veteran610 Geschrieben vor 9 Stunden Geschrieben vor 9 Stunden Platin am 05.10.2026 erhalten Schwierigkeit: 3/10 Ich habe alles in einem Durchgang erledigt. Erstmal habe ich den Prolog-Boss besiegt, um sofort den schweren Modus freizuschalten. Sonst müsste man insgesamt zwei Durchgänge machen. Danach habe ich mich Stück für Stück durch die Story- und Geheimmissionen begeben und dabei alle Sammelobjekte mitgenommen. Einen roten Faden ist bei meinem Kollegen "Optinoob" zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=Q2LBaH2BsUs&t=3152s Durch den Cheat-Modus kann man sich unsterblich machen, wodurch die Kämpfe zu einem Kindergeburtstag werden. Für Kunst des Infernos kann man in den Einstellungen das Spieltempo von 100% auf 50% stellen, wodurch auch diese Trophäe einfach zu meistern ist. Wenn es diese Barrierefreiheiten nicht geben würde, dann wäre die Bewertungsskala deutlich höher. ⏰️Zeitdauer: ca. 7 Stunden⏰️ Spielspaß: 7/10 Vorteile: Ninja Gaiden: Ragebound bringt die bekannte Reihe zurück zu ihren 2D-Wurzeln und setzt dabei auf schnelles Action-Platforming, knackige Herausforderungen und einen auffälligen Pixel-Art-Stil. Besonders gelungen ist das Gameplay: Die Steuerung reagiert präzise, die Bewegungen fühlen sich flüssig an und gerade die Kombination aus Kämpfen, Sprüngen und schnellen Angriffen sorgt immer wieder für einen gelungenen Spielfluss. Auch die abwechslungsreich gestalteten Level können überzeugen und bieten neben normalen Gegnern immer wieder neue Hindernisse und kleine Herausforderungen. Ein weiteres Highlight sind die Bosskämpfe, die teilweise richtig fordernd sind, gleichzeitig aber meist fair bleiben und vor allem durch ihre unterschiedlichen Angriffsmuster überzeugen. Optisch macht Ninja Gaiden: Ragebound ebenfalls eine sehr gute Figur. Der Pixel-Art-Look ist detailliert und die Animationen wirken angenehm flüssig. Zusammen mit dem passenden Soundtrack entsteht eine Atmosphäre, die stark an klassische 2D-Actionspiele erinnert, ohne komplett altbacken zu wirken. Auch die zusätzlichen Fähigkeiten und Mechaniken bringen etwas Abwechslung ins Spiel und verhindern, dass sich die Kämpfe ausschließlich auf normales Schlagen und Springen beschränken. Nachteile: Allerdings hat das Spiel auch einige Schwächen. Die Geschichte bleibt eher nebensächlich und kann mit ihrer teilweise ziemlich einfachen Handlung kaum langfristig fesseln. Das ist bei einem Ninja-Gaiden-Spiel zwar nicht unbedingt ungewöhnlich, trotzdem wäre hier etwas mehr Tiefe schön gewesen. Auch die Spielzeit fällt relativ kurz aus, wodurch sich das Abenteuer teilweise so anfühlt, als wäre es vorbei, bevor es richtig losgeht. Einige Abschnitte können sich zudem etwas ziehen und wirken im Vergleich zu den starken Bosskämpfen weniger interessant. Hinzu kommt, dass die Schwierigkeit nicht immer perfekt ausbalanciert wirkt. Während viele Herausforderungen angenehm anspruchsvoll sind, können manche Situationen durch das hektische Geschehen etwas chaotisch wirken. Gerade in solchen Momenten kann ein Fehler schnell frustrierend werden. Gleichzeitig sorgen die vorhandenen Checkpoints dafür, dass das Spiel insgesamt deutlich zugänglicher ist als die ganz alten Teile der Reihe. Fazit: Unterm Strich ist Ninja Gaiden: Ragebound ein gutes 2D-Actionspiel, das vor allem mit seinem schnellen Gameplay, den starken Bosskämpfen, der gelungenen Pixelgrafik und dem nostalgischen Charme punktet. Die kurze Spielzeit, die eher belanglose Story und einige unausgereifte beziehungsweise hektische Passagen verhindern jedoch eine noch höhere Wertung. Wer klassische Action-Platformer mag und eine Herausforderung sucht, bekommt hier trotzdem ein unterhaltsames Abenteuer geboten. Bei Fragen könnt ihr mich gerne jederzeit anschreiben oder adden: veteran610_ Zitieren
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