veteran610 Geschrieben vor 3 Stunden Geschrieben vor 3 Stunden Platin am 23.01.2026 erhalten Schwierigkeit: 3/10 Bitte nicht mit der PS4-Version verwechseln! Die Trophäenliste ist auf der PS5-Version anders und es gibt auch noch drei zusätzliche DLCs. Ich fange grundsätzlich immer bei den DLCs an und währenddessen hatte ich schon 2/3 der Trophäen aus der Hauptliste freigeschaltet. Somit gibt es bei den meisten Trophäen nicht wirklich viel zu beachten. Diese kommen fast schon von alleine. Ich habe im Hauptspiel stets meine eigene Geschichte erstellt und die einfachsten Einstellungen vorgenommen. Ich habe mit folgenden Charakteren zusammengespielt und dadurch die besten Erfahrungen gemacht: Boris (Er hat 17x freie Slots im Inventar und kann somit sehr viele Gegenstände plündern), Katia (Sie ist sehr gut im Handel und Feilschen), Arica (Sie kann sehr gut schleichen und somit in Gefahrenzonen das Gebiet von Feinden effizient säubern) und Marin (Er ist Handwerker und kann sich somit optimal um den Aufbau der Basis kümmern). Die Trophäe "Tagebuch: Unser Widerstand" kann erspielt werden, indem man die Kriminalitätsrate vor Geschichtsstart auf mittel oder hoch setzt. Dadurch startet zufällig im Laufe des Durchgangs ein Event. Man erkennt das auch am Hintergrundbild der verstrichenen Tage: In diesem Zeitraum muss man die Angreifer erfolgreich in die Flucht schlagen. Man darf sich weder verletzen, noch dürfen Gegenstände aus der Basis geklaut werden. Mehrere Wachen mit Waffen, das Verbarrikadieren der Basis und Verstärken der Haustür führt zum Erfolg dieser Trophäe. Dieses Event geht ca. 5 Tage. Bei der Trophäe "Epilog: Exodus" muss man an den Ort "Hafen" gehen und dort mit dem Charakter "Karel" reden. Dieser bietet euch an, dass er euer Team mit einem Boot aus der Stadt evakuieren kann. Man solle sich das Angebot überlegen und er komme dann irgendwann die Tage zu eurem Lager. Er verlangt für die Evakuierung insgesamt 8x Diamanten, welche fast überall an den Orten gefunden werden können. Man kann ihn aber auch erstmal wegschicken, damit er dann später die Tage nochmal erscheint. Wenn man seine Anforderung erfüllt, dann bereitet er alles vor und meldet sich dann erneut die Tage. Wenn man die Abreise startet erscheint die Trophäe. Ein wichtiger Hinweis noch bei dem DLC "Fading Embers" für die Trophäe: "Epilog: Das volle Programm": Es reicht nicht aus, wenn man sich einfach nur kurz vor Spielende einen separaten Speicherstand erstellt und dann jedes der vier Enden erspielt. Es müssen jeweils vier komplett neue Spieldurchgänge abgeschlossen werden. Ansonsten zählt die Trophäe nicht und man verliert unnötig an Zeit. Im Großen und Ganzen ist es eine recht einfache Platin, sofern man sich mit den Spielmechaniken und Orten auskennt. Ich hatte bereits vor einigen Jahren schon die PS4-Version platiniert, sodass mir das Gameplay bereits vertraut war. Zeitdauer: ca. 44 Stunden (inklusive allen DLCs) Spielspaß: 8/10 Vorteile: Die Final-Cut-Version vereint alle bisherigen Inhalte und erweitert bekannte Schauplätze um neue Details, Ereignisse und Quests. Dadurch wirkt das Spiel vollständiger und erzählerisch dichter als frühere Versionen. Auch technisch wurde es verbessert: Die überarbeitete Grafik, höhere Auflösungen und ein angepasstes Interface sorgen für eine stimmige Präsentation, die die ohnehin bedrückende Atmosphäre noch verstärkt. Musik und Sounddesign unterstreichen das Gefühl von Hoffnungslosigkeit, Angst und ständiger Unsicherheit sehr wirkungsvoll. Zusätzlich sorgt der hohe Wiederspielwert dafür, dass kein Durchgang dem anderen gleicht, da Ereignisse, Charakterkombinationen und Situationen variieren. Nachteile: Gleichzeitig bringt das Spiel aber auch deutliche Schwächen mit sich. Das Gameplay ist bewusst langsam und stark routinenlastig, was auf Dauer monoton wirken kann. Viele Abläufe wiederholen sich, etwa das Sammeln von Ressourcen, das Kochen oder das Reparieren des Unterschlupfs. Besonders für Spieler, die schnelle Erfolgserlebnisse oder actionreiches Gameplay erwarten, kann das ermüdend sein. Auch die Steuerung, vor allem auf Konsolen, wird häufig als umständlich empfunden, da Aktionen nicht immer präzise ausgeführt werden und das Interface gelegentlich unübersichtlich wirkt. Ein weiterer Kritikpunkt ist der schwierige Einstieg. Das Spiel erklärt seine Mechaniken nur sehr sparsam, was Neulinge schnell überfordern kann. Fehler werden kaum verziehen, und ein falscher Entschluss kann früh zum Scheitern führen. Zudem gelten Kampf- und Stealth-Passagen als wenig ausgereift und eher funktional als spaßorientiert. Nicht zuletzt ist die permanente, düstere Grundstimmung für manche Spieler eine Belastung. Das Spiel konfrontiert bewusst mit Leid, Verlust und moralischen Grauzonen, was emotional fordernd sein kann und nicht jedem liegt. Fazit: Insgesamt ist das Game ein eindrucksvolles, künstlerisch wertvolles Spiel, das Krieg aus einer ungewohnten, zivilen Perspektive zeigt und zum Nachdenken anregt. Es richtet sich klar an Spieler, die bereit sind, sich auf eine schwere Thematik, langsames Gameplay und moralische Dilemmata einzulassen. Wer hingegen vor allem Unterhaltung, Action oder Eskapismus sucht, könnte sich von der Härte und Trostlosigkeit des Spiels abgeschreckt fühlen. Bei Fragen könnt ihr mich gerne jederzeit anschreiben oder adden: veteran610_ Zitieren
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