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Kumbao

Lootboxen - Jetzt schaltet sich auch die deutsche Politik ein

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Kumbao   

Die Debatte um Lootboxen reisst nicht ab. Prinzipiell dürfte es EA freuen, wenn eines ihrer Spiele relevant ist und viel diskutiert wird. Weniger freuen dürfte sich EA allerdings um die Ausrichtung und den allgemeinen Tenor der Diskussionen. Hat man mit der Implementierung von Lootboxen in SW Battlefront 2 in ein ziemliches Hornissennest gestochen und sich nicht nur den Unmut der eigenen Kunden auf sich gezogen, sondern auch den einiger hochrangiger Politiker. Nach Belgien und Hawaii zieht nun auch die deutsche Politik nach. Eine Allianz aus Freie Wählerpartei, SPD und CSU hat einen Eilantrag gestellt, der Spielen mit Lootboxen den Verkauf an Minderjährige verbieten soll. Dieser wurde zwar abgelehnt, Dringlichkeitsanträge wurden jedoch durchgewunken.

 

Zwar wissen wir alle, wie tief Lobbyismus in Deutschland verankert ist, doch allein die Tatsache das diskutiert wird, ist ein erster, wichtiger Schritt.

 

Quelle: 4Players

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Tim1987   

Mir fällt es da etwas schwer, das als Glücksspiel zu betrachten, da es nichts greifbares zu gewinnen gibt. Es erinnert mich etwas an Magic-Karten, mit denen ich früher gespielt habe. ( Oder Yu-gi-oh oder Pokemon usw) Da hat man die Karten auch in versiegelten Tüten gekauft ohne vorher zu wissen, was da genau drin ist. Ist das dann auch Glücksspiel?

 

Wenn es aber hilft, die Ingame-Käufe loszuwerden, soll mir der Weg recht sein. (Politisches Denken hallo)

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Romeo   

Wie es letztendlich genannt wird, ist denke ich zunächst mal nicht so wichtig. Problem ist da wohl eher, dass man sich in den Ruin looten kann. Vor allem junge Leute. Deswegen ja auch der Gedanke an ein Verbot.

Ich hab auch schon daran gedacht, als es mit der Diskussion um Lootboxen losging. Dachte mir, irgendwann wird bestimmt jemand mit der Idee kommen, solche Spiele Jugendlichen nicht oder schwer zugänglich zu machen.

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Kumbao   
8 hours ago, tw0lee said:

Nun gut RDR wird vermutlich eh ab 18 sein?!

 

:surprised:

Was aber immer noch nur eine freiwillige Verpflichtung Seitens Hersteller und Verkäufer ist. Es müssen halt Instanzen geschaffen werden, die die Zugänglichkeit solcher Titel (und der damit verbundenen Transaktionen) für Kinder und Jugendliche maximal erschweren. Weiter sollte man für eine klare Kommunikation sorgen, die den Kunden schon vorab darüber informiert, dass weitere Kosten entstehen, wenn man Konkurrenzfähig bleiben will. Ausserdem finde ich es bedenklich, innerhalb des Spieles selbst schon mit Downloadinhalten zu werben, denn so werden nochmal zusätzliche Anreize geschaffen.

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Tim1987   
vor einer Stunde schrieb Kumbao:

Was aber immer noch nur eine freiwillige Verpflichtung Seitens Hersteller und Verkäufer ist. Es müssen halt Instanzen geschaffen werden, die die Zugänglichkeit solcher Titel (und der damit verbundenen Transaktionen) für Kinder und Jugendliche maximal erschweren. Weiter sollte man für eine klare Kommunikation sorgen, die den Kunden schon vorab darüber informiert, dass weitere Kosten entstehen, wenn man Konkurrenzfähig bleiben will. Ausserdem finde ich es bedenklich, innerhalb des Spieles selbst schon mit Downloadinhalten zu werben, denn so werden nochmal zusätzliche Anreize geschaffen.

 

Konkurrenzfähig ist wohl das Stichwort. Was wird wohl passieren, wenn Lootboxen in Deutschland verboten wird und deutsche Gamer bermerken, dass sie von jenen anderer Nationen abgehängt werden?

 

Was schlägst du vor, wie man den Zugabg weiter erschweren kann? Verkauf von ab-18-Ware an Minderjährige ist schon illegal und in vielen wenn nicht allen Geschäften mit einer fristlosen Kündigung verbunden.

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Kumbao   
1 hour ago, Tim1987 said:

 

Konkurrenzfähig ist wohl das Stichwort. Was wird wohl passieren, wenn Lootboxen in Deutschland verboten wird und deutsche Gamer bermerken, dass sie von jenen anderer Nationen abgehängt werden?

 

Was schlägst du vor, wie man den Zugabg weiter erschweren kann? Verkauf von ab-18-Ware an Minderjährige ist schon illegal und in vielen wenn nicht allen Geschäften mit einer fristlosen Kündigung verbunden.

Die Zahlung von Mikrotransaktionen an eine Kreditkarte zu koppeln könnte eine Möglichkeit sein.

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lucksi   
vor 14 Stunden schrieb Tim1987:

 

Konkurrenzfähig ist wohl das Stichwort. Was wird wohl passieren, wenn Lootboxen in Deutschland verboten wird und deutsche Gamer bermerken, dass sie von jenen anderer Nationen abgehängt werden?

 

Was schlägst du vor, wie man den Zugabg weiter erschweren kann? Verkauf von ab-18-Ware an Minderjährige ist schon illegal und in vielen wenn nicht allen Geschäften mit einer fristlosen Kündigung verbunden.

Da wir ja hier in Deutschland gerne übers Ziel hinausschiessen bei allem was mit Computer zu tun hat (erklär mir mal jemand warum ich hochprozentigen Alkohol immer ohne Probleme und ohne Prüfung auf Amazon bestellen kann weil ich vor Jahren mal meine Ausweisdaten eingegeben habe und das Paket kann an jeden ausgehändigt werden, aber jeder USK18 Artikel muß mit dem teuren Spezialversand verschickt werden und nur eigenhändige Übergabe mit Ausweisprüfung; was ist schädlicher wenn das nem Kind in die Hände kommt?) da wird das wohl darauf hinauslaufen, das Du per Webcam überprüft wirst wenn Du was kaufst. Entweder Retina Scan oder Du mußt das Gesicht und Deinen Ausweis daneben live von nem Mitarbeiter überprüfen lassen...

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Belian   
vor 17 Stunden schrieb Kumbao:

Die Zahlung von Mikrotransaktionen an eine Kreditkarte zu koppeln könnte eine Möglichkeit sein.

Das finde ich doof. Es gibt sooo viele Sachen, die man nur mit Kreditkarte bezahlen konnte, da ist man echt der gearschte, wenn man keine hat und sich auch keine anschaffen will. Ein Glück, dass es Paypal gibt, womit man das in den meisten Fällen umgehen kann.

 

Schade, dass für alles dauernd Verbote hermüssen und die Menschen offenbar nicht mehr selbst in der Lage sind nachzudenken. So würde sich die ganze Diskussion erübrigen, aber eine solche Welt bleibt wohl leider Wunschdenken :nonod:

Ich für meinen Teil werde weiterhin auf Mikrotransaktionen verzichten und zur Not eben ein paar besondere Spieleinhalte nie zu gesicht bekommen. Die Gamingwelt hat sich leider ziemlich verändert :/ "Früher war alles besser :opa: "

 

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Kumbao   
50 minutes ago, Belian said:

Das finde ich doof. Es gibt sooo viele Sachen, die man nur mit Kreditkarte bezahlen konnte, da ist man echt der gearschte, wenn man keine hat und sich auch keine anschaffen will. Ein Glück, dass es Paypal gibt, womit man das in den meisten Fällen umgehen kann.

 

Schade, dass für alles dauernd Verbote hermüssen und die Menschen offenbar nicht mehr selbst in der Lage sind nachzudenken. So würde sich die ganze Diskussion erübrigen, aber eine solche Welt bleibt wohl leider Wunschdenken :nonod:

Ich für meinen Teil werde weiterhin auf Mikrotransaktionen verzichten und zur Not eben ein paar besondere Spieleinhalte nie zu gesicht bekommen. Die Gamingwelt hat sich leider ziemlich verändert :/ "Früher war alles besser :opa: "

 

Wir reden hier von Kindern und Jugendlichen, die mit perfiden Tricks von Marketingexperten zur Kasse gebeten werden. Da kannst Du nicht ernsthaft mit "nicht in der Lage selbst nachzudenken" argumentieren.

 

Weiter finde ich es etwas widersprüchlich auf der einen Seite gegen eine Kreditkartenlösung zu sein, weil Du keine hast, aber dann zu sagen, dass Du eh keine MTs nutzen willst.

Bearbeitet von Kumbao

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Belian   

Also ich weiß nicht wie das bei dir war, aber ich konnte auch als Kind dank meiner Eltern bereits mit Geld umgehen und hab mir nicht jeden Müll im Internet gekauft, den ich sofort gesehen hab. Eine gewisse kritische Haltung darf man auch von Kindern und Jugendlichen erwarten. Bei kleineren Kindern sieht es natürlich etwas anders auch, da stehen aber auch die Eltern umso mehr in der Pflicht aufzupassen.

 

Naja, DLCs würd ich schon gern noch kaufen können. Bei der Kreditkarte geht es mir mehr ums allgemeine, weil dann Leute ohne Kreditkarte ausgeschlossen werden. Ich weiß wie nervig das sein kann.

 

 

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Kumbao   

Nee, is klar. Du warst als Kind schon ein halber Bänker und konntest nicht nur super mit Geld umgehen, sondern warst auch schon so abeklärt, das Du gar nicht erst auf irgendwelche Manipulationen reingefallen wärst. Du schwimmst bestimmt mittlerweile im Geld. :cutegrin:

 

Und das es Dir bei den DLC nur um die Allgemeinheit ginge kaufe ich Dir ebenso wenig ab.

Bearbeitet von Kumbao

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Tim1987   
vor 1 Stunde schrieb Kumbao:

Nee, is klar. Du warst als Kind schon ein halber Bänker und konntest nicht nur super mit Geld umgehen, sondern warst auch schon so abeklärt, das Du gar nicht erst auf irgendwelche Manipulationen reingefallen wärst. Du schwimmst bestimmt mittlerweile im Geld. :cutegrin:

 

Und das es Dir bei den DLC nur um die Allgemeinheit ginge kaufe ich Dir ebenso wenig ab.

 

Ich weiß ja nicht, wie es bei Belian ist, aber ich habe mich noch nie verschuldet. Vielleicht liegt es daran, dass meine Eltern mir mit Taschengeld und Geschenken die richtige Menge gegeben haben, dass ich keine Dummheiten aus Neid bzw Gier begangen habe, vielleicht habe ich ein ausreichend hohes Verantwortungsgefühl in den Genen, genau kann ich das jetzt auch nicht sagen...

 

Sieh dir Welt doch mal mit folgendem Hintergedanken an: Wo wollen die Firmen, dass ihre Kunden verantwortungsbewusst sind? Sendersuche im Fernsehen, Internetsuchmaschinen, Wikipedia als Lexikon, selbstfahrende Autos... der beste Kunde ist der, der nicht lange nachdenkt.

Es ist die Pflicht der Eltern, ihren Kindern zu helfen und wenn die das nicht schaffen, muss halt der Staat ran.

 

Ich glaube, das Problem bei Lootboxen ist nicht, dass sie es überhaupt tun, sondern dass sie nicht wissen, wann Schluss ist.

Meine Idee wäre ja, FSK-Spiele wie Handys zu registrieren, sodass es einen klaren Verantwortlichen gibt, sollte es in zu junge Hände fallen. Wenn ein Vater seinem Kind dann so ein Spiel schenkt, ist es sein Problem, wenn zu viel gelootet wird, bzw er wird dafür bestraft, dass er überhaupt zugelassen hat, dass das Kind lootet.

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Kumbao   
14 hours ago, Tim1987 said:

 

Ich weiß ja nicht, wie es bei Belian ist, aber ich habe mich noch nie verschuldet. Vielleicht liegt es daran, dass meine Eltern mir mit Taschengeld und Geschenken die richtige Menge gegeben haben, dass ich keine Dummheiten aus Neid bzw Gier begangen habe, vielleicht habe ich ein ausreichend hohes Verantwortungsgefühl in den Genen, genau kann ich das jetzt auch nicht sagen...

 

Es geht nicht darum, ob jemand gut mit Geld umgehen kann. Sondern um gezielte Manipulationen Seitens der Firmen. Natürlich zielen sie hier primär auf die Schwächsten, um ihnen dann so viel Geld wie möglich abzuziehen. Hier dann aber mit "selbst Schuld" zu argumentieren finde ich an Zynismus und Kaltschnäuzigkeit kaum noch zu überbieten. 

 

Quote

 

Sieh dir Welt doch mal mit folgendem Hintergedanken an: Wo wollen die Firmen, dass ihre Kunden verantwortungsbewusst sind? Sendersuche im Fernsehen, Internetsuchmaschinen, Wikipedia als Lexikon, selbstfahrende Autos... der beste Kunde ist der, der nicht lange nachdenkt.

Es ist die Pflicht der Eltern, ihren Kindern zu helfen und wenn die das nicht schaffen, muss halt der Staat ran.

 

Und Eltern um Allgemeinen sollen ihre Kinder also jederzeit gegen gewaltige Apparate schützen können? Hast Du Kindet? Du scheinst mir hier die Möglichkeiten der Eltern etwas falsch einzuschätzen. Zumal es hier eben nicht um das gefestigte, gutverdienende Elternpaar geht, sondern um die Schwächsten in der Kette, die man als gut funktionierende Sozialgemeinschaft nicht alleine lassen und den Wölfen zum Frass vorwerfen sollte. Ich kann immer noch nicht fassen, dass hier immer noch zum Schutz solcher Unternehmen und Praktiken argumentiert wird. Dann kann man auch gleich noch Drogendealer und Loverboys mitnehmen, deren "Verkaufsstrategie" fusst nämlich auf dem gleichen Fundament.

 

Quote

 

Ich glaube, das Problem bei Lootboxen ist nicht, dass sie es überhaupt tun, sondern dass sie nicht wissen, wann Schluss ist.

Meine Idee wäre ja, FSK-Spiele wie Handys zu registrieren, sodass es einen klaren Verantwortlichen gibt, sollte es in zu junge Hände fallen. Wenn ein Vater seinem Kind dann so ein Spiel schenkt, ist es sein Problem, wenn zu viel gelootet wird, bzw er wird dafür bestraft, dass er überhaupt zugelassen hat, dass das Kind lootet.

 

Und wieder diese "selbst Schuld" Argumentation. Versuch einfach mal, über Deinen eigenen Tellerrand zu schauen, Schaden kann es nicht.

Bearbeitet von Kumbao

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Tim1987   

@Kumbao Mein Motto ist und wird wihl immer folgendes sein: Jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich. Das Schicksal bzw die Welt oder meinetwegen Gott stellt uns vor gewisse Herausforderungen und es ist unsere eigene Sache, wie wir damit umgehen. So ist es auch meine Schuld, dass du in diesem Moment keine besonders hohe Meinung von mir hast.

 

Ich habe keine Kinder. Ich habe noch nicht einmal eine Beziehung, beides in vollem Bewusstsein. Ich bin schlicht und einfach noch nicht bereit dafür.

 

Was den Schutz von Firmen angeht: Kennst du das Prinzip "Jemandem den Wind aus den Segeln nehmen"? Greifst du jemanden direkt an, wehrt der sich und große Unternehmen haben große Geschütze. Wegen den Lootboxen bei NfS Payback werde ich mir bein nächsten Need for Speed gut überlegen ob ich es kaufen werde. Ziehen da alle Gamer mit, hat EA ein Problem. Nicht wegen der unmittelbaren Gewinneinbuße, sondern wegen der Gier der Besitzer.

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2D-Held   

Lootboxen. Ich denke bei dem Namen immer daran, wie Publisher/Entwickler den Kunden das Geld "looten"^^

Wurde Zeit, dass diese Kisten endlich in der Öffentlichkeit erwähnt werden. Auch wenn ich nicht glaube, dass sich da groß

etwas verändern wird - das traue ich der Politik nicht zu.

 

Fakt ist, es gibt Menschen (darunter nicht nur naive, leicht zu manipulierende Kinder, sondern auch Erwachsene), die schnell die Kontrolle verlieren und die Geldbörse zücken. Aus welchen Gründen auch immer, haben die das Verlangen ganz oben mitspielen zu wollen (Vorteile durch Items) oder anders aufzufallen (Skins) - Geltungsbedürfnis vielleicht...

Diese psychologische Schwäche eines Menschen wird durch die Unternehmen ganz gezielt schamlos ausgenutzt. Ob das jetzt legal ist hin oder her (ein Gesetz ist nicht immer sinnig), aber moralisch ist das verwerflich.

 

Die ganzen Geier (nicht nur die Spieleindustrie) versuchen alles, um auch nur 1Cent mehr aus ihren Opfern... äh... Kunden! zu quetschen. Solange alle schön die Backen halten, ist alles wunderbar und man tüftelt schon an der nächsten Möglichkeit, noch mehr rauszuholen (den Schritt ging Star Wars: Battlefront 2 jetzt). Die Gier kennt keine Grenzen. Ähnliches mit "Deus Ex: Mankind Divided": Die haben tatsächlich DLC's-Zeugs (items) einmalig verwendbar gemacht. Hast du dein Praxis-Kit in Spieldurchgang 1 benutzt, ist es komplett weg. Steht dann nicht mehr für einen neuen Durchgang zur Verfügung :D

 

Bei diesen  kaufbaren Lootkisten, die auch Spielvorteile gewähren, ist es besonders schlimm. Hier kaufe ich erstmal das Spiel, nur um als Kanonenfutter für die Kistenkäufer zu dienen. Die durch ihre damit verbundenen Erfolgserlebnisse noch mehr Kisten kaufen. Bis ich dann endlich mal ausrüstungsmäßig auf deren Level komme, steht schon das nächste Battlfefront vor der Tür oder ich konnte mich einfach nicht beherrschen und habe mich "genötigt" gefühlt, auch ein paar Kisten zu kaufen, um mit etwas Glück, auch gute Fähigkeiten/Waffen/Charaktere freizuschalten.

 

Niemand sollte solche Aussagen glauben: "Das ist ja für jeden auch ohne Echtgeld erspielbar. Wir bieten nur denen, die nicht so viel Zeit zum Spielen haben, eine Möglichkeit oben mitzumischen".

Ja, und dann halt auch noch in Form des Zufalls, wo man noch nichtmal das bekommt, was man möchte^^ Außerdem, das unterstelle ich jetzt einfach, wird das Spiel so ausgelegt, dass alle Nicht-Kisten-Käufer irgendwie benachteiligt werden. Sei es z.B. durch langeeees Erspielen von Credits. Da werden dann wahrscheinlich die Credits künstlich verknappt, damit es noch länger dauert, bis man sich Waffe XY kaufen kann.

 

Ich zocke zwar so gut wie nie Multiplayer, bin aber trotzdem gegen solche Machenschaften. Den optischen Kram halte ich zwar auch für fragwürdig, aber das beeinflusst mich als Spieler nicht.

 

Naja, ich bin gespannt, was die sich als nächstes einfallen lassen :D

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Tim1987   
vor 15 Minuten schrieb 2D-Held:

 

Naja, ich bin gespannt, was die sich als nächstes einfallen lassen :D

 

Bestimmt nochmal sowas wie World of Warcraft, wo man das Spiel kaufen und das Nutzrecht zusätzlich mieten muss >:(

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mcf-06   

Tja, es ist schon irgendwie erbärmlich, wie sich die Gamingwelt in den letzten 20-25 Jahren verändert hat.

Zum Thema lootboxen kann ich nur sagen, dass davon nichts halte, nie gehalten hab und auch nie etwas davon halten werde.

Natürlich hat kumbao recht und man muss die schützen, die am schwächsten sind (vor allem kleine Kinder).

Andererseits muss ich aber auch sagen, dass gerade beim Thema Gaming, die Eltern umso mehr in der Verantwortung sind. Wenn ich ein Kind habe dann überlege ich mir a. Was für Spiele ich ihm kaufe b. Wie lange ich das Kind spielen lasse und c. Schaffe ich meinem Kind gar nicht erst die Möglichkeit irgendwelches Geld innerhalb des Spiels zu verpulvern (keine Kreditkarte oder PayPal im PSN registrieren sondern alles, wenn überhaupt, mit Guthabenkarten machen).

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Romeo   

Zu meiner Zeit hat das Kind den Papa oder die Mama gefragt, ob es etwas Geld für Süßigkeiten haben kann. Sind diese Zeiten etwa vorbei? :emot-raise: Denn da wäre es gar nicht erst möglich gewesen, dass Kinder Geld verpulvern können. Fiel mir jetzt nur so nebenbei ein.

 

Lootboxen kenne ich eigentlich nur aus Neverwinter und dachte auch, dass das in solchen Games völlig normal ist. Schließlich zahlt man für das Game nichts und die Entwickler/Publisher machen ihr Geld mit diesen Lootboxen. Wenn es aber immer mehr in Richtung der Singleplayergames verlagert wird und dann auch noch solche only SP-Gamer treffen wird, könnte ich auch sauer werden. :mad1: Bisher hat es mich aber gar nicht gestört. In Games, wo man etwas kaufen konnte, um noch besser zu werden, habe ich einfch nichts gekauft. Es ging auch ganz gut ohne.

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