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IGNORIERT

Bewertet das Spiel bzw. den Spielspaß


Bewertet das Spiel bzw. den Spielspaß  

106 Stimmen

  1. 1. Bewertet das Spiel bzw. den Spielspaß

    • 1 - sehr schlecht
    • 2 - schlecht
    • 3 - geht so
    • 4 - unterdurchschnittlich
      0
    • 5 - durchschnittlich
    • 6 - ganz gut
    • 7 - gut
    • 8 - sehr gut
    • 9 - überragend
    • 10 - absolut genial
Durchschnittsbewertung: 8.16


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Ich sag´s gleich vorweg: Das Game ist "absolut genial"! Ich bin seit den seligen NES-Zeiten großer Fan der Reihe, hab das erste MGS auf der PSone über die Jahre an die 10x mit Wonne verschlungen, hab den 2er inkl. Raiden wider aller Kritik geliebt, den 3er vergöttert und hab selbst Teil 4 mit seinen zahllosen Fremdschäm-Momenten immer als großen Titel der Serie gesehen. Was KojimaProductions aber als letztes für Konami an den Start schickt, stellt wirklich alles in den Schatten - ich bin von den Japanern zwar einiges gewohnt, damit hab ich aber nicht gerechnet. Jedes Spielelement ist perfekt inszeniert und zu jeder Zeit bis Ende gedacht. Von diesen Spielelementen gibt es dann noch so viele, eine solche Fülle nutzen andere namhafte Entwickler nur über mehrere Teile/Generationen. Während des Spielens von Ground Zeroes hab ich schon gemerkt, dass die Messlatte unglaublich hoch liegt und The Phantom Pain startet quasi nahtlos auf diesem Niveau. Zwischendurch hat mich der Titel dermaßen gefesselt, dass ich die Trophäen komplett aus den Augen verloren habe, das können zuletzt nicht viele Spiele von sich behaupten.

 

Besonders hervorheben möchte ich noch zwei Punkte: Erstens die Story - was über Jahre ausgeklügelt und aufgebaut wurde, ist in meinen Augen sehr stimmig aufgegriffen, finde da hätte man nicht mehr draus machen können und wenn überhaupt, dann erst in einem weiteren Teil in derselben Zeit. Glaube an diesem Punkt der Geschichte haben einige Leute einfach zu viel erwartet, mir hat das Ganze jedenfalls gut gefallen. Zweitens die Technik - mein Timer ist keine 10 Stunden mehr von der 300er Marke entfernt (normale Spielzeit, dutzende Stunden j4f, online - bis jetzt u.a. 130 infiltrierte FOBs, eigene FOB bis Level 3 komplett ausgebaut) und ich hatte nicht einen einzigen Bug, keinen Hänger, Freeze oder irgendwas dergleichen. Das find ich besonders bemerkenswert in Zeiten, in denen Entwickler Fehler noch mit Patches nachreichen (wt?!), oder weil´s so schön war im Sequel gleich nochmal integrieren (0o).

 

Wenn ich überhaupt etwas kritisieren müsste, dann dass die beiden Settings bisschen abwechslungsreicher hätten sein können, eine Prise mehr Innenraum/Häuserkampf hätte auch nicht geschadet. Außerdem wären paar Haupt-Missionen mehr schön gewesen, 30 + die 20 teilweise recycelten haben mich nicht sättigen können. Auch wenn die Nebenmissionen sehr zahlreich und überwiegend gelungen sind, hätte ich trotzdem gerne paar Story-Missionen mehr gespielt. Bosskämpfe waren auch schonmal mehr bzw. hochkarätiger, bewegt sich aber alles noch sehr im grünen Bereich.

 

Lange Rede kurzer Sinn, The Phantom Pain ist wirklich gelungen und eins der besten Games der letzten Zeit - von mir nichts anderes als die 10 von 10, super Spiel! :2thumbsup:

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Ich habe eine 8 gegeben.

Genervt hat mich vor allem immer dieses lange Warten im Helikopter, bis man dann endlich abspringen kann. Weiß nicht, wie viel Zeit alleine dafür draufgegangen ist. Ansonsten ist es ein richtig gelungenes Spiel, das zwar repetitiv ist, dennoch aber nicht langweilig wird.

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Eine 9 von mir. Spiele bislang auch noch nach Platin weiter. Das Schleichsystem finde ich äußerst gelungen, auch wenn ich mittlerweile meistens bequemere Wege wähle. Am Anfang ist das Spiel etwas erschlagend mit den vielen Möglichkeiten, aber mit der Zeit hab ich den Überblick bekommen.

 

Der fehlende Punkt zur 10 kommt daher, weil ich mit der ganzen MGS-Hintergrundgeschichte nicht so viel anfangen kann (ist mir zu aufgeblasen, unübersichtlich und pathetisch).

 

Das bei den 50 Hauptmissionen wohl aus finanziellen Gründen einige Missionen quasi doppelt sind, hat mich nicht so gestört, da durch die neuen Anforderungen immer noch Spielspaß gegeben war. Zu Metal Gear online kann ich nichts sagen, dass habe ich nie ausprobiert. Habe aber letztens zum ersten Mal an einem FOB-Event teilgenommen. Das hat dann schon Spaß gemacht und könnte auch noch für weitere Langzeitmotivation führen.

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Für mich ist das Spiel eine ganz klare 10. Ich hatte es damals zuerst auf der XBOX One gespielt. Habe dort ca. 400 Stunden mit verbracht und jetzt nochmal 178 Stunden auf der PS4 (werde aber jetzt nach der Platin natürlich noch weiterzocken, alleine schon wegen den Entwicklungen etc.). Werde jetzt bei der XBOX die 1000 Gamerscore vollmachen und ich habe auch schon auf dem PC nochmal mit dem Spiel angefangen. Man könnte fast sagen, dass ich "süchtig" nach dem Spiel bin :D

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Für mich leider nur eine 5. Nachdem ich MGS auf der PS1 gefeiert habe, fand ich die Spiele immer top. Bis dann Peace Walker kam. Das hat meinen Geduldsfaden echt fast reißen lassen. Danach habe ich MGS4 auf Platin gebracht. Das war meine bisher langweiligste Platin überhaupt. 8x ein Spiel durchspielen. Ich hätte kotzen können.

 

Der Vollständigkeit halber irgendwann Phantom Pain angefangen (da ja bei PS+). Die ersten 5 Missionen haben mich auch wahnsinnig angefixt. Danach fiel der Spielspaß für mich rapide ab. Die Welt ist viel zu groß und dann passiert da nicht wirklich was. Die Missionen sind so hart repetitiv, da brachte selbst Peace Walker nichts zwecks Abhärtung bei. Was mich am meisten nervte: Man schließt Nebenoperation XY ab. Weil es im Gebiet sonst keine weitere gibt, geht es zurück in den Heli um dann zu sehen, dass die nächste Nebenoperation wieder an exakt selber Stelle stattfindet. WTF??

 

Dann Trophäen, die so dermaßen unnötig sind: Tiere fangen, 300 Gegenstände entwickeln (ich bin in 98 % der Fälle mit immer dem gleichen Equipment in die Missionen), unnötiges Ressourcen Farmen, die Missionsaufgaben (hier insbesondere die Gespräche) etc.

 

Ich bin froh, dass es vorbei ist. Sollte es tatsächlich irgendwann noch mal zu einem MGS-Spiel kommen, werde ich sehr wahrscheinlich einen großen Bogen darum machen..

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Von mir bekommt das Spiel nur eine 7. Wieso?

Im Vergleich  zu den anderen Teilen fehlt mir einfach viel zu viel . Das Open World setting wirkt viel zu aufgesetzt . 

Es gibt meiner Meinung nach nicht einem einzigen interessanten oft der einem zum stealthmäsigen spielen überzeugt. 

Alles ist gleich oder sieht gleich aus . 

Man ist im grunde nur damit beschäftigt immer wieder die gleichen Orte aufzusuchen und per fulton sich die besten Soldaten herauspicken ..

Das Gameplay an sich ist erste Klasse und macht Metal Gear Solid typisch einfach viel Spaß . 

Auch die Inszenierung der Story ist wie immer wieder sehr gut gelungen . 

Selbst nach über 100 Std Spielzeit gab es immer wieder irgendetwas neues was es zu entdecken gab und sei es nur eine versteckte cut scene. 

Das Spiel geizt nicht mit Überraschungen. Auch der Ausbau der Motherbase macht sehr viel Spaß . Hier liegt nur leider der eigentliche Fokus des Spiels.  Mir gefallen die Vorgänger einfach mehr . Ich vermisse Szenarien wie zb aus Metal Gear Solid 2 die Mission mit dem Schiff oder aus Metal Gear Solid 4 einige bestimmte Orte. In allen alten Teilen besucht man halt verschiedene Orte . 

Das tut man im 5. Teil auch .  Allerdings ist keine Basis wirklich spektakulär und man besucht sie immer und immer wieder.

Es ist auch einfach viel  zu einfach alle Soldaten einfach nur per fulton herauszuholen. 

Würde MGS5 sich mehr an Teil 4 orientieren wäre es sicherlich eine 10 geworden .  Das aufgesetzte Open World setting mit zwei viel zu großen Spielwelten nervt auf Dauer einfach nur.

 

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7 - gut.

Definitiv der schwächste Teil der Spielereihe (finde ich persönlich schlechter als Portable Ops).

 

Zu wenig Abwechslung bei den Missionstypen, die Tapes nerven als Storytelling Device und die Story selbst ist sogar für MGS Verhältnisse schwach.

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Aus Zeitgründen kam ich eigentlich kaum noch dazu einen Beitrag zum Spielspaß von Spielen zu hinterlassen, aber in diesem Fall musste ich einfach eine Ausnahme machen. Vermutlich ist es bei einem alten Game, das aufgrund des Namens sicher schon sehr viele mal eingeworfen haben, sowieso schon zu spät. Aber falls es doch noch jemand in der Bibliothek liegen hat und mit dem Gedanken spielt es zu probieren, dann fasse ich den Teil einfach mal kurz zusammen. Denn dieser Beitrag ist als ernst gemeinte WARNUNG zu verstehen.

 

Metal Gear Solid V bietet zwei große tote Open World Areale an. Davon ist eines der beiden eine Art Open World Schlauchlevel, das andere ist ganz erträglich. Beide Areale bestehen aus Natur und Außenposten. Unter Natur sind Pflanzen und Steine zu verstehen. Hin und wieder steht auch mal ein Tier herum. Von den ganzen Tieren die man für 100% sammeln muss, sieht man aber nur einen Bruchteil, die meisten werden nur als Bilder aus dem Fangkäfig gezogen. Auf diesen beiden Open World Areale finden fast alle 50 Missionen und 159 Nebenmissionen statt. Als drittes, aber völlig nutzloses Areal [es gibt ganz wenige (Schießbuden)missionen dort], gibt es noch die Motherbase, die man wie in Peace Walker ausbauen kann. Unter Ausbau darf man jetzt aber nicht verstehen, dass man das irgendwie individuell anlegen darf. Neinnein. Nur die Farbe dieser Motherbase ist individuell einstellbar. Trotzdem (um die Spielzeit noch weiter in die Länge zu ziehen), wird man regelmäßig damit zwangsbeglückt nach manchen Missionen zurück auf diese Motherbase verfrachtet zu werden, nur um wieder einen Heli zu rufen und sich wieder eine Helisequenz anzusehen. Eigentlich muss ich mich sogar korrigieren. Nicht die beiden Open World Areale sind die Locations wo man die meiste Zeit verbringt, sondern der Heli. Wer also schon immer gerne Stunden damit verbringen möchte nicht vorspulbare Heli Lande- oder Startsequenzen zu betrachten, der ist bei MGSV genau am richtigen Ort. Und wenn man dann noch immer nicht genug Heli hat, dann darf man auch stundenlang Statistiken und Listen in diesem Heli durchforsten. Schließlich muss eine Motherbase auch geleitet werden. Die ganzen austauschbaren Soldaten, die man hobbymäßig schon entführt müssen natürlich regelmäßig gefeuert werden, damit Platz für neue entführte Soldaten vorhanden wird, die man dann auch wieder feuern darf. Wer also schon immer gern mal Donald Trump spielen wollte und eine Sucht für das Feuern von Personal entwickelt hat, der ist hier auch an der richtigen Stelle. Weitere Listenarbeit gibts natürlich in der Forschungsabteilung. Hier gibt hunderte von Waffen, Varianten von Waffen, Ausrüstung, Rüstung und viele viele viel andere Dinge...die man zu 95% nicht braucht. Trotzdem kann man sie entwickeln und darf wie bei einem guten Mobilespiel oft Stunden oder sogar Tage lang warten bis die Ausrüstung endlich fertig ist. Und dann endlich hat man sie und bemerkt dass es noch eine Stufe höher gibt und noch eine Stufe höher gibt und dass die höheren Stufen so lange dauern und so viele Ressourcen kosten, dass man sofort weiß das werde ich nie und nimmer freispielen können. Aber das ist sowieso irrelevant weil man die meiste Ausrüstung sowieso nicht braucht. 

Die Missionsqualität variiert zwischen Nebenmissionen und Nebenmissionen mit verbaler Begleitung. So muss man zum Beispiel immer wieder in die selben Basen eindringen und jemanden rausholen, oder etwas zerstören oder zwei Leute rausholen oder zwei Sachen zerstören oder drei Leute rausholen usw... der Kreativität schien hier keine Grenze gesetzt worden zu sein. Und natürlich gibt es vor jeder Mission den Hinweis, dass diese Mission von Hideo Kojima höchstpersönlich stammte und im Abspann jeder Mission wird er natürlich auch noch er erwähnt. Und von wem das alles ist, nämlich Konami, wird einem auch nach jeder Mission aufs Auge gedrückt. Endlich ein Spiel was nach jeder Mission Credits hat. Also für Leute die gerne einfallslose Nebenmissionen im Gewand einer Hauptmission spielen wollen und nicht genug von Credits haben können...die sind hier auch richtig aufgehoben. Zu den Nebenmissionen brauche ich nicht viel sagen, weil die sind wie die Hauptmissionen ohne, dass einem eine Stimme ins Ohr flüstert. Natürlich müssen sich solche Nebenmissionen ja bis ins unerträgliche ziehen. Schließlich gibts ja nichts lustigeres auf der Welt als stumpf auf einer toten Map von A nach B zu laufen. Und das immer und immer wieder. Weil neue Missionen schalten sich erst frei wenn man die vorherigen gemacht hat.

Zur Story, für die ja Metal Gear bekannt ist,... es gibt sie hier nicht. Oder sie ist zumindest im "fertigen" Spiel nicht fertig. Plötzlich kommt ein Twist, der keiner ist (zumindest nicht für Leute die alle Folgen von "24" auf English gesehen haben und Kiefer Sutherlands Stimme auf 10km Entfernung ausmachen können) und es ist vorbei. Was mit ELi(quid), Psycho Mantis und Sahantropopolus (oder wie das Ding auch immer heißt) passiert... keine Ahnung. Dafür haben wir jetzt endlich eine Ahnung davon wen wir in Metal Gear 1 gekillt haben (wonach eigentlich keiner gefragt hat). Revolver Ocelot wird hier zum Erklärbär degradiert und Miller ist einfach nur ein Ar*****ch. Quiet ist stumm. Venom Snake ist halbstumm (und liefert sich mit dem Bösewicht ein 5 minütiges "Stare"-Duell). Code Talker redet viel und sagt nichts (außer: "something, something, something...vocal cord parasite...something, something, something...turn male into female...) 

 

Kurz zusammengefasst... Was bringt Grafik, gutes Waffenhandling und funktionierendes Schleichsystem, wenn alles rund herum einfach nur langweilig ist... Was bringt haufenweise Inhalt, wenn der Inhalt wie Arbeit rüberkommt und keinen Spaß macht. Um Platin zu bekommen kann man so mit 150-180h Spielzeit rechnen und das ist verdammt viel. Leider rutscht die Zeit nicht so dahin, wie Venom Snake, der auf einen Stein klettern will.

Seit Aliens Colonial Marines habe ich diese Wertung nicht mehr vergeben. Aber Metal Gear Solid V verdient sie: 2/10     

 

Bearbeitet von MvHoeller
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Das Spiel ist eine Sensation! Von mir eine 9.5/10  (10 vergebe ich nicht, weil das wäre perfekt und nichts ist perfekt)

 

Es war mein ersten Metal Gear und deswegen fehlt mir der Vergleich zu den anderen Teilen. Ich spiele es seit 4 Jahren, immer wieder, mehr oder weniger regelmässig. Hab mich vor kurzem entschieden, das Game zu platinieren. Und ich werde auch nicht aufhören, denn MGS V bietet Spielspass ohne Grenzen.

 

Z.B. die 4 Begleiter, nehen wir mal D-Horse, das Pferd. Wenn ich das auf die Strasse kacken lasse (kein Witz, den Befehl kann ich geben), dann rutscht das nächste feindliche Fahrzeug drauf aus und ab in den Graben. :D Oder D-Dog (DD): rüstet ihm den Betäugungsanzug aus und ergötzt euch daran, wie er die Feinde auf Kommando mit Elektro-Schocks ausser Gefecht setzt. :D Das könnt ihr natürlich auch selber machen, in dem ihr die Betäubungsprothese entwickelt und damit sämtliche Feinde im näheren Umkreis in den Tiefschlaf schickt. Habt ihr D-Dog das taktische Mäntelchen angezogen, könnt ihr ihn nun losschicken und die brauchbaren Gegner per Fulton (Ballon) herausholen lassen. Und natürlch die äusserst attraktiv gebaute Quiet... (die Sexismus-Debatte zu diesem Spiel füllt mittlerweile Bibliotheken). Sie klärt für euch auf, gibt euch Deckung, tötet oder betäubt. Ein Genuss, mit dem Mädel im Hubschrauber zu sitzen und schnell das Personal zu checken, Unruhestifter und Grossmäuler rauszuschmeissen, damit die Moral und die Leistung der Einheit besser wird. Und dann wäre da noch D-Walker, die Allzweckmaschine. Die ist Fahrzeug, Aufklärer, Nah- und Fernkämpfer gleichzeitig. Ihr könnt das sogar soweit treiben, dass ihr ihn allein in den Kampf schickt.

 

Wenn ihr zulange nicht auf die Motherbase zurückkehrt, werden Fliegen euren unhygienischen Körper umschwirren. :D Bei Ankunft werdet ihr explizit darauf hingewiesen, dass ihr stinkt! Wenn ihr alles richtig gemacht habt, erwartet euch Quiet zum gemeinsamen Duschen. :D Das ist nur eins der unzähligen Eastereggs.

 

Unbedingt zu erwähnen ist der Karton. Ein sehr nützliches und witzgiges Hilfsmittel, der je nach Entwicklungssufe sogar bis zu einem gewissen Grad kugelsicher ist. Mit dem richtigen Design ist er die perfekte Tarnung und ihr könnt euch hervorragend anschleichen.Ihr könnt euch auch mit dem Ding als Paket per Lieferdienst zu einem anderen Punkt transportieren lassen. :smilielol5: in anderen Spielen heisst das Schnellreise. Odert aber auch einen Hügel runterrutschen statt zu laufen. Oder noch besser, klebt euch ein Foto eines Playmates auf den Karton und nähert euch den Feinden. Sobald sie euch erblicken und das Foto sehen, lassen sie vor lauter Freude die Waffen fallen. xD Es geht natürlich auch militärischer: klebt euch einen Offizier auf den Karton und die Gegner werden vor euch salutieren.

 

Achja, Story und Handlung gibt's natürlich auch. Werde natürlich nicht spoilern. Die Thematik "Kndersoldaten" wird angesprochen und lässt einen nachdenklich werden. Gezüchtete Parasiten als biologische Waffe... Das brutale und unkontrollierbare Vorgehen von privaten Militärunternehmen in Afrika... Ja, es gibt durchaus ernste Seiten in dem Spiel. Insgesamt sind 50 Missionen und 157 Nebenmissionen zu erledigen. Dafür gibt es zwei Operationsgebiete: Afghanistan und Zentralafrika. Ein Teil der Missionen sind Wiederholungen als "Extrem-Version" (hoher Schwierigkeitsgrad),  "Überlebensversion" (ihr werdet ohne Waffen abgesetzt) oder "Schleichversion" (ohne Entdeckung). Ja, das Spiel ist zu einem gewissen Teil repetitiv aber wer immer mit denselben Waffen und auf die selbe Weise spielt, ist selber schuld. Ihr habt ein unglaubliches Arsenal an Haupt-, Neben, Unterstützungswaffen, Gegenständen und Werkzeugen, dass ihr jede Mission 10 mal spielen könnt, ohne euch zu wiederholen. Die Möglichkeiten sind unendlich! Etwas nervig sind die Einblendungen der Credits nach jeder Hauptmission. Aber ja nu, die paar Sekunden kann man verschmerzen.

 

Last but not least sind da noch die FOB-Missionen, die ungefähr nach der Hälfte des Spiels freigeschaltet werden. Ein ganz eigener Spass... ihr klaut euren Gegenern Ressourcen und Personal und pusht damit den Ausbau und die Entwicklung eurer eigenen FOB, aber lasst euch nicht entdecken. Der Bestohlene kann sich sonst auf die gleiche Art rächen. Seid ihr im Spiel und eure FOB wird angegriffen, bekommt ihr eine Meldung und könnt sofort selbst die Verteidigung übernehmen, PvP. Ein Riesengaudi! :D

 

Fazit: Alles, was ich hier geschrieben habe, ist nur ein Bruchteil dessen, was das Spiel zu bieten hat. Ein geniales Werk eines etwas selbstverliebten Hideo Kojima

 

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Ich habe mit 10 bewertet. Ich habe mich am Anfang schwer getan weil es mich förmlich erschlagen hat mit den Möglichkeiten, die das Spiel bietet. Aber mit der Zeit bin ich immer besser reingekommen und habe es geliebt. Es ist für mich eines der besten Spiele, die ich je gespielt habe. Es ist an einigen Punkten repetitiv, aber auch sehr motivierend weiter zu machen, neues zu entdecken und seine Ausrüstung zu verbessern. Ich liebe Stealth-Spiele. Ich hoffe darauf, dass vielleicht die älteren Titel der Reihe neu aufgelegt werden und ich sie noch(mal) spielen kann. Einfach toll.

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