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In Space We Brawl im Test für die PS3: Im Weltraum ist die Hölle los


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SpaceBrawlNewsbild.jpeg.b01cc80f7ec743a761640a95159e54d3.jpegNach einigen Spielen für Smartphones, wagen sich die Entwickler von Forge Reply nun auf die heimischen Konsolen. Mit In Space We Brawl bringen sie einen Twin-Stick-Shooter ins Rennen, der für unterhaltsame Mehrspieler-Weltraumschlachten sorgen soll. Ob das gelingt und was das Spiel sonst noch bietet, erfahrt ihr in unserem Test.

 

Flugtraining mit Hindernissen

Nicht jeder ist zum Astronauten geboren, daher sollte man einen Blick in den Challenge-Modus werfen, der zugleich auch der einzige Einzelspieler-Modus ist. Zuerst erlernt man hier die Steuerung. Mit dem linken Analogstick lenkt man das Schiff, mit dem rechten Analogstick wird gezielt und die Waffen werden mit den hinteren Schultertasten abgefeuert. Mit den vorderen Schultertasten kann man den Schutzschild und Boost aktivieren. Das Ganze ist übersichtlich und gut umgesetzt worden und verspricht einen leichten Einstieg für Neulinge.

 

In den weiteren Herausforderungen werden einem die unterschiedlichen Schlachtschiffe und Waffensysteme nähergebracht und getestet, sowie einige der im Weltall drohenden Gefahren auf den Spieler losgelassen. Alles zu Trainingszwecken, aber mit teilweise knackigem Schwierigkeitsgrad. So muss man den Umgang mit schwarzen Löchern und Sonnenwinden, sowie gefährlichen Aliennestern und explosiven Asteroiden beherrschen, um in den einzelnen Herausforderungen die höchste Einstufung einzustreichen. Nach Abschluss späterer Herausforderungen bekommt man als Belohnung neue Weltraumgefährte und Waffen, die dann im Mehrspielermodus eingesetzt werden können.

 

Farbgewitter

Technisch haben die Entwickler eine gute Kombination aus hübschen grafischen Effekten und flüssigem Spielablauf auf die Beine gestellt. Während die Hintergründe eher unspektakulär gestaltet wurden, geht im Vordergrund die Post ab. Bei bis zu vier Spielern und den im Weltraum lauernden Gefahren, wie aggressiven Aliens und Solarwinden, kann das aber auch etwas unübersichtlich werden. Dennoch sind Asteroiden, die sich durch vorbeifliegende Lasergeschosse färben, eines der nett anzusehenden Details, die In Space We Brawl optisch ansehnlich machen.

 

Wie es sich für ein hektisches Spiel gehört, bekommt der Spieler während der Kämpfe Technomusik auf die Ohren. Leider ist es immer dasselbe Lied, das man zu hören bekommt. Auf eine Sprachausgabe wurde zum größten Teil verzichtet. Es gibt zwar acht skurrile Sprachpakete, die beziehen sich aber nur auf die Nennung der ausgewählten Schlachtschiffe, Waffen oder Schlachtfelder. Dabei hätten die Lehrmeister, die die Aufgaben im Challenge-Modus erklären, eine Stimme vertragen können. Zudem dient das Spiel nur mit der englischen Sprache.

 

Kampf bis zum letzten Schiff!

Mit den Eigenheiten des Spiels vertraut, kann man gut vorbereitet den Multiplayer-Modus stürmen. Am besten tut man das mit bis zu drei Freunden vor dem Fernseher, denn allein guckt man buchstäblich in die Röhre. Man kann nicht online in die Schlacht ziehen und auch nicht gegen computergesteuerte Gegner antreten. Zudem unterscheiden sich die beiden Mehrspielermodi nur gering. Beim Tournament wird eine bestimmte Anzahl an Durchgängen festgelegt, die gespielt werden, während bei der Championship eine vorher bestimmte Punktzahl erreicht werden muss, um den Sieg davon zutragen.

 

Hat man sich für eine Variante entschieden, kann man sich sein Kriegsgefährt zusammenstellen. Zur Wahl stehen 11 Raumschiffe und 11 Waffen, die sich beliebig kombinieren und unterschiedlich steuern lassen. Einige Schiffe sind besonders schnell und wendig, dafür nicht besonders robust. Andere Schiffe sind wahre Panzer, was bei deren Schildkrötentempo auch nicht verkehrt ist. Bei den Waffen kann man auf Schnellfeuerwaffen, Lenkraketen, Flammenwerfer, Laser und mehr zurückgreifen, um Jagd auf die Gegner zu machen. Nun nur noch aus den acht verfügbaren Umgebungen seinen Favoriten auswählen und die Größe des Schlachtfeldes bestimmen, dann kann die Party losgehen.

 

Anfangs kann man sich noch weitgehend ungestört gegenseitig beschießen, doch nach kurzer Zeit mischt sich auch die Umgebung immer stärker ins Geschehen ein. Asteroiden, Schiffswracks und Aliens treiben umher und beschädigen die Schlachtschiffe. Es gibt aber auch goldene Asteroiden, die Power-Ups freilassen, wenn man sie zerstört. Dauert die Schlacht schon eine Weile an, ohne einen Sieger gefunden zu haben, tauchen aggressive Aliens auf und beschießen jedes Schlachtschiff, das in ihrer Nähe ist. Wenn nur noch ein Spieler übrig ist, ist der Kampf beendet und wird ausgewertet. Für Abschüsse, Siege, erfolgreiche Kopfgeldjagden und andere Erfolge, deren Bedingungen nicht einsehbar sind, gibt es die begehrten Punkte, die zum Sieg benötigt werden.

 

Der Trophy-Check

Um alle 18 Trophäen in seine Sammlung aufnehmen zu können, benötigt man vier Gamepads und viel Geduld. Der Großteil der Trophäen besteht lediglich daraus, bestimmte Dinge oft genug auszuführen. 1000 Kämpfe bestreiten, 500.000 Schüsse abgeben oder 2000 Gegner zerlegen. Das ist nicht besonders schwierig, nimmt aber etwas Zeit in Anspruch. Dagegen ist es deutlich komplizierter, sämtliche Herausforderungen auf dem höchsten Rang abzuschließen.
Für schnelle Trophäen zwischendurch ist In Space We Brawl nicht gedacht, an die 100% werden sich wohl nur Fans des Genres wagen.

 

 

Fazit

Die Grundidee von In Space We Brawl verspricht tolle Weltraumschlachten mit Freunden, nur trübt die fehlende Möglichkeit, die Mehrspielermodi gegen den Computer zu spielen, das Gesamtbild. Dadurch geht die Langzeitmotivation schnell flöten und das Spiel wird wohl nur zum Einsatz kommen, wenn gerade ein paar spielwütige Freunde in Reichweite sind. Daran ändern auch die abwechslungsreichen Schiffe und Waffen, sowie die einfach zu erlernende Steuerung leider nichts mehr.

6.5/10

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