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Master Kenobi

The Secret Of Monkey Island Special Edition Test

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The Secret Of Monkey Island Special Edition Test

 

Entwickler: LucasArts | Publisher: LucasArts | Plattform: PS3, Xbox 360, PC, Mac

Genre: Adventure | Preis: 9,99€ / 9,49 € / 11,99 € / 7,99 € [stand: Oktober 2014] | Erschienen am: 23.06.2010

 

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Möge die Macht mit euch sein...

 

George Lucas, der Erfinder von "Star Wars", gründete 1982 LucasArts, um seinen Science Fiction Träume für jeden interaktiv erfahrbar zu machen. LucasArts war für eine grosse Zeit die Wiege der PC Games mit Spielen, die seine Filme zu einer neuen digitalen Dimension erhoben, wie z.B. das geniale "Indiana Jones And The Fate Of Atlantis" und das spektakuläre "Star Wars: Rebel Assault" - und vor allem aber auch völlig neuen innovativen, comichaft-surrealen Abenteuern wie "Day Of The Tentacle", "Sam and Max" und vor allem "The Secret Of Monkey Island", von dem mittlerweile vor ein paar Jahren bereits der fünfte Teil erschienen ist.

 

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Eine Insel, tief in der Karibik...

 

...namens Melee Island ist der Schauplatz für die Abenteuer von Guybrush Threepwood, einem trotteligen Grünschnabel, der es den harten Piraten der Insel gleichtun will und dem von dessem Rat drei Prüfungen auferlegt werden: einen Schatz zu heben, das Idol der vielen Hände zu finden und den Schwertmeister zu besiegen. Beim Bewältigen seiner Aufgabe trifft er Elaine, die Gouverneurin der Insel, die es ihm angetan hat, obwohl er bei seinem ersten holprigen Aufeinandertreffen mit ihr kaum ein vernünftiges Wort herausbringt. Als sie dann vom Geisterpiraten Le Chuck entführt wird, gilt es für Guybrush, ein Schiff aufzutreiben, eine Crew zusammenzubringen und Segel nach Monkey Island zu setzen, das den Schauplatz für den zweiten Teil des Spiels bildet.

 

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Benutze Gamepad mit PS3...

 

Jeder der das Spiel aus den 90ern kennt, weiss dass es nicht unbedingt nur logisches Denken zum Lösen der Rätsel braucht, sondern auch ein gewisses Verständnis des absurden Humors, der bei diesem Game hinter jeder noch so unscheinbaren Ecke lauert. Es gibt genau neun Aktionen, die man ausführen kann: Anschauen, Benutzen, Reden, Öffnen, Schliessen, Ziehen, Schieben, Geben und Nehmen, die sehr einfach mit L2 und Steuerkreuz aufgerufen werden können. Alle Sachen, die man einsammelt, können mit R2 aufgerufen werden, das sogenannte Inventar, in dem auch Sachen untereinander kombiniert werden können. Es können wahlweise der linke oder der rechte Analogstick zur Steuerung des Zeigers benutzt werden, die Steuerung geht nach kurzer Eingewöhnungszeit glücklicherweise erstaunlich leicht von der Hand.

 

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Probieren geht über Studieren...

 

Die Palette an möglichen Emotionen, die das Spiel hervorrufen kann, reicht von entrückter Verzückung ob der schönen Inselamtmosphäre über wachsender Verzweiflung an den absurd-unlogischen Rätseln bis hin zu unkontrollierten Wutausbrüchen, nachdem man zum fünzigten Mal die gleiche Sache ausprobiert hat. Ich bin mir sicher, dass selbst Schachweltmeister, bis zum Erreichen der zweiten Insel so ihre liebe Mühe hatten, denn man schleppt mit der Zeit eine ziemlich unübersehbare Ansammlung an scheinbar bemerkenswert nutzlosen Gegenständen, wie ein Gummihuhn, eine Packung Frühstücksflocken sowie einen Schieferstein mit sich herum, die sich allerdings im Gegensatz zu dem funktionalen Besitz wie Kompass oder Fernrohr als äusserst hilfreich erweisen. Bevor dann doch mit einem Auge zur Komplettlösung schielt, die übrigens Anfang der 90er aufgrund nicht vorhandenen Internets gleichbedeutend mit einem Gang zum Zeitschriftenhändler war, sollte man einfach jeden Gegenstand miteinander benutzen und jede Redeoption ausprobieren, da sonst viel von der Magie des Spiels verlorengeht.

 

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Die Legende ist zurück...

 

Abgesehen vom absurd hohen Schwierigkeitsgrad der durch das neue Tippsystem glücklicherweise entschärft wird, ist die Rückkehr nach Monkey Island einfach atemberaubend, wobei vor allem die Grafik herauszuheben ist, die von Meisterhand neu gerendert wurde - dabei haben sich die Macher von LucasArts die Freiheit genommen, bei der Bildgestaltung nicht alles originalgetreu zu übernehmen, sondern ihrer Kreativität einfach freien Lauf gelassen. Die Steuerung per Gamepad am Flatscreen ist bemerkenswert komfortabel im Vergleich zum Zocken an Stuhl und Schreibtisch, jedoch fehlt aufgrund der 8 möglichen Steuerkreuzbelegungen das Anschauen, wozu man dann die L2-Taste bemühen muss. Die Musik von Michael Land ist der grösste Pluspunkt des Spiels, der Sound ist verträumt-jazzig, märchenhaft originell und passt sich vor allem einmalig filmreif an jede Situation an, so dass sie praktisch schon fast eigenständig eine Geschichte erzählt.

 

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Fazit:

 

Monkey Island ist zurück, und dass besser und interessanter denn je - die Full-HD Grafik ist wie von LucasArts gewohnt einmalig durchkomponiert, wobei sie komischerweise nicht den ganzen Bildschirm ausfüllt. Die neu gemasterte Original-Musik, die von Live-Instrumenten eingespielt wurde sowie die atmosphärische Soundkulisse in Dolby Digital sind das Nonplusultra des Spiels, eine einmalige Erfahrung für jeden audiophilen Gamer. Kritikpunkte sind die nicht synchronisierte englische Sprachausgabe und die etwas ungünstige Belegung des Steuerkreuzes, was allerdings durch einen jederzeit zuschaltbaren Classic-Modus, jede Menge Boni und einfallsreicher Trophäenunterstützung wieder aufgewogen wird. Was gibt es sonst noch zu sagen, ausser dass dieses Spiel einfach jeder Gamer, der etwas mit Adventures anfangen kann, gespielt haben muss - ein brilliantes Videospielkunstwerk, selbstironisch, fordernd, intensiv, märchenhaft verträumt und einfach sensationell originell.

 

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Wertung:

 

Grafik: 10/10

Sound: 10/10

Musik: 11/10

Gameplay: 9/10

Umfang: 8/10

Spielspass: 9/10

 

Gesamt: 10/10

 

Hier ein Trailer mit Musik von Graeme Revell und John Powell:

 

Dailymotion - The Secret Of Monkey Island Trailer

 

The Secret Of Monkey Island Classic Screenshots:

 

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by Master Kenobi

 

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