das Gehirn schaltet da anscheinend einfach um.

    So, jetzt mal genug getippselt, ich hoffe dass es dem ein oder anderen Anfänger weiterhilft ;).

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    daddy_felix   
  • Beiträge: 398
  • Vielen Dank für die guten Infos!

    Ich habe ein kleines Problem mit meinem Bass, evtl. kannst du ja nen Tipp geben...

    Der Bass ist von nem Nachbar geliehe, es war dessen Anfängerbass ("Vision", Kategorie <100€). Kann also gut sein, dass er schon ein paar Alterserscheinungen hat (der Bass, nicht der Nachbar).

    Problematisch ist die E-Saite, die höheren Saiten funktionieren wie gewünscht. Und zwar wird insbesondere die offene Saite öfters nicht erkannt, ich muss schon jetzt doll zupfen. Die ersten beiden Bünde sind auch manchmal etwas zickig, die höheren klappen dann schon ganz gut.

    Wenn ich ins Pause-Menü gehe, sehe ich da unten ja einen "Mini-Tuner". Leichtes Zupfen der E-Saite bewirkt zwar, dass sich die Lautsprecher "bewegen", aber im Tuner zeigt sich nichts. Bei stärkerem Zupfen "zappelt" der Balken - mal etwas zu hoch, dann wieder etwas zu niedrig. Zwischendurch leuchtet das E immer mal wieder. Mache ich dasselbe mit dem Plektrum, ist der Ton konstant zu niedrig.

    Aus dem Ubisoft-Forum hatte ich bereits den Tipp, während der Lautstärkekalibration den Lautstärkeregler am Bass runterzudrehen und danach wieder hoch, weil ich beim Tuner immer die Meldung bekam, mein Signal sei zu leise.

    Erwähnenswert ist noch, dass die leere E-Saite beim Anschlagen ein wenig schnarrt, aber das sei wohl relativ normal meinte mein Nachbar damals (leider sind unsere Freizeiten selten kompatibel, sonst hätte ich dem das schon längst mal gezeigt).

    Könnte es helfen, die Saiten zu tauschen? Wie gesagt, keine Ahnung, wie alt die schon sind. Oder hast du eine andere Idee?

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    Viper2097   
  • Beiträge: 258
  • Ich habe ein kleines Problem mit meinem Bass, evtl. kannst du ja nen Tipp geben...

    Ich versuchs mal, bin aber eher auf der Gitarrenseite zuhause.

    Der Bass ist von nem Nachbar geliehe, es war dessen Anfängerbass ("Vision", Kategorie <100€). Kann also gut sein, dass er schon ein paar Alterserscheinungen hat (der Bass, nicht der Nachbar).

    Wenn daraus zu schließen ist dass dein Nachbar jetzt einen besseren Bass hat und auch schon besser spielt, wäre er sich mal die erste Anlaufstelle. Vorallem weil er den Bass wirklich in Echt in die Hand nehmen kann.

    Problematisch ist die E-Saite, die höheren Saiten funktionieren wie gewünscht. Und zwar wird insbesondere die offene Saite öfters nicht erkannt, ich muss schon jetzt doll zupfen. Die ersten beiden Bünde sind auch manchmal etwas zickig, die höheren klappen dann schon ganz gut.

    Wenn ich ins Pause-Menü gehe, sehe ich da unten ja einen "Mini-Tuner". Leichtes Zupfen der E-Saite bewirkt zwar, dass sich die Lautsprecher "bewegen", aber im Tuner zeigt sich nichts. Bei stärkerem Zupfen "zappelt" der Balken - mal etwas zu hoch, dann wieder etwas zu niedrig. Zwischendurch leuchtet das E immer mal wieder. Mache ich dasselbe mit dem Plektrum, ist der Ton konstant zu niedrig.

    Aus dem Ubisoft-Forum hatte ich bereits den Tipp, während der Lautstärkekalibration den Lautstärkeregler am Bass runterzudrehen und danach wieder hoch, weil ich beim Tuner immer die Meldung bekam, mein Signal sei zu leise.

    Erwähnenswert ist noch, dass die leere E-Saite beim Anschlagen ein wenig schnarrt, aber das sei wohl relativ normal meinte mein Nachbar damals (leider sind unsere Freizeiten selten kompatibel, sonst hätte ich dem das schon längst mal gezeigt).

    Könnte es helfen, die Saiten zu tauschen? Wie gesagt, keine Ahnung, wie alt die schon sind. Oder hast du eine andere Idee?

    Ok, Neu zu kalibrieren und da auch die Lautstärke etwas runterzudrehen wäre auch mal meine erste Vermutung gewesen. Lustigerweise kann es aber auch sein, dass der Bass schon vollkommen übersteuert. Vorallem dass er nichts anzeigt wenn du mit dem Finger spielst, aber sehrwohl mit dem Plek. Versuch Testweise mal die Lautstärke am Bass um 5-20% runterzustellen, neu zu kalibrieren und dann zu tunen.

    Vorweg:

    Ist es ein Precision oder ein Jazz Bass? (Zwei Tonabnehmer oder einen gesplitteten)

    Ist es ein aktiv oder passiv Bass? Ein aktiver hat auf der Rückseite ein Batteriefach für eine 9 Volt Batterie, eventuell ist diese Leer.

    Wenn die Saiten schnarren, dann ist der Hals falsch eingestellt oder die Saitenlage zu tief. Versuch mal anhand Punkt 2.1 herauszufinden ob der Hals in Ordnung ist.

    Es kann auch sein dass die Pickups nicht gut eingestellt sind, teste mal ob es dir möglich ist das Pickup bei der E Saite etwäs mehr zur Saite hin zu stellen.

    Ebenso sollte der Ton mit Finger und Plek gleich sein, Tune also im Zweifelsfall mal mit dem Plek und schau was er dir dann mit dem Finger anzeigt.

    Alte Saiten können natürlich selbstverständlich auch solche eigenartigen Probleme hervorrufen. Wenn die Saiten schon älter als ein Jahr sind, dann solltest du sie so oder so auf jeden Fall mal tauschen.

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    daddy_felix   
  • Beiträge: 398
  • Danke für die Tipps. Beim Fingerspiel zeigt er auch was an, nur eben wenn ich stark spiele (genauso beim Plektrum).

    Saitenlage werde ich heute abend mal überprüfen

    edit: was mich an der ganzen Sache nur extrem wundert: Bei RS1 hatte ich absolut keine Probleme. Tuning kein Problem, Erkennung der leeren E-Saite auch kein Problem. Ich konnte auch munter zwischen Finger und Plek wechseln, ohne dass es irgendeinen Unterschied ausmachen würde.

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    daddy_felix   
  • Beiträge: 398
  • Noch nicht. Saitenlage scheint in Ordnung zu sein, will es demnächst mal mit neuen Saiten versuchen. Erstmal warte ich den Patch ab, der ja Mitte Februar kommen soll und Probleme mit "Low level output" Gitarren (und hoffentlich auch Bässen) beheben soll. Dann schaue ich mal weiter.

    Habe gestern die E-Saite mal auf D gestimmt, da bin ich mit dem Tuner überhaupt nicht mehr klar gekommen. Der ist wie wild zwischen +20 und -20 geschwankt, habs nach ein paar Minuten aufgegeben.

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    Viper2097   
  • Beiträge: 258
  • Klingt komisch, kann aber auch sein dass er schon übersteuert. Versuch mal testweise das pickup weiter weg zu stellen wenn das geht.

    Und ja, neue Saiten haben auch schon oft eine Wunderheilung vollbracht.

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    daddy_felix   
  • Beiträge: 398
  • Habe gerade auf Twitter gelesen, dass der Patch da ist. Mal sehen, ob nach einer Neu-Kalibrierung ohne Rumspielerei mit dem Lautstärke-Regler am Bass dann die Notenerkennung besser ist. Wenn nicht -> neue Saiten!

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    daddy_felix   
  • Beiträge: 398
  • Nach der Neukalibirerung mit dem Patch habe ich keine Probleme mehr mit der e-Saite :D Dropped Tunings habe ich noch nicht getestet, aber ich bin jetzt schen sooooo happy dass die Erkennung jetzt klappt!

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    Sporisha   
  • Beiträge: 252
  • Wenn man sich Jahre lang ohne große Fachkenntnisse Gitarrespielen beibringt fühlt sich deine anfängerfreundliche Einführung wie ein Schlag ins Gesicht an :cry2:

    Werde nun erstmal neue Saiten besorgen und die ganzen Einstellarbeiten durchgehen... ist das ganze wirklich machbar wenn man keine Ahnung hat oder wäre der Gang zum Fachhändler ratsam? Und wie viel würde sowas kosten? Habe eine Epiphone Les Paul...

    Der eigentliche Grund warum ich auf deinen Beitrag gestoßen bin, ist dass ich vollkommen mit dem Sound-Designer in Rocksmith überfordert bin. Hatte vorher einen Line6 Spider IV 15 AMP mit ein paar Knöpfen und Reglern die ich durchs Ausprobieren nun so halbwegs kenne. Aber das was man im Sound-Designer alles einstellen kann ist einfach nur abartig :xd::'> Ich will dir ja nicht zu viel Arbeit aufbrummen, aber ich würd mich freuen wenn du deine Einführung in dem Bereich etwas ausbauen könntest.

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    Viper2097   
  • Beiträge: 258
  • Hallo Sporisha, freut mich dass dir der Thread (hoffentlich) weitergeholfen hat.

    Werde nun erstmal neue Saiten besorgen und die ganzen Einstellarbeiten durchgehen... ist das ganze wirklich machbar wenn man keine Ahnung hat oder wäre der Gang zum Fachhändler ratsam? Und wie viel würde sowas kosten? Habe eine Epiphone Les Paul...

    Jain. Das hängt ganz von deinem Handwerklichen Geschick ab. Wenn du bereits mit Lego Bausätzen oder Ikea Möbeln Probleme hattest würde ich dir den Gang zum Fachhändler empfehlen, wenn nicht, dann nimm dir etwas Zeit, lies dich in den Weiten des Internets ein und versuche es selber. Praktisch ist nichts dabei was du unabsichtlich irreversibel beschädigen könntest. Leider ist es nämlich so, dass es viele Fachändler gibt die blind keine Paula von einer Strat unterscheiden könnten, aber dir glaubhaft machen wollen dass sie schon Jimi hendrix's Gitarre eingestellt haben... Das Beste wäre natürlich ein Bekannter von dir welcher dir ein wenig unter die Arme greifen kann.

    Wenn du irgendwelche spezifische Fragen hast, dann kannst sie auch gerne hier stellen und ich versuche dir zu helfen.

    Kosten würde das so etwa 50€ bis 150€, je nachdem wieviel zu machen ist und was der Händler verlangt.

    Der eigentliche Grund warum ich auf deinen Beitrag gestoßen bin, ist dass ich vollkommen mit dem Sound-Designer in Rocksmith überfordert bin. [...] Ich will dir ja nicht zu viel Arbeit aufbrummen, aber ich würd mich freuen wenn du deine Einführung in dem Bereich etwas ausbauen könntest.

    Sorry, aber das wird nicht passieren:

    1. Hat dieser Thread bereits kaum Resonanz, wenn es also nicht benötigt wird werde ich mir die Arbeit nicht antun.

    2. Benutze ich den Sound Designer in Rocksmith nicht.

    3. Werden das auch sonst nicht viele tun.

    Abgesehen vom Jam Modus hat er praktisch keine Verwendung da in den Songs sowieso die eigenen Sounds geladen werden. Der Jam Modus ist ganz lustig, verliert aber nach ein paar Stunden (spätestens nach der 500 Missions Trophy) ganz schnell seinen Reiz.

    Wenn jemand dann wirklich spielen will, verwendet er seinen eigenen Verstärker, und spätestens da sollte er wissen wie man was einstellt.

    Sollte dir aber das Grundwissen der einzelnen Effekte Fehlen, die kannst du hier nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Soundeffekt#Technik

    Aber auch hier gilt: Hast du eine spezielle Frage, dann kann ich dir gerne weiterhelfen.

    Zwar nicht das was du erwartet hast, aber ich hoffe ich konnte dir trotzdem helfen.

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    Commander1802   
  • Beiträge: 2.280
  • Erst einmal vielen Dank an Viper für die anfängerfreundliche Einleitung!^^ Ich habe mir für dieses Jahr fest vorgenommen von RB und GH weg zu kommen und mir eine richtige Gitarre zu kaufen. Ich habe mir Ende Dezember über die Arten, Hersteller und Preisspannen von E-Gitarren einen Überblick verschafft. Am Ende sind zwei Modelle übrig geblieben zwischen denen ich mich nicht so ganz entscheiden kann. Ich würde also gern mal eine Expertenmeinung zu folgenden beiden Gitarren hören:

    http://www.thomann.de/de/ibanez_grg170dxlbkn_lefthand.htm

    http://www.thomann.de/de/schecter_sgr_by_schecter_c_1_black_lh.htm

    Welche würdet ihr empfehlen oder was sind Vor- bzw. Nachteile der jeweiligen Modelle? Hat vielleicht jemand schon selbst eine der beiden Gitarren zuhause und kann aus eigener Erfahrung sprechen? Vielen Dank vorab für euer Feetback!^^

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    daddy_felix   
  • Beiträge: 398
  • Konkret zu Vor- und Nachteilen kann ich dir wenig sagen, da ich die Modelle nicht genau kenne. Ich selbst hab aber eine Ibanez, die deiner sehr ähnlich sieht und bin sehr zufrieden damit (auch, wenn ich inzwischen praktisch nur noch Bass spiele...).

    Ich kann dir aber nur raten, dich mal "vor Ort" in einem Musikladen umzusehen und einige Gitarren in die Hand zu nehmen.

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    Viper2097   
  • Beiträge: 258
  • Sorry für die späte Antwort, aber sitze erst jetzt wieder mal am Computer.

    Zu deinen beiden Gitarren kann ich nur theorethisches beitragen da ich beide noch nicht in der Hand hatte.

    Sowohl Ibanez als auch Schecter sind gute Marken bei denen man nicht enttäuscht werden sollte. Und falls doch, dann ist Thomann sehr kulant bei der Rückgabe. Alternativ wäre es natürlich das beste wenn du selbst hinfahren würdest und sie in der Hand haltest, dann siehst du gleich selbst ob dir eine besser liegt.

    Müsste ich nur am Papier entscheiden, dann würde ich die Ibanez nehmen, da diese im vergleich zur Schecter ein Tremolo und keine fixe Brücke hat. Damit kannst du Dive Bombs und solche Spielerein machen. Klingt anfangs unnötig, kann einem aber schnell mal abgehen. Allerdings ist das bei dieser Ibanez ein schwebendes Tremolo, es ist also schwieriger einzustellen und ein schnelles Umstimmen auf Droped D oder Eb kannst du ganz normal vergessen.

    Ausserdem hat die Ibanez eine HSH Tonabnehmerkonfiguration während die Schecter nur eine HH hat. Auch wieder kein großer Unterschied, aber man hat nunmal einfach mehr Möglichkeiten.

    ICH würde also zur Ibanez greifen da sie mehr Möglichkeiten hat und ich kein Fan von Droped Tunings bin, wenn du aber ein absoluter Anfänger bist und noch nie eine Gitarre ordentlich gestimmt hast und auch mal Dropped Tunings ausprobieren möchtest, dann würde ich dir definitiv zur Schecter raten.

    Ich hoffe das hat dir ein wenig geholfen.

    PS: Nicht vergessen zwei, drei Sätze neue Saiten, ein Plek, einen Gurt, einen Ständer und ein gutes Stimmgerät mitzubestellen!

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    Rohrschacht11   
  • Beiträge: 282
  • Hallo Viper,

    danke für Deine Tipps und Links!

    Dies sind genau die Fragen die ich mir bereits bei meinem ersten Versuch mit einer E-Gitarre warm zu werden gestellt habe.

    Ich hatte damals ein Starter Set vom großen T und nachdem mein Übungsraum vom Nachwuchs okkupiert wurde hatte ich es wieder verkauft und hatte in der Zwischenzeit sehr viel Spaß mit Ukulelen.

    Für meinen zweiten Versuch überlege ich mit einer Akustik oder Westerngitarre mit Tonabnehmer zu starten, damit ich die Lieder später auch mal ohne Verstärker spielen kann.

    Ist das Spiel mit dieser Art Gitarren kompatibel und ist das Spielerlebnis dasselbe?

    Edit:

    Ich würde es vielleicht sogar mit einer Guitarlele mit Tonabnehmer versuchen wollen, habe aber die Vermutung dass es gerade bei schwierigen Griffen unschaffbar schwer wird wegen des stark verkürzten Fretboards.

    Danke für Eure Rückmeldungen.

    Bearbeitet von Rohrschacht11
    Edit

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    daddy_felix   
  • Beiträge: 398
  • Ist das Spiel mit dieser Art Gitarren kompatibel und ist das Spielerlebnis dasselbe?

    Es geht prinzipiell, allerdings kann es zu Problemen bei der Notenerkennung kommen.

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